Einzelbild herunterladen
 

Ctfltll

Wöchentliche Beilagen Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

M 137

Freitag, 14. Juni 1895.

Nauheim,

lach«.

um!

tic

r et

Ȋtzen [2796

lhlungS' stbietend f findet I» bett wirth- t langer : gutem . Die h Sauf» I offen, au den lugust [3636

895. ras.

str.7

Heu u. t Aus- Vunsch

illig zu (3675

83,7

Verratmottlicher Redakteur: Friedrich Colbatzky iu Marvur«. Sprechstunden der Redaktion: 1011 Uhr Vormittag.

große» eigenes Jutereffe daran hatten, Japan zur Mäßigung zu bewegen u»d damit einerseits die wirthschaftliche und politische Selbstständigkeit Chinas zu erhalt;» und anderseits es nicht zn einer Bluts- tavfe der ruifisch > fronzöfischen Freundschaft in Ost- afien kommen zn l ssen, und daß daher dieser Zweck vollstänttg erreicht ist. Die Anleihefrage hat auL »och eine» besonderen Haken Die 320 Millone» Mark reichen bet weitem nicht zur Deckung der ver eragSmäßigen Verpflichtungen Chinas an Japan aus. Wird aber ein solcher Betrag unter Vorzugsbeding­ungen vorweggerommen, so wird die »othwendige große chinesische Anleihe außerordentlich erschwert.

Rußland schien bisher sehr viel daran zu liege», daß dar chinesische Festland möglichst bald von den japanischen Truppen geräumt werde. Man kau» aber btlligerweise Japan nicht zumuthrn, früher aus Port Arthur und Weihaiwei herauSzugehen, als bis die pünktliche Erfüllung seiner Entschädigungsansprüche sicher gestellt ist, und eS würde der Loyalität, welche die deutsche Politik Japan gegenüber sowohl vor, als anch bet ihrem Einsprüche gegen eineu bestimmten Punkt der FrtedenSvertrageS bewiesen hat, sehr schlecht entsprechen, wenn Deutschland versuchen wollte, auf Japan eine» Druck in der OcrapationSftage in dem Sinne auSzuübe», daß Japan ohne hinreichende Sicherstellung seiner Forderungen auf jedes fist ländische Pfand verzichte.

Wie de» auch sei, jedenfalls habe» daS deutsche Sapstal und die deutsche Industrie kein Jntereffe daran, wen» einige französische Banken für die Zwecke einer russisch'chinesischen Anleihe Geld darleihen «ollen.

Zurückhaltung beobachten und in alter Gewohnheit hie Erzeugniffe lieber dem Handel zuführeo. Die Bestrebungen der Militärverwaltung werden keinen vollen Erfolg habe», so lange ihnen von den Lanb- «irthen selbst nicht daS rechte Verstäudniß entgegen» gebracht wird. Bor Allem müßte die oft gegebene Anregung zur Bildung von Liefern»gSgenoffenschasteu allgemeinere Beachtung finden. Hauptsächlich de« Mangel solcher Einrichtungen war eS zuzu'chreibm, wenn die s. Z gemachten Versuche mit der Sut» endung von AnkaufSkommiffarien in eutlegenere ProtuktionSgebiete einen gänzlichen Mißerfolg hatten. 58 würde für die Presse eine lohnende Aufgabe sein, u diese« Sinne auf die Produzenteukreise belehreud etnznwirke».

* (Pariser Stimmungsbild.) In der ranzöstschen Preffe zittert immer »och die Erregung btt letzten großen Kammerverhandlung mächtig »ach. Wie derVoss. Ztg.' ei» Privattelegramm aus Paris meldet, fordert der Abg Caffaguac in feinem Journal Autoritö* die Veröffentlichung de» französisch rufst- chen BundeSvertrageS. DaS Laub müffe wiffen, ob es wahr sei, was vielfach behauptet werde, daß nämlich ZrankreichS Anerkenuung des besteheudeu Zustandes n Elsaß - Lothringen die Grundlage deS VerttageS bilde. Ist eS überhaupt trotz aller Reden der Mi­nister Ribot und Hannotavx von einer Allianz mit Rußland noch recht fraglich, ob ein förmlicher Büudniß« vertrag besteht, so ist eS jedenfalls widerfiuuig, an» zunehmen, daß darin eine derartige, auf den Frank­furter Friedensvertrag bezügliche Bestimmung Platz gefunden hätte. ES wäre dar ein ga»z ungewöhn­licher Vorgang und würde für Frankreich das russtsche Büudniß werthloS mache». UebrigenS fährt nach kurzer Unterbrechung der Kieler Besuch doch fort, das Pariser Tagesgespräch zu bilden und die öffentliche Meinung krankhaft zu beschäftigen. Die meisten De­peschen von Kiel werden jedenfalls »ach Paris gehe».

* (Deutschland und die Chrißenfrage im Orient.) Gegenüber etter Annahme einfluß­reicher Kreise in Konstantinopel, das Deutsche Reich werde es zu verhindern wiffen, daß w-gen der be- ansprvchteu Reformen in Armenien Zwangsmaßrrgeln von den Großmächten gegen die Türkei ergriffen werden, verstchert dieKöln. Ztg.*, Deutschland werde allen Beschlüssen, die von Rußland und Eng­land gemeinsa« gefaßt werde», zufiimmen. Der Augenblick für gegentheilige Hoffnungen sei schlecht gewählt. DaS genannte Blatt glaubt, daß der tüikische Gegenvorschlag, welcher die Hauptreformen umging, von den Mächten nicht in Erwägung ge­zogen werden wird und steht die Gefahr bevorstehender ernster Verwickelungen voraus, »eu» die Pforte »ach dem Erscheinen bei englische», bereits ans dem Wege nach Smyrna befindlichen Geschwader! »och in ab­lehnender Haltung verharrt. Zu wett wttd man eS in Etambul nun wohl kau« ko««en laste».

n, welch, Rauhet«

Die chinesische Anleihe.

** DaS im Kriege mit Japan unterlegene China

700 Millionen Mark zu zahle». Außerdem wir» bil himmlische Reich au Japan für dessen Verzicht »tf die ihm im Friedin'oertrage zvgestandene seft- Lndischr Halbinsel Liatong eine Geldentschädigung, deren Höhe »och nicht seast ht, zahlen müffe». Er agiebt sich daraus für China ein Aileihebedars von «enigsten» einer Milliarde Mark. Diesen Bedarf « Europa aufzubringe», wäre nicht allzuschwer da d«iLand des Schuldners hinlänxlich mit natürliche, sieichthümer» gesegnet und bet einer Halbwegs ver- iändig'N und europäische« Einflüffen zugängliche» siefora Politik »och einer groß,» Entwickelung fähig . Es ist deshalb unter den Ftnarzgr ppe» der drei Mächte Rußland, Frankreich und Dem'chland. denen China die Befreiung von festländischen Gebiet» Metungen an Japan zu bauten hat, sowie auch im der englischen Rothschild gruppe über eine große htuefische Anleihe verhandelt und berathen worden.

Run kommt jedoch über Paris und London die sirchricht, daß in Paris eine Theilanleihe vo» 16 Mionen Pfund gleich 320 Millionen Mark ver einbart sei, für die Rußland die Garantie übernehme, ad drei ftauzöfische Banken daS Geld hergebtn sollte». Damit würde also Rußland allein die Rolle der WohlthäterS vo« China spielen, und es ist nicht »«wunderlich, wen« sich die englische Preffe bene» nchigt zeigt und geheime Gegenleistungen Chinas, wie Lnndabtretungen in der Mandschurei für die sibirische Lahn und dergl. vermuthet. El versteht sich von selbst, daß sich deutsche! Kapital an einer solche, ll,leihe nicht betheilige« kann. Unsere Regierung hat neulich erklärt, daß der deutsche Kopilalt markt fit eine chinesische Anleihe nur dann off nstehe» dürfe, nenn Deutschland mindesten! dieselbe» Rechte und Lortheile hierbei habe, wie andere Nationen. Leistet me Rußland eine Garantie, so können wir dal nicht rachthun, und die Gleichheit der Rechte ist durch stochen. Die deutsche Finanz soll e! auch bereits tbgelehnt habe», sich an ehern solche» Se chäfte zu sttheilige». Ebenso »en'g fällt es der englischen ei», eine chinesische Anleihe »»ter rusfi cher Garantie, das so gut wie eine russtsche Anleihe zur Gewinnung so» Vorzugsrechten i» China, etnzugehe». Damit Nkd aber der Erfolg einer solche» Theilanleihe sehr sroglich, weshalb selbst die Pariser Börse auf die atze Nachricht hi« flau gestimmt war.

Deutsche Blätter, die das Zusammengehen Deutsch- lonbl mit Rußland und Frankreich im jopan sche» Ätereffe bekämpft hatten, behaupte« jetzt, Deutsch- stnd habe mit seiner Einmischung um Rußland ge dient, und diese» ziehe jetzt allein die Lortheile. tzS darf aber nicht vergeffen werden, daß wir ein

große Parade über die dortige (8aini|rn ab. In der glänzenden Suite befanden sich auch die zur Zeit n der bayerische» Hauptstadt anwesende» österreichi­schen Dragouer-Osfiziere, darunter der Prinz vo» Orleans. Nach dem Adretten der Front erfolgte zweimaliger Vorbeimarsch. Der Prinzregent hat auch angeordnet, daß in der bayerischen Armee Fahmn und Geschütze bei feierlichen Gelegenheiten in diesem JubilänmSjahr der großen Siege vo« 1870 bekränz! werden sollen. Der »Berliner Lckalanzriger* meldet: In de« Verfahre« gegen den Baron von Reischach und Herrn v. Kotze wegen ihres Duells tat heute vor dem Militärgericht die Hauptvirhand lunz stattgefunde«. Ueber den Urthttlsspruch, der noch der Bestätigung des Kaisers unterliegt, verlautet »och nichts.

* (Zur Sudtenzablehnung.) Durch Schreibe» des Kaiser! Civilkabinets ist, wie erwähnt, mitgetheilt, der Kaiser bedaure, die Diputation des Allgemeinen Deutschen Haudwerkerbundes nicht em pfange« zu könne», laffe aber die schrift'iche Ein­sendung der Beschlüsse des 8. HandwerkertageS anheim- stellen. Dir Ablehnung der Audienz hat viel Auf sehe» gemacht; wie bekannt wttd, ist sie erfolgt, weil auf demHandwerkertage Mitglieder der ReichSregiermg sehr scharf mitgenommen wurden.

* (Bei der Landtaglersatzwahl) im 5. Wahlbezirke des RegierutgSbezirks Koblenz wurde Rentner Krings-Nickenich (Cent.) einstimmig gewählt.

** (Koloniales.) DemReichSenzeiger* zu folge ist in der gestrigen Sitzung de» Kolonialraths zunächst mitgetheilt worden, daß aus Mifahöhe im Togogebiite eine Drahtmeldung eingegangen ist, wo­nach Dr. Gruner und Dr. Döring dorthin zurück- gekommen feien und einen mit dem Suiten vo» Gando am Niger abgeschlossenen Vertrag «itgebracht haben.

* (Militär-Fouragelieferungen.) Der Reichs anzeiger* schreibt: I» der landwirthschafr lichen Presse ist neuerdings, unter Hinweis auf das Vorgehen des boyerische» Krieg?»ttisterioms, der Wunsch zum Ausdruck gebracht worde», daß auch Seitens der preußische» Militärverwattung bei Sicher stellung de» Bedmf» an Ltodstucht und Fourage der direkte Bezng vo» de» Produzenten «ehr berück­sichtigt werden. 6» beruht aus Unkenntniß der Ver­hältnisse, wen» angenommen wttd, daß letztere! bisher nicht in ausreichende» Maße geschehe» sei. Die preußische Mtlitärverwalt»»g ist seit viele» Jahre» bemüht, de» »»mittelbare» Verkehr mit den Prod» zerten zn heben u,d hat Letztere» zn diesem Zwecke mannigfache Erleichterungen bei Ausführung der Lieferungen zugestande». Wenn gleichwohl der Bedarf an Naturalien zum Theil «och durch Vermittelung de» Handel» gedeckt werde» muß, so ist die» zumeist daraus zurückzuführe», daß die Landwttthe den Proviantämtern gegenüber vielfach noch eine gewiffe

mer

>ro Ta,

;er. phe bet« SP-in ttzstraße iige ge» nebst ßse- und Stelle

neue rmauu [2819 el*

Hause verloren. Als die Nacheilenden ebenfalls in» Hau» dringen wollten, führte ihnen ein Wind stoß Rauch und Asche in solcher Menge entgegen, daß ste Gefahr liefen, zu ersticken und z» verbrennen, und fich deshalb zurückziehen mußten.

Springen Sie hinaus/ schrie John Carvel ,u dem Fenster hinauf, au» welchem der Ruf nach Rettung ertönt war.

Jo, springen Sie,' wiederholte Alexander, welcher zögernd gefolgt war,wir wollen Sie in unseren Armen auffangen.'

E» antwortete ihnen jedoch Niemand, nur dar Knistern de» brennenden Holze» und das Zischen der Wafferstrahlen in dm Flammen war in den entsetzlichen Augenblicken hörbar, welche nun folgten.

Betäubt vor Schreck standen die drei Herren da und starrten rathlos auf da» mtsetzliche Schau- spiel- Plötzlich brachen neue Rauchwolken, mit brennenden Funken gemischt, au» der Thür hervor und mit Urnen kam eine dunkle Maffe, wie au» einer Kanone geschossen, herausgeflogen, welche draußm in einen Haufen zusammen fiel. Alle drei Männer eilten dorthin, e» war jedoch vor ihnen schon Jemand dort, der einen dicken Teppich auf« wickelte, dessen Wollfasern smgten und verbrannten.

Vor chnr» lag Gregoriu« Balsamide», wie er über die Schwelle de» brennenben Hause» strauchelnd gefallen war, »tt dem schweren Körper Paul Patoff» in seinen Armen. Hermione «ar in die Knie

gesunken und weinte laut. Die Situation war leicht erklärlich. Paul hatte fich die brennende Treppe hinaus durchgekämpft, ohne den geringsten Schutz vor den Flammen, hatte die Thür aufge- schlossen, dann aber im erstickenden Qualm da» Bewußtsein verloren. Gregoriu», der seine» Gleichen an Tapferkeit wohl nicht finden kann und den keine Gefahr seiner Besonnenheit zu berauben im Stande ist, hatte den verletzte» Paul in einen Teppich gehüllt» und einen andern über dm eignen Kopf werfend, den junge» Mann durch da» Feuer zurück­getragen. Die Stufen der hölzernen Treppe waren schon in Flammen und brachen unter feinen schweren Schritten beinah zusammm. Aber er hatte die Thal vollbracht und ihrer Beider Leben gerettet.

Er sah matt zu Hermione hinauf, al» sie fich über Beide beugte.Ich dmke, er lebt,' hauchte er tonlos und fiel sofort in Ohnmacht.

Man brachte Gregoriu» Balsamide» und Paul zur Fontaine, legte sie dort nieder und besprmgte sie mtt Wasser.

Hinter fich konnte die Gesellschaft da» Krachen de» ein stürzenden oberen Stockwerke» hören, zu ihren Füßm sahen sie nur die stillen, bleichen Gesichter der beiden Männer, welche so bereit ge- roefen waren, ihr Leben für einander einzusetzen.

Währmd der fünf Minuten, welche diese Scene gedauert, war Cutter auf der Suche nach Madame Patoff gewesen. 6t hatte sie dort gesundm, wo

, hell, brau«, lk.

tei«.

Uhr:

fah« rda.

das Vox I Bedarf eoxxtaoi

Deutsches Reich.

* »eriht, 12. 3nni. (Tagesbericht.) Der Kaiser befichttgte heute auf dem Tempelhofer Felde in Begleitung des Erzherzogs Frenz Salvator vo« Oesterreich da» Garbe Küraffit-Regiment unb bas 2. Gar de- Ulanen- Regiment. Hierauf wurde einer 6i»> ladung des Offizierkorp» bei Küraffir-Regiment» zur Tafel entsprochen Nachmittags wohnte der Kaiser mit dem Erzherzog dem Renne» des Potsdamer Reitervereins i» Sperlinzslust bei, während am Abend zu Ehren deS Erzherzogs ei» Fest cuf der Pfauen Insel bei Potsdam stattfand. Die Kronprin­zessin von Schwede» und Norwegen ist heute Vormittag aus Bade« Bade» hier ei«gettoffen. Einige Tage gedenkt fich die Frau Sronprinzesfi» in Berlin aufiuhalte» und dann die Reise »ach Schweden fortzusetze». Der Herzog »nd die Herzogin Johan« Albrecht von Mecklenbnrg- Schwerin haben mit ihrem Befolge heute Vormittag Berlin wieder verlaffen und fich «ach Schweden be­geben. Der Prinzregent Luitpold vo» Bayern hielt heute Vormittag in Mönche» eine

ich an ihr vorübergegangen unb ste mit so eigen# thümlichem Lächeln da« dem Schicksal verfallene Hau» betrachtete.

Paul sucht Sie,' sagte der Professor, ihren Arm in den [einigen ziehend. Sie fuhr zusammm und zitterte heftig.

Paul?' schrie sie überrascht auf, dann starrte sie mit einem wilden, gellenden Lachen in Cutter» Äugen.

Diese» Lachen hatte Cutter ost genug in seiner Praxi» gehört, und mechanisch faßte er ihren Arm fester.

Paul!' wiederholte sie heftig; dann fügte sie ihre Stimme dämpfend, in vertraulichem Tone hinzu:68 giebt keinen Paul mehr. Hermione kann nun meinen lieben Alexander heirathen. 6» giebt keinen Paul wehr, wiffen Sie da» nicht? E» war so schnell gethan; er blieb im Zimmer zurück und ich verschloß die Thür fest unb sicher Er kann nie wieder heraus.'Ah,' rief sie plötzlich, ich bin so froh laffen Sie mich, lassen Sie mich gehm.'

In diesem Augmblick traf ich mitihnen zu­sammm. Nachdem ich alle Hoffnung oufgegeben hatte, da« Hau» zu retten, war ich trotz meiner Gemüthsaustegung doch erstaunt, weshalb Keiner von der Gesellschaft mir zur Hilfe gekommen war.

(Schluß folgt.)

Haiti Vatoff.

»fett Arzählrag to 8 Bänden von F. Marton Crawford.

(Kortfetznug.)

Sie lief mir gerade in die Arme, al» ich in der Thür stand, und muß sich jetzt irgendwo im Garten befinden, ich bin dessen ganz sichet.'

Cuttet eille von dannen, um die Vermißte zwischen den Bäumen zu suchen. Schon konnte «an die Hellen Flammen im unteren Stockwerk sehen unb in einem Moment barsten krachend bie Fensterscheiben unb da« Feuer schlug durch. Da hörte man von dem oberen Fenster eine Stimme laut unb deutlich rufen:Die Thür ist verschlossen. Zu Hilfe!'

Die Stimme wat diejenige Gregoriu»', und die Gesellschaft sah sich einander an unb blickte bann auf bas brennenbe Hau»

Rettet ihn, rettet ihn!' schrie Hermione.

Paul hatte sie jedoch schon verlassen und die offene Thür des Ganges erreicht. Alexander dagegen Banb still unb blickte in die Flammen.

Er rettete Dich', sagte Hermione, feinen Arm ergreifend,willst Du nicht» zu seiner Hilfe thun?'

Paul ist schon gegangen,* antwortete Alexander ungeduldig,da ist für mich nichts mehr zu thun, Paul wird ihn schon herausbringen.'

Die anbei en Herren buchten inbeß wmiger apathisch und warm dem tapferen bis zur Thür gefolgt. Pauls Gestatt hatte fich bereits in dem

's * Ä i Markt 8L**4tzrsfp-echer kk. ItoAünprirtes Sonntagsblatt

Srfchriut tätlich außer a» 8Breit«e« -mck rat ^»i-nagen. Qnattal-Nbesn««,«»»Preis bei bet Sxpe- Htiiu 8 Mk., bei allen PostLmtmr 3 8K. R Pf«. («kl N«ßell,«ld). JnferatiraSgibühr kür di, sifstitea« Zeil»

Sette Ärae 10 Pst-- R-Äa««n für Mi Zeile -iS Psß

irigek I billigt chöner > [3270 er. k

»* 58. tgege»

»chf., rbaertoeg, rim.

Anzeigen nimmt «rtgegen di« Expedition dieses Blatte», iowie die Annoncen-Bureaux von Haafmstein «. Vogler in vvv __

Frankfurt a. M., Caffel, Magdeburg und Wien; Rudolf AAÄ. -CttDIG Moste in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L.

Daube u. Co. in Frankfurt -. M., Berlin Hannover, Pari».

edieuung. hat »ach dem Friede« vo» Shimouoseki a« de« athaus. Sieger eine KriegSkofleuentschädtgung vo« urgesähr