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besttzer Heimich Schubert hatte auch heute wieder, wie so manche» Jahr, die Güte, nx8 durch Ueber- cndung eine* Buxde» der erste» Spargel, schöne kräftige Exemplare, zu erfteuen. Wir «erde» vn« dieselben unter bestem Denke für de» edle» Spender gut munde» lasten." 3x Würzburg schickt mau de» armen ZestungSschreibern höchstens ei»en verfrühten Maikäfer oder einen Schmetterling, der fich im Datum geirrt hat. Von Spargel», u»d wenn fie so hoch und so dick wüchsen wie der Neubauthurm, fällt eS keinem Mensche» ei», ei»er .hochgeehrte» Redaktion" die Erstlinge zu opfer», von den erste» Gurken Boh»en und anderen Gemüsen, von den erste» Feldhühner», Hase», Schnepfen nwb anderen Feldfrüchteu gar »icht zu reden. Schlechte Zeile» I"

folgte» Friedeurschluß da» Interest« auf Gebiete ausgedehnt worden, welche über deu eigent­liche» Kriegsschauplatz hinan? reich en. Da» Er­scheinen eine» diese» veränderte» Umständen entsprechend erweiterten Karte»werkeS muß daher dem Publikum um so erwüischter erscheine», als fich infolge der ostafiatische» Kriege» zugleich das geographische Misten über jene Gegenden sehr erheblich erweitert hat. Die nn» vorliegende »eue Herrich'sche Karte von Ostafieu wird iu wisst nschafrlicher sowohl wie in technischer Beziehung de» höchsten Anforderungen gerecht, die man an ei» solches Werk zu stelle» vermag.

Derselbe hat st-tS großes Lager und ist in den Stand gesetzt, die Herren Wirthr und das verehrliche Publikum aufs Beste zu bediene». ^274

W. Spahr,

Architekt,

Anfertigungen von Bauzeichnungen, Kosten­anschlägen rc. Uebernahme von Bauleitungen.

Straßburg. In feine» Umschlag Mk. 3.50. Inhalt: I. Das Leben des deutschen Studenten Die akademische Freihrtt. Die akademische Ehre und >a» Trinken. Die akademische Ehre und die Pro- iitutio». Die akademische Ehre und da» über seine Verhältniste leben. DaS Etiprndienweseu. Die akademische Ehre: Mensur und Duell. Verruf. Die studentische» Verbindung-«. Der Student und ,ie Politik. Der St»deut und die soziale Frage. Soziale Bethätiguag der Studeute». Die geselligen Beziehunge» des Studenten nach außen II. Das akademische Studium: Die Motive deSStudirenS. DieAufgabe derUuiverfität: Wissenschaft Beruf, allgemeine Bildung. Die studentische Weltanschauung: Verhältniß deS Studenten zu Religion und Kirche, zu Kunst und Literatur; studentischer Idealismus. Student und Professor. Kollegieuhonorar. Vorlesungen und Semivarübuxg-n. Ferien. Schriftliche Arbeiten. Promotion und Staatsprüfung. In diese» 16 Vorles«»ge», die t« verflossene» Wi»terse»ester a» der Straßburger Hoch schule »or einer ungewöhnlich große» Zuhörerschaft gehalten worden find, behandelt Prof. Ziegler da» Lebe» u»d das Studire» de» deutschen Stude»ten fin de siede nach alle» seinen Beziehungen zu de» unsere Zeit bewegende» Frage». Das Büchlein ist von sozialem Geiste durchweht.

(Carl Flemmings General-Karten) haben ein; »eue Bereicherung erhalten durch A. Herrich» Karte von Ostasien (Japan, Korea, Ost - China und der südöstlich- Thcil des astatischen Rußsand, Maß« stab 1 : 4500800) mit folgende» Nebenkarten: 1. Golf von Pe-tschi li und der weiteren Umgebung vo» Peking (Maßstab 1:2 250000); 2. Umgegend von Söul (Maßstab 1 : 1666 666); 3. Umgcgrnd von Tokio (Maßstab 1 : 1000 000). «logau. Verlag von Carl Flemming. Preis 1 Mark. Unmittelbar nach dem Ausbruch de» j-panisch chinefi sch-» Krieges veröffentlichte die VerlagSaustalt vo» Carl Flemming in Glogau eine vo» A. Herrich be arbeiteteNene Special-Karte von Korea, Nordost. China nid Süd Japan", die ei»em allgemeinen Be­dürfnisse nach einem genave» und zuverlässsgen Karten- weik über den Schauplatz der KriegSoperatione» jener ostastatische» Mächte so sehr entsprach, daß in kurzer Zeit 16 Auflage» «oth wendig waren. Jnzwi chen ist durch de» Fortgang des Krieges uxd den er

Bom Büchermarkt

(Eine Fahrt auf dem Nord-Ostsee- Kanal) wird wohl i* Kürze auf dem Programm vieler Reisenden fignrire», um die imposante A»lage kenne» zu lerne». Zur Orientiruxg über de» Lauf und die Umgebung des Ka»aleS empfehle» wir als am beste» geeignet G. Freytag'S Karte des Nord- Ostsee-KanaleS (Verlag von ®. Freytag & Berndt, Wien. VII/1), die trotz des minimale» Preises von nur 30 Pfg., wofür dieselbe von jeder Buchhandlung, event. auch vo« Verlage geliefert wird, sehr hübsch aur geführt ist.

I» der G. 3. Göschen'sche Verlagshandlung in Stuttgart ist soeben erschiene»:Der deutsche Student" am Ende der 19. 3ahrhuuderts. Vo» Professor Dr. Th obalb Siedet an der Universität

F. t; üoib. WWo »> Wächtersbach tanffSHnrel u. chen. kolulgwß»- Anstalt

1794-

Wmnfiehlt ihre

Die Verwaltung des Röwcrliruuucur

bei Echzell

macht hierdurch bekannt, baß sie den Verkauf .hres natürlicheu kohle», saureu Taf lwasserS, welches in Marburg so sehr beliebt ist, Herrn 3. Bremer entzogen hat._

Der AM" Alleinverkauf vo« StSmerbrunueu

ruht jetzt in den bewährten Hände« des Herrn

Vermischter.

(P f a r r e r S t ö ck.) Wie Kölner Blätter melde«, hat der Kaiser de» Pfarrer Stöck, der wegen Kindes- extziehuig zu drei Monaten Gefä»gniß verurtheilt »ar, am Mütwoch, als er seine Strafe antrete» »ollte, begnadigt. Stöck ist an» der Hast entlasse» »orde».

(Eine seltene Promotion) ist soeben an der Universität Göttingen vollzöge» worden. Es stndirte dort seit einiger Zett eine «merikaueri», Namen» Miß Chisholm, Mathematik und Physik. Die Dame ist uun auf Grund ihrer sehr befriedigenden Dissettatio» zu» philosophische» Doktor promovirt.

(Ei»e unterbrochene Vergnügungs­reise.) Der ,K>ste»»e»sch" Zeitung wollte wieder einmal al» Frachtgut eine seiner bekannten «eise» »rternehmen, u»d zwar sollte diesmal der Weg vom »ah»hof d'OrlSaus in Pari» nach Madrid gehen. 6t ließ fich, »it Lebensmitteln reichlich versehe», wie gewöhnlich, in eine Kiste einsperre», die zwei»»er »ach dr« Bahnhof schaffte». Der bli»de Passagier »ollte Spanien kenueu lerne», besonders aber vo» ßch sprechen «achen. Doch die Bahxbeamte» «eilten die Absicht u»d bestimmte« Herr» Zeitung, aus seinem Behälter herauSzuspaziere». Er wurde der Polizei überwiese».

(Ein segensreicher Brunnen) Während der kürzlichen Feier der Enthüllung de» Luther- denkmal» in Eisenach war auf der Wartburg eine ganz besondere Ueberraschung vom Festcomite arrangirt, indem au» dem Schloßbrunnen zwri Stunden lang goldener Weißwein lief und den durstigen Wanderer, der zur Höhe der Burg ge­stiegen war, erquickte. Die Anregung dazu war von den Gebrüdern Röhrig gegeben worden, die im Verein mit einem Spezralcomitä auch die dazu nöthigen Mittel zur Verfügung gestellt hatten.

(Schlechte Zeiten.") Da»Würzburger 3our»al" bringt folgende Betrachtung: »Die werk thätigen Freunde der Tage»literatur werden immer seltener. Desto «ehr fteut e» nn», hie und da noch eine» dieser edle» Märner zu fixdc». So schreibt dasSchweinfurter Tagebl.":Herr Bierbrauerei.

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Von Bremen «ach Newyork Baltimore Südamerika Ostasien Australien befördern Passagiere mit den rühm­lichst bekannte« Post- und Schuell- dampferu de» Norddeutsche! Lloyd J,h« Schneider, Hauptageut,

Marburg, (1879

S. Ander« in Gemünden, S|. DUloff in Frankenberg, Pt Str«pp tu Treysa, Ff. Strstzmeyer i. Herbelhausen. S. K. Ktfcher in Rauschenberg.

Wöchentliche Beilage«: Kursblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

-< -»Ä k""6 Aünstrirtes Sonntagsblatt. ^<n^^jtanbtn bet e«tbaftion: 10-^11 Uhr Vormittag»

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Schauspielhaus. Mittwoch, den 8i Mai: Carneval in Rom.« Freitag, bro 10, Mai:Trostlose Liebe.« Hierauf:Aus der komischen Oper.» A»ßer Abon. Große P eisk Sonnabend, ben 11. Mai:Hans der Tiäumer.« Sonntag, den ' a. Mai, wiederholt:han» der Träumer.« Montag, ben 13. Mai:Das verwunschene Schloß.«!

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