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Erstes Blatt.
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David und Goliath.
fstelluig der bekaunt.n Forderung, die Volks« «mnng über grundlegende Gesetze herbeizufühnn. er Wied Minister Verantwortlichkeit, allgemeiner imeS und dicekteS Wahlrecht auch in Staat «nd eiude, Trennung von Staat und Kirche, Ent ung des geistlichen Eieflnsses auf das Schul«
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toeen, U»e»tgeltli<tkeit des Unterricht» nud bet Lehrmittel u. A. «. .gefordert*. DaS find spezifisch dkMlkcattsche Fo:deru«gen, die weniger der ,Vo!ks- herrschaft* als der Judeuherrschaft zu Gute kommen.
Wat nun aber die wirthschaftlichen Reformen be trifft, so verlargt der demokratische Programm- Enlwuif in erster Linie .Hebung deS Volkswohlstandes*. DaS wünschen auch wir; allen dieser Wunsch kann durch die .virth chaftlichen Reformen* der „Volkspartei* in keiner Weise erfüllt werden; der« in bti.tt Programm - Entwarf wird munter «ach manchesterlichen Grundsätze« „Freiheit für de« Privat betrieb und dar Erwerbsleben de» Einzelnen* ge fordert. Wie aber soll der Volkswohlstand gehoben werde-', wenn diese verhängnisvolle „Freiheit*, die doch tut de« Großkapital zu Gute kommt, bestehen bleibt?
Der Programm - Entwurf bringt behufs dieser .Hebung* folgende Palliativmittelche« in Vorschlag:
„Förderung des GenosseuschaftswesenS insbesondere der städtischen und ländliche» Genossen schäfte« für Personal und Sruudkredit, sowie der Verbände für gemeinsame Beschaffung von Lebensmittel«, Arbeitswerkzengen, Rohstoffe» für Gewerbe und Landwirth'chaft und für Gemeiesame Herstellung und V.rwerthung von SirbeitSerzeug»iffe«, ferset der Handwerk«Vereinigungen, Berufsvereine und Gewerk- schäfte», soweit durch dieselben die gewerbliche Freiheit nicht beschränkt wird.
Erhaltung «nd Kräftigung de» bäuerliche» und gewerblichen Mittelstandes; Steigerung der ProdvkiioÜät diS Voders «nd der Leistungsfähigkeit der mittleren nud kleinere» Betriebe; planmäßige Nutzbarmachung der technisch:» Fortschritte und Hilfsmittel für dieselben; Schaffung selbstständiger Organe für die Landwirthschaft und für das Handwerk zu unabhängiger Beraihuug der Regierung und sachkundiger Rathsertheiluug an die Berufs genösse«, Ausbreitung landwirthschaftltcher und gewerblicher Unterrichtsanstalten; allgemeine Einrichtung von Versuchsstationen; Bestellung vou Meliorationstechnikern und gewerklichen Wanderlehrer»;
danebe» für die Landwirthschaft: Hebung der Vieh- und Pferdezucht, sowie der laudvirthschaft- liche» Nebenbetriebe, Reform deS Jagdrechis und deS Wildschadenersatzes, Aufhebung der Fidei- kommiffe, Beschränkung der Vermögensansammlung in der tobten Hand;
für das Gewerbe: gerechte Ausgestaltung des SubmisfiousweseuS, Bekämpfung bei unehrlichen
lbermalS eine Programm-Revision.
♦ Während bk natioualliberale Partei mb das ^ttum zu ihre« eigenen Schaden sich zu der aus m Reihen deS eigene» Anhanges geforderte» Pro- M,m-Revisio» ablehnend verhält und tu wstthschaft- qiu Dingen „GewiffeuSfreiheie* proklamirt, ist nach m Beispi le der Sozialdemokratie nun auch die iddemsche demokratische .Volkspartei* mit einem mm Prograwm-Eutnurf heroorgetceten Die süd mtjdje Demokratie, die sich z-m Serger bei „Vor M* «eueibiugS be» Name» „Soziale Demokratie* ktzillege» li.bt, sucht schon seit längerer Z it be»
Wettbewerbs, Pflege bei Kunstgewerbes, Beseitigung der Schäden der Kefäugnißarbeit.*
Dal ist die ganze reformischr Weisheit der Demo k-atie: Vo« Hebung del laudw'.rtbschaftlicheu Haupt b triebe», de» Getreidebaues, vou Einschränkung der Börsenspekulation, vo» Eindämmung bei Miß brauchS bei .Freiheit für den Privatbetrieb*, der Auktionen, ber Großmagazine, bet Aus verkaufe, der kapiiaiistischeu Ringe ist in dem Programm keine Rede. „K'e'ne Msttel* solle» helfe», wo nur eine er»fte gewaltige Reformarbe t wirken kau». Die Demo! atie ist eben — tote der Liberalismus. — mir seinem Latein zu Sude. Auch der demokratische Programm-Euttourf bedeutet ein Fiasko.
Juni
Staunt ederbri obige
Schreis i 11. auch 8t ____[T ryllv!
n Potsdam auf der Mopke die Parade über die 1. Gardeinfauteriebrigade abgehalten und dabei eine Aulp ache an die Trupp n gerichtet. Aus der letzteren ei noch Folgendes hervorgehobeu: „Am heutigen Tage will ich dem 1. Garde R-gimmt eine besondere Auerkeuunng erweisen und ihm ein Zeichen meine» Königliche» Danke» verleihen. Ihr sollt fortan an E»re» Fahne» dal Baud des Schwarzen Adler- ordenl mit de» Abzeichen dieses Orden» tragen. Die Farben meines Hauser sollen fortan dem Regiment voranfliegeu, zur erneuten Mahnung mir und «einem Hause, wie es bisher immer der Fall gewesen ist, die gelobte Treue zu bewahren und Euch mit mir noch durch ei« besondere! Band persönlicher Gemein- chaft verknüpft zu tosten. Ihr Andern aber sollt riefe Ehrung als eine zugleich auch Euch geltende mit mpfiuden und allzeit des großen TageS eingedet k bleibe», a» welchem Ihr durch Euren Sieg Denisch- 'audS Einheit erringen halft. Ihr sollt e! als eine Ehre empfinde», daß ich Euch heute an dieser Stelle um mich versammelt habe, vor dem Hause zu stehe», mit welchem so viele freudige wie schmerzliche Er- innerungen an den heldeumüthigen Kai,er Friedrich veikaüpft sind, der an dieser Stätte so oft die Ber- tketung bet Arme-, das Lehriufauteriebataillo«, hat an stch vor über ziehe» lassen. Sollte cS aber jemals iazu kommen, daß ich genöthigt wäre, meine Armee zum Schutze bei Vaterlandes on die Grenze» zu rufet, da», erwarte ich, daß die 1. Garde-Jnfsnierie- brigade jederzeit mit derselben Hingebung und Treue ihre Schuldigkeit thun wird, wie fie es heute vor 25 Jahre» bei St. Privat gethon hat.*
* (Kaiserliche Anerkennungstelegramme.) Dem Gcnerallteutenant z. D. v. Rauch in Schwerin, im Feldzuge 1870 71 Kommandeur des braunschweigischen Husarenregiments Nr. 17, ging, während derselbe zur Kriegserinnerungsfeier in Braunschweig anwesend war, daS nachstehende Telegramm des Kaisers zu: „Die Wiederkehr des Jahrestages der Schlacht bei Vionville-Mars la Tour läßt mich gern des ruhmreichen Angriffs der braunschweigischen Husaren bei Flavignq unter Ihrer tapferen Führung gedenken und will ich Ihnen zur Erinnerung an jenen Ehrentag den Kronen orden I. Klasse mit Schwertern am Ringe verleihen." An den Prinzen Georg von Sachsen richtete der Kaiser folgendes Telegramm: „Ich kann nicht unterlassen, Eurer Königlichen Hoheit aususprechen, daß ich an dem heutigen Ehrentage des sächsischen Armeekorps gern und dankbar Ihrer als des heldeumüthigen Kommandeurs der 23. Division in der Schlacht von Gravelotte-St. Privat gedenke." — General Graf Wränge! auf Sproitz, der gegenwärtig in Stolberg weilt, erhielt vom Kaiser folgende Drahtnachricht: „Ich erinnere Mich heute gern und dankbar des iegreichen Führers der 18. Division in der Schlacht bei Iravelotte-St. Privat." — Der frühere kommandirende General des VI. Armeekorps v. LevinSki auf Burgwitz empfing folgendes Telegramm: „Bei der Wiederkehr des
Rit einer gewissen freudigen Unruhe wartete ifiz auf den Befehl zum Aufstellen der Geschütze, dieser endlich gegeben wurde, waren er und
ctiagen, wird selbst blindgläubig!» Demokraten ein nilhti«. Mögen also die „Sozialprogramme* der Wetschen „VolkSpartei* leutn wie fie wolle«, ! habe» nur eisen dekorative» Werth unb sind nur b bestimst, bie Partei «och e»ger an die Seite Sozialdemokratie zu drängen.
Der neue Programm-Entwurf bietet den« auch utlich deS Neue» recht wenig. Er sieht auf bin ex Blick aus wie ein Plagiat, dal aus Ahlwardt öÄlschen Papiere» abgeschrieben ist. Mo» denke Mische .VolkePartei* u»b der Ahlwardt-Böckel'sche MiscmMmus" in schönster Harmonie. Eine Miet bei Friedens*, be» .politischen Fortschritt»* der .wirthschaftlichen Reformen* will die süd- ü'che Demokratie »ach ihrem Programm vorstellen. o steht es »ei igstens auf dem gebulbige» Papiere.
Der Stiebe soll »ach berühmte« Muster« burch iedsgerichte, durch Müwi.kung be» Reichstage? i ber Entscheidung über Krieg und Friede» und ch Schaffung eine» Volksheere» erstrebt »erbe«.
Deutsches Reich.
* Wetli», 20. August. (Tagesbericht.) Aul Wilhelmshöhe wird nach hier gemeldet: öiute unternahmen bas Kaiserpaar i« offenen 3»eifpäxnir eine AnSfahrt nach Cassel. Die Majestäten, welche von dem herbeigeströmtes Publikum enthusiastisch beg üßi wurden, statteten dem Atelier deS Professors Knacksnß einen Besuch ab. H ute Mittag ewpfi g der Monarch auf Schloß Wilhelm!höhe nach ber Rückkehr ans bet Stadt eine Deputation bes Stadt rathes ber Residenzstadt Cassel. — Die drei jüngsten Kaiserlichen Kinder, die Prinzen Oskar »xd Joach'm und die Prinzesfi» Viktoria Luise, find nunmehr wieder au8 Rügen in Potsdam einge treffe». — Prinz Albrecht vo» Preußen, Generali»-pekteut der 1. Aimeeinspektio», ist in Königsberg i. Pr angekommen und hat Wohnmg im Schloß genommen. Die Stadt hat Flaggenschwuck angelegt; das zahlreich herbeigeströmte Publikum empfing de» Prinzen mit lebhafte» Hnrrahrnsen. — Reichskanzler Fürst Hohenlohe ist heute Abeud für kurze Zeit auf feine russische» Besitzungen bei Wilna abgereist. — Fixanzwinister Miquel hat mit dem Staatssekretär des Reichl schatzamis Grafen Posadowsky gestern eine längere Konferenz gehabt und sich da»» »ach Schlesien auf dis Befitzung seiner dort vetheitathiien Tochter begebe». — 3» Konstanz ist heute der Vizepräsident deS preußische» Abgeordnetenhauses, Geh.SanitätSrath Dr. Graf (Elberfeld) gestorben — Den am 18. d. de« Kaiser vorgestellten 26 Offiziere» der preußische» Armee, welche auf zwei Jahre al» militärische Instrukteure »ach Chile gehe», ist unter dem 18. d. ber Abschied bewilligt worbe».
* (S»Szeichn»»g.) Se. Majestät ber Kaiser hat, wie nachträglich erwähnt fein mag, am Sonntag
beginnen und zwar ä tempo. Al» „No. 3" den Wischer au» der Hülse unter dem Rohr hervorzog, schien es mir, al» röche derselbe nach Theer- Auf da» laute Kommando be» Chef» vor der Front .Wischt au»!' schob der Kanonier (No 3) den Wischer in'» Rohr und — Himmel, was wat da» ? I Die eben noch blanke .Seele* (der innere hohle Raum de» Rohrs) färbte sich, soviel ich hinten am Rohre beobachten konnte, pechrabenschwarz, ebenso tröpfelten einige schwatze, dickflüssige Tropfen hinten au» bet Oeffnung am sogenannten .Vierkant*.
Noch ehe ich mich von meinem Schrecken bei dieser Wahrnehmung erholt hatte, stand der Oberst, ohne Zweifel durch da» glänzende Aeußete unsere» Geschütze» angezogen, einige Schritte vor ber Mündung de» Rohr» und musterte mit sichtlicher Befriedigung unser so Übetau« ptoppete« Geschütz. Ach, er hatte noch nicht in dessen .schwarze Seele* geblickt! Schaudernd wandte ich mich ab und schloß für einen Moment bie Augen, wünschend, daß die Protze in die Lust fliegen und un» — ich konnte den Gedanken nicht zu Ende denken — denn der Gewaltige stand bereit» dicht vor der Mündung und steckte zwei Finger ber weißbehandschuhten Rechten in bie eben noch reine, weiße, jetzt aber kohlschwarze .Seele*, eine Manipulation, durch welche et erfahrungsgemäß bie »Reinheit* jener ,u prüfen pflegte- O, baß bie Erde uni verschlänge!
Unb nun kam ein Moment, wo bet brave Ratzky stch weit weg vom Exerzierplatz, am liebsten auf ben Chimbotasso gewünscht hätte! Die theer- beschmutzte Rechte wie zum furchtbaren Schwur erhoben, winkte bet Oberst ben Hauptmann unb die Lieutenant» mit ber Unken Hanb zu sich heran- 6» bauerte eine Weile ehe der starr vor
Wtzky, al» wir ben Geschützschuppen verließen- .Die Nein dürfen nicht» erfahren, verstanden?" [ 3hm wäre Alle» glatt unb zur Zufriedenheit Mtzky'» verlaufen, wenn Haß unb Neid nicht auf F Lauer gelegen hätten Während er in Ruhe N Dinge entgegensah und im Geheimen sich schon Mnnt haben mag in bet Gunst be» Obersten, ba Wer doch einem Manne, ber so große» Interesse B Gegenstände zeigte, welche zum Zeugwesen ge- Mn, sicherlich ben Uebertritt zu letzterem erleichtern Wthc, während also Ratzky ben Triumph einer mit F .heidenmäßig* viel Geld erkauften und garnicht ^bleibenden Anerkennung im Vorau» durchkostete, Mete Haß und Mißgunst einen borhast-schurkischen Mn au», bet leidet nut zu gut gelang. — l Drei Stunden später — die vestchtigung hat Wonnen! —
L Da» Fußexerziren wat vorüber, die Batterie Wh dem gestrengen Herrn Oberst zu tadelnden Wirkungen keim Veranlaffung gegeben. Der vuptmann schmunzelte unb die Herten Lieutenant» Nten vergnügt die Bärte oder Bärtchen ober auch 68 bet Stelle, wo solche zu fitzen pflegen, .ein
seine Leute bie Ersten, welche den unschönen, frisch geleerten hölzernen Geschützschuppen betraten.
Ah — war da» ein Staunen, al» da» dritte Geschütz, glänzend wie ein nagelneue», über den knirschenden Kie» be» Kasernenhofes rollte. »Ae — ä — ä fabelhaft, auf Taille!' schnarrte unser jüngster Lieutenant. „Wirklich fabelhaft! da» dritte Geschütz blitzt wie ’ne Staatrkarosse I Andere sehen dagegen au» wie Mistkarren. Ratzky ist immer ber Erste.* Dann rüffelte ber Erboste seine beiden Geschützführer (einer der beiden war Zacke) gehörig ab, daß fie e» nicht ebenso gemacht hätten wie Ratzky, während unser Zugoffizier Letzterem freundlich zu- nickte und belobte. De« Chefs Mienen dagegen verriethen weder Freude noch Serger über Ratzky'» glänzende« Geschütz. .Hätten alle vier Geschütze gleichmäßig einreiben lassen müssen, Ihr Geschütz, Ratzky, sticht zu sehr gegen die anderen ab,' meinte er etwa« verlegen. Hierauf lommanbitte er,Still- gestanden !* Der Oberst kam von einer anderen Batterie gerade auf unsere zu, so daß zum Reviditen ber einzelnen Theile ber Geschütze keine Zeit mehr verblieb. Da« war bei unferm Geschütz auch nicht n öthig, ich wußte, baß alle Theile im besten Zustande waren.
Al« .Richtkanonier' staub ich neben Ratzky, der nur mit Mühe feiner Aufregung Herr werden konnte. Jetzt, so mochte er überlegen, mußte e« sich ja zeigen, ob er da« erste Ziel seiner Wünsche, den Uebertritt zum Zeugwesen, würde bald erreichen, und da hiervon auch die Erfüllung feine« Herzen«, wünsche«, die Bereinigung mit seiner kleinen blonden Resel, abhing, so wird Jeder e« begreiflich finden, wenn der Puvschlag seine« Herzen« in diesem Augen- blicke ein lebhaftere« Tempo annahm.
Der Oberst ließ sogleich mit dem Geschützexerziren
Staunen unb Grimm dastehende Inspizient Worte fand.
Der Hauptmann unb die übrigen Offiziere, welche heute springen und laufen konnten wie ein junge« Reh, besonder« der dicke Premierlieutenant, fie alle standen wie gelähmt um ihn herum unb ber erschreckt hinter den Oberst getretene Major kriegte plötzlich seinen .Verlegenheitshusten', ben Jeder von uns kannte Und bann brach da» Ungeteilter los, donnernd, polternd — bie ganze Tonleiter bi» zur höchsten Fistel burchttef bie gewaltige Stimme be« erbosten Obersten. Dabei flogen militärische Kraft- ausdrücke unb Flüche, bie au« mindestens zehn Substantiva zusammengesetzt waren, gleich zuckenden Blitzen über die Umstehenden hin und bei jedem obristlichen Wetterstrahl wurde Ratzky „klein unb immer kleiner*. 6r war ja ber Ruchlose, ber Sündenbock unb — „drei Tage Mittelarrest — sofort abführen!' so lautete ba« Finale be« obristlichen Sturm- unb Brumm-Solo«.
Vergeben» legte stch jetzt ber inzwischen .ausgehustete' Major in’« Mittel. .Man könne nicht begreifen, wie ber Theer in’« Rohr gekommen sei. Der Unteroffizier wäre sonst ein tüchtiger umsichtiger Mann — ba schiene ein Versehen, ober Bosheit, ober Fahrlässigkeit im Spiel zu sein. Man müßte stch beim .Einfetten' be« Rohr« geirrt haben, der Geschützschuppen sei Tag« vorher von Arbeitern frisch getheert worben usw. — Vergebens! der Ge- strenge ließ sich nicht erweichen. Schimpfend unb brummend verließ er bie Batterie, .von der er genug gesehen habe," unb ging zu einer anberen, während ber Felbwebel ben vermeintlichen kleinen Uebelthäter „ber Roth gehorchend, nicht dem eigenen Trieb' in Arrest obsührte.
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<M diese Utopie glauben heutzutage nur «och die Mischen , FriebeuSparlamei tarier *. Den politischen ^"tschritt bolameetirt bie .Volkepartei* u. A. durch
Wewofsen burch sozialreformerische Allür u Sand owSö h die Auges zu flrtum. Daß sich aber mit einer " idklichkn Sozialreform die marchesterlichrs Grund- tz-, daß stch tnsonderheit mit ihr die Beschützung « köiseuwesesS und ber Weltmarktpolitik nicht
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Wöchentliche Beilagen; Kroisblatt für die Meise Marburg und Kirchhain.
gnb Brrlag: Jo h. Aug. Koch, UaiverfitätS-Buchdruckerei in Marburg. 8-rerrt» örtlicher R-datteur: Friedrich Colbatzky in Äerbxte
Redaktion mid Erpedition: Markt Sl. Fernsprecher Nr. »5. Sprechstunden der Redaktion: 10—11 Uhr Vormittag,.
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition diese» Blatte«, sowie die Annoucen-Bureaux von Haasenstein «. Bögler in vvv Frankfurt a. M., Gaffel, Magdeburg und Wien; Rudolf AAÄ. - cQUEti Moffe in Frankfurt a. M., Berlin, München «. Köln; G. L.
Daube u. Eo. in Frankfutt ». M., Berlin Hannover, Pari«.
hmnoreske aus dem Garnisonleben von T h. S ch m i d t.
(Nachdruck verboten.)
(Fortsetzung.)
iergepik Ich konnte nicht umhin, Ratzky meine Bewun- send« Gttung aurzusprechen — al« „Richtkanonier' durste mir ihm gegenüber schon eine gewisse Vertrau- lieft erlauben. .Aber nicht schwatzen,' meinte