Einzelbild herunterladen
 

MerMch Muii

Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

166

Erstes Blatt.

Hesse».

e I.

ich würde nicht bezahlen, ab geringsten Eindruck auf ihn snschuldiaken Gesicht von der

ept. er.

Bl.

Wiffer gewonnen hat, der Anschlag auf Stambulow jmternommt« wurde, schritt auf eine» politischen Ke-

sche Regieruug für ben Fall, daß Stambulow e« schwere» Wunde» erliegt und die Aussicht Lebe» zu erhalte», ist schwach genug, während im beste» Falle als bedauerns weither Krüppel

;er

< au-g

erwu Dürft,

«Nicht möglich!" lächelte Ada.

t «Oh, er sagte noch viel mehr," lachte ihr Vater, «er deutete mir zart an, daß es mir vielleicht nicht

(311 ,wehk ott 25 Lij

Ter Mordanschlag auf Stambulow

Die ganze gesittete Welt muß entrüstet fein zier die neueste Wendung i» derbulgarischer, Frage", jber dm feigen und tückischen Mordanfchlag, welcher

. , i ?u machen. dem «»schuldigsten Gesicht von der Wett stand er da und kneifte kühl:

Beremmortltchrr Redakteur: Friedrich Colbatzky in Marbnr». Sprechstunden der Redaktwn: 1011 Uhr Vormittags.

Glückes noch verdunkelte, würde sich ja endlich auch zertheilen und vorüber ziehen . . .

So träumte Ada. Grantley hatte ihren Arm genommen und sie auf den Balkon hinausgeführt, wo man das Jubiliren der Vögel im Park, das leise, träumerische Plätschern des künstlichen Wasser« falle« hörte. Seine ernsten, ruhigen Augen ruhten mit dem Ausdruck tiefster, inbrünstigster Liebe auf dem Weibe, das so willig, so von Herzen bereit ge­wesen war, zu ihm zu stehen in Leid, Unglück und schände. . .

Die Stunden verrannen der Tag neigte sich zu Ende. Schon sandte die untergehende Sonne ihre Strahlen schräger durch da« Blätterdach, einzelne irrten um die Ecke der Veranda herum bi« zu dem Paar, wie verstohlen fragend, wa« die Beioen so lange dort machten. Eben hatte Grantley sich er­hoben, um endlich wirklich zu gehen, al« er auf dem Kieswege de« Garten» eilige, rasch näherkommende Schritte hörte. Er blieb einen Augenblick stehen, oa rief auch schon eine bekannte Stimme: «Herr Doktor! Endlich finde ich Sie! Sie möchten zum Gefängniß kommen!"

E« war Doggle«, der tief und jetzt ganz außer Athem vom schnellen Gange auf die Veranda zukam. Unmerklich war der junge Arzt zusammengezuckt; Aoa hatte sich erhobm und hielt die Lehne ihre» Stuhle« umklammert. . .

eben keuchte Doggle« die Stufen herauf.

«Sie haben ihn!" rief er aufgeregt.

«Wen?"

«Den Hallunken, der Mr. Kendrick ermordete!"

Tödtliche Bläffe überzog die Gesichter seiner beiden Zuhörer. Mit leisem, unterdrücktem Aufschrei sank Ada in den Stuhl zurück, Doktor Grantley rang

Kartei, bete» Wortführer (tcgeaxärtig in Rußland W die Gunst des Zaren werden, und die naibxale Partei gegenüber, deren bedeutendster Vertreter Stam- jalow, der große Patriot, derBismarck Bulgariens", . Daß gerade jetzt, wo oie bulgarische Deputation |x der russischen Hauptstadt verweilt, und also die

c, verseil

:rg sei

[<4

Mn.

mit Ä

Wer nun auch der eigentlich schuldige Mörder sein mag voraussichtlich wttd er seine» Weg über die Grenze geiunde» habm, moralisch schuldig oder zum wenigsten mitschuldig ist aber die Regierung, welche durch ihr Verhalte» gegen Stambulow und seine fortgesetzte politische Mißhandlung ihn geradezu vogelfrei erkläite und jedem politischen Bratzo preis gab, der sich von ben gemeinsamen Feinden Stambulow'« und Bulgariens den Bluttohu verdienen sollte."

Ueber bie Ausführung bei Thal wird in Er­gänzung unserer gestrigen Telegramme noch berichtet: Stambulow war, wie häufig Abends, i« Unionklnb, den er um 7 Uhr 45 Minuten in Begleitung Petkow's verließ, um in einem Miethswagm nach Hanse zu fahren. Al« der Wagen in der Mitte des Weges war, wurde er von beiden Seiten von drei Männern an gefallen. Der Diener Stambulow'« schoß vom Bock herunter, traf aber nicht. Stambulow und Petko« sprangen heran». Indem Stambulow die Mörder fassen wollte, wurde» ihm beide Hände mit lange» Dolchmessern hundertmal durchstochen. Gleich zetttz erhielt er eine» Hieb auf ben Kopf. Stambulow stürzte. Alle brei Mörder hieben auf ihn ein, so daß er vierzehn schwere Wunden auf bitt Schübel, bie Stirn und ein Auge erhielt. Als ihn Herbei­geeilte fanden, saß er, von Petkow gestützt, am Boden, das Gesicht und bie Haare unsichtbar vor überströmendem Blut, da» ihn zu ersticke» drohte. Sein Diener ist gleichfalls schwer verletzt, Petkow nur leicht. Nachdem er in die Wohnung gebracht war, sammelten sich Sofias beste Aerzte um ihn. Ei» Schädelbruch und Gefahr für ein Auge wurden korstatirt Um elf Uhr wurden Stambulow beide Hände ampttirtt Geschossen haben bie Mörder nicht, nur Stambulow'» Diener! In der Nacht waren alle ftemden Vertreter in Stambulow'S Hause, um ihm seine Sympathien auSzudrücke». Allgemeine Ent­rüstung herrscht darüber, daß ein derartiges Verbrechen am »och hellen Tage auf einer belebtes Straße stattfinden konnte. Die ganze Polizei ist aufg?boten, hat aber kttreSpur der jedenfalls arg blutbefleckten Mörder entdeckt. (!!) 3n Wien glaubt man daß die Polizei und die Geusdsrmerie in Scfia die Weismg hatten, sich bei Konflikten zwischen Anhängern und Gegnern Stambulow'S und bei Demonstrationen gegen denselben nicht einzumischeu, und daß dadurch der Mord und das Entkommen der Mörder ermöglicht wurde.

Letzten Nachrichten zufolge soll fich Stambulow'S Befinden etwa» gebessert haben und die Lebensgefahr beseitigt fehl.

« ihm ja versprochen. Allerdings that ich sehr erzürnt und sagte, er könne fich zum Teufel scheeren, ich würde nicht bezahlen, aber da« schien nicht den

«Ihr Pferd und Sie sollen besorgt werden! Kommen Sie, essen Sie erst Brod und Salz mit vi» und außerdem' er hatte vertraulich

^knirschten Armsündergesicht ein, daß e« den heiligen Astoniu« selber zum Lachen gebracht hätte. Was, ^Doktor, Sie wollen doch nicht schon fort?"

Mr find Mensche«.

Autottsitte Uebersetzung von M. Behnr.

(Nachdruck verbot«.)

(Fortsetzung.)

.Solche FrechheitI" meinte Grantley lächelnd.

»Haden Sie da« wirklich bezahlt?"

,Frechheit bezahtt? E» war wahrhaftig die me in Gold werth, den Spitzbuben zu sehen <nb zu hören! Wa« sollte ich machen? Ich hatte

krda.

da« Bu ich Bedig

Deutsches Reich.

* Werli« 16. Juli. (Tagesbericht.) Unser Kaiser traf gestern Nachmittag nach siebens; ürrdiger Fahrt an Bord derHohenzollern" vor WiSby ein, der Heupistadt der Insel Gotland. Das Wetter war während der Fahrt klar bei kräftigem Wind und ziemlich ßark-r Dünnung. Alsbald nach der Arkunst begab fich der deutsche Konsul in WiSby an Bord derHohenzollern". Der Aufenthalt in WiSby to'rb drei Tage dauern. Die Stadt besitzt noch is einer Menge herrlicher Ruinen beredte Zeug­nisse der einstigen Blüthe in den Tagen der Hansa. Obwohl im Befinden der Kaiserin eine fort­dauernde Befferung in der letzten Zeit zu konstatiren und dasselbe augenblicklich als ein dmchaus zufrieden- st lleudeS zu bezeichnen ist, so find doch über eine Reise der Kaiserin nach Saßnitz noch keinerlei feststehende Bestimmungen getroffen. Die Prin­zessin Heinrich von .Preuße» ist mit ihre» Sohn, de« Prinzen Waldemar, im Nordseebad Wittdün - Amrum eingetroffe». Vor einigen Tagen feiert? im Ostseebade Zappot der dort als Kurgast weilende tommandirende General des XI. Armeekorps, General der Infanterie von Wittich, mit seiner Gemahlin im engsten Familienkreise das Fest der goldenen Hochzeit. Der Kommandeur de» Leib-Garde- Husaren Regiment», Oberst v. Moßner, ist mit der Führung der 3. Garde-Kavallerie-Brigade beauf­tragt worden. Major v. Francois, ä la suite der Schvtztruppe von Deutsch-Südwestafrika, hat zu seinem früheren dreimonatlichen Urlaub einen Nach­urlaub erhalten und eine Reise nach Ostafrika ge­macht, wo er »och verweilt. I« nächste» Monat dürste er nach Deutschland zurückkehre». Der bisherige Vorsteher der Station Langen­burg am Nyaffa, v. Eltz, ist zum Kaiserlichen Bezirksamt» an» ernannt worden Somit ist Herr v. Eltz, der fich z. Z. mit Urlaub in Deutschland befindet, offiziell in die deutsche Verwaltung aufge- romme». Nach Ende seines Urlaubs wird er wieder nach dem Nyaffa zurückkehreu und die Verwaltung de» neuen Südbezirks übernehmen.

* (Reichensperger-st.) Der frühere Reichs­tags- und Landtagsabgeordnete, Appellationsgerichts- rath a. D. August Reichensperger ist heute Nach­mittag gestorben. Er war der älteste der beiden Gebrüder Reichensperger, die fich als parlamentarische Vorkämpfer und Führer des UltramottauismuS in Deutschland einen Namen gemacht haben. Der

seinen Arm unter de« Arzte« geschobenhabe ich mit Euch Beiden zu reden ..."

Und Doktor Grantley blieb

9. Kapitel.

Ich will üver die gegenseittgen Erklärungen und Bekenntnisse, Entschuldi. ungen und hoffnungrfrohen Pläne, die in dem lauschigen Zimmer de« reichen Manne« während der folgenden Stunde gemacht wurden, hinweggehen e« genüge, daß zuletzt wirklich da« allseitige, herzliche Einoerständniß her- gestellt war, da« Bramley Crost angestrebt hatte, und daß Ada« und Grantteys Vermählung aus binnen Jahresfrist festgesetzt wurde . . .

Rach dem Lunch entschuldigte fich der Fabrik­besitzer mit «dringenden Geschäften" und ließ die Seihen allein.

Warm und reich lagen die Sonnenstrahlen auf dem dichten, dunklen Grün der Schlinggewächse um die Veranda; hier und da lugte ein neugieriger Streif durch eine Lücke in dem dichten Gezweig und malte goldene, zttternde Gebilde auf da« Eichengetäfel de» Fußboden« ... Heiliger Friede, erquickende Stille herrschten in ben lustigen, geräumigen Zimmern de« prächtigen Gebäudes, ein Frieden nicht ungleich dem, der in dieser Stunde in die Herzen der endlich ver- einigten Liebenden eingekehrt war. Wa« fich durch Wochen wie dunkle, verderbenschwangere Wollen zwischen ihnen aufgethürmt hatte, war zerstoben, und obgleich die düstere That, deren wahren Hergang die Beiden allein kannten, noch schwer auf ihnen lastete, warm sie doch zu festm und bestimmten Entschlüssen, zu klarem Einblick und Au«blick gekommm. Jetzt gab es für sie in der verhüllten Zukunft weder bittere Trmnung noch Herzweh mehr, und die eine finstere Wolle, die ben Hellen Sonnenschein ihre»

«ft* ^genehm sein würde, die Zielscheibe de» Gespöttes »er Stadt zu werden und ich bezahlte ihn eben i»Ietzt und er steckte dann da» Geld mtt einem sulch' tttfnirMiten 9Trmffinhornpfirin Kon firiTinon

nach Lust.... verwundert blickte Doggle« von Einem zum Andern . . .

«War sagten Sie? Ist Jemand arretirt worden?" fragte der Arzt zuletzt mit seltsam heiserer Stimme, sich gewaltsam fassend.

«Ja, Mr. Wagsteff hat ihn gefaßt," erwiderte Doggle«. «Der Mensch hat einen verwundeten Arm, deshalb schickte Mr. Wagsteff zu Jhnm."

«Ich komme sofort bitte, sagen Sie dem Stallknecht, daß er meinen Wagen besorgt."

Doggle» sprang die Stufen hinab und eilte fort.

«Ada, mein Liebling, beruhige Dich!" wandte sich der Doktor nun zu seiner bleich und zitternd in ihrem Stuhl lehnenden Braut.Komm, geh' hinein e« wird kühl--"

«Oh, Red, Red!" stöhnte sie, krampfhaft die Hände ineinander schlingend und wieder lösend. Der Schlag schien fie ganz niedergeschmettert zu haben; den Mann dagegm hatte er gestählt. Er preßte fie in feine Arme, sah ihr in die angstvollen Lugen und sagte mit so traurigem Lächeln, daß e» ihr durchs Herz schnitt:

«Ein Blitzstrahl au« heiterem Himmel! Fürchte nicht«, de« atmen Burschen kann man nicht« anhaben."

«Aber Dir Dir, Red?!"

«Er lebt noch ein himmlischer Vater über un«I" erwiderte er ruhig.

Schluchzend schmiegte sie fich an ihn.

«Beruhige Dich, Herzenskind!" triftete er. «Wahrscheinlich liegt doch nur wenig Belastungs­material gegen den Mann vor, und er wird bald freigelaffen werden.... rege Dich nicht auf sorge Dich nicht um mich fich, da ist mein Wagen ich muß fort"

«Und Du kommst bald wieder?"

Zlascheiizegett ben Mann begangen ist, welchem Fürst und Holk von Butt arte» ben höchste» Dank schulden und

*» «Ich muß" meinte Grantley aufstehend. ,E«

[398$ m ein« vorbei, und ich habe mein Pfwd"

ifanbt toh kl ben Undank seines Fürsten und seiseZ Volkes gründlichst tonen gelernt hak. Im Lande beS Prinzen Ferdinand stehen fich bekanntlich die ruffenfrennbliche

mlltst reich hinzuoeuten. Die Spannung bei bol garische» Parteigegensätze har fich eben in ehe; Ex sion entladen.

Seit länger als einem Jahre, feit Ende Mai 894, weilte der Retter Bulgariens, jeder Macht und EivflasseS beraubt, ein thatsächlich Gefangener, Sofia; sei» Haus war von der Polizei bewacht; jeder feiner Schritte war beaufsichtigt; doch diese chsamkeit konnte und wollte seine Flucht aus Sofia, licht aber Angriffe gegen sein Beben verhindern, r einigen Monate« schon hatte Stambulow einen Paß zur Reise in's Ausland verlangt, wie ihn jede: Bulgare braucht, um seine Heimath verlassen zu neu, und aie jeder Bulgare anstandslos erhält; wollte feine schwer angegriffene Gesundheit in Lols bad zu heilen versuchen, und die namhaftesten llerzte hatten ihm die Bescheinigung ausgestellt, baß

Marburg,

Douuerstag, 18 Juli 1895.

ifcltoei Cneser, 90 P,<

4 Liter 3

CiMO«, affeufteundliche Strömung im Fürstenthu« Ober-

Tnuf ttttb Verlag: Joh. Aug. Koch, UuiverfitätS-Buchdruckerei in Marburg. PI.,*.!«4-«* Ä f-^*****4-.*

Redaktion und Expedition: Markt 21. Fernsprecher Nr. 65.

lein Leben weiter friste» wird die moralische Mitverantwortung für de» Mord des Ma»»es, de« sie nicht erlauben wollte, die Stadt zu verlassen, in der sein Lebe» täglich schutzlos bezahlte» Mordgeselle» preisgegeben war, und kein Bedauern rnb keine Ux» sctuldsbetheuerung wird das Kabinet Stoilow von dieser moralischen Verantwortung für den Mord be­freien. Um so größer ist die Verantwortung, als die alte Frage:Wem nützt es?" bei diesem Atten­tat erschreckend einfach zn beantworten ist.Bul- ga i-n für die Bulgaren" war das Prinzip Stam- bulow's, für das er gekämpft nnb dem er zum Siege verholfen hatte;Bulgarien für die Russen" ist das Princip sei»er Feinde, bereu Politik gegenwärtig ben Triumph erlebt, daß derZarbefreier" fich herab­läßt, eine bulgarische Deputation zu empfange». De« Mctropolite» Kleme»t, einem der Hanptseinde Slam bulow'», der an der Spitze der Deputation dem Zaren die Versicherung der unbedingten Ergebenheit des bulgarische» Volkes zu Füße» legen wird, könnten bie russischen Machthaber, wenn Stambulow seinen Wunden erliege» sollte, zurnfen:Dieser Stambulow starb Euch sehr gelegen!"

Die Regierung ist natürlich bemüht, jedwede Ver­antwortung für den Vorfall abzulehnen. Sie setzte fofort eine Belohnung von 10 000 Franc« au8 für Derjenige», der die Entdeckung der Persoue» ermög licht, welche das Attentat ans führte». Zugleich wird bie Ansicht verbreitet, daß es fich bei de« Attentate um eigen Akt von Privatrache handelte.

In Berliner politischkn Kreisen verlautet, zufolge einer Meldung derFranks. Ztg.", Stambulow sei auf den Mordanfall vorbereitet gewesen; er habe für den Todesfall durch ein Attentat die Veröffentlichung von Schriftstücken angeorbuet, welche bie Art unb Weise des gegen ihn gerichtete» Komplott» barlegen. Die Veröffentlichung werde bald erfolge», wodurch die Regierung stark compromittirt werde. DieBerl N. N." schreibe» zu dem ganzen Vorfall:Mit diesem Verbrechen dürfte das Urtheil des heutige» Bulgarien gesprochen fein, das feine Selbstständigkeit nicht verdient hat. Daß bie Bulgare» bie schmach­volle Behandlung Stambulow'S, die in der Verweigerung seiner Ab-eise »ach Karlsbad gipfelte, dulde» konnten, beweist, daß sie jeder politische» Reife entbehre». De» Morde gingen seit einige» Tagen Gerüchte von Stambulow'S bevorstehender Verhaftung voraus; augenscheinlich habe» feine Feinde gefürchtet, daß ihr Opfer ihnen dennoch entgehen könne. Die Zustände der öffentlichen Sicherheit i» Sofia erscheinen durch da» Verbreche» ix eine« sehr eigentümliche» Lichte.

imäus,

e 1.

mäns

die Karlsbader Kur für ihn eine unbedingte Noihi

d: Ms Pfg., Eids ivbutt bei [4 mann, o.

m*früb^ "®* thut mit wahrhaftig selber leib, aber ich I beirrte von Ihnen verstanden zu haben, ich solle man -i «pichst präsentabel aussehen. Einer von uns muß Hahlen, und um meine Reputation zu bewahren, Jtörbe ich mich genöthigt sehen, den Sachverhalt klar ®tb ungeschminkt darzulegen."

8t, Ne löffel mäus 11- vFü ervel mare),

) Mrxrch rg- 'M «r. 6| entgegen rachf., chrdaerwi

vnv, die Aushändigung des Paffes an Stambulow, und pfiehlt die Regierung «ar schwach oder haßverblendet genug, Hefem Proteste zu willfahre». So trägt die bul-

7 wndigkeit fei; aber die sogenannte parlamentarische fltVCtni üitersuchungskommisfion, das heißt eine Vereinigung Orbeflll "bittersten Feinde Stambulow'S, zu« Zwecke . feiner Vernichtung zusammengesetzt, protestirte gegen

Itie, He Ausbändiguna des Basses an Stambulow. und

Trs-ttut täglich antzii an W-Eag« tuu

ghn«rt<8tn. Qnatt«l-8bonu^»nr«»Prsi« 5#t Lrr $y>e» title» « Mk.. bei «St» ZstoiMLwm 2 M. ifö Mg. «fl. BestellLeld). JniorationSjköähr für die «if-sUe, Zeil« ebn b«« Ätme 10 für Z, -« 5 yfg.

Bnzttgm nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte«, sowie die Annoncen-Burraux von Haasenstein u. Vogler in vvv - ,

Frankfurt o. M., Cassel, Magdeburg unb Wien; Rudolf AAA. 5c(lbrü

Moffe in Frankfntt a. M., Berlin, Münchm ». Köln; G. L.

Daube u. Co. in Frankfntt a. M., Berlin Hannover, Patt«.