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MchlW Jätung.

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhain.

-«Jllusirirtes Sonntagsblatt.

M 89

4r<*thti täglich «xfcn cs iSrrficira xcch 6eax- xnb 8«t*rte|*t Ouartal-AbommimtS-PrttS bei brr Srp«. bttws 9 ML, bei Alles tzeSästteru 2 ML 85 Pf,, («xll. BeßÄliad). Jss«r«ti»sr»»bAr für di« pfraltatt Zeil« «5n der« M«na 10 8f« Rttk«,« ffc di, Heil« 95 Bf»,

Marburg,

Mittwoch, 17 April 1895.

Anzeigen nimmt entgegen di« Expedition diese? Blatte», sowie die Annoncen-Bureanx von Haasenstrin u. Vogler in Frankfurt a. M., Taflel, Magdeburg undZWien; Rudolf Mofst in Frankfutt «. M., Berlin/ München u. Köln; G. L.

Daube «. Co. in Frankfutt a. M., Berlin Hannover, Patt».

XXX. Jahrg.

borge trug.

Heirathen.'

Annie befindet sich

Zeitfragen des christlichen Volkslebens.

in Folge eines Schlaganfall» gestorben "

- Dresden 13 April. (Fraenkel-f.) Ge.

IM* VSc.twofk Tli« ffßlfL.r... __ '

Aus FriedrichSruh.

♦T Berlin, 12. «p:il.

rr lebhaft: .Luitpold IO, das freut i 3x dieser Ansprache ist also i» weuigeu markig-, lauf'« Reue thmr. lluter deu ueuetze» tzefteu dieser «ich, daß der Boyer auch zur See geht, da« macht l SUicheu die Aufgabe der deutschen Politik gegenüber! Sammlung erweckt iusouderhett die Schttst- Der deu Baynn auch Frmde ! i Rußlaud erschöpft: wir wollen nicht« vou Rußland I evangelisch soziale Kongreß in Frankfurt a. M '' vou

. ®ex Rußland« ferne« Süden zu« Sachse«- I und der östliche Nachbar kann nicht« von un« be 18. Röder, hohe« Znterefie Die Kritik die der' Ber.

Immer voller und rauschender ist tu den lehttn Walde gepilgerten Deutschen gab der Fürst wei-e gehren, auf dieser gesunden «tuudlage « do« beste fasser a» bie »telb^ex« fl n« 6btI6aMb Laei

Tagen der Sttv« der Huldiguugeu gewesen, der sich Regel« und staatsmännisch tief erwogene Lehren über sriuvernehme» zwischen deu beide» »ächten fich auf I die leider vielfach verwttr-ub S

indü'erFestzeitdankbarerSriunerungnachFriedlichsruh ihr «erhäliniß zum Heiwathlonde und ihre Pflichte» richten, wenn beide Theile nicht künstlich eine» Streit- ist eine !charfe abn zutreff?,d/ uub

-rgi-ßt; ,u A» «g btt Woche find die Hüter und gegen da« Volk, dessen Schutz -nd freundliche «ast p-ukt suchen Auch hier «ahnte b« Fürst wieder daß sie taXS Ä "ä-nd ob J±k

W°h«r ber 3uge»v, vorgest«» sinb tap ere lichke t sie geuieße». Jede« in« Her, zu schaue, an bie wichtige Aufgabe brr beutsche« Politik, die über bi- bedenküchen Ziele^ des flo,flI£fft8 b« n1ütt e#b«e be» seefahrende» HansatzammeS und beutsche und seiner besonderen Sorge zu gedenken u»d trotzdem berechtigte Empfindlichkest des östliche» Nachbar» in der ihatsächlicheu Leitnng der Serie! «üb» ItÜü Prüder au« weiter Ferne von de» Gestaden de» mmer da« Ganze, die Ehre und Wohlfahrt des der Polenftage nicht «uthwillig zn verletzi«, .«it und N°u«°n« ficht

Schwarz°» M--r-« a-di- festliche Schwell- get-et-n deutschen N-me,« zn betonen und mächtig zur Pfleg- Rußl-nd ist l-icht-r zu leb-n als -S «it Polen der de» gesamte» .wi senschaftlichen"' Solar««- « um ihrer frohbewegte» Stimmung begeisterte» Ausdruck I dieser Guter anzusporne,, da« ist ja bie seltene Kunst, Fall fein würde' - diese« Mahuwort, da« ja au« Sinne der obe,ge,mte, @MiaI»oIttff -

jb gebe«. Und «er immer kam, der f«d den I die be» große» Staatsmann zugleich al» große,! de« Erfahru»ge» der letzte» fünf Jahre »ur zu ge-Iso heißt e« t, ber Röder'scheu^Broschüre nur i*

gietit, Recken, be« hochgemuthe« Träger beutscher I Re«sche« offe«bart «ab die er fett be« Tage« derI wichtig begründet werden könnte, kehtt immer wieder, »der Industrie-Atmosphär- die Gesellschaft

nationaler Größe im reiche» Besitz aller seiner unver» I unfreiwillige» Rast nur uw fassender noch und deut» Iwo der große Staatsmann die Frage zu berühren I ihne» nur in den Umrisse» vo» eiefHU»*

schlich-» «oben; wie -tu »verfiegbarer Quell licher hat bethätigeu köuue«, al» e« vordem möglich Beraulaffog hat. ° ' i»en.pre«1

es um diese in uusere Tage immer wuuder. gewe en Aus der Ausprache an die Deutsche» aus Dankbar und «it eine« unveräußerliche» Schatze bestehen nur bie 2V» Milli°»« 3ndukri'earbett«

^net hiueinragende Gestalt. Den Lehrer» und Odessa seien folgende interessante Stellen h-roorge großer Anregung und vaterländischen Empfinden« be- Daß e« da», außerdem »ock « ?

Bildnern der Jugend legte er die Pflege der Zukunft! hoben:Ich freue mich immer, wenn, wie die» in! schenkt werden auch die letzte» Gäste, die im Sachse», I Familie« giebt die Laudwittbschast h.ihe» a wirn*

be8 «ati0»alt« G-istes a.» Herz, d-» w-lterh«te« Rußland doch geschieht, die Deutsche, i« AuSland- wald- jetzt Einkehr gehalten habe,, die geweiht- selbstständig- SIei*meitter^

± d»sp'V »»s°«m-»h-lt«, n-b ich s-h-, wie fie i» Ganzen Sätte verlasse», wie di-, welche ihnen voraufginge» 1 Mtlli°»Ha-dw-rker»it6bi8 10 bi»5oNell» h«s-°"scher Weltmacht und Seeherrlichkeit. die auf prospettre,. Dazu gehö-t «it, daß die Demsch » und di- ihnen noch folge« wolle». Sie werde-ihr.» wird fast völlig Übeisehe».' Mb-r d« K°!o«ü' der gefestete» Gr-ndlage de« einigen Deutichlaud mit de« Justitutionen der rufst cheu Regierung nicht Freunde» i« der tz-imath »zähle««»e«, daß da« selbst schreibt Röder chlieblick DerKosala.. höhere Aufgabe« uud stolzere Ziele finde« können, in Opposttion -nd Friktion treten, sonder« daß fie gewaltige Vermöge» a» heroischem Wolle», lebens' eine Macht i« u»sere«^wirtbsck-ftk^»N al» ihnen jemals die Vergangenheit geboten. Als sich immer »inner-, daß sie i« -uilaude -nd unter voller Erfahrung und schlichter Weisheit nch u»ge. s'be» «nde» TbMÖS d-mFürst-ndurchdie Direktoren de« N°rddeutschenLl°hdd-r Herrschaft be« russische« Kaiser« lebe«. Da« ist! schmälert fei, 8 «SE fieS^b bS?

b Bremen eta JRobeH b<8 Schnelldampfers .Prinz- mir auch politisch immer «wünscht gewesen «nb dient Gestern ist es nun still zugegangen st- Wald- Hau, aus ih« z-komwttcke»' ttcktia« Wattst«»1 regent Lu tpold'überreicht w«, antwortete der grers- dazu, bie guten Beziehung-» zwischen Rußland und schlosse, einer aehmüthigen Weihe gehörte dieser Tag, dahin auffaßt, daß «it be« ebMaett i, SSL «-ck- di-«'sprach- ». »^cho« vor 600 dem Deutsche- Reich zu kultivire«, da wir keinen der sonst eine festlich frohe Untttbrechuag großen voller Ernst g «acht

3abte« hat bie^»«wer glagge: i» be» Kreuzzüge. Ärund habe«, «it btn Russen zu zanken. Wir Schaffen« gewesen, bet Tag, a» welchem bie Bafis anf alle soziale», gesellschaftliche« Ve bält.M- Sng

als eine Hauptstütze be« beutscheu Kaisers und der »olle, nicht» vou ihnen, wir habe« Pole« genug I seine« häuslichen Glücke» geboren, wie Fürst Bismarck der Kongreß streng evanaelisck fei» fn b-°tsch°« ^chS eine Rolle gespielt. Die ll-einig eit und die Ruff.« auch, st- könne« weder Souigsberg einst freudigen n»d dankbaren Stolzes bekannte. Die «vasgelinmSleugn«, tiega,?» ob balb»a!«a

b D-utch-- beruht nicht wie «an gewöhnlich -och^Pofeu gebrauche»; also wir stnb in ber für Zeugnisse der letzte» Woche» werbe« be« Allein schlosse« werde« ' Die ZeitftE.' tim

«eint, auf der Sta«mesvttschiede»heit. ES ist diel Großmächte wu«sche»Sw-ttheu Lage, baß wir einander Isamte« bewiese- habe«, daß «« ih» -nd sein Idir Ehr Belser'sck-» s, ®£re?c

Verschiedenheit bet Herrscher gewesen; die Fürste» nichts zu beneide» hebe» und daß Kei»er vo« un» Wohl Millionen treuer Herzen bangen und sorgen Stuttgart) «tieL* ix ßeü c ^? bh?^*.8 ? '«trugen sich nicht unterftuander, und so wurden beide» etwas besitzt, was be« Nachbar b-qehrenS and daß «»endliche Liebe, soweit Deutsche au dem geschloffeu-S Ganze ist Die Sestell!»^^.

die Unterthan« nach der Farbe der Uniform, die sie w«th erscheint ei» seltener Fall. Der Russe «acht Erdenru»de wohue», ohne Rast stch b-eisnt, de. ein.« Ba«d vo!^ acht sHefttn^ (SSSäÄ

trug», veranlaßt aafeinwer zu schieße» Daß sich wohl zuweilen darüber lustig -nd ärgert sich Dank abzutrage«, den die Nation ihre« größt.» umfassend), welcher unaefädr b ?.» ? h die? beseitigt worden ist, danke, wir deu r-gierer de, darüber, daß der Deutsche »ehr arbeitet »teer; aber Sohne schuldet. «|<|ei,t Beaefln!M» Ä n Ä8fl?

Autorität-», die auf das traurige Privilegium ber eis Streitgru.d besteht nicht. Ich möchte ' " luuae. be» Jn !!7. ±

richtet haben, ihre deutschen Unterthaneu gegeneiuaaderzu mein» politischen Eriu.eruug an Sie die Bitt-richte», «ettfrtfflPtt hp« rftriftftrf-.pn 5ßottaaftaIe»öermHWf L?..n?^ btnilt ble

Hetzen, und da find bie hanseatische» Regierungen pflegen Sie die politische Frenndschaft, bie un« und ^eUMgeN 06S cyNstttlyM |S B * oermlttelt- «-sugiprei« für deu Band dessubllS nützlich «nb wirksam gewesen. Sir habe» auch der rusfichen Regierung ein Bedüifniß ist; wir VMksleveNs. > ' '

Sonderinter-sse« gehabt, aber fie haben schließlichIhaben Gegner genug im Anrlaude n»b im 3.1a»be,| * Unter diese« Titel erscheint feit fast »ebn!

doch das Gefühl eine» großen deutsche- Volke Ium nicht für geboten zu halten, daß wir keinen Jahren eine fortlaufende Sammlung von Broschüre, Deutsches Reich,

»zngehören, behalten, weil fie die deutsch. FlaggeIGegner muthwMig aufsuche«. Rußland ist j-d-nfallt Ibie, auf positiv evangelische, Grundlagen beruhend ! * Ä<ttte 14 Avril

ivx See beinahe allei» vertreten habe, Ei, Hoch ei» besserer Nachbar als wa cher andere; jedenfalls in weite» «reise» die lebhafteste Anerkennung stets Kaiserlich^« Maieftäte« 12!

f dt- deutsche» Hansast die, Mfa Ml Gon ist «it Rußland al« N-chdar leichter ,« leben, als gesu.de» hat. Auch wir habm bereits »ittag eÄ0»7xabVimÄ

»öS- sie schütz-, und ihre Schifffahrt sezn-u l' es mit Polen fei« würde Deshalb bleiben Sie auf da« vo» den Herre« Freiherr vo» Ungern-1 iörte der Saifer ^erfr

Nachdem ber Fürst geenbet, trat er a» das Modell »gut deutsch, aber schädige. Sie bie russische Freund-1 Sternberg und Pfarrer H. Dietz geleitete Unternehme» I v Lewinski und nabm utilOnrifit/siMk61 ®eier

d'° ------ d» Schiffeslchaft .Ich,,-- shi.,U ..r toggCgXggg

Vüttl VaWff. Q., a «apitel °h«- stch umzusehen. .Sie hat Paul wieder er. hörte ich ihn sagen. .Wie glücklich mußt Du Dick

» Lieber John', fragte Frau Carvel, fich ihrem!könnt und auch, rote anzunehmen ist, Griaa«. öl«Ifühlen.' 9 UBI

«tat ErMlnn, in 8 BLudm von F. Matt-U L-awroid.leiten nähernd und vertrauensvoll die Hand auf!er neulich Abends mit Cutter zu ihr ging.' I

l-a-nd, Jage mir hälft Du es für .Würbe es Dir reckt fein wenn ich fie heute S--miE

(FottfchrmG.) ! möglich, daß zwischen Paul und H-rmtone trgend! besuchte?' fragte Fra» Carvel ß 9 K | Kummer' nr einen einzigen

.Ich konnte nicht länger dort im Zimmer etwa« im Werke sei?' V = ... n«h

bleiben", sagte Hermione. .Tante Ch-yfophrasia! »Du gütiger Himmel! Wer hat Dir bas in den! erkennt sie Dich i-tzt auch, anbl J! . . .

spricht in ihrer gewöhnlichen Weise mit Paul Wo Kopf gefetzt?' fragte Carvel. M ^aU ^Mte ^ Mädcken ?br s* rffÄi* iu f°^ btt8

waren Sie so lang-?' .Ich war bei Chrysophrafta -' begann Marv.I^-n? «TT ?e tfl6t M an0emein.*

.Ich habe in Begleitung des Professors Cutter! Lbrufsvärafia! Obo webt der Wind hoher ? I \ !enem ®tt9ela_ ®'5e ®or?e ^^en leise gesprochen, und ba

ber Madame Paroff ?inen Besuch abgestattef, ant- lief?e Heber tofo. Frau Earvel in demselben Augenblicks etwa« zu

Mft» X«8. Marn«, to »TiteTLm g»«K. . »-«-«"«», ------ «- Em d-. «» P--I- -»IE »W hi-m.

.Wirklich- O da« füllt mich! J-tzt kann ichlheil.n und redeke k-inm Unsinn! Se-inn au&Inr te^r n,$ eint8e Tag- warten, ehe wir etwaasitch dewerkte ndoch sem ernste« Wesm und daß er

»Besuchen Sie Ihr- Tante auch, Fräulein können. Ich würde in eine Heirath zwischen ihm S mein tnterefPrte.

«r. ., .. , lunb H-rmione nicht einwilligen. Zwar' hege ich! ,, E)u bie Herren heute nicht be. I (Fortsetzung folgt)

,3«^«««; meine Eltern sehen es ledl^h nicht! nicht den geringsten Zweifel, daß er keine Schuld I^E? fragte Frau Carvel plötzlich. !

*rn- S« öttilen, "--strömt «ick zu sehr. 3^!a« dem Verschwinde« seines Bruders trägt, dennoch! »Ich wollte einen Vormittag für meine Bücher! ÄUtlft, «BipcnfÄUft Uttb ßcBCtt

Antes Schichal nicht furchtbar traurig? UnbLöd)ti i<5 nicht, daß H-rmi°ne einen Mann haben', antwortete John. Seine Frau nahm * Kieken 12 «17 m '

vnnes»^W ven ^st-st-u, ^lck-r H^rakhet, an dessen Namen fich eine solche GeschichteI viese Erwiderung für einen Wink auf, fich zu Obeikonnstoria'lratb' dIr U9'^ 3)61

^ne Mutter m dreiem Zustande gesehen und fick^pft,. entfernen, und verließ bas Zimmer mit bem ®e- ftabtift nnm »r« S «« Elm in Darm.

Ä*Ä * ^ras*** * <***« * *"* « *

p.*<n °*6B -$a* '-»>»'«- «i-°E »«,. "»mstw g-L'sl«, L

Mnnig fn ober nur em bofes Spiet mit bem ötr.ft tn bkfet $in^t eben so wenig an Paul .ch mich nieberfefite «nb1 metoen « T»rSb« 13 S r , «

fonSS 6^optMa, ober als Paul an sie denkt, begann, beobachtete ich Pauls Gesicht, und es kam Heimer Hoftath 'vr^^Wilhelm^Ge.

& J" 1 ^uhen Weise für ihr Wohl,UÄnge«s^ist Hermioue noch viel zu jung zum m-.r vor, als habe er fich verändert, seit ich ihn der Ingenieur.Wissenschaften an der ^önial^

!vor sechs Monaten in Teheran gesehen. ! technischen Hochschule ist heut» fr« «n t ^cn

besser", sagte er plötzlich,! »Hill athmet rnan den süßen Dust dll Heimath",! W 0f