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(Kosten eine» zukünftigen Kriege».) Eine ftauzöstsche Milltärzeitnng berechnet die Kosten eines künftigen Krieges wie folgt: Der sranzöfische Statistiker behauptet, daß der Unterhalt eines Sol­daten für die sranzöfische Armee im Fall einer Krieges täglich mtndesteuS 4 51 Frc»., für die deutsch- Armee 4 01 Franc» und für die italienische Armee 3,90 Franc» betragen würde. Mann kann darnach die tägliche Ausgabe für die verschieden» Armee, nach der Mobilmachung berechnen. Frankreich schickt 2 200000 Man» in» Feld, Deutschland 2365800 Man», Italic» 1590000 Mann. Demnach würde fich die tägliche AnSgabe für die französische Armee auf 9 922 000 Franc» belaufen, für die deutsche Armee auf 9 723 338 Frcs. und für die italienische Armee auf 6 201000 Franc». In de» erste» 100 Lage» würde demnach der Unterhalt der drei ge- I «a»»te» Armeen die Totalsnmme von 2 584 000 000

von 100 Kciegrtagcn auch die sranzöfische» Terri- torialtruppen, de» deutschen Landsturm und die italilnische Miliz aufbieten würde, so würde infolge dessen die TotalauSgabe sür diese neue Periode von 100 Tagen 3 876 000000 Francs erreichen. Ein Krieg vo» 200 Tagen (ungefähr der Zeitraum de» Krieger 1870/71) würde demnach kosten: Frankreich 2430060 000 Frcs., Deutschland 2480000000

Frcs uud Italien 1550 000 000 F.cS. Da nur Minimalsätze angenommen wurden, so würde ein solcher Krieg wahrscheinlich die ge»annte» 6*/a Milliar­den weit überschreiten.

(DaS stärkste Mustkkorps in der deutschen Armee) hat das 7. thüriugische Jnfantrie Regiment Nr. 96, weil es drei resp. vier Koutixgentherreu hat, nämlich de» Herzog von Altenburg, die Fürsten Reust jüngerer und älterer Linie und de» Fürsten vo» Schwarzburg'Rudolstadt. Es stehe» beim 1. Bataillon in Altenburg 42 Hautboisteu, beim 2. Bataillon in Gera 28. beim 3. Bataillon ix Rudolstadt 22, zu-

Bezeichnung Mäsch oder Mösch; mit diesem Wort uud der früher viel verbreitete» Sitte, in den Kirchen kleine Kränze oder Büsche nusereS KräutleinsHertz- freydt" aufzuhängen, dürfte, wie «an vermuthet hat, auch das in die Waldmeisterzeit fallende Möschesest der Rhei»»berger Kinder in Beziehung gebracht »erden

Zuknnftßfiaate führe»!

(Wieder ei»Eka»dal i»Mo»te-Carlo.) Ein Herr Mästet, der für eine» der ersten Löw«» von Monte-Carlo galt, wurde letzthi» ertappt, al» er einer am Spieltische fitzrxdeu englische» Miß die Geldbörse aus der Tasche zog. Ei» Rüste hatte, die Fingerübung«» de, .Taschenlünstler«' beobachtet; er packte ihn i« günstigen Mom-ut beim Kragen, um ihn de» Saalwächter» zu überliefern. Die Spieler b gleiteten di«*e effektvolle Scene mit einem wahren Höllenläim, während die zarte Miß in Ohnmacht sank.

(Alte Sprüche) Der in letzter Zeit so viel­fach erwähnte Spruch der Kaiser»:Wer Gott ver­baut und feste um sich haut, wird nimmermehr zu Schanden-, hat bereit» einen Vorgänger ganz ähn- lichcn Inhalt». Al» der Kronprinz in die Armee

Ich bewirke bei dieser Gelegenheit au»drücklich, daß a die Durchschnittsfrequenz de» ganzen vorher- gegangenen Schuljahres bedeutet und b die Zahl der nach Halbtagen berechneten Versäumnisse de» ganzen vorhergegangenen Schuljahre« ... den 12. April 1895 Nr. 604. Eine bessere Beleuchtung ve«Mechanismus' gerade auf einem Gebiete, rot er am wenigst-n angebracht ist, dürste, wie die Kölnische Volkspitung' dazu bemerkt, kaum auf- zutreiben fdn.

l Spcisc-Kartoffeb

Früh- n. Spätrosen, magnn: bonum, blaue Riesen,Chartoni Ruhm von Hayger, frühe Ri Richter» Imperator, Wei wunder n. Samenkartoffeli

samme» 92 Hautboisteu.

(Wie gewisse Zeit«ug»«achrichte» ent-

<$8t§kQcb.er,

i» verschiedenen Großen, ebenso Siemrvs patrist GaS Kamt» - Ofe«, (bei allevfalfige» Neubauten rc. j-tzt schon empföhle»),

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auf Gvlt! Dich tapfer wehr', Darin besteh' Dein Ruhm und Ehr'. Denn wer'» auf Gott herzhastig wagt, wird nimmer au» dem Feld gejagt.' Dieser Spruch ist einer der sieben alten Standarten de« kurfürstlichen Regiment« Henning» von Treffenfeld entnommen, die vor mehreren Jahren in der Kirche zu Königde gefunden sind und dem Zeughause in Berlin sür die Fahnensammlung überwiesen wurden. Die Inschriften auf den übrigen Standarten lauten: Wer Gott vertraut, der wird beschützt, wie sehr ve« Feinde« Donner blitzt; wer fich getrost auf Gott »erläßt, der ist für Feinde« Waffen fest.' »Dein Zweck allein sei Gottes Ehr; auf den e« wag, Dich redlich wehr: Gott ist der rechte Kriegesmann, der Deine Feinde schlagen kann 'Mit Gott und Glück daran, mit Frieden dann, frisch und unser- zagt, wer weiß, »er den Andern jagt; Gott allein die Ehre!" Wer ein tapfer Kriegermann, schaue diese« Zeichen an, und gebrauch« seine Hand für Gott und da» Vaterland."

(Aeußerst schmackhaft für Kenner) ist folgende Bekanntmachung eine» rheinischen Schul- rathe»:Die im verflossenen Jahre in Kraft ge- treten« neue Ferienordnung erheischt eine Abänderung de» constanten Faktor» de» in meinem Publikat »om 2. Juni 1893 883 gegebenen Quotienten. Statt ,0,19* ist sür die Folge zu setzen ,0,227*, so daß der Quotient die Form erhält

,0,227 xd*

wen» bei der Etuweihunz des Nordostseekaual» mög ltchst viele griechische Schiffe erschienen vorausgesetzt, ' daß sie von eine» Gerichtsvollzieher für die deutsche» Gläubiger Grieche»la«ds mit Beschlag belegt werden kSnuteu. Daraus ist alle» ErustcS folgende, im .Figaro' veröffentlichte Depesche de»New York Herald' geworden:Die deutsche» Gläubiger der griechisch n Regierung haben beschlosst», da» griechische Panzerschiff mit Beschlag belegen zu laff n, da» bei de» Festlichkeiten iu Stiel Griechenland v.-rtreten wird.

(Unter der SpitzmarkeO welche Lust Soldat zu sei»') schreibt derVorwärts': .«l» Deserteur wurde am So»»tag Bormittag in die Kaserne de« Kaiser Al>ra»der Garde < Grenadier Regiment« der 23 jährige Rasketier Herma»» Kowvitzki eilgeliefert, der vor etwa 14 Tage» vo» seinem Truppe»theil, eine« Linie»-Infanterie - Regt- ment, fahneuflüchtig wurde. Der jung« Man» fuhr mit der Bahn »ach Berlin und hat fich bei Ber wandte» seiner Braut Hierselbst aufgehalte». Die Polizei ermittelte jedoch de» Deserteur, der fich u» vorsichtiger Weise i» Uniform öffentlich zeigte; der unglückliche «. wurde, al« er gester» Morgen mit feinet Braut spazieren ging, von zwei Kriminalschutz leuten verhaftet und heute bereits »ach sei»er Gmntso» gebracht' Nach diesem offenbare» Bedauern deS unglücklichen «.' scheint der .vorwärt»' zu wünsche», daß der Staat sah»e»flüchtige» Soldaten, die, anstatt ihre Pflicht zu thu», in Berlin mit ihren Bräute»' de» Vergnügen »achgehe», auch noch d«S i erforderliche Taschengeld dazu liefern möchte. Wa« I für ei» Schlaraffenleben werde» wir dereinst t»

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ftcbei.) Die BerlinerBolkSztg.' hatte kürzlich > eintrat, erhielt er von seinem Vater einen Degen, scherzhafter Weise bemerkt, eS wäre gar nicht so übel, jt er auf der Klinge den Spruch trägt: . Vertrau

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> Abb die Her, ofstrahe, latz, c'kt, cstfabrst fördert, ung fe u vor«

(256 rdaerwe

(Eine heitereGeschichte) wird vom Bischof von W-stminister erzählt. Trat da jüngst Je­mand auf ihn zu und sagte ihm:Reverend, wissen Sie, daß ich Ihnen einen herzlichen Gruß von meiner Mutter aurzurichtm habe.' Der Brschof, der unaemein kurzsichtig ist, da« er aber mcht me-ken lassen will, that sehr erfreut und rief in jovialem Tone: So? Na da« freut mich. Lebt die alte Seele noch? Wie geht e« ihr? gut? was? Na geben Sie nur Acht auf sie, '« geht nicht« über eme gute Mutter.' Sprach«, klopfte dem Andern auf dre Schulter und ging. Wie wurde ihm aber, al« er erfuhr, daß derAndere' kein Anderer al« der Herzog von Connauqht, unddie alte Seele' die Königin vsn England war!

(Die würzige Maibowle), deren heiterer Herrschaft wir wieder einmal e»tg«ge»gehe», darf mit dem Ausgang «ufere» Jahrhundert» würdig ei» Jubiläum feiern: U«gefähr 350 Jahr« möge» jetzt,»»,.-----------...-----------

leit ihre« erstmaligen Auftauche» i» der Literatur Franc« erreiche«. Wem, msn für ei»« zweite Periode ttlflosse« sei«. @8 war der als Botaniker namhafte --- inn nwÄ hie ^anELe» Terri-

Leibarzt Kaiser Maiimilia,» II, Rembert«» Dodo- naca», bei dem fich die früheste «»S bekannt ge- wordene Erwähnung der ihrer wirkliche» An- Wendung nach wohl fteilich »och wett ältere» Sitte fi»det, ei»em leichte» Wei»e mit duftige» Waldmeister ei»e Blume zu gebe», um das Herz froh uud die Leber gesuud zu mache«. Such in demNew vollkommeulich Kräuterbuch de» Jacobi TheodoriTabermaemoutani, Chursürßl. PfaltzMedici' vou 1664 wird die Abbildung der bescheide»r» Aspfirula odorata mit der Erklärung begleitet: Im Mayen, wa»n da» Kräutleyn noch frisch ist und blühet, pflege» eS viele Leut i» de» Wei» zu lege» v»d darneber zu trincke»; soll auch das Hertz stärcke» vnd erfreue».' Als einen speziell deutsche« schildert der alte Kräuterke»uer Joh» Gerard (1650) den heut weitverbreitete» Brauch, der übrigens tu Berlin merkwürdiger Weise erst i» Jahr 1829 von eine« Regteruugs Assessor vou Rohr (und «och daz« unter a»»glichem Widerstreben der Belheilig!«») eingeführt worden sein soll. Der AusdruckWald meister' ist beiläufig ein »euerer Ersatz für die ursprüngliche, i« Mecklenburgisch u noch hrut übliche

Mcht der Reklame, sonder» der persönliche» Weiterempfehlung durch die vielen Tausend Personen, di« " Ml'WchMkl in den letzten 25 Jahren mit gutem Erfolg gebraucht haben, verdankt diese« streng reelle Hausmittel seine große Verbreitung und allgememe Beliebtheit <. «er den Anker-Pai». EkP-ller. Won6et nm« Miederreihe»), Mckeulchmerze»,

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Sonntag, 5. Mai 1895. RSi*-. M..' Berlin Hannover, Pari«.

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