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Wöchentliche Beilagen ; Meisblatt für -ie Meise Marburg und Kirchhain
M 133
fFefi Erscheinung stehen: den HuldtgungSfah.ten «ach FriedrtchSruh. Nur dem seinen Neuner der Volks'
feele »ttb es gelingen, diese seltsam schöne Erscheinung
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selben sehnenden Begeisterung, »ie einst jme, die
srwas» Brandenburger alle Gaue und Stämme unseres Vater»
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die Erinnerungen auf cur die große« Tage von einst; die Herzen werde« warm, und man spricht vom Kaiser Weißbart und vom Versailler Schloß und
Sott und sonst nichts ans der Welt!" gesprochen, daun fühlt ein Zeder rin heilige» Schauern sei« Inneres durchbeben. Und ist man am Ziele, blicken
innen, men,
pi begründe«.
D^n seltsam ist es, daß Tausende nnd abermals Tausende, Männer und Frauen, Juugfraae« und
lande» dem greisen Helden gehuldigt.
Wori« die Bedeutung der Fahrten »ach de«
VrrmavorLlicher Redakteur: Friedrich Colbatzky tn Merdur,. Sprechstunden der Redaktion: 10—11 Uhr Vormittag
WT- Mustrirtes Sonntagsblatt
Die Fahrten zu dem Altreichskanzler find nahezu vorüber; de» Söhnen des meerumschlungenen Schleswig-Holstein werden in kurzer Zeit die Hannoveraner folgen, bann haben mit Ausnahme der
Peter von Amiens wachrief zu dem Zwecke, das grab des Hiilandes aus den Händen der Türke» zu befreien, und wenn heute auch »ur ein schlichtes Festzeiche», em Band oder ehe Schleife und nicht das Kreuz die Gewänder der Wanderer schmückt, so
die Mauern von Friedrichsruh durch das Grün, harre» schweigend die Schaar« des Augenblicks, um desfestwille« sie kamen und schreitet dann langsam, ernst der greise Kanzler Hera», um fich schweigend zu verneigen und zu horche«, was ihm die einzeluen deutsche» Slämme zu sagen habe», daun ist die brandende Menge nicht nur ergriffen, sie ist er- schüttert: Hier steht die große Vergangenheit in Einem lebendig vor uns. hier blickt sie auf uoS nieder mit der ernsten Frage: Werdet Ihr Euch werth erzeige« dessen, was wir für Euch thatcn? 3« dem brausenden Hoch, das dann ertönt, liegt mehr als die Liebe zu diesem Manne, da liegt auch das Gelöbuiß: Wir werden uuS werth erzeigen, und wir werde«, «eun es gefordert wird, gleich unseren Väter» und Brüdern freudig unser Blut für die Ehre unseres Vaterlandes verspritze»!
Das ist der Bismarckfahrten unverlierbarer Segev, daß die Zweifelnden von frischem Muthe belebt, die Zögernde» angefeuert werden Und «och ei» anderer großer Gewinn steht ihm zur Seite: die Worte, die der greise Recke im Sachse»walde vor den Tausenden aur alle« Gauen des deutsche» Reiches verkündete, sie sind nicht für Liese allein gesprochen, die ganze Welt hört und beachtet sie. So habe» uns die Brimarckfahrtkn reiche Früchte getragen sie haben aber auch unsere Zett vor dem Vorwurf der kommenden Geschlechter gerettet, daß an der Wende der «ernt» zehuie» Jahrhunderts Deutschland seine» Idealismus verlor und die Fähigkeit, fich für da» Große zu begeistern.
Kollegium der Berliner Kaufmannschaft ist im Grunde genommen nur eine Börsenkorporation. An den Wahlen zu de» Handelskammern be- theilige» fich kaum 2 bis 3 pCt. der Stimmberechtigte«. Unter solche« Umstände» kan» die Haltung dieser Korporationen nicht maßgebend sei», und ei» Staatsmann von Bedeutung wird darüber ohne Zagen hinweggehen, wenn er entschloffen ist, eine Reform der Währung durchzuführe«, wie sie de« deutschen Zntereffen entspricht. In dieser Erke«nt»iß meint den» auch ein nationalliberales Blatt, „es wüßten die weitesten Schichten der Bevölkeruug veranlaßt werde», ihre Gleichgültigkeit gegenüber der WährusgS- frage aufzugebe»". Man will also versuchen, was mau bisher de« Bimetalliste» verdacht hat, die Agitation ins Volk zu tragen. Vielleicht wurde zu diesem Zwecke der Verein zu« Schutze der deutsche» Goldwährung begründet. Bei der Unpopularität der großkapitalistischen Zntereffenkreise ist tndeffeu kaum zu befürchte«, daß ihre Agitation von irgend welchem sichtlich en Erfolge begleitet sein wird."
* (A«S de» Kolonien) Ueber ei« neues siegreiche» Gefecht der deutsche» Schutztruppe in Kamerun berichtet der „ReichSanzeiger": Nach einem Telegramm des Kaiserliche» stellvertretenden Gouverneurs v. Puttkamer aus Kamerun hat die Schutztruppe unter der Führung des MtmeisterS v. Stetten den seit längerer Zeit aufsässigen Stämmen der Bakokos am unteren Lauf des Senegalfluffes eine empfindliche Niederlage beigebracht. Vier Hauptorte derselben wurde» erstürmt, 200 Todte bliebe» auf dem Felde; viele Gefangene fielen in die Hände der Sieger. Von der Schutztruppe find 12 Ma«» getöbtet und 47 verwmrdet. Deutsche Unteroffiziere oder Offiziere find nicht verletzt. Die Schutztruppe gelaugte «»gehindert »ach Nau«ve, welches unter Leitnrg de» Lientenants Dominik militärisch besetzt wurde. Es iß mit Sicherheit zu erwarte«, daß in dem Bakoko- lande, welches bisher dem Ha»del verschlossen war und deffen Bewohner fich dauernd der schwerste» Ge» «altthätigkeiten gegen Europäer und Duallas schuldig gewacht habe», nunmehr geordnere Zustände herrsche» werde«.
* (Von der Armee.) Im Offizierkorps der preußischen Gardekavallerie befindet fich seit längerer Zeit kein bürgerlicher Offizier mehr, aber auch der einfache Adel befindet fich z. Z, den Füisten, Prinzen, Grafen und Freiherrn gegenüber in der Minderzahl. Unter 249 Offizieren befinden fich 39 Fürsten und Prinzen, 68 Grafen, 31 Freiherr n und 111 Adelige, die nur die Bezeichnung „non" führen. Das Regiment der Garde du Corps zählt unter 30 Offizieren 16 Grafen, dagegen nur 8 adelige Offiziere; — In der Bekleidung der Infanterie und Jäger find abermals erhebliche Aenderungen eingeführt; Betroffen find hiervon der Helm (Tschako), der Waffenrock, der Tornister, die Patronentaschen, Leibriemen, Hemden und Unterhosen^
Kro»e« - Ordens zweiter Klaffe ertheilt worbt«. — Der Vertreter vo« Preuzlou-AngermLnde im preußi sche» Abgeordneteuhause, Landrath vo« Rissel« man», ist plötzlich am Herzschlage gestorbe». Er gehörte de« Abgeord«ete»ha«se vo« 1870—73 u»d seit 1880 für denselben Wahlbezirk a». Der Königliche Die»st verliert i» dem Entschlafe»«« einen pflicht' treue« Beamte«, die konservative Partei eine bewährte Kraft.
* (Justizmiuister Friedberg und Kaiser Friedrich.) 3» Bezug auf den verstorbnen früheren Justizwirtstet v. Friedberg hatte die Berliner „Volkszeitung" geschriebru: „3» den kritische« Zette?, in welche» a» ih» das Ansrnnen gestellt war, ei» Gut> achte« über die Krankheit des Kaisers Friedrich und die staatsrechtliche Seite der Ei»wirku»g dieser Krankheit auf die Regieruugsfähigkeit des kranke» Herrschers abzugeben, soll Friedberg die Sache des kranke« Kaisers mit Euergie vertrete» haben. Näheres darüber wissen vielleicht die „Hamburger Nachrichten" zu erzähle»." — Dazu find die „Hamb. Nachr.", bekanntlich das Organ des Fürste» Bismarck, i« der Lage zu erklären, „daß die Behauptung der „Volks zeitung" durchaus wahrheitswidrig ist, «eu« etwa damit, wie es nach dem Wortlaute de» Anschein hat, gesagt werden soll, daß ein solches A»st»»en vo» Seite» der Regierung an de» 3»stizminister ge- stellt worden sei. Von Seiten der Vertreter der Regierung, insonderheit vo» damalige» Ministerpräsidenten, ist jederzeit mit Energie der einzig 6e» rechtigte Standpunkt vertrete« worde«, daß die Krankheit des Kronprinzen auf seine Regieruugs- fähigkett ganz ohne Einfluß sei."
* (Bürgerliches Gesetzbuch.) Die Kom- missio« für das deutsche bürgerliche Gesetzbuch wird, dem Vernehme« nach, »och i» diesem Mo»ate die zweite Lesung abschließe». Das Gesetzbuch in seinem ganzen Umfange wird daher dem Reichstage schon zu Beginn seiner nächsten Session zugehe«.
** (BimetalliSmus.) Die „Kreuzztg." läßt fich vernehmen: „Nach der Verficheruug großkapitalistischer Organe „will die ge'ammte Industrie und der gesammte Handel in Deutschland — von eisige« Querköpfe» abgesehen — vo» dem BimetalliSmus nichts wissen." Der deutsche HaudelStag sei für die Goldwährung eingetrete«, uud die bedeutendste» deutschen Handelskammern hätte« fich ihm angeschloffeu. Mit berartige« Prahlereien sollten die Herren vo» der Goldwährung etwas zurückhaltender sein. 3u den Handelskammer» Deutschlands ist daS Klei». gewerbe so gut wie gar nicht, die 3ndustrie unver hältsißmäßig gering, dagegen überwiegend der Handel uud zwar der Großhandel vertrete». Das Selteste«-
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Deutsches Reich.
* Berlin, 7.3uui. (Tagesbericht.) Unser Kaiser wohnte heute i» 3üterbogk einem Gefechtsschießen der Schießschule bei und stattete sodann der Kaiser Wilhelm- Gedächtnißkirche Hierselbst eine« Besuch ab, wo er die neue» Glocke« in Augenschein nahm. Abends hat fich der Monarch »ach Riel begeben, vo» wo die Rückkehr c« Sonntag erfolgt. — Der Herzog Franz Salvator vo» Oesterreich, Schwiegersohn beS Kaisers vo» Oesterreich, wirb am Son» tag Abend auf der Wildparkßatio« eintreffe« und im Neue» Palais bis zu« 14. d. M. Wohnung »eh«e». Der Erzherzog folgt einer Einladung Sr. Majestät des Kaisers zur Beiwohnung der in nächster Woche bei Potsdam und Berlin stattfindende» Kavallerie > Besichtigungen uud llebunge». — Dem Laudrathe des SreiseS Sangerhausen, Geheimen RegierungSrathe von Doetinche» de Rande in Sangerhausen ist die nachgesuchte E»tlaffu»g auS de« Staatsdienste unter Verleihung de» Königliche»
Marburg,
Sonntag, 9. Juni 1895.
rr, s Nr.
Huldigungsfahrten nach Friedrichsruh.
** Wenn dereinst Geschichtsschreiber die Ereignisse schildern a« der Wende des neunzehnte» Jahrhunderts, «n« fie sprechen werde« von der Zerfahrenheit der Kartete», von de« Schwinden des Idealismus, vo« schwere» sociale» Kämpft» und der Noth vieler slauienbe, dann weiden fie plötzlich, wie der Minderer es, der Wüste vor einer Oase, vor einer fremdartige»
r Lj. tte6en die Wallfahrer der Gegenwart das Zeichen ’• doch mit demselben freudige» Stolze und mit der-
, «zählt, wie er den eisernen Kanzler damals gesehen, 1 btaht M xx gen Donchery ritt. Und weun ei» anderer berichtet, wie er vor dem Reichstage stand, al» Bis- : Eises mord eben das kernige Wort: „Wir Deutschen fürchte»
rrvusR Sachienwalde liegt? Die liegt weniger in der augenblicklichen Wirkung, als in de» Früchten, die langsam i i aus der Saat emporreifen. Da ziehe» Tausende L * and Abertausende hi» zum Baumeister unseres Tanna Deutschen Reiches. Und während der Fahrt steigen
tzqueli Gottfried vo» Bouillon folgten oder Bohemund vo» Tarent oder Tancied.
£ron« 1Dtt Sedan und von den Schlachtfeldern allen, und die Augen leuchten, wen» einer, der „dabei war",
6i;e6<tnt tätlich außer «l as« snb
dttertegen. — Qnartal-AbomttuuML-Prat» bet brr Srpe- Nittes 2 Mk., bei allen PoSLeatern 'S SB. 8S M,. (tiß. y,iiill,eld). Jus»r«ti»«»t»bÄhe für bk »rfsalteue Zelle «Nr bereu Raum 10 W«.. Rekl«am flfc Wie Ze»l- « M».
Jünglinge, hiawandei« zum Sachseuwalde; seltsam ischerl; ist eS, so sellsam, wie einst die Bewegung, di: zu rfi
Anzeige« nimmt entgegen die Expedition dieser Blatter, sowie die Aimoncen-Bure-nx von Haasenfiein «. Vogler in VTV Frankfurt a. M., Caffel, Magdeburg und Men; Rudolf aää. Stoffe in Frankfurt eu M., Berlin, München «. Köln; G. L.
Daube u. Co. ’n Frankfurt a. M., Berlin Hannover, Pari«.
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50.
8 Zeitgemäße Betrachtungen.
Machdruck verboten.)
Schnell, hastend, rastlos, fast nervös Zichn wir dahin im Weltgetös', Durch gute und durch böse Zeiten; Wir merken kaum, wie schnell wir schreiten. Schnell flieht im Werktags Einerlei Des Lebens wie des Jahres Mai, Er findet höchstens noch Beachtung Durch eine kleine Rückbeirachtungl Verrauscht, verschwunden und vorbei Ist auch der 95 et Mai.
Nun ist die Zeit, wo leise kosen Die losen Faller mit den Rosen; Doch blickt man gerne wohl zurück Auf Maienwonne, Maienglück; Und war die jüngsten Tage brachten, Da« steht man hier und dort betrachten. Der gute Landman» freut stch baß, Der Mai war stellenweis' recht naß Und wie ich da« seit Langem kenne, Füllt dieser Umstand meine Tenne. Und auch der Obstbaumzüchter spricht: Vorläufig da verzag ich nicht, Denn wie ich aus Erfahrung lernte, Ist Hoffnung da auf reiche Ernte. Der Mann, der Weinbau kultivitt, Hat schmunzelnd „günstig" konstatirt, Den i seine Gegend war gesegnet, Eie ist durchwärmt und auch durchregnet. Wenn'« nun der Juni gütig meint, Und seine Sonne fleißig scheint. Dann wird erfüllt, was wir «baten,
Der „Heurige" wird gut geraden! Wa« sagt Herr Falb der Wettermann, Stellt er die Rückbetrachtung an? Er weiß, man denkt von ihm verschieden, Doch mit dem Mai ist er zufrieden! Er hat zum Trotz der Wonnigkeit Uns kritische Tage prophezeit, Die find entgegen unferm Hoffen Sogar des Oeftern eingetroffen. Zufriedenheit und froher Muth, Erfüllt, und e« bekommt auch gut Zur Zeit die Herrn vom Reichstagshaufe, Schuld ist daran die Ruhepause I Sie sehn nicht gerne auf den Mai, Er brachte zu viel Kampfgeschrei Und wurde so ganz ohne Frage Zu einet Reihe krit'scher Tage.
Der Mai entfloh, der Juni kam Und Rosen duften wundersam, Er ruft und ladet zur Idylle, Doch Festesklang durchbraust die Sülle- Zum Kiel« Hafen blickt die Wett, Wo Schiff auf Schiff bald Einzug hält, Um anzuschaun in bunten Rechn De« Nordostseekanale« Weih», Denn fertig ward ein Werk gestellt, . Bedeutungsvoll für alle Wett! Bequem« wird die Fahtt und beff«, Vo« Nord- zu« östlichen Gewäff« Und Jubel herrscht am Menesstrande; So dringt zu Waff« und zu Lande, Dn rege Seist Germania'» weit« Schnell, rastlo«, zielbewußt-
Ernst Heiter.
UM Vatoff.
Sm «rzählmt, tn S Bänden von F. Marton Crawford. (Fortfetz«tßi)
Sie war erschreckt gewesen, hatte fich getadelt und an seine Mutter gedacht; doch bet Gebanke, daß er möglicherweise tobt fein könne, hatte sie nicht so erschüttert, wie e« der Fall gewesen wäre, wenn fie ihn liebte. Sie hatte keinen wilben Kumm«, nicht das Gefühl entsetzlicher Le«e empfunben; bie Thränen welche in ihre Augen gestiegen, waten Thränen de« Mitleid« gewesen, aber nicht solche d« Verzweiflung. Sie versuchte fich vorzustellen, Waste empfunden haben würde, wenn ste Paul hätte tobt vor sich liegen sehen, und schon allein d« Gedanke ging ihr wie ein Schwert durch die Seele und benahm ihr den Athem-
„3hm, meine Liebe", sagte John endlich, „kannst Du mir eine Antwort geben? Gedenkst Du Paul ober Alexander ober keinen von Selben zu heirathen?"
„Richt Alexander — ah, niemal«!' tief Hetmione- „Ich habe nie daran gedacht."
,3hm, dann Paul?"
„Lieb« Papa," sagte da« junge Mädchen nach einem Momente de« Zögern«, „ich will Dir alle» darauf Bezügliche «zählen Al« Paul kam, war ich fest entschlossen ihn zu heirathen Dann lernte ich Alexander lernten — und — mm, ich hatte Unrecht, aber « fing an, schöne Worte zu sagen mtd von sein« Liebe zu mit zu sprechen, Natürlich sagte ich ih», daß « seht thöricht sei, und lachte ihn au«. Jedoch er fuhr fort und sagte kotz mein« Abwehr noch immer mcht. Dann glaubte ich, weil ich ihm nicht Einhalt gebieten konnte, ich interesfire
mich für ihn. Paul wollte mit Dir sprechen, doch ich ließ ihn nicht. Ich fühlte, daß mein Bewußtsein nicht ganz klar war; ich wat nicht ficher, ob ich ihn stet« lieben könne. Verstehst Du da« wohl? Ich glaube, daß ich Paul aufrichtig liebe, aber Alexander intnesfitt mich."
„Und Du hast niemals daran gedacht, Hetmione, Alexander heirathen zu wollen? Sagtest Du nicht eben so?"
„Oh, niemals! Ich lachte Üb« ihn und « amüstrte mich — weit« nichts."
„Dann begreife ich nicht —" begann John Carvel, welcher nicht wußte, wie et sich ausdrücken sollte-
„Natürlich begreifst D» da» nicht- „Du bist ja ein Mann," «klärte H«mione. „Ich will Dir dies versprechen, Papa, wenn ich innerhalb ein« Woche mich nicht entscheiden kann, werde ich es Paul sagen."
„Wie soll eine Woche Dir zu einer Entscheidung helfen, meine Liebe? Es find schon so viele Wochen vergangen, und Du bist noch imm« im Unklaren Üb« Dich selbst."
„Ich bin Überzeugt, daß eine weitere Woche von großer Wichtigkeit für mich ist. Ich glaube, dann habe ich mich entschieden." Damtt fand die Unterredung ihr Ende.
12. Kapitel.
SDtabame Patoff hatte die Mütheilung von Alexand«S Unfall mit groß« Aufregung angehört und « mußte sie selbst ausdrücklich seiner Wohlbefinden» versichern, ehe ste stch beruhigte. Trotzdem hatte « stch stark verletzt, und daß « mehrere Tage lang arge Kopfschmerzen hatte wat seht natürlich.