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Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg ««d Kirchhai«.

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*** "iSSIm x*li5»&!u ä."-* Jllustrirtes Sonntagsblatt.

Berautwottlicher Redakteur :HarryFiukiu«ta Marbur,.

Redaktion mb Expedition r Markt 81. Fernsprecher Nr- 66.

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Erscheint täglich «ßar au Werkt»,« »ach vanu» mb Feirrtatzeo. Oiirtill-Lbmuumentr» Preis bat der Expe» dm»« 2 ML, bei all« P-stämtmr 2 ML 26 Vf,, («kl. BfMgtibX Jllseratioulnbühr für bi, ^spalten, Zeil, »dar der« «mm 10 XeEtaun für di, AM» 26

Marburg,

Dienstag, 19 März 1895.

Anzeigen nimmt entgegm bi, Expedition dieses Blatt«, sowie Me Aunoucm-Bunanx von Haasmstein u. Bögler in Frankfurt a. M., Easiel, Magdeburg und Wien: Rudolf Moss« in Frankfurt a. M., Berlin, Münch« u. Köm; G. L. Daube u. Co. io Frankfurt a. M., Berlin Hannover, Part«.

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Berlh.

Versammlung des Bundes der Landwirte.

* Marburg, 18. März 1895.

8m vergangene» Sonnabend Mittag gegeu 12 Vhr eröffnete Herr Bene.Oberweimar eine sehr zchdeich besuchte Lersammluug de« Bunde« der Haudwirte mit einem Hoch ans den Kaiser und erteilte fybanx da» Wort dem HerrnOberamtmanu Olden­burg zu einem Lottrage über die Ziele de» Bunde».

Seit zwei Jahren, so führte der Redner au«, sei die Strömung, welche dahin gehe, zur Rettung ter deutschen Landwirschaft zn thnn, was noch mög. lich sei, in erfreulichem, starkem Wachsen begriffen. 68 gebe keinen Landwirt groß oder klein der nicht unter den gegenwärtigen Leihältaiss« aufs ttlerschwerste litte, beim die Preise seien auf ein Niveau herabgegangen, da« nicht nur keine Rente «ehr gewährleiste, fondern sogar ein Arbeiten mit Schaden unnmgänglich mache. ®u solcher Zustand sei auf die Dauer uuerttäglich. Sollte er fottdaueru, s» könne sich jeder Landwirt, anch wenn er zm Zeit noch frühere Ersparnisse zuzusetzen habe, mit Sicher­heit den Zeitpunkt ausrechnen, bis zu welche« er die w« die vo» den 8Stern ererbte Scholle noch be­halten und bebauen könne. Daher sei der Ruf berechtigt: ,So tarn e« nicht bleiben 1* Aus diesem Ruf entstand vor zwei Jahren der Bnud ter Landwirte. Derselbe solle eine Bereinigung aller deutschen Bauern sein ohne Unterschied der Konfesfion, ter polttffcheu Patteieu nud der Sröße des Befitze«. 6» gebe nicht einen einzigen wirklichen Unterschied zwischen den Interessen de« Wanern nxdde» Großgrundbesitz er». Einen zahlenmäßigen Beweis für die Identität der Inter essen Beider anch hinstchtlich der Setrttdepreise habe da« Organ de« BnndeS kürzlich erbracht. Eine von demselben veranstalttte Rundstage habe ergeben, daß der kleinere, unter 40 Acker besitzende Bauer ebeu- sogut Getreide verkaufen müffe, wie der größere.

Der Bund habe fich in den zwei Jahren seine» Bestehen» rapide entwickttt. Die Mitgliederzahl von 200 000 sei längst überschritten, nnd man nähere stch infolge mehrfachen Maffenbeitritt» in letzter Zett dem dritten Hunderttausend. Auch diese Zahlen sprächen ehe beredte Sprache, denn, da e» in Deutschland «r 25 000 landwirtschaftliche Großbetriebe gebe, bestehe die vielfache Mehrheit der BundeSmitglieder «» Kleinbauern. Der Redner fot beite bei biefei Gelegenheit bie Mitglieder ans, für ben Bund nach

Paul »atoff.

«ne Erzählung in 2 »taten von F. Statten Srawford.

(Nachdruck verboten.)

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6« «,« allerdings ebenso thöttcht wie un Verlegt, fich nnbewaffntt in diese Menge fanatischer Noh-wedaner hiueinznwagen; schließlich hatte die Mifmton jedoch anch in der Türkei solche Fort- Dritte gemacht, daß ehe Staditagli- g nicht mehr Gefahr lief, von der Menge in Stücke gettffeu ,n »erden. Er würde ttnfach wtt Gewalt hinan» ir«,portiert und ihm überlaste« werde«, i« Ruhe seine Thorhett zu bereuen.

Alle diese Rrflexionen zogen durch Paul» Seist, »ährend er im Rücken der Moschee an dem in Lchat en gehüllten Thore wartete; doch die Zett be- Mn unbegreislich lang zu werten und seine Zweifel Mhmen allmählich da» Befen bestimmter Furcht tu. Er bemerkte, daß sein Herz heftiger al« ge- »ähnlich pochte, trotzdem er sich mit allerhand «er «mftgrünten zu beruhigen bestrebte doch wenn Aernunst gegen Furcht kämpst, pstegt letztere die Oberhand zu gewinn« Paul empfand da« dringende «erlangen, dem Kaivaß in das Vestibül zu folgen und selbst nach feinem Bruder Ü sehen.

Plötzlich bewegte fich ter Vorhang ein wenig tbt breiter Lichtstrahl fiel in die Dunkelheit und Paul sah die glänzende Uniform te« Ka-vasten ter Gesandtschaft Er war allein und Paul» Hoffnung fort Er erinnerte stch lebhaft der dunklen, »ürrischen Gesichter und bet drohenden Blicke jener Giänner mit dem Turban, «nb er begann nun

N eine entsetzliche Katastrophe zu fürchten.

Kräfteu Propaganda zn machen. ES sei Ehrenpflicht jede» deutschen Sanem, dazu beantragen, daß feine Fachvertretung be« Einfluß gewinne, ben sie ihrer Bebeuimig gemäß betbtene. Hocherfreulich sei e«, daß fich iu neuerer Zeit die Anzeichen mehren, daß auch die katholischen Fachgenosteu dem Lanner de» Bunde» folgen. Große Bauernvetsammlungeu in Rheinland, Westfalen und Schlesteu seien für den Bund eingeirtte« nnd hätten demtt gezeigt, daß fie stch vom Zentrum in der WtttschastSpolittk emanzipieren wollen nnd verlange», daß auch ihre Lebeu»inter. essen gewahrt werde«.

Wa« «u« die bisherige« Erfolge des Bmide» betreffe, so»ue zwar vo« gewonnene« großen Schlachte« nicht die Rede sein. Indirekt aber habe der Bnnd schon manche Erfolge erzielt. Er habe ReichStagSmandate erlangt und im Reichstage großen Einfluß gewonnen, wo die Begründung der ,Wttt- schastlichen Bereinigung' ans seine Jnttiattve zmück- zufühien sei kurz er sei eine Macht geworden, mit der man rechnen müsse. Der Antrag Kanitz, der im vorigen Jahre ohne Sang nnd Klang mit Hohn und Spott abgelehnt wurde, sei uunrnehr nicht nur mit zahlreichen Unterschriften wieder im Reichstage ein- gebracht worden, sondern beschäftige auch zm Zett de« vo« Sr. Majestät eigexS zu diesem Zwecke ei» berxfene« Staatsrat. Daß die unheilvolle Akra Caprivi ei« Ende genommen habe, sei zum Teil anch mit ans da« (Konto des Bunde» zu schreiben. Bor allen Dinge« sei da» Hohngelächter der Feinde der ftnmmt, ihr Haß sei zwar geblieben, aber e» sei auch da» nötige Quantum Respekt hinzugekommeu.

Die E » d z i e l e des Bundes würden immer klarer, er führe auf der einen Sette den Kampf gegen das mobile Großkapital, auf der andern den Kampf gegen bie Sozialdemokratie. Auch die gewerblichen Kreise in Stadt nnd Land hätten allen Anlaß dem Bunde Sympathie entgegen zu bringen, denn er vettrete die produktive, ehrliche deutsche Arbett gegenüber bei Spekulation nnd dem in wenigen Händen befind« lichen Großkapital. Die Interessen der Letzteren seien lange Zett hindmch in gleichem Maße bevorzugt worden, in dem die landwirtschaftlichen Sntrefien hintangesetzt worden seien. Wir hätte« alle möglichen für die prodnzierenden Stände nnhellvolle Freiheiten bekomme«, die HemdelS«, Preß- n«b Gewerbefieihett, bie Frei zügigkett rrsw. Redner hat gegen wirkliche Freiheiten anch auf den erwähnten Gebieten nicht» einzuwenden, in­dessen feien die bezüglichen Gesetze am grünen Tisch gemacht worden, dikttert von der grauen Theorie, und deshalb feien fie so ausgefallen, daß die Inter essen be» praktischen Leben» nur Nachteile von ihnen

hätten. Da» solide vürgertmn, bie Handwerker, die kleinen Kauflente litten mit der Landwirtschaft Not, sehnten fich nach Sbhttfe und würden beim Bnnde der Landwitte in ihren Bestrebungen nach Besserung volle Sympathie finden.

Des wetteren besprach der Redner den Gegensatz der BnndeS der Landwitte zm Sozialdemokratte. Die Landwttte verlangten keine Reichtümer, fie wollten nm einen bescheidenen Lohn für ihre harte Arbeit, nm ihren Befitz ihren Kindern in einigermaßen be­friedigenden Verhältnissen hinterlassen ,n können. Damm trete der Bmrd ein für die Ordnung im Staate, für Religion, für Zucht und Sitte wie für die Heiligkeit der Ehe und sei somit der uatürliche Gegner der Sozialdemokratte. Redner legte feierlichen Protest ein gegen die Unterstell!uzen der Feinde, al» seien die Mttglieder des Bundes nicht königStten und betonte unter allseittgem Beisatz, daß der deutsch- Bauer, solange er auf seiner Scholle fitze, stets köuigstre« bleiben «erde. Dafür habe er aber auch das Bewußtsein, das festeste Bollwerk de» Staate» und der Monmchie zu sein und verlange deshalb noch Maßregeln, dieses Bollwerk zu behalten. Wenn er gelinge, die Landwirtschaft völlig zn ruiniere», so werde derKladderadatsch' bald da sein, denn wtt der Landwittschaft würde der gesammte Mittelstand fallen. Die vestrebnxgen, die Landwttttchaft zu retten, seien also ein Eintreten für die Interessen der gefammten Vaterlandes.

Die Forderungen, die der Bnnd der Landwttte anfstelle, würden nun zwar auch vo» dieser oder jeuer polittsche» Pattei vertrete» aber der Natur der Sache gemäß i» nicht genügend wittsamer Wesse. Die politischen Parteien hätten stch überlebt. Sie seien berechtigt gewesen, alr er galt, die polittsche Einrichtung der Reicher au»z« bauen. Da» sei im großen und ganzen geschehen; hente gelte ei dahin zu arbeiten, daß da» Volk zu leben habe. Die Znknust gehöre de» wirt­schaftliche» Parteie», nnd eine solche fei der Bund der Landwitte.

Der Redner besprach hieranf die Personal- änderungen in der Regierung und gab der lieber- zeugung Ausdruck, daß die Landwttte in den guten Willen der nenex Männer Hohenlohe, Hammerstein und Köller ruhig ihre Hoffnung auf einen Um schwung der Dinge setzen könnten. Er betonte namentlich da» Wott be» Freiherix von Hammer ft ein, der darauf hingewieseu habe, daß kein Mensch da» Recht habe, billigeren Zucker zn verlangen, alr ihn der Fabrikant zu liefen vermöge. Analog könne »au auch sagen, daß kein Mensch

Der Kawaß näherte fich ihm schnell und Paul trat ihm au» dem Schatten heran« entgegen. .Nun?'

.Er ist nicht anfzufinden', antwortete der Sol- bat in erregtem ToneIch suchte überall, ich fragte eine Menge Personen. Sie lachten bei dem Gedanken, daß ein fränkischer Herr unter ihnen er- scheinen könnte. So muß et also auf die Strafte hinan« gegangen fein'

.Und meinen Sie nicht, daß er dennoch auf ter Gallerte verborgen gewesen fein könnte '

.Nein Effendim, dott ist er nicht.'

Dann müssen wir ihn in den Straßen suchen', agte Paul erbleichend. Er wandte fich um, nun. mehr diesen Vorsatz auszuführen.

Es ist nicht meine Schuld, Effendim', antwortete der Kawaß. .Haben Sie ihn nicht bie Gallerte verlassen sehen?'

,E» ist Niemande» Schuld al« seine eigene", erwiderte Patosf. .Ich sah nach der Menge hin­unter. fr muß fich wie eine Katze fortgeschlichen haben.'

Sie erreichten den Wagen und Paul stieg ein. Der Kawaß stieg zu dem Kutscher auf und be­deutete bemfelben, daß fie Stambul nach allen Setten hin nach einem verschwundenen Herrn durchsuchen müßten. Doch der Kutscher wandte 'ich kurz zu Paul und sagte: .Der Herr hat die Moschee nicht verlassen. Ich mattete auf Sie mr gab auf Ihre Rückkehr Acht von dem Augenblicke an, wo Sie eintraten, ft ist jedenfalls innerhalb ter Hagia Sophia.'

Paul war erstaunt, ft hatte nicht daran ge- dacht, den Kutscher um Auskunft anzugehen, da et annahm, Alexander könnte leicht tn ter Dunkelheit

unbemerkt entschlüpft sein. Der Mann schien seiner Sache jedoch vollkommen sicher zu sein.

»Warten Sie hier in dem Wagen Effendim'. sagte der Kawaß, wiederum von seinem Sitze ab­steigend. .Wenn er noch in ter Moschee ist, weite ich ihn schon finden- Ich werde abermal« die Gallerte durchsuchen. Durch das Vestibül kann et nicht gegangen fein.'

Ehe Paul zu antworten vermochte, hatte der Mann stch wiederum auf den schwatzen Stufen verloren und ter Russe wat zum zwetten Mal zu langem Hatten verurteilt. Wiederholt geriet er in Versuchung auch feinerfeit» wieder in da« Gottes- yau« einzutreten, doch er bezwang stch. Wieder und mietet zog et stch mit zitternder Hand feine llhr hervor Fast drei Viertelstunden waten ver­gangen, ehe ter Kawaß zurückkehlte.

Et sah jetzt ausfallend bleich au« und schien eben so ratlos wie Paul selbst. Et schüttette ichweigend den Kopf, bestieg ben Bock und befahl dem Kutscher, bie Pferde anzutreiben.

Die Stadt war er lenktet. Aus jeder Moschee von jedem Minaret fiimmetten Tausende von leinen Lämpchen, die wie glühende Ratelfp-tzen die Dunkelhett durchbrachen. Der Wagen fuhr von Dtl zu Ott, vorüber an einer versammelten Menschenmenge, durch dunkle und verödete Straßen, um wiederum auf einen von Licht strahlenden Platz zu gelangen, welcher von Männern mtt Fez und Turban und von Frauen mtt dem ewig gleichen y.shmak üteifüllt war. Mehr al« einmal prang Paul von seinem Sitze auf, in dem Glauben, die beiten Damm mit ihrem Begleiter zu ettennen, welche die Ursache von dem unliebsamen Zwischen- alle im Roseuthale gewesen. Dann glaubte er

billigere« Brot verlangen dürfe, al» Bauer, Müller und Bäcker her,»stelle» vermöchte».

Hierauf besprach der Reduer die prr Hebuug de« Notstände» der Landwirtschaft vor« geschlagenen Mittel. Wa« die sogenannte» .kleine» Mittel' «»gehe, so fei einmal vo» ihnen erst in so ferner Zeit Erfolg zu erwarte», daß dau» überhaupt kettle Hilfe mehr möglich sei; audererseit« sei von tiefen kleinen Mitteln auch nur bau» wirklicher Erfolg zu erwarte», wen» überhaupt eine Rente möglich fei. Auf die Hebung der Ge» ttttdepreise würden die gesamten kleinen Mittel nur verschwindend geringen Einfluß haben.

Auf die sogenannten .großen Mittel' über« gehend, trat der Redner zunächst dl wenig« Sorte» für de» Limetallirm»» ei». Zn einer aurführ« liefen Begründung fehlte natürlich die Zett. Dafür machte der Redner die Anwesende» auf die folgende» drei Gefichtrpnnkte aufmerksam: Ersten» find die Leute, die für die reine Goldwährung einteeten, fast durchweg im Lager der Feinde der Landwirtschaft zn suchen, während die Freunde der Landwirtschaft fast alle auch für Remonetisierung de» Silber« etatrete». Zweiten« herrscht in allen ben Läutern, in benen bie Gold­währung dnrchgeführt ist, landwtttschaftlicher Not- stand und dritten« geht e« der Landwirtschaft in be» Silberlänter» verhältnismäßig gut. Al« zweite» der vorgeschlageue» .großen Mitteln' besprach der Redner eine etwaige Revision der Handelsverträge. Bon einer solchen dürfe man fich nicht viel ver­sprechen. Einmal sei erschwer, fieherbeizuführen, und andererseÜS werde fie kaum gründlich genug sein. Mau fönte bie Revision ja im Auge behalte», große Hosfxu»gen darauf zu setze», erscheine jedoch nicht angebracht. Der »eiteren verlangte der Redner ein« ausreichenden Schutz unserer Grenzen. Wen» ma» die Landwitte dnrch die Entwertung des Ge- treibe« zwinge, ihre letzten Groschen für Lieh an«» iugebe», so könnte» die Landwttte auch verlange», baß ba» Lieh gegen Einschleppung von Seuchen ge- ichvtzt werbe. Außerbem aber sei es anch eine billige Forderung, die Produkte der Viehzucht gegen un­lauteren Wettbewerb (Margarine rc.) zu be­wahr«. Da» Frachtwesen müsse tat national« Sinne reformiert werden. Die Eisenbahntarife für d« Import müßten wie in anderen Lände« höher sein, wie für den Export.

Ganz besonder» aber sei eine vörsenreform im Auge zu behalten. Die heute lebend« Land­wirte feiern indem Glaub« ausgewachsen, daß die Börse lediglich eta gemeinnützige», wohllhättge» Institut sch

feine« Bruder» Züge unter den stch rastlos bewegend« Gesichtern zu erkenn«, stet« belehrte ihn der rote Fez, daß er stch geirrt hatte. Vergeben« bat bet geängstigte Kawaß den Kutscher wieder und wieder, umzukehren; vergeten« versuchte Paul die Dunkel­heit zu durchspähen. Nach Verlauf von zwei Stunden sahen fie ein, daß all' ihr Forschen hoff- nungilo« war. Plötzlich fiel Paul ein, daß Alexander oie Brücke gesund« und stch nach Pera begeb« haben könne.

.Sag« Sie dem Kutscher, stch morgen früh um 10 Uhr bei Leschik Tasch einznfinten', sagte Paul. «Jetzt fahr« Sie mich nach der Galata- Brücke. Ich werte zu Fuß nach Pera hinüber­gehen. Sie können zurückkehr« und hinter der Hagia Sophia warten, im Falle er zurückkehr« sollte, um nach dem Wagen zu sehe». Wenn ich ihn in Pera antreffe, falbe ich Ihnen ein« Boten mtt der Nachricht. Sollten wir ihn Veite nidft finden, so treffen Sie mich morgen bei Zett« bei Misstri.'

,Pek eyi sehr gut', antwortete der ftamafc welcher die Klugheit de» Plane« begriff. So kehrte Denn ter Sag« sofort um, und in fünf Minuten chlug Paul feinen Weg über die Galata-BrÜcke nach Pera allein ein.

Er war furchtbar aufgeregt Allerhand Ge­schichten von dem Berfchwinten Fremder in den Labyrinthen Stambul« fielen ihm ein, und obgleich er nie ein« solchen Fall selbst erlebt hatte, glaubte er doch nicht an die Unmöglichkeit teifelben.

(Fortsetzung folgt)