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Zweites Blatt

Bürgerverein.

am

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Schluffe

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J*1! »em Weide-Hause« uiM kanalistrt werden solle und die Oberstadt werde ein ^verpesteter Nest" genannt.

3n die Tagesordnung ei»trete«d, erhielt sodann! Snfrettox Wexel von der Magdeburger allge- »üneu Berficherungs - Aktiengesellschaft .Wilhelm«" h®8 ®ort 8 de« mgekündigteu Lortrag betr. die »erstchernng gegen die gesetzliche Haftpflicht. In bkduer, daß man unter gesetzliche Hastbarmachung der HauSbe, sttzer für alle diejenige» Fälle verstehe, in denen M .bd Sf H°"le 8» Schaden komme.

J durch mangelhafte Be

JWS ungenügendes Streuen! * n5,ta 2?b dei «ußerachtlaffung sonstiger, LorfichtSmaßregeln, wozu der HauSbefitzer gesetzlick ver.1 ^L'ihum geschehenen llnfälle haftbar zu mache» ist, tritt die genannte Unter »^Gesellschaft ^ein. Der «orstemd de- BÄger | festes hat «Ü derselben eine Lereiubarung dahin getroffen, d°ß leda Bettretende eine jährliche PrLmst xnr 4,80 Mark zu zahle» hat. Diese Ser- günstigullg ist jedoch nur ixtet der Voraurfetzmm zahlreicher Betheiligmeg gewährt worbe». 1 fll Der »ertrag lastet n. «. wie folgt': I

«Die Wilhelm« gewährt de» Mstglieder» de,I vorgenannte» Lerei»» «erfichermig als HauSbefitzer, «nf Grrad ihrer allge«ei»e» »erfichermig,bedingu»», £L8*M^OlIe 9Me' welchm dieselbe ge? srtzlich haftpflichtig gemacht werde», bi» zm H»h«, d°ab0000 Mk. Schade», zu einer Prämie van! aM0 für jeder Hau,, einerlei ob in, wnfelbe» ei» »«werbe betriebe» wird oder nicht. Für, ?eI*e" W Restauration befindet, find P?uüe pro anno zu entrichten. Sine Polizei, gebühr fawie Stempelkosten find von de« Antrag- 8? bezahl», dagegen wird von der!

6 201 icbei Rutrag eine Gebühr von Mk.

v,6° für Portoanslagen nud sonstige Unkosten^

über das geänderte Wahlrecht.

6. Die Erledigung eines Thetis dieser Arbeiten a8' ®Bi9e Anträge find negativ ans gefallen bezw. unbeantwortet geblieben. Der Protest gegen die Kanal-Gebühren und -Beiträge ist von der Kouigl Regierung auf «rund deS Communal Abgaben- Gesetze- abgewiesen worden.

r?Itet^,<8e9ta,läxbe folgende zu Gesuchen, öffent-

ltV®rfraran8en bezw. schriftlichen Erörterungen: a) J* d« Vorfitzenden des hessische» Städtetages,,

Oberbürgermeister Westerburg-Caffel, um die der-,sonders

Marburg,

Mittwoch, 1 Mai 1895.

1894-1895.

1. Der Mitgliederbestand betrug des Vereins-Jahres 1893/94 a) hiervon sind abgegangen:

1) durch Todesfall 6

2) durch Wegzug von hier 3

3) aus sonstigen Gründen 14

Der Vorstand.

Die Neu- bezw. Ergänzungswahl des Vorstandes Mim^r Abstimmung vorgenommen, ^"^ohl hatte für die Herrn Braun, Schwaner und ^"binger stattzufinden. Für Herrn,Fendt Ergänzungs- «-wählt wurden die Herren Seebinger, Schwauw und Eucker, die Wahl eines vietten Vorstandsmtt- h!rW^ml k;bhl-®Irenmba btr Gewählte ablehnend b °5fbie uachste Versammlung verschoben wwden. i

Die Erneuerung des Gesuchs um Annahme von I Postfiliale wurde einstimmig beschloffen. I

£Vftta Äu^füHu»« gebracht wird°e»^Dm» auf zur Wahl I Dem Verein aber» scheu wir ei« kräftiges Wachsen, Blühen uudGedeihmI

+ Marburg, 30. April 1895.

«eftern Abend gegen 9 Uhr eröffnete Herr Bäcker- meister Schott jun. auf FretdhofS Terraffe die nur mittelmäßig besuchte Jahresversammlung des Marburger Lürgervereins Vor Eintritt in die Tagesordnung trat Herr Schott de» Ausführung«! be8 H"'" Ingenieurs Maurer, in Bezug auf deffeu im RathhauSsaale gehattenen Borttag über b*e. Kanalistrung entgegen. Redner betonte, daß Vieles in der K-itistrung unserer Berhältniffe übertrieben sei. Die Berichte unserer TageSblätter hatte« nur dasjenige verherrlicht, was an der Kanali- strung gut zu nenne» sei. Die Stadt sei »icht i* I eiBera Zustaad, wie man in ihr znschreibe, würde», die KauAe stadtiicherseitS gespült werde», so sei den bj* Vordergrund geschobenen Mißständen ei» gut Stückchen abgeholfe». Die «»läge de, Hauptkanal,

^"^.Nutze» sonder» ei» Schade» für unsere!

,. m ,, mithin verblieben 185

b) Neu hinzugettcteu sind im Laufe des

Vereins-Jahres 33

so daß jetzt ein Bestand verbleibt von 218

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städtischen Behörde beschlossene Orbmma bett I starke ltchnng hat e^eigt, baß Set Serelir

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sitz-r und Vereinsmüglirder. M Se^ J V, ~ Ziehen wird, wie i

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um einstweilige Sisttrung des Hauvtkanals unkr I HEbei'tzer» und Gewerbetteibende«

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Audienz in derselben Angelegenheit IftNuna h.» « feieer Zusammen-

an die verschiedenen Mtuistetten gerichteten Men- Izu B°ue Kräfte ersetzt j

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k) Sääs »-?. 1

der Bitte um einen Bettchi in öff-MicheEra S» 'feh 8 »T 2 ^"-ff- d-S VerenS I

Versammlung über die neue Gemeinde-Ordnung «em Idee» S ,®ft. beB Kräfte«

|i« Rechnung gestellt. Dieser Betrag ist H», I et»mal und zwar mit der ersten Jahresprämie r en^*tC- ®e Mitgliedern des Verein» bleibt es vollständig freigestellt, eine Versicherung zu nehmen." Anträge auf Versicherungen«»en bei dem hiefiae, Vertreter der Gesellschaft, Herrn Noack, gestellt verdeu. dl

Der Jahres- und Kassenbericht, der den Mit­gliedern bereits zugegellt worden ist, gestaltet sich folgendermc-ßeu:

^mrtal^ldnmemmt^Prtt, M brr Sxp- 2 ®H, M allm Vostümtnu 2 Mr. 8k Pf.

Z^^««ld). 3nfn*tt»n»|i6Ä6r für di, nfnltot 8räi »drrdwmR«« 10 »f«., »Äl«« für bi, Ailr» »L

- ------MMlLkiL'EL''? 1 Wc ME'« «n» MEaitt

----------y *2'fc" Jlluftrtrtcs Sonntagsblatt.

2. Von den neun Vorstands-Mtgliedern schieden RiaM ' 2 ' ",i«i «»irre, am Beginne des Vereins-Jahres satzunasaemäst aus> m Nachkommen noch einsehe»,Klingelhöser, Staubesand und Fendt Alle drei

L>a,aua»s?2-' eUrcr al8 Veispiel die Stadt «wie auch Schott als Vorsitzender, wurden wiedergewählt' Mch^ott L »a » L entgegenzuhalten, daß Als Wahlzeuge fungirte Herr A Sachs als Lor n

* $Wi

»db«J«ufe«, Jja Caffeler Straße und Enichttm, Stellvertteter, Schwaner 2 Stc'llvertteter^^Müller I SWflWm S« S

»te 'h,KLk T----.l-M>« b-r Staub,sm», Fenh, al, Besitzer/ '

Ä«fiL h»6 M K ebe#^ zu widerlegen, als die, Im Laufe des Vereins-Jahres erklätte Fendt vorHochfluth schütze. Obgleich durch schttftliche Mittheilung seinen AusÄtt Ms E H«r Manrer gesagt, von Marburg werde nur etwa, Vorstand. Der letztere hielt es für rid.tiÜ S fährt tterh«10?9!' 6°? ,eix Beispiel arge-! Ergänzungswahl bis zur Neuwahl gelegmtlich der

m* 2" Deutschland eine ähnliche Jahres-Versammlung aufzuschteben 6

xb m Ee noch mit 3. Im verflossenen Vereinsjahre fanden 6 Mit- HauptkMttür" v^rschoiü"^» bleib«^ ** °k"8 statt (>T ^öffentliche Bürger-)Versammlu^en

fZi M i Herr Baderistatt, die alle recht zahlreich besucht waren Der

i^ gR^nfJ*»8* bex Ausführungen de» Borreoners!Vorstand hielt 11 Sitzungen ab darunter 2 mit 2'mT ?WI Pothmann verwahne! Vertrttem der hiesigen Krieger-Vereine (Scdanfestt und M das-,-, daß Marbmg In jene. äB.drag, b,s H mllansbee Äe be, SereM ge»a6lMraX ton.ynn, »amer d, vn»e,e, httl-ße« sions-MitMeben, (Proteftgesm btt .«.btt Ä 8H»t^Jn«Unb ^eBt ?"helm, tu dieser Hinsicht eineibeschlossenen Kanal-Gebühren und -Bcittäaet ab .?ÄÄr H«r Schott b-,eich'! z^?ieseuVersammlungen standm^folgend^eBe-

rathungs-Gegenstände, von öffentlichem Interesse, zur Tagesordnung: 8

mmmt mtsrsen di« Expedition diese» Blatt«, sowie^di» Amlolicm-Burenux von Haasenstein ». Voaler h Frankfutt c M., Easiel, Magdeburg und Wien- Rudalk YfV CVrtüvei Fr«ckf»tt «. M., Berlin,MünLn Ä?@ßf ÄÄÄ Daube u. E». in Frantfutt «. M., Berlin Hannover. Pari»!

7. Auf ergangene Einladung hin nahm der Bor. £ab axbe* Stiftnngsfeße» einzelner hiesiger Vereine Theil und spricht hiermtt für die Einladung nochmals den Dank der Sesammt- Vorstandes auS. Der Verein selbst veraustaltete uur 2 Festlichkette«. Das beliebte

-» Dtt -k-nene-mi, ,ta «-such, ben SS.n.lfe iffilf«ÄÄ

b) WÄXS 1896 SSLittL I. I Bom Büchermarkt.-----

Sorte, 9l,,er Sd' ®"'88 6,8 eiknlttm»m mk'm,b*ssJ'?'h 1870/71-) Em

Adwebr^ SeruchteIei» Snrflug »ü Famllie am Somit«« de» 2 I?- 35,w* b heraurgegebene Ueberficht über

nahmen. M * 0td8n °"f Spi^elslust statt, wozu die' gesammte Kübn^ (Verlag v«i Reinhold

d) Kaualbetträae und Son-lst^-r I Bürgerschaft eingelade» war und sich zahlreich cfa-lew ' , 1|60J Reben einer gedrängten

e) Bettraasvilickt der fi.ar?,nü' Igefunden hatte. Zur Beleuchtung des Kaiser-Wilhelm-1 bt6te?^®em^nen Verlaufes des Kriege» find

' der KauEion. Besitzer zu den Sostenlthmm» hatte die Stadtbehörde 60 Mk. bewilligt. ^°^en die sämmtlichen Gefechte, Schlachttn

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-«-e.b« Sttn«. »««bchlb »n «fiwÄää M' d «-=8«-» Wen de«S,iw fowtt LPlaEtt^

oder Gewerbetreibenden treffe», gleichfalls gfgeJL lobend Ä und der Generalftad

bedeutende Ermäßigung. ausgesprochen. Die weitere

Wir machen unsere verehrlicheu Mttglieder be-Ial- umsomehr zu wünschen,