Holzschuhen unter Verwünschungen und Drohungen zu uns die Treppe herab. „Ah, det iS die Madame!* rief Knülle, als Aller Blicke sich der im Sturmschritt herbei Eilenden zuwandten. Aber noch eine zweite Person, die der behäbigen und außer Athem ge. rathenen Madame folgte, stieg sporenklirrend die Steinstufen herab und bewirkte, daß Alle sich stramm aufrichteten.
Es war unfer in der Nähe einquartirter Zug« osfizier, den, wie ich später erfuhr, die Madame vor der Thür auf der Straße abgefaßt und beschworen hatte, ihr beizustehen gegen Soldaten, welche in ihr Haus gedrungen seien und Alles raubten und plünderten. Sie selbst hatte fich, nachdem sie die Haus» thür fest verschlossen, offenbar gegenüber bei einem Nachbar auf die Lauer gelegt, um zu sehen, was wir wohl vor der verschlossenen Thür beginnen würden. Jedenfalls hatte sie gehofft, wir würden gleich Kehrt machen und verschwinden. Madame hatte diesmal falsch calculirt, und das brachte sie in Wuth. Was das bei einer Französin bedeutet, kannten wir. Und wäre jede« ihrer Worte, die sie jetzt mit unglaublicher Geschwindigkeit, ungefähr in der Anordnung, wie wenn Kartoffebr au« einem Sack geschüttet werden — kollernd, polternd, über einander wegschießend — eine Dolchspitze gewesen, oder hätte sie mit ihren heftig gestikulirenden, fleischigen Armen wie Zeu« Blitze schleudern können, wir wären unfehlbar in einer Minute Alle mausetodt gewesen.
.Herrgott! redet da« Weib eine Schwarte!' sagte der Offizier ärgerlich, al» er vergeblich versucht hatte, den Redestrom der empörten Frau, au« dem die Au«r«fe: „C’est affreix! C’est abominable le gleich zischenden Raketen emporschnellten, zu unter'
brechen. „Was liegt hier vor?' wandte er fich endlich an mich.
Ich zog den Quartierzettel au« der Tasche, zeigte ihn dem Lieutenant und erzählte dabei den Hergang der Sache.
.So, da« konnte ich mir denken,' antwortete der Offizier. „Die Leutchen hätten zu Hause bleiben und wenigsten» den guten Willen zeigen sollen, Ihnen von ihren Vorräthen soviel zu geben, wie fie entbehren konnten. Wenn man Ihnen Angeficht« dieser gespickten Keller« nichts verabfolgen will, dann nehmen Sie, eventuell unter Anwendung von Gewalt, soviel wie Sie beanspruchen können. Ich werde der Madame das klar machen.'
.Mahame,' wandte fich jetzt der Offizier gegen unsere Quartterwirthin, welche während der Unterhaltung mit mir endlich ihre Zunge ruhen ließ, „Cela n’est pas comme vous dites. Vous voyez tout en noir. Voici billet de la mairie — pour six hommes. La guerre entraine avec eile bien des maux — et eile a decampe d’ici, pour- quoi madame?“
„J’avais peur, monsieur le capitainl“
,Ra, Site, da« glaubt Dir auch kein Mensch. Wer solch ein Fischwetberorgan befitzt, pflegt sich in der Regel selbst vor dem Gottseüieiun« nicht zu fürchten,' antwortete lachend der Osfizier. Dann setzte er der sehr verblüfft dreinschauenden Frau auseinander, daß wir Hunger hätten, und fie klug handelte, wenn fie uns gut bewirthe. „Ventre affame n’a point d'oreilles“, schloß er und erhielt hierauf schnell die Zusage, daß sie ihr Möglichste« thun wollte, un» zuftieden zu stellen vorausgesetzt, daß wir sofort den Keller verließen. Hierzu hatte Madame, welche, wie ich beobachtete, eine Mehltonne, vor welcher ein Paar Holzschuhe standen,
ona
Wöchenlltche Beilagen: Kris blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
M 189
. 19. Korps, die 18., a« der linke» Flanke de» Feinde?.
Die Ruhmestage
als die Dunkelheit einbricht, erlischt da« Gefecht
Capelle
»flasche,
Ifte
fiazö'ischex Kolonne» Kehrt uxb warfen sich mit
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Sonstig«
«ch zweistündigem Kampfe find ihre Kräfte nahezu :rtunil eschösft; aber horch! — da zischt und prasselt es
»emei
gestampft, noch die Division Wränge! des
einem großen saalartigen Zimmer logen
Kanal v. Manteuffel hält die Äuge» offe»; er läßt tes Artillerie halb rechts schwenken, u»d 90 6e> Wy begegnen mit vernichtendem Feuer der drohen- «-«fahr. ES war überhaupt ein rechter Rohmestag
n pflegen, und leeren Weinflaschen erkannten sogleich, daß hier die .Retter de» bedrohten lande»' gestern noch logirt und tapfer gezecht
elgassech WIM» fiere.
befindet PU I. Ko
Masseur. Des i. w. [
Berantwortlicher Sebetttai: Friedrich Colbatzky in Starbara. Sprechstunden der Redaktion: 10—11 Uhr Vormittags
Überwacht auf die schwache« preußische» Kräfte; es schier, als trachteten fie mit Eifer, die gebotene Ge- Äeeheir zu ergreife», nach alle» bisherigen Miß erfolgen das Schicksal i» ernster Waffeuentscheidnng p wenden.
Der Augenblick ist für die Brigade Goltz kritisch;
wesentlich gehoben; sie bedarf freilich noch der Schonung. Gestern wohnte sie mit de» beide» Prinzen dem GotteSdieuste i» der Schloßkirche bei. — Der Afrikareisende und Kowpaguieführer der Kaiserlichen Schutz- trvppe Ernst Albrecht v. Eber stein weilt gegenwärtig auf Schloß Mornngex, wo er fich mit der Freit» Lulu vo» Eller-Eberstein vermähtt hat. Die junge Frau wird ihren Gatten demnächst »ach Ostafrika begleite».
* (Zur Handwerkerfrage) schreibt der „Reichs- anzeiger': Die Mittheilunge» über die kürzlich in Berlin abgehaltene Konferenz vo» Vertretern der Vorstände deutscher Jnuungsverbände und Junnxgs- ausschüffe enthalten wesentliche Unrichtigkeiten. Ei» authentisches Referat ist demnächst zu erwarten. — Eine» besondere» Hand werkt Minister hatte Herr Möller-Dortmund auf dem letzte» Handwerke:tage in Halle verlangt, jetzt tritt auch die deutsche Hand- werkerzeituug mit einer gleiche» Forderung auf, indem fie auSführt, daß das Handwerk nur durch das Interesse und die Thätigkeit eines Spezialministers gefördert werde» könne.
* (Zagdschetngefetz.) In einer an sämwt- liche Regierungspräsidentin gerichtete», fich mit dem neue» Jagdscheingesetz beschäftigende» Verfügung der Minister des Inner» und fürLandwirthschaft wird u. A. ausgeführt, daß eine sorgfälttge Prüfung der Jagdscheine nachsuchenden Persönlichkeiten, sowie eine sorgfältige Handhabung der Controle der Jagdansüdung die »othweudige Voraussetzung für eine zweckent sprechende Ausführung des ganzen Gesetze» bildet. Jedes Bestreben verdiene Unterstützung, daS dahin geht, denjenigen Kreise» die Einnahme zu verschaffen, denen die Jagd auSgeübt wird.
* (Das vielbesprochene sogen, russische Communiquö), in dem erklärt war, daß da» offizielle Bulgarien, solange es einen von einem Usmpator aufgedrängte» illegale« Regimente unterworfen sei, für Rußland nicht existire, beschäftigt auf Grund deS überraschende» Dementis aus Petersburg säwmtliche Blätter. Darüber, wie dieses Dementi zu verstehe» sei, gehe» die Meinungen noch auseinander; vielfach wird angenommen, daß dieses anscheinende Dementi, das ja de» sachlichen Inhalt des CommuniquöS nicht berührt und nicht behauptet, daß die russische Politik gegenüber Bulgarien eine andere sei, als darin angegeben, die Stellung der RussenfreundeinBulgarien,»amenttich des Metropoliten Clement, einigermaßen erleichtern wolle und de» verwirrende» Eindruck abschwächen, den daS Conmmnique i« Bulgarien gemacht hat. Auch an eine ftenndltchere
russische Politik Bulgarien gegenüber denken Einzelne. Die Benrtheilung der Sache wird dadnrch erschwert, daß daS Berliner Wolss'sche Telegraphen-Bureau dieses Commnxiqne zwar dem Wiener Korrespondenz- bnreau übermittelt, eS aber selbst in Berlin oder an die deutsche» Blätter nicht «»gegeben hat. Der Verdacht, daß da» Communiquö nicht an» Petersburg, sondern aus Berlin stamme, ist dadurch verstärkt worden, daß in der Erklärung des Wiener SnieauS mitgetheilt wird, daS Wolff'sche Bnreau habe sich ausdrücklich auf eine i« Auswärtigen Amte eingeholte Information berufen, worunter das Berliner Auswärtige Amt verstanden sein könnte. Da nun aber das Wolff'sche Bureau erklärt hat, daß fich seine Berufung auf ba« Auswärtige Amt auf Petersburg und das dortige Auswärtige Amt bezogen habe, so liegt die Sache wahrscheinlich so, daß das sogenannte Communiqnö ursprünglich nicht für die Verbreitung durch die Presse bestimmt war, sondern daß eS auf diplomatischem Wege einigen Großmächten mitgetheilt worden ist und indirekt seinen Weg in die Presse gefunden hat. Damit würde fich auch die Form deS russische» Dementis erkläre», da» nur besagt, es existire in der ausländische« Presse kein russisches Communiqu4. Die Erörterung dieses ThatbestandeS ist angesichts der Rückkehr Ferdinand» nach Sofia von Wichtigkett.
* (Marokko.) Die .Rordd. Allg.Ztg.'meldet: Die Rückbernfnng de« deutsche» Geschwaders an« den marokkanische» Gewässern, die bereits verschiedene Blätter zu melden wußten, ist nunmehr ix der Thai erfolgt, nachdem die marokkanische Regierung die verlangte Genugthunng für die Ermordung beS Riichsaxgehölige» Rockstroh geleistet hat.-- Diese Genugthunng besteht zunächst in bet Zahlung einer Summe von 200,000 Franc», bie .zur Schadlos- haliuxg der Mutter de« Ermordeten, der Leipziger Firma, für die er thätig gewesen ist, sowie zur theilweise» Bestreitung der dem Reiche aus der Sache erwachsene» Unkosten Verwendung finde» wird. Ferner ist der Rest der für die Ermordung des Reichsangehörigen Neumann geschuldeten Summe im Betrage von 50,000 Francs, der erst im Oktober ds. Js. fällig war, schon jetzt baar entrichtet worden. Außerdem hat der Sultan bie Absetzung ber Beamte» ausgesprochen , deren Verhalten in ber Angelegenheit Rockstroh ber Kaiserlichen Regierung Anlaß zu berechtigten Klagen gegeben hatte. Dem Kaiserlichen Vertreter in Tanger ist hierüber eine amtliche Mit- theilnng ber marokkanischen Regierung angegangen. Da außerdem eine Bestrafung ber an ber Mordthat
allmählich, dröhnend sende» bie Forts St Julien und St. Quentin noch einige Zuckerhüte den Preußen zu. »ber die Franzosen find im Rückzüge, die Preuße» behaupten das Schlachtfeld, und wie ei« herrlicher Echlußakkord diese» Hohenzollerutages klang es durch die Nacht: .Heil bi: im Siegerkranz', bas ber Kapellmeister des Grenadier Regiments Kronprinz mtt seiner Musik axstimmte.
Wahrst», dieser Tag von Colombey- Nonilly ist ein würdiges Glied in ber Siegeskette vo» 1870 Schwere Verluste hatte auch er gekostet: 5000 Mau», darunter 200 Offiziere, aber auch ein wichtiger Erfolg: »er Abzug des Feindes unterbrochen »nb ein Tag für ben Hebet gang ber 2. und 3. Armee über die Mosel gewonnen, und Moltke bezeichnete nur den eigentliche« Siegespreis mit ben Worte»: „Die Früchte dieses Sieges st d xnr durch eine kräftige Offenfive der 2. Armee gegen die Straße» von Metz »ach Verdun zu erreiche»!' So bilbtx bie Ereignisse der 14. August das erste Glied in der Reihe bei großen Kämpfe um Metz, bie in ben nächste« Tagen dort »eiter entbrennen sollten.
Emftr und heitere s- «nd Garnilorr-Erinvertmgen
Vo« T h. S ch m i d t.
(Nachdruck verboten.) (8»rtse«n»Si)
Hand davon, Kinder,' sagte Knülle, als Einige Decken aufhoben. .Schlagt Euch die Hosen uff, krabbelt» Euch bald an die Beene. Diese kleene
Franzosen i» nicht zu trauen, die kommt un« r an den Lefl> al» die jroßen Mauluff-
stell! ritt ich Ober
Hes deutsch - französischen Krieges, vin.
Schlacht bei Colombey-Nonilly
14. August.
£ Nach ben Schlachten bei Spichern uxb Wörth c die Fühlung mit dem Feinde verloren gegangen; btt i. Armee, ber jetzt auch «och das 1. Korps zu- gehört-', fand fie am 13. August wieder und die Franzosen noch östlich Metz i» bebeutexbec Stärke. Marschall Bazaiue hatte jedoch für ben 14. August da Abzug auf Metz angeorbnet. Die zur Beobachtung des Feindes vorgeschobene« Avantgarde»
g" tieri k-pt. Hk.
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>. Bl.
kehrte bald mit pfiffigem Lächeln zu uns zurück. „Kinder, ick habt!' rief er vergnügt. „Kommt mit raus, und ick zeige Euch den Eingang zu's Paradies, det heeßl, ick jlobe, bat da hinter dem Eingang da draußen wat zu finden i», wo der Adam un feine Frau nicht die Idee von ’ner Ahnung von hatte, indem die ja blos saure Aeppel zu verkonsumeriren hatten.'
Neugierig folgten wir Knülle in den Hof, wo er auf einen Haufen leerer Kasten und leerer Weinfässer zeigte, welche auf einer Fallthür gelegen und diese vollständig bedeckt hatten. Die feine Spürnase Knülle'» hatte in ber That wieder einmal dar Richtige getroffen! Als wir bald darauf die schwere eichene Thür aufhoben und in den Keller hinabstiegen — vor sichtiger weise ließ ich einen Mann oben als Wache stehen —, da zeigte fich unfern Blicken alles das, was unser höchst unzufriedener Magen energisch verlangte. Da lagen Brode, Eier, Käse, Butter — kurz alle» das, was da» Herz eines hungernden Solbaten nur begehrt Auch ein großer Vorrath Wein lag im Keller, und schon wollten Einige aus den Fäffern ihre Feldflaschen füllen, als Knülle lacheno äußerte: .Dummköppe, bet saure Zeugs wollt Ihr trinken? Brrr! Re, mit dem bejieße ick Hernachens meine Strümpfe, der zieht alle Löcher wieder zusammen. Det muß man kennen! Seht mal da, in dem Sandhaufen in die Ecke, da liegt 'ne beffere Marke. Kiek mal, die recken schonst vor Neugierde ordentlich die weißen Hälse au«.'
Eben sagte ich, daß nur soviel von den Vorräthen mit nach oben genommen werden sollte, wie wir für un« zu einer Mahlzeit gebrauchten, al« plötzlich eine zweite Thür, welche oben von der Straßenseite her in den Keller führte, aufflog; gleich darauf eilte ein weibliche« Wesen mit klappernden
Marburg,
Mittwoch, 14 August 1895.
irt das nach B :. So 80 M Pfg.
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glichen
Aus dem eiligen Verschwinden der jungen Dame bie obere Wohnung schloß ich, daß fie dem Be- r der Hause« nicht näher stand, vielmehr war- rlich hier zur Mieths wohnte und daß da» Meßen der HauSthür von Letzterem ausgegangen »nd zwar kurz vor unserem Eintreffen, ba da» er nebenan noch mäßig erwärmt war und in - Kamin noch einige Scheite Holz glimmten. Hier, beschlossen nur, wollten wir un» einstweilen nieder- und abwarten, ob fich nicht ein menschliche» zeigen würde.
\ Wir sehnten un« sehr nach einem langentbehrten den Mittagreffen; aber weder unser Quatierwirth n, noch konnten wir etwa« Eßbare» in ben un« gigen Räumen ausstöbern Knülle, der seine Hforschungen unten im Hause in einigen Minuten Endet hatte und danach plötzlich verschwunden war,
____ jta die Köpfe ber bei Colombty Harrende« hinweg: Kh SchE k Arriüerie des zur Hilfe herbeigeeilte» 1, Korps WasserM [«bet ihre erste« Granate« dem Feinde zn, uxb btt mit Elns-s tzß, axb Westprenße» packe« ihn mit xeibige* Nasserleit! ÄLÜex bei Nonilly, während bei Colombey und Näh Körii! ieircy auch »och ber übrige Theil des 7. Korps
Deutsches Reich.
* Meriiu, 12. «lug. (Tagesbericht. Vor seiner Abreise von Cowes hat der Kaiser a» Bord seiner Jacht „Hohenzoller»' ei» größeres Herrex- bixer gegeben, an dem sich der Prinz vo« Wales, dec Großherzog vo» Mecklenburg, ber Herzog vo» Jork u. A, sowie bie englische Botschaft beteiligte». Der Kaiser trank auf sie Gesundheit ber Königin Viktoria und nachher ans diejenige beS Prttzen von Wales, ber seinerseits ein Hoch auf be« Gastgeber ausbrachte. Heber bie Ankunft in Lowther Castle wirb beS Weitere» berichtet: Eine große Menschenmenge hatte fich eingefunbe» und begrüßte Seine Majestät auf daS Lebhafteste. Auf bem Bahnhof war eine Abtheilnng Jäger in schatlachrothe» Röcke» ausgestellt. Der Wage», in welchem ber Kaiser mit Lord LonSbale sich »ach bem Schloß begab, wurde von berittene» Polizeimauxschaften nxd Jäger» eSkortirt. Auf dem Schlosse angelangt, nahm ber Monarch das Frühstück ein, worauf er eine» Spaziergang machte. Heute früh begab fich ber Kaiser zur Jagd «ach Wewmergde uxb »ahm ba» Jagdfrühstück bei Lord Westbury ei«. Abends erfolgte bie Rückkehr nach Lowther Castle. — Das Befinde« ber Kaiserin hat fich, wie ans Wilhelmshöhe gemeldet wirb, in letzter Zeit
ab en in chieu Colombey und das Schloß Aubigny. Aber ngeschi! »m «achte» sämmtliche schon int Aufbruch begriffenen
0. öaxje» Linie; Überall ei» hartes Siege». Dem y— mdlix Flügel des 1. Korps droht Umfassung; aber
Erscheint täglich «xgtt en Werkte«« xech Cent« xw> friede««. — Quadal-AbonnementS-Prei» bei der Gxpe- kitien 8 Mk., bei ellm Potzänttern 2 Mk. » Pf«. (e$B. veßell«eld). 3nfereti»nl«eBi6t für die «eNItene Zeile «ber bem Änrar !*> «w» Hr die Keile HS Bf«.
’ das Gefecht eie greift. Heiß wogt ber Kampf auf L. Müös
" ^>h und mehrere wollene Decken und an feueren Gegenständen, wie sie Soldaten zu ge»
beS 1. und 7. Korps erkannten die rüdgänaige Be uegnng des Gegners; General v. Manteuffel ließ zti «ar die Kunde hiervon sofort sein ganzes 1. Korps rrn Fabri alarwire«; General v b. Goltz, der Führer ber lachten gt Hcmgarde des 7 Korps, ber ben Abzug der Frau Aroma zM um 4 Uhr Nachmittags besonders klar et lauste, U sirg ihnen kurz entschlossen auf de» Leib und entriß
'm» < der preußischen Artillerie, wie hatte sie auch fcho» lssfÜH dein Beginn ber Schlacht, weit vor auseilend, so tofirkia. Efam in ba« Gefecht eingegriffen!
Recht zur Zeit erscheint am Abend, wie aus dem
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition diese» Blatte», sowie die Annoncen-Bureaux von Haasmstein «. Vogler in vvv , Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg «nd Wien; Rudolf AAA. _ cflüTü. Stoffe in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L.
Daube u. Co. in Frankfud a. M., Berlin Hannover, Pari».
Packhof^
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