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und Freunde oder von Besuchern fich jederzeit fest' halten zu können oder Reiseeindrücke im Bilde fest« gebannt mit heimzubringen. Da ist ein Buch wie das vorliegende so recht am Platze, au» dem jeder, auch der, welcher gar keine Vorbildung hat, aus da» Leichteste in die Kunst de» Photographieren«

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Familie in China. Nicht weniger al» 324 Jünger «eikulap» waren zugegen; trotzde« befindet fich der Patient noch am Leben.

(Billiges Orakel.) Backfisch (ein Kleeblatt zupfend): .Er liebt mich er liebt mich nicht er liebt «ich hurrah l"

Mehrere größere

Kapitalien

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dienst. Und gut ist'», wenn fich unser Volk diesen ftoheu und frisch.» Wagemuth bewahrt!

(Brennendes Wasser) ist ein neue» pyro technffche» Schauspiel, welches von seinem Erfinder, einem Ingenieur Fiedler aus Berlin, kürzlich in Wirschkowitz (Schles.) auf dem Schloßteich dem deutsch« Kaiser zum ersten Mal vorgeführt worden ist und deffen Beifall gefunden haben soll. Die Schles. Ztg." schreibt darüber:Unter der persöu» lichen Leitung de» Erfinders war auf de« Grunde des Waffer» eine Rohrlettuug versenkt wordkn. Au» dieser ttat auf rin gegebene» Zeichen eine von de« Erfinder hergestellte Flüsstgkett hervor, welche durch da» Waffer auf die Oberfläche emporstieg, sich dort in Berührung mit Lust entzündete, und auf der Oberfläche schwt»»«d in hoch emporlodernd« und etwa 30 Minuten anhaltende», weithin leuchtenden Flammen verbrannte. Da diese Flammen unmtttel bar auf dem Waffer ruhen, sich mit ihm bewegen und zur Sette schieben laff«, erklärt fich leicht die für den Zuschauer höchst überraschende Thatsache, daß ein durch da» Feuermeer gestoßener Nachen theils über die Flamm« hinwegfahren, theils fie zur Seite schieben konnte, und daß, nachdem der Kahn vorbei passtrt war, die Flamm« sogleich wieder an derselben Stelle emporloderte». Alle« Anschein nach handelt e» fich um eine Erfindung, die noch zn mancherlei anderen wichtig« Zwecken eine Verwendung wird finden können. Der Kaiser zeigte da» lebhafteste Jutereffe über Entstehung und Art der Flüsstgkett und prophezette derselben eine bedeutende Zukunft." Für Knrpark» u. dergl. mit Wafferflächen wäre da» neue Wafferfeuerwerk jedenfall» eine sehr hübsche Be­reicherung de» bisherigenFeuerzauSerS".

(Die zahlreichsten Orden) hat zur Zeit der Oberceremonteumeister Graf Euleuburg, 56; Fürst BiSmarck hat 50, Graf P-rpoucher 43. der frühere Chef des Militärkabinet» v. Slbedhll 46, General v. Hahnke 45, Prinz Heinrich von Preußen 44, General v. Wittich 43, Prinz Albrecht von Preußen 42, Generaladjutant Graf Lehndorff 42, Generalfeldmarschall Graf Blumenthal 41, General- adjutant Anton Fürst zn Radziwill 40, Graf Herbert BiSmarck 39, Generalfeldmarschall Prinz Georg von Sachsen 38, der frühere Hofmarschall v. Liebenau 37, Graf Caprivi 37, Generaladjutant v. d. Goltz 37, Generalarzt v. Leuthold 35 Orb«. Prinz Friedrich Leopold von Preußen besitzt 30 Orden. Der Kron» prinz de» deutschen Reiche» hat schon 6 Orden.

(Ein Nachkomme Martin Luther'».) Nur «enig bekannt dürste sein, daß StaatSsikcetär Frhr. v. Marschall zu den wrnigen direkten Nach­kommen de» Reformators Dr. Martin Luther gehört, v. Marschall ist nämlich ein Nachkomme einer Enkelin des Reformators, Anna Luther, die mit dem Erb Henn auf Hermsdorf und Defchütz Nikolaus von Marschall vermählt war, dieser ist der Snhnherr des jetzig« Staatssekretärs.

Bom Büchermartt

Die bevorstehende Jubelfeier der Siege von 1870/71 zeitigt eine Reihe interessanter litterarischer und künstlerischer Unternehmungen Unsere Leser möchten wir hiermit auf ein Werk Hinweisen, da» in beiden Richtungen, in der künstlerischen wie in der litterarischen, exzellierm dürfte. Wir meinen die neue illustrierte Jubelau«gabe von Hauptmann Tanera'»Ernsten und heiteren Erinnerung en eine» Ordonnanzoffizier» im Jahre 1870/71", wovon der C. H. Beck'sche Verlag inMünchen soeben die 1. Li-ferung ausgibt. Den eigenthüm- lichen Wert dieser bildet die Illustration, die nach der Probe der 1. Lieferung al» eine hervorragende Leistung bezeichnet werden muß Die Jubelaurgabe von 2Änera'» Erinnerungen bietet durchweg neue Kompositionen von der Hand Emst Zimmer», eine» vielversprechenden jüngeren Berliner Maler« der seit Jahren da« mili ärische Leben und Treiben zum Gegenstand seine» intimen Studium« gemacht hat. Da» Werk ist anerkanntermaßen eine« der packendsten, welche die gefammte Literatur über den 70er Krieg aufweist. Der Verfaffer machte al« Lieutenant de« 1. baysr. Jägerbataillon« den Krieg mit. Da» Werk erscheint in 22 Lieferungen ä 50 Pfennig.

Da« jüngste (9.) Lieferungrhcst vonUnser Bismarck" von C W. Aller«, Text von Han« Kraemer (Union Deutsche Verlagsgcsellschast, Stult- gart, Berlin, Leipzig) enthält eine Fülle prächtiger Zeichnungen de« bekannten Meister«. Durchweg find es Schilderungen au« Varzin. Erinnerungen au« der Jugendzeit waren e«, die Bismarck nach Pommern 'zogen, wo er einst auf dem väterlichen Ltammqut Kniephof nach vollendeten Studien erst­mal« als selbständiger Landwirt gewirkt, seine Be­amtenlausbahn begonnen, seiner Militärpflicht genügt und al« Kreisdeputierter auch seine parlamentarischen Sporen verdient hatte; Beziehungen, die, vom Text- schreiber in anschaulicher Weise geschildert, zu den landschaftlichen und /figürlichen Zeichnungen de« Künstlers die willkommene Ergänzung bilden. Dr« Heft kostet nur 2 Mk.

Die Amateurphotographie unter beson­derer Berückstchtigung der Moment- und BlitzliLt-Aus- nahmen von E. Franklin. 5 Auflage Prei« Mk. 1. ^Verlag von H. Bechthold, Frankfurt a. M. Nicht«

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(M a r i a b e r g.) Der LaudeSdttettor der Rhein» provi», schloß laut derKöln. Volkszeitung" mit her Leitung in Mariaberg einen Vertrag, wonach die Anstalt vorläufig von der Provinz gepachtet wttd. Dem nächsten Provinzial-Landtag soll eine Vorlage über den Ankauf der Anstalt zugehen. Gegenwärttg find auf Kost« der Provinz dreihundert Kranke dort «ntergebracht.

(Da» großeWasserfest"), welches in den nächsten Tage» so viele hohe Herren »nd Tausende von Schaulustigen in demmeerumschluugeneu" Schleswig-Holstein vereinen wird, die feierliche Er- Sffuung des Nordostfeekaual», beweist auch wieder einmal, welche große Borliebe der Deutsche, mag auch die Zahl der Küsteubewohuer im Berhältniß zu denLandratten" nnr klein sein, ffc» Waffer hat. Die Vorliebe ist schon uralt, die alten Germanen haben fich gerade so wenig, wie die Deutsch« von heute, vor einer weiten Seereise gefürchtet, find ihr vielmehr freudig «tgegengegang«. ES hänge da» unstreitig mit der Wanderlust zusammen, die nun einmal gerade im deutschen Blut steckt, viel, viel »ehr al» i« romanisch« und slavischeu. Die alten Römer find auch in Zetten ihre» größten Glanze» niemals ein pasfionttte»Waffer"-Volk gewesen, aber welche» Schrecke» dereinst die Fahrten der Wikinger Normannen, tief unten i« Süden verbreitet, davon giebt'S manche Kunde. In de» grauen Zelten der großen Völkerwanderung stürmten und strömten die germanischen Stämme nach allen Seiten hin; bi» hinunter nach Afrika drangen die Vandalen auf ihren Schiffe», »ndMeerkönig" Geiserich war ein Schrecken ffc Rom. Und die große »nd stolze Hansa de» Mittelalter» steht in ihrer Art einzig da; da kam die stolze Freude de» Deutschen au kühner Meerfahrt zu« Hellen Ausdruck, da ging e» in die Weite, und der Bürger ging mit Schwert und Schild an Bord der Schiffe. Ganz gewiß nicht soll die Größe von Venedig, Genua, Pisa im Mtttelalter verringert werden, aber dort schickten die Patrizier dieser Stadttepubliken meist Söldner aus, wie auch schon im alten Karthago, aber in der Hansa stand der Bürger gern feinen Manu. Unsere Vettern, Niederländer «nd Britm, stand« immer den Romanen al» Seebeherrscher voran, und wenn auch die Zett für da» eigentliche Deutschland erst spät gekommen ist, eine Reichsflotte auf den Wogen schwimm« zu sehe», fie ist doch nicht auSgeblieben, und wir haben fie wohl benützt. Deutschlands Kriegsmarine zählt in feiner Besatzung außerordentlich vielLandratten", und alle find fie tüchtige Seeleute geworden, wie denn die Neigung zum Seedieust gerade int Linnen» lande verhältuißmäßig größer ist, wie zum Land»

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