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beschäftigungslosen Arbeiter werden ix geordnete» Zuge zu Herr» Singer wandern und ihm mit ver- hungerte» Kl sich fern die Quittung für feixe mexschex' freuxdlichex Bestrebungen au? stellen können.
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Mtt dem Ruhetage, ans den wir uns so sehr efteut hatten, war'« diesmal nicht». Roch in der Rächt wurde allarmüt und gegen Morgen abgerückt.
Das nächste Quartier in einem kleinen Dorfe n der Nähe von Beaugency war tröst!«! Zer» «hoffens Häuser, au« denen die Bewohner bi» auf Greise und Kranke geflüchtet, schmutzstarrende, von
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sucht nunmehr die Londoner „Morning Post" herbei- zuführen, in dem fie erzählt, daß es in ganz Eng« land kein osfij öseS Blatt gebe, durch das also die Regierung ihre Meinung ausdrückte. Die wirklichen Mittheilunge» der Ministerien geben sich stets schon durch ihren gesperrten Druck kund. Mcn kann fie allerdings während einer DccexuiumS an de« Fingern abzählen. Nebenbei zeichnen .sie stch durch Kürze aus. »»sicht und Action trägt ei» englischer Minister ix Redrx vor. Wen« durch diese Darlegung wohl auch glauthaft gemacht wird, daß die taktlosen »eußerungen de» .Standard" dessen eigenes Elaborat sind und nicht etwa auf Inspirationen des Minister- Präsidenten beruhe«, so enthalte« sie andererseits doch auch i« keiner Weise eine DeSavouirnng der viel berufenen Artikel und das könnte »an in Deutschland denn doch am Ende verlange«.
* (Bon v. Sybel'» Werk „Begründung des deutsche» Reichs") hatte e» in verschiedene« Zeitungen geheißen, ei« Manuskript zu» 8. Bande liege im Wesentliche« fertig vor. Leider beruht, wie der „Rh. E." wifle« will, diese Angabe auf Jrrthu». Der Verstorbene hatte allerdings die Abfassung eine» achte» Bandes in bestimmte Aussicht genommen und gegenüber andern literarische« Pläne« als seine nächste und wichtigste Aufgabe betrachtet. Er hat auch die Sache im Kopfe getragen, im Geiste daran gearbeitet, vereinzelte Vorstudie» gemacht, aber ei« Manuskript hat er leiser sicht hinterlassen. Doch darf hiuzugefügt werden, baß Heinrich v. Sybel, wie er überhaupt befriedigt mit de« Leben abgeschlossen hatte, so auch der Möglichkeit, vor Ausarbeitung des achte» Baudes abberufe» zu werden, ruhig entgegensah und für diese» Fall de» Schluß des siebente» Bandes als ein^n-schSnen Abschluß des ganzen Werker betrachtete. Tine Ansicht, die ohne Zweifel durchaus zutreffend ist. Es ist etwas Fertiges, das wir vor uns habe». Der Moment der Erzählung, wo der Berfaffer sage« konnte: „Und nun ging Frankreich für eine alte Ehrenstellung, Deulschlaid für sein junges Dasei« in de« Krieg", ist wirklich ei« Abschluß.
* (Landwirthschaftliche».) Beweis genug ür die jetzige Lage der Landwirthschaft ist das Er- gebuiß einer Verpachtung, welche kürzlich in Thüringen tzattfinde» sollte. ES wurden nämlich die Rittergüter Bnrgscheiduxge« und Kirchscheidungen Besitzer Graf Schnlenburg), Goseck und Eulau Besitzer Graf Zech), Voigtstadt (Besitzerin Lande»- chule Pforta) auSgebote». Dabei wmde nicht ei» einziges Pachtgebot abgegeben, nicht einmal vo» de» bisherige» langjährigen Pächter». Zn einzelne»
entsprechende» Beschlüsse deS Bundesraths in Keuntniß setzte. Weiterhin veröffentlichte das amtliche Bl-tt das bekannte Gesetz über di-Er-ichtuvg einer Central- a»stolt zur Förderung des genossenschaftlichen Personal kredits. Vru de» elf Vorschläge» des Staatsraths ist aaßerdem die Reform der Zocker- und Brau»t- wetnstemr sowie die Herabsetzung der Eiseubahr-Tarife für landwirthschaftliche Roh. und Hilfsstoffe dnrch- geführt. Die Reform der Prodr kcenbörse ist wenigstens g'plant, die Verbesserung des Realkredits soll durch die »enderung der landwirthschaftliche« Kreditinstitute erreicht werde». Jedenfalls kann man mit der Anerkennung nicht znrückh-lte», daß die Männer des neueste» Kurses, vor Allem der preußische Laxdwirth schaftSm nifter v. Hammerstein, Alles thu», um auf dem eingeschlagenen Wege ein gutes Stück vorwärts zu komme».
Ob aber dieser Weg der richtige ist und ob er, wenn er vielleicht auch hier und da löbliche Wirkungen erzielt, geeignet ist, dem Sruxdübel abzuhelfen und die Laudwtrthschaft dauernd in die Lage zn bringe» daß ihr wenigstens die Prodrkrion,kosten und ei» wenn auch noch so bescheidener Gewi»« gesichert wird, das scheint immer «och z w e i f e l h a f t. Den» jeder Freund und Kenner der Landwiithschaft wird zugeben müsse», daß der Nutzen der »ene» Maßnahmen in keinem Verhältniß steht zu dem ungeheure» Schade», der gerade jetzt wieder der ackerbauenden Bevölkerung durch die Spekula»te» zugefügt wird. Und ebenso wird er zugeben wüssen, daß, wenn dieser Speknlatiou nicht möglichst bald »nd möglichst energisch der Faden abgeschvitte» wird, di« Zustände sich derart verschlimmer« müsse», daß der Landwirth schäft überhaupt der Lebens ödem auSgeht. Hier kommt aber, das darf xicht vergesse» werde», nicht das Interesse eines einzelne» Standes in Frage; entwickelt fich vielmehr der still- Krach, unter dem die Laxdwirlhschaft leidet und der feixen drastischen Ausdruck nicht nur ix dex zahllosen ZwaugSver- stetgerunge» ländlicher Anwesen, sonder» auch in der Unzulänglichkeit findet, für Pachtungen Bewerber zu stxdeu — entwickelt fich dieser Krach weiter, so werden die Herren Manchestermänuer und ihre sozialdemokratischen Freuxde die Wirkungen bald genug au ihrem eigene» Leibe verspüre». — Dau» wird vielleicht, falls Müller u»d Böcker auf den Spaß eingehex, der Brodpieis für kurze Zeit um einen oder ein paar Pfennige finken; aber dann wird auch da« platte Laxd aus der Reihe der kaufkräftige» «onsumeute» aurfalle», die Industrie, das Handwerk wird feixe Produktion beschränken müssen und die
Ernstr und heitere
«ud Garnison-Erinnerungen
Bon T h. S ch m i b L
(Nachdruck verboten.)
(Fortfetzmwi)
) u. 2. (5339
Holzschuhen in den Keller und kam gleich darauf mit zwei großen Häringen zurück, von denen Knülle sogleich einen mit großem Appetit verspeiste. Eine Bezahlung lehnte der Franzose lachend ab. „C’est pour le plaisir messieurs," meinte er, fich verneigend. Dann gab er uns noch bi» zur Thür das GeleU und als wir draußen standen, sagte er boshaft lächelnd: „Au revoir ä la grande retirS 1“ Ich drehte mich schnell um und entgegnete so gut ich er au» dem „Plötz" gelernt hatte: „Les Allemands ne connaissent pas la retire, monsieurl La France est perdu sans ressource. — Au revoir comme vainqueurl“
Auf dem Wege zu unserm Quartier kaufte fich knülle noch ein Paar Strümpfe. Seine Mutter in Berlin hatte an ihn ein Paar Strümpfe in rod Paketchen abgeschickt, von denen er aber nur m» erhielt. Die Pakete an Soldaten in Frankreich mrsten derzeit bekanntlich nur einen geringen Um# ang haben, und so kam e», daß eine Unterjacke oder Unterhose oft in zwd bi» drd Theilm zur Versendung gelangte; bei der Unsicherheit in Feindesland ging dann wohl ein Aermel oder Rumpstheil verloren oder fiel mit anderen Gegenständen der Feldpost in die Hände beutegieriger Franetireur«, von denen er bekanntlich in den Vogesen und an der Loire wimmelte.
Marburg,
Freitag, 16 August 1895.
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Herrjott i» bet 'n Heubein! Jlobst Du, bet 'n preußischer Artilleriste in Holzpantinen rumloofen duht. Jbrigen», lachen kann 'n Jeder," wandte er fich pikirt an mich, ba ich aus betn Lachen nicht herauskam, während der Franzose schnell seine Holzschuhe vom Tisch nahm unb auf seine Füße zog. Wahrscheinlich war er auf etwa» Anderer verfallen, denn er verschwand darauf plötzlich au» dem Laben unb kehrte nach einer Weile mit einer — Mausefalle zurück, bie er mit einem fragenben Blick vor Knülle niebersetzte.
„Nanu —ist der doll jeworden?" platzte Knülle halb lachend, halb ärgerlich heraus „Ick dachte schonst, al» er eben an sein Ohr herumdrehte, er hätte sein birken Jedächtniß uffjczogen, aber inten seinen Kopp scheint bet jroße Schwungrad kaput zu find. Du meenst wohl, Morje Kommangrouportoriko, bat ick Eener von die Ratzdikatzdimausefall wäre. Ree, Verehrtester, schnapp man ab mtt die Falle; die paßt besser for Euch, indem Ihr schonst bei Metz in die jroße deutsche Mausefalle jeseffen und nicht schlecht jequiekt habt. Ra ick sehe schonst, mit 'n Harung is ’t nischt — man jetzt zu Hause "
„Rein, Knülle, so ist nicht gewettet, Ihren Häring sollen Sie noch mal haben,' warf ich lachmd ein. „Will mal versuchen, ob ich dem Franzosen auf Umwegen Ihren Wunsch mitthdlen kann. Monsieur, donnez 4 mo« Kamerad un poisson en sei,“ wandte ich mich an den Ladeninhaber.
Einen Moment besann stch der Franzose, dann rief er erfreut:
„Ah! vous souhaitez un hareng?"
„Oui, monsieur, ix harengl' antwortete ich lachend.
„Haha, cela me divertii beaucoipl" »einte der Franzose, eilte hurtig mit seinen klappernden
Thür noch einmal nach mir umdrehenü. „Ick soll mir Eenen aussuchen."
Allein bie Worte: „Voici la commodite“, welche ich gleich barauf au» bem Wortschwall drauf betn Hofe stehenden Franzosen heraurhörte, reizten meine Lachmurkeln berartig, daß ich Seitenstiche bekam. E» bauerte bcnn auch keine halbe Minute, ba erschien Knülle wieder in ber Hofihür. Er lachte unbändig und al» er sah, baß ich schon lange gelacht hatte, roonbte er fich ärgerlich nach dem hinter ihm eintretenden Franzosen um. „Na hör' mal, Freundchen, bet Pulver hast Du ooch nicht erfunden, sonst könntest Du wohl sehen, bet bei mich allen» in bester Confuston is und ick hier bloß wat koofen will. Ne, bie« i» zu boll! Drückt ber Mensch mir draußen eene olle Zeitung in die Hand, zergt uff 'ne kleeneDiehr und sagt immer: „Wassie Cornmode! Wassie Cornmode!" Wat bet boch verdrehte Köppe find, diese Franzosen, feigen zu so 'n Ort Cornmode. Ra da liegt ja 'n Stück Kreide, will ihm mal so'ne olle Quappe uff'n Tresen malen, ob er bet beim wohl campirt. Allon» Mosje, kiek hier mal her.'
|ei$nrte mit einigen kühnen Strichen eme Figur auf den Treffen, die eher Alle» Andere, nur feinen Häring vor stellte. „Na merkste wat ick meene ?" fragte Knülle den ver- egen an feinem rechten Ohr drehenden und finnend die Zeichnung beschauenden Franzosen.
Diesem schien die Sache jetzt auch Spaß zu machen, denn fein hagere» Gesicht verzog fich plötz- sich zu einer sauersüßen Grimasse. Dann sagte
« flmk seine Holzschuhe auszog und auf den Tisch setzte; „Souhaitez vous les souliers ie beis, mensiexr
„Wat?!" fuhr Knülle erbost auf, „Hohpantinen!
Deutsches Reich.
* »erlip, 14. «»fl. (Tagesbericht.) Aus Lowther wird berichtet: Kaiser Wilhelm legte gestern mtt einer vo» Lord LoxSdale überreichte golbexe» Kelle eixex Stein im neue« Parkthorhaus „Thrumby Lodge" am Südeixgang zu Lowther Castle und taufte e« „Kaiserthor". Der Kaiser hat seine« Gastgeber Lord Lonsdale zur Parade deS Gardekorps ix Berlin und zu de« Kaisermanöveru bei Stettin eixgeladen. Heute wollte der Kaiser stch au einer 3«gd auf Birkhühner bitheilige«. — Prinz Heinrich, der Bruder des Kaisers, vollendete heute sein 33. Lebensjahr, Herzog Ernst Günther von Schleswig-Holstein, der «iud:r unserer Kaiserin, sein 32. Lebensjahr. — Dem General a. D. von Wangenheim in Gotha ist vom Kaiser in Anerkennung feiner Verdienste in der Schlacht von Spichern der Charakter als Generallieutenaxt verliehen worden. — Geh. RathKrupp in Essen schenkte anläßlich der Feier der rationalen Gedenktage der ArbetterpenfionSkeffe der Sußßahlfabrik 1 Million Mark. — Da» Reichstagsmandat nieber» gelegt hat in einem soeben dem Bureau de» Reichstag« zugegangene« Schreiben Frhr. v. Gült- linge« (Nagold Neuenburg, frfenf) infolge seiner Ernexnungzuw Landgerichtsdirektor. —Bom Reichstage habe» fich 176MitgliederzurTheilxahmean der Feierder G r un d st e i nle g »» g des Kaiser Wilhelm-DenkmalS gemeldet. — In der Wandelhalle des Reichs- tags ist der Schlußstein in einen Sockel, der für das künftige, daselbst z» errichtende Kaiser Wilhelm- Denkmal dienen soll, umgewandelt worden. — Die Zulassung der Feuerbestattung ist durch das fürstliche Ministerium vox Schwarzburg Rudolstadt abgelehnt worden. — Die feierliche Ueberreichung des Ehrenbürgerbriefes der Stadt Dortmund an den Staatssekretär von Stephan hat heute stattgefundex. Hieran schloß fich die Eröffnung de» nemn Oberpostdirektious- Gebäude« in Dortmund, die einen feierlichen Verlauf nahm und wobei Staatssekretär v. Stephan bie Eröffnungsrede hielt.
* (Die deutsch-euglischeu Beziehungen.) Eine Abschwächung der viel besprocheneu „Siandard"- artikel gegen unseren Kaiser und die deutsche Regierung
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.Ch L' •* führen schien.
t Sie, bet er mir verstanden Heck, sagte interh- «e, mit einem triumphirenden »lick stch üi der
Frdlich hat die Regierung de» Fürste» Hohenlohe rsreulichem Gegensätze zu feinem Vorgänger, dessen smik-, 'delspoliiik jüngst der klerikale Graf Strachwitz den Wirkungen eines verlorenen Krieges verglich, eifrige Bestreben gezeigt, der nothleidenden Land- thschaft zu helfe» und damit für Handel und
«del, für Verkehr und Leben neue StärkungS- -tht zu schaffen. Den« wir dürfen nicht vergessen, s d-S alte Sprichwort: „Hat der Bauer Geld
'S die ganze Welt", so abgedroschen es bei seiner ex Wiederholung klingen mag, doch an innerer hrheit nichts verloren hat und daß eine Pflege ländliche, Interessen direkt unb indirekt allen trat Berufszweige» zu Gute kommt. Fürst eulohe hat fich dazu entschlossen, eine Politik der taen Mittel" in Angriff zu nehmen und den »ch zu wagen, das kloffeude Loch durch kleine istercheu zu b;lieber. Die Berufung des StaatS- es hat ihn in diesem Bemühen unterstützt, und aben wir erst in den letzte» Tage» im „Reichs- “Ott" die Verwirklichung einiger für Preußen Magen» Maßnahmen Schwarz auf Weiß be. len können. Unter diesen Vorschläge» war der auf die Beschränkung der gemischten Tranfitlager 'ihrem Zollkredit auf solche Lager gerichtet, die Transitverkehr diene» und nicht sür denJnlandS- A ausgeuutzt werde». ES wurde feiner eine •«tatg dc» Herrn Miquel a» die Provinzial- vrdirektoreu bekannt gegeben, die diese vo« dem
«ei diesen Schwimmbewegungen schlug Knülle «r linken Hand den kleinen Franzosen aus rhen und im Eifer an den Kopf, während die « tuten Kasten mit Rosinen von einer Börte • „0 mon dieu, quel malheir!“ rief ber We ängstlich, kratzte mit seinen rothen aufge- «m Hänben hurtig bie Rosinen wieder in den m und flüchtete danach in die äußerste Ecke der »», um so stch au» dem Bereich der wuchtigen « de» erregten Knülle zu bringen.
'^ben Sie '« auf, KnMe, der Mann versteht W, sagte ich im heuchlerischen Tone, denn N wünschte ich sehnlichst eine Fortsetzung dieser Fanten Unterhaltung.
Zwischen war Knülle, meinen Rath überhörend, * uächste Tonne getreten «nd winkte den Kauf- ° »u sich heran. „Kiek mal hier, «eener -onlti* Wsbändiger, in so 'ne Tonne knietscht man die «erfuni « «w und flrett Salz mang. Hast ’t NU
TTa ^irnzose, welcher etwa» zögernd an bie ^getreten war, schien die Sache jetzt wirklich t Einst öu haben. „Ah! maintenant je le com- r8 “üfiuxl“ sagfe er erfreut, nahm eine alte ' «Ä - ?om Dische, lud Knülle mit einer Handbe- e*5- ihm zu folgen und schritt, eifrig redend, Dhür hinten im Laden, welche auf den
Wöchentliche Beilagen: Krsisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain XCb3toMfriou Erpedition:^MarV^^^^spreENr!"«^"^"^ Jllnstrirtes Sonntagsblatt.
Erscheint tä«lich «tz« ex Btrttx»« «ich Seme- xnk bei btt «ox- RHn» 2 3Rt, bei «He» PoftLmtmr a Hf, yf«. («$ö. 3nf«*tie«l|tb»6t fit di» triHettet» Atile eher beten Kn» 10 Sf«,. Mr m"
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition diese» Blatte«, ivwie die Annoucen-Buteanx von Haasenstein u. Vogler in Frankfurt « M., Cassel, Magdebntg und Wien; Rudolf XXX. £?aürÖ. Stoffe in Frankfurt «. M., Berlin, München u. Köln; G. L. “ 9
Daube x. Co. in Frankfurt a. M.» Berlin Hannover, Pari».
Die Lage der Landwirthschaft.
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* 3n der laudwirthschaftliche» Agitation ist ix i letzten Monate« ein scheinbarer Stillstand ein- rrtex. Auch in der Presse ist es etwas still ge- rden vom Anträge Sanitz, vom Bimetallismus und $ das reiche Inventar von agrarische» Begriffen, denen sonst die Diskussion so überreich ist. Die ache dieser Stille liegt aber feiu.Sw.'gS darin, l nm mehr alle Wünsche unserer laudwirihschafl- ex Bevölkerung erfüllt find und Gutsbesitzer und uern vrrguügt und froh fich ihres Lebens freuen, mn fie ist einzig und allein darin begründet, ; die Bevölkerung der platten Landes wählend heiß-u Sommerzeit ihre schwerste Arbeitszeit hat । daß fie gejwnngen ist, während dieser Zett statt Wort md Schrift mit der Sense und der Sichel ! Inter, ssex wahrzunehmen. Die Ruhe ist nur inbar; wenn einige Woche» oder Monate in's ,d gegangen find, dann wird der Kampf von Neuem innen