I Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbnrg nnd Kirchhain.
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Gescheut tätlich ufcn «a IBtritogtn »ach S,av- mb gitttteg«. — O»«tal-AS,m»»l«rt»-Pni» Sri btt *qn> btiien 8 Mk., bei eUtn P»stämt«ru 2 SH. 25 Pfg. (etfi. Brfettlrfb). 3nftr«ti»nlgebtbt für bit g«fp«ltmu Zeil, über der» Sena 10 ’&t.. 8*t*«st$c für M« Zeil, 95 Pfg,
Marburg,
Sonnabend, 1 Juni 1895.
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bnreanx von Haasmstein n. Vogler in Frankfurt a. M., Kassel, Magdeburg und Mm; Rudolf Stoffe in Frankfurt e. M., Berlin, Münchm u. Köln; G. L. Daube». Eo. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover, Paris.
XXX. Jahrg.
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Wir eröffnen hiermit ein Abonnement auf die „Oberhessische Zeitung" für den Monat Juni zum Preise von 67 Pfg. durch unsere Boten bezogen, durch die Post 75 Pfennig excl. Bestellgeld.
Die für Mitte des nächsten Monats be- vorstehenden großen Feierlichkeiten der Eröffnung des Nordostseekanals erwecken das allgemeinste lebhafteste Interesse, sodaß zur Orientirung über die dortigen Vorgänge eine Zeitung unumgänglich nothwendig erscheint. Wir werden den Berichten über die Feierlichkeiten eine besondere Sorgfalt widmen und haben deshalb schon ein Abkommen mit einem namhaften Journalisten getroffen, der uns in spannendster Form geschriebene Original-Artikel zusenden wird.
Expedition der „Oberh. Ztg."
Der Einfluß eines „ausschlaggebenden" Centrums auf die Reichstagssession
* Ja der verflofleueu ReichStagSsesfiou ist ihat. sächlich nichts von Bedeutung fertig gebracht Word». Eudlose Debatte», weit ausgedehnte Kommisfious- berathnugeu, auSfichtSlose Juittativauträge — das Alles unter den Auspizien einig .ausschlaggebenden* LmtrumS — weiter nicht» 1 Ausschlaggebend war die CentramSpartei i> der verflossene« Reichstags, sesfiou, daS ist richtig; aber ausschlaggebend »ur im negative» Sinne. Da», w-S das Centrum erstrebt hat — so da» „verbesserte* Umsturzgesch — fiel, weil die Taktiler jener Partei nicht Matz W halte» verstände», das, was dem Centrum »bequem war, — so der Antrag Kanitz — wurde hmausgezögert, weil die Centiumstaktiker so lange »ie möglich vermeide» wollte», Farbe zu bekennen, ko ist der Verlauf der letzte» ReichStagSsesfiou ein lebendiger Beweis dafür, in welchem Maße die für d« Gemeinwohl »othwendige», ja unumgänglichen
Paul Vatoff.
*« VrMümg in 2 väudm von F. Marton Crawsord. (Fertsetznngi)
„Komm herein*, lautete die Antwort; doch Kadame Patoff« Stimme klang beinahe so unsicher, »le die ihrige.
Sie öffnete die Thür. Bei dem Scheine einer einzigen Kerze — eine» englischen Leselichter mit reskkttrendem Schirm — sah sie ihre Tante mitten im Zimmer stehen. Da« starke, graue Haar fiel vtfgelöst über den Rücken und die Schultern, und sie hielt eine Haarbürste in der Hand, al« ob der Drang, herumzuwandeln, sie bei ihrer Nachttoilette überwältigt hätte. Ihr weiße« Negligö hing in migen Falten zur Erde nieder, und ihre dunklen «lgen blickten starr, jedoch mit dem Ausdruck der Neugierde auf da« junge Mädchen.
»Bist Du krank, Xante Annie?* fragte sie Mchtsrn; der starre Blick in der alten Dame Ren entsetzte sie.
_ »Rein, ich bin krank', sagte sie leise. „Weshalb ftagst Du?*
»Ich hörte Dich auf und ab gehen', erklärte «ermione. „Es ist sehr spät und Du pflegtest so M schlafen zu gehen.*
..Ich? Ich schlafe nie*, antwortete die alte Dame im Tone tiefster Ueberzeugunz, während ” die Äugen fest auf ihrer Nichte Gesicht heftete. , .Auch ich kann heute Nacht nicht schlafen*, Ne Hermione. Sie setzte sich auf einen Stuhl «ü> bebte leise.
. Madame Patoff trat schnell einige Schritte vor, Ne ihr Gesicht dicht zu dem ihrer Richte, so daß
gesetzgeberische» Arbeite« „gefördert* werden «een die Centrumspartei als „auSschlaggebeud* auftiitt.
Mau wird sich also au keiner Stelle, wo mau vorortheilsloS die Ergebuiffe der letzten Reichstags, sesfiou würdigt, darüber wunder», daß von ko»ser> vativer Seite »och i« letzter ©hiebe herbe Vorwürfe über die Verzögernug wichtiger Vorlage» laut ge worbe» fied. Herr Graf vou Kauitz hob mit vollem Rechte hervor, daß die Verstimmnug, d e bereits he Laibe draußen »eite Fortschritte gemacht hat, durch diese abwarteude Haltueg der verbündeten Regierungen, die nicht einmal den Börsengesetzentwur' zur Vorlage gebracht haben, nur gesteigert «erde» wird
Ueberhaupt haben die Landwirthe wie die mittlere« Stände blutwenig Anlaß, mit der letzten Reich tagrsesfion zufrieden zu sei». Ween zuguterletzt »och eiuZuckernothgesetz und ei»e SpirituSnovelle zu Stande gekomme» find, so wird darüber zwar ei» grotzeS Geschrei i» der liuksliberalen Prefle über „Liebesgaben* und „Bereicherung* erhoben, allein der eigeut» lich« Werth dieser Gesetze liegt nur darin, daß dadurch einem weiteren Preisrückgänge vorgebeugt werden soll. A« den heutigen traurigen — wie Herr Staatssekretär Graf von Posadowsky hervorgehoben — ruinösen Verhält»isse» der Landwirthschaft ändern diese Gesetze also nichts.
Herr Frhr. v. Manteuffel pflichtete den Aus führnngen des Henn Grafen vcn Kanitz tat Namen der konservativen Fraktion ausdrücklich bei; er wies zugleich die Behauptung des »ationalliberale» Abg. Paasche, die Graf Kanitz'sche Rede sei eine agitatorische gewesen, und durch fie sei die Autorität der Regierung deS Kaisers angetastet worden, ganz energisch zurück. ES gehört wirklich auch ein besonderes Maß von „Muth der Kaltblütigkeit" dazu, wenn ei« Mitglied derjenigen Partei, aus der heraus »st Revifio» der monarchische« Gesinnung gedroht worden ist, eS wagt, den Konservative« Maugel an Autoritätsgefühl vorzuwerfeu.
DaS Zentrum schwieg bezeichnenderweise bei dieser „Generalabrechnung*; was hätte« die Redner jener Partei auch sage« solle«? De« konservative« Aus. führungiu mit Erfolg entgegenzntreten war unmög lich, als gouveruemental fich aufzuspielen i« diesem Falle mindestens unpopulär; also zog die „auSschlag. gebende" Partei eS vor, mit auerkenuenSwerther Be- harrlichkelt den unbetheiligte« Zuhörer zu spielen. Anders geberdete fich der Freisinn, der polternde wie »er kalauernde; beide Seite« suchte« aus der Haltung »er Konservativen Honig zu saugen; sie mußten aber !>ald enttäuscht wieder die Rüssel einziehe». Ei» Lichtblick zwar eröffnete fich den Freiffnnigen, al»
»ie letztere zusammenschreckte und unwillkürlich auf ihrem Stuhle zurückrückte.
„Hörtest Du, was ich sagte?* fragte die alte Dame leise, aber heftig.
»Ich verstand nicht, war Du sprachst*, sagte das junge Mädchen, zu erschreckt, um die Wahrheit einzugestehen, al« sie sich mit den wüthenden Blicken anstarren sah. Er erschien ihr unmöglich, daß die» »ie ruhige, sanfte Frau sei, mit welcher fie täglich prach. Jedenfalls war ihre Antwort eine kluge gewesen, denn da» Gesicht ihrer Tante glättete ich sofort; fie richtete fich auf und wandte fich ab.
„Geh zu Bett, Kind*, sagte sie plötzlich in freundlichem Tone. „Ich glaube, ich habe Dich erschreckt. Manchmal fürchte ich mich vor mir selbst. Geh zu Bett und schlafe. Ich werde heute Nacht kein Geräusch mehr machen.*
E» lag etwa» in dem jähen Wechsel von Heftigkeit und Sanftmuth, wa» die Bermuthung, daß Madame Patoff» Verstand ernstlich gestört sei, bestätigte. Hermione stand auf und verließ ruhig da» Zimmer. Sie schloß die Thür ab, legte fich zu Bett und hoffte, daß sie im Schlafe Ruhe finden würde, beim sie fühlte fich fast krank vor Auftegung.
Endlich kam der Schlaf — zwar durch unruhige Träume gestört, aber immerhin doch Schlaf Mehrere Male schreckte fie in dem Glauben aus, wiederum die Stimme und die Schritte ihrer Tante im Nebenzimmer zu hören. Doch da alles still war, egte fie wieder den Kopf aufs Kiffen und schloß
Augen.
10. Kapitel.
Jedenfalls war es Neugierde, welche Professor Cutter veranlaßte, im Frühjahr einen Besuch in
Staatssekretär v. Bötticher seine alle bekannte, theilS beschwichtigende, theil» verheißende Rede wieder einmal zu« Beste» gab. DaS »ar ei» Moment, wo die Sitte auf kurze Zeit ganz lebendig wurde und begeisterte Zwischenrufe und Bravo» erschallen ließ. Allein im Großen und Ganze« war auch für be« Freist«» der letzte SitznngStag in der letzten Reichstag», sesfiou ein dies nefastus.
Deutsches Reich.
* Uerlia, 30. Mai. (Tagesbericht.) Heute früh gegen 8 Uhr begab fich Se. Majestät von der Wildparkstation nach Berlin, verließ auf Bahuho Großgöischenstraße den Zug und stieg daselbst zu Pferde. Se. Majestät ritt mit be« Gefolge nach dem Tempelhofer Felde und hielt dort die FrühjahrS- Parade über das Gardekorp» — «st Ausnahme der in Potsdam garnisonirenden Truppen desselben — ab. (S. unten.) Nach der Parade fand im hiefigeu Kgl. Schlosse Frühstückstafel statt, Abends nm 6 Uhr ist im Weißen Saale des Königlichen Schlosse» Paradetafel, zu welcher gegen 350 Einladungen er ganBen waren. Nach derselben kehrten die Majestäten nach de« Neuen Palai» zurück. — Die Prinzessin Heinrich wird am 1. Juli i«NordseebadeWittdün auf Amrum neti dem Prinzen Waldemar zu längerem Aufenthalt einheffm. Bereit» 1892 weilte I. K. H. zur Kur auf Amrum. — Der Direktor im preußischen Justizministerium, Wirk!. Geh. Rath Droop, hat lebte Entlassung uachgesucht, welche ihm mit Pension und unter Verleihung be» Kronenordens 1. Klasse ertheilt worden ist. Droop steht im 64. Lebensjahre. Z« seinem Nachfolger soll der Geh. Obeijnstizrath Bietsch bereits ernannt sein. — Der Präsident bei Evangelischen Ober Kirchenrathe», Wirkl. Geh. Rath D. Dr. Barkhausen, ist zu einer Bruunenku nach Karlsbad abgereist. — Der österreichische Thron talger, Erzherzog Franz Ferdinand, ist bekanntlich znm Chef des 10. preußischen Ulanen- Regiment» in Zülichau ernannt. Um fich dem neuen Chef vorzustellen, reist eine RegimentSdeputatton von drei Offizieren nach Budwei», der Garnison be» Erzherzogs. — In Mogilnow find zwei russische Offiziere in Civil unter bem Verdacht der Spionage verhaftet worden. — Auf der Fahrt nach Kiel befinden fich bereit» da» österreichisch-ungarische, das italienische, da» amerikanische und da» rumänische Geschwader, sowie da» portugiefische Panzerschiff „Vasco de Gama*. Die übrigen Nationen werde» » der ersten Hälfte des Monat Juni folgen. — Die „Frkf. Ztg.' erfährt au» Pari», daß Admiral
Konstantinopel zu machen. Er hatte sich Über Madame Patoff noch nicht beruhigt und konnte ich nur schwer mit dem Gedanken vertraut machen, daß sie vollkommen gesund sei, nachdem fie ihn achtzehn Monate lang an ihren vollkommenen Irr- inn hatte glauben lassen. Er hatte den Fall sehr orgsam studirt und war beinahe zu einem be- riedigenden Resultate gelangt: er sagte fich jedoch, >aß er fie persönlich Wiedersehen müsse, um jeden Zweifel zu zerstreuen. Er schrieb deshalb eine Postkarte an John Carvel, auf welcher er ihm miitheilte, daß er ihn besuchen und am folgenden Tage England verlassen werde.
Au» mir unbekannten Gründen hatte Carvel Professor Cutter» Ankunft vorher Niemanden mit- getheflt Vielleicht vergaß er e» in der Unruhe der Nederfiedelung nach dem Bosporus, vielleicht gedachte er auch uns mit der Ueberraschung ein Vergnügen zu bereiten. Ich war in der Thai sehr erstaunt. Diejenige, welche die größte Freude Mrflber empfand, war jedoch Hermione. Nachdem ich die kürzlich stattgehabten Vorgänge erfahren, war mir ihre enthusiastische Freude allerdings sehr erklärlich. Ter Professor erschien an dem Tage vor Carvels Uebersiedelung nach Bujukdere.
Seit den im letzten Kapitel erzählten Ereignissen warm mehrere Tage »ergangen.
Zu Hermione'» Ueberraschung «ar Paul am olgendm Tage wie gewöhnlich nach ihrem Hotel gekommm und hatte sich bewegt, als ob nicht» ge- chehen sei, außer daß er es im Anfänge vermied, mit ihr allein zu fein. Hermione dagegen war chweigsam und selbst Alexander vermochte ihre rühere Gesprächigkeit nicht zu wecken. Darüber befragt, schützte sie Kopfweh vor, und da Chrpsophrasia
Menard, der die »ach Kiel gehende französische „EScadre* kommandirt, nach Paris berufe« worden sei, um die Instruktionen be» MarinemiuisterS ent- gegeuzuuehme«. DaS Geschwaber fährt birett vou Brest »ach Kiel, oh»e Cherbourg auzulauftu, ebeuso erfolgt die Rückfahrt. Kein Menn bürfe vor der Rückkehr nach Brest au Land gehe».
* (Frühjahrsparade.) Die große Früh- jahrsparade der Berliuer Garnison hat heute auf dem Tempelhofer Felde vor bem Kaiser iu der üb- licheu Weise stattgefundeu. Die Zahl bei lHeil- mH winden Publikums zählte, wie alljährlich, nach Tanfindm. Ter Kaiser war am Morgen ta Begleitung seiner Gemahlin vou Potsdam »ach Berliu gekowme» nab hatte beim Bahnhof Großgörschenstraße de» Zug verlasse«. Vcn hier an» begäbe» sich die Majestäte« «»ter lautem Jubel des Publikum», wel- che» be« ganzen lauge« Weg besetzt hielt, «ach dem Tempklhofer Felde. Kurz vor 9 Uhr verkündeten die Hurrahrufe der Truppen die Ankunft des Kaiser- Paare». Im Gefolge deS Kaiser» befand sich auch der belgische Thronerbe, Prinz Albert, in belgischer Uniform, während zur Linken der Kaiserin, die ihrem Gemahl i» einem mit sechs Rappen bespannten offenen Wagen folgte, sein Vater, der Graf von Flandern in der Uniform der Neumärkische» Dragoner Platz genommen hatte. Nachdem der Kaiser die anwesende» Fürstlichkeiten begrüßt hatte, ritt er die Fronten der Truppen ab, die iu zwei Treffen aufgestellt waren. Nunmehr folgte ein zweimaliger Vorbeimarsch. AIS daS 2. Garderegiment z. F. antrat, zog der Kaiser seine» Säbel, setzte sich a« die Spitze des Regiments und führte dasselbe bei der Kaiserin vorbei. Nach der Kritik u»d nachdem die Kaiserin mit den fürstlichen Gästen iu das Kgl. Schloß die Rückfahrt au- getreten, führte der Kaiser die Feldzeichen eben dorthin durch die Friedrichstraße und die Straße Unter den Linden. Au jeder Ecke und aus jedem Fenster wurde der Kais« immer wieder mit neuen Hurrah- rufen und Tücherschwenkeu begrüßt. So ging e» bis zum Schloß, wo nach einem nochmaligen Vorbeimarsch die Feldzeichen unter den üblichen Honneurs an ihren alten Platz gebracht wurden. Hierauf war im Schlosse Festtafel, während Abend» Gala-Oper stattfaud.
** (Der BnndeSrath) ertheilte in seiner heutigen Sitzung dem «»trage der Ausschüsse zu den Eingaben betreffend dir Abänderung des Zucker- steuergesetzes vom 31. Mai 1891 die Zustimmung, ebenso mit einigen Abänderungen dem Antrag der Ausschüsse z« de» Entwurf eine» Gesetze» bett, die Pflichten der Kaufleute bet Aufbewahrung frember
eine unendliche Zelt mit der Klage über da» Welter zubrachte, gewann ihre Entschuldigung an Wahlschein- likcheit. Nach einigen Tagen war fie jedoch durch Paul» Betragen beruhigt und sie suchte nicht länger, ihm au» dem Wege zu gehen. Endlich fanden sie sich um ersten Male nach dem Balle allein zusammen. Es war nur eine kurze Zeit, doch sie genügte.
Hermione erfaßte schüchtern seine herabhängende Hand und sah ihm in'» Gesicht-
„Du zürnst mir nicht mehr?" fragte fie.
„Nein, nicht im geringsten* antwortete er „Ich glaube, Du thatest, was Du für da« Beste sieltest. Mehr kann man von einem Menschen nicht verlangen".
„Ja, Du glaubtest aber, ich denke nicht so, wie ich spreche*.
„Ich glaubte, Du wollest gänzlich mit mir brechen, doch habe ich meine Meinung geändert*.
»Das hättest Du? Oh, wie mich da» freut Ich meine genau, was ich sagte, Paul. Du hättest an meinen Worten nicht zweifeln foBen',
,34 war zornig. Verzeihe mir, daß ich ein jarte» Wort sagte. Ich werde Dich Allen zum Trotze heirathen*.
Hermione sah ihn an, zuerst neugierig, dann mit einer Art Bewunderung, welche fie nicht auszu- »rücken vermochte — die Bewunderung, welche wir Alle für einen starken, willenskräftigen Mann, welcher unbeirrt nach einem Ziele strebte, empfinden.
„Auch mir zum Trotze ?' fragte sie nach einer Pause.
.Auch Dir*, begann Paul erregt, doch feine Stimme klang wieder sanfter, al« er den Satz beschloß — „auch Dir zu« Trotz Hermione,*
(Fortsetzung folgt.)