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?fle8 £ " ,^°be. Der „Maiin" veröffentlicht nämlich I voi dort die lakonische Antwort zurück • Reine Dev J8' n*M e einer Gruppe Elsässer, worin die neu hum Weitergebei da!' Mau mußte also weiter»« ße„ li^en Angabe» des «666 Guer6er zurückgewiesen! Da endlich es war gegei 10 Uhr Morgen» ’?8 uib auf eine» der genannt,» Motive zurückgefühtt,der Telegraphenbote Der sch de» Weae» dab» e,e
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* Aeuftutt a. d. K, 31. «ugust. (Land.
ün ZJ. u*° >r“?’qu ®“e Mayou, »enoueniqasren yat soeben hier getagt mittag» um 4 Uhr - 13000 Extrablätter rat '
qü i2 fx^"beie bie Festunglnnd eine Reihe von bemerkenSwerthe» Beschlüssen Ida« Pnbltkam vertheilt waren; Mancher wird lufci
s»»stiger Kriegsbeute. I Sefaßt. SS wurde zunächst über die genoffenschaft-1 jetzt im Besttz der damaligen Botschaft sei» Stamtu “Mb Mitrailleusen in de» Sieger» I ltchr Organisation des Getreideveikanf« verhandelt! wurde auch noch eine andere Frage erledigt' Hilft 68 «»rar m r I u»d hier nach lebhafter Besprechung folgende Resolution! »olle» wir unserer Freude über de» Sie/snSd«^!
die M.raft"? ^lhel« durch Rolike und Bismarck °»g-n°m«e»: Die ganze wtrthschaftliche Entwicklung geben.« Vorschläge wurden gemacht und schlieM^ n 6<m bet Kapitulation! drängt dazu, den Verkauf de» Getreide, sowohl für! Folgende» -usgeführt: Bo» 2 Uhr läutete« sä-ww »
6r*w? h ter r C& 28011101,1 seiner Um-1 de» ai0^en °l» auch für de» Heilere» Bisitzer ge-Iliche Glock!» der Stadt und ihr Schall gab
gtbu»a laut vorlesen und t SM, m.m k.v »MU.» I noffenMaf2tt Ow __I hAM —- L...A1 .M _ . ® W
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begeisterte» Blicke seiner Getreuen folgten ihm.
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Za dieser glücklichen Entwickelung habe» natürlich die Siege unseres ruhmreichen Heere» die Grundlage gelegt; ohne ste könnte sich die Nation nicht der Machtstellung erfteue«, die sie gegenwärtig ein- nimmt. Aber eine» gewaltige» «ntheil Hiera» hat anch die weise Staatikunst, die e» verstände» hat, da» ans de« Schlachtfelde Errungene zu« Segen! der Nation auSzuuutze», das «»sehe» de» Reiches nach außen zu «ehre», den Wohlstand des Volkes zu erhöhen und den Friede» nicht nur un» zu erhalten, sondern Deutschland zu ein.r Bürgschaft bei Friede», für ga»z Europa zu mache».
So wolle» wir u»S de, heutige» Tage, wie alljährlich da»kerfüllte» Herzens frene», wolle» ge«, laben, deutsch zu handel» uud zu lebe«, wie unsere! Väter, da» gewou»e»e Gut wider alle äußeren uud lauere» Gefahre» zu schütze», e» in Ehren zu halten! aad zu förderu zum Heil uud Segeu Deutschlands!
I gebmrg laut vorlesen uud richtete unter der mächtigen Wirkung diese» weltgeschichtliche» Ereignisse» au die Inm ihu Versammelte» tiefgefühlte Worte deS Dankes Ifftt alle Theile deS deutschen Heeres und zuversichtlicher Hoffnung auf ei»e glückliche Zukunft. Dann
I begab sich der Königliche Heerführer zur Unterredung I mit de« besiegten Kaiser «ach Bellevne. Die Unter- redung fand ohne Zeugen statt; al» die beiden Herrscher heranStraten, rollten dicke, schwere Thrän n von den Wangen Napoleon» herab. Wunderbar er- haben hob sich de» König» hohe, hehre Gestalt von der kleinen gedrungenen Figur de» französischen Kaiser, a6. Während »u, dieser traurig und ged ! brachte« Herzens den letzten Tag in seinem Reiche! vor seiner «breise nach dem ihm znm «nfenthalt! angewiesenen Schloß Wiihrlmshöhe bei Cassel verbrachte, hielt König Wilhelm mit Bismarck, Moltke! nnd Roo» eine» Umritt durch die sämmtlicheu vo»! de« deuffche« «rmeen eingenommenen Stellungen I
®Mllonif einer Novelle zu« GenofleuschastSgesetze nahm «an insofern Stellung, al» er sich gege» die Auffassung verwahrt, «ach der die lundwttthschustlichen Konsumvereine «st den LebenSmsttel-Sonsumveteinen auf dieselbe Stufe gestellt werde». I
L + (3«t Sedaufeier.) sWtt geben no*£^ stehend die h» Amtsblatt der Königlichen RegienaliM zu Cassel am Mittwoch den 8. Febrnar 1871 w»\ a öffeutlichte Ueberficht derjenige» Unteroffiziere rabi * Mannschaste» de, Hessischen Jägerbataillon, Nr. 11,Ml» welche sich durch hervorragend tapfere, Benehme» d
« cS*?, Oberbürgermeister Rudolph, Marburg, 'lei 3. M die Königin läßt den Gemeindegliederu out «er Marburg für die telegraphischen Glückwünsche allerhöchß 8 Ihren aufrichtigen Dank ausdrücken. Dieselben hab- W* Ihr« Maiestat eine ganz besondere Freude bereitet. 4 5
Im allerhöchsten Auftrag: «L, BrandiS, KabinetS-Rath. W
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■ liehen, «»läßlich des Gede»ktage, genoß Weikhmann der feine Ruhetage ii Langfuhr bei Danzig ver- ! bringt, zahlreiche Ehruige».
L * Der ftanzösifche General
I Monier, «st de« sich die deutsche Press-wegen seiner Schmähungen de, deutsche» Heere» i» jüngster Zeit 1° b/el beschäftige» mußte, ist nach zuverlässigen äRit I theilungen im vergangene» Jrhre w g-n B-rleum dünge» z« 1000 Franc! Geldbuße vernrtheilt worden. Damit dürste jede» wettere Wott betteff» der neuesten Leistungen dieses Herr» übe> flüssig werde», und mau I wird nur noch die Verwunderung darüber aursprechen l können, daß da» französische OfijierkorpS in seine»! Ehe»' we»» auch nur in drue» der Reserve, diese! ^Persönlichkeit duldet. — Feigling oder Irr | g"1«“ - schreibt die „Boss. Ztg.' - «666 ®uer6er Hai bie Wahl, ob er ans Furcht vor de»! deutschen Behörden oder infolge einer geistige» Störung I seine Bewunderung über die wahre Stimmung in!
! werden. E, heißt darin, Guerber kenne nicht die französischen sondern nur die dentschen Militärverhältnisse. Der Brief schließt mit der Berficherung, die Elsässer würde» immer Franzosen bleiben; in Deutschland seien sie von allen Aemtem und Würde»! ! ausgeschlossen, «uf diese Weise sucht sich der „ Mutlu«, dessen Veröffenilichnng i» Frankreich viel böse» Blut erzeugt hatte, reinzuwasche».
* (Armenien.) Die türkische Botschaft in Berlin thetlt mit, daß die Mtldnng von der Plünderung der armenische, Stadt «ernuck dnrch 15 000 Türke» und Kurden als tendenziöse Machenschaft
Nach -dieser Begegnung beritt ich von */23 bi» V28 Uhr die ganze «rmee von Seda».
Der Empfang der Truppen, da, Wiedersehen de» decirnirten Garde-Korps, da, «lle» kann ich Dir heute «icht beschreibe«; ich war tief ergriffen von so vielen Beweisen der Liebe nnd Hingebung.
Nu« lebe wohl «U bewegte« Herze«, am Schluffe eine, solche« Briefes.
Wilhelm.
Da» fi«d wahrlich Worte, wie sie herrlicher nicht geäußert und i« demüihige« Gottverttaue« geschrieben werden konnten.
Und in der Erinnerung an diese große Zett drängt anch ei« Moment reine» nationale» Empfinde»» die politische» Gegensätze in de» Hintergrund. ««Tage vo» Seda» lasse» alle Parteien, abgesehen von der Partei, die da überhaupt das Vaterland verlenguet! und die, nicht vermißt, ruhig drauße» stehen bleibe» «ag, die Waffe» ruhe»; das Volk ist einig i» der, Erinnerung an je»e «»vergeßliche Waffenthat seines, Heere» n»b i» de« hohe» u»d stolze» Bewußtsein, daß an» bei blutige» Saat unS eine herrliche Frucht, erwachse» ist. Si» lichter So»ne»strahl beleuchtet einigend, versöhnend, erhebend da» ganze deutsche Volk.,
Die fünsunt zwanzig Jahre, die jetzt hinter unS liegen, haben de» nationalen Gedanken, der so large | die unklaren Bestrebungen ganzer Geschlechter be-! herrschte, »tt der Befriedigung der nationalen Wünsche »icht abgeschwächt, sonder» ihn mächtig erstarken lasse«: | er ist trotz mancher Widerwältigkeiteu immer mehr die! Triebfeder für alle politischen Handlangen geworden,!, er beherrscht alle Lebensäußernngeu unseres Gemein-! wesen». .Deutschland hat", wie bei Felbmarschall, Moltke kniz nach be« Tage von Seban seine« Bruder," schrieb, ,e» endlich gelernt, wa» ba» sagen will:,, Deutschland!' I
r» organisiren. Z» dem Zweck er-,von be« ftendigen Ereigniß. Weiter wurden! M.int e» dringend uothwendig, baß an den geeignete», Mörser bereit gestellt, ««Victoria zu schießen D I Punkten «ach eine« bestimmte, System innerhalb""""—' - — 6 '
Iber verschiedenen Produktionsgebiete, gegebenenfalls lauf Staatskosten, Getreidesilos errichtet werden; d) die Getreidesilos den landwirthschaftlichen «e- «offenschaften dienstbar gemacht werden; c) de« Ge- noffenschafte» der Lombard der Reichsbank oder der «en errichteten Cmtralgenossenschaftskasse verliehen wird.' Za der Errichtung einer Lanbescentralkaffe nah« die Bersa««ln»g gleichfalls Stellung und be grüßte da» Vorgehen der preußischen Regierung in d/eser Sache mit Freuden, Zn der Frage der gesetz- pichen Regelung des Handels mit Düngemttteln wurde beschlossen, darauf htnzuwkken, daß vom Verkäufer beim Abschluß der Kaufe, eine Bescheinigung an», gehändigt werde, au» der der Werth, die Natur uud, die Herkauft der Waare geuau hervorgeht. Die, Frage, i« welcher Weise durch die genossenschaftliche,
<b 'Z’m'", dei dem Aulfall gegen, * Maröurg, 2, Septbr. (Ku» ar» ÄJS* ,ta «-k -«»Et- 3-10 ei« ,«»«,- eilmumi »dH fi» , fr... Ä!!*i«. M.-I“ 3« .Kl ... d l
| Hefterreich-Awgar«.
* 31. «ugust. (Zur serbischen
Schwetuesperre) schreibt der .Pester Lloyd' offiziös unter starken «»griffen auf den serbische» Generalkonsul i» Budapest, welcher ungarische Behörden geradezu d-, BettugeS beschuldige: da» Verbot der Einfuhr serbischer Schweine würde i» loyalster »eife sofort aufgehoben werde», sobald Eerbie» |1W VH™ uR0BXtaflei0 iaoraa MM*
! Serbien gegen diese Bedingung hartnäckig gesträubt und verlangt, daß ma» sich a» der Grenze «U dem Gutachten serbischer Beterinärbeamten begnüge, äugen- schttulich wttd aber da, «eich König« Alexander» doch gezwungen werden, da» ungarssche «ugebot za accepitten und von etwaigen Repressalie» gegenüber
Deutsches Reich.
* Mertt», 31. «ngnst. (Tagesbericht.) Heute Vormittag hötte n»ser Kaiser nach einem gemeinsame» Spazierritt »tt seiner Ge«ahli» die Vorträge des Chef» be» Generalstabes und be» Chefs be» Milttärkabinet». «» bet Abendtafel bei den Majestäten nah« auch bie a« Morgen hier einge. feoffine Großherzogin von Baben Thett. — Die Großherzogin von Oldenburg ist burch den Hrn Schwiegertochter, der Srbgroßherzogin Elffabeth, berartig aufgeregt worbe», baß ste jetzt 'krank barnieberliegt und an ben »eisetzungsfeierlich-1 leite» um Donnerstag nicht theiluehmen kann. — Der Senerallientenant und Ko««a»benr berl Division (Cassel) Frhr. v. Rössing ist in Genehmigung seine» «bschiebSgesuch» »tt Pension
1 „Daun werben wst un» morgen noch einmal schlagen!' I antwortete Moltke mit eiserner Ruhe: „Um 4 Uhr ,werde ich da» Feuer wieder beginne» lasse»!' Mit | Mühe vermittelte der auf be» König» Befehl auch I anwesende BnnbeSkanzler Graf Bismarck eine Der- längernng bes Waffeustillstaube» bi» 9 Uhr Morgens.
, Moltke aber, siegesbewußt, ließ »och in bei Nacht Iben Wortlaut bei Kapitulation aufsetzen.
, Bikmatck hatte kau« einige Stunden t» feinem lunettiei i» Doucheiy geruht, da wurde et von feine« Diener geweckt; an seiner Thür stand General «eine, nm ih« den Mansch Kaiser Napoleon» zu , überbringen, ihn zu spreche». Mit beide» Füße» I zugleich war bet Kanzler au» be« Bette, n»b in I wenige» Minute» galoppttte er „ungewaschen and, lungefrühstückt' i» der Richtung auf Sedan Napoleon, «entgegen, den et bei Fr6noi» traf. Sie hatten, ^ne llnteiredung in einem k.einen, ärmlichen, Weberhänsche», die aber nutzlos verlief. Da, infolge d ssen bie militärische Lage allein maßgebend | bueb, so wurde noch Moltke hinzugezogen, der sich dann zum Bericht übet bie bisherigen Unterhandlungen in da. Königliche Hauptqrartiei zu Vendresse begab; Bilmarck aber begleitete den Kaiser, mit militärischer Eskorte nach be« Schlößchen Bellevue. I . ---------- --------------
|»ergebli(| hatte sich bet Kaiser bemüht, vor bei»,1,68 dortigen armenischen Comii6» auf ba» Ent Mlutz der Kapitulation eine Unterrebung «it König ^iebenste zurückzuweisen ist. Auffallenb ist entgegen Wilhelm zn erlange«, «l» Wimpffm keine« «usweg dttkem Dementi, baß bie beanstandete Meldung vo« ah, unterzeichnete er endlich in Bellevne die Kapi-,osftjiöer Seite fast wörtlich wiederholt wird. Matio«, die außer den i« der Schlacht gemachten, , * Neuftabt a. d. K, 31. August. (Land- Gefangenen 83000 Man, als Kriegsgefangene,,011 rthschaftliche».) Der Verband deutscher land ,,ö baranter bett Kaiser und Marschall Mac Mahon wirthschaftlicher Genossenschaften hat soeben hier getagt mittags um 4 Uhr
!rühmlich ausgezeichnet haben: Sergeant Salewlki- Al» vorzüglicher Schütze und Tnruer in der Kompagnie ! bekannt, sekundirte er auf bie wirksamste Art feinen i» deu AlbrechtShänser Hof eiirdttngende« Zugführer Az tu bet Schlacht bei Wörth, verlor t« heftige» Hand- 6, t geueige leise« Moment seine Ruhe unb war, nach' » we be» bet Hof genommen war, bei bet »etfolgurt
gequetscht, in der kleinen Festung eingepfercht, erhält,« vJr*/* ^"llenommenen Stellungen, I!- --------- —... B«ull<uiu,unul1c
da» mürbe Heer ein ununterbrochene» Feuer platzen-1 Wusik und | Bereinigung die «reditverhältnisse gebessert werden
der Granaten. 20000 Sprenggeschosse durchfegen I?!?!!?.!, « begrüßt Offiziere, Sold-ten kö"uteu wurde eingehend erörtert, ebenso der Handel übet Quer kreuzweise diese halbe Meile Boden dies1 bränaten “ ,Bm- ““ «■“ —-.....-
Ameisengewimmel von 100000 Menschen. ' Aus Sedan lecken tothe Flammen empor, aus vierzig exploditenden Pulverkarren schlagen mit dumpfem! Knall lange Rauchsäulen auf. Da« ist mehr al» Menschen ertragen können . ... die weiße Fahne weht auf den Wällen. Rückwäri» schwanken gestickte Seidenfahnen, von Kugeln in flappende Hälfte ge- spalten; lose noch an der Stange baumelnd, die, Fahne von Jena «nd Austerlitz. Ade, ihr Adlet, und Trikoloren! Mit voller Janitscharmmusik, Laubzweige an den Helmen, in fröhlichem Takt mit gleichem Schritt und Tritt rückt da» Getmanenheet au» den eroberten Gchölzen. |
Die feuchte Erde haucht einen faden Geruch au», wie von Pulver und Blut, tobte Rosse grinsen, schauerlich mit aufgeiiffenet Kiefer. Ade, Gloria der großen Ration! Stolz schwebt bei deutsche Adlet, übet die Walstatt und steigt zut Sonne hinan. ,
bet Telegraphenbote Detsch des Wege» daher leine« Telegramm, begleitet von ca. 200—300 Si k | Huber», bie sich neugierig nm ihn hängte«. J
Telegramm würbe in bet Expedition bet „Ob 181g.' abgegeben unb bestätigte die Angaben x l^ertn Ptof. Henman«. Kan« wat nun bie Nach, 1 bem vor dem Hanse stehende« Publikum, beffen H, vo« Minute zu Mimte anwuchs — es war get 181 <m einem Sc n,abend und Markttag, aas welck Grunde auch viele P.'isonen von Auswärts anwef waren — mitgetheilt, ba brach bet Jubel los 1 gleidb einem Lauffeuer flog bie frohe Knude 1
Mmrbe zu Munde. Sofort ging e» an die fi
peHttug der Extrablätter, die gnrnicht so schnell f« gemacht werden konnten, wie sich Käufer dafür 1 .
hüben. Das erste, das an» der Presse kam, wu L'
am Hanfe angeschlagen (an derselben Stelle, wo 1 .. letzte« Son«abend bie illnmisirte SiegeSdepes prangte). Unb so geschah eS denn, baß bi» R- iZl : 4 116t — 1 a nnn SvIv.mxu».__,
, ,, Wr entnahmen obigen hochinteressanten Attikel der belrebtm illustrirten Familienzeitschrift „Für Me Welt' (Berlin W. Deutsches Verlagshaus Bong & Co., Preis be» Vierzehntagsheftes 40 Pf.) und benutzen zugleich diese Gelegenheit, um auf die Fülle von Unterhaltungsstoff, die spannenden Romane, Novellen «nd belehrenden Artikel, auf „künstlerischen farbigen und schwarz gedruckten Illustrationen und herrlichen Sunstbeilagen fit „Für Alle Welt eurpfehlrnd htnzuweisen. D. Red.) I
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.hatte «an jedoch auch schon allenthalben i»"d'er &C 118ttha«. Jeder, der ein Schießgewehr, eine Piste «Mi lobet bergL hatte, ging hinaus auf die Straße ob itn trat an^s Fenster und gab Freudenschüffe in bie Si i tl
,ab- Fast alle Häuser legten Flaggenschmuck ai -, Nachmittags 2 Uhr erklangen vom Schlosse Bern
,.Nun bautet «lle Gott' nnb „Heil Dtt im Siegs 2- ,trauz'. Später sammelte sich viel Volk» auf ba " IMattlplatz nnb durchzog singend, Musik voran, bi I Straßen der Stadt. Dann ging e» nach dem Mack V 6 , Platz MÜck, »0 i« Chor „Nun danket «lle Goi! I gesungen wurde. Dem Choral folgte bann n» I.Dentschlaub, Deutschland über «lle»' und „$ L - , Wacht am Rhein'. Und al» der «benb h-rang! i komme», ba teure» schon fast «lle stegeStrnukei T '. .trunken' bei Vielen im wahren Sinne be» Worte! «in Fackelzug fand statt, bem pattiotische Lieder uii Märsche eine ernste Weihe verliehen. Nach bemfelba ’S 6 waten alle öffentlichen Lokale überfüllt nnb Mufi! **äe klänge nnb pattiotische Lieber ertönten bi» i» bie spät1 - Nacht hinein. Bei „ßeberer* wurde eine Glückwunsch 061 deptsche a» bie Laubesmutter, bie Königin «ugust18« ausgesetzt und bet damalige Oberbürgermeister Rudolph Ezu sandte dieselbe Namens bet Einwohnerschaft bet Stabt V", Marburg ab. So feierte man ben ersten Bebaut«J" in Marburg» Mauern, »m 5. September kam »«’M der Königin «ngnsta eine Dankantwort zurück, in be-l> Folgenbe» gesagt wat: 1*8
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|boi| wußte man es nicht zu beuten. So w, I Morgen be» 3. September herangebrochen. ®\
,auf bet Rückreise von Frauksu-t a M. ber SBtei' J |ber hiesigen Universität, bei verstorbene fien £ loü'ix Me erpedition d-r „Oberhesß |Seitung die, wie berettS mehifach eiwäh« eäejige Stelle wat, von der bie Kriegs nachri.. Jietoit» verbreit t wurden; denn alle Neuigkeite, , sthränkten sich zumeist ans die amtlich icbigj Telegramme. Vorgenannter Herr brachte nun Nachricht de» Siege» von Sedan n»b ber Gefan nähme Napoleon» mit und stellte frei, sofort bin I durch Extrablätter bekannt zu gebe», denn et bürge sich für die Wahrheit bet «unbe. fj“ etwa» verhäuguißvoll war ber Glaube hieran 1 60 eine amtliche Bestätigung fehlte ganz nnb gar. wenigsten« mehr Gewißheit ,n Huben, telegrap der Hetunkgebet ber „Obethesfischeu Zeitung'-,,, Wagner » Telegraphen-Bureau in Zftankfatt a. .
Ereigniß erkämpfte. Da ich am Morgen be» 2.|geffe», büß nuse^allmächttgei Gott ms ä?6fcae11855^ mb »^1 RSi76tWt bt” 6“re fdl ““8®* abzusehen; al,bann teirb bet Schwei» keine Melbnng von Moltke übet bie Kapitn- gegeb« h<tt. Mb bu6 6d» b“ @bre to! £2 ? « «‘’Se2870/71 bt” «serne» der i» Serbien schon so sturk «r° iitmrna !
latton«verbandl«»»-« «halte» hatte,Vern die Ehre ist! «renz l Klasie bekotttt. Sei« Nachfolget ist bet gerufe« hat, hoffentlich beigttegt werbe» ° 6
stuttfiude» sollte», so fuhr ich vetubrebttermaße« «”ne- 8 *■;
«ach bem Schluchtfelbe nm 8 Uhr früh und be-L Die NUyMesMge L Der Kaiser Hut bem, «s,.» b-
gegnete Moltke, bet mir entgegen kam, nm »eine deS deutsch - ftaNZösischeN Kneaes. ?^c.r tiDI 25 3«bren| AU^MarbMg UNÜ UMgegech
Einwilligung znt vorgeschlagene« Supitnlutton zu! ° *^"^e
erhalte», nnb mtt zugleich anzeigte, baß bet Kaiser' - - 2aV' | französische Panier im Bai
ftüh 5 Uhr Seban verlassen habe nnb auch nach Donchery gekommen sei. Da berfelbe »ich zu spreche» wünschte u»b sich in ber Nähe ein Schlößchen mit Park befand, so wählte ich bie» M Begegnung. Um 10 Uhr kam ich auf bet Höhe von Seda» an; nm 12 Uhr erschienen Moltke nnb Bismarck mit ber vollzogenen Kapi tulationsurkunbe; nm 1 Uhr setzte ich «ich «tt Fritz In Bewegung, von bet KavalletiestubSwuche Begleitet. Ich stieg vor be« Schlößchen ab, wo bet Kaiser «it entgegen kam. Der Besuch währte eine Viettelstnxbe; wir waren beibe sehr bewegt, übetbiefe»Wiedersehen. — Wu»ich«lleSempfand,|.... ----------
nachdem ich vor drei Iahten Napoleon auf dem I s^ließlich in heftiger Snegnng äußette: G'Pf-l seiner Macht gesehen hatte, kann ich nicht ----- --------------- ' “
brschreiben.
am S. September. , französische Geschwader mit be« kleinen deutsche« I Marburg» sondern aati De»is»knn>8
L f Dib in die Nacht hinein hatten die Kapitulation,- f^ff veittieb, den Kronenorden zwetter Klaffe ver I lug, wie man zu sugen^pflea? etwas ft Verhandlungen in Donchery gedauert. DeS Malere1 Ilebel- —6 > - ----- r» '°sc° PU-gr, etwas in der
Pinsel hat in meisterhafter Weise zur «nschauung gebracht, welchen Eindruck auf ® euer al v. ©impften «?d feine Begleiter bie knappe, kurze Forderung Moltke« «achte: „Wussenstrecknug unb Gefangen- napne ber ganze« Armee unter Nachgabe ber Ent-! Iaft«»g ber Offiziere auf Ehrenwort.' Die Frunzoskn führe« extsetzt zurück, Wimpffm erklärte, so hatte Bebixgungen «icht aunehmex zu könxex. Bi» 4 llhr Morgen» war Waffenstillstaxb vereinbutt. Als
I ’****“' i'1"' v“*d zu rune». «om Imit Butter unb Margarine; ber VerbanbSanwalt
bruuftnbem Hoch geleitet, ritt er weiter, unb bie, «hielt bex Auftrag, an zuständiger Stelle dahin zu ! begeisterten »licke feiner Getreuen folgten ihm. I wirke», daß für ben Butter vrrsanbt in zweiter Zone , n-Wel<tz eine Wendung durch Gottes Führung!' »nd darüber hinaus 5 Pfundkolli für 25 Pfg. fle. patte e» in des König» Siegest,epische« a« bie hohe, hattet werbe». Zu bem dem BunlieSrath vorliegende» «ernahli» geklungen, u»d Emanuel Geibel su»g dem'"* " * 8
deutschen Volke an» dem Herzen:
Nun laßt die Glocken von Thurm zu Thurm Durchs Land frohlocken im Jubelstunn! DeS FlammenstoßeS Geleucht facht an! Der Herr hat Großes an uns gethan! Ehre sei Gott in der Höh!