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Die Grundsteinlegung

Senugm

toi Nationaldenkmal in Berlin

io,

jre waren seit jenem bedeutungsvollen Tage ver-

10,

cstraße

n allen

Das Denkmal soll aber nicht nur von unserm

r spiegelt sich der ganze Weg wieder, den das

t von der Grafen bis zur Kaiserkrone.

L wird eines der ersten Denkmäler der Reichs-

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Riß bekommm!

(Fortsetzung folgt.)

sogar, daß er sich auf seineEckigkeit" etwa«

Hauptstadt werden und, indem es das Leben und die Tharen Kaiser Wilhelms des Großen Verkünder, ein Zeuge sein der großen Zeit, die Deutschland einig machte.

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schreiner chst billi

Kegrli item gc

: Ctr. 3 «dem den Nachruf erneuern, den der Altreichs' ßereu Q «zier Fürst Bismarck, sein getreuer Paladin, am [j März 1888 in das Buch der Geschichte unaus

teil erschallen ließ.

Nei diesem Denkmal handelt es sich nicht, wie [ vielen anderen, die unserem großen Kaiser in

To nannte man sie in der Batterie, die beiden üsen dieser Skizzen. Aber nicht Feinde waren sie

Wi nationale hochgespannte Ehrgefühl und vor allen Ibtqen die treue arbeitsame Pflichterfüllung im Dienste

htiftigen und körperlichen Kräfte. Ratzky «ar ^lich klein, fast knirpfig, aber keck, klug, kernig;

,ßen dem alten Erbfeinde eine vernichtende Nicder- > bereiteten, ist in der Reichshauptstadt der Grund -

i, der i welches der aus unserer Mitte geschiedene ( iscr uns hinterlassen hat."

Den Verlauf der Feier beschreibt derReichs, cmzeiger* wie folgt:

Auf Allerhöchsten Befehl fand am Sosvtag am 25jährigen E:i»uerungStage les unter der Führung Te uer Majestät des Hoch'elige» Kaiser WihelmS I. enuwgeeen ruhmreiche« Siege« von G avelotte - St. Privat die feierliche Grrudsteinle^u-g zu dem National Denkmal für den verewigte» Kaiser statt.

Der Festplatz an der Cchloßfreiheit war reich drkorirt. Gegenüber dem Eosavder'ichen Portal (Nr. III), am Wasser, erhob sich, mit der F ont »ach der Schlvßkuppel und de« Grundstein, ei« von der goldeien Kaiserk-one überragter purparroth draptrter Pavillon, von beffe« Dach, an der Vorder feite, das Banner mit dem Reichsadler herabwallte wähkind »»mittelbar dahinter ein hoher Flaggenmast für die Kaiserstandarte aufgestellt war. Zu beide» Seit-n, au der Hi»te:wand, waren je zwei breite, abgestumpfte ObeliSke» errichtet, auf deren Spitze vergoldete preußische Adler ihre Fittige entfalteten, während die Vorderseite derselben oben mit von Lorbeer kränzen umwundenen mächtige» Eifer» en Kreuz-» geschwückt war. Dazwischen ragten bekränzte Fahne»- stangen empor, welche die Wopp» und Bonner der vier Königreiche Preuße», Bayern, Sachsen und Württemberg trugen. Rechts und links von dem Kciserlichen Pavillon waren Tribünen für die ge. ladene« Gäste erbaut. Den ganzen Platz umsäumte ein Wald von Masten, geschmückt mit den Wappen- schilde» und Flagge» der übrige» Bandesstaate« »nd untereinander durch Tannengewirde verbunden.

Von 8 Uhr a» begannen sich der Festplatz und die Tribünm mit dtn zu der Feier geladene» Personen z» fülle». Rechts und liuks von dem Grmidstei« »ahme» die zur Vollziehung der Hammer schlüge geladenen Persone» Aufstellung, rechts und litks von dem Kaiserlichen Pavillon die Mitglieder des Bundesraths, deS Reichstags, der beiden Häuser des preußische» Landtag?, die Wirkliche» Geheime» Räthe, die Be»erale, Admirale »nd die Räthe erster Klaffe, die Regiments-Kommandeure und die Räthe zwester Klaffe, sowie die übrige» eingeladene» Per- soue». Hinter der Kanzel, welche bei dem Gnrrd- stei» errichtet war, »ahme» die Geistlichen ihre» Platz. Die Baubeamte», die Künstler und die Meitzer des Maurer- »ud Steinmetz.Gewerks traten hinter de» Grundstein. Am Eingänge zu dem Pavillon war ei» Unteroffizier - Doppelposte» vom Regiment der Sardes du Corps und am Grundstein ein solcher vom 1. Garde-Regiment z. F. aufgestellt, zu beide» Seite» des letztere» die mit Eichenlaub geschmückten Fahne» und Standarte» »nd die Dep«tatio»en der befohlenen Regimenter.

itschen Einheit gewidmet haben. Es soll das ende Geschlecht und auch die kommenden immer «Neuem daran mahnen, das große Werk unseres lisers treu zu bewahren, und es wird für Jähr­

lich einschrieb:Die heldeumüthige Tapferkeit,

nach. Die Differenz in der Größe war denn doch zu auffallend l Man denke sich den rechten Flügel, mann de» ersten Gliedes der ersten Kompagnie und den linken Flügelmann im letzten ©liebe der zwölften Kompagnie» dann hat man eine Vorstellung von dem Längenunterschiede der beiden Unteroffiüere. An einTritthalten*, wie e< sonst die Soldaten so vortrefflich verstehen, war bei solchem Größenunterschiede natürlich nicht zu denken, und wenn der Kleine keuchend nach Athem rang und dem Großen pustend zurief:Mensch renn' doch nicht so!*, dann antwortete Goliath überrascht: Harrgott, ich haba ja beinaha aus dar Stalla gatratan."

Räusperte sich der Große und das geschah infolge de« langjährigen Aufenthalt» desselben in einem küstenumspülten schnupfen-und katarrherzeug- enben Landstriche sehr ost dann wich der Kleine behend mehrere Schritte zur Seite.Es ist zwar noch nicht passirt,* meinte er,er könnte Dir aber eine» Tage» bei Deinerschwindelnden Höbe* in den Sinn kommen, meinen Mützendeckel al» Spuck­napf anzusehen und Du mir birett von oben auf den Kopf spucken.*

So lebten David und Goliath, wie schon gesagt, mehrere Jahre nebeneinander, foppten sich wegen ihrer extremen Leiber längen, warfen ihre wenigen Groschen zusammen, rauchten au» einem Tabaksbeutel,

Aus der Armee und Marine waren zu der Feier besohle«: die im Garde-Korps bieneeben uib zur Zell bei ihre» Trupptutheile» as wesenden Prinzen ans regierende» deutsch! n Häusern; bas Allerhöchste Hauptquartier uub bie in Berlin anwesenden General- Adjutanten, Generale ä la suite und Flügel Adju­tanten Seiner Majestät; der Gen ral - Feldmarschall Graf von Blvmenthal, der General Oberst Freiherr von Lotz, der Krieg?Minister, der Chef des General stabs der Atm e, die kowrnandirenden Generale des Garde, und 3. Armee - Korps, der kommsndirkxde Admiral; die aktive» Generale »nd Admirale, die Kommandeure der Regimenter be,w in Stellungen als solche befindlichen Stabsoffiziere, sow'e die Kommandeure der selbstständigen Bataillone der Gar risoneu Berlin, Prtrdam, Lichterfelde und Spandau und die Berliner Militär-Bevollmächtigten der deutschen Staaten; Abordnungen der SetHner Truppentheile und zwar von jedem Infanterie-Regiment drei Offi ziere, ei» Feldwebel, ei» Unteroffizier, ein Gefreiter, von jedem Kavallerie-, Artillerie., Eisenbahn-Regiment und selbststänttgeu Bataillon zw.i O führe, ein Feld- webel bezw. Wachtmeister, ein Unteroffizier, ei» Ge freitet; die Kommandeure der Leibregimeuter Seiner Hochselige» Majestät des Kaisers Wilhelm I. und zwar: des 1. Garde-Regiment» z. F., der Grenadier Regiments König Wilhelm I. (2. Westpreußisches) Nr. 7, des Leib-Grenadier Regiments König Friedlich Wilhelm III. (1. Brandenburgisches) Nr. 8 des 2. Badischen Grenadier-Regiments Kaiser Wilhelm I Nr. 110, der Regiments der Gardes dn Corps, des Leib - Kürassier - Regiments Großer Kurfürst (Schlesisches) Nr. 1, des 1. Leib - Husaren - Regi ments Nr. 1, de« 2. Leib > Husaren - Regiments Kaiserin Nr. 2 und des Husaren > Regiments König Wilhelm I. (1. Rheinisches) Nr. 7; die 4 Fahnen de« 1. Garde Regiment» z. F, je eine Fahne der vorgenauntendreiGrenadier Regimenter, die Standarten der vorbezeichnete» fünf Kavallerie Regimenter be­gleitet von je einem Lieutenant »nd die Fahnen und Standart-nderiu BerlingarnisonirendenTruppen; die Leib-Kompagnie des 1 Garde Regiments z F (mit Grenadiermützen) mit der RegimeutSmufik und ben Spielleute» des 1. Bataillon», sowie die Leib Eskadron des Regiment» der Garde» du Corps (zu Fuß) mit dem Trompeieikorp». Die letztere» beiden Trupprnköiper bildete» vom Schloßportale bi» zum Eingang des FeßplatzeS Spalier.

Ferner hrtten Seine Majestät diejenigen General- Adjutanten, Generale ä la suite und Flügel- Adjutanten welche am Todestage Kaiser Wilhelms I. in diesen Stellungen waren, zur Theilnahme an der Feier einladen lassen.

3n dem Kaiserlichen Pavillion versammelten sich die Fürstlichen Personen mit ihrem Gefolge. Es erschienen: der Kronprinz, der Großherzog und der Erbaroßherzog von Baden, Prinz Albrecht von Preußen, Regent de» Herzogthum» Braunschweig, Prinz Friedrich Leopold, der Fürst von Hohen.

einbildete, denn sobald er in Zorn gerietst, stieß er in seiner ostpreußischen Mundart, in der da»e* wiea* klingt, hervor:Ich bin ein Mameler mit vier Ackan*. (Memeler mit vier Ecken.) Ursprüng­lich für den Lehrerberuf bestimmt, hatte er eine» schönen Tage», wie er selbst erzählte,ben Strick abgekaut*, bie Schulmeisterei an ben Nagel gehängt unb war bei der Artillerie eingetreten.

Ungefähr so hatte e» auch fein Freund Ratzky gemacht; er hatte dem Kaufmannsstaube Valet gesagt und die Labenelle mit dem Solbatendegen vertauscht. Ratzky war übrigen«ein niedliche» Kerlchen', da» Jeder lieb gewann. Sein frisch geröthete« Gesicht mit ben blitzenden dunklen Augen und sein keck ge­drehter Schnurrbart thaten e« allen Weibern seiner Umgangrsphäre bei denen er überallHahn im Korbe war*, an.

Wie diese in jeder Hinsicht ungleichen Männer Freunde hatten werden können, darüber hatte sich schon Mancher in der Batterie vergeblich den Kopf zerbrochen. Aber e« ging bei diesen Beiden wie bei der Elektrizität: Ungleichartige Pole ziehen sich an, gleichartige hingegen stoßen einander ab. Mehrere Jahre lebten David und Goliath in schönster Freundschaft zusammen; wenn beide durch bie Straßen der kleinen norddeutschen Garnisonstadt schritten, dann blieb Mancher überrascht stehen und sah ihnen kopfschüttelnd unb lächelnden Munde»

zolle: n der Erbprinz von Sachsen.Meininaen, Herzog Ernst Günther zu SchleSwig-Holstein, Prinz Friedrich Karl von Hessen, Piinz Aribert von Anhalt und andere Mitglieder deutscher Fürsten­häuser.

Kurz vor 9 Uhr verließen Seine Majestät der Kaiser, in Uniform de« 1. Garbe-Regiments z. F, mit bem Gefolge bas Schloß und betraten durch da» große Portal III ben Fetzplatz. Die spalier- bildtnden Truppen präsentiiten unter klingendem Spiel, die Fahnen und Standarten salulirten. Der Reichskanzler Fürst zu Hohenlohe schritt, sich etrfurchtrvoll verneigend, Seiner Majestät dem Knser entgegen und geleitete Allerhöchstdenselben, während ein schmetternder Fanfarengruß ertönte unb die Kaiserstanbarte gehißt würbe, in ben Pavillon, wo Seine Königliche Hoheit der Großherzog von Baden, bi« zu den Stufen vortretend, Allerhöchst­denselben em psi g.

Rach der Begrüßung Seiner Majestät Seiten» der übrigen versammelten Fürstlichen Personen bat der R-ichskanzler um die Erlaukmiß, die Feier be­ginnen lassen zu dürfen, unb überreichte, nachdem die Erlaubniß Allerhöchsterseits ertheilt war, die in den Grundstein zu legende Urkunde, welche Seine Majestät, wie folgt, verlasen:

Wir W ilh e l m, von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von Preußen rc.

thun kund und fügen hiermit zu wissen, daß Wir beschlossen haben, im Namen der Fürsten und Freien Städte des Reiches den Grundstein zu einem Denkmal zu legen, welches nach einmüthiger Willenskundgebung der gesetzgebenden Körperschaften dem Andenken Unseres in Gott ruhenden Herrn Großvaters, Kaiser Wilhelms des Großen Majestät gewidmet werden soll.

Wir vollziehen b>... chen Akt an dem Tage, an welchem vor fünfundzwanzig Jahren der unvergeßliche Kaiser Deutschlands Söhne im Kampfe um des Vaterlandes Ehre und Freiheit zu entscheidendem Siege geführt hat.

Kaiser Wilhelms Jugend reicht zurück in die Zeit schwerer Heimsuchung. Aber, wie es Ihm dem Jünglinge vergönnt war, die begeisterte Erhebung des Volkes zu zu schauen und Selbst mitzukämpfen für die Befreiung von fremden Joche, so hat Lr, auf den ruhmreichen Thron Seiner Väter berufen, den deutschen Stämmen die heiß ersehnte Einheit wiedergeben und dem neu erstandenen Reiche die gebührende Machtstellung in der Staatenwelt sichern dürfen.

Nicht ohne hartes Ringen, nicht ohne blutige Kämpfe ist dieses Ziel erreicht worden. In unerschütterlichem, demüthigem Vertrauen auf Gott, in fester Zuversicht auf die sittliche Kraft der Nation, welche sich gegenüber drohender Gefahr zu ungeahnter Höhe entwickelte, hat Kaiser Wilhelm die Bahn zur Sicherung unserer Unabhängigkeit betreten.

Die opferberefte Einmüthigkeit der deutschen Fürsten, der weise Rath und die thatkrästige Unterstützung Seines Kanzlers, des Fürsten Bismarck, die vollendete Kriegskunst Seines genialen Feldherrn, des Feldmarschalls Grafen Moltke, das unvergleichliche Geschick der kühnen, zur Führung der Heere berufenen Helden, voran des Kron­prinzen Friedrich Wilhelm, und die todesmuthige Treue des von dem Feldmarschall Grafen Roon in den Waffen geschulten Volkes, sie verbürgten den Erfolg. Aus der blutigen Saat ging bie von Gott gesegnete Erndte deutscher Einigkeit hervor, und unter dem Schutze des mit harten Opfern erkämpften Friedens darf Deutschland unbesorgt der Pflege seiner idealen Güter und seiner wirthschaftlichen Jntereffen sich hingeben.

David und Goliath.

eske aus bem Garnisonleben von Th. S chmidt.

(Nachdruck verboten.) I.

I-, Me! i Vaterlandes unb die Liebe zum Vatcrlande, die Petsche Msercm dahingeschiedenen Herm verkörpert war, igen sie ein unzerstörbares Erbtheil unserer Nation

Pfg. - X 9h, » eulgi, Rnch Webrd,

lOH x iyuvyjv*.i fiu.) vv«. yuwgv /<vvy «vivvn, wu vuxz nr>ai fweiche Geschlecht der Hoheirzollem zurückgelegt

So mag denn das Nationaldenkmal als Wahr- [35i fet dessen sich erheben, wie ein großes Volk seinen yiat Kaiser ehrt, jetzt und immerdar! Das Denk.

tn "vmz, sondern es ist, wie schon der Name sagt, ** *0' i Denkmal, das die ganze Nation, die sämmtlichen g- . «scheu Fürsten und Stämme, dem Schöpfer der

ffen, als der Enkel des Feldherrn von Gravelotte, iser Wilhelm II., seine drei Hammerschläge unter -1JW j, Donner der Geschütze seinem Großvater zu

l breit m Dtejer Skizzen, rroer mcyr yeuwe waren pe uj * 1 jene, bewahre, er konnte keinedickere* Freund- ift geben, als die zwischen den beiden Geschütz.

^rosfizieren Ratzky-David und Zacke-Goliath; TTTJu 'nur das Eine hatten sie mit jenen beiden biblisch- do-k-ü^ Personen gemeinsam die Ungleichheit

i fleht,

: das Kaiser, es soll auch von seinem Volke reden,

benutzten nur einen Kaffee» und einen Buttertopf, kurz, prollamirten für sichGütergemeinschaft*; auch hielten sie brav zusammen, wenn sie im Kasino ge­hänselt wurden. Sie konnten sonach mit Schiller sagen:Wir wissen den getreuen Freund zu ehren, dem falschen wehren, ist der Klugheit Pflicht.*

Vielleicht wäre die« freundschaftliche Bündniß nicht so lange von Bestand gewesen bei dem Charakter Zacke-Goliath» wart wirklich ein Wunder zu nennen wäre Letzterer dem kleinen in dem gleichen Verhältniß seiner Körperlänge auch geistig überlegen gewesen. Da da» aber nicht der Fall war, so hielt sozusagen der Respett, den auch ein tückischer Mensch (und ein solcher war Zacke-Goliath im Grunde genommen) vor seinem klügeren Neben­menschen meist hat, die schlechten Eigenschaften jene« nieder, unb nur dann, al« endlich einmal ein Tag kam, wo die Freundschaft de» Riesen eine harte Probe zu bestehen hatte, schossen jene wie giftige Pfeile empor und sein wahrer Charakter zeigte sich dem erstaunten Freunde in seiner ganzen Häß­lichkeit-

Da» lange vorher Geahnte war denn auch eine« Tages geschehen, die Freundschaft der Beiden hatte, da» merkte bald Jeder in der Batterie, einen argen

f Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg nnd Kirchhain.

gyb Verlas: Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchbruckerei in Marburg Verantwortlicher Rebakteur: Friedrich Colb a tzky ta Rardura.

* Redaktion uns Expedition: Markt 21. Fernsprecher Nr, 55. Sprechenden der Redaktion: 1011 Uhr Vormittag.

8 seiner Thaten dankbar sich erinnert, das das =s Schmiß seiner großen Männer zu ehren versteht, hnitzem i Treue um Treue geübt hat und immerdar ielacbeid ben wird. Es soll ferner zeugen von der Geschichte, Schrei« ! Deutschlands Stämme mit ihrem Heldenkaiser en wist »acht haben. Ein Stück Weltgeschichte, ein Stück irscher Geschichte, ein Stück Hohenzollcrngeschichle h in «eil l in Stein und Erz errichtet werden und mitten 28, Ito dem Bett der Spree, angesichts des alten Königs- de», soi ioises. Geschichtlich ist das der denkwürdigste lgelgassi ch, kein besserer konnte gefunden werden; denn

Bahrrh Meidungsschlacht bei Gravelotte, wo die deutschen «Men. Fen unter der Führung Kaiser Wilhelms des

5t. 91/2fereidi n Städten des von ihm neu errichteten [ jches gesetzt wurden, um ein Zeichen der Liebe i n e > der Da fbarfeit einer einzigen Stadt oder einer

Ffl, wild; klein, fast knirpfig, aber keck, klug, kernig; ^8)7-6» 2 dagegen war entsetzlich groß, babei gleißnerisch, te »t® giftig. Ersterer gewann sofort durch seine ; 60 Hhefl, letzterer stieß auf den ersten Blick ab

1 H fein unterwürfige», kratzfüßelnbe» Wesen, zu -Well' 1 übrigens der Schnitt seine» Geficht» vortrefflich =nb 2 v fe. Kleine, stahlgraue, meist halbzugekniffene je *6», spärlicher Haar- und Bartwuchs, magere ?9en- zwischen denen eine noch magerere iühÄ fortwährend rothverschnupfte Nase empor strebte, Berpcsa ch dünne blutlose Lippen vervollständigten ein eträg«* 8,» einen keineswegs angenehmen Eindruck u8fi Errief. Zacke» Kopf stak zwifchm hohen, breiten, »rfari Schultern; überhaupt war Alles an diesem ® großen, starken, sehnigen Manne eckig, und es

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itethn in zu einem Nationaldcnkmal für den Begründer l deutschen Reiches gelegt worden. Fünfundzwanzig

reilii * Am Sonntag, den 18. August, dem Tage der

Erscheint tätlich «fat r» Werkta«« Gsn»- *n> rww» .

Sarirta««. Q»artal-8d»rm«m«ttr-Prsir bti be: Sxv«- VJlArDllTfl.

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Dienstag, 20 August 1895.

Anzeigen nimmt entgegen bi« Expebition bieseS Blatt«», iswi« bi« Annonc«n-Bur«aur von Haasenstein ». Vogler in wv rv c

Frankfutt e. M., E-ffel, Magdeburg unb Wim; Rudolf AAA. Jllyrg

Moff« in Frankfurt e. M., Berlin, München u. Köln; ®. L.

Daube». Co. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover, Pari»,

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