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— Mit einem »Blumengruß* einem reizenden Gedichtchen von Gustav Klitscher beginnt bis (Frühlingsnummer der »Modernen Kunsts) (Verlag von Rich. Bong, Berlin, ä Heft 60 Pf.) und wie ein Blumengruß berührt dar aanze Heft mit seinen prächtigen Holzschnitten und Farbendrucken, mit seinem ganzen stimmungsvollen Inhalt. Die Extrsnummern der Modernen Kunst find lange erwartete und sorgfältig vorbereitete Fest- gabm des Verlages und der Redaktion an ihre Getreuen, glänzende Leistungsproben einer Reproduktionstechnik, die dazu bestimmt ist, die besten Erzeugnisse der Kunst zum Gemeingut aller Ge- bildeten zu machen Ein Aquarell-Faksimile-Druck, wie E. Forti'r „Frühlmgr-Jdyll*, giebt die Farben, stimmung des Originals mit einer wahrhaft wunderbaren Treue wieder, und R Fuchs' „Arabisches Dörfchen* erglänzt in einer rothgelben Sonnen- untergangsgluth, von der stch hochragenden Palmen dunkel abheben. Die ebenfalls zum Theil farbigen Textillustrationen find einer Schilderung des Früh- lings in Nizza gewidmet. Unter den sechs großen Kunstbeilagen find besonder» zwei doppelseitige Holz- schnitte hervsrzuheben, Charlemonts' »Auf der Landstraße* und Rochegroße's »Parsifal, der reine Thor", Die Möglichkeit, dem Publikum eine solche Festgabe für den Einzelpreis von 2 M, den Abonnenten gar sür 1 M. darzubieten, stellt fich als die
»He* künstlerische» Steinarbeiten ix tadelloser AuSführxxg.
Grstzos Lager ix geschmackvoll anSgeführtex Grabdenkmäler! verschiedenster Muster KusfteDmg v prachtvollen Alabaster-Waare« ftr GelegexhettSgescherrke uxd Zimmerschmuck. KrSap, Kren», Anker, T^ipsMn;en t« Mota!, ja* Schmücken der Gräber.
Ferner zxr Herstellung von Marmor», Mosaik-, Derrauo- exb Ge«e«t-V»de». (5837
unmöglich bestreiten.
Da nun aber die segensreiche Wirksamkeil unserer Schwestern in beide»Anstalten und Inder »emeübe- pflege allgemeine Anerkennung fuhrt, so geben wir uns der fette« Hoffnung hi«, daß alle edlen Menschenfreunde unserer Bitte Gehör gebe« und n enn unsere Sammelliste demnächst ihnen vorgelegt wird, falls cs «och nicht geschehen sein sollte, mit Einzeichnusg eine» angemessene« jährlichen BettrageS sich an der Erfüllung der schoren Aufgabe unseres Vereins ' theiligen werden. Gotte» reicher Segen möge
I.
|t Jahr io. — Kl eil. eil.
Jos. Paffrath, Sildhaurr. Marburg,
»ckershäxfer «Nee 18, «eie* lew ttiellefe.
Wöchentliche Beilagen: Kroisblatt für die Kreise Marvnrg ««- Kirchhain.
•v.« ■»> *■»' sQl»Iünstrirtes Sonntagsblatt.
Loh» sei».
Marburg, i« Mai 1895.
Zier Vorstand des Klisavethvrrtius:
Frau Professor Rubixo, Frau Oberappellaiions. rath Elvers, Frau Superintendent Merle, Frau General-Superintendent Kolbe, Frau Geh. Medi- cinslrath »eneke, Frau Geh. Regürnngsrath Bergmann, Frau Geh. Jastizrath Westerkamp, Fräulein Stadler, Frau K. Sauer, Frau G. Metzler, Pfarrer Heermann. Oberlehrer Leimbach.
Ntt-Uüsrmgs>»«t«it«.
Königliches Schauspielhaus zu Caff-l.
Dienstag, bcn 14. Mai: „Die Hugenotten.' Mittwoch, den 16. Mai: „Mauerblümchen." Donnerstag, den 18. Mai: „Tannhäuser." Freitag, den 17. Mai: „Das Käthchen von Heilbronn." Sonnabend, den 18. Mai: „Der Tugend- Wächter/ Sonntag, de« 19. Mai: „Der Prophet."
Stadttheater Frankfurtt Opernhaus.
Dienstag, den 14; Mai: „Weither." Jm Abon. Gew. Preise Mittwoch, den 16. Mai: „Bajazzo." Hierauf: „Die Nürnberger Puppe." Außer Abonnement. Ermäßigte Preise. Donn-lstag, den 16. Mai: „Tannhäuser." Im Abon. Gew. Preise. Sonnabend, den 18. Mw: „Mignon." Im Abon. Gew. Preise Sonntag, den 19. Mai, Nach«.: „Obersteiger." Ermäßigte Preise. Außer Abon. Abend»: „Test-" Im Abon. Große Preise Dienstag, den 21. Mai: „Dalibor." Im Abon. Große Preise-
Schauspielhaus. Dienstag, dm 14, Mai: „Braut von Messina." Mittwoch, den 15. Mai: „HanS d-r Träumer." Hierauf: „Jungfer Köchinnen." Freitag, den 17; Mai: „Die Journalisten." Sonnabend, dm 18. Mai: „Die W-lt in der man stch langweilt." Sonntag, den 19. Mai: „Die Grille."
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Gebrüder Thiele
Marburg, Weidenhausen 73
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Ferner habe die Verttetung der Molairpratt«« in 35 schöier Mustern sowie Schweitzer S Eivchieve- Vecke« übernommen; dieselben find sür Holzbauten sehr zu empfehle» wegen ihrer Trockexhett, Schalldichtigkeit, Feuer- ficherheit uxd Schnelligkeit der Herstellung. 12520
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»tt : (308 Seit n 5 Akt, :r.
Hermann Wertheim ^D." fSÄT Bankgeschäft, «’ »ah«hsfstr., gegenüber der Hauptpost. Auskunft über Wertpapiere nnb alle Kapital-Angelegenheitem Wechsel auf Amerika u. alle Plätze des In» u. Auslandes.
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Obige Firma erthellt dm Lesem der „Oberhesfischer Zettung" unentgeltliche Auskunft in allm das Patentfack betreffenden Anfrageiti Die Red.
ür die Schwestern Mägde uxd die Kinder, sonder» glänzendste Leistung des deutschen Buchhandels dar, auch Kleider und Schuhe für die Pfleglirge, Bette«, der die Anerkennung des In- und Auslandes ge- Heizu»gs und Beleuchtvngkmaterial zu beschaffe» zwei Häuser im Stand zu halte«, für Erneuerung des Mobiliars zu sorge» rc We»n wir da nicht kräftig unterstützt weide», köxuex wir die Ausgabe«
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___ Anzeigm nimmt entgegen di« Ervedition dieses Blattes,
sowie die Aunonern-Bureanx von Haasmstein u. Vo^er w yYY Qtnfirfl Frankfurt a. M., Caffel, Magdeburg und Wren; Rudolf AAA.
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Zweites Blatt.
"Ausruf an alle edlen Menschen- steunde.
(LebensoersicherungS'Gesellschaft zu Leipzig,) auf Gegenseitigkeit gegr. 1830 (alte Leipziger). E» find vom 1. Januar bi« Ende April 1895 2229 Verficherunzen über 15866 300 M beantragt worden, 255 Versicherungen über 1247700 M. mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Als gestorben wurden in derselben Zeit angemeldet 316 Mitglieder, die mit 1940400 M versichert waren. Der Versicherungsbestand stellte fich Ende April 1895 auf 62600 Personen mit 438 Millionen M. Versicherungssumme, das Vermögen auf 126 Millionen M. Für fällig gewordene Versicherungssummen find bis jetzt ausgezahlt 87 Millionen M., als Dividenden an die Versicherten gewährt 42 Millionen M.; Dioidende'-- referven in Höhe von 21 Millionen M. liegen zur weiteren Vsrtheilung an die Versicherten bereit Bei der alten Leipziger Gesellschaft, die eine ieme Gegenseitigkeitsanstalt ist, fiießm alle Ueberschüffe den Versicherten wieder zu. Die Dividende der letzeren beträgt für die länger als 5 Jahre be. stehenden Versicherungen im laufenden Jahre 42°/0 der ordentlichen Jahrerprämie und bei abgekürzten Versicherungen außerdem li/2°/o der Summe der gezahlten Zusatzprämien, was mit Rücksicht auf ander- weite Auslassungen über diesen Punkt hier aus- drücklich hervorgchoben werden mag. Würde eine Dividende auf die Zufatzp'ämie nicht gezahlt, so wäre der Dividendensatz auf die ordentliche Jahres- prämie noch wesentlich höher als 42%
__--______________1 —1 ■■■! I IV
Der unterzeichnete Vorstand wendet fich a» alle edle» Me«schenfreu»de, »amextlich an die Bewohner gxferer Stadt, mit der brtugexbex Bitte um U«ter- Murg bes von ihm vertretene» Elifabethvereins.
Dieser Verein, btt fich »ach der heiligen Elisabeth ,exxt, hat fich btt Aufgabe gestellt, nach dem in «serer Stadt gegebtnt» Vorbilde dieser fürstlichen -Msmagd fich der Arme» und Kranken Marburgs und der nächste» Umgebnrg durch Beirath «d thätige Hilfe anzunehmen, daß ihr äußeres und inneres Leben gefördert werde. Sodann will er schwache» und elenden Kinder», dene» t8 «x Pflege gebricht, solche «»gedeihen lasse», damit ste vor ei»e« jämmerliche» Dahinfieches bewahrt und womöglich wieder gesund und kräftig für's Lebe» ____ Wrbtx. Auch Kinder, deren Eltern wegen K:a»kheit - (3°8 nicht für sie sorgen könne», oder die in solche traurige >• Verhältnisse gestellt find, daß fie geistig ver-
iematif4 kümmern oder verwahrlose», wenn fie »icht in eine gesunde Atmosphäre versetzt werden, atmet er in Pflege, daß ste sür'S bürgerliche und kirchliche Ge- »eindelebe» gerettet werde». So hat der Lerei» in den 15 Jahren seines Bestehens 463 Kind-.r verpflegt, manche sogar eine Reihe von Jahre» bis zur Konfirmation; jahraus, jahrein aber ca. 30 Kinder. Im letzte« Jahre ist nun auch »och dar D i a k o u i s s e n - hei« für die Schwestern, die »icht schon ei« festes ™ Domizil im St. Elifabethhause oder im St. Jakobs aS Booi Hospital habe«, hinzugekomneu uxd in diesem Heim Bedarfs M für die sördliche Seile der Stadt eine Klei«> !0»»taal linder schale, die bereit» 100 Sinder zählt. 3» Kteate«, St. Elifabethhause und im Diakoniffenheim finde» unter Leitung der Schwestern Jungfrauen. Vereine statt, die zusammex Sonntags 60 Mädchex und mehr (fast alle in dienender Stellung) ,« christlicher Geselligkeit vereinigen. Für arme Frauen besteht ein Flickvereiu, in welchem an 40 Personen Anleitung und Unterstützung finden; in gleicher Weise auch eine Flickschule für arme Riabcr. In bti Marthaherberge des St. tzlisabethhanses können unbescholtene Dienstmädchen, «ehülstnuen rc. welche Stelle« suchen oder wegen augenblicklicher Dienstunföhigkeit ohne Unterkommen find, einen zeitweiligen Aufenthalt finden.
Der Verein hat 5 Schwester« (2 für die Kinder lm St. Elifabethhause, 2 für die Gemeiudepflege, 1 für die Kleinkiuderschule) u»d 1 Gehülfia für di Schulschwester, sür jedes der beide« Häuser am! 1 Magd zu unterhalten, muß für die Schwester» (ohne die Gchülfi») jährlich 900 Mk. Enischädiguug a» das Mutterhaus, für die Gehülstr und die Magde 360 Mk. zahlen, hat »icht nur den Lebcnkunterhal