welche für die eigentliche
Die Exped. der „Obetheff. Ztg.
ä6*1' rod*er fasten müffen, möglichst ab.
•®dr gefühlvoll von ihnen. Ich möchte
«schöpft war. Paul behauptete, daß sie hätzlrch
(S«ts«tz>»g fptzt.)
v»* pvwjviiM vv* u/vM lUvA Tagen noch russischer Botschafter zu Berlin — ur xartidus — ist nunmehr zum Letter der aus. wärrtgeu Politik Rußlands ernannt worden, eS heißt sogar — und wir halten das für wahrscheinlich —. daß er in Kurzem auch Titel und Stellung eine, Reichskanzlers erhalte, soll. «IS vornehmer Mann — RostowSki gehören zu de, älteste»
* Marburg, 8. März 1896. BiSmarckhaß ei» sozialdemokratisches Prinzip.
l ue nur zwischen dem ober- und unterhalb derselben I gefalteten 8-shmak hervo: buchten, und Alexander streß einen Ausruf der Unzuftiedenheit zwischen den
I Zahnen hervor.
«ewaltige Neger im Stern de» Boote«, welcher die beobachtenden Blicke ber Staffen bemerkt hatte, winkte mit seinem weißen Stabe nach Alexander hinüber und murmelte etwi« zwischen oen Zähnen, da, beinahe wie „Kiope ’onl Kiopek“ — fiunt» nnb Sohn eine« Hurd, — klang: die ! Rudrer flaschten grinsend di- Zähne und stießen !me Ruder schneller in da« Wasser und da« «aik schoß au« dem Hafen hinau«. Paul zuckte vetächte l.ch die Schultern übers.tzke den türkischen Ausruf icdoch seinem Bruder nicht. Sin Bootsmann stand wartend in ihrer Nähe und verfolgte - an einen
~ *"• ^schwindende Boot mit seinen Bicken.
.Wenn Du «ich dort hinführst, so bleibe ich schon lieber bi« zum Ende, al« die Mühe zu haben mich hinau» zu drängen/ antwortete Alexander
■Jpfc* rief er plötzlich, .dort ist wiederum da« xaui
Das Milizheer.
* Marb»rg, 8. März 1896. fa,^”L4?e?8te?e 6eitcibi9te der Abgeordnete Lieb ®” «V1 Janfle!' unendliche Nichtigkeiten ent- ?nSr”hbmn?e?4r*be” °0s°^iich wieder auftauchende» sozialdemokratischen Antrag, betrrffend die Umwand umg der jetzige» HeereSorganisatio» in eine Miliz- »ehrord,u,g. Es war de, Redner, auS dem Hause den Herreu v. Bauwbach, Rickert und v. Podbielski, ,«t schwer^ in Er» st und Humor der soziald.mo balischeu eitbenschlaferei zu antworten, N-iürlich f*°” su ost »^brauchte Name Schanrhorft! «ch dt-rmal wieder vo« Herr» Liebknecht für fein Sbtal tas gilb geführt worden, aber die gründlich widerlegende» Antworten durch die authentischen »'Ub-rmge, de, ge»iale» F.ldherr» bliebe, auch U?iü? Lebhafte Zwischenrufe und per
Kl*!*»® rwtsqe« de» alte» Rivale» anii Ackert trüge» zur muntere» Stimmung dr» Hauses bet, und man verließ diese» Frosch I «-wißhett, ihn nicht ohne Heiter- rett gekämpft zu habe». I
— (Sonnabend) von 12 Uhr Mittag an geschloffen. Annoncen müssen bis spätestens 10 Uhr eingereicht sein.
°°tte Attxander Recht- Wenn die zarten, schlank.» Ringer sich a», den schwarzen Seivenfalle» hervorwagten, faectnierte ihre B w-gung den junge» Raffen und steigerte seine Neugierde, da« Antlitz . —-i zu lernen, dem Re angehörten.!
' «andte ein wenig den Kopf, «ü da, «ark an
L -Laß wi« ein Atif nehmen und den Damen I folgen," sagte Alexander.
L Du thun, wen« h Dir beliebt,"
I Tagte Paul. .Ich habe nicht die Absicht, mich in I llnannehmlichkeuen zu stürzen."
.Unsinn! Woran« sollten die Unannehmlichk.tte« entfleben? Wir haben ebenso gut da« Recht, exf «em Bo«por»» zu rudern, al« sie." 1
.Wir haben nicht da« R cht, ihnen zu »abe«.' i®* verstößt gegen di« Sitten de» Lande»."
.Ich kehre «ich »icht an diese Sitten," rote gegnete Al. zauder.
I zu «greifen. De« junge» Zaren steht ei» fahriger Ratgeber zur Sette, war feine große» Vorzüge, aber bekanntlich anch seine Unzuträglich, ketten hat. E» wird stch darum handeln, ob 'die Diagonale zwischen schnell fertigen Wünschen und zögernder Erwägung immer zu ziehe» sei» wird, zumal e» keta Geheimnis ist, daß nebenher »och andere sehr mächtige Einflüsse gehe». Der Eutschlnß 4betKÄaa e^r”' ble Dow fhr geplante Reise
,„”e* Kaukasus aufzugebe», scheint heute eudgilttg festzusteheu und das ist jedenfalls eine Thatfache vo»
Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise s Jllnstrirtes Sonntagsblatt
wö<bte« damit nicht »ehr sagen, als daß es oerfiüht <väre, aus der Thatfache, daß die hier sehr wohl, wollend beurte lte Persönlichkeit de. Fürste, Lobanow hi/®,!?'” k den Vordergrund tritt, Schlüffea,f ,e. der künftigen russischen Politik ,» ziehe«. Da» Wahrscheinlichste ist eine Fortsetzung der nüchtern en nnd e»tschloffe,en Zuterefs.» Politik, Wf!?Lb l !<|te Regierang charakterifferte »,d die
S «Egenüber keineswegs zu einer Politik der Gefühle wurde. . .'
3« mehreren sächsische» Städte, habe,, wie schon I mitgete'lt, auch die sozialdemokratische, Stadtverord . tni^ ----------
»fte» für Huldigung!n, die dem Fürste, Bismarck Fürstengeschlechtern — und als erfahre,« zu seinem acht,igst., Geburtstage dargebracht werde» lDiplomat, der die hohe Schule russischer Staat», tolle,, gest mmt. Diese Missethäter werde» nun boml" v* Konstantinopel durchgemacht und in London .Vorwärts" als .Auchgenoffen" in de» Bann getha» | °'b Wie» die Kehrseite der orientalische» Frage und dadurch vo» der Partei abgeschüttelt, da be I gründlichst z» studiere» Gelegenheit hatte, ist Fürst hauptet wttd, die betreffende» — bisher stets als L°l>°uow so«recht geeignet, mit besonnener und sicherer sozialdemokratisch bezeichnete» — Stadtverordnete, " Petersburg die Zügel der auswärtige» I seie»- nur gewählt worde», weil es an geeignete» *-------- *------ "
Kandidaten gefehlt habe und weil sie sonst als „gnt- Menichen" bekannt gewesen seien. Der „Vorwärts" erklärt nun, auch im Gemeindekollkgium komme e« auf da» .Prinzip" an und e» müsse bei dem Mangel an zielbewußren Kandidaten fortan auf die Wahl
Ibeteiltguug verachtet weide». Mit anderen Worte» I heißt da», wer »icht de, BiSmarckhaß al» sozial demokratisches Prinzip anerkennt, der .fliegt hinaus" Dieser vuauelöschltche Haß, «it de» die sozialdemo kratische Paiteittitung de» großen Kanzler verfolgt , uw„
tft das ehrendste Sneike»»ints seiner nationale», dem! ,7 geringer Bedeutung, »tt welcher zu rechne» sei» Umsturz im Wege st, Heide» Wirksamkeit. Möchte i^rd. Auch daS scheiut u»S bedeutsam, daß der i-bei leitende deutsche Staatsmann eines ebensolcher,! Zar Nikolaus II. die Gewohnheit seiner Vater» Hasser stch würdig zeigen. »-» Sommer 1» Kopenhagen ,n verbringe»,
W e l f i s ch e r I mft bcg beide» Kaiserin»-»
' I bk den Juni oder Juli erwartet »nd ttitt damst
®e” -HE Nachrichten" wttd aus Hanurverl"?'^ den Ei.fluß einer Umgebung, deren Neigungen geschri.be»: .Durch die Blätter ging jüngst die Nach S ympathie» und «»ripathte» wohlbekannt sind Wir rtch^ daß der Herzog vo» Cumberland sta'"^> ' -
in Wie» gelegentlich deS «egiäbniff.s deS Erzherzogs Albrecht dem Kaiser Wilhelm habe vor stelle, Welfenblatt bestätigt die
Nachricht, mit der Bemerkung: .Wir sehe» darin wederum einen wen, anch nur kleine» Schritt zur Wiederherstellung Hannovers." Ma»! sollte diese Bem ei karg iu Berlin beachte, und ste zu de» übrigen Erfahrur ge» legen, die man darüber bereits gemocht hat, daß man die Welfen, einte ™CB*9 ü>le die Polen and Sozialdtmokraten, durch,
Liebens Würdigkeit .versöhnt". I
heißt abrüsten wüffe. " '
% J®- Mir ist es gleich, wohin wir gehen
sst es denn de» Sehen» wert?" °
lefefe?"* $ $afi nie etroa< Sehnliche»
J° gefeiert, wie der Oster «Nd in Moskau?" fragte Alexmder ungläubig, verschieden," antwortete Paul. .Zn ge, «ffer Beziehung gleicht er unserem Osteradend- J* ganze Ramazanfest hindurch fasten sie Tag füll »St e” "ttinten
ö* ein Gla» Wasser — bi, die Sonne PES und der Kanonenschuß abgeseum ^Während der letzten Woche ist jeoe Nacht in wj« ©eybia Gottesnenst, und da« ist das Merk. I ** l-rt, bi» der Neumond ■vielen tfu |
kli«gt mir gerade nicht sehr interessant", Vtavmd ^^”nber, stch langsam eine Cigarette! .Trotzdem ist es interessant und Du mußt t»| nt<5t S-wrien sein, ohne batI
6enwi”<n I« haben, wo« in dieser! ” da» Sehenswerteste ist" I
^«^be« heute Abend nichts?" fragte!
Pa«l Valoff. I ««••*, ।
*“ Eqählim« in 9 »inten von F. Marion 6ratof0Il.| tUriene
(Nachdruck verboten.) °"
(Fortsetzung,)
~ wm'i welche die
otnn oberhalb der Augen bedecken und dann zu 1 i:-g-sch!-g n werden, um auch den unteren Test M Gesichts zu bedeck, n. C« bestand jedoch em Unterschied zwischen den Schleiern, welch- die Damen trugen. Der eine war von der dünnsten «aze und ließ durch fein Gewerbe jeden Zug bet j dunklen Antlitz « erkennen, während ter andere unrurchdringlich war wie eine Maske. Paul Palofs bemerkte, daß die« ganz ungewöhnlich sei. Er h®116 / Je(tene Erscheinung schon mindestent
1 „ , r, , t .»vavzig Mal gesehen; denn in dem Laufe der dre
LnJ8®“1 Richtung von seine« 8ruber«|^“ten seit Al xander« Ankunft Haven die beiden
I?™" unb Sraziöse« Kart ihnen entgegen. diese Damm fast täglich bemerkt, bi« Re| I kräftiae, in weiße baumwollene Ge« j gelangt waren, sie schon zu erwarten, unr
leitete Türken führten die Ruder undMöglichkeit, ihre Pe sönlichkett festzustellen.
|‘"6?er ^efe de« Boote« auf niebrigen Riffen I “WM »ar. Paul behauptete, daß ste häßlich I'aßm zwei Damm dicht nebeneinander. Hinte-!^' "erl fie ihr Gestcht nicht zeigm wolle
-L.LLr.r«
“JS" b?selden, während der «aik dicht
a» is^n -Er schoß. nno w
.«ein, Mr «äffen un« immerhin nach dm! Etatas-lÄ sein," sagte Paul. I m Dame kennm
^^ilm be« SanM richten. Wir habm in ber I er ist dick^l»^8-^ltuL°^S^ 1 £Hn”eocin »en Kopf, ow da, Karl an
I ~ ~ M” MfW I
SBet wollte eS den Sozialdemokraten verdenke», »aß ste geschworene Feinde «*fiter gegenwärtiae» ^"b- ®ie schwärme» für eine .all Sh* S"lIeb‘®affn”«e", unb bi» diese, mit der ratürlich ber Beginn einer neuen Revolution zu ft«-ens°lle» würde, erreicht ist, verlange» sie Et», sthiung einer fegen oulen Milizarmee, wie ste z B die Schweiz hat. Damit, sage» st-, würde ei»! vesentlicher Fortschritt gegenüber mferem jetzig.» kytem erreicht, eine Beseitirnng der j tzt ch "er «mee «»gedlich henschende» M ßnände ob*e Weiteres l
i«7nr,r.bteÄIb^ 618 bem S'vße» Kriege von 1870 als .rohe" oder.vertiei te Sölmer"
Anzügen nnmnl ««gegen die Expedition dieses Blatte«, von Haafenstech n. Vogler in „„„
' Gaffel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXX. ftafira Moste in Frankfutt a. M., Berlin, München n. Köln; G. L.
Iioubt n. Co. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover, Pari«,
i-hüllt, welche olle Frauen gleich machm. Ihre Köpfe waren mit Krpp n bedeckt, welche die Mode I missen weshalb Re" üb-rL'uvt I ,?ann e/ unö Gestchter waren Hinte,
lädieilitte S<tu6 nefnrrpn .. k yU'**e^n> j ner! Aaihmaks verborgm, weiße Schleier
ach-rr qe Schutz gefallen ist und st-tauchen können." -nm oberhalb der Auaen b-n-ck.» ttun,6^n thust ober nicht, Duückgefchlagm werden, mußt heute Abmd nach Santa Sophia gehen und ^.Sotte-dienst ans-h-n," sagte Paul mtschieden detteb^'^chst ”Ur ° iu bleiben, wie ei Dir
—- täglich
«Ä 58 bitten 2*^1, W^en^’Erra2Marburg, Sonnabend, 9 März 1895.
(Sonnabends von 19 Hhr 6d bem ÄIW« f® etwas! Umsturz der ganze» gegenwärtige» Staatsordnung^^ russischen Minister des Seußere», ergeht stch die
I Schrieb bn<6 ’ k-- . - . |10^ »icht reif find. ' I »Kreuzzettung iu folgende» beachtenswerte» Mute
»Esche Rnndscha».
iri1e^Ol8^torfle,0w”c“' ebensowenig schwere Soldatm- «i mitzhaudtangen, und zwar aus dem einfachen «runde .weil der demokratische «eist es verhindere, I daß Borgest tzte sich i» dauernden Gegensatz zu ihrer l Mannschaft brachten". So der.Vorwärts" wörtlich. I?lVe be »vorwärts" hatte aber Wenige Wochen fiflber, als vo» gewisse» anstnugende» Utbuxgen ! Ikterischer Truppe» vei Gelegenheit eines Sott ! hardübergauges derselbe» i» be» Zeitungen berichtet »erbe, folgende, geschrieben: .Der MiliariSmuS mit seine« Gefolge von Osfizi-rSüberhebong hat nun ^ Schweiz feine» Einzug gehalten, nnb:| Im?.*£ttb«b ist eine neue Sottatenschinderei in der Weise verübt worden, daß ein Bataillon 20 Stunden lang unterwegs gewesen ist, so daß die L-vte vor 1®^ Müdigkeit in den Reihen niedergefallen r bJ .Wie reimt stch da, nun zusammen?
Dabei steht aber fest: erstens, daß unser Heer von den Vertreter» aller Nationen al» ei» wirkliches ! Musterheer anerkannt wttd, nachdem stch alle anderen bllde» und bilden müsse», wen» fie Erfolge erzielen »olle», wie denn auch die japanische Armee ihre lieber* leg en beit über dm Gegner mit dem Umstande ver baß st« »ach deutsche» Muster geschult ist. Und zweitens: Daß die Milizarmee, ganz abgesehen | öoh alle» anderen Mängeln, auch nicht einmal billiger sonder» sogar kostspieliger ,st, als unser Heer, und dabei doch nichts leistet. Wer da, letztere nicht «!°°br» will det lese eine Schrift, die kürzlich der ^schweizerische GeueralstabSmajor Gertsch unter de«| Titel veröffentlicht hat: .Disziplin ober Abrüsten". m Ä“ verlangt er kurz und bündig nntei ©intoei« °nj die wiederholte» Fälle von Dirz'ptt» lofigk it in der schweizerische» Armee, wie fie z. B au» Anlaß der Tesstuer Unruhe» vorgekommen find "‘Wehet eine strenge Disziplin in der e aber dieselbe als ei» unnützes
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^ranMottlicher Redakteur: Harry Finkina in Marbnra Siedaktion und Expedition: Markt 21. Fernsprecher