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Ammer nxb der Stlftnngex oetmixbetn, also d Stenerkräfte dieser Elemente finke« wurden.

in einem Prozeffe gegen 16 Theilnehmer an eine« verbrecherischen Geheimbunde der Bergarbeiter Franz Sokol wegen Verbrechens gegen das Sprengstoff« gesetz zu 15 Monat verschärften schweren Kerkers verurtheilt. Infolge eines BeschluffeS des rumänische» Mtnisterrathes untersagte die Polizei die Abhaltung des für den 1. Mai von den Sozialisten geplante» Umzuges i» de» Straße» u»d ähnliche Demonstrationen.

* (Kolonialgesellfchaft.) In der «b- theilung Berlin der deutschen «olonialgesellschaft hat sich nach der .Post', eine symptomatische Krisis ab« gespielt Der 1. Vorsitzende, «bg. Prinz Areuberg (Certrnm), hatte in Konsequenz des Reichstags« beschluffeS betreffs der Bismarckehrung de» Vorsitz niederlege» müfle». Bet der Neuwahl ist uu» Prinz Areuberg miedergewählt morden und hat die Wahl angenommen. Infolge deffe» legten zwei Herren des Vorstandes sofort ihr Amt uteder und weitere Aus­tritte stehen bevor, so daß eine Zerspreugung der Abtheilong ««vermeidlich erscheint.

* (Zur ostasiatischen Frage) wird ge­meldet, daß Frankreich nur eine diplomatische Intervention bei Japan unterstützen werde nud auS dem Dreibunde, Deutschland, Rußland, Frankreich aus scheide« werde, wenn auch nur die Abgabe eine» Schusses beabsichtigt sein sollte. Der Hauptgrund für Frankreich besteht aber wohl darin, daß ihm der Gedanke des Zusammengehens mit Deutschland ««er­träglich ist. ES verlautet, Rußland habe China den Rath gegeben, die Ratifikation des Friedensvertrages noch einige Tage hiuanszuschiebe».

* Ariedrichsrust, 27. April. (Fürst Bismarck) nahm heute Vormittag das Modell deS Geschenks der deutschen Korps, bestehend i» einem auf der Rudelsburg zu errichtenden Denkmal, das Bismarck als Student darstellt, von einer Deputation alter Korpsdnrschen entgegen. Dieselbe wurde vo« Dr. Sans vo» Hopfen als Sprecher geführt. Auf die an ihn gerichtete Ansprache erwiderte der Fürst in längerer Rede. Danach empfing der Fürst im Schloß­hofe eine Abordnung aus Oldenburg, vo» der ih« als Geschenk zwei Stuten mit ihre» Fülle« vorge­führt wurde«. Nach de« Empfange blieb der Fürst mit den Herren des Oldenbnrgischen ComitsS, sowie mit den Vertreter» der KorpS «och eine Stunde im Schlöffe beisammen.

* Karlsruhe, 27. April. (Der Antrag Canitz) ist vom badische» La»dwirthschaftsrath, nachdem Landwirthschaftsminister Eisenlohr und Fürst Fürsteuberg, einer der größte« Großgru»dbefitzer Bade»«, 2C. den Antrag bekämpft hatte«, mit 16 gege» 14 Stimmen abgelehnt worden.

nöthigenfalls auch bei der Neutralität der freisinnige« Wähler zu erreiche» sein würde. 3« Dresden. Land wurde ei» Sozialdemokrat im erstenSange gewählt.

(Zur Kauzlerkrifis.) Der.Reichsanzeiger' erklärt die Nachricht eines parlamentarische» Corre- spondenten für völlig erfu»de», nach der der Reichs, kanzln Fürst Hohenlohe die Abficht zu erkenne» gegeben habe, wegen der verfahreneu Umsturzvorlage von seinem Amte zurückzutrete». Ferner erklärt das amtliche Blatt, der Minister v. Köller ist bei der Berathung der Umsturzvorlage weder Führer der Conservattve» gewesen »och hat er BergleichSver. handlu»ge» zwischen Cextr«« und Couservativen iaspirirt. Bon ei«er »»überbrückbaren überhaupt von einer Kluft zwischen dem Fürsten v. Hohe»lohe und Herr» v. Köller ist absolut keine Rede.

** (Umsturzvorlage.) Nachdem nun der umfcngreiche Bericht der Umsturzkommission dem Reichstage zugexa»gen ist, wird am Donnerstag die zweite Berathung der Vorlage irn Plenum erfolgen Lie Fraktion der Reichspartei tritt voraussichtlich am Dienstag Abend zusammen, um sich über ihre Haltung gegenüber de» Vorschläge« der Kommissto» schlüssig zu machen. Wen» die Sozialdemokratie nicht ab­sichtlich die Verhandlungen i» die Länge zieht, so dürfte sich daS Schicksal der Vorlage schneller ent­scheide», als man auzunehme» geneigt ist. Immerhin wird ei« ganz erheblicher Th eil ter Zeit bis Pfingsten durch die Umsturzvorlage in Auspiuch genommen werden, und da allgemein die Ansicht besteht, daß der Reichstag »och einige Tage vor Pfingsten ans- einander gehe« wird, um diese« Sommer nicht mehr zu tage», so ist damft dar Schicksal »och au«. stehe»der Vorlage« a« u»d für sich besiegelt. Die Meldung, daS Centrum hätte beschlösse», gegen die Umsturzvorlage zu stimme», ist vollständig erfunden. ES hat überhaupt keine Fraftio»sfitz««g i» dieser Beziehung stattgefnnde».

** (Die sozialdemokratische Umsturz­propa g a » d a) hat im Laufe deS vergangene« Freitags wieder verschiedene Nackenschläge erhalten: Im fran­zösischen Ministerrathe theilte der Minister deS Innern LeygneS mit, daß die ausständigen Pariser 2mnibuSbediensteten die Arbeit wieder aufge«omme« sabeu. Proust und Deville, der Vorsitzende und der Schriftführer des Streik-SyudikatS, werden in Haft behalten und unter Anklage gestellt; die übrige» verhaftete», aber nicht abgenrtheilte» Ausständigen werde» freigelaffen werden. Die belgische Kammer ging über den Antrag deS Seuoffen Anseele, die Kammer solle am 1. Mai zur Feier des ixtet* nationalen Arbeiterfestes keine Sitzung halte», zur einfachen Tagesordnung über. Zu Prag wurde

Fräulein Hermione ließ die Thür offen und ich hörte, was Sie sprachen.'

Die alte Dame schreckte heftig zusammen. Dann wandte Sie ihr erbleichtes Gesicht ab und antwortete der Wärterin: .Ich danke Ihnen, Frau Norch, ich fühle mich wftklich ziemlich wohl. Wollen Sie die Güte haben, nach Professor Cutter zu senden?'

Dies geschah, und al» er seine Patientin ge- ehen, schickte er nach mir und sagte mir, daß meine Schwägerin sich momentan eine« klaren Geisterzu- stände» erfreue, daß es jedoch rathsam sei, fie nicht aufzuregen. Wenn fie e» wünsche, könne fie ihre Zimmer verlassen, doch müsse sie noch stet» unter spezieller Obhut gehatten werden.

Der .lichte Augenblick' blieb und seitdem ist von Irrsinn keine Spur mehr. Neulich fragte Madame Patoff nach Paul und ich sagte ihr, daß er mtt Ihnen nach dem Orient gereist sei. Sie chim jedoch von Ihnen nicht» zu wissm, bgleich ich ihr von Ihrem Besuche erzählte. .Der ute Paul', sagte fie. .Ich möchte ihn gern ehe». Er ist der Einzige, der mir geblieben.' Sie erschien einen Moment traurig, doch da» war Alle», utter sagte, das sei ein höchst seltsames Ereigniß; ihr rrsinn könne nur durch die Erschütterung, welche fie rhaltm, al» fie fich vom Balkon in die Tiefe iürzte, entstanden sein. Vielleicht ist e» so. Auf jeden Fall ist fie jetzt gesund, und Cutter sagt, ihr Leiden würde nicht wiederkehren. Ich will hoffen, > er Recht hat. Sie zeigt sich sehr dankbar für Alles, was ich für fie gethan, und ich glaube, fie jat an Paul geschrieben. Ist das nicht eine seit ame Geschichte?

Nun zum Zweiten. Hermione kam eine»

Konversionen

* Zur thetlweffe» Deckung der diesjährige» Feh betrages i« württembergische« Staatshaushalte soll, »ach einer Mtt!Heilung desStaatsanzeigers für Württemberg', zu einer Zi»8reduktton der 4 u»d zi/zproze«tig!u StaatSaxleihen geschritten werde». Zunächst ist die Ei»ziehu»g der (Salbe» > Anleihe« auS den Jahren 1857, 60, 61 und 62 geplant, wodurch eine Erspamtß vo» rund 860000 Mar! ktzielt werde» würde. ES ist ja richtig daß die e Anleihen ix alter Währung auf den Aussterbeetat gesetzt find; allein zu fürchten bleibt immerhin, da; die Konverfion, sobald fie erst einmal eingeleitet ist, «ch auf die übrigen höher als mtt 3 Prozent der- zinsten Staatspapiere ausgedehnt werde» würde.

DaS wäre zwar eine erhebliche Ersparuiß; eS i jedoch schon früher darauf hingewiese» worden, da dieS «ur eine scheinbare Ersparniß wäre, weil u« da« Betrag fich die Einkommen gerade der kleinen

Madame Patoff ist vollkommen gesund; fie peist mit un», geht spazieren, fährt aus, spricht und liest wie jedes andere menschliche Wesen worin fie vollkommen von Chrysophrasta abweicht, welche Alle» thut, wie es noch Niemand vor ober nach der Sündfluth gethan hat. Wir wissen nicht, was wir aus dieser «Situation machen sollen, deshalb suchen wir uns mit derselben so gut abzufinden, wie e» geht. Doch nun, wie es fich zugetragen. Hermione bekam den Einfall, ihre Tante ein ober zwei Tage nach ihrer Abreise zu besuchen. Frau Rorth hielt fich wie gewöhnlich mtt ihrem Lesebuch und ihrer Handarbett im Vorzimmer auf. Zufällig hatte meine Tochter die Thür nicht vollständig hinter sich geschloffen. Die Wärterin, deren Amt eS ja ist, die Kranke zu beobachten, lauschte und hörte Madame Patoff lebhaft und fließend sprechen Sie hatte noch nie aus der kranken Munde etwas anderes gehört al» .Ja' oder .Nein' .Es ist chöne« Wetter" oberEr regnet*. Frau North tonb auf und näherte fich der Thür. Ihre Patientin sprach über ein Buch, da» fie gelesen, und Hermione antwortete ihr, al» ob diese Konversation fie gar nicht überraschte. Dann begann Hermione plötzlich, sie zu bitten, daß fie ich doch nicht mehr absperren, sondern mit uns leben möchte, weil fie doch vollkommen gesund sei. Frau Norch war wie vom Blitze getroffen, verlor le koch nicht den Kopf. Sie that jedenfalls das Beste, was fie thun konnte. Schnell entschlossen rat fie in Madame Patoff's Zimmer ein jedoch o ruhig, wie fie stets zu handeln pflegte unb agte in der harmlosesten und natürlichsten Weise rerWelt: .Ich mich freue unendlich, Madame Patoff, daß Sie fich gesund fühlen. Entschuldigen Sie,

Marburg,

Dienstag, 30 April 1895.

Statut, : ®etotu ®enofii

Es ist freilich trostlos, daß Mangels gute» MllexS i« Reichstage die reiche» Si»»ahrneqaelle» kB Reichs brach liegen bleibe» u»d de» BsxdeS- frmten die Sorge für Zuschüsse a» die ReichSkasse afgebürdet wird; allein dieser Instand der be- Aränktex Engherzigkeit ix der Volksvertretung kann «d darf doch nicht für die Dauer sei«. Max sollte dr Etnzchlstaatex also, um die Folgex der Steuerver »tigeiusg im Reichstage auch bex demokratischen «d sozialdemokratischen Staatsbürgern recht fühlbar z« mache», lieber zu einer Erhöhung der direkt« Stenern, insonderheit zur Besteuerung auch der ge tixgetex Einkünfte seine Zuflucht nehmen, nicht aber Weber bat schon schwer genug bepackten Mittelstand noch mehr belasten.

Die Börsenpresse allerdings ist über daS Vor- jche« der württemdergischex Regierung ganz entrückt, vwkr doch durch die Konverfion bett Banke« nab torfen reicher Gewinn. DieBojfische Zeitung" rechnet schon ans, baß bie Initiative Württembergs die andern deutsche« Staaten unb schließlich auch bas Keich zu Konversionen zwing« werbe. Dadurch d« rund 6000 Million«mobil', was könnte für ei»Geschäft' gebe» I Scho« bie legitime mittelnngSgebühr ber Banken nab Kommtssio»S- ser allein würde den Besitze« der bedrohte» An- ich« viele Millione» au» be» Tasche» zieh«; ab« Pjehex davon, daß .golbfichere' Emission« zur t« Zett erscheinen unb wieber ein« Theil deS vaoch .seßhaften' bentsche« Kapitals dem Anslanbe

Dar «ach« »ürb«.

Deutsches Reich.

* Aertt»,28.April. (Tagesbericht.) Unser Kaiser hat geste« seinen Jagdanfenthalt in Kalt«. bronn ix Bade« beenbet und sich über Karlsruhe «ach Darmstadt begeben zn« Besuche deS Großhazogs- PaareS von Hesse», Heute besuchte ber Monarch gemeinschaftlich bex Gottesdienst mit bent Großherzog E.ust Ludwig. Morgen reist der Kaiser zur Jagd nach Schlitz. DoS Befinden Er. Masestät ist ein vortreffliqes. Die Kaiserin wird am kommenden Dienstag mit ihren Kinde« nach dem Neuen Palais bei Potsdam üderstedeln. Zum Besuch bei Kaiser paares wirb bei Kronprinz von Griechen land nebst Gemahlin Anfang Mai hier erwartet. Prinz Heinrich von Preußen hat den Bonner Männergesangverein eixgelabex, be« Abend- fest i« Kieler Schloß beizuwohn«, baS am 22. Juni

Anlaß ber Eröffnung bes Nordostseekanals ge­geben wirb. Major o. Wiß « ann ist mit seiner fangen Frau heute zu ständigem Aufenthalte von Bab ßanterbetg hier eingetrosftn. Gestorben ist gestern in Wiesbaden ber frühere LanbeSdirektor und LaxbtagSabgeordnete Wirth, ix Stettin ber Kgl. Generallieutknaut z. D. v. Strantz, 75 Jahre alt. Die Aoreife des Majors Müller nach Südsestaftika leitet einen neuen Abschnitt in der Lerwaltungsgeschichte des Landes ein: bie definitive Trennung der LandeShanptmannschaft vo« Komrnanso der Schutzttnppe. Major Leut »ei« wird fich in Zukunft nur der Verwaltung widwe», während Major Müller den Befehl über die Schutztruppe übernimmt. Prinz Karl von Dänemark, der zweite Sohn des Kronprinzen, soll fich »ach einer Mitthellnng ans Kopenhagen mit der Königin Wilhelmine von Holland verloben. Prinz Karl ist am 3. August 1872 geboren und die Königin Wilhelmine am 31. August 1880 Letztere weilt z. Z. mtt ihrer Mutter in England.

* (RetchStagSwahlen.) Nach den nunmehr vollständig vorliegenden Wahlergebnissen in Weimar erhielt Reichmuth (tonf.) 5257, Knhlemarn (nat.-lib.) 2354, Baumbach (Freis.) 4657 unb Bändert (Soz.) 5742 Stimmen. Es findet somit eine engere Wahl zwischen dem Kandidaten ber Reichrpartei, welchen cho» im erst« Wahlgange ber Bund ber Lanbwirthe nnb bie Antisemtteu unterstützten, und dem Kandidaten der Sozialdemokratie statt. Genau wie 1893. Die Freisinnige Volkspartei, welche bis dahin dar Manbat inne hotte, ist auch diesmal nicht zur Stichwahl gekommen. Der Vorsprung bes sozialdemokratische« Ibanbibat« ist so gering, daß bie nationalliberalen Stimme« für bex Sieg genügen uxb biefer daher

Krschtint täglich «fcn «m Werktag« nach G«m» nnb m i aa Aointagm. Oxartal-AbawununtS-Prii» bei der «rpe-

42 1UU dttia« L Mk., bei allen Vastämtern 3 Ml. 25 Bfg. (erll.

Bestellgeld). JnseratiausgeSühr für die gespaltene Zelle »bet deren Ran» 10 gfa, Reklamen für die Zelle 25 Pf«.

ehmig«, intlastui S.

tpflicht

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition diese» Blatte», sowie die Annoncen-Bnreanx von Hoasenstein n. Vogler in _

Frankfurt a. M., Eaffrl, Magdeburg und Wien; Rudolf XAX. 5?abra Moffe in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. 9

Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover, Pari».

Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg ««d Kirchhain.

- -ja;fcSCTS»v*** Jlluftrirteö S-nntagsblatt.tz.täMäk.

Morgen« zu mir in die Bibliothek und sagte mir, daß Paul fie »m ihre Hand gebeten, und daß fie eine Werbung nicht abgelehnt. Junge Mädchen find stets sehr eigenthümlich, wenn fie einen Mann lieben und e« nicht eingestehen woll«. Selbst, verständlich sagte ich, daß e« mir sehr angenehm ei, daß fie Paul» Werbung angenommen. Als ich ihr dies sagte, wußte fie jedoch nicht, mir zu antworten. Da» Ende war, daß sie sagte, fie könne Paul nicht heirathen, trotzdem fie ihn liebe, bi« er der unglücklichen, gege« ihn vorgebrachten Verleumdung ein Ende gemacht. Ich glaube, Sie wissm, daß man ihn halb und halb der Beihilfe an dem Verschwindm seine« Bruders beargwöhnt. Hat e« schon je größerm Unfinn gegebm? Das war e«, wa« Chrysophrafia mit ihrer abgeschmackten Ge- schichte von Kain und Abel meinte.'

_________________(Fortsetzung folgt.)

Kunst, Wissenschaft und Leben.

* Srümge«, 26. April. (Universität.) )er ordentliche Professor be« Strafrecht» und Strafprozesse», sowie ber Encyclopädie und Methodo- ogie ber Rechtswissenschaft Dr. Karl Süber, ge* ioren zu Celle, ist hier im 61. Lebensjahre ge* korben.

** LüSeck, 27. April. (Ausstellung.) Dis deutsch-nordische Handel«- und Industrie-Ausstellung wird trotz erheblicher Erweiterungsbautm am 21. Juni eröffnet.

" Leipzig, 28. April. (Professor -hl er sch), bedeutmder Chirurg, Letter des hiesigen Krankenhauses und Generalarzt, ist heute früh 3 Uhr gestorben. Er wurde 73 Jahre alt.

PaM Patoff.

Erzählung in 8 Bänden von F. Marton Crawford.

(Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.)

>Lo hat e« den Anschein', antwortete ich.

Heute Abend werbe ich mtt Balsamides darüber sprechen. Er ist in solchen Dingen ungemein klug «ib er wird den Namen de» Schwarzen, welcher fie Uhr verkaufte, schon ausfindig machen.'

__ Wir trennten un«, und ich ging, meinen Freund Ansuchen; doch er hatte Dimst unb würde vor . mofta Ämd nicht zurückkehren, würbe mir gesagt. So ' * fischte ich den Rest des Tages bamti zu, daß ich

braust 8eftt$e machte. Nach dem Hause Gregorius zurück- fihrend, fanb ich einm Brief von Carvel vor, den ttsten, welchm ich fett meiner Abreise von England ^halten. Er lautete:

OflMein lieber Griggs! Seitdem Sie un« ver- Vii fißm, hat fich ganz Ungewöhnliche« und Uner« »artete« ereignet Ich habe mtt meiner unglück- C8?j^Wn Schwägerin mehr Unruhe gehabt, al« ich r wat'W,en beschreiben kann; bie Sache hat fich jetzt zu Kirftolet völligen Verwandlung ber Scene zugespitzt, betau»1 i^e Sie selber nicht im Stande find, zu ahnen.

-iadame Patoff hat al» gesunde Frau ihre nahezu 6ed)t fin und ein halbes Jahr innegehabten Zimmer ' *rlaffen! Sie werden nicht weniger erstaunt sein, wner zu hören ober Paul müßte Ihnen ge« fischtet haben, baß er um Hermione angehalten fit. ehe er un» verließ, unb daß diese die Werbung fiyenommen.

u Jedenfalls werden Sie nun wissen wollen, wie *9 dies Alles zugetragen.