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Bekanntschaft kein Einiger eine Sehnlichkeit eubtcf « Sei Maler versprach «enderunge», doch führten diese »ach allgemeine« Urteil auch nicht weiter. Jnznijchen kam die Fasching' und «allzeit, taS Genie brauchte Geld und sandte eine Zahlungsaufforderung durch de» Rechtsanwalt. Nach allseitigem Rat entschloß stch die Bestellerin, das Urteil eines gerichtlichen Sachverständige« abzuwarte». Dieses Urteil erfolgte und lautete dahin: Da« Bild sei zwar nicht gut, doch A-.hnlichkeit ließe fich ihm nicht absprechen, den» tin Port äc sei ähtlich, wen» eS möglich wäre, aus einer Reihe von etwa fünf Dame« die gemalte zu erkenne». Nach einir so hochweise« Entscheiburg anS dem Munde bei Herr« gerichtlichen Sachver- stänbigeu, Professors der Akademie nnd bei Künste usw. zog die Auftrageberin iS vor, keine Berurtet lang abzuwarte« und zahlte.
— LebenSversicherungs» Gesellschaft zu Leipzig, auf Gegenseitigkeit gegr. 1830 (alte Leipziger). 68 sind vom 1. Januar bis Ende Februar 18951064 Versicherungen über 7470600 M. beantragt worden, 33 Versicherungen über 138400 M. mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Als gestorben wurden in derselben Zeit angemeldet 140 Mitglieder, die mit 819650 M. versichert waren. Der Versicherungsbestand stellte sich Ende Februar 1895 auf 62200 Personen mit 433 Millionen M. Versicherungssumme, das Vermögen auf 125 Millionen Mark. Für fällig gewordene Versicherungssumme sind bis jetz ausgezahlt 85 Millionen M. Dividenden an die Versicherten gewährt 42 Millionen M.; Dtvidendenvreserven in Höhe von 21 Millionen M. liegen zur weiteren Vertheilung an die Versicherten bereit. Bei der alten Leipziger Gesellschaft, die eine reine Gegenseitigkettsanstalt ist, fließen alle Urberschüsse den Versicherten wieder zu. Die Dividende der letzteren beträgt für die länger als 5 Jahre bestehenden Versicherungen tat laufenden Jahre 42 °/0 der ordentlichen Jahresprämie und bei abgekürzten Versicherungen außerdem 1 i/2 °/0 der Summe der gezahlten Zusatz-
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— Der heiße Streit um die rhythmt. scheu Znngenbewegunge« al« «»fehlbateSBe lebu»gsmittel der scheintot geborenen Kinder tobt in Pari« immer «och fort in der AcadSmie de MSdicine. Dr. Laborde, der Entdecker «nd unentwegte Verteidiger
«tt souveräner Verachtung jedes anderen Verfahrens, >aS seinige als da« unfehlbare darzustellen. Nach hm wäre die in den meisten Entbindungsanstalten angewandte Jnsufflation von Mund zu Munde nicht nur ei» unwirksames, sondern auch schädliches Vor gehen. Dasselbe führe alle« Anscheine entgegen nur eine sehr geringe Quantität Luft in die Atmu«gS> organe der Neugeborenen ei» u»d diese Last wirke überdies nicht durch ihr Eindringen i, die Tiefe, ondei« durch reflektorische Reizung der Rachen und Kehlkspfschletmhäutt, also auf indirektem Wege Des gleiche» das Verfahre« mittelst des KehlkopfschlaucheS, sowie die künstliche Atmung. Der Vorzug der rhythmischen Zungenbewegunge», die für Dr. Laborde die physiologische Behandlung des Todes par ex- cellence bilden, bestehe darin, daß dieselben in direkter und darum desto wirksamerer Weise die empfindliche» AtmnngS»ervr», insbesondere den obere» Kehlkopfnetv, reize«. Die meiste» Leiter der ®nt btndungkanstaNen, «. a. die Professoren Pinard und Tarnier, sind jedoch durchaus nicht geneigt, bet Laborde'schen Methode die Palme zuzuerkennc». Dieselbe habe fich, wie a«S bei praktische» Versuchen in den betreffenden Anstalten hetvo:gega»ge», nur in zwei Fälle» al» ein der Jnsufflation überlegenes Mittel erwiesen; in alle« andere« Fälle« sei sie jedoch uuzureiche«d gewesen. Die betreffenden Versuche müssen daher noch eine Zeit lang fortgesetzt werden, bevor daS letzte Wort in dieser Angelegenheit ge- sprachen werde» könne.
— WaS ist Portrait'Aehnltchkeit? Die Frau eines Berliner Jndnstrielle« — so schreibt man der „Tägl. Ruudsch/ — wollte mit ihrem Bildnis dem Gatte» eine Weihnachtsfreude bereite», ließ vo» einem Hoskansthändler fich an ein werdendes Genie empfehlen »nd vo» diesem auf der Leinwand fich verewige». Die Dame erschien zu etwa fünfzehn Sitzung««, jedoch war all die Müh' umsonst gewesen, den» al« da« Bild ans dem Weihnachtstisch prangte, konnte vo» dr ißig Laien nnd Künstlern anS bei
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Freitag, 99. März: Geschloffen. Sonnabend, 83. März: „Fidelio." Im Adon, G-Wöhnl. Preise. Sonntag, 94, Mä z: Nachmittags bei ermäßigten Preisen: „Wilhelm Teil." Außer Adom Abends: „Barbier von Bagdad." Vorher: „Bajazzo." Im Abom Große Preise.
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iTatufi Dr. Laborde, der Entdecker nnd unentwegte Bertetdtgei rmtfl gvi i dieser Methode, bewüht fich mit vielem Geschick, aber
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[36 Merfeld.
Prämien, was mit Rücksicht auf anderweite Auslassuuge« über diesen Punkt hier ausdrücklich hervorgehoben werden mag. Würde eine Dividende auf die Zusatzprämie nicht gezahlt, so wäre der Dividendensatz ans die ordentliche Jahresprämie noch wesentlich höher als 42 o/g.
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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Meise Marburg und Kirchhai». i*b»»6n'iÄrttSkfeAlluslrirtes Eanntagsblatt.
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Berlin. Die Teilnahme 0» der stude». iiAÄii tischr« Huldigungsfahrt zum Fürsten ■ ' Bismarck wird bedeutend größer, al» bisher anzu<
nehme« war. Scho» haben 3000 Teilnehmer, darunter von einigen Hochschule» 40 Prozent der Studenten, fich angemeldet. Die Zahl wächst jetzt vo» Tag zu Tag, und er wird jedenfalls auch das vierte Tausend beträchtlich überschritte» werde». Ueber de» Verlauf der Feier ist Folgendes «itzuteilen: Die Teilnehmer versammeln fich am Morgen de» _____ 1. April auf einem Platze ta Hamburg, ordnen fich . Kitt, nach der alphabethischen Reihenfolge der Hochschulen und marschieren mit Mufik, unter Boraatritt der Geschh Hochschulfahnen in Begleitung von etwa tausend Chargierten in vollem Wichs, zu« Bahnhof, um mit Gxtrazüge» nach Aumühle, der Station vor Friedrichsruh, befördert zu werde». Hier ordnet fich der Zag auf der Landstraße, marschiert nach Friedrichs- mH und nimmt gegen halb zwei Uhr vor der Terraffe de» Schlöffe» Aufstellung. Die Ehimgabe, die schon Tag» zuvor auf die Terraffe überbracht worden ist, wirb nun feierlich überreicht unb nach beenbete« Empfang da» preisgekrönte Bismaicklteb (über bat vo« PreiSrichterkollegiu« ta de» nächsten Tage» entschiede» sein wird) gesungen werde». Dan» wird Alle» nach Hamburg zuiückbefördert, wo am Abend in de» Sagebiel'schen Säle» der «ommer» stattfindet, der bet de« gewaltigen Zndrang glänzend zu werde»
Anzeigen nimmt entgegen bi« Expedition dieses Blatter, sowie dir Annoncen-Bnieanx von Haasenstrinn. Vogler in YYV «rmckfnrt <t M., Caflel, Magdeburg und Mm; Rudolf AÄA. Moffr ta Frankfurt a. M., Berlin, Münchm u. Köln; G. L. Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover, Paris.
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Hypothekengelder und Baukapitalieu ta jeder Höhe vorräthig. A- Buxbaum, Sensal, tt Universitätsstrasse 11, Mitglied des „Vereins deutscher Immobilien-Makler."
befindet. S» wird «ein größte» Bestreben sei«, alle bet mir selbst gefertigte« Vürftevwaaren auf das billigste und solideste herzustellen, ebenso die ta meta Fach etaschlagende» Artikel nvr vo, solide» Fabrikanten zu beziehen, um ebenfalls meiner werthen Kmu>- schast etwa» gute» und billiges zu liefern.
ES bleibt ein Theil meines Geschäfts bis auf westeteS Wetter gaffe Nr. 28, bitte aber hauptsächlich auf daS Hauptgeschäft Neustadt Rr. ö ,u achtm. ____ _(1450
R. Tschmkel,
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Sinn» nnd Feieetoge bleiben beide Geschäfte peschlosftn
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Ich empfehle und versende prompt (anch nnter Nachnahme): ■