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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
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diese Ecke erreicht, war ich erstaunt, im Schatten einer Säule stehen zu erstaunter war ich jedoch, als ich in
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Verantwortlicher Redakteur: Friedrich Colbatz kV tn Marburg, Sprechstunden der Redaktion: 10—11 Uhr Vormittag.
axfpruche. Die „Saxterxe* würde darin bin Gipfel politischer Uafittlichkeit und diplomatischer Spitzbüberei erblicken und erwartet, daß die ftaxzöfische Regierung Rußlaxd darin richt zustimmen werde.
* (Dr. Peters.) Wie der „Post* von wohl unterrichteter Seite mitgethiilt wird, werden die Be» wühungen, Dr. Karl Peters im Reichsdierst und zwar in Gemeinschaft mit Major Dr. v. Wißmcnn x Ostafrika zu erhalten, fortgesetzt. Der Kaiser soll ielbst den Wunsch ausgesprochen haben, daß diese Bemühungen von Erfolg gekrönt sein wögen. Ferner wird mitgetheilt, daß eine Verwendung Vox Dr. PeterS tu Kamerun, wie sie neulich auf der Soiröe beim Henn Fixaxzmtxister besprochen wurde, auSge« chlossex ist. Es werden sich unter allen Umständen Mittel nxb Wege finden, auch ohue auf Kamerun greifen zu mästen, für Dr. PeterS eine Thätigkett zu schiffe», die seinen Erfahrungen und Kenutnistm entspricht.
**Ariedrlchsru-, 17.Mai. (FürstBiSmarck) empfing gestern ein Comtts, bestehend aus de« Vize- Admiral Bätsch, Contre-Adnttral Zirzow uxd Korvetten- Kapitän v. Hallerstei», das im Namen der inaktive» Admirale und Kopitäne eine aus Silber auSgesührte Felse»gruppe, auf bete» Spitze eis Ubier »st aus gespreizte» Flügel» steht, überreichte. Das Ganze ruht auf einem Sockel von Holz, bas aus S. M. S. »Bismarck* entxowme» ist. Auf bei vorderen Seite des Sockels steht man die preußische und die deutsche Flagge gekreuzt, hinten die Widmung mit de» Name» der Offiziere. Nach dem Empfang waren die Herren zum Frühstück eingeladen.
demselben den Neger wiedererkännte, welcher mir am Nachmittage den Hut vom Kopse geschlagen. Er legte den Finger auf seine Lippen und zeigte mir mit der anderen Hand ein Briefchen, indem er sein Gesicht zu einer entsetzlichen Grimasse verzerrte, welche Vertraulichkeit ausdrücken sollte. Ich nahm den Brief schweigend entgegen. Das Couvert enthielt ein Stück rosa Papier, auf welchem eine un. geübte Hand in ziemlich gutem Französisch einige Worte geschrieben hatte. Es war eine Lieber, erklärung.*
.Von Laleli?* fragte Balsamides lachend.
SchrUte.*
.Als ich einen Mann sehen. Noch
Geist der Reaktion lebt »och und der kann immer wieder solche Gesetze heraufbeschnöre». Deshalb muß mit den Reaktonäre» aufgeräumt werde». Bei Wahlen darf kein Reaktionär i» der Stichwahl gewählt werden. Lieber gar nicht wählen! Er muß in der Beziehung anders werde». Die Kaitellwirrbsch aft ist zu Ende. Keinem Konservative», Centrumsmcnx oder Nationalliberalen eine Stimme mehr! Es soll diesen Parteien unvergessen bleibe», daß fie es wäre», die des Umstnrzgesetz fabrizirten. Das Volk muß sei» Gedächtniß wach halten und es darf niemals vergesse», was ma» jetzt gegen seine poliiische und religiöse Freiheit geplant hatte. Die nächsten Wahlen müssen die reakttouären Parteien wegfege», wie Spreu. „Nieder mit der Reaktiv» !* muß einmal die Wohl Parole werde». Habe» wir erst wieder Siebe» und Dexkfreiheit, daun wolle» wirDeutscheusS unter» einander schon einig werden. Der gemeinsame Feind ist jetzt der Absolutismus, die Willkür. Gegen diese gilt es zunächst geschlossen zusammexzusteheu!" Das wird ja eine fürchterliche Abrechnung werdiu. Frag lich ist nur, ob die beiden „Deutschen*, die fich anscheinend in die Löwenhaut schon „untereinanver* ge theilt habe», noch bis zum Emschiidungskawpfe einig bleibe» werden, oder ob die „deutsche* llnterxehmer- firma Böckel und Ahlwardt nicht vorhir „wie Spreu hinweggefegt* sein wird. Vielleicht Hilst im Nothfalle der richttc aktiv»äre „ Deutsche* Singer oder der ebenfalls »ichttesviouäre „Deutsche* Bamberger.
** (Petroleum. Raffinerien.) Angesichts der Bertheuerung des Pettoleums wird von der Regierung eine differentielle Zollbehandluug von Rohpettoleum und raffinirtem Petroleum in Erwägung gezogen, um dadurch die Einfuhr des Rohpttroleums und die Errichtung von Raffinerien in Deutschland zu erleichtern und so der Standard Oil Cowpary entgegen zu wirken.
* (Koloniales.) Die deutsche Schutzttuppe in Ostastika ist abermals verstärkt worden, und zwar durch die SekoxdelieutenaxtS: Stadtbour, bisher beim bahr. 14. Inf. Regt., Merker, beim 88. Inf.-Regt., Albinas, beim 53. Inf. - Regt., sowie durch die Asfistexzärzte: Dr. Eggel, bisher beim 14. Jäger Bat. und Dr. Drewes, beim 4. Ulanen Regiment.
* (Ostasien.) Japan hat von seinen auf der Halbinsel Liax-Tong stationirtex 7 Armeen nur noch 2 daselbst belasse», der japanische Oberbefehlshaber ist von Port Arthur »ach Japan abgereist. Guige Pariser Blätter geben «»verhohlen ihrem Uumuthe darüber Ausdruck, daß Rußland, ohue eine« Schwert- streich getha» zu habe», die Schutzherrschaft über Korea und die Besitznahme von Port Lazareff be-
zugetragm?" fragte er seinen Bruder, während er neben ihm auf dem Divan Platz nahm. Balsamides und ich machten er uns in Stühle» bequem und lauschten athemlos dem Beginn von Alexanders Mütheilungen.
„Du erinnerst Dich jener Nacht in Santa Sophia, Paul?' fing der junge Mann seinen Bericht an. „Doch das ist selbstverständlich, denn Herr Grigg» erzählte mir, welche Mühe Du Dir gegeben, um mich wiederzufinden Ich stand in geringer Entfernung von Dir, als wir auf die Betenden im unteren Raum bei Kirche niederschauten. Du warst säst ebenso in den Anblick der Ceremonie vertieft, wie der Kawaß al» echter Muselmann e» war. Ich glaubte, von der anderen Seite noch besser sehen zu können, ging deshalb fort und bog um eine Ecke der Gallerte. Ihr bemerktet e» nicht; jedenfalls übertönte das Geräusch der auf die Kniee fallenden und fich wieder aufrichtenden Menge meine
mit ig.nur igdeburi
Aus den Parlamenten.
* Deutscher Reichstag.
Die Kommission für die Novelle zum Branntwein st e u c r g e s e tz hat, wie aus betheiligten Kreisen geschrieben wird, in zweiter Lesung eine Bestimmung angenommen, die eine geradezu ungeheure Gefahr für die einschlägigen Gewerbe (Destillateure, Gast- und Schankwirthe:c.) enthält. Danach würde es in Zukunft der Spekulation möglich sein, grobe Quantitäten Spiritus einzuscharren, um dann die Preise ins Ungemessene zu steigern - ähnlich und wahrscheinlich noch stärker wie bei der jüngsten Petroleumtreiberei. Der Verein deutscher Destillateure und Ligueurfabrikanten hält zur Abwehr der Gefahr am Montag eine Protestversammlung in Berlin ab.
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Jhnen Beiden bin*, sagte er. „Sie müssen es er- rathen, denn auszusprechen vermag ich e» nicht."
„Bitte, erwähnen Sie davon nicht»*, wehrte Balsamides. „Wenn Sie fertig find, wollen wir gehen.'
Inzwischen war Alexander durch einen Barbier wieder menschlich zugestutzt. Die civllisirte Kleidung that das Uebrige.
Ei war schön, da« ist da« einzige Wort, welcher auf ihn paßte.
Ich theilte Alexander noch einige Details von den Ereignissen der letzten Nacht mit, als Paul mit Balsamides in das Zimmer traten. Paul zeigte mehr Bewegung, al» ich geglaubt, und" umarmte seinen Bruder in der Freude, ihn endlich wiedergefunden zu haben. Dann blickte er ihm lange in'« Geficht, um zu sehen, wie wett fich Alexander in den zwanzig Monaten seiner Gefangen- schast verändert hatte.
„Du bist hagerer geworden — und fiehst au«, al« wärst Du krank gewesen", sagte Paul.
„Nein, ich war nicht krank, aber in mancher Beziehung habe ich entsetzlich gelitten', antwortete Alexander mit seiner sanften melodischen Stimme.
Einige Minuten hindurch tauschten fie Fragen und Antworten au«, wobei sie die erste Aufregung, wieder Mammen zu fein, überwanden. E» war in der That fast eine Auferstehung zu nennen, und Alexander» ätherische» Antlitz war demjenigen eines Geistes, welcher zur Erde zurückkehrt, ehrer zu ver gleichen, al« demjenigen eine« Menschen, welcher dieselbe noch nie verlassen hat. Endlich wurde Paul ruhiger.
„Willst Du un« nun erzählen, wie fich Aller
„Jawohl*, antwortete Alexander. „Es war eine Liebeserklärung von Laleli. Sie müssen wissen, daß ich glaubte, Laleli sei schön, und Paul kennt mich zur Genüge, um zu wissen, daß ich in solchen Momenten und Situationen nicht zögere. Das Briefchen schloß damit, daß der getreue Selim mich unverzüglich zu ihr führen würde. Ich war über da» Abenteuer entzückt und schlich leise hinter ihm die schattige Gallerte entlang, damit Ihr mich nicht sehen solltet, denn ich wußte, daß Ihr mich darin hindern würdet, dem Manne zu folgen. Wir stiegen die Treppe hinab, doch schon auf dem ersten Absätze gewahrte ich, daß es nicht derjenige war, auf welcher wir heraufkamen. Selim war sehr besorgt und schien bereit, Alle» für meine Bequemlichkeit zu thun. An einem Otte in der Nähe der Brücke lagen mehrere Kaik« neben einander. Er forderte mich auf, in einen einzusteigen, welcher luxuriös ausgestattet war und den ich als denselben erkannte, in welchem ich die Frau mü dem undurchdringlichen Schleier so oft gesehen hatte.
„Auf diese Weise wurdest Du nach Laleli« Haus geschleppt?" sagte Paul, begierig, da« Ende zu hören.
„Ja, ich wurde nach Laleli« Hau« geschafft und verlieft dasselbe nicht eher wieder, als heute Nacht*, fuhr Alexander fort. „Wie lange ist es her? Ich habe nicht die leiseste Ahnung de« heutigen Datum« *
„Wir haben den 20. März*, sagte ich.
„Und damals war e« Ende Juni — einundzwanzig Monate. In meiner Gefangenschaft habe ich, um mir die Zeit zu vertreiben, türkisch gelernt, und damit lernte ich auch ihre Art der Zeittechnung kennen, doch ich verlor jeden Anhatt an die unsrige.
bn Nia taue führnxg je»es Beschlüsse» gegen de» Ober- bürgermeister Klage eingereicht und das zuständige Verwattnugsgericht hat i» dieser A»gelege»heit Termi» auf de» 28. Mai axberaumt.
* (Zur Kaxalfeier.) Zahlreiche Sereixr, Jsxvxgex uxd akademische Verbindungen Kiels be- chlossex, an dem Fackelzug, der dem Kaiser und 'ei, ex Gäste» anläßlich der Eröffnungsfeier der Nord- ostseeka»als dargebracht werden soll, rheilzuxehwe». Die Türkei hat die Eutfexdnxg eines Kriegsschiffes zur Nordostseekanal Feier ans verschiedene» Gründer, eeigtlttg aufgegebe». — Von New - Jork aus hat am Scnuabexd der Kreuzer „New-Jork* die Reise nach Kiel axgetretex; die „Columbia* folgt am heutige« Montag.
* (Vereinsgesetz.) Wie die „Bolkszeiturg* aus allerbester Quelle hört, find alle Nachrichten von dem Fallenlaffen de« Planes, das preußische Vereins gesetz zu reformiren, unzutreffend. Es wird vielmehr im preußische» Ministerium der Innern äußerst intensiv gearbeitet, um eine Novelle zum Vereinsgesetze so chnell wie möglich zu Stande zu bringen so daß iteselbe unmittelbar nach Pfingsten im Landtage eingebracht werden kau». Daraus ist zu ersehen, daß all die Nachrichten, die da melde», die Stellung des Ministers de« Inner» v. Köller sei erschüttett, un» zutreffend find.
* (Zur Charakterisirung des „Berliner Städtekongresses'), den die Herren Prinz zu Carolath-Schönaich und Dr. Laxgerhaxs veranstaltet hatten, ist folgende Berichtigung au« Freiburg a. U. bemerkenswetth: „Die ix der Beilage zu Nr. 107 de« „Naumburger Kreisblatter* gebrachte (aus der „Freifinxigen Zeitung* entnommene, das Berzeichniß der bei dem „Kongreß* betheiligten Städte ent haltende) Mitthellnng über die am 5. d. Mts. in Berlin abgehalteue Protestversammlnng von Mitgliedern städtischer Behörden gegm die Umsturzvorlage ersuchen wir, gefälligst dahin berichttgen zn wollen, daß die hiefize» städtischen Behörde» fich an dieser Versammlung nicht betheiligt haben. Der Magistrat. Göbel.* Auch hier also, so fügt da« Naumburger Blatt hinzu, kann es sich nur um die Anwesenheit u» legi timirt er Privatpersonen gehandelt habe«, gerade wie in Naumburg. — Hoffentlich waren wenigstens die Berliner, Paxkower, Steglitzer, Teltower, Schöneberger und Frtedexaner „Delegitten* echt.
* (Als „neuen Geschäftsprospekt der Firma Böckel und Ahlwardt*) hängt die „Kons. Korresp.* Folgendes niedriger: „Das Umsturzgesetz ist todt; das genügt jedoch nicht, denn der
Deutsches Reich.
* Urtlie, 19. Mai. (Tagesbericht.) Unser Kaiser liegt gegenwärttg dem edlen Waidwe'.k in Pröckelwitz in Ostpreußen ob. Die Jagdbeute be« Monarchen ist eine sehr ergiebige. Heute wohnte der Monarch dem Gottesdienst in der Schloßkapclle bei. Neber den Tag der Rückkehr fub nähere Bestimmungen »och nicht getroffen. — Die Kaiserin kam gestern von Potsdam »ach Birlin und besichtigte die große Kunstausstellung, worauf die Rückkehr erfolgte. Heute besuchte Ihre Majestät den Gottesdienst in der Friedens kirche zn Potsdam. — Kaiser Wilhelm hat den Earl von Lonsdale eingelaben, sein Gast bei de» Feier lichkeiten zur Eröffnung des Nordostseekanals zu fein. Der Earl wird sich auf seiner Dampf Yacht „Verixa* »ach Siel begebe». Wahrscheinlich wird der Kaiser dem Lord Lonsdale einige Tage im August eine« Besuch auf dessen prächtigem Landsitz Lowther Castle und Westmoreland abstatten. Der Eail kündigte dieses letzthin schon seinen Pächtern an. ES sollen bet der Gelegenheit großartige Jagden abgehalten werde«, s — Zur Feier des Geburtstages de» Kaisers Nikolaus II. von Rußland fand gestern Vor- mittag um 11 Uhr in der Kapelle der rufstfche» Bot schuft ei» Festgottesdienst statt, dem der rw fische Bot schasrer Graf Ost-n-Sacken, sowie sämmtliche Herren von der russischen Botschaft und viele russische Unter thanen beiwohnten. — Der Prinz-Regent Luitpold i von Bayern ist mit seiner Tochter Therese gestern l ftüh zum Besuche der Herzogin von Modena ircognito in Wien eiagetroffex und beabsichtigt, bis »ach Pfingsten dort zu verwellex. Auf Wunsch des Prinz Regenten unterblieb jede offizielle Begrüßung. Heute wurde f der Prinz vom Kaiser Franz Joseph empfangen. — Hierorts ist jetzt auch die Ausstellung der Ge schenke eröffnet, welche Fürst Bismarck am 1. April l erhalten hat. — Der „Reichsanzeiger* veröffentlicht jetzt die Verfügung wegen Ausführung der Berufs- und Gewerbezählung nebst Anweisungen für t Zähler und Ortsbehörden. — Der Deutsche l Limetallistexbund hat heute hier eine größere Versammlung abgehalten, welcher morgen eine Sitzung l des Ausschusses des Bunde» folgen wird.
* (Nachklang zur Umsturzvorlage.) Bekanntlich hatte am 24. April daS Berliner Magistratskollegium beschlossen, an de» Reichstag eine Petition gegen die Umsturzvorlage zu senden. Dieser Beschluß ist infolge Einspruch» des Ober- Präsidenten von Brandenburg, v. Achenbach, von dem Berliner Oberbürgermeister Zelle nicht zur Ausführung gebracht worden. Das Magistratskollegium hat wegen
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ännet) omuicF weiße«, >•1 £ f btt :gerte.
L" Preußisches Herrenhaus.
Da? Hetrerbau? ertheilte in seiner Sonnabend-Sitzung iitn GrsttziNlwuif wtgku Ausdehruig veischvdeuer B-- stimmurigen des allg,meinen BerggesitztS auf den Stein- und Kalisalzbergbau in bei Provinz Hannover unverändert die Zustimmung. In einmaliger
Pa«! Patoff.
Sine Erzählung in 8 Bänden von F. Marton Crawfoid.
(FirtfetzxnA.)
„Ich glaube, Sie können meine Kleider an» legen*, sagte er, Alexanders Gestatt mit wehmüthigem Lächeln musternd. „Wir haben beinahe gleiche Größe und bin eben so hager wie Sie.*
Wir wären nach unserer nächtlichen Exkursion jedenfalls sehr ermüdet gewesen, trenn das Gefühl des Triumphes, unsere weitestgehenden Hoffnungen erfüllt zu sehen, un« nicht aufrecht erhalten hätte
Ich war neugierig, Attxander« Erlebnisse lernten zu lernen, doch ich wußte, er war zu erschöpft, um sprechen zu können. Daher überließ ich ihm mein Zimmer und brachte ihm einige Kleidungsstücke meines Freundes.
Balsamides traf Paul im Bett.
,Wa« ist geschehen', rief Paul, feine schlaftrunkenen Augen vor Erstaunen weit öffnend, als er Balsamides, bleich wie der Tod von der Aufregung der Nacht, vor sich stehen sah.
„Biele« ist geschehen*, antwortete Balsamides. „Ihr Bruder Alexander trinft in diesem Augenblicke in meinem Zimmer eine Taffe Kaffee.*
„Mein Bruder!* rief Paul vor Erregung aus dem Bett springend. „Sprechen Sie im Ernst?*
Balsamides erzähtte Alle«. Paul Patoff war kein Mann, welcher so leicht in Staunen geräth, in diesem Falle war das Ereigniß jedoch so wichtig, traf ihn die fett Jahr und Tag ersehnte Freudenbotschaft so unerwattet, daß er an die Wahrheit derselben gar nicht zu glauben wagte.
„Sie können e« wohl ermessen, nie dankbar ich
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Dienstag, 21 Mai 1895.
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Bitten 8 Mk., btt allen Krstämtern 2 8* Pfg. («xkl.
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N»se F1962 22.
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Anzeigen annntt entgegen die Expedition dieses Blatte»,
sowie die Armoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in vvv _ , Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf AAA.
Mofie in Frankfurt tu M., Berlin, München «. Köln; G. L. °
Daube u. Co. in Frankfutt a. M., Berlin Hannover, Pari».
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