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Prospekte durch dieFabrikniederlage P. Tromm, Barfüsserstr,
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deutsche Geographentag in Bremen. Von Dr. W. Wolkenhauer in Bremen. (Schluß.) — Wanderungen im Siebenbürger Sachsenlande. Von Julius E. Teutsch jun. (Mit 4 Illustrationen) — Politische Geographie und Statistik. Die Insel Formosa. (Mit einer Karte.) - Berühmte Geographen, Naturforscher und Reisende. Mst 1 Porträt:
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gewisser Walter 6. Hobart sein, der die Harvard- Universität besucht und desieu „MonatSwechscl" sich
fuhr er selbst, wenn er reiste, stets mit Extrazug. Ur Pferde mrd Hunde hatte er eine besondere Lieb haderet; sein Marstall tu Märzdorf ist wahrhaft fürstlich eingerichtet. Da alle gütlichen Vorstellungen und Ermahnungen nichts frnchteien, sah sich das Familienoberhaupt aus naheltegeuden Gründen ver> rnlaßt, bei dem zuständigen Amtsgerichte Haynan einen Antrag auf Entmündigung zu stellen, welche« nun auch durch Beschluß des letzteren vom 18. d. 3t. stattgegeben worden ist.
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Forschungen und Reisen im Jahre 1894. 2. Australien . • ----- - ~ ' — Der elfte
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(EinHandschuh „kin de siScle“.) Einer Plauderei der „Berliner Rational-Ztg." entnehmen wir folgende interesianle Stellen: Man sehe fich vor, wenn man einer chic gekleideten Dame die Hand zu« Gruße reicht. Ein Schaufenster in der Potsdamer- straße lenkt die »ufmerksamkeit auf die haute nouveautö der Saison, einen Handschuh, der in der That „fin de siele“ ist. Dis Königin im Märchen „Schneewittchen" beftagt nur das „Spicgleiu, Spiegleiu an der Wand" über ihre Schönheit. Die neueste Handschuhmode ermöglicht es der Haudschnh- trägerin, das „Spiegleiu in der Hand" ins Vertraue» zu ziehen. In den linken Handschuh des Zwirnoder Seidengewebes ist nämlich auf der Innenseite in der Größe eines ThalerS ein Spiegel hineingewebt, jedenfalls ein technisches Kunststück. Dir linke Seite ist jedenfalls gewählt, weil gewöhnlich die rechte Hand bei Begrüßungen bevorzugt wird uud «eil letztere den Schirmgriff zu umspanne« pflegt. Etwas Gliederverrenkung und Handgymuastik wird die Spiegel-Madame allerdings erst treiben, fich ge« wissermaßen traintreu müssen, ehe fie e» wagen kann, ihren geheimen Rathgeber öffentlich zu konsnltiren. Oder sollte der Handschuh-Spiegel nicht in erster Reihe die Misfion haben, die Eitelkeit zu befriedigeu, sondern soll er Dienste versehen, wie die schräg an den Fenstern nach der Straße angebrachten Spiegel, welche es dem im Zimmer Befindlichen gestatten, die ans der Straße Weilerden unbemerkt zu beobachten? Da» wäre ein ganz interessanter Zeitvertreib auf langen Pferdebahntouren. Nur wögen die unternehmungslustigen Mädchen, die etwa auf diese Weise mit einem vis-ä-vis anbandeln, sich hüten, daß schließlich „falsche Vorspiegelungen" dabei herauLkominen.
(Die einsachsten Kleider) trägt stets — die Königin Viktoria. — Der alte Kaiser Wilhelm trug in Ewil auch keineswegs sehr elegante Kleider. So hatte er auch einen baumwollenen Regenschirm, der zum Usberflusse noch an zwei Stellen gestopft war- — Der König von Dänemark sicht in seiner abgetragenen Civilkleidung, wenn er durch die Straßen Kopenhagen» wandelt, gar nicht besonders Königlich aus. — Zar Alexander III. trug am liebsten einen russischen Arbeitskittel, der mit einem Lederriemen zusammengshalten wurde. — Der König von Griechenland fährt ebenso wie der Herzog von Sparta in Athen meist mit der Pferde« bahn und Niemand würde ihren Kleidern ansehen, daß es Königliche Gewänder find. — Am — be scheidensten aber geht der König von Portugal umher, dessen B-inkleider an den Knien sehr bedenklich abgeschabt find und ihre Originalsorm vollständig verloren haben
(NeueHeiligthumsfahrten.) AusCrefeld wird Ser„ Frkf. Ztg " geschrieben: Den Heiligthums führten nach Aachen und Corneltmmünster wird fich jetzt in der Zeit vom 9.—18. August rc. eine solche nach M.-Gladbach anreihen. Nach einer Anzeige des Oberpfarrers Krichel werden gezeigt: 1) Ein großer Theil des Tischtuches vom letzten Abendmahle, 2) ein Stück vom Purpurmrntel des Herrn, 3) dar Haupt des Märtyrers und Diakonen Laurentius, des hl. Vitus und der hl. Christine, außerdem andere Reliquien au» dem Leben der Apostel, Märtyrer und Bekenner.
(Der reichste Student in deu Bereinigten Staate»), wenn nicht in der ganze»
ick'eibt der Lonisville Änuiaer". dürste ein machen, als das un8 vorliegende erste Heft de» neuen Jahr« - — **- - ■ - ■ ■ ■ ■ --------«. 1 gaugs vom „Buch für Alle" in geradezu glanzender Weise
ausgestattet ist u d diesem bekanntlich unter allen gröberen Austritten Zeitschriften fich der weitesten Verbreitung erfreuenden Journal sicherlich viele neue Freunde zuführeu wird. Preis nur 30 Pfennig für das Heft.
— (Deutsche RundschaftfürGeographie und Statistik.) Unter Mitwirkung hervorragender Fachmänner herausgegeben von Prof. Dr. Fr. Umlauft. XVII. Jahrgang 188b. (A. Hartleben's Verlag in Wien, jährlich 12 Hefte ä 85 Pf. Pränumeration ind. Franco-Zu-
Bom Büchermarkt.
— Das Austritte Familienjourual „Das Buch für Alle" bringt in seinem neuen, soeben beginnenden Jahraanx einen hochinteressanten Roman aus dem deutsch- franzöfischen Kriege zum Abdruck: „Die Erbschaft de» Volke»' von H. v. Helvrungen. Wir verfehlen um so weniger auf diese zeitgemäße Publikation ganz besonders aufmerksam zu
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Donnerstag, 1. August 1895.
Spur vou Romantik.
(Die kleiuste Republick der Welt) ist wohl diejenige va» Cavolara, die ungefähr zwölf Kilometer von Sardiuieu gelegenen 3»sel Da» Eiland ist nur zwei Kilometer breit und besitzt eine Bevölkerung von tusgesomwt 55 Köpfe/. Im Jahre 1836 gab König Carl Albert die Jvfil der Familie Bart«onoli als Königreich, deren Oberhaupt unter de« Namen König Paul I bis zum 30. L-.a! 1882 regierte. Auf seinen Wunsch wurde »ach feinem Tode in Cavolara die Republik proklamirt. Die Verfassung verleiht hier den Frauen das Stimmrecht, der Präsident wird auf sechs Jahre gewählt.
(Einen festen Schlaf) hatte ein Postbote in Bückeburg. Das Bett, in welche« er ruhte, wurde während eines Gewitters von einem Blitze getroffen und gerieth in Brand, ohne daß der Postbote erwachte. Glücklicherweise konnte er von anderen Pe:- sonen seinen Träumen entrissen und der Gefahr entzöge n werden.
(Versteigerte Synagoge.) Der „Voss. Ztg." vi:d aus Luxmburg geschriebiu: Uster lebhafter Thsilnahme von Kavflastigen wurde hier die bi-hrrige Synagoge versteigert. Den Zuschlag al? Weist bi-teuder erhielt mit 20000 Fr cs. die Kongregation der „Nonnen unserer lieben Frau."
(Kleine Nachrichten.) Betteffs des Mörders der Else Groß ist der „Schles. Ztg." auf eine Anfrage von dem Polizd - Präsidium zu Breslau mitgetheilt worden, die Nachricht, welche Rechtsanwalt Schreiber erhalten, beruhe auf einem Jrrthum, da die Ermittelung des Mörders noch keineswegs geglückt fd. — Wie nunmehr konstatirt ist, sind bei der Katastrophe auf dem Dampfer „Marie Pia" 160 Personen — darunter 49 Kinder — zu Grunde gegangen. — Auf der Besitzung des Prinzen Carolath in Amtitz bei Guben ist der Obergättuer Rinck durch den taubstummen Gärtner Schröder ermordet worden. — Das Reuter'sche Bureau meldet aus Yokohama: Seit Ausbruch der Cholera in Japan sind 9000 Fälle vorgekommen, wovon über 5000 tödtlich verliefen.
BerrvischteS.
(Die Erbswurst.) Bei Beginn des Krieges vou 1870/71 bot der Koch Srünberg in Berit« eine 6on ihm erfundene Erbswurst der Regierung an und diese Wurst bewährte fich als eine? der praktischsten Ernähr«kismittel für den Soldaten nach jeder Richtung hin. Die Regierung zahlte dem Erfinder für die Uiberlassung der Geheimnisses 35,000 Thaler. Große Fabriken wurden mit massenhafter Anfertigu-g dieser auS g, hackte« Fleisch und Erbsmehl bestehende« Würste für die Armee beschäftigt. Bon der Thätig- keit, welche in diesen Fabriken entfaltet trurde, kann »an sich aus folgende« Angaben einen Begriff machen. Von früh bis spät waren ununterbrochen beschäftigt mehr als dreihundert Schlächter, welche über sechshundert Arbeiter zur Unterstützung hatten, 50 Köche, die an 80 Kesseln arbeiteten, eine große Zahl von Aufsehern, Inspektoren, Feuerwehrleuten u. s. w Täglich wurden 100,000 Würste fabrizirt, von denen jede in 3 Portionen ä 10 Loth eingekeilt war. Bis Mitte August 1870 waren etwa 1000
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Verfälschte schwarze Seide.
Man verbrenne ein Müsterchen des Stoffes, von dem man kaufen will, und die etwaige Verfälschung tritt sofort zu Tage: Aechte, rein gefärbte Seide kräuselt sofort zn- fammen, verlöscht bald und hinterläßt wenig Asche von ganz hellbräunlicher Farbe. — Verfälschte Seide (die ldcht speckig wird und bricht) brennt langsam fort, namentlich glimmen die „Schußfäden" weiter (wenn sehr mft Farbstoff erschwert), und hinterläßt eine dunkelbraune Asche, die sich im Gegensatz zur ächten Seide nicht kräusrlt, sondern krümmt. Zerdrückt man die Asche der echten Seide, so zerstäubt fie, die der verfälschten nicht. Die Seiden-FabrU G. Henn-berg (k. k. Hosl.) Zürich versendet gern Muster von ihren echten Seidenstoffen an Jedermann und liefert einzelne «oben und ganze Stücke porto- und steuerfrei tu die Wohnung.
Oesterreich, für die Portion einer Erbswurst an deren Zchreim Fabrikanten Lachmann 71/2 Sgr. pro Portion ge zahlt werden mußte. Herr Grünberg, der Erfinder mch Rr dieses transportablen Nahrungsmittels, führte selbst [11 i die Oberleitung in dem interessanten Etablissement, s---- zu dessen Besichtigung das Publikum in Schauren
deutenden Einrichtungskosten der Fabriken, dieselben rve« btHefen fich onf 36000 Thaler, kalkulirte sich die >eu wa Portion auf nur 4 Sgr., während bei der früheren *8 Ernährungsweise, zum Beispiel im Kriege gegen
gelöst und dann 5 Minuten lang gekocht und gab chreirm, eine schmackhafte, zur Sättigung für einen Mann vollständig ausreichende Mahlzeit. Trotz der be
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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhain.
Jllustrirtes Sonntagsblatt.
Tuzugru nimmt entgegen btt Expedition dieses Blattes, i»wi« di« Annoncen-Bureaux von Haasenstrin «. Vogler in VYV Frankfurt a. M„ Caffel, Magdeburg und Wien; Rudolf AAA, Moff« in Frankfurt e. M., Berlin, München n. Köln; G. L.
Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover, Paris.
i 3 Uh, 3sgl» elstraß, D:
auf 200000 Mk. belaufen.
(Eine Belobigung durch KabiuetS- o r d r e) ist dem Kanonier Piewig vom Feldarttllerie- Regiment Nr. 18 zu Laudsberg a. W. für die Rettung zweier Menschenleben vom Tode des Er- ***? ÄÄS'.ÄÄ.teW ,°M) WÄÄS-Ä>r S— d-. dgeuu LebiNsgefahr den dortigen Tttchleimeifter, ($lb(unbe bk Deutsche Rundschau für Geographie und Brodehl nebst Tochter, welche am 13. Marz d. I. Statistik" lesen, da sie ihn auf allen Gebieten geographischen auf der Warthe eiugebrocheu und berdtS unter das j Wissens stets auf dem Neuesten erhält. Den Text begleiten ffila aeraiben waren vorzügliche Illustrationen, sowie sorgfältig ausgeführte
firn nler., ® «m n «tiH Wie spanische Blätter Karten. Auch das eben erschienene elfte Heft des XVII.
(Moderne Romantik.) Wie fpamfcye vtaucr durch einen reichen, interessanten
berichten, hat der cnbanische Jnsurgeutenfuhrer Marimo gn|a[t a0ugj „ U folgendes: Fortschritte der geographischen Gomez, bevor er die Verdnigtetr Staaten verließ, Forschungen und Reisen im Jahre i894. 2. Australien
um nach Cuba zu gehen, sein Leben bei einer nord und die Südsee. Von Henry Greffraih. - Der elfte
I, hnbeiströmte.
J, (Ein entmündigter Verschwender.) Rfttergutsbefitzer Ernst Schwabach auf Märzdorf im Steife Haynan ist auf Antrag seines Vaters des er0Ianjj Commerzienraths Schwabech in Berlin für einen Ber- jchweuder erklärt und entmündigt worden. Derselbe Hai «ein S in li/z Jahren über eine Million Mark vergeud-t.
Seine VerschwendnngSsucht kannte keine Grenze»; el »ar gar nichts Seltenes, wenn er sich vo« Berlin einen Schneider per — Extrazug kommen ließ, auch
giften mit je 100 bis 150 Stück Würsten nach dem Kriegsschauplatz an die zweite kk N Zimte, welche bis dahin allein die Erbswurst bezog, abgesandt worden, und zwar erfolgte die Versekduug der Wurstmasse theil» in Därmen (und dann in festes P-rgamentpapier gewickelt), theils in Blechbüchsen; e« die letztere Art der Verpackung wurde hauptsächlich
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