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Marburg,

Sonntag, 21. Juli 1895.

Wöchentliche Beilage«; Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhain.

r*t^Stbetiton unb^ Erprditiou V.Mmtt'Ä^^Fmffprkcher^Nr.^! Jllustrirtes Sonntagsblatt. SprcchKmdrn ter*Redaktion: *10^1 VUhr^Vormttt^sS^*

tüxlich «sstt ss äSsj^xgsa «ach M ^r.rcttgtn. Q»«rtal-W,ua«sr«S-^z e« jes ®$ye« »Ws L ML, bti allen P»W«l,ru L M, « l-xN N<ck,ll,üd). 3»f«tit,n»,rbühr -4r di« ZriU »fc« d«e» Rama 10 Sfg., Ns*-.«:«» fit Ä« fjjfj,

Kntstgtn nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte«, sowie dir Aunonern-Bnreanr von Haasmstrin a. Vogler in ,

Frmüfurt a. M., Gaffel, Magdeburg und Wien; Rudolf XU. ftQfirG Moffr in Frankfurt a. M., Berlin, Münchm u. Köln; G. L. x> «

Daube n. Eo. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover, Paris.

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Erstes Blatt.

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erpfleguug in allen öffentlichen Unterrichts

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Anwälte und derer. Personal für ganz Deutsch-

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Reichs bezw. der Einzelstaaten nm mb 800

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Ihnen vermindern. Die Verwirklichung der sozial-

Neu!

ge, da b was die Unentgeltlichkeit des Unterrichts betrifft, Pers» hülfen wir nm daran erinnern, daß in Prentzen

I preußischen Justizministeriums, die nach dem ialdemokralischen Programme Wegfällen müßten,

ch fordert die sozialdemokratische Partei n. A. nentgeltlichkeit der Rechtspflege sowie

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i rnstii Nun fordert die Sozialdemokratie in ihrem Pro- b Post örnne noch: Aufhebung aller ErtragS- t Ada lener», aller indirekten Stenern, Zölle Ibersti >. Sine solche Maßregel wurde die Einnahmen

»Hifi rage-! rund fast 60 Millionen, also für Deutschland ib 100 Millionen; das erforderliche Gehalt für

I Unterricht« wesen heute schon eine Ausgabe von Millionen vernrsacht. Veranschlagen wir also

: die von der Sozialdemokratie geforderten Wohl fcx auf mindestens 1000 Millionen, so ist das «falls mäßig gerechnet.

8 Zeitgemäße Betrachtungen

(Nachdruck verboten.)

Einst «nd jetzt!

Gar rastlos ist der Geist der Zeit, Wir grübeln gern und denken, Run woll'n wir der Vergangenheil Auch mal Beachtung schenken. Gern machen wir uns einmal klar, Wie's jetzt ist und wie'» früher war, Um endlich zuzugeben, Daß wir ganz nobel leben.

Einst trug der Mensch in guter Ruh' Sein Dasein, seine Sorgen, Er strebte seinem Ziele zu Egal, ob heut', ob morgen; Jetzt aber geht'« in wilder Hast Durch'« Leben sonder Ruh' und Rast, Man will sein Glück erjagen In möglichst wenig Tagen. Bescheidenheit und Einfachheit Bestanden einst die Probe, Einst ging die bürgerliche Maid Sehr einfach in der Robe;

Sammt, Seide, Spitzen, Tüll und Tafst Ward möglichst selten angeschafft;

Die Maid, die lebensvolle, Saß mollig in der Wolle. Jetzt freilich steht auf and'rer Höh' Die Damentoilette, Sogar de« Hauses Küchenfee Trägt Sammt nebst Uhr und Rette; Doch nicht allein die Damm nur Berfolgen tteu der Mode Spur, Die jungen Herrn mitunter, Die treiben« noch viel bunter. Wust ließ man auch die Kneiperei In recht bescheid'nm Grenz«, i» fiel beileibe Keine« bei

lagen. Die Unentgeltlichkeit der Rechtspflege

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Sozialdemokratische Zukunftsmusik.

* Wie wir bereits in Kurzem ausgeführt haben, ,t bet .Vorwärts" vor einigen Tagen dasaktuelle"

ia ib ist mit 100 Millionen gewiß nicht zu hoch Swui Mschlagt. Die Unentgeltlichkeit der ärztlichen n vou Lseleistung würde mindestens ebensoviel betragen,

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7 Da» ist ein recht leichter Ausspruch; allein eS ibe sich doch auch verlohnen, einmal die Kosten r diese vomStaate" d. h. von der Gesammth.it Steuerzahler geforderten Wohlthate« zu über

zialbemrklatische Programm veröffentlicht, in da? e von der mit so vielem Geräusch niedergesetzten zialbemokratischeu Agrarkommission auSge I). d< bei:eien Vorschlägehineingearbeitet" find. $)«

bei ßci »kr-tischen Zukunft« pläue würde also mindestens W Mllicnes Mark kosten. Woher diese nehmen? »HeereSbndgei sei zu verringern, sagen die Einen

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ll.hr « tbe in Deutschland mi-bestens eine Summe von eiSlf 0 Millionen Mark verschlingen. Die Einnahmen

r ärztlichen Hilfeleistung, Unentgeltlichkeit etncH >8 Unterrichts, der Lehrmittel und der

Dagegen fordert da» sozialdemokratische Programm: Erziehung znr allgemeinen Wehrhaftigkeit. Volks wehr sn Stelle der strh-nden Heere. Daß aber e x solcher Institut mehr Geld kosten würde als unser heutige? Heer, ist zahlenmäßig in der letzten Militär- kommtsfion uachgewiesen. Progreffioe Reichreinkommen steuern, meinen die Andern, werden die Mittel liefern. Die direkten Staatssteuer» in ganz Deutschland bringen aber heute höchstens 300 Millionen ein; der heutige Steuersatz würde also für den M.ttelstand mindestens verfünffacht, für de» Wohlhabenden verzehnfacht werde-, müsse«, um da§ sozialdemokratische ZvkauftS- budget in's Gleichgewicht zu bringe». Die Verwirk lichung des sozialdemokratischen Programms würde also auf eine Beschlagnahme von faß der Hälfte aller Einkommen über 900 Mk. hinaus laufen.

Es wäre Thorheit, auch nur a» die Möglichkeit denken zu wollen, daß ein solches Programm jemals verwirklicht werde» könnte. Nebenbei aber fordert bie_ Sozialdemokratie «och freies Wahlrecht für bie männliche »nd weibliche Bevölkerung vou über 20 Jahre»; Wahl der Behörden durch das Volk usw Auch das find utopistische Forderunge», beten Verwirklichung ganz unmöglich ist.

Was nun daSAgrarprogramm" selbst be­trifft, so ist e$ recht bezeichnend, daß diekretseude" Kommissto» hw einMäusletn" zur Welt gebracht hat lieber allgemeineForderungen" kommt das Programm nicht viel hinaus und selbstständige Gedanke« find darin garnicht vorhanden.Vei- befferung der Zustände",lesl-wrrthschaftliche Fach­schulen",Masterwirthschafterr",Abschaffung bei Privilegien, Fideikommisse, Struervorrechte usw.', Bewirthschaftung der Staats- und Gemeinde- ländereien auf eigene Rechnung oder Verpachtung an Genossenschaften von Landarbeitern" das ist so ziemlich Alles, womit die Sozialdemokratie die La»d- wirthschastheben will, das Uebtige, soweit es zweck­mäßig ist, steht auch auf de« Programm betJunker".

Die Sozialdemokraten haben Recht, mtt Utopien darf man de» nüchterner- Landwirthe» nicht kommen. Allein, wenn ste nichts weiter wiffe», als Manchester- Weisheit aLSzugraben, so hätte» fie mit ihremAgrar- rrogramm" ruhig zu Hause bleiben sollen. Tie sozial­demokratische Zukur-ftsmufik ist lediglich alarmirenden Charakters. Wer fich das Programm derGenossen", die fich so gern in die Dörfer hiueinschmuggeln möchten, näher betrachtet, der wird daraus ersehen, daß es al» ein ernsthafter Programm nicht angesehen werden

taw; 8« ist lediglich für de»Bauernfang" zurecht gemacht und wendet fich demgemäß a» Leute, die an ein selbstständiges Denke» nicht gewöhnt find.

Deutsches Reich.

* Iertt«, 19.Juli. (Tagesbericht.) Seine Majestät der Kaiser ließ am heutige» 25jährigen Gedenktage der französische» Kriegs­erklärung Kräuze au de« Särgen des hochselige» Kaiser« Wilhelms I. Majestät im Mausoleum zu Chrrlottenburg und au dem Sarge des hochseligen Kaisers Friedrichs Majestät in de» Mausoleum an der Friedenskirche zu Potsdam «iederlezen. Der General bei Infanterie und vmtragende General- Adjutant von Hahnke hatte fich zu diesem Zwecke im Parade-Anzuge nach Charloiteuburg und Potsdam begebe« und legte jene Kränze im Allerhöchsten Auftrage a« de» Särgen der hochselige» Monarch-» nieder. Heber des Kaisers Reise wird berichtet: Die JachtHohe»zollern" mit dcm Kaiser an Bord trof nach einer vom herrlichste» Wetter begünstigte« Fahrt gestern vor Gefle ei«, wo Kohle« eingenommen wurden. Der Kaiser machte einen Spaziergang a» Land und »ahm die Abendmahlzeit a« Bord des BegleitschiffsGefion" ein. Heute erfolgte die An­kunft in Hermösand. Nach den bisherige» 8e- stimmuugen wird der Monarch von der Nordlandsfahrt am 28, Juli in Kiel eintreffen, von wo au» am 2. August die Reise «ach England «getreten wird. Die Rückkehr erfolgt am 16. August. Ans Hof kreise» in Peterhof verkantet nach derK.Z.", daß daselbst ein Handschreiben Kaiser Wilhelms dem Zaren überreicht tontbe. Nachdem Finanz- Minister Miquel und Lanswirthschaftsminister v. Hammerßein ix den letzte« Tage» in West. Preuße» und Pose» Arsiedelungs und Reutengüter bestchtigt haben, ist der Lanswirthschaftsminister heute i« der Stadt Pose» eingetroffen zum Besuch bet Provinzial - KewerbeauSstellnng. Zum General­direktor der westpreußische« Landschaft ist an Stelle deö verstorbene» Wir«. Geh. RathL v. Körber der bisherige LandschafiSrath Wehle ernannt worden. Frl. Wißmaxn, die Schwester des Gouverneurs von Ostaftika, ist nach Neapel abgereist, um mit ihrem Bruder »ach Afrika zu gehen. Fran v. Wißmanx ksux ihrex Gatten jetzt nicht begleite», sondern ihm erst im nächste» Jahre folgen. Der Dr. med. Eylmann, der mit dem Landwirth Tappenbeck die

wissenschaftliche Expedttio» «ach dem Inner» von Kaiser Wilhelmland (Nengninea) führe« sollte, kan» wegen feines Gesundheitszustandes nicht in die Expedition eintreten. Für ihn wird Ersatz gesucht.

* (Die Ausschmückung der Feldzeichen) bet Berliner Garnison hat heute stattgefunde« und sich zu einem imposanten militärischen Schauspiel ge­staltet. Am Tage ter vor 25 Jahren erfolgten KriegSerklärnng fand große Paroleansgabe im Zeug- Hause statt, au der die Generalität und die Offiziere theiluahmen. Die 1. Kompagnie des Allxasber- regiments und die 2. Schwadron deS Garde Kürassir« regimeutS hatteu um lli/2 Uhr die Fahne« und Standarten ans dem König!. Schlosse abgeholt und nach dem Lichthofe des Zeughanse» gebracht. Sie rückte« rotier dc» Klängen des Armeemarsches 113 an; die Kompagnie nahm am rechte« Flügel, die Schwadro« «eben ihr vor dem Zeughanse Unter de« Linde« Aufstellung. Um 12 Uhr traf Prinz Leopold von Preuße« i« Vertretung der Kaisers eia. Die Fahnen und die Standarte« erhielten ihren Schmuck an der Spitze der Stange». Prinz Leopold gedachte i» einer Ansprache der Bedmtnxg des TageS und schloß mit einem Hoch auf den Kaiser. Die Kapelle des Garde-FüfilirregimentS, welche die Parademufik auSführte, spielte dazu die Nationalhymne. Während fich int Inner« des Zeughause» die Feier vollzog, hatte sich draußen vom De*kmal Friedrichs des Großen bis zur Schloßbrücke eine dichte Menschenmenge ange« sammelt. Die Polizei war, wie früher, in beträcht­licher Stärke aufgeboten und ließ es unter ihrem Obersten Krause an der üblichen Strenge in der Absperrung nicht fehlen. Als die geschwückt-Z Ab- zeichen de« Truppen znm Abbriuge» wieder übergeben wnrdeu, begrüßte ste das Publikum mit begeistertem, andauerndem Hnrrah. Die Fahnen wurde» unter de« Klänge» des Preußer-marscheS, die Standorte» unter derWacht am Rhein", die die Gatdekürasfire beim Ausmarsch gegen den Feind vor 25 Jahren spielte», »ach dem Schloß zurückgedracht. Damit hatte die Feier ihr Ende erreicht.

* (Dr. PeterS) hct, wie dieKreuz Zeitung" meldet, selbst das Ersuche« gestellt, ihm ix den Kolonie« eine» Wirkungskreis zu geben. Daraufhin seschloß die Verwaltung, am Tangauyka eine» Landes- sauptwasnSbezirk zu errichte« und auf eine Abfrage fix hat sich Dr, Peters bereit erklärt, dexs-Ibc« zu rbernehmen. Weiter ist «och uichtS geschehen; außer­dem hat Dr. PeterS eine« dreimonatliche« Urlaub

Die ganze Nacht zu schwänzen, Wenn's Zehne schlug, dann trank man aus, Und hüllte sich in seinen Flau» Und zur Gardinenpredigt War Mutter nicht genöthigt.

Heut' ist man sen'ger rigoros In seinem Thun und Treiben, Man kultivirt recht sorgenlos Das Länger-Sitzenbleiben I Am liebsten geht auf Schritt und Trttt Die theure Hälfte auch gleich mit, Dann wird'- nicht streng genommen Mtt dem Nachhausekommen.

Wer einst und war's auch gar nicht wett Einmal verreisen mußte, Der that, al» ging'» auf Lebenszett, Dieweil man sicher wußte, Daß man fich lange nicht mehr sah; Heut' fährt man nach Amerika Al» ob e« garnicht« wäre, E» trennen nicht mal Meere.

Ach ja, die gute alte Zeit Sie ist schon längst verschwunden Und mit ihr auch al« Eigenheit Der Reiz der Dämmerstunden. Fängt'« heutzutag zu dämmern an Dann heißt e»: Zünd' die Lampe an, Man hat nicht Zeit zum Träumen, Man könnte wa» versäumen. Das Märchen und die Poesie Verblühen und verklingen, Wo Tvhnik schon und Industrie Dm Eismhammer schwingen. Da- Feuer glüht, die Esse raucht, Die Flxr erdröhnt, da« Dampft faucht, Der Mensch scheint jetzt gescheidter Zu sein al» einst!

Ernst Seite*

murmelte der

Ihr würdet entnommen, blo»

agte er entschieden.

der ein Freund er Euch sagt." Sie sagten?"

Ich schicke Euch einen Anwalt, von mir ist, thut genau Alle«, was

Ich dachte, ich sollte thun, wa»

Das kommt auf eins heraus.

besseren und sicherem Weg ich will Euch einen ilnwalt schicken, der Eure Sache vertritt."

£6r wird Geld haben wollen ich habe kein»"

murrte der Vagabund enttäuscht.

Da» Geld laßt meine Sache sein. Thut nur, war ich Euch rathe "

Wir litt?) Mr« scheu.

Autorifirte Uebersctzuug von M. Behne.

(Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.)

Schön, Timotheus. Legt die Dinger nur hier auf'« Bett und dann holt mir meinen Instrumenten- kästen, er sieht unter dem Sitz im Wagen. Wir müssen die Wunde nähen, mein Freund Ihr fürchtet Euch doch nicht? E« thut etwas weh."

Der Mann lachte grimmig auf.,

Meinetwegen schneidet ihn ab, wenn ihr Lust habt, ich muckse nicht," knurrte er.

Zehn Minuten später war der Arm gebadet, gereinigt und verbunden; ohne auch nur zu zucken, halte der Gefangene Alle» ertragen.

Ihr habt Euch ausgezeichnet gemacht!" lobte >er Doktor.Habt Ihr denn Niemanden, der Euch in Eurer jetzigen Lage beistehen könnte?" fügte er hinzu.

Der Vagabund schüttelte den Kopf.

Nein! Wer kann gegen die, die mich hierher brachten, aufkommen?!" sagte er wild, mit der Faust auf den eisernen Rand de» Bette» schlagend.

Ihr braucht einen Anwalt!"

Nützt nicht»!' murmelte der Gefangene ver- ächtlich

Doch sogar sehr viel, wenn er tüchtig ist," ermutigte der Arzt.

Die Augen de» Gefangenen streiften wieder da« vergitterte Fenster; gedämpft sagte er:

Hätte ich eine Feile, brauchte ich keinen An- matt! Ich käme allein heran»--"

Seine grünlichen Pupillen zogm sich zusammen und erweiterten sich wie die einer Katze; nachdrück- ich schüttelte der Doktor den Kopf.

Da» wäre eine Dnmmhett mehr al» da«!"

Gesicht starrendwarum thun Sie die« Alle«? Was gehe ich Sie an?"

Ihr seid in Noth und freunblos!" erwiderte der Doktor gelassen, ernst.

Wie gebannt hingen die Blicke des Gefangenen an den mhigen, edlen Zügen de» Sprechenden, wieder arbeitete seine Brust schwer er wandte sich ab, einen Fluch murmelnd, aber in demselben Augenblick fügte er hinzu:

Sie find ein braver Steril Schicken Sie ihren Mann her!"

Morgen I" sagte Granttcy lächelnd.Verhallet Euch ruhig und schwatzt nicht mmütz über da«, wa« wir sprachen."

Ich bin stumm wie der Stein hier" wieder traf die mächtige Faust die steineme Mauer.

Ich bin kein Rechtskundiger. Ihr könnt Euch auf ihn verlassen wie auf mich selber. Wa» er zu wissen wünscht" Sagen Sie" unterbrach der Mann anf- pringend und dem Doktor mit «übern Blick ins

Wird da» die eisernen Thore öffnen?" Ja, wenn auch erst nach längerer Zeit.

Zeit habe ich im Ueberfluß," Gefangene.

Morgen werde ich wieder kommen und nach Eurem Arm sehen. Lebt ivohll"

Mtt dem ihm eigenen ernsten und doch so ge- »ümenben Lächeln streckte Grantle, dem durften um wieder eingefangen zu «erben. Es giebt einen die Hand entgegen, die dieser mit seinen beiden