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Wöchentliche Beilagen: Kursblatt für die Kreise Mardnrg nnd Kirchhain

ZLnstrirtes Ssnntagsblatt

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BrrsLUorttlicher Rrtrnkteur; Friedrich Eolbatzky te M»>fcm. SprechAmdrn de: ätebafiioö 1011 Uhr Äorwittr«?

Freitag, 30 August 1895

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s eslgtf -» yts Verl«?: 3oh. Au«. Koch. UniversttLts-Buchdruckcrei ir. Marburg. Ritch * gtebütb« 883 Expeditiou: Markt 21. Krrr-kprech«: Rr. 55,

^asttgeit nimmt entgegen di« Expedition dieses Blatte»,

»wie dir Annoncen-Bnreanx von Haasenstein u. Bögler in VVv rx

Zrankfurt e. M., Gaffel. Magdeburg und Wien; Rudolf ÄÄÄ. .tüyrü

Noffe in Frankfurt «. M., Berlin, München h. Köln; @. L.

Laube u. Eo. tu Frankfurt a. M., Berlin Hannover, Varis.

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MM" Auf den Monat September

Tel St ... ... , r , .

flnen rotr hiermit em besonderes eitv L gm4t] Etliches Abonnement. Der Bezugspreis »iakrttk t diesen Monat ist frei ms Haus 70 Pfg., esweii! Bezug durch die Post 75 Pfg. excl. »flcrie kstcllgelv.

-i, Kaps

Die Ruhmestage

[44 er^e»,

XI.

Schlacht bei öeanmoxt.

»ft w\ S deutsch - stanzösischen Krieges.

beim Abkocheu begriff:« fei:«. Gen«al v. Schotter evlfchloß stch, die Entrick luug der ganzen Tioifion auS dem dicht au iie Höhe« von Beauwout heian- tretmdcx Walde richt ah-umart.n fordern oe« Femd mit seiner Lorhvt zu übrrsalles. Krachend «sb berstend fuhren die preußische« ®ro«att« U die Lt lle d s französische Lagers hinein, »ud wie in einem aufgeschreckteu Ameisenhaufe« rar nie Alles durcheirarder, doch schrell ordnete« sich die Schaaren urd überschüttete« des kühne« Angreifer m t eise« wahren «tu,;elregee.

Eine» schwer en Stand hatten die zunächst hier dem Feinde tntg-gentretende» schwaches, preutzischru Kräfte; aber bald tret die ganze 8. Division ans den Kan Pfplatz. Rechts griff die 7. Division leb-

30. August 1870.

ffe 16.

ob

heften.

anfe«.

flaschen

vane Ssets des Maasflafses befindliche» Feind. Während

40.

Verlorenes Glück.

gaff- W

gaffe

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hörend,

Plötzlich verließ ste das Zimmer. Stegemann

et wird

Lizl A ihr; er traf fie auf einer Bank im Garten 6 sah Thränen in-ihren Augen.

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so ist

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>Jch bitte, verlassen Sie mich/ war de» Mäd-

für

L7.

braven Sachsen. Für den 30. August, als auch III. Armee zur U»terstützung schon nahe gmug ter war, befahl König Wilhelm für die Maas- »£t uns das zunächst stehende I. bayerische Korps b. Tann dss Vorgehen zum Angriff auf den «och

leime

Hessen.

(IbB den vergilbten Papieren eines Rechtsgelehrten.) A« Waldgefchichte von Ernst Schauer-Meppel.

i Bayer« zn« Vormarsch di- Chaussee von Bazar cy edwärtS «ach Beaumont zugewiesen erhielten, warben i das IV. und XII. (sächsische) Korps in vier

k 8. Division de» IV. Korps erfuhr, als sie sich i« Mittag Beaumont näherte, daß die Franzose« » 5. Korps Failly in zwei Lagern südlich und »büch vom Orte ohne Stcherheitsmaßregel» sorglos

fei

I-gebeu

(Nachdruck verboten.)

(Fortsetzung.)

I gen beide« Armee« gefolgt war, bekannt, daß k Marschall düS Lager bei Chalous geräumt habe 3 ,ach Rttmr eufgebrochen sei. wahrschewli» U Absicht, von dort auf Metz zu marschiren. Jetzt tz-s im Har Pt quartier:Rechts schwenkt! Marsch! nschl" Und mit staune-swereher Schnelligkeit, rtm die beiden Armeen unter ihren erlaucht n

pau)

Den folgenden Morgen beim Frühstück wurde toni, daß Daniel Stegemann den Dienst ver> h sollte. Seine Kollegen gaben lebhaft ihr dauern, einen Kameraden, den fie lieb gewonnen ----- kn, zu verlieren kund. Selma sprach kein Wort, irauvÄ Hon sie Mühe hatte, ihre Gedanken zurückzu-

- Darauf trennten sich die Beiden, um Ruhe zu Belohii abet nicht zu finden; die Gefühle und Er- ü°ss^ »äffe hatten Beide sehr aufgeregt.

. g, ^ »Gerade von Ihnen zu scheiden, ist mir schwer « it die Seele gefallen,' nahm Stegemann wieder [»I * Wort,ja, ich muß gehen, um eine Stellung Kflstft % zu erringen; wenn mir aber da» Glück hold

mb ich zurückkehre, darf ich dann wieder zu

Scho« am 28. vnd 29. August bekam»n die |nP che» (XII. Korps) die Franzose« bei Buzancy ^Noaart zu packe«; Tage voll KriegSrnhmS für

- X »Noch nehme ich nicht Abschied, Vater," sagte M egemann, .morgen früh erst trenne ich mich von '-y-r nm und Selma, ich will nicht wie ein Dieb hrend der Nacht das Haus verlassen schlafen

-.Stehen diese Thränen mit meinem Abschied im ;i«M draurenhang?" fuhr der Jäger, welcher fich an mir 1 llmas Seite niedergelassen hatte, fort, .antworten gerichtL i- mit aufrichtig, Selma! Es ist ein Scheidender, Sie um die letzte Gunst bittet."

ft Vorwärts, immer vorwärts t« westlicher tztusg wäre« die Armee« der beiden Kronprinz^ « Preuße« uud von Sachse») seit dem 19. August Schiri, ir der Hoffnung, auf Mar'chall Mcc Mahou ssler trefft« und ihm daun eine Schlacht zu liefere.

itmitbe am 25. August im ! eut chen H.rup quartier,

-In,

2 _ Hii g.trennte« Kolonnen auf vom Rege» dnrch- « ' kichtrn Wegen mühsam durch den Argonser Wsld.

I«,

. mit

Abm

Nachm

hin« diese« küh- ^n Befehl des greise!- Königlich n :a6eno® irsildherrn aus und richt te« ihre eilesre« Schritte ' Hq « »ach Norden, um sich an des F indes Fersen

ha't uns wirk am i« das Erficht ein, und li t# erschiene»! die Boyern zu rechter Zeit, im in der ssolze hauptsächlich gegen Th^ile des VII s-en.ösi Äev Korps, die plötzlich liukS austrate», eisen sie,,reichen Sa» pf zu bestehe«. Die beiden preußische« Divifivnep aber brauste« einem Sturalauf, wie er sch neidiger und wuchtiger kaum denkbar ist, dahin. Alles nieder werfend, was stch ih>re« e»tgege«stellie. Um 2 Uhr wurde das feindliche Lager südrich Beausont ge> tzürut. Dan« ging »8 dem flieheuden Feinde nach übers Feld durch Hckn uud Gärte» h Nii« t» die Statt. Einer gewaltige» Meere-flrith gleich wogte es dahin durch die Grsfin über den Markt und wieder zur Stadt hinaus bis in das zweite vom geiaht bereits verlassene Lager. 7 Geschütze fielen de» Sieger» ist die Hände. Doch Gcneral Failly sammelte seine Kräfte aus's Neue in einer feste« Stellung südlich Mouzvn, noch diesseits der Maaß, zugleich unterstützt durch Theile des XII. Korps. Erst «ach stuudeulangem, heiße«, »v.rlußreichem Krmpfe gelarg es de« vereinte« Anstrengungen des IV. und des «ach müh»vollstem Marsche in das Gefecht eingreifenden XII. (sächsischen) Korps (das Garde-Korps blieb in Reserve), die feindliche Stellung zu erobern, die Franzosen über die Maas zurück zutreiben. Ein Choc eines französische» Küraiste:- RegimentS wurde von der Kompagnie Hellmuth, den 27et«, mit bewmiderrSwerthrr Kaltblütigkeit ab- gewiese«.

Ein bescheidener Sieg war aus'S Nene erfochten, der dem erlauchten Führer der deutsche« Maas- Armee, de» Kronprinzen Albert von Sachsen, den ungetheilten Feldherrnlorbeer einbrachte; zum zweite« Male war der Siegesiag von Cul« und Nollenrorf 1813 ein SiegeStag für die preußische« Waffe« gegen denselben Feind geworden. Sei Kampfes

Ihnen kommen, Selma o zögern Sie nicht mit der Antvoct."

Kehren Sie zurück,* flüsterte kaum dar Mäd« chen er aber drückte einen feurigen Kuß auf ihre Hand und eilte davon.

Geschätzte Leser und Leserinnen, haben Sie er» rathen, wer der Neuangeworbene, wer Karl Winter mit dem BeinamenFuchs" war, als wir Ihnen denselben vorgeführt haben?

Drei Tage, nachdem Daniel Stegemann dar Haus des Herrn von Kerkurle verlassen hatte, saß rie Familie wieder in oben geschilderter Weise beim Abendessen; es war aber eine Stunde später, weil die Jäger länger al» gewöhnlich ausgeblieben waren, da man wieder aus's Neue die Anwesenheit ver­dächtiger Personen im Revier verspürt hatte

Die Lampe brannte bereits, da» schlichte Mahl war fast zu Ende, al» der Kettenhund heftig zu kläffen begann und mit der Kette raffelte; die ganze Meute der im Stall versorgten Jagdhunde fiel in da« Gebell ein und rasch ließ Herr von Kerkurle den Jagdgehilfen gehen und nachsehen, wa» die Ur­sache diese» Spektakels sei.

Bald darauf kam der Gehilfe zurück und reichte dem Herrn von Kerkurle einen Brief hin, welchen er an einem Faden befestigt am Hirschgeweih über der Thür hängend gefunden habe.

Herr von Kerkurle öffnete dm Brief, Mlcher die folgenden Worte enthielt:

^Denk' an da» Sprichwort wer Andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein wisse, daß nach unfern Gesetzen der Verräther vogelfrei ist. Sie Haden mir den Tod geschworen, vergessen Sie nicht, daß auch ich den Weg zu Ihrem Herzen zu finden weiß!"

Herr von Kerkurle steckte, ohne ein Wort zu

zahlreiche Opfer bet Verlust belief fich bei der Maa?-Ärmee auf etwa 3500 Mann darunter 130 Offiziere die Beyer» büßten 15 O fistere usb 421 Man» ei» fielen vorzugsweise dem am meiste« beteiligten 4. Ko pr zu, da», zu« erster Male hier i« Garzm i« de« Kau Pf tretend, sich de» entere« in Tapferkeit nsb Aut bauer wahrhaft eben­bürtig zeigte uxb dem Keiegsruhm von Pod-l und Mai'ow-ch 1866 neuen hiLz--füzte. Marschall Mac Mayo« aber entschloß sich nach dieser Niederlage, een weiteren Marsch auf Metz auszugebe». und führte s.ine thei weis- in der Auflösung begriffene srmee unter die Wälle der tlein-n Fcstnrg Sedan a» der Maas. Sie tnb ihre Umgebung waren bestimmt, der Schauplatz des nächsten großer: Entschechmg»- kam pfes zu werden.

Auf der Bühne der Weltgeschichte hob stch der Vorhang für das Drama von Sedan

Deutsches Reich.

* 28. August. (Tagesbericht.)

Das Kaiserpaar hat seinen Aufenthalt auf Schloß Wilhelmstzöhe bei Coffel nunmehr beendet und ist heute Abend nach dem Neuen Palais bei Potsdam zurückg .kch t. Bei der Abfahrt vos Wilhelms höhe surden den Majestäten lebhafte Oöatiase« bereitet. Nach einem Mainzer Blatt hat der Kaiser bei der Kritik der dortigen Truppenschau zu ben Offizieren gesagt:Bebenin Sie immer, baß wir stark sein müsse«, um ben Stiebe» zu bewahren, und daß. je starker wir find, desto mehr Resp kt die An deren haben." Prinz Albrecht von Preuße» wird in seiner Eigenschaft als Heirenmeister des Johcnuiter Ordens am 14. Sepiember in Sterkrade riatt ffe«, um en diesem Tage der Einweihung de; cortige« Ktauken-, Siechen- und RekonvafiSce^ten Hasses deS 3shcnr.iter Ordens beizuwohner. Wie bi?Rh. W. Ztg." hört, trifft Ende biefet Wohc ser König von Württemberg zum Besuch bei Geh. Rath Krupp ans Villa Hügel bei tf ffex ein. Die in Adrlfscck bei Fulda zum Besuch weilende Erbgroßherzogi« von Oldenburg (geb. Priezesfin Elisabeih von Preußen, Tochter des Prinzen Friedrich Carl) ist heute an Unierleibsenizündema gestorben. DerReichsanzeiger" veröffe-tlichr die Ernennung des Majors v. H n e«e zum Direktor bet preußischen CentralgenoflenschastSkasfe mit dem Range eine» RatheS 2. Klaffe und lern Amtscharakter als Präsident.

* (Sozialdemokratisches.) Wieder eine Stegmüllerei" wird von der sozialdemokratischen

sprechen, den Brief in seine Rocktasche. Ihm war e» nun klar, daß der Plan des unglücklichen Stege- mann entdeckt worden sei, denn die geheimnißvollen Worte de« Briefe» ließen kernen Zweifel darüber auskommen, ebensowenig eine andre Aurlegung.

Wir führen den freundlichen Leser in den grünen Wald, wo eine schattige Blöße von grünem Laubdach überwölbt, ein lauschige« Plätzchen zeigt. In einiger Entfernung erblicken wir zwei Männer in Jäger- kleiduna, die flüsternd ein geheimes Gespräch führen und seitwärt» am Stamm einer mächtigen Eiche stehen; e» ist Walter mit seinem Unterbefehlrhaber, den wir bereit« unter dem Namen Wolf kennen gelernt haben; wollen wir ihr Gespräch belauschen.

Ihr seid also sicher, daß er mit Herrn von Kerkurle nicht inBerbindung steht, e» stimmt mit meinen eigenen Nachforschungen überein." flüfierte Walter.

Nein, gewiß nicht, ich weiß im Gegentheil, daß er mit den Genrdarmen Verbindung hat, denn gestern Abend habe ich überzeugende Beweise bekommen. Er hat übrigen« schon längst bemerkt, daß wir ihm mißtrauen und seinen Gängen nachspüren, derhalb hat er sich dem Staar, unser« Klätscher, angeschloffen und gebraucht ihn sicherlich al» Zwischenperfon; selbst nicht unwahrscheinlich ist die Annahme, daß fie fich verschworen haben, nnsere Aurlieferung durchzusetzen Al» wir im Westwald jagten, muß er andere Mittel und Wege gekannt haben, hättet Ihr nicht jederzeit die Vorsicht gebraucht, niemals vor dem Ausrücken zu sagen, wo wir jagen würden und wo wir unser Nachtquartier aufschlagen, gewiß wären wir überrumpelt worben; gleichwohl fitzt man un» scharf auf dem Nacken, mehr al» nothwendig dürfte e» sein, an diesem Verräther ein Exempel zu statuiren.

.Dar stimmt mit meinen Plänen gegenwärtig

Leipz. Volksztg." konstatirt. Da» Blatt schreibt vörilich:Ein «etter Sozialdemokrat. In Neun kirchen hat der vcu unseren Genrffcn gewählte Ee- leivdcrath Granpn r dafür gestmmt, daß ans ®e- mtinbemitieln 1000 Mark zur Sedansei r genommen tosiber. Wie ei» «rbeirervertreter des Geld bei Steuerzahler in solcher Weise verpulvern kam, ist uns unerfindlich." Von der St gmöllerei werde« wir vorau-sichtlich in diesen Tagen und Wochen «och sehr z« kören bekomme«, denn auch die Arbeiter, die selbst zvr Sozialdemokratie im Große« und Ganzere halte«, sind nicht alle so verk'hrte Fanatiker, daß sie nicht von de« großen Natioualfei rs mit ergriffen werden sollte». Der sozialdemokratische Vorwärts" schreibt, er sei überzeugt,daß der Bectt«er Magistrat an der festlichen Beleuchtung zur Sedanfeier, zu bet er anfgeferbert habe, wenig Freude erlebm tottbe, ben« im Verhütt» ß zur Gesammtheit seien eS nut sehr Wenige, die btrdt feie«, die Er­innern» g a» blutige Schlachten durch geräuschvolle Jubelfeier» zu verherrlichen, und die arbeitende Be­völkerung Berlins werde keine« Frager rühnn, um das us§ kultmell am nächste« stehende Volk jenseits der Vogese» durch taktlose Feier seiner Nieder lagen zu frästen und Sfiv^nchegedarkn in ihm wachzuruftn". Vs« Sozistdemckcaten kann man allerdings richt die Einsicht verlange«, daß Teutschland nicht die Niederlag!n der Frauzos.n feiert, sondern die Erfolge, die für feite ttgene politische Entwicklung von der größte« SBebewtung geworden find.

* (Znm serbisch-österreichischen Schweine­krieg) meldet dieVoss Ztg.", daß nach amtlichen Berichten an der mißbräüchl'chen Ausübung des Vieh­seuche» Abkommens durch Ungarn die H.nxtschuls der zweideutige Wortlaut dieser Abmachung trägt. Unter den nichtigste« BorwäLde« könne Oesterreich - Ungarn die Schwttnesperre gegen Serbien v rhärgm. Die serbische« G oßkaufleut- künd'ge« zur S'rtfe hr« ßer- theil« ihre ir Oesterreich-Ungarn gemachten Bestellung- n urd gebe« bieferbes dtNischen Firmen aus.

* (Munter.) Gegenüber der Beschuldigung des Generals Munter gegen deutsche Offiziere ver­öffentlicht diePost" eine» Brief bei französische« Generalin Serge, worin bem deutscher Offizier kor PS oas höchste Lob für ben Schutz des französischen Eieenthnms während des Kriege» ausge'prochen wird.

* (Cuba.) Wie ene gisch Spanien feine vor Allem durch bei cubanischerr Ausstand bedingte Rüstung betreibt, da» geht aus einer benN. N." übersandten Mtttheilnng hervo», wonach die spanische Regierung jetzt abermals mit der deutschen Metallpatronensabrik

nicht Überein," erarbeite Walter,lasse ihn seine Versuche noch eine Woche ruhig fortsetzen, damit er oreifier wird, und wenn wir Vorsicht anwenden, mag seine Strafe nur um so sicherer und härter ausfallen- Ich will unserer Mannschaft Winke geben, wo wir ur.» die nächsten Tage aufhalten, nur der Probe wegen, ob die Gensdarmen dort uns auf» suchen wollen; während Ihr dann mit der Mann­schaft eine andere Richtung einschlaget, will ich wich allein dorthin begeben und mich überzeugen; Euer Werk mag er dann sein, den Schelm zu überlisten, aber aus eine Weise, daß Ausflüchte ihm nicht mehr übrig bleiben, nicht ohne Bedeutung hat er sich den Namen Fuchs zugelegt. Er kommt mir übrigen« vor,Wolf", al« befänden wir un» über einer Puloermine, man braucht nicht besonders scharssichtig zu sein, um stch zu überzeugen, daß alle Vertraulichkeit au» nnserm Verkehr gewichen ist. Die unaufhör­lichen Verfolgungen und Jagden, die nothwendig geworden find, die fortbauernoe Wachsamkeit, ste haben ben Eifer unserer Leute vermindert; die Abfuhr de« geschossenen Wilde» wird ebenfalls schwierig und dadurch dem herrlichen Leben, da» un» j'tzt zu Therl wurde, Einhalt geboten, raa» Unzu­friedenheit erregt.

Wie Viele mögen rrohl unter der Bande sein, die sich eine Gewiflenssache daraus machen würden, die Prämie, welche auf meine Gefangennahme gesetzt ist, zu verdienen?"

Ich glaube gern," versetzte Wolff,daß Ihr nur zu sehr recht habt; aber wie denkt Ihr darüber, wenn ich vorschlüge, daß wir bald auseinander- gingen? Ich kann auch nicht leugnen, daß ich dieser Lebensweise müde bin und da» Bedürfniß fühle, mich nicht länger von der bürgerlichen Ge­sellschaft fern zu halten."