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* 3« d« Schweiz mid ix anderen Läxder», dk Bergleich zu Deutschland auf dem Gebiete der

Mit seltsamen Gefühlen blickte der Arzt auf ihn nieder. Hätte er nicht eigentlich den Platz dort einnehmen müssen? Und wie konnte er je wieder gut machen, war dieser an seiner Stelle ausstand?

Das Zuschlägen der Korridorchür weckte ihn, au» feinen Träumereien. Er fuhr auf, rückte den

Regierung. Wei« eS nun gilt, die Frage aufzn werfe», ob ei gerechtfertigt ist, die Verficheinug gegen Arbeitslosigkeit überhaupt durch de» Staat zu ordnen, und zwar dnrch Eiuführmig einer obligatorische», alle Arbetter ««fassende» Berficherung, so wird man diese Frage nicht brjahe» könne». Ma» könnte zwar sagen: Mit demselbe» Recht, womit der Staat gege» die Folge» der Krankheit, der 3»validität und des

Alters Organisatione» »tt Zwang?beitritt geschaffen hat, kann er auch eine Organisation zur Versicherung gege» Arbeitslosigkeit schaffen. 3m Grundsatz der

sozialer Reformen und des BerficherangSwesenS noch wett zurück sind, sind Berfuche mtt einer staatliche« Versicherung gegen Arbeitslosigkeit bereits gemacht morde«. Zv endgiltigen Resultaten find diese Ber. suche «och nicht gelangt; immerhin erfreue» fie sich aber der wohlwollendsten Aufmerksamkett unserer

Ei ist triberfcäitig, sich «tt diese« nichtswürdige, AuSlaffuuge» näher zu beschäftige», wir wolle» jedoch der Bollständigkeit halber noch erwähnen, daß der Voraärt»' in einer »euere» Rümmer noch ei»«al auf die Emser Depesche gurückkommt und hier seine« Leser» die grobe Unwahrhett zu biete» wagt,bk Fälschung ber Emser Depesche werde, «ehr ober weniger rückhaltlos, jetzt vo» einem sehr großen Thetl ber unabhängige« Preffe zugegedc»." UnS ist wie wir bem gegenüber fvststelle« wolle» auch nicht et» einziges Blatt, vo» be« konservativen herab bi» zu be« extremsten freisinnige», vor die Augen gekommen, das nicht das Vorgehen desVorwärts' gebrsndmarkt hätte. Und Wetter Hat dar fozial- dewokratifche Blatt die Schamlofigkeit,zu behaupte», Kaiser Friedrich der Dritte habe bex Fälscher der E»ser Depesche genauso beurthesit wie berVorwärts'.

angebrachten schweren, eisenbeschlagsnen Zellenthüren streifte.

Einen Namen gab er an, aber ich vermuthe, es ist nicht ber richtiges meinte der Schließer.John Maggs."

Wagsteff lächelte schadenfroh, dann öffnete er die Thür einer am äußersten Ende des Ganges ge­legenen Zelle.

Wie ist er gewesen?- wandte er sich an einen auf einem Schemel irr der Mitte des Raumes fitzen­den Wärter.

Ruhig!' war die kurze Antwort. Grantley und der Schließer traten ein. Ersterer sah sich in der Zelle um; fie war etwas größer als die übrigen und befand sich in einer Ecke des massiven Gebäudes; ihr Licht empfing sie durch zwei schwer vergitterte Fensterchen, durch deren eines sich eben ein schmaler Sonnenstreif stahl, zitternde Ringel auf die gegen- überliegende Steinmauer malend.

niedrigen Schemel an die Bettstelle und sagte in freundlichem Ton:

Er geht Euch wohl wohl recht schlecht? Lassen

Sie mich einmal den Arm sehen.'

Ein mürrisches Grunzen war die einzige Antwort.

(Fortsetzung folgt.)

Marburg,

Freitag, 19 Juli 1895.

Nützen gute Worte nichts, so Hilst mir dieser!' sagte er ruhig.Schicken Sie mir bitte auch etwas warme« Wasser; Doggle« mag es Herdringen.'

Schön. Rufen Sie mich nur, wenn es nöthig fein sollte, ich bleibe in der Nähe.'

Der Mann ging.

Grantley wandte sich wieder dem auf dem Lager

Liegenden zu. Außer daß dieser seine befreite Hand unter den Kopf geschoben, hatte er noch keine weitere Bewegung gemacht, wenn er überhaupt gehört hatte, was gesprochen war, so verrieth er doch keinerlei

Geht zum Teufel,' knurrte die Fleischmasse auf dem Lager, ohne sich zu rühren. Wagsteff wollte auf ihn losfahren, aber der Arzt hielt ihn zurück. Sich zu dem Schließer wendend, sagte er leise: Haben Sie vielleicht etwas altes Leinen? Mr. Wagsteff wird so fteundlich sein und e» mir bringen.'

Brummend verließ der Polizist die Zelle, der Schließer folgte.Sie wollen un« wohl Beide los sein?" fragte er im Hinausgehen. i

«Ich werde besser allein mit ihm fertig,' meinte der Arzt ruhigMich wird er nicht al« seinen Feind ansehen. Einen Augenblick noch, bitte lösen Sie doch die Handschellen.'

Ist e« auch nicht gefährlich, mit ihm allein zu

bleiben?' meinte der Schließer jögernb, von dem Gefangenen auf den Arzt blickend.

Der Letztere richtete sich zu seiner vollen Höhe auf und erhob seinen mächtigen Arm.

Doktor Grantley lächelte herbe, als sein Blick auf die Handschellen, da« Sttohlager, die vergitterten Fenster fiel.

.Heda!' tief Wagsteff roh. .Umgedreht und sich tufgerietet!'

Deutsches Reich.

I * »erH«, 17. 3uli. (Tagesbericht.) Da ISe. Maj. der Kaiser vorgestern in WiSby eiuge- I troffen war, wurde er bereits gestern Vormittag a« I Strande erwartet, und eine große Menschenmenge, I darunter junge Mädchen mit Blumenß äußer», um» I stand um diese Zeit die festlich geschmückten LandungS» l treppen. Der Kaiser landete jedoch erst Mittags, Innb zwar incognito, am Wellenbrecher und unter» »nahm später einen Spaziergang durch die Stadt. | Nachmittag» gab die Kapelle der KaiseryachtHohen» zollern* in den Ruinen der St Nikolaikirche ei« I Konzert. Nachdem Se. Majestät hierauf an Bord »derHoheizollern' Vorträge entgegengenommen hatte, ging er Abends 1/210 Uhr abermals an Land und l hörte bie Gesänge beS Wisbyer Gesangvereins In Iben Ruinen der Et. Karin. Heute Vormittag hat IdieHoheizollern' die Rhede von Wisby wieder I verlassen und ist nach Hermoesunb in See gegangen, wo die Ankunft morgen erfolgen soll. Die beiden

Iälteste» Kaiserliche» Prinzen weilen bekanntlich seit einiger Zeit in Konstanz am Bodensee. Sie baden dort täglich im See und machen A»S- flöge, n. A. nach Bregenz und Mainau. Der Herzog von Coburg ist aus England in Coburg wieder eingerroffen. Seine Mißbilligung hat der Kultusminister bem Rektor ber Universität BreSlan wegen der von ihm be« Stubinnben ertheilten Erlaubniß zum Anschlägen seiner Aufforderung zum Protest gege« die Umsturz. Vorlage am schwarzen Brett au?gesprochen. Unter» staatssekretär v. Rottenburg im Reichsamt des 3nnern wird ans seiner Stellung bestimmt am 1. Oktober ausscheiden. Er ist von seinem Urlaub statt

Auf einem nichtigen, an der Mauer befestigten Mrohlager, da« kaum breit genug war für feinen mächtigen Körper, lag der Gefangene. Sein rechte« Handgelenk war an einen in die Mauer eingelassenen Ring gekettet, er lag auf der Sette, der Thür den Rücken zukehrend, der linke mit einem groben, blut» befleckten Tuche umwundene Atm hing schlaff herunter. Wie der Mann so dalag in grimmem Schweigen, da« Gesicht ter Wand zugekehrt, erinnerte er un. willkürlich an ein wilde« Thier, da«, nachdem e« eine Kraft in nutzlosem Wüthen gegen seine Bändiger vergeudet, jetzt stumpf, gleichgttttg sein Schicksal I Interesse^daran, erwartet . . .......

® Zeitschrift' heranzieht. Professor v. Sybel hat «sich gerade das Gegeutheil von dem gesagt, was : »Vorwärts' ih« in dm Mund legt. Klipp und 1 führt Professor v. Sybel aus, BiSmarck habe gar >e Zusätze erfinde» könne«, da er mit den frühere» «Säugen in Ems seit dem 12 Juli unbekannt ise» sei. Mehrere Stücke der Depesche seien Hz ungeeignet zur Veröffentlichung gewesen. Die reichunge» BiSmarck'S hätte» nur Wldernnge» des lies bewirk. Der übrig gebliebene Rest der Emser pische sei der wörtlich genaue Inhalt der TelegramucS. Wie die Welt damals über die Ursache be« $3 dachte, möge die Au«laffung derTimes', großen englischen Weltblattes, illustrire». DaS

Blatt sagte bei« Ausbruch des Krieges: .Ei« »»gerechter, absichtlich augelegter Krieg ist erklärt, das letzte Ergebniß des persönlichen Regiments Rapsleeus Die Sympathie ber Welt ist auf deutscher Seite.' Was aber sagt heute derVorwärts?' Gewiß Bismarck «nd Bonaparte hatte» fett elf 3ahren mit einander gemogelt. Noch ehe Bismarck als Gesandter »ach Paris ging, hatte er sei« Programm cynisch dahin entwickelt:Oesterreich auS Deutschland werfuni Das linke Rheinufer an Frankreich !' Und in Pari», Plombiere» »cb Biarritz war der saubere Pakt geschlossen worden. Mit Hilfe Bonaparte; wurde Oesterreich irn 3ahre 1886 durch be»nationalen Bruderkrieg' aus Deutschland HLnauSgeworfen; aber mit dem link» Rhein Ufer ging eS nicht so leicht. Sei eS daß Bismarck nicht konnte ober reicht wollte Napoleon forderte vergeblich den auSbedungennc Lohn, und BiSmarck, wie das Mode ist unter derartige« Spießgesellen^!), inchie btt unbequemen Mahner not te® versprochenen Lohn zu betrügen. (I) Dk spanische Thronkanbidatur einer Hoheuzollenn wurde in Scene gescht. Seit zwei 3ahrhu«berten beansprucht Frank­reich ei» Recht ber Einmischung i* spanische Thron Angelegenheiten. Die Hohenzollem Kandidatur war

Wissenschaft, Kunst und Leben.

* Heidelberg, 15. Juli. (Gest 0 rben) ist hier der berühmte Ohrena^t Hostath Profeffor Dr. Moos, Vorstand der Ohrenllinik an der hiesigen Hochschule.

Wir find Mensche«.

Autorisirtt Uehersetzung von M. B eh ne.

(Nachdruck verboten.)

(Fortsetzung.)

«Hallo 1 Sagte ich'« nicht, ich könne meine Hand Hn legen, Doktor?' sagte Wagsteff triumphirend. jf wit Jakob Wagsteff nimmt« so leicht Keiner - Haben Sie Ihrs Instrumente bei sich?' Stein," erwiderte Grantley in kühlem Tone. 2halb ließen Sie mich holen?"

Oh, es ist ein verbissener, abgefeimter Hallunke, & gebenti dem Henker ein Schnippen zu *8m--der Schuft hat einen bösen Arm,

al» ich ihn hier einquartirt hatte, riß er die ade auf, wahrscheinlich um durch einen Aderlaß Leben zu enden ; aber das habe ich ihm ver> a! Es wäre gut, wenn Sie sich den Arm einmal hm.'

Wo finde ich den Mann?'

Ich gehe mit Ihnen,' sagte Wagsteff, neben «rzte die Stufen hinansteigend.Der Kerl

Mühe gemacht, hat mich lange genug an Aase herumgeführt. Endlich spürte ich ihn in N, 30 Meilen von hier. E« find ihrer zwei, der Andere entkam mir leider; die« ist indeß M« der Schlimmste. Hier, Schmid! Schließen »>!« mal die Zelle auf!' fer Schließer schritt voran; ohne ein wettere« folgte ihm der Arzt den langen Gang hinunter »wollte sich anschließen, wurde aber bedeutet, Weihen.

Wissen Sie seinen Namen?' fragte Grantley * im Wetterschreiten, indem er mit seltsam * Blick die in regelmäßigen Zwischenräumen

818 eine unerhörte Dreistigkeit aber ist zu be- Wien, daß berVorwärts' gewissermaßen zu« «gm seiner Wahrheit eine» Aufsatz des berühmte» WchtsschreiberS Profeffor v. Sybel aus berHistort-

Erscheint täglich «st« « Werktage» «ch So«» nutz Seterta,«. Onartal-Abomlemeutt-Prei» bet der Lxpe- btttet S Mk., bei allen Vostämteru 2 Rk. S» Pf». («tO. »»-Meld). JnferatiosSgchühr für di, zrspeltm« Zeil, ikMm 10$fi, ÄtilMtetfür di« Z°ü, S6 »fg.

daher eine Provokation. Bonaparte sollte gereizt/'

zum Kriege gehetzt werde», damit BiSmarck i» etneml Berficherung liegt" es ja, "baß baS schlechte^Rifiko .»ationale«' urbheilige»' .Krieg burch baS Blutiber einzelnen Persone» durch eine große Zahl guter Huuberttansenber bie Schande und baS Verbreche»Misike» gebeckt wirb, d. h. in unserem Falle würde des LaudervnrathS (y autttsche»»»e *Derrdas bedeute», es müffe» bie Milltoue» ber Arbeiter, Krieg ist durch die Emser Depesche verursacht und welche regelmäßige Beschäftig»»« habe» und g,r»icht zur NathwAldigkeit gemacht worden.' oder höchsten» im Falle außergewöhnlicher Krisen

arbeitslos werde», hervorragend die Mittel anfbringe», um Tausende Arbeitsloser, und zwar vorwiegend! regelmäßig Arbeitsloser bestimmter Berufe zu unter stützen. ES trifft aber doch wohl nicht ganz zu, daß die Verficheruug gege» Arbeitslofigkeit vou dem gleichen Gesichtspunkte auS wie bk genannte» onbeten BMsicherungSzweige zu betrachte» sei. Kraukheite», 3«valibität, Alter fi»b Zufälle, die jeben Arbeiteube», jebe» Berufszweig treffe», Arbeitslofigkeit bagege» nicht. Ma» könnte geltexb machen, daß auch bie 3ndustriearbeiter in die Lage komme», arbeitslos zul «erden i» Zeitenvo»Handelskrise», Kriegen, elementaren Ereignisse» u. f. w. »ber bem ist eineSlheils! euigegeuzuhalte», daß gegen solche Aukuahmezustände I unb umfassende Rothlageu keine Berficherung Hilfe! zu biete» irn Sta»de fei» wttd, andereniheilr, daß!

roi, , , . u-y------«------- es doch ei» Unterschied ist, ob in «usnahrnefälleu

Mr habe» für die Unrichtigkeiten, Berbrehungen, Arbeitslose auch aus den 3ndustriestätte» hervorgehe» I J®1^erleumdunge» und Lüge« be» sozial- ober ob fie mit einer stete» Regelmäßigkeit vo» be ! demokratische» Blatte», die wohl selten i» so großer stimmten Saisonarbetten und Unternehmungen gestellt I

Zahl auf ei»«» so geringe« Raume zusammeugestandeni werden. Sofern e8 sich nur um eine staatliche habe«, nur ei» Wort, und da« heißt: Pfuil IZwaugSverstcherung für letztere Berufsarten handelte, °l wSre am Ende nichts dagegen einzuwenden; doch 1 dürfte mit Sicherheit zu erwarten sei», daß eine Zwa,gsverficherung aller Arbeiter gegen ArbeitSlofig. leit auf großen und schwer zu überwindenden Wider­stand stoßen würde. Aber auch nm deswillen wird bk Frage bei staatlichen Regelung biefer Angelegen­heit al« unzeitgemäß zurückzustellen sei», al» ber ! Staat noch an ben bereits geschaffenen großen Ber« ficherungSorganisatione» soviel anSznbanen hat, baß er unvernünftig wäre, dahin zu dränge«, i» diese Angelegenheit, deren Tagweite noch kein Mensch übersehe« kann, mit GesetzeSbestimmnnge» schon jetzt einzugreifen.

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt fut die Kreise Marburg und Kirchhain.

Redaktion unb Expedition: Markt 21/ Fernsprecher 3h; 55. Jllustrirtes Sonntagsblatt. Sprechstunden der RedEiou r 1011 Uhr Vormtttag».

StaMiche BersicheruKg gegen ZMeitslosigkeit.

Die Emser Depesche.

** Für die Feindseligkeit bir Sozialdemokraten egen die Erinnerungsseier des deutsch - französische* fckgefc ist ein Artikel ihre» CentralorgansVorsärt«' Llllikceristi'ch, worin da» alte Märchen 00« der ge Klschie» Emser Depesche wieder aufgewärmt und be- fcnptii wird, der Krieg sei v»m Fürsten Bismarck wroorgernfen worden.

s Welche Bewandtniß hat e» den» mit der Emser Mpesche? Die Depesche sollte die Vorgänge in EmS, Miich die unerhörten Forderungen d-S sraozö fischen tschafters Graf Bmedetti und deren Zurückweisung ach König Mlhelm den preußisch,n Gesandten und ich der Preffe mittheilen. König Wilhelm hatte die eröffentlichnng bem damalige» Bundeskanzler Graf iimaid durch de» Wirkliche» Geheimen LegationS th Adele» anhrimtzellen lassen. Nach den ofstziellen faftäde«, die von dem früheren Reichskanzler Graf lpiioi am 23. November 1.892 int Reichstage vor ieftn wurde», eraiebt sich, daß die für die Leffent. hleit bestimmte Mitthcilnng au« Ems vollständig a Sach verhall entsprach. Auch nicht ein He­ilige« Wort ist darin enthatten. WaS der König sagt hatte, war von BiSmarck knapp gusawmen- saßt worden; einige scharf kttngende AuSdrückc der tpesche hat Graf Bismarck in seiner Fassnng sogar «ldert. Dnß derVorwäris' öS wagt, die Depesche S Seheimrath Sbeke» und die baianf Dom (Siefen E«arck veröffentlichte Depesche «Lbenarteinander Brucken und bann noch do» einer Fälschung zu 1«, beweist, daß er auf bie UriheilSlostgkett seiner sa bauen z« bürfen glaubt.

I Straßburg, 15. Juli. (Ausstellung.) Die I Sttaßburger Industrie- und Gewerbeausstellung für Elsaß- I Lothringen, Baden und die Pfalz zieht immer mehr die I Beachtung weiterer Kreise auf sich. Ein umfassendes Bild I theils allbewährter, theils neuaufblühender Stätten von I Industrie und Gewerbe in Südwestdeutschland tritt dem I Besucher entgegen und zeugt von einem in Mittel- und I Norddeutschland bislang sehr wenig bekannten, frohen, I zielb-wußten und erfolgreichen Schaffen und Wirken. In I diesen Monaten, wo Tausende in die bayerischen Alpen, »in den Schwarzwald, in die Schweiz unb in die Vogesen I zur Erholung wandern, dürste e8 am Platze fein, allen I deutschen weisenden, die als Ziel den Süden nehmen, zu empfehlen, einen Abstecher nach der Hauptstadt unseres Reichslandes zu machen und die Ausstellung zu besuchen. Es wird stch lohnen. Sich anschließend an eine reizende, erfrischende Anlage, die Orangerie, bttdet die Sttaßburger Ausstellung mit dieser und ihren eigenen Anlagen eine kleine Welt für sich, in der jeder Besucher Belehrung, Anregung und Erholung findet. Und Straßburg selbst, die wunderschöne Stadt, hat sich fett ihrer Wiederzugehörig­keit zum Reiche ganz bedeutend entwickelt, sttebt immer weiter empor und wird bald für den Oberrhein sein, was Köln dem Mittelrhein ist, eine Sammel-, Arbetts- unb Lehrstätte für Haubel unb Wandel, Industrie und Gewerbe. Dazu kommt, daß Sttaßburg immer mehr die Centtale geistigen Schaffens unb Forschens für Südwest- bentschlanb wirb. So ist Sttaßburg nicht bloß seiner dies- jährigen Ausstellung wegen, sondern schon für sich allein eines Besuches werth.

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition diese» Blatte», fraie die Annoseen-Bvreanx von Haasensteiu n. Vogler in xrw - ,

Frankfurt e. M., Cassel, Magdeburg und Men; Rudolf AAA. 5(0013

Mofse in Frankfurt a. M., Berbm, München u. Köln; G. L. x) 1 ä

Daube u. Co. in Frankfurt«. M., Berlin Hannover, Pari».