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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«.
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täglich ach« « W«kt»g« »ach kam- «ad LUUU . Kngtigtn nimmt entgegen di« Expedition dieses Blatt«»,
Aarrtagen. — Onartal'WoannimitS'Vni» bti der *qn- wlrtTvItTrt - sowi« bi« Smwncm-Bnnmlx von Haasrnstri» n. Vogl« in vv— _ ,
ttbnSäRL, bet all« B'Mem S Mk. 86 «fg. («xll. Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wim; Rudolf XXL. Äfl.
e^g«Ib) 3nf«reti«nl|i6flbt sür die i espattene Me Donnerstag 28 Märr 1895 Moss, in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. "O 1
»d« d«m «amu 10 Vf«., Reklauen für di« Zeile «i Vfg. xyumiClöluy, ÄO JMIU$ 1O«7U. Daube u. To. in Frankfurt a. M., B«li« Hannover, Pari».
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Erstes Blatt.
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Bitte lesen Sie!
Wir erlauben uns hiermit die Mitteilung, daß wir mit unserer, am 1. April er. auszugebenden Nummer, eine im Format der Gartenlaube erscheinende 8 Seiten umfassende mit 15 künstlerisch ausgeführten Illustrationen geschmückte Festschrift zur Feier des 80. Geburtstages unseres Altreichskanzlers, beifügen «erden. Damit nun diese Familienfestschrift als ein dauerndes Gedenkblatt rechtzeitig in den Besitz unserer verehrten Leser gelangt, richten wir die freundliche Bitte an dieselben, die Bestellungen bei der Post auf das nächste Quartal vor dem 26. d. Mts. gefl. machen zu wollen. Wir können nur dann den rechtzeitigen Empfang verbürgen.
Expedition der„66erft. Zeitung“
e »terschul, nächst!
l Como Lmmt und bi [188
Zur Umsturzvorlage.
* Marburg, 87. März 1895.
3» der »Post* Vrröffevlischt et» kühlde»Kuder Rau», der hochbedeutevde Schriftsteller Dr. Ha»S v. Hopfe» folgende Erklärnug:
.«US bedauerlichem MißverfiänduiS ist mein Name »ter eiue, bereits ziemlich weit verbreitete „Ein fabuug" gekomwe», die eine Versammlung auf de»
19. d. M. in der Hoffnung beruft, daß ihre Staub'
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gebungeu dazu beürageu werbe», „die dem deutsche» Geiste aus § 130 der sogenannte» „Umsturzvorlage' drohende Gefahr abzuwende».' Mir ist besagte .Einladung" nie zur Unterschrift vorgelegt worbe». Ma» hat irrtümlicher Weise meine Bereitwilligkeit eine Versammlung, in bei jede Meinung gehört werbe» solle, ohne vorherige Dewo»stratio» für irgend eine bet beide» Meinung«» mit einberufen zu wollen für eine Zustimmung zu dieser unzweideutig Partei «greifende» .Eiuladvng" genommen. Diese Zu-
Paul Patoff.
6» Erzählung i» 8 BLudm von F. Marton Srawford.
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wieder nach dem Norden reisen zu »ollen, »dl sie beabsichtige, zu ihr« Verwandten nach England pnückzukehr«. In der Furcht, ihr Leiden könne sich verschlimmern, hielt ich Unterbrechungen der Fahrt für geböte» Eie erbielten mein Telegramm « Wien, nicht wahr? Da« Ihrige ging nach Wie«, baden, dann nach Como und hierher. Ich unter-
»Arme, arme Lady", rief der Profeffor, seine grauen Augen auf Paul'« Sestcht heftend •6« hat keinen Zweck, die ganze Geschichte noch einmal zu wiederholen, aber da« ist e«, war sie denkt."
Paul lehnte sich an einen Baum, er bedurfte der Stütze. Für bett Augenblick versagte ihm alle straft de« Körper« und de« Geiste«. Cutter stand
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(Nachdruck vttbotem) (Fortsetzung.)
«Lea»5 «Fahren Eie fort", sagte er. .Wie kamen Sie « koÄ knn hierher?"
ye» .Sie werden begreifen, daß ich Madame Patoff [361f in solcher Zett nicht »er(offen konnte", fuhr der Proftffor fort, innerlich die Kraft seine« neuen Bekannten bewundernd. .Sie bestand darauf,
-,-ö neben ihm, voll Furcht, daß er »»fallen würde. Doch Paul besaß große Willenskraft und jene Selbstbeherrschung, welche man fich unter Fremden — ,,„1 an eignet Nach wenigen Sekunden stand er wieder
le <8K > .Eie glaubt, ich habe ihn ermordet?" rief Paul, (lÄs t» dem GeM, daß seine größte Befürchtung ein. getroffen war.
stimmuug aber muß ich auf« Entschiedenste versage»; den» ich kana nach «einer festen Ueberzeugung trotz der Einficht, daß ich mich mit vielen bedentende» Männern und auch lieben Freunden in Zwiespalt setzen werde, im Wortlaut der genannten § 130 eiue Gefahr für die freie Forschung »nd die schöne» Künste in Deutschland durchaus nicht «kennen. Der Paragraph vnlangt zum Begriff seines strafbaren ReatS die Kumulation der beschimpfenden Aeußerungen mit der Gefährdung des öffentlichen Frieden». Die freie Forschung kann ihre höchste» Aufgabe» «fülle», oh»e zu beschimpfen, und die schönen Künste haben keineSweg« die Bestimmung, den öffrutliche» Frieden zu unter, graben, geschweige denn beides zugleich. Weder Strauß .Christliche Glaubenslehre" noch Darwins sämtliche Werke würden vom Wortlaut de» § 130 berührt - werden. Ein Staat ab«, d« einem entarteten Schrifttum, ein« toll gewordenen .öffentlichen Meinung" die Zügel «achtlos üb« den Hal« würfe, hätte aufgehört, der Stuhr seiner Schicksale zu sein, und verdiente den Namen eines geordneten Gemeinwesens nicht «ehr. Wohl glaube auch ich, daß der freien Forschung und den schönen Künste» in unserem Baterlande nicht zu unterschätzende Gefahren drohen. Aber ste drohen nicht von der Sette, woher, fteilich nichts wenig« al» geschickt, die sogen. „Umstmzvorlage" eingebracht worden ist, fand«» von einer ganz anderen, wo «an fich inS Fäustchen lacht, wenn die Häckel und Brentano, die Jensen und die Haushofer, die Menzel und die Knaufe der Sozialdemokratie die Wiese mähen. Als der Staat nicht mehr die Kraft besaß, die schamlosen Scht»pf«eieu des genialen Aristophane» im Zaum zu halte», just i» dieser Zett unbeschränkter Meinungsäußerung ward der Mann der freien Forschung, ward Sokrates gezwungen, seiner Ueberzeugung halber den Schierlings becher zu leeren. Unter de« Gejohle von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit schnallte man den Dicht« klasfischer Elegien, Audrs Chöni«, unter'S Fallbeil... und die ganze freifiunige Volkspartei der Girondisten dazu. Auch wir find in einen Kampf eingetreten, in de» nur eine starke Staatsgewalt die höchsten Güter d« Nation in beffere Zeiten hinüberzurette» vermag. Wer jetzt den Staat entwaffnet, bereitet, bewußt oder übertölpelt, der vaterlandslofe« Anarchie den Sieg vor. Daru« wollen wir Menschen und Gesetzen ruhig und nüchtern in» Gesicht und in die Paragraphen sehen und uns am Hellen Tage nicht vor Gespenstern fürchtenI Berlin, am 24. März 1895.
Dr. HanS v. Hopfen."
eeichnete die an Sie gerichtete Depesche mit dem Namen Ihrer Frau Mutt«.
li ß?^° toe'$ daß ich Konstantinopel ver-
.Rein, ich fürchtete, daß diese Nachricht einen schlechten Eindruck auf ste machen würde. Da ste jeder Brief ungemein erregt, f)abe ich die an ste gerichteten in Empfang genommen und geöffnet, auch den Ihrige».'
.Ist ste in jeder and«n Beziehung zurech- ung«fähig?" fragte Paul, nur mit Anstrengung sprechend.
.Ja, vollkommen."
.Dann ist ste überhaupt nicht irrfinnig," sagte Paul im Tone der Ueberzeugung.
.Ich »erstehe Eie nicht," antwortete d« Professor, den jungen Patoff überraschend anblickend.
.Wenn Eie wüßten, wie sehr meine Mutt« meinen armen Bruder liebte und wie wenig Interesse ste stet« für mich an 6en Lag legte, dann würden ste den Vorgang besser verstehen Ohne irrsinnig zu sein, mag ste die vollste Ueb«zeugung hegen, daß ich an Alexander« V«. schwinden Schuld trage, wenn ich ihn nicht gar ermordete. Eie lasen meinen Bries — da werben Sie fich erinnern, wie seltsam d« Verlauf d« An aelegenheit war. Nicht» al» da« Zeugnis eine« Kawaß ist vorhanden, um meine Unschuld zu be- weisen."
.Allerbing« ist die Geschichte höchst seltsam", sagte bet Professor ernst. .Trotzdem bin ich d« Ueberzeugung, daß Madame Patoff unter dem Ein- ffuffe ein« Halluzination steht. Ich kann mit nicht denken, daß ste bei klare« Erstände fähig
Der Kaiser in FriedrichSruh.
Friedrichöruh, 86. März 1895.
Zu ei»« großartige» «Uttärische» Huldiguug. die eiue» gläuzeude» ko»trast büdet gege» da» tt»> würdige Verhalte» der ReichStagSmehrheit am vorige» Eou»ab«d, gestaltete fich heute b« Besuch, be» Se. Majestät ber Kais«, al» ein« b« «ste» Gratulaute» zu« achtzigste» Geburtstage, begleitet vo» Er. k. u. k. Hoheit bet» kroxprtaz« u»b einem glänzenbe» Gefolge, be« Fürste» Bismarck i» FriedrichSruh abstattete. Noch lodert tat ganze« Reiche und weit hinaus über seine Creny» bi» t» be» fernsten Erben- winkel, ta dem deutsche Herzen schlagen, hell die Entrüstung über da» unbegreifliche Gebähte» bet Männer, die ta kleinlichem Patteidünkel dem größten deutsche» StaatSma»» z» seine« achtzigste« Geburt» tage eiue Kränkung augedeihen ließe«, die doch den greise« Heide« tat Sachsemvalde sicherlich weit we«tger schmerzlich berühre» vttd, al» die deutsche» Mttbürger, i» deren Namen jene Volksvertreter zu handeln Vorgabe«. Noch schwillt jedem ehrliche» deutsche» Patrioten die Zornetader, wenn er jener klägliche» Sitzung in de« neu« bauten Reichspalast gedenkt, über die die Nachwelt ihr vernichtende» Urteil abgeben wird. Da hat Se. Maj. der Kaiser selbst «tt begeistertem Herzen da» zu weithinleuchtendem Ausdruck gebracht, wa» ta diese« Tage« ta Palast und Hütte ttotz Zentrum, Freifin» und SozialdemoKatie die Herze« jedes pattiotische« Deutsche« «füllt. Wahr lich, der heutige Tag ta FriedrichSruh ist «U seinen Katserworte« und de» Donner ber Geschütze, ber fit begleitete, bie beste Antwort auf bie nichtigen Redensarten, »tt denen die H«ren Richter und Konsorten ihr nndeutscheS Gebähten zn beschönige« suchten!
Scho« gestern herrschte, wie die „Post", b« wir btefe« Bericht entnehmen, meldet, in der Umgegend bei sonst so friedlichen FriedrichSruh eta regeS «tlttärischei Lebe«. In Schwärzende ck waren im Laufe deS Nach Mittags Halberstadter Sülch fiere etugerückt und in Mühleubeck, Schönau, Ohe und Schönningstedt befanden fich WaudSbecker Husaren, Infanterie und Artillerie.
Heute stütz regte es fich ttotz des RegenwetterS überall. Hier war eta Pikt Kavallerie und dort Landgendarmerie zu fetzen. Ans der Landstraße von Stormar« nach Lauenburg wurde eine Ehrenpforte «richtet, ebenso vor dem Dorfschulhau» und dem Schloßeingang. Das Schloß, der Bahnhof, das Postamt und die Bille» find mit Flagge» festlich geschmückt, namentlich schön die Specht'sche Billa.
wäre, in so heftiger und eigenfinnig« Weise an Ihrer Schuld festzuhalten."
«Ich glaube, e» würbe besser sein, Sie unterließen eine Zusammenkunft", antwortete der Profeffor nicht wenig« bestimmt. ,E« dürfte Ihnen nur durchaus eine höchst unangenehme Szene er- wachsen."
.Welche böse Folgen nach fich ziehen könnte?" fragte Paul.
„Welche ihren Geist noch «ehr v«wttrt."
.Da« glaube ich nicht, verzeihen Sie, Herr Profeffor, daß ich Ihnen widerspreche, ab« ich bin fest übnzeugt, daß meine Mutter nicht geisterkrank ist — nicht im Geringsten — und daß e» mir gelingen wird, ihr diese« Unglück im richtigen Lichte ,u zeigen."
.Ich fürchte da« •egenteil", antwortete Doktor Cuttet traurig.
.Ab« Sie wissen e« nicht", bestand Paul aus einem Vorhaben. .Ehe Sie nicht vollkommen von threm Jrrstnn Überzeugt find, hülfen Sie mich nicht an meinem Vorhaben hindern. Ich bin jetzt ihr einzig« Sohn", fügte « bitter hinzu, .da muß ich auch al« solch« handeln. Schon um meinetwillen kann ich e« nicht zngeben, daß fie unseren Verwandten in England die Berichte in ihrer jetzigen Auffassung mitteilt.'
„6« wird von keinem Nutzen sein.'
.Von keinem Nutzen?' tief Paul ungeduldig glauben Sie, daß mein Chef mich hätte vor Er- ledigung ber Angelegenheit von Konstantinopel abreisen lassen, wenn nut d« geringste Andacht gegen mich begründet sei? Ich glaube doch, da» muß jedn Vnnünstige einsehen!'
Au» Hamburg, Bngedorf, Retabeck mb ben au bete» Orten ttafe» hier «tt jebe« Zuge Huuberte eta. Mit be» Nachtzuge ist eta Detache»«t ber Berlin« Polizei, zwei Wachtmeister, bretaubzwauzig Mau« unter Leutnant Bogel uub 18 Beamte b« politische» Polizei, hier a»geko«»e», die »tt d« durch Wand»« decket Husare» »«stärkte» Laudgendarmerte den Sicher« heitSdieust übernommen hab«. Die Absp«ru»g begann schon u» 9 Uhr.
3« Laufe be» Vormittag» waren bie obengenannte» Truppe» nach btm KreuzungSpunkt b« Straßen Aumühle Schwarzenbcck uub FriedrichSruh-, Forsthau» Perlebng ,»sam«e»g«ückt uub hatten hi« Aufstellung genommen, »» Se. Majestät ben Kais« z» «warten. Die Truppen stauben mtt ber Front nach Friedrich »ruh. Am rechte» Flügel, di» dicht an den Weg FriedrichSrnh-Forsthau» Perleberg heraugezogen, die Eskadron de» Kürasfier- Regiment» von Seydlitz (Magdeb.) Nr. 7 mit dem Trompet«- korp» und der Standarte, daneben die erste Staat« pagnie be» 2. Hanseat. Inf.-Regt» Nr. 76 »it ber RegimentSrnnfik, ben Spielleuten uub der Fahne be» 1. Bataillon», weiterhin die Eskadron be» Hannoverschen Husaren-Regiment» Nr. 15, ebenfalls mit Tro«, peterkorps und Staubarte, uub «blich am linken Flügel bie Batterie ber 4. Abteilung beS Holsteinisch« Felbarttllerie - Regiment- Nr. 24 mit 6 Geschützen. Die Truppenteile war« ta etaiSmäßiger Friedt »SstärK aufmarschiert, in felbmarschmäßige« Anzüge, die kürasfi«e mtt dem Küraß.
Bald nach 12 Uhr erschien Se. Majestät der Kais« in Kürassier Uniform vo» Eisenbahn-Uebergang bei ber Aumühle, westlich von FriebrichSmh, her, wo er ben Eonbeizug verlassen hatte und von be« Komwanbenr bi8 Kürasfier > Regiments, Eeydlitz, Oberstlentnant Gras von Klinckowstroem, und be« Regiments Adjutanten Sek. St. Bronsart von Schellen- ooiff erwartet worden war.
Nachdem Se. Majestät der Kaiser, ohne daß bei seiner Au kauft Ehrenbezeugungen erfolgt wär«, den Befehl zum Anmarsch zu ber Paradeaufstellung erteilt hatte, rückten bie Truppen nach einem etwa 200 Meter westlich vo» FriebrichSruher Schlöffe gelegenen an ben Park anstoßenden freien Platze ab, wo in Hufeis«for» Aufstellung genommen wurde. Die Kürasfiere, die u» 12 Uhr 25 Mtn. aus den Parade- vlotz einschweukten, rückten dabei au den westliche», die Husare» vud die Artillerie a» d« östliche» Ra»d des Platzes, während die Infanterie mit der Front nach Norden die Hnfeifeuform der Aufstellung ergänzte. Se. Majestät d« Kaiser, der ein« prächtig« Such» bestiege» hatte, ritt beim Sumarfch mtt de«
.Ja — jeder Vernünftige', antwortete der Pro« feffot kaft
Paul blieb stehen und blickte dem ernst« Mann mit d« goldenen Brille in die inteflig«tm Züge.
.Herr', sagte «, .ich will Sie nicht beleidigen, ab« wenn Sie sottfahren, mir zu widersprechen, so muß ich glauben, daß Sie andere Gründe hab«, al« die Sorge um meiner Mutter Wohl.' Sein eingefallene« Geficht nahm dabei den Ausdruck festester Entfchloffenhett an unb feine kalten, blau« Augen begannen gefährlich zu leucht«.
.Dann habe ich nicht« mehr zu sag«', ent# gegnete der Gelehrte. .Ich hab« kein moralische» Rttht, auf Sie einzuwirken.'
.Nein', sagte Paul, .und Sie dürfen die Begegnung mit mein« Mutt« auf kein« Fall verhindern. Ich möchte fie nur einmal seh«. Ich kann Ihnen nicht sag«, wie tief ich mich verpflichtet fühle für den Beistand, bm Sie mein« Mutter geleistet, ab« in Bezug auf meine Einwirkung auf ihre Auffassung tonn« Sie Ihre Behauptung nicht auftecht haft«. Ich bitte Sie bah«, heute Ab«d eine Aussprache zwischen mir und meiner Mutter zu veranlassen."
(Fortsetzung folgt.)
Kunst und Wiffeuschast.
I« Riederrheinischen Musikfest 1895 werden folgende Solisten mitwirk«: Frau Marcella Bem brich, Fräulein Johanna Nathan, Fräulein Charlotte Huhn, Herr Willy Birrmkovm, Herr tarl Perron, H«r Anton Sisterrnan» und am Klavier Herr Eugen d'Albert.