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Zweites Blatt
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£ b0M i Gesetzes im Regierungsbezirk Cassel m den einzelnen Städten
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Erfüllung gehen wird.
Weiße Stoffe
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— (DiSlokationSkarte.) ES liegt »unmehr vollstäxdig vor das im Verlag von Carl Flemming u Glogau eifchieneie eigeiartige, t»tereffa»te und ehrreiche Sarteuw;rk: Die Dtslolationikarte der Heere Europas, herauSgegeben von Dr. Her«a»n Müller. Sagan, Mitglied des »eich,tage», nach den neuesten amtliche» Quelle» bearbeitet von A Herrich Maßstab 1:350 000); auch die 4. Sektion (Blatt 1), Norddeutschland, Großbritannien u»d die nordische» Staaten umfassend, ist nur mehr erschüne», und FachmS«»cr wie Laien werden mit erneute» Interesse ihre Auf«erksamkeit dem jetzt in stirer Stsawmtheit vorliegende» fesiel»den S-rtenbilde zuwende». In überfichtlicher, ebenso geschmackvoller wie klarer graphi scher Darstellong breitet sich uunmehr vor dem Beschauer dsS Bild der gesammten HeereSvertheiluug Europas und der augreuze«den Gebiete Asiens und Afrikas aus. Eine solche Darstellung fehlte bisher d»rchauS. Nicht b'oß die Friede»SdiSlokati°ne» fämmtlicher Armeen Europas, sondern auch ihre KriegSsormatiore» find veranschaulicht, soweit für diese zu Friedens zeste» bereits CadreS usw. vorhanden strd. — Slle Truppe» theile mit ihren Gliederungen und Abstsf »»gen bis zum kleinste» Detachement herab sind durch scharf ausgeprägte Signaturen gekeunz ichuet. Be sonders werthvoll find die in de« Karte» werke in Form einer Broschüre (50 Seilen i» 8°) beigegebeueu, überaus zuverlässig und übersichtlich abgefaßten Er- läuterougeu. die »icht nur eine für de» Fachmouu zur Nachprüfung sehr werchvolle Angabe des benutzte» QuelleumaterialS und eine genaue Erklärung der au ^ dem Karteubtlde angewandte» Zeiche», sonder» vo. allem auch eine kvoppe uvd doch erschöpfende Dar stellung der Heeresorgarisation jedes einzelnen
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Staates biete».
— (Die Lehre vo» der Elektrizität uud deren praktische Verwendung) von Ingenieur Th. Schvartze. Mit 153 Abbildung». Preis 10 Mk. Verlag vo» I. I. Weber in Leipzig, Dieses Buch ist t» der Absicht geschrieben worden, de» reuesteu wissenschaftl'chcn Ergebnisse« der Elekttt zitättlehre mit Rücksicht auf dir Elektrotechnik Rech »uug zu trage» und zum Theil eigenen «nschauuLge» des Verfassers Ausdruck zu gebe». Der Berfcssrr ging von der Ansicht au?, daß an Bücher», welche die Slektrizitätslehre in der heiköswliche» Weise behandel», kein Mangel ist und daß anderseits i« de» Anschauung«» über das Wese» der Ekrizität von Seiten be eutender Elektriker eine Umsälzung arge bahnt wird, indem ernste Bedenken gegen gewiffe übliche Begrifft bildunge» uud Formel» der Lehr, bücher vielseitig erhoben werden.
— (Srundzüge der Briefmarkenkunde und des Briefmarkensammelns) von Victor Suppantschitsch. Mit dem Porträt Rowlcnd Sills und 7 in den Text gedruckten Abbildungen In Original« Leinevband 3 Mark Verlag von I. 3. Wcher in Leipzig. Während daS Sammel« von Postwerthzeichcn früher nur als Spielerei onzesehe» wurde, ist, besonders im letzte» Jahrzehnt, ei» voll, kommener Umschwu»g in dieser Beziehung eingetreten. ES wird nicht mehr nur gesammelt, sondern es hat sich ein ernstes Studium entwickelt, de« sich tausende von Männern a«S allen BerufSk affe« widmen und dem täglich neue «nd begeisterte Svhäuger zuströmen Wenn auch bisher einige L itfäden der Briefmarken künde (Philatelie) erschienen find, so fehlte es doch an einem Lehrbuche, in welchem alle» WisseuSwerthe auf diesem Sammelgebiete zu finden ist. Eiü solches Buch liegt uun vor uns, und ter Name deS Verfassers, der in philatelistischcn Kreisen eine» guten Klang hat, gibt genügende Bürgschaft dafür, daß auch etwas wirklich Gediegener geschaffen worden ist. Der zu bewältigende Stoff ist vom Verfaffer in dr Abschnitten behandelt worden, deren erster: D'e Lehre von den Postwerthzeichen, dere» zweite: Die Lehre vom Sammeln der Postwerthzeichen (Philatelie und deren dritter: Die G schichte der Philatelie mit besonderer Berückfichtigung Deut'chlauds umfaßt, Wir zweifeln nicht, daß der Wunsch des Herr» Ver. fasserS, „daß fich das Buch den Beifall der Brief markensa»mler eningen möge", voll und ganz in
8' $5err Regierungsbaumeister Schmick - Frankfurt a.M. gab unter Vorlage der von ihm ausgearbeiteten Plane interesiante Erläuterungen über den Entwurf zu einer Schlachthausanlage für die Stadt Homberg a. Efze. Sodann hielt Herr Stadtfyndicus Brunner einen längeren, instruktiven Vortrag über das Gesetz betreff, die Aban derung der Wegegesetze im Regierung.- Bezirke Cassel vom 18. März 1879, m seiner pra- tischen Anwendung und in seiner Bedeutung für dre Stadtverwaltungen. lieber die wirthschaftliche Bedeutung der Gasan st alten für die Städte erstattete Herr Gaswerksdirektor Merz-Cassel ein Referat, womit die reichhaltige Tagesordnung erschöpft war. ......
Atz Ort der nächsten Hauptversammlung des „Hestischen Städtetags" wurde die Stadt Gelnhausen gewählt.
Herr Oberbürgermeister Westerburg ichlotz hiernach die Verhandlungen des ? I. Hessischen Städtetags nut einem Hoch auf den Kaiser.__
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VI. Hauptversammlung des Hessischen Städtetags (Versvätet)
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— Die bestgeleitete, reichhaltigste Mode»zeituug bleibt immer »och die i« Jahre 1865 gegründete 2R ob es weit“. — Keine« der zahlreiche» Co»curre»z . Blätter ist el bis jetzt gelangen, auch »m anrähernd dieselbe zu erreichen, urd das mit Recht; sowohl auf den textliche» als aus de» illustrative» Theil bei Blattes wirb bie größte Sorgfalt verweubet. Neuerbtng» ist bet Inhalt »och durch ei* lkterhaltmgSblatt bereichert warben, das vierzehbtäglich auf zwei Sette» eine» spanenden Roman bietet, auf zwei anderen Seite» unter bei Ueberschrift „Aus be« Leserkreise“ be« Lrserinne» Gelegenheit gewährt, ihre Erfahrungen auf allen bie Frau inieresstreuben Gebieten auk zutauschen — Ren ist auch bie be« Abon»euti»,e» gewährte Vergünstigung, i« At-lier ber Mobenwelt auSprobirte Sch'ittmuster zu sämmtliche» i» ber Mobenwelt elschieuoe« Toilette«. Stücke» gege« eine kau« ne»«e»Swerthe Vergütung zu beziehin, Dabei beträgt bet Preis bei „Modenwelt“ bei alle« Buchhaudluuge« u»b Postaupalte» unveräibert vierteljährlich nur 1 Mk. 25 Pfg.
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im tziit». »ermieth^ m-tz, l
Marburg,
Donnerstag, 13 Juni 1895.
. Brief.
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Hersfeld, 8. Juni. Die sechste Versammlung des Sestischen Städtetags" wurde von dem Vorsitzenden, Herrn Aerbürgermeister Westerburg, gestern Morgen crortM Anwesend sind ca. i00 Herren, die etwa 40 hesstsche Städte ."treten. Als Ehrengäste wohnten den Verhandlungen di« vielten Regierungspräsident Graf Clairon d'Haussonville nnd Geb' Justizratli Hupfeld-Cassel, letzterer Ehrenmitglied des hessischen Ltädtetags, ber. Aus den Verhandlungen ist Folgendes hervorzuheben: Das ausscheidende Vorstandsmit- altcb Herr Bürgermeister von Lorentz Wttzenhausen wurde wiedergewählt, während für den werter aus dem Vorstand ausscheidenden Herrn Bürgermeister Bocke -Efchwege Herr Oberbürgermeister Dr. Antoni-Fulda in den Vorstand gewählt wurde, lieber den „Entwurf einer neuen Städteordnung für die Provinz Hessen- Nassau" erstat ete Herr Brandkasterr-Dlrektor Dr. Knorz rin sehr eingehendes, lichtvolles Referat, welches von den Anwesenden mit lebhaftem Beifall aufgenommen wurde. Nach längerer Debatte, an welcher sich die Herren Oberbürgermeister Westerburg-Cassel, Dr. Gebeschus-Hauau, Dr. Antoni-Fulda, Rechtsanwalt Dr. Schier-Cassel u. s. ffl. bc- theiligten, fand nachstehende, vom Herrn Direktor Dr. Knorz einaebrachte Resolution einstimmige Annahme:
8 ,Der Hessische Städtetag begrüßt den Entwurf der Städteordnuna, weil er in seiner Durchführung eine Verbesserung des seitherigen Rechtszustandes er ennt rechtet aber an die Königliche Staatsregierung dte Bitte daß dem> Gu - achten des Provinzial-Landtages, soweit dasselbe das Wahlsystem in Hessen und die Gehalte bczw. Pensionen der Bürgermeister in Städten unter 1200 E nwohner betrifft, keine Zustimmung gegeben werden möge."
lieber das Communal - Abgaben - Ges etz „um 14 I u l i l 8 9 erstatteten die Herren Oberbürgermeister Dr. Antoni-Fulda und Kassenrath Boedicker-Ca sel interessante Referate, wobei die der Ausführung des Gesetzes vielfach in den Weg getretenen Schwierigkeiten ausführliche Dai stellunq fanden Herr Kassenrath Boedlcker machte zn- gl.ich statistische Mittheilungen, wie sich dre Einführung des
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Anzeigen nimmt entgegen die Expedttion dieses Blatte», sowie die Aunoncen-Bureaux von Haasenststn ». Vogler in v vv
Frankfutt a. M., Caffst, Magdeburg und Wim; Rudolf AÄÄ, xyaMr9' Moste im Frankfutt «u M., »eitot, München u. Mln r G.L.
Daube«. Co. in Frankfutt a. M., Berlin Hannover, Patt».