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ident Worten: .Ich kenne die Abficht unserer Ge- ichgeder nicht", liegt der Grundgedanke der ganze» jiede Zur b sondere» Betonung dieses UatstandeS Be den Fürste» bewogen, daß «'n Theil der Presse ii Uebersckätzang rein persönlicher Vorgänge vo» d»em Einfluß des Fürsten auf die Geschäfte, ja M auf allerhöchste Entschließungen zu reden anfing.

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schriftlich« andervkit von mb [2686

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zeitungSauSschnitte seien dem Kaiser vorgelegt worden ad hätte» zu einer Aeußerung von allerhöchster Stelle Anlaß gegeben. Unbekannt mit höfische» öerhältnissen und Anschauungen habe» Zeitungen ad Publikum die rein persönlichen Annäherangen ieS Monarchen an den großen Rathgeber seiner Vorfahren als eine politische Fügung angesehen und ke Ehrungen für den Generalobersten eine politische öedeutung beigemefse». Dadurch entstehe ein voll-

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patriotische Wähler könne» fich aus de» Rede» des Fürsten leicht nützliche Fragestücke an die Kandidaten zurecht machen

Daß die freist» nigen Blätter, erregt durch die Empfehlung einer gesunde», den produktive» Klasse« nützliche» 3»teresse»polittk die Ansprache an greifen und daß Herr Enge» Richter die Gelegenheit b> nutze» würde, um mit seinem Mangel an Erziehung u»d Lebensart zu ccquettirex, ist zu selbstverstä»dlich, um diese Thatsache ander» als mit einer kurze» Be­merkung zu streife«. Aber auch vo« einer andere» Richtung her, vo» der »atio°alltberalen .Kölnische« Z-ituig" wird gege« Friedrichtzroh iuS Horn gefoße». Sie fällt ei» scharf oerurth-ilende» Verdikt. Mit wildem Eifer geht sie in» Feuer und dasselbe Blatt, da» so .vornehm" war, von eine« Bismarck zu sag.u, er laufe keifend und polternd hinter dem Reicht wagen her, da» sich je unch Gunst u»d Gelegenheit zur Ab lagerungsstätte der geschwollensten HuldigungSarttkel «acht, erhebt jetzt in einem Artikel, der ganz do« dem Geiste der berüchtigten Wiener E-lafse durchtränkt ist, gege« de« alte« Helden den Vorwurf, er habe rur au» seiner tiefe» .Verstimmung" heran» so gejproche», wie er sprach; die scharfe und ungeschminkte Berur- theilung unseres BeamtenthumS und die .scharfe», kau« »och verdeckte» Sui fälle gege» erste Rathzeber der Krone müßten befremden. Gerade der Herr, der al» .Kleber" getroffe» werde» soll n»d der seit Jahre» daS Ziel .zahlloser, vergifteter, feige an» de» Hinter­halt geschossener Pfeile" gewesen sei, habe vor Allem i» den letzte»»f Jahre»ein »»übertroffenes Zeugiiß großartiger und selbstloser Königktreue ge­geben". Er habe .jene vergifteten Pfeile abgewehrt mit de« Schilde treuer Pflichterfüllung und unent­wegter Sönigktreue". Da» Kölnische Dienstmädchen für Alles, wa» offiziös ist, schließt seinen anmaßen­de» Artikel «1t de« Satze: .Au» strenge« Gerechtig­keitsgefühl, aus der Empfindung der Pflichte», welche ei»e ruhmreiche Vergangenheit ihrem Träger auferlegt, ist die Rede nicht hertorgega»ge»".

Es ist au fich nicht übel, wen« die.Köln. Ztg." dem Fürste» Bismarck vorschreibe» will, welche Pflichte« ihm aus seiner ruhmreiche« Vergangenhest erwachse». Dasselbe Blatt und »och recht diele andere gescheite Leute habe» ja auch vor derBersöhnuug" fort während daran herum genörgelt, daß Bismarck sich nichtden Maulkorb umlege» lasse« wolle" u»b sie habe» Alle» gethau, um Deutschland nm eine» seiner kostbarste» Güter, der Rede» des eiserne» Kanzler» nach seiner Entlassung, zu beraube». Warum solle» sie

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findig falsches Bild unserer heutigen politische» ge, und Bismarck habe endlich einmal diese un- tigen Vorstellungen offen beseitige» wolle«.

Auch bemerkt dasselbe Blatt ganz recht zu der kbe, daß in ihr viele goldene Worte enthalte« find, »trügliche Wegweiser für die deutschen Politiker der leg nroiit und Zukauft, Fundamentalsätze deutscher ktaatskunst, vo« denen kein Staat»««»» fich jemals «gestraft wird entferne« dürfen. Man könnte kraus sehr wohl einen polttischen Katechismus süi diplomatische Examen zusammenstelle», den jeder latsche Diplomat und auch jeder deutsche Minister «Lwendig wisse« müßte. Ein parlamentarisches kirne» giebt eS im eige»tliche» Sinne »icht, aber

u. fahre, fnffte Blätter hätte» bi; Ernennung Wißmann'S je der Zni nf Bismarck zr.rückgeführt und sofort sei vo» Berlin istfalia1'- «s erklärt worden, daß »nr der Reichskanzler Fürst fere Jede» Hohenlohe die Ernennung veranlaßt habe. Solche

Friedrich eingetroffcu. I« Nenne, deS Gardecorp» «ar dessen Kommradem, General v. Winterfeld, mit einem kostbaren Kranz au» weißen Rose» erschienen. Ebenso waren Kranzspenden et»getroffen, vo« den Regime» tein, der Ches der verstorbene Kaiser war. Heute war auch der Sterbetag deS Generalfeld- Marschall» Pri»zen Friedrich Karl von Preuße», der im Grabgewölbe von NicolSkoe beigesetzt ist. Hier erschien Prinz Friedrich Leopold mit seiner «emahli» und schmückte das Grabmal seine» Vater» mit eine« Kranze. Für diejenigen Offiziere, welche zum Prinzen Friedrich Karl in Beziehungen standen, legte Major v. Köller vom 3. Gardc-Ulanenregiment eiien «ranz aus weiße» Rose» nieder, der die Wid- wuigBereinigung Prinz Friedrich Karl" und von eine« goldene« Lorbeerkranz ««gebe», da» Dattnn ,16. Jnui 1895" auf der Schleife trug. Ebenso waren Kränze vo« 1. Leibhusarenregi«e»t, de« Ziethenschen Hnsarenregttnent und dem Verein ehe- maliger Kameraden diese» Regiments niedergelegt. Später hörte der Kaiser Vorträge, den Rest de» Tage» verbrachte» die Majestäten in stiller Zurück« gezogenhcit. Heute hat die Kro»pri«zessin vo» Schweden die Hetmreffe a»getreten, anch Erzherzog Franz Salvator von Oesterreich ist geßern Nachmittag vo« Potsdam «ach Wien zu- rückgereist. Staatssekretär von Bötticher wurde heute vo« Kaiser in besonderer Audienz empfange». Daß dieselbe «tt der bekannten Aeußernug de» Fürsten Bismarck vo» de» Klebern auf dem Minister­sessel in Verbindung gestanden hat, bedarf wohl kau« der Erwähnung. Man spricht vo» einer be- sondecen AuSzeichnmrg für den Beamten; ob das zutteffend ist, muß freilich dahingestellt bleibe«. Die Niederlaffuig de» früheren Kanzlers Leist als Rechtsanwalt bestätigt fich »icht. DaS Plaidoyer vor dem OberoerwaltungS- gelicht, mit dem er debütirt haben sollte, hat aller­dings stattgefrnden, aber nicht der ehemalige Kanzler hielt e», sondern sein Bruder, der Rechtsanwalt in Halle ist und de« dortige« Magistrat vertrat. DaS .Deutsche Kolonialblatt" meldet: Der Ober- sührer der Kaiserliche» Schutztruppe i« Deutsch-Ost- afrika v. Manteuffel ist am 13. Juni einer plötzlichen Erkrankung erlegen.

* (D i e K a » a l f e i e r.) Der Nordostsee.Scmal- Feier gehört diese Woche. Die Festlichkeiten nehmen ihren Ansang, nachdem inzwischen leichte Schiffe aller seefahrenden Nationen in der Elbe, die schweren Pauzerkolofle aber i» Kieler Hafen eingette ffe» find.

nicht jetzt etwa die Forderung stelle», daß Fürst Bi-marck daS, was er sage» will, vorher ihne» und vielleicht noch Herr» v Boetticher znr geneigten Korrektnr übersende? koch Scherz bei Settel 8» ist et»e Anmaßung des rheinische» Blatte», de« Ma»ne, der nie in seinem Leben etwas Anderes kannte, als die P f l i ch t, eine» Mangel a» Pflichtgefühl vorzuwerfeu. Sie wird aber hiermit wenig Glück habe»! DaS deutsche Volk kennt seinen BiSmarck zn genau, um fich beirre» zu lasse», es hat mtt zu ernster Andacht den Worte» ge lauscht, die er zuDeuen iprach, die herbeiströmte», um ihm zu danke», al» daß es t» der Ansprache a» die Landwirthe etwa» Andere» erblickte, al» da», waS darin anSgedrückt werden sollte: die Letoiuug der Nothweudigkett für das produktive Volk, fich zusammen- zuschlteße» zur Abwehr gege» diejenige Richtung i» Re­gierung und Parlament, welche die gebührende Rückstcht auf ihie Wünsche nicht nimmt, die Betonung ferner der Nothn endigkeit, daß a« der Spitze der Geschäfte Männer vo» homogener Sefiunung stehen, die keine bureau kratische» Trohue» find wie die Mäinrr ohne Ar und Hal«, sonder» die Feld und Wald und Wiese kennen und nicht «eine», daß die Kuh Eier lzgt oder daß «an die San mtlLn lax», and weitechln die Betonu»g der Thatsache, daß er .die Absichten u»serer Gesetzgeber »icht ke»nt", daß er jede Verantwortlichkeit ablehat für da», wa» die Staatsleiter vo» heute thu» u»d nicht thu». Fürst Bismarck hat derb u»d kräftig gesprochen, weil er za Landwirthe» sprach u»d er hat deutlich gesprocheu, weil er Gründe dafür haben mochte.

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auf allen Vieren los. Wie ein Pudel galoppirte er über die Furchen, packte glücklich den hämischen Ausreißer und schoß in größter Geschwindigkeit in die Deckung zurück, stolperte dort in der Hast über ein vorgehaltenes Bein und warf sein unberührte« Göttermahl über den Haufen; Zwiebelstreifchen, Specktuuke, Bouillon und Hühnerspatz düngten ein­trächtig den Boden ihre» Heimathlande», statt einem Prüsfien Nahrung und Stärkung zu bieten.

.Aber Riegelknäblein", rief Freymann lachend und hielt den seinem Besitzer abermals entflohenen Stiefel hoch, »dem i» ja die Röhre durchgeschoffen, während er desertirt war «n ins Knollenkraut biwakirte l Hat der Kerl cen unverschämtes Jlückl Eegentlich mußt de mich dankbar fin, bet be nich mit« Bem dringesteckt hast, als er em» ufgebrannt kriegtet"

Unter allgemeinem Vergnügen entriß ihm der Stiefeljäger das verwundete Objekt, streifte es auf dm Fuß, stopfte dann still und in sich gekehrt den hungrigen Magen mit ein paar trockenen Kar­toffeln und beachtete keine der weiteren unausbleib­lichen Neckereien mehr. Die Nacht brach herein, und ich hörte ihn lange noch mtt den Zähnen knirschen und inngrimmig stöhnen, al« ob ein schwerer Kampf in seinem Inneren tobte. In feinen nassen Kleidern unter dem Mantel mochte hn wohl in der kühlen Nacht heftig frieren, keiner von den Kameraden beneidete, kaum einer be­mitleidete ihn.

Geftetter Probst", rief der Sergeant halblaut, Stein und Bader Mäntel au» und rollml Auf Schleichpatrouille. Ihr führt euch dicht an >ie feindliche Postmkette heran, ich wünschte be- timmte Meldung, ob sich die Stellung gerade vor uns verändert hüt" 8» «ar gegen 1 Uhr morgen»

Marburg,

Dienstag, 18 Juni 1895.

der reichlichen Feldfrüchte von oben herab befohlen war. Klatschnaß, beschämt uud stark gereizt ob de« nun lorgehenden Uzenr schob sich der edle Wasserholer in seine stille Ecke, um vorerst die bi« zum Rande mit Teichbrühe gefüllten Langschäfter auizuziehen und ihre« .überflüssigen" Inhalt« zu entledigen.

.Höre, Probst," bemerkte mtt dem emsthastesten Gesicht der kleine Freymann, eine richtige märkische Pflanze,könnten wir bet arme nasse Wurm da nich für» Gefecht mit die Padte zu'« eiserne Kreuz injeben?"

Nein, mein Sohn Karl, dar geht nicht," er­widerte der Gefreite,denn da« war kein richtiger Franzose, er hatte grüne Buchsen an!" Riegelrnannr Kopf schwoll dunkelroch an, und er schoß erboste Blicke nach den Reckfritzen hinüber.

.Ach so," meinte Freymann,denn hat er'n wahrscheinlich vor« Ersaufen retten wollen un i« mtt seiner angeborene dolle Kurasche hinnerdrein gehopst. Wie wäre et nu mit den Vorschlag zu die Rettung«medalje in» Etui oder zehn Schweden Prämie for'n juten Willen, weil ein doch nich mit an'o Land gebracht hat?"

»Ich glaube kaum, daß wir damit durchdringen »erben!"

»Wat jloobst Du denn? Du jloobst doch nich etwa, bet dem Siegeljungen d' Herz noch 'n Ende tiefer jerutscht i« un den janzen Kerl mitgeriffen Hal?"

Wütheud holte jetzt der arg Gefoppte mit bem Stiefel au«, den er grade heruntergebracht hatte und pfefferte ihn dem aufrecht vor dem Feuer iehrnden Quälgeist an ben Kopf Da« war wenigstms feine freundliche Absicht. Freymann aber bog mit blitzschneller Wendung der Flugbahn be« ledernen Hotzeschoffe« au«, und wett, wett, wohl vierzig Schritt fauste diese« hinaus in die gefährlichm Kartoffelstauden. In Anbetracht diese«

Deutsches Reich.

* Werkt«, 15. Jmtt. (Tagesbericht.) Sester» Abend gege» 7 Uhr fuhr der Kaiser t» ein (tauigem Wogen, be» Se. Mcjestät selbst teilte, vom Neue« Palair »ach ber Kaserne be» Regime»!« der Gardes btt Corps, u« dort an dem Diner be? Offizier c»:ps thellznuehmei. Heute, al» am Tober- tage Kaiser Friebrichs, hatte fich ber Moraich scheu in früher Morgenstunde zum Mausoleum i» der FriedcnSkirche zu Potsdam begebe», um dort eine Zeitlang in stiller Andacht zuzubringe« und für fich und die Kaiserin ehe kostbaren Kranz lieberzulegen Letzterer, über 1 Meier im Durchmesser, war ganz au» weißen Rose» gewunden und mit einer la» gen goldbesranzte» weißen StlaSschleise versehe«, welche i« Golbbruck bie Initiale» be» ka'.serpaareS trug. Ei» ebexfo kostbarer Kranz war von ber Kaiserin

Die Angriffe auf Bismarck.

* Die Rede, w.lcke Fürst BiSmarck in verflcsseu-r che an bieVertreter des Bundes der Landwirthe «richtet hat. hat innerhalb ber gefraunte» Presse Gegend and einer lebhaften Erörterung gebibet. Die .Berliner Neu 6ex Nachrichten", welche bem jteifeu Fürsten nahe stehen, machen in einem Leit- Mel htteieffrate Mittheiluigeu Der Zweck unb bsicht ber Rebe. Fürst SiSmarck wollte, so d gesagt, mit einer jrbex Zweiftl auSschli ßenden ntl chkeit aussprechen daß ihm für ben jetzigen ig der Dinge nicht die geringste Verantwortlichkeit liegt, daß er nicht einmal denjenigen Einfluß aas-

Air Badekur.

iedenziger Errinnerungen von ®. v. Rohrscheidt.

(Schluß.)

Der treffliche Riegelmann, in seiner ewig lebendigen «gst hielt ihn, den Monsieur Grenoville, für eine «schlagende Kugel, fuhr entsetzt empor, rutsche « und verlor rettunglo» da« Gleichgewicht. Ein «ar Sekunden arbeitete er noch wie ein Anfänger i Seiltanzen mit den Armen in der Luft umher, um ein dumpfer Schrei, und mit einem aber­maligen aber stärkerenPlumps" sauste er hinter

Erscheint tätlich raget ra Werkt»«« »ach Gera- rav gt'.ertegm. Ouartal-Ld»nn«M»ut»-Pr»i» bei der Expe- bitte» X AL, bei alle» Pestärnter» 2 AL « Pf«. (e$n. Bestellgeld). Jnf»rati»»»««bühr für bie «efpalttne Zell» »bet beten Ätxm 10 Bf«.. Sefirawn fit Me Zelle Ä Bf«.

«eich, selbst de» ernsten Sergeanten Schloß Bart« (5337 Wen zuckten in verhaltener Lustigkeit. Pustend «b schnaubend wie ein Nilpferd und mtt rollenden

unerwarteten Umstandes verlängerte fich mit fabel­hafter Schnelligkeit das rundliche unb eben noch von Kampflust glühende Antlitz de« Wurfschützen fast um die Hälfte, und es nahm eine gedankenvolle Bläffe an. Da hinein in« zischende Verderben wegen eines lumpigen Kommisstiefel«?Nimmer- mehr!" stand in ben langverdutzien Mienen zu lesen. Mit stummer Bitte schweifte sein Blick umher, begegnete jeboch nur lachender Verneinung Du", munterte ihn Probst auf,ich will mit dir auf bie Stiefeljagb gehen, aber Arm in Arm unb im langsamen Schritt nach Zählen!"

Zuzutrauen war» bem, unb Riegelmann schwieg deshalb auf die» gütige Anerbieten und blieb vor- läufig mit feinem einzigen Kilometermörder in stiller Zurückgezogenheit fitzen, bi« die Atzung fertig ge- kocht «ar. Jedweder erhielt mtt unparteiischer Gerechtigkeit feinen .Spatzen" vorn Huhn, viel war» nicht, und darüber einen Schuß Bouillon mit Speck- und Zwiebelbrühe, dazu ftanben Pellkartoffeln zu gefälliger Benutzung nach Belieben in ber Mitte der Tafelrunde auf bem grosenirdenen" Präsentier- breit. Da erst schien Sergeant Schloß, welcher eine Weile beobachtend neben bem Posten gekniet, bie unvollständige Adjustierung seine« besonderen Liebling« zu bemerken: Aber zum Donnerwetter. Patron, wo haben Sie Ihren linken Stiefel? Sollen Sie hier auf Vorposten etrog Hühneraugen- Uten vornehmen?"

«Dort! Herr Sergeant!" stammelte der Unglückliche und erbleichte abermal« bis in die Lippen; es klatschte und zischelte eben recht anmuthig in der betreffenden Gegend.

»Na, dann holen Sie ihn 'mal in beschleunigten Tempo vondort" .aber sofort!"

Mit zitternder Hand setzte ber Einschuher feinen blechernen Porzellanteller nieder und manövrirte

«rünzt, ba« konnte uns aber gleich giltig sein, ba 1 Ermanglung einer heutigen Lieferung ba« Ab- Herr der sämmtlichen Vorposten unter Benutzung

Fahrrades« üben, ebeifo befähigt wie berechtigt wäre. Ja

Welt! r -- - -- -----

v 2t « Padde bi ein unb zwar bis unter bie Arme in« iflri Mfrr.

Ein schallende» Gelächter belohnte diesen Genie-

bttge). »SM arbettetete sich der Badegast samt seinen ;--wnpfhast festgehaltenen Blecheimern wieder auf

»Se, t feste Erde. Auf Befehl mußte er sich erst etwas rett aal Briefen [affen und bann an einer anberen, weniger ^gerührten Stelle frische Füllung nehmen. Die atoffelsucher kamen mit reicher, schon ganz reifer tute zurück, ba« Huhn, bem wir ba« Fell kurzer« vd abgezogen, um ba» langwierige Rupfen zu Iren, wurde zum Schnellkochen zerschnitten, unb hoglich knisterte ber Zaun auf langgestrecktem Koch- tb. In bie angenehme Musik bei sechs brodeluben tstkessel mischte sich ba« wieder ftöhlich erwachende ttnatter au» ber Ferne unb ba« mehr oder minder Modische Pfeifen länglicher Bleistücke, unb wieder tttzte unb surrte e« bedenklich in den nächsten tttoffdbretten. Jedenfalls war'» auf ben Rauch

8na«ig«n nimmt entgegnt di» Expedition diese« Blatt»«,

sowi« di« Annoncen-Bureaux von Haasmsteiu x. Vogler in ,

Frankfutt a. M., Kassel, Magdeburg und Men; Rudolf AAA.

Moss» in Frankfurt <u M., Berlin, München u. Köln; G. L. X) i n

Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover, Pari».

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