Einzelbild herunterladen
 

r,

M 117

au«.

nbt wtrj

hat er als gemeinsamer Minister de»

ler.

s-hr»

3133?

Ibruct dafür und sein Kaiser hat ihn für seine

r.

Herd

se

BL

Wird diese Welt!

Ernst Heiter.

Jetti sfest

adet

neue man» 2819 l.

ft

ja ver- rt obre

is.

tr. 7 ien n. «ns. iunsch

Kalnoky und Goluchowsky

* Der Rath, den Fürst BiSsiarck einst btw da

Ausschlaggebend für ihn war, baß bie ungarische rgierusg die Meldung über bie Abberufung des intius Agliardi vorzeitig im ,'Pester Lloyd' Der-

Der Rücktritt des Grafen Kalnoky und die That- sache, daß der Monarch sich so schnell zur Trennung entschlossen hat, läßt nur die eine Deutung zu, daß )ie auswärtigen Beziehungen der Monarchie so voll- tändtg geregelt und geordnet, ihre Stellung so gefestigt und die allgemeine europäische Lage überhaupt eine o vertrauenswürdig friedliche ist, daß der Kaiser es ohne Gefahr unternehmen kann, sich von einem Rathgeber in auswärtigen Angelegenheiten zu trennen, um in der internen Politik eine Situation zu verhüten, die möglicherweise zu großen Complicationen >ätte führen können.

Graf Kaluoky gtta also, damit das durch ihn verletzte magyarische Nationalgefühl wieder beruhigt werde. Deshalb handelte es sich nun au» bei der Auswahl ein s Nachfolgers darum, daß diejenige« Interesse«, um welche der ganze Streit zwischen dem Grafen Kaluoky und Baron Banffy sich drehte, daß die Rücksichten auf die Empfindungen der Klerikale« und ihrer Oberhiite« in Rom thvnlichst zu wahre» seien. Da fiel die Wahl des Kaiser» Frau, Joseph auf de» Grafen Agenor Goluchowsky eine» erst 46 Jahre alte» Pole», der 1872 Botschaftsattache i» Berlin und später dasselbe iw Paris war.

Seine Erneurung wird in Pest mit getheilter Stimmung aufge»ovmeu, weil sich der Graf als Gesandter in Bukarest (1886-92) nicht entschiede» gen»g der magyarisch»n Sache gege» die Agitatio» der rumänische» Liga angenomme» habe. Im »llge- «eine» verlautet, daß er in den Bahnen Kalnoky'» zu wandel» entschlossen ist.

Bei der Wahl war noch ferner zu bedenke«, ob der »rne Minister des Aeußereu de« auswärtigen Staate» genehm sein wird. Diese Frage ist nun nicht u»bedi»gt zu bejahe».

Rußla»d wird ihr am erste» zustimme«, weil der »ent Minister all Pole überhaupt auf dem Stand­punkt »icht des Gege»fatzes, so»der» der Freundschaft zu« Zarenreiche steht. I» Deutschland dagegen dürfte «a» ihm nicht ganz ohne Mßtrauen begegne», gerade weil er ei« Pole, obgleich bisher kei» fanatischer Pole ist. Er ist der Soh« jenes im Jahre 1875 gestorbene« österreichische« Staatsmannes, der nach dem Rücktritt Bach'S 1859 zu« Minister des Inner» ernannt wurde und als solcher, wie als Statthalter i» fehler Heimathprovinz Galizien energisch für deren Polonifirung und für die Unterdrückung der Deutschen u»d Rnthene« gewirkt hat. Sollte der Sohn dem Vater ganz und gar unähnlich sei»?

Der Papst und die Klerikalen werde» die Er­nennung des streng katholischen nebenbei hochkonser­vative» Ministers als ei»e gewisse Genugthuung für

ueser M P,'

Liter '

r» i»

l3l<

Vrhln.

i 25 Ljj

Sie werden bleich und bleicher Und jedenfalls nicht reicher. Nun wird sich uns im Spiritus Ein neuer Quell erschließen, Man wird fortan mit Hochgenuß Ihn auf die Lampe gießen; Und wenn das Tagelicht verglüht Und Dämmerung durch die Lande zieht, Dann leuchtet durch das Zwielicht Das spiritift'sche Glühlicht.

So wird al» ganz besondre Kraft Der Spirstu» brilliren, Vielleicht wird auch die Landwirthschaft Durch ihn noch profitiren;

Man weiß, »a» man erzielen muß, Man braucht Kartoffel-Spiritus; Da» find in künftigen Fällen Für un«Petroleum. Quellen"! Ja, wenn man solche Kunde liest, Dann wird man optimistisch, Wa« künftig nicht elekttisch ist, Da« ist dann spiritistisch;

Die Landwirthschaft erzielt ein Plu« Und Alle« durch den Spiritus, Der wird als ,Glühlicht- Brenner" Der Menschheit wahrer Gönner. , Nein, was die Menschen immerzu Entdecken und ergründen, Der rege Geist hat keine Ruh, Er muß etwa» erfinden; Auf dunklem Pfade geht er nicht, Gr strebt, wir sehn e« klar, zum Licht; Stet» Heller und gescheidter

Marburg, Sonntag, 19 Mai 1895.

Narrt Natoff.

hsc «rzählmrg in 8 Bänden von F. Marion Erowford. (Fortsetzung)

«Wir müssen un» beeilen", sagte ich. «Haben Sie irgend etwa» mitzunehmen?' Er warf einen Blick auf seine armselige Kleidung.

«Da» ist Alle», was ich habe", sprach er leise Dann sügte er mit einem Anfluge halb weiblicher Eitelkeit hinzu: «Sie müssen mich entschuldigen; ich bin kaum in geeignetem Zustande, um Sie zu be­gleiten. Einen Moment lang sah er mich mit wildem Entzücken an, dann lachte und weinte er wieder abwechselnd. Da» Zimmer war allerdings leer genug Ein niedriger runder Tisch, ein abge- nutzter Divan an einem Ende und eine Art von Bett log auf dem Fußboden, in alter türkischer Weise. In einer Ecke hing eine kleine Oellampe. Die Mauern waren mit leichtem Schimmel bezogen und im Raum herrschte eine strenge Kälte. Ich wunderte mich, daß dieser Mann so lange an diesem Orte hatte leben können. Ich schob meinen Arm unter den seinigen und warf meinen ferneren Militärmantel über seine Schultern. Dann führte ich ihn zur offenen Thür hinaus. Der Schlüssel steckte noch draußen im Schloß und Balsamide» hielt Selim »och immer fest am Krag«. Al» Alexander und ich hinan» gegcmg« war«, folgte er un» »icht, souder« hielt d« Lala in Arm«»ge Vox fich fei«. Dau« gab er ihm etxen heftige« Stoß, daß der Reger i» bie leere Halle zurückflog, schloß schnell, aber sorgfältig die Thür und zog de« Schlüssel ab.

«Ich sagte Dir, daß ich Dich beschütze« wolle", tief »alfamibe» von außen durch das Schlüsselloch «Vorläufig wirst Du hier ga», sicher sein." Da»»

Schließlich find in d-n Entwurf Vorschriften artige« »Dwwt n gegen bin Verrath von Geschäft»- ober Betriebs« geheirnn.sse». Danach wird mit Geldstrafe dis zu 3000 Mk. ober Gefqngniß bi» zu 1 Jahr bestraft: 1) wer al» Angestellter, Arbeiter oder Lehrling Ge« chäft» oder Betriebsgeheimnisse, bie ihnen «vertraut ober zugänglich gewordeu, während der Geltnug»« dauer des Dienstvertrages, 2) wer Geheimnisse solcher Art, die ihm gege» ausdrückliche schriftliche Zusicherung »er Verschwiegenheit «vertraut worden, dieser Zu« icheruug entgegen »ach Ablanf des Dienstvertrages unbefugt a» leb re zu Zwecke» des Wettbewerbs mittheilt. Die gleiche Strafe trifft De», der auf diesem Wege ober durch eigene rechtswidrige Hand­lung erlangte Geschäftsgeheimnisse zu Zwecke» de» Wettbewerb» unbefugt verwerthet oder a» Andere mittheilt. In beide» Fälle» tritt Strafverfolgung nur auf Antrag eis und besteht für de« Thäter auch bie Verpflichtung zum Schadenersatz. Die Verleitung eine» Angestellte« zum Verrath vv» Geschäfts, ober Betriebsgeheimnissen während der Daueffseims Dienst­verträge» wird auf A»trog mit Geldstrafe bi» 1500 Mk. oder «it Gefängniß bi» zu 6 Monaten bestraft. Die RechtSbrhelfe des Entwurfs sind Ausländer» nur unter der Voraussetzung der Gegenseitigkeit zugestanden.

I» der dem Gesetzentwurf beigegebene» Be­gründung heißt eS: «Wen» auch behauptet »erb« darf, daß Treue und Glauben in höherem Grade wie eie zuvor die Grundlage unsere» geschäftlichen Ver­kehrs bild«, so daß der deutsche Gewerbestand in Hinsicht auf redliche und gewissenhafte Geschäfts« führung de» Vergleich mit leiser andere« Nation zu scheue» hat, so hat fich andernfalls auch bie Empfindlich­keit gegen Verstöße gesteigert. Die schnelle VerkehrS- entwickelung während der letzte» Jahrzehnte, die Steigerung de» Angebotes über bie Nachfrage hinaus hat dem Bestreben beim Woarenabsatz de» ErwerbS- genosse« einen Vorsprung abzugewttxe», immer schärfere Forme» angenommen. Für Personerr von minder ausgebildetem Sinn für geschäftliche Ehrbar­keit liegt darin ein Anreiz, im Wettbewerb zu un­lautere» Mittel« zu greife», den« gegenüber enter Umstände« das redliche Gewerbe de« Kürzere« ziehe« müßte. Die bestehende» GesetzeSvorschriften biete« keine genügende Handhabe, solche« Mißbräuche« entgegenzntrete»; namentlich der trügerische» Reklame gegenüber versagt die Betrugkbestimmung des Straf­gesetzbuches meisten» um deswillen, weil da» Thatbe- standSmerkmal der BermögenSbefchädigunz nicht vor­handen oder doch nicht nachweisbar ist. Ein Ausbau des gellende» Rechts erschei»t daher unabweisbar. In erster Linie soll dem unlautere« Wettbewerb

Srschattt täglich «»6« «n teetßwgra ««4 »nb 8m«ttg«n. - Quattal-Abaunim-nts-Pni« bei der iitien S Mk., bei allen Pvstamteru 2«L SB Pf,, («dl. »hellgelb). JnferatinnSgebühr für di, gchtzaltm» Zeile A* 10 Bf«., »tBamra für di. Mb

»ort- W

«.

er,

Mt er fast anderthalb Jahrzehnte zum Wohle seines Baterlanbe» ausgefüllt hat.

ttbienfte zum Ritter des Goldenen Vließe» ernannt. lb trotz der diplomatisch! n Geschicklichkeit, mit der t so viele Schwierigkeiten befiegt hat, muß er jetzt m Folgen einer Handlung unterliegen, die nur ent- rang au» einem undiplomatische« Vorgehe« ober ielleicht au» einer Amt,Müdigkeit, bie leicht erklär-

W-r- -h i»: iter in

mjflgen österreichische» Gesandte» in Berli» Grafe» «olyi ertheilte, die habsburgische Monarchie wöge inIt Schwerpunkt nach Ofen verlege», ist»gst l(6r und mehr von dem Gewicht der Thatsachen in je Wirklichkeit »mzesetzt wurde». Heute wird ei» Wer Beweis dafür ans Wien gemeldet: die Krise e Oesterreich,U»gar» ist jetzt behoben worden und - »ar hat der Konflikt mit ei»em völlige« Siege de» fetale» ungarisch« Ministerium» ge.ndet. Graf ij ülnoky hat fich gezwungen gesehen, zu demisstoniren.

8 Zeitgemäße Betrachtungen.

(Nachdruck verbaten.) e neue Spiritus «Glühlicht-Lampe-

Nein, was die Menschen immerzu Entdecken und erfinden;

Der rege Geist hat keine Ruh, Er muß etwas ergründen; Was man bi« dato unterschätzt, Das wird ins rechte Licht gesetzt, Man ficht, wie an ihm hasten Auch gute Eigenschaften.

So hat man auch vom Spiritus Bi» jetzt nicht viel gehalten, Er diente meist nur zum Genuß Fragwürdigen Gestallen;

Da sah ein grundgescheidter Mann Den Spiritus genauer an Und sprach: Nicht zur Befeuchtung Dient er, Rein, zur Beleuchtung!

Der Spiriti«, der Spiritus, s Ist nur etwas für Kenner, Indem man ihn verwenden muß Für Glühlicht-Lampen-Brenner;

Und kaum gedeicht, ward'« ausgeführt Und eine Lampe konstruirt, Die. klingt'« auch etwa» mystisch, Gespeist wird spiritistisch.

Nun liest und hört man'» allgemein: Die Lampe ist nicht Übel, Sie brennt so hell, fie brennt so rein, Sie ist nicht explosibel;

Da werden gleich vor Schrecken stumm, Die Herren vom Petroleum,

nl»artig« int öfterreich - ungarische» Doppelstaat . müll und es während dieser Zeit verstanden, i« ler et äußeren Politik des Kaiserreich» die er gen »e- '<* Übungen zu Deutschland und Italien aufrecht zu Haltert, die den LebenSinteressen fe uer Heimith ent- pttchm. Der Schwarze Adleioide» und bet An r gmjiate»£)rben, bie höchste« Auszeichnungen, welche » le beiden Mitglieder de» Dreibünde; außer Oester | H-Unzar» zu verleih« haben find der stchtbarste

etliche» ließ, aoiix er eiwex ähnliche» Vorgang pblidte, wie in der bekannten Jnterpellatiorsbeant-

Poitung durch Bcnffy, bie bex Ausgangspunkt her Brife bilbete. Daß Kslnoky durch eine officlßfe iittheilung, die be« Baron Banffy i» schwacher orm a» griff, dem magyarische» Ehauvinikmu» will »mene Gelege»heit zu bex wüthexbst« Angriff-«

wandte er fich ab, lachte in fich hinein, und wir Drei eill«, so schnell Alexanders Rße eS gestattete«, «ach tutferem Wage».

Nachdem wir de« erschöpfte« Russe« hiseiugehobe«, rief Balsamide» dem geduldigen Kutscher zu:Nach «einem Hause Pera! So schnell wie möglich, wo» die Pferde lauf« können."

Bisher war Alexander Patoff zu sehr überrascht uxd von feiner Aufregung überwältigt gewesen, nm znsammenhäxgixd sprechen ober eine Frage an unS richt« zu können. Endlich schien er seiner Sinne mächtig zu werde».

Wollen Sie mir güttgst erklär«, wie fich die» Alle» gugetrag« hat? Sind Sie ei» türkischer Offiziers" fragte er.

Net»", e»tgeg«ete ich.Die» ist ei»e Ver­kleidung. Gestatt« Sie, daß ich Ihne» d« Hm» vorstelle, welcher Sie besteüe GregorinS Balsa« «ide» Betz!"

Patoff ergriff BalsamideS ihm dargereichte Hand und würde fie geküßt hab«, w«n Balsamide» e» geduldet.

Gott segne Siel Gott segne Siel' rief er voller Dank. Er war jed«fall» »och tief erschüttert, und um ihn ebi wenig zu beleben, reichte ich ihm ein Fläschchen Eognac, da» ich vorhin im Wag« gelass« hatte. Er ttank gierig und griff »och gieriger nach de» Eigareü«, die ich ihm darbot. .Oh!" rief er ta der Ekstase.Ich fühle, daß ich frei bi«."

Ich begann, ihm in wenigen Worten z« erzählen, was fich ^getragen, von dem Ausfinden der Uhr an bi« zu dem Geständniß Selims, welche» derselbe erst abgelegt, nachdem ihm klar gemacht worden, daß er der Pflicht« gegen seine Herrin mit ihrem Tode

en [3135 III. 1 ", \

7.

ifl z» « der :3196

M'chllW Bruun

Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhai».

Liw^ääüioÄ:' »«M^l^^nfp^der Aki 66r- Ällttftrirtes Sonntagsblatt. Sprechstunden der Redakbo»: 1011 Uhr Vormittag».

Anzeigen nimmt entgegen di« Expedition diele» Blatte», sowie bi« Annoncrn-Bureaux von Haasenstriu «. Vogler in YYY Frankfntt a. M., Raffel, Magdeburg und Wien; Rudolf AÄÄ. -flWrÜ Mosi« in Frankfutt a. M., Berlin, München «. Köln; G. L.

Daube x. Eo. in Frankfutt a. M Berlin Hannover, Patt».

die schroffe Haltung der ungarischen Staatsleitrng gege» fie erblicken, während da» gereizte »xgarssche Nattoxalgefühl sich »uxmehr schnell beruhige« dürfte, da der aufgeregte See da» Opfer, welche» er habe« wollte, jetzt bekomme« Hai.__________________________

Der Gesetzentwurf zur Bekämpfung des unlautern Wettbewerbs,

wie er z. Zt. dem Buxdesrath vorliegt, wird jetzt im Wo: tlaut veröffentlicht. Derselbe enthält zuxächst Vorschriften gegen Ausschreitungen im Reklamewesen, die in unrichtigen oder zur Irreführung geeigneten Angaben über Beschaffenheit, Herstellungsart, Preis- bemtffung von Maaren und gewerbliche« Leistungen, sowie über Bezugsquellen von Waaren, über den Besitz von Auszeichnungen, über Anlaß ober Zwecks bes Verkaufs besteh«. Jeder Gewerbetreibende, her Waaren gleicher ober verwandter Art herstellt ober vertreibt, kann vor Gericht Anfprnch auf Unterlassung ?er falschen Angaben «nd event. auf Schadenersatz erheben ;ber Thäter wird außerdem mit Geldstrafe bis zu 1500 Mk. bester ft, neben ober statt welcher im Rückfall auf Haft ober Gefängnitz bi» zu 6 Monaten erkannt werden kann. Die Strafverfolgung soll zur Vermeibung chikanöser Denunziationen im Wege ber Privalklage stattfinden. O-ffentliche »«klage wirb nur erhoben, wenn di-.S im öffentlichen Interesse liegt. Weitere Vorschriften richten fich gegen Quantil StS- Vetichleierung«, wie fie namentlich beim Verkaufe von Garne», von Bier in Flasche« und Fässer«, beim Klei«ha»bel mit Maare« wie Chokolabe, Zucker, Seifenrc. beobachtet werbe», vnb Heberin bestehen, daß durch eine schwer bemerkbare Verkleinerung be« sonst üblichen Mengenverhältnisse» ber Anschein einer Preis- »Mäßigung erweckt wird. Der Bundesrath kenn für solche Waaren feststellen, daß fie im Einzelverkauf nur in bestimmten M.nge»einheit« ober unter An­gabe ber Menge auf die Maare feilgehalten »erben dürfen. Zuwiderhanblungen werden mit Geldstrafe bi» zu 150 Mk. oder Haft belegt. Die Strafver­folgung erfolgt von Amtswegen. Ferner foll.n unwahre, dem Geschäftsbetrieb ober dem Kredit von ErwerbSgenossen nachtheilig« Behauptvngen getroff.n werden; der Geschädigte kann Anspruch auf Schaden ersetz und Unterlassung solcher Behauptungen erheben und ber Thäter wird auf Antrag mit Geldstrafe bi» zu 1500 Mk. ober Gefängniß bi» zu 1 Jahre be­straft. Ebenso spricht ber Entwurf bet auf Täuschung berechneter Benutzung von Namen ober Firmen dem Geschädigten Anspruch auf Schadenersatz und auf Unterlassung solcher mißbräuchlichen Benutzung zu.

b Forderungen auf Genugthuung gab, entsprach Sieben« dem Geschick, da» ein Staatsmann in so öer . of.n, «twsrluxgrvoller Stellung bei ber Behandlung e »och Kiitragenber Angelegenheiten be« ähren muß. Er (3195 e selbst den Elementen, bie fortgesetzt ihm klerikale fe 14 Neigungen vorwarfen, eine Waffe in bie Hand ge- |tben, gegen deren Wucht er kette ficherxde Rüstung besaß. So scheidet er ttagisch au» etter Stellung,