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Verantwortlicher Redakteur: Harry Finkingiu Marburg. Redaktion und Expedition: Markt 81. Fernsprecher Rr« 56.

Eit täglich außer an Werktag« nach Sonn» und gen. Onartal-Lbonaaumtr-Prei» bei der Expe» 8 Mk., bei all« Postäwtera 2 ML 85 Pf,. (exkl. Bestellgeld). JuseratiouZgebühr für di« »»spalt«« Heil« »der der« Raum 10 $ft, Reklawm für di« Zeil« 85 Pfg.

Marburg,

Sonnabend, 23. März 1895.

Anzeigen nimmt entgegen di» Expedition dieses Blatte», sowie di» Annoncrn-Burraux von Haasmstrin n. Vogler in Frankfurt a. M., Löffel, Magdeburg und Wim; Rudolf Moffr ip Frankfurt a. M., Berlin, Münch« u. Köln; ®. L. Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin Harmover, Pari».

XXX. Jahrg.

von roden

Staatsrat.

B. C. »erlii, 21. Mär, 1895.

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Sm der gestrige« Sitzung wurde» »ach der Pause dir Lerhaudlunge» über Nr V der Vorlage .Maß »ahme« auf de» Gebiete der Kreditorga»!- satiou" fortgesetzt und durch Suuahme der »ach stehe»de» Beschlüsse erledigt:

1. Zur Aesuuduug de» Realttedit» ist et»r «ig- lichst wett ausgedehnte Uwwandlung kündbarer, nicht «nortifierbarer und »eist hochverziaSlicher Privat- Hypotheken in billigeren, unkündbaren, «it Zwangs vnorttsationeu verbundenen Avstaltskredit ei» dri»ge»deS Bedürfnis. ES ist zu diesem Zwecke eine anderweite Regelung der BeleihungSgreuze für Landschaften und Mchwertige öffentliche Rreditanstalten unter Mit heranriehung des staatliche» Kredit» i» Erwägung zu Men, gleichzeitig aber auch, soweit dies noch er forderlich, der Kredit der Snstalte» i« Sllgemeinrn ob namentlich für den kleinere« Grundbesitz, zu Atglicher zu mache«.

2. Für die Förderung der Personalkredtt» ist die Bildung eines Landes-Kreditinstitut» etwa i« Su schlaffe an die Seeha»dlung wünschenswert, durch MlcheS die Verbände ländlicher Genoffenschafte» die zu ihrem Betriebe nötigen Mittel unter Bedi»gu»gen erhalte»»»en, welche ihrer Organisatio» entsprechen. Diese» Kreditinstitut würde auch andere» ge»offen« schaftlicheu Orga»isationeu des Mittelstände» (namentlich de» Handwerkerstaude») zugänglich zu »ache» sei».

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3. Die Bildung eine» staatlichen Melioration»- fond» ist in Erwägung zu ziehen.

l 4. E» ist zu erwägen, inwieweü die Förderung größerer Wirksamkeit de» Gesetze» vom 13. Mai 1879 durch vermehrte Anstellung von MeliorattonStechuiker» und llebernahme von VorarbeitSkosten zu erstrebe» sei.

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3» der heutige» Sitzung wurde über eine» au» de» Beratungen der zu diese» Zweck niedergesetzteu

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1.15

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Kommission hervorgegangene» Schlutzurtrag zn I 1 der Vorlage .Maßnahme» zur Hebung der Preise !la»d»irtschaftlicher Produkte* verhandelt. Bet der Abstimmung über diese Position der Vorlage wurde der Antrag der Kommission in nachstehender Fassung a»ge»om»en:

Der Staatsrat erkennt die Notlage der Landwirt sschaft an. Die dadurch drohende Gefährdung de» , allgemeinen Staats Interesses fordert mit Notwendigkeit dir Anwendung aller durchführbare» und zweckoie»- lichr» Mittel zur Bekämpfung der Notlage. Bei der

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P«ml Patoff.

®w Eqählr«» tu 8 Baud« von F. Mario» Erawford.

(Nachdruck verboten.)

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(Fortsctzxug.)

,6» war nicht meine Schuld, Effendim', sagte der Kawaß in großer Auftegung. .Paul Effendi und ich sahen nach den Andächtigen hinunter, und al» wir un» plötzlich umwanden, war Alexander kffendi verschwunden. Wir tonnten ihn nicht »iebttffnben. Vorher hatte ich ihn jedoch gewarnt, sich nickt von un» zu trennen *

.Glauben Sie, daß e» möglich sei, ihn irgend. Wo zu finden?' fragte Ananoff, de« Manne« Wieder« holung kurz abschneidend.

»Sicherlich kann der Effendi aufgefunden werden, e» wird nur Zeit tosten.'

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Weshalb sollte e« Zeü kosten, wenn ihm kein Unglück zugestoßen oder er nicht eingekerkert ist, dann muß er heute feinen Weg nach Pera zurück« falben.'

.Effendim, er mag sich in den dunklen Straßen verirrt haben. Wen» der Bekji ihn ohne Laterne antraf, so wurde er, dem Gesetze gemäß, verhaftet'

Er hatte unsere Laterne', sagte Paul, »denn wir fanden fie nicht wieder.'

Wo» könnte er thun?' unterbrach ihn der af.

»Er ist ter Vorgesetzte über sämtliche Eseltreiber ton Etambul, Effendim. Der Sultan gestattet ihm,

nmtf I »Da« ist wahr', antwortete der Kawaß ^^^.Doch', fügte er in plötzlichem Erwachen einer [Iffneuen Hoffnung Hinz», »der persische Gesandte, Effendim*

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veautwortuug der dem Staatsrate tu diese» Staue vorgelegte» Fragen ist derselbe zu folgeudeu Ergeb »iffe» gelaugt:

I.

Die in Nr. 1 der Vorlage für deu Staatsrat anfgeführte« Vorschläge, welche eine »»mittelbare Eipfluß»ahme auf de» Preis des Getreide» durch Etugretfe» de» Staate» tu de» Handel bezwecken, find al» undurchführbar und, wenn fie durchführbar wären, hinsichtlich der Erreichung de» Ziele» einer allgemeinen, gleichmäßigen Preissteigerung al» zweifel­haft tu ihrem Erfolge erkauut wordeu. Eine so weitgehende Aufgabe, wie fie de« Staate in den Vorschlägen zngedacht wird, erscheint unvereinbar mit einer richtigen Auffassung der Stellung deS heutigen Staats im Erwerb»- und Verkehrslebeu. Der Staat kann nicht den Einkauf und Verkauf des Getreides mit der Verpflichtung, dabei da» Bedürfnis der Be­völkerung zu bemessen und jebtrytt und überall ficherzustelleu, übernehmen. Die Organe deS Staate» find dazu nicht geeignet. Wenn damtt noch der Auftrag verbunden ist, da» wichtigste uud allge­meinste Nahrungsmittel, namentlich der ärmeren Klaffen, teuerer zu verkaufe», al» der Staat dasselbe in Händen hat, so muß hierin ein sozialpolitisch sehr bedenkliche» Vorgehen gefunden werden. Die staai- liche Leitung de» Getreideverkehr» würde Ursache der größten Unzuftiedenheit, gehässiger Verdächtigungen und dadnrch schwerer Schädigung de» staatlichen Leben» fein.

Es kommt hinzu, daß die Monopolifierung des Handel» mit auswärtigem Getreide den Handel im Allgemeinen, insbesondere de» Exporthandel »ad dadurch auch die Sndustrie und ihre Arbeiter schädigen würde. Auch kann nicht von der Hand gewiesen werden, daß andere ErwerbSzweige den Anspruch aus Eingreifen des Staats zur Sicherstellung von Preisen, »eiche den Produktionskosten entsprechen, beanspruchen könnte», wenngleich anzuerkenneu ist, daß die Be­deutung der Laudwirtschaft für das Gesamtwohl nicht annähernd von einem der andere« Erwerb», zweige erreicht wttd.

Endlich find die sämtlichen bezeichnete» Vorschläge nicht tu Uebereinstimmung zu bringe» mit den be­stehenden Handel!verttägen, da dieselben die in letztere» gewährte BerkehrSfretheit ihre» Umfange nach mehr oder weniger dirett vertragswidrig be­schränke» würden. Sine Abänderung der Verttäge würde ohne Gegenleistung nicht erreichbar, auch an gestcht» der vorstehend entwickctten grundsätzlichen Bedenken nicht erstrebenswert fein.

von ihnen Tribut zu nehmen, woraus der größte Teil feine« Einkommen« besteht.') Vielleicht würden sie Erfolg haben, wenn ihnen gesagt würde, fie er­hielten Peitschenhiebe, bi« Alexander Effendi wieder aufgesunden sei.'

,Da« ist ein Gedanke', sagte der Gesandte kaum im Stande, ein Lächeln zu unterdrückenIck werde sofort an Se. Exzellenz schreiben und zweifle keinen Augenblick, daß er e« thun wird.'

,6» war nicht meine Schuld' begann der Kawaß auf'» Reue.

.Dessen bin ich noch nicht ganz gewiß', ant- wartete der Diplomat. .Wenn Sie ihn auffinden, werden Sie entschuldigt sein.'

Ich glaube nicht, daß der Man» zu tadeln ist', bemerkte Paul, welcher die Besorgni« desselben um Alexander« Verschwinden noch nicht vergeffen hatte. »Ich bin entschieden davon überzeugt, daß da« Verschwinden meine« Bruder« nicht in gewöhn­licher Weise stattgefunden hat.'

So denke auch ich', ontmorlete der Graf.Sie können gehen', sagte er zu dem Kawaß, welcher sofort da« Zimmer verließ. Seiner Entfernung folgte ein kurze« Schweigen.

Herr Patoff', begann der Gesandte dann plötz­lich.Sie befinden sich in einer sehr heiklen in einer sehr gefährlichen Lage.'

In einer unangenehmen nicht in einet ge­fährlichen, so weit ich zu sehen vermag.'

Lassen Eie un« offen fein', antwortete der Andere.Alexander Patoff ist Ihr älterer Bruder Sie empfinden e« al» eine Zurücksetzung, daß et einen zu großen Anteil an seine« Vater« Vermögen

*) Thatsache.

II.

Der Staatsrat glaubt, daß eine wesentliche Besserung durch solche Maßnahme» »it Erfolg a«z». bahne» sei» wttd, welche eine Verbillig»»-der Hervor brlugnugS- u»d Umsatzkoste» der landwirtschaftliche» Produtte, eiue Verbilligung der für die Laadwiitschaft notwendigen Rohstoffe, Schutz der Zucker- und Bräunt- weinproduktton, Förderung der Renten gnt»bild«ng, Verbilligung und Besserung de» Kredit» zum Zweck haben; auch hält er eine Erwägung der Währung»- frage für dienlich.

Demgemäß beschließt der Staatsrat:

1. Die gemischten Tranfitläger nebst ihrem Zoll- ttedit ans solche Läger zu beschränke«, welche de» Transitverkehr dienen und nicht für den Snlandver- kehr ankgenützt werde»;

2. durchgreifende Reform der Produttenbörse im Sinne thnnlichster Beschränkung ber den Produtten- prei» beeinflussenden Spiel- «nd Spekulationsgeschäfte;

3. Unterstützung der genossenschaftlichen Errichtung von Kornspeichern, um da» Angebot der Produzenten zweckmäßiger zu gestalten;

4 Erwägung einer Aenderung der Kredit- und der AuSbeuteverbältniffe der Mühlen in dem Sinne, daß die Begünstigung de» Vermahlens von aus­ländischem Getreide vermieden und der Verkauf des inläudtschen Gittelde» nicht fernerhin benachteiligt wird;

5. die Reform der Zucker- und Branntweinsteuer, gesetzgebnng auf den von der EtaatSregiernng in Aussicht genommenen Grundlagen zu beschleunige»;

6. die von dem Herrn Reichskanzler in Erwägung genommene» Verhandlungen hinsichtlich der Währ»»gS verhältniffe zunächst abzuwarte«;

7. zur Verbilligung der landwirtschaftlichen Produktion

eine möglichst »tedttge Gestaltung der Eisen- bahatarife für Roh und Hilfrstoffe wie für land­wirtschaftliche Erzeugnisse,

die Erwägung der Einführung von Tarifen auf der Grundlage einer fallenden Skala unter Berück fichtignng etwa entgegenstehender berechtigter lokaler Snterefsen,

die Erwägung einer außergewöhnlichen Er »äßigung für bestimmte Artikel auf weitere Ent­fernungen in jedem ettzelnen Falle,

endlich die baldige Einführung der bereit» in den Eisenbahn-Dir» ttio» S-Bezirken von BreSlau, Brom- berg und Berti« geltenden Etaffeltari'e für Vieh beförderung auch für alle andere« LandrSteile;

erhielt. Sie haben ihn niemals besonder« gern ge­habt Er kam unaufgefordert hierher und hat fich während seiner Besuchszeit unangenehm ge­macht Gestern erst hatten Sie einen heftigen Streit mit ihm und Eie zürnten ihm deshalb wie ich glaube, mit vollkommenen Recht. Sie gehen am Abend in der Begleitung nur eine« Manne« nach Stambul und kehren ohne Ihren reichen Ihnen lästigen Bruder zurück. War wttd Die Welt über diese Thatsachen urteilen?'

Glühende Röte stieg in Paulr vorher so bleiche» Gefickt und in heftigster Erregung sprang er vom Stuhle auf

Sie haben kein Recht Sie wollen nicht sagen Großer Gott! Wie können Sie an so etwa« denken'

,3ch glaube e« nicht", sagte der Gesandte, ihn am Arme fassend und ihn beruhigend.Ick denke nicht» Derarttge». Beherrschen Eie fick und seien Sie ein Mann. Hier, setzen Eie fick nieder und seien Sie vernünftig Ich beab- ficktige nur, Ihnen Ihre Lage richttg vor Augen zu führen

Sie treiben mich zum Wahnsinn', antwortete Paul leise, während er in ben Stuhl zurücksank.

Run hören Sie mich an', fuhr der Graf fort, und vor Allem hatten Sie fich Überzeugt, daß ich Zhr bester Freund bin. Die Welt wird nicht er­mangeln, zu sagen, daß Sie ihren Bruder zu eigen- nützigen Zwecken auf die Sette geschafft haben Niemand außer einem türikiscken Unter beamten kann da« Gegenteil beweisen. Sein, nein, regen Sie sich nicht auf. Ich sage Ihnen die unoerhüllte Wahrheit Ich weiß sehr gut, daß Alexander fick durch seine eigene Thorhelt vielleicht in» Verderben

8. Begründung leiflnagSfähiger Landgemeinde« bei AuSsührung der Gesetze über die Bildung vo« Rentengütern und zu diesem »ehufe staatliche Unter­stützung der letztere« unter Ausdehnung dieser auf Arbeiteistellen;

9. behuf» Besserung des landwtttschastlichen Reib, ttedttS eine möglichst ausgedehnte Umwandlung künd­barer, nicht amortisterbarer und hoch verzinslicher Privathypotheken in billigeren, unkündbare», mit ZwangSamorttfation verbundene» AnstaltSttedit «nd zu diese« Zwecke eine anderwette Regelung der »e- leihungSgrenze für Landwirtschaften und gleichwertige öffentliche Kreditanstalten unter Mitheranziehung bei StaatskreditS in Erwägung zn ziehen und den Kredtt dieser Anstalten auch für deu lleinere« Grundbesitz möglichst zugänglich zu mache»;

10. die Bildung eines LandeSttedtt-Institut» i» Anschluß an die Seehandlung zm Förderung bei Genossenschaft» kredit»;

11. die Bildung eines staatlichen Melioration»- fand» in Erwägung zu ziehen und die Ausführung von Meliorationsarbeiten zu erleichtern

Zur Erläuterung der Puntte 5 bis 11 wttd auf die vom Staatsrate gefaßte» ausführlichen Einzel- beschlüffe verwiesen.

Hierauf geruhte Seine Majestät der Kaiser und König die Verhandlungen mit folgen­der Ansprache zu schließen:

Meine Herren!

Rach achttägiger angestrengter Beratung find Sie nunmehr au de» Schluß Ihrer Berhaadluugen ge­langt. Wen» auch das Ergebnis derselben hoch­gespannte Erwartungen vielleicht nicht überall befrie­digen mag, so ist eS doch für die Aufgabe Meiner Regierung, alle wttksame» Mittel anzuwendeu, u» der Notlage der Landwirtschaft Hilfe zu bringen, von hoher Bedeutung, daß auf diese» Gebiete durch Ihre Verhandlungen die Grenzen de» Erreichbaren klarer erkennbar geworden find. Die erschöpfende Erörterung der allsettig anerkannten Notlage der Landwirtschaft, ihrer Ursachen, ihre» Umfange» uud ihrer Folgen, sowie die sorgfältige Prüfung aller Mittel, welche bisher in der Oeffentlichkett oder im Laufe Ihrer Beratungen für die Ab­hilfe in Frage gekommen find, bilde« eine wert­volle Unterlage für die weitere« Entschließungen Meiner Regierung. Die Sachkunde und die prak­tischen Erfahrungen, welche in Ihrer Mitte vertreten und bei Ihren Beratungen zum Ausdruck gekommen find, geben Mtt die besondere Gewähr, daß die Vor­schläge, welche das Ergebnis Ihrer Verhandlungen

gebracht, ich muß jedoch auf die öffentliche Meinung bedacht fein, im Falle er nicht wiedergefunden wird'

Er » miebergefunben werben', unterbrach Paul feinen Vorgesetzten.Unb ich sage, er wird roiebergefunben I*

Ja, so sage ich auch. Trotzdem ist die Mög­lichkeit vorhanden, daß er verschollen bleibt In­zwischen ist Alarm geschlagm. Die Geschichte wird heute Abend und morgen mtt allen Bor- und Neben- fragen erörtert werben. Deshalb, mein lieber Patt ff, hatte ich e« für ratsamer, daß sollte Alexander nicht innerhalb der nächsten Tage wieder zum Vorschein kommen Sie besser thäten, sich auf einige Zeit zu entfernen, bis die ganze Ange­legenheit vorüber ist. Eie können Ihren Ruf ge­trost in meine Hände legen, ebenso wie die Sorge für bas Ausfinden Ihre» Bruder« unb werben fich unter allen Umständen viel Kummer und Un- qelegenhetten ersparen. Ich werbe e« einrichten, baß Sie auf ein Jahr nach einem anberen Posten ver­setzt werden, und wenn da« Geheimnis aufgeklärt ist, tonnen Sie zurückkehren unb Ihren Anklägern mit Stolz entgegen treten.'

Aber', sagte Paul, weldjer wiederum er­bleicht war,es erscheint mir unmöglich, daß mich irgenb Jemand in Verdacht haben tonne, meinen Binder aus solchen Gründen beseitigt zu haben. E» ist die« eine geradezu entsetzliche An« 'chuldigung. Wtt bürfte ein Mensch so Unerhörtes wagen?'

(Fortsetzung folgt)