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derart befestigt worden, daß, als der große Staats
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7. Kapitel.
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gegangen.
Hatte die schauerliche Majestät des Tode« sein besseres, schlummerndes Selbst ermedt ? Hatte der Flügelschlag jene» räthselhasten, dunklen Etwa-, das man Tod nennt, da« Schließ« de« Vorhanges zwischen dieser und jener Welt seine Gedanken von >em Trugoold, dem er nachjagte, zu dem echten, dar n seinem Bereiche lag und da« er doch nicht gehoben >atte, gelenkt? Auf dem sammetweichen Teppich vor ihm lagen einige zerknitterte, zertretene Blätter, eine halbverwelkte SRofe, Andenken an den gestrigen Lbend — er bemerkte ste, al» er mit gesenkten Augen auf und ab schritt und stieß ste mit einem kurzen, chrillen Auflrchen zur Seite.
«Fort damit — mit der ganzen eitlen Pracht/ murmelte er. Bor seinem geistigen Luge stieg eine Stunde auf, wo er eine eben solche halb erblüht»
Reich diese Velleität« ertragen totste, ohne mehr zu verliere«, als es bisher in Afrika, au Zollein- uahmcu und impouderableu Einflüssen verloren hat, ist ein Beweis mehr für die Festigkeit des Baues, der nnier Kaiser Wilhelm I. vom Fürste» Bismarck aufgeführt worden ist.
Da« Blatt wirst sodauu eine» Blick auf die Entwickelung, die das deutsche Volk in der Zeit ge «omme» hat welche seit dem deutsch - französischen Kriege nnd der Herstellung des Reiches vergangen ist, und ist von jener trotz aller Mängel, die sich heraus stellen, mehr befriedigt, als von der Situation, in der e» die -ificielle Politik des deutsche» Reiche« sieht. „Zunächst hat das Gefühl der Zusammen gehörigkeit unter den deutsche» Stämme« größere Fortschritte gemacht als man nach Maßgabe der Vergangenheit, der früheren heftigen Kämpfe zwischen den deutschen Dynastien, die doch auf die Bevölkerung abfärbte«, und »ach der jede: U»ificirung stark wider strebiudeu deutschen Eigeuart annehmen konnte. EL giebt für das allmähliche Erlösche« des PartikulariL. mus — im früher« odiöse» Sinne des Begriffs — kaum einen deutlicheren Beweis als die Huldigmrge», die dein Fürste» Bismarck «ls Begründer des deutsche» Reichs aus allen Gegenden des Reiches vo« alle» VolksstäLmen und alle» Schichten der Bevölkerung unausgesetzt dargebracht werde». Indem man ober dem Meister zustimmt und ihn ehrt, erklärt mau sich auch für das Werk in der Gestalt, wir es jener ge schaffe» hat.*
Z"w Schluß sagt das Organ des Fürsten Bismarck: „An Stelle der frühere» StammeSunierschiede sind jetzt freilich die des Parteiwesens getrete», aber wen» wir dabei von den unversöhnliche» Gegnern des Reiches, de» Sozialdemokraten Pole» usw. abseh rn, o beschränke» sich die trennenden Fraktiousmerkmale wch mehr auf das Parlament und sie haben unter >em Druck der wirthschaftliche» Aufgabe» unserer Zeit kaum noch viel Aussicht auf lange« Bestand i» ihrer jetzige» Befchcfftnheit. Selbst die Wähler, die für Las Centrum stimme», find mit wenigen Ausnahme- doch »icht rcichs- und staatsfeindlich. Wenn wir also auch die Zuspitzung de« Parteiwesens im Reichstage und die häufige Entscheidung des letztere» »ach Fraktion« interesse» lebhaft zu beklagen habe», so erblicke» wir n diese» Verhältnissen doch keine Gefahr für da« Reich, sonder» schöpfe» daran» »ur de» Antrieb, die schlimmste« Auswüchse auf dem Gebiete zu bekämpfe,; alles Uebrige wird die Zeit und das Schwergewicht der Thatsache« ohne u»ser Zuthu» von selbst ver richte«. Nur eine Gefahr ist es, die sich
Eine Zeitbetrachtung.
** 3s diesen Tagen hat die 25. Wiederkehr der erinnerungsschwere» Tage begonnen, die den deutsch französischen Krieg einleiteten und zur Gründung des neuen deutschen Reiches führten. Deutschland erfreut sich »och heute seiner schwer errungenen Einigkeit und seiner Weltstellung und zwar ohne daß es, wie man anfänglich erwartet hatte, genöthigt gewesen wäre, noch einmal zum Schwerte zu greife». Niemand, Fürst Bismarck selbst nicht, hat bei der Rückkehr der fiegreichen Truppe» aus Frankreich geglaubt, daß der Friede auch »ur fü»f Jahre erhalte» bleiben würde, geschweige denn 25 Daß dies dennoch geschehen ist, wenn auch zuweilen unter schweren diplomatischen Kämpfen und Krise«, das hat Deutschland dem Fürsten Bismarck ebenso zu danken, wie die Er- hevung ans Ohnmacht und Zerrissenheit zu nationaler
Vir sind Mensche«.
Autorisirte Uebersetzung von M. Behne.
(Nachdruck verboten.)
(Fortsetzung.)
20cJ extn) von der Jlmshor*
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MMvurg,
Sonnabend, 13 Juli 1895.
Rose in die erkaltete Hand derer gelegt hatte, die bis dahin sein Leben, sein Alles gewesen war . . . Dort an der Wand hing das Porträt seines Weibe«. Er blieb davor stehen und schaute in die sanften, lieblichen Züge — schienen sie ihm nicht zuzulächeln? Sehen ihn die dunklen Augen nicht sanft bittend an. als erflehten ste etwas von ihm? - -
Es klopfte. „Das gnädige Fräulein ist bereit,* meldete die Jungfer.
„Ich komme *
Ada saß auf dem Sopha, als ihr Vater eintrat; ihr Gesicht war todtenbleich. ihre Hände zitterten leise. Sie wollte sich erheben, aber er wehrte ihr mit einer Handbewegung, beugte sich zu ihr nieder und küßte sie.
Die Liebkdsung war etwa« Ungewohnte«, so Unerwartete», daß die Fassung da« arme Mädchen verließ — geistig und körperlich erschöpft, nervö«, überwacht wie sie war, brach ste in unaufhaltsames, leises Weinen aus . . .
Bramley Crost verharrte schweigend einige Augenblicke, dann setzte er sich neben sie und ergriff ihre Hand.
„Fasse Dich, mein liebes Kind!* sagte er sanft. Wider seinen Willen bebte seine Stimme ein wenig.
„Du bist aufgeregt, hast Dich entsetzt, wie wir Alle — Du bist so bleich — fthft Dir ernstlich etwa«? Bist Du krank?*
„Nein — ernstlich nicht, lieber Vater,* gab Ada leise zur Antwort, mit der Hand über die Sttrn fahrend. „Ich - ich fühle »ich allerding« nicht ganz wohl — ich schlief nicht — bringst Du mir neue Nachrichten über den traurigen Fall?"
.Nein, augenblicklich nicht. Sind wir erst ruhiger, so sprech« wir mehr darüber. Jetzt
nach nrnfasseud« gelangte» Polizei- die Ergebnisse der u»d die eigene» nehme». Dieser urü späterhis mit
Langsam, die Hände auf dem Mcken gefaltet, Stirn sinnend gefurcht, schritt der reiche Mann n seinem Zimmer auf dem weichen Teppich auf und lieber. Seitdem ihm heute ■Kargen der starre Leichnam seiner langjährigen Mitarbeiter«, seines Schwiegersohnes in spe entgegen getragen worden war, und er in die verglasten, gebrochenen Augen reffen geblickt hatte, den er noch gestern gesund und in männlicher Kraft vor sich gesehen, war eine seltsame Veränderung in seinem Gemüth vor sich
Blutwelle schoß dem jungen Arzt in’« Gesicht, als er sich so plötzlich wieder an den Ort seiner süßesten Erinnerungen, den GeburtSplatz feiner schönsten, liebsten Hoffnungen zurückoersetzt — sich dem Manne gegenüber sah, der all' diese süßen, heimlich geheaten Wünsche und Träume mit rauher Hand zerrissen halle und den er im Herzen der Mitschuld an der grauenhaften That, die ihn jetzt fast erdrückte, an- klagte.
Auch der Fabrikbesitzer erschien etwas verlegen, etwa« weniger pompös und herablassend wie gewöhnlich. Rasch auf den jungen Arzt zutretend, streckte er ihm die Hand entgegen.
„Guten Morgen, Doktor!* fügte er. „Ich be- baute herzlich, daß Ihr Besuch hier heute eine so traurige Veranlassung hat — gewiß fühlen Sie wie ich, daß es jetzt an der Zeit ist, alle Unfreund, lichkeit zwischen uns fahren zu laffen.*
Wäre die Art und Weise, der Ton des Sprechers nicht so wirklich aufrichtig und versöhnlich gewesen, Doktor Grantley hätte die dargebotene Hand abge lehnt, jetzt nahm er sie, wenn auch kühl, und er- widerte: „Ich habe mene Pflicht al« Mensch und Arzt nie vernachlässigt. — Der Fall hier hat mich überrascht und entsetzt.*
„Der Körper liegt dort,* sagte Bramley Crost auf die Thür eine« Nebenzimmer« deutend. „Wünschen Sie die Untersuchung privattm vorzunehmen?*
„Nicht nöthig. Die gerichtliche Todtenschau erfolgt später doch.*
„Wenn e« Ihnen recht ist, möchte ich Sie nach- icr noch einen Augenblick sprechen *
-Ich stehe zu Diensten. Kommen Sie, Wag- eff —* und Doktor Grantley verschwand im Nebenzimmer.
.E« wundert mich nicht, daß sie ihn liebt,*
dauernde nicht völlige und 13,707 eine vorüber- gehende Erwerbsunfähigkeit zur Folge. Diese hohe» Zahle» umfaffe» dxe solche Fülle von Noth u»d Elend, daß keine Anstrexzungen gescheut werden dürfen, um für die Folge der« Verminderung herbeizn- führe». Einen geeignete» Weg hierzu eröffnet der § 87 des landwirthschaftlichen Unfallverficherungs- gesetzes, welcher de» land- u»d forstwirthschastliche» BerufSge«osse»schafte» die Befuguiß beilegt, Urfall- verhütungrvorschriste» zu erlasse». Bon dieser Be- fugniß Gebrauch zu mache», haben die Berufsgenoff«. schäften auch deshalb alle» Anlaß, weil ihn-n auS den zahlreichen Unfällen eine bedeateude und weg« des geltend« Umlageverfahrens noch für längere Zeit steigende Belastung erwächst.
Auch die Auffassung, daß sich i» der Land- und Forßwirthschaft nur verhältoißmäßig wenig Unfälle verhüte« lassen, ist durch das Ergebuiß der land- uns forstwirthschaftlichm Uufallstatistik für das Jahr 1891 (Amtliche Nachricht-» des R.-V. >A. 1893, Seite 233 ff.) völlig widerlegt worden. Auf ä8or» schlag de» Reichs VerstcherrmgsamtS hat eine Ver- iawmlung von Vertretern der Landes VerstcherungS- Smtrr uvd der larrdwirthschaftlichen BerufSg!nossen- schäften die Berathung von UnfallverbütuugSvorschriften durch eine Kommission beschloss«. Da» Reichs- VerstcheruugSamt hat für diese Berathung Normal- Vorschriften entworftn, welche auf die bereits von einige» landwirthschaftlichen BerufSgexossevlchaft« erlassenen Vorschriften, auf die Rundfrage» zu seiner Kenntniß Verordnungen, sowie endlich aus Unfallstatistik vom Jahre 1891 täglichen Erfahrungen Rücksicht Entwurf ist von der Komnitssto» Kommissaren eingehend berathin, die vom preußische« Mtrister für Laudwirthschaft, Domäne« und Forsten asgeordnet wurden. Aus der letzter« Beralhuug ist der den Berufsgenosseuschafte» zur Richtschnur empfohlene Entwurf hervorgegaugen.
Möchten die Beruf! geüosftnschaft« — so schließt das Rundschreiben — in Äserteeruxg dessen, daß e« besser ist, Unfälle zu verhüte» als Unfälle zu entschädigen, u»d daß ehe Unfaßiests niemals einer Familie de» getastete» Barer ersetzen, de« Verletzten nie ei» volles Entgelt für verstümmelte Glieder bier« kann, ein so wichtiges Recht, welches daS Gesetz ihnen verliehen hat, nicht ungenutzt lasse«. Die Rücksicht auf die zu behütenden Arbeiter, auf die vor unnöthigeu Last« zu bewahrenden Mitglieder macht n-s Recht zur Pflicht. Nur in der Berbinduug
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Hafer inb Ci !. Weit be».
Einheit, Macht und Wohlfahrt. Mit Recht mahnen nrwris die „Hamb. Nachr.* dessen am Beginn der großen Eutnahß Erin^eiungstage besonders bewußt zu bleibe«, indem ch»e (Sie sie weiter sagen:
Grantley wankte, wie eine Ohnmacht überkam ibn — mit äußerster Anstrengung raffte er sich säumen und warf einen scheuen Blick auf den e^en ihm schreitenden Polizisten, der nicht« von dem tttern, dem Erbleichen seine« Begleiters bemerkt Ate gedankenvoll vor sich hinsah. Wohl der etzte Mensch, den er al« Mörder Philipp Kendrick'r beargwöhnt haben würde, war Edmund Grantley — ‘“ö auf diesen hätte er in der That leicht die Hand 'n können . . .
Die Seiben schritten jetzt die breite Treppe zur unda empor; Grantley blieb ein wenig zurück blickte seitwärts zu einem Fenster des zweiten tocks hinüber, wo in diesem Augenblicke die schweren orhänze ein wenig zur Seite gezogen wurden und «rs Gestalt erschien. Bleich wie eine Marmor- atue stand sie da, jetzt erhob sie warnend, be- Mungsvoll den Finger und legte ihn auf die -W>en, ihre tiefen, sprechenden Augen bohrten sich
a„ .Bramley Erost begrüßte die Eintretenden in der itung- *** anb kl sein Zimmer. Eine heiße
nanu mngelnden Geschicklichkeit der deutsch« Diplomatie. . Die Verträge mußten nicht geschlossen »erbe», um ,r Ar «tö&eres Nachtheil abzuwenden, sonder« ihr Abschluß mhäus anS bem Bedürfmß heraus, die unter dem ausmal A^n Bismarck ausgebildeten Zustände möglichst «berall und gründlich zu ändern. Daß das deutsche
Wes» Fürst Bismarck es nicht verstanden hätte, die Ergebnisse des Jahres 1870/71 gegen ganz Europa friedlich zu vertheidig« und aufrecht zu erhalten, st wären wir nach Ablauf w-niger Jahre genöthigt gewesen, unsere neu gesonnene Machtstellung tu einem Vergüt» europäische« Kriege zu behaupte» und welche Folge» die? für die Befestignsg derselbe« und die Wohlfahrt nannJit8 deutschen Volkes gehabt habe» würde, läßt "sich nicht abschätze». Die inneren und äußeren Zustände des deutsche» Reiches sind unter der langjährigen Verwaltung durch de« Fürste» Bismarck
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Unfallverhütungsvorschriften für land- und forstwirthschastliche
Betriebe.
r Das Reichs-Versichernugsamt empfiehlt m einem Rundschreiben vom 30. Juni 1895 den Borständ« der la»d> und forstwirtschaftlich« Beru's genossenschast« dringend den Erlaß von Unfaßoer hütungSvorschriften für land- und forstwirthschastliche Bettiebe.
3w Jahre 1894 — so heißt eS darin — find von de» land- und forstwirthschastliche« LernfS- genossenschasten für 32,687 Unfälle Entschädigung-» festgestellt worden; vo» dies« Unfällen hatten 2237 den Tod, 821 eine dauernde völlige, 15,922 eine murmelte bet Fabrikbesitzer vor sich hin, der recken, hasten Gestalt des Arztes nachschauend. „Vielleicht hatte ich Unrecht.--Stolz I Er ist heute stolzer
als ich, und mit mehr Recht.--Wenn der arme
Kendrick erst zur Ruhe ist. .
Er schellte; ein Diener trat ein.
„Ist das Fräulein auf?* „Ja, seit einer Stunde." „Melden Sie mich bei ihr."
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Tf .irt einem so flehenden, so mitleidsvollen Blick in t J seimqen, daß zum ersten Male feit der Unglück- Akn That der jungen Arzte« Augen sich mtt jferd» Dränen füllten. Nur ein Moment war'», dann A.m- **n die Vorhänge wieder zusammen;--einen
Gewinne! “Wtenben dankbaren Blick sandte der Arzt noch ll'k dann trat er an der Sette feine« Begleiters
Wöchentliche Beilagen; Krsisblatt fite die Kreise Marburg und Kirchhain.
Red-ttrwu unb^ Exp-ditiou vMmk?E^FMsprkcher^Nr!"k.^"^''^' Mnstrirtes Sonntagsblatt. Sprechstunde» der' Redattion: 10-^11 Uhr VormMazH^
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K^cheiut täglich e»s«t es Wrrttnr«, »eug «asz- xrte a Mert«»«». — Onart«I-Ab»»»«rmjA-PrriS bei der Lrp«-
Jls, .1 b2 toten S Mk., bei cStn M Vf,, (ttfL
’&Mgdb). 3ns«»ti«azMhr für bi» zzssulfu» Zeil» »d« d-ren R«m 10 SeSaatm li, giti» f?s Mn.
Anzergm nimiru entgegen die Expedition dieses Blatte«,
iswi« di» Nüuoncen-Bur«aux von Haasenstein u. Vogler in xr-oxr ~ ,
Frankfurt e. M., Caffel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXX. Stahrc
Moste m Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. ' 'J
Dsub« u. Cs. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover, Pari».
etUlw en ui [<3 min, 30.
10 St 50 P! empfiis »oldt.
seit 25 Jahre» erheblich gesteigert hat und das deutsche Reich schwer bedroht: die sozialistische. Die Sozialdemokratie $a; eiueu Aufschwung genommen, deu vor 25 Jahren Niemand in diesem Umfang voraußgeseheu hat; be güustigt von dem Wandel der Dinge, der vor süu Jahren eingetreten ist, hat die Sozialdemokrat! Eriolge zu verzeichne«, welche die sch.'immAe» Be sürchtuvgen für die Zukunit rechtfertig«. Gege« die Vernichtung unserer jetzigen europäisch« Machtstell»«z u«d inser« Wohlfahrt wird eine verständige deutsche Diplomatie, die ihr Geschäft versteht und »ameutlich unseren Beziehung« zu Rußland genügende Pflege gewährt, u»8 immer bewahren köuner, gegen die wziale Revolution aber ist da viel höheres Maß vo» Entschlossenheit und Einsicht erforderlich, als wir bis jetzt wahrnehme«. Was wir zu fürcht« und mit allen Kräften abzuwehr« haben, ist eti$ „inneres Sedan* der Sozialdemokratie gegenüber. Die Autorität des Staates muß wiederhergestellt, die Armee gegen fozialtfiifche Jufeklio« fichergch-llr und die sozialdemokratische Agitation aus dem Wege des Äus»shmeg;setz-S lahmgelegt und bekämpft werb«, Teschieht alles das mcht in auSreidjesber Weife und kann man sich nicht entschließ«, die letztem Konsequenzen aus der Sachlage z« zieh«, daß bie soziale Frage keine Recht»., sondern eineMacht- frage ist, in der es sich einzig und allein darum handelt, ob die Sozialdemokratie b« Staat, oder dieser jene besiegt und unterwirft, so hab« wir kaum Aussicht, einem Schicksal zu «tgehen, gegen das dasjenige, wa» uns vor 25 Jahre« die Franzos« bereite« wollte«, sich als ein weit geringfügigeres Uebel darstellt.*
«aun vor fünf Jahre» seiner Aemter enthoben wurde, « seinen Nachfolgern das deutsche Reich auf einer Höhe des A^sehmS, der Macht und des europäische» LerirauenS hinterlass« konnte, welche ihnen erlaubte, «nf Jahre hinaus ans dem Ueberschutz zu wirth- schaste»und selbst erhebliche Fehler zu mache», .ohne daß Beu-schland dies sofort in empfindlicher Weise zu büßen gehabt hätte. Selbst die nachtheilige» >. Abkommen mit England und die Handelsverträge F°lge einer vermindert« Machtstellung t bei Deutschlands gewesen, sonder» nur das Resultat der