Jahren eine Macht geworden, die vor aller Welt unbestritten und achtunggebietend dastand. Ter Ausbau des Reiches zu einer ebenso unerschütterliche» Macht »ach innen war die zweite, vielleicht nicht so glänzende aber ebenso große Aufgabe deS Fürsten.
Bis in die Mitte der 70er Jahre konnte der Kanzler der wirtschaftlichen Entwicklung noch nicht den Stempel feint8 Geiste» ansdrücken, w-.il die hochpolitischen Fragen seine Zeit in Anspruch nahmen, und andersdenkende Fachminister, zu» Teil treue Genosse» aus der KoufliktSzeit, de» gelegentlich angedeuteten Intentionen Bismarcks fich entgegensetzte». Einiges «ar zwar zum Ausbau de» Reichs zu ei»er Macht nach innen geschehen. So war eine gewisse Rechts» etnheit hergestellt worden, aber mehr in negativem Sinne, indem allzu große Verschiedenheiten beseitigt wurden. Schöpferische Ideen fehlten im große» und ganze». War geschaffen wurde, wie z. B. die Reichsbank, entsprang der Initiative der Kanzler», der die widerstrebenden Fachministet mit fortriß. Ei» völliger Umschwung trat ei» nachdem beka»»te» E»tlassu«gS- gesnch der Fürste» u»d setntm längeren Aufenthalt i» FriedrichSruh. Bismarck rahm nunmehr die Leitung der Wirtschaftspolitik selbst in die Hand. Wie der Kanzler i» der Folgezeit unablässig darauf hi» arbeitete, aus dem Deutsche» Reiche ein national abgeschlossenes Wirtschaftsgebiet z« schaffen, daS zeigte Herr Prrftflor Rathge», indem er seine Zuhörer auf die verschiede«eu Gebiete der wirtschaftSpolitischtn Thätig- kett BiSwa'.cks führte. Dem Redner hierhin im ein» zeluen zn folgen, würde uns zu weit führen. ES seien daher nur verschiedene Et» zelheiteu hervorgeh oben.
Als eklatantes Beispiel, wie realistisch und frei von Schnlweirheit der Altreichskanzler wirtschaftliche Fragen behandelte, führte der Redner die Eisen- bahupolitik deS Fürsten an. Bismarck sah in den Eisenbahnen ein Machtmittel. So lange dieselbe» in de» Hände» einzelner Gesellschaften waren, konnte» letztere die ganze Handelspolitik deS Staates durch Tarifänderunge» paralysieren. Verfügte der Staat über die Eisenbahnen, so konnte er die Verwaltung derselbe» seiner Politik entsprechend gestalte». Deshalb suchte Bismarck die Eisenbahnen in die Verwalt»»g des Reich» zu bringe», und al» ihm die» nicht gelang, rhat er eine» ersten Schritt zur Erreichung seiner Ziele» dmch Verstaatlichung der preußischen Esten bah»eu.
De» weiteren besprach der Redner die Steuer- Politik Bismarck», die darauf gerichtet war, da» Reich auf eine mächtige, unerschütterliche finanzielle Grundlage zu stelle». Die Matrtkulernmlage», welche arme und reiche Einzelstaate» gleich schwer treffe», erschiene» Bismarck al» das Gegenteil von einer gerechte» Steuer. Das Reich sollt« «ach seinem Wunsche kein lästiger Kostgänger der Einzrlstaate» sei», so» der» ein Kostgänger, der gut zahle u»d darüber hi»au» fich freigebig erweise. Die Steuer» sollten «ach ««sicht de» Fürste» möglichst bequem u»d möglichst we»ig merklich sei». Daher war er ei» entschiedener Gegner allgemeiner direkter Steuern, auf deren „Brutalität* er hinwie». Eine Be.
2.
Die kranke Frau.
Ein ebenbürtige» Gegenstück zum.Pferdemaler* dürfte nachstehende», mit obiger Cpitzmarke über- schriebene» Ereignis sein, da» im Januar 1874 die Finanzwache de» Grenzstädtchens Schellenberg nicht wenig Schweiß und Mühe kostete.
Mit Ende de» letzten Franzosenkriegr» war dortselbst eine» Tage» der Bevollmächtigte einer reichen, aber schon seit Jahren gelähmtm Dame erschienen, der mit dem Posthalter, dem Besitzer einer reizend isolirt von dem Städtchen bebgenen Villa wegen Ankauf» derselben verhandelte Rack längerem Hin und Her war der Kauf abgeschloffen und in gar nicht langer Zeit erschien die Krank» mit einer Anzahl Domestiken, um in ihr neue» Besitztum einzuziehen.
Die Gemeinde hatte fich über ihre neue Mit Mitbürgerin nichts weniger al» zu bt klagen. Die im Rufe einer ungeheuer reichen Frau stehende Dame war bald die größte und edelmütigste Wohl- lhäterin der Armen und der Kirche, obwohl fi- selbst eine Fremde war, die bei der frommen Bevölkerung aniang« nicht da» beste Vertrauen ge. naß. Die vielen Geschenke, die jedoch aus ihrer
steuern«« be» Einkommen» der Reiche» «äffe allerdings aufrecht erhalte» werden, aber verkehrt sei es. auch von de» kleine» Leute» mit unmäßigen Ver- waltungSkoste» die Klaffensteue- eiizutreibe». ES gelang dem Fürste» auch, die unterste» Klaffen von der staatliche» direkte» Steuer zu befreie», aber er wäre i» dieser Hinficht gern weiter gega»ge». 3» der Hauptsache wollte Bismarck die Finanzen des Reiches auf die von alle» nicht »»bedingt «ot- wtndige» Konsumartikel« zu erhebenden indirekte» Steuer» begründe». Manche» hat er i» dieser Hinsicht erreicht, manche seiner Abstchte» scheiterte« am Widerstande bei Reichstage». So gelang es ihm leider nicht, die Besteuerung des Tabaks in ihrer idealste« Form, der bei Monopol» burchzusttze».
Weiterhin erstreckte fich die nationale wirtschaft politische Thätigkeit Bismarcks auf dir Einbeziehung der Ha»sastädte in dieZollgrenze de» Reiche», auf die Förderung de» deutsche» Handels und der deutsche» Schifffahrt u. a. durch Subventionierung vo« Dampfer- linie» «ach überseeischen Länder», die Kräftigung der deutsche« Industrie im Kampfe gegen die ausländische, namentlich englische Konkurrenz. Dem stet» erneute« Betreibe« de» Kanzlers ist da» Zustandekommen deS Rordostseekauale», dieses großartigen Werke» der Jngeniemkunst auf reindeutsche« Bode« zu verdanke». Ecke »eue »eilreichende Perspektive für da» deutsche Wirtschaftsleben eröffnete Bismarck, indem er dem alte» Sehne» be» deutsch« Volkes «ach überseeische» Befitz»»ge» entgegen kam. 3m 3ahre 1876 erklärte bet Fürst, er erachte ben Besitz von Kolonie» für bas Reich al» »otwenbig, aber die Zeit sei noch nicht gekommen, dieselbe werde erst ck 8—9 Jahre» komme» und wirklich erfolgte 8 Jahre nachher, im Jahre 1884 die Begründung der Ostafrikanischeu Kolonie durch Dr. Karl Beters und im Jahre darauf, am 27. Februar 1885, der kaiserliche Echutzbrief für die ostaftikauische Gesellschaft, durch den die vo» letzterer erworbenen Gebiete der Oberhoheit des Reichel unterstellt wurden.
Nachdem Herr Profissor Rathge« noch ans die Arbeiterpolitik und die Agrarpolitik deS erste« Reichs kaszlers kurz eckgegange» war, betonte er zum Schluß nochmal», daß der Wirtschaft! Politiker Bismarck kein anderer fei al» der Staats Politiker Bismarck. Als Volkswirt wie als StatSma»« hatte sich der Fürst große nationale Ziele gesteckt; vieles hat er durch sein kraftvolle» persönliches Auftreten erreicht, was zuerst al» m erhört auf scheinbar unüberwckdliche« Widerstand stieß. Noch liege» die Ereignisse uns zu nahe — so ungefähr schloß der Redner — n» ne 8 ix abgerundetem Bilde zu erscheinen, da» aber muß jedem, bcffet Blick «icht durch Parteileitenschaft getrübt ist, an» dem Wirken de» Fürsten Bismarck klar »erde«, daß auf die Entwickelung der Mensch heit nicht lediglich di« Dinge »ach mechanischen Ge- fitze« bestimmend eckwirke«, sondern daß es Mäxner flieht, die unkonve»tio»ell, durch die Macht ihrer Per söulichkett und ihre» Wille«» die Stege beherrschen und gestalten.
■■SB—■HB—■ff— milden Hand den Bedürftigen und Bedrängten zu Teil wurden, vermochten doch gar bald einer besseren Meinung Platz zu machen, die arme Kranke empfing von allen Setten die Beweise der Liebe und der Dankbarkeit, obwohl e» noch Keinem, selbst dem hochehrwürdigen Pfarrherrn nicht vergönnt war, die edle WohtthÄerin zu sehen.
„Sie war nicht zu sprechen' — und jede Vermittlung mit der Außenwelt ging durch die Hände chrei Verwalter», der. wie Cerberus vor der Hölle, den Eingang zum Paradiese diese» Engel» bewachte Nur hin und wieder, alle Woche ein- oder zweimal fuhr fie bei schönem Wetter nach dem nahen Salz bürg, um einen dort wohnenden Arzt zu konsulltren, und ihr Ruf, ja schon der Anblick ihre» Wagen» genügte, um die Zollwächter von der Revifion de» Gespanne» abzuhatten. Sagte man sich» doch s.lbst. daß es eine so reiche und angesehene Dame gewiß nicht nötig hatte, fich mit Schmuggelei abzugeben, und wer wollte auch die langsam, nur im Schritt fahrende Kranke belästigen, welcher die ganze Gegend sehr viele Wohllhaten verdankte.
Wer in warmen Sammeltagen an der Villa oorüberkam, sah manche» Mal die Kranke, da« wachsbleiche, feine Gesicht mit einem grünen Schleier bedeckt, regungslo» auf der Veranda fitzen, über
Pro domo.
* Marburg, de« 4. März 1895.
Die „christlich-soziale* Berlcker Zeit««« „Volk*, welche seinerzeit aus einer sozialpolitischen Rede be» Hofprediger Stöcker alle diejenige« Stellen heran!« korrigierte, die ihrem „fortgeschrittenen* Staudpurckt nicht paßten, und dadurch den Sinn der Rede völlig änderte, wendet fich in wütenden Ausfällen gegen die „Oberhesfische Zeitung*, die durch ihre Stellungnahme zur Eschweger ReichStagSwabl ben Unwillen des .Volk* erregt hat. Auf die Jskraut - Tonart bei .Volk* können wir natürlich nicht eckgehen, denke« aber, daß einige sachliche Bemerkungen über die bewußte Angelegenheit genügen werden. Zunächst möchten wir dem .Volk* in Erinnerung rufen, daß wir kurz nach der MantatSniederlegung des Abgeordneten Lenß ecke Kandidatur Stöcker in Anregung brachte», mit dem Bemerke», daß ecke so bedeutende und ausgeprägte Individualität wie die be» früheren Hofpredigers in deutschen Reichstage nicht fehlen dürfe. Vielleicht giebt da» .Volk* zu, daß Herr Stöcker weder de» Stummtsmn» «och be» NattoualliberaliSmu» verdächtig ist. Als wir erfuhren, daß ans dieser — auch anderwärts in Erwägung gezogenen — Kandidatur nicht» wurde, warteten wir zunächst ab, ob der Baud der Landwirte ecke geeignete Kandidatur aufrecht erhalten werde. Al» die» nicht geschah, traten wir aus gute« Gründen für die Kandidatur Peter» ei». Einmal haben wir ck ben letzten Jahren mit zweifelhaften Parlamentariern zu viele üble Erfahrungen gemacht, um noch Wetter mtt fraglichen Persönlichkeiten experimentieren zu dürfen. Zweitens find wir der U-berzeugung, daß e» ck ben nächste« Jahren recht nützlich sein würde, wenn vir ecken erfahrene» Aftikaner im Reichstage hätten. Drittens lag bei der Eschweger Wahl einer jener Fälle vor, wo man weniger nach bet „Uneutwegtheit' deS Kandidaten al» nach den von ihm aufznweisenden Leistungen fragen sollte. Such von diesem GefichtSpnnkte au» konnte fich jeder patriottsche Deutsche für einen Karl Peter» erwärmen. Daß wir seine Kandidatur nicht wegen sondern trotz feines Nationalliberalismu» empfahlen, haben Wit ost genug betont. Wenn un» nun da» .Volk' aufgrund unserer Stellungnahme zur Eschweger Wahl und wegen unserer Hervorhebung der bekannten Reden de» Frhtn. v. Sckmm- Halberg, welche sozialpolttische« Uebereifer entgegen« traten, unsere konservative Weltanschauung abspricht, so können wir nur darauf hckweffen, daß die Politik
welche die besorgten Dienerinnen stet» ein Zeltdach aulgespannt hielten, aber bescheiden und selbstlos wie fie war, achtete fie auf kecken Vorgang, dankte weder auf einen Gruß ober gab der hinter ihr stehenden Kammerzofe einen Befehl.
Rach der Lurfage derselben hatte sie'» bei ihrer Dame sehr schwer und war gezwungen, selbst die geheimsten Wünsche zu erraten ober von ihren Lugen abzulesen.
Dafür bekam fie aber auch ein riesige» Gehalt, und al» fie eine» Tage» mit einem, nach der .guten Patthie* lüsternen Zollwächter Hochzeit machte» war e» ihre.Gnädige* die ihr 1000 Mark al» Morgen gäbe durch ihren Vetwaller überreichen ließ.
Auf diese Weise waten vier Jahre vergangen, öie Gewütet der Bevölkerung hatten fich bereit» an ihre Wohlthälerin gewöhnt, al» eine» Tage» vom österreichischen Hauptzollamt an die Finanzwache die Nachricht ein traf, daß man einem schon seit Jahren in großem Maßstabe betriebenen Seiden- und Tabaki- ichwuggel auf die Sput gekommen sei. (Forts, folgt.)
Kunst und Wissenschaft.
Edingh, 3 März. Der bekannte Literat« Historiker und Dichter Profeffor John Stuart L l a ck i e ist gestorben.
Verantwortlicher Redakteur rHarryFinkiugi« Marburg. Redaktion und Expedition: Markt 21. Fernsprecher Nr. 65,
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?hon lersta hung.
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Fürst Bismarck als Volkswirt.
M- (Vortrag des Herrn Profeffor Dr. Rathgen.)
H. F. Marburg, 4. März. 1895.
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition diese» Blatte», sowie die Annoncen-Bureaux von Haasmstein u. Vogler in vvv Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf ÄÄA. Mosse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L.
Daube u. Co. in Frankfutt a. M., Berlin Hannover, Pari».
r— Jllustrirtes Tonntagsblatt
Marburg,
Dienstag, 5 März 1895.
M 54 M
Erscheint täglich außer an Eerktageu «ach kenn- und Feiertagen. — Quarta!-Ab»nnement»-Prei» bei bet Expedition 2 Mr., bei allen Postämtern 2 Mr. S6 Pfg. (exkl. Bestellgeld). JnserattouSgebühr für die gespaltene Zeile »bet deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zelle SS Pfg.
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” ’8 Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
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iller Welt, wo Deutsche wohne«, werden Sorbe-
' Wir nähern un» ecke« bet herrlichste« Festtage fc» deutsche» Volke». Am 1. April diese» JahreS
find 80 Jahre vergangen seit dem Tage, a« welchem Gott un» den Fürste« vilmarck schenkte. Allenthalben empfiehl deutschen Landen und wett darüber hinan» in
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Mboldt.
reiten gen getroffen, diesen Festtag würdig zu begehe«, fier 1. April sollte für alle Zeiten de» Deutschen Reiche» höchster Nationalfeiertag werden, denn was
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ins immer aufs neue in da» Lebe«, die Thaten
ist der Tag von Sedan, waS der Tag von Versailles gegenüber dem Tage, an welchem der Mann geboren —wurde, dem Wit Sedan und Versailles verdanken! lklavie, Aber nicht nur Feste feiern sollten Wil anläßlich deS [Uli Sismarcktages, sondern auch Gelegenhett nehmen,
«b die Worte des Altreichskanzler» zu versenke», ’lUUf tagft wir diese grandiose, wahrhaft künstlerische
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~ ,]ss zu begrüßen, daß in der fünften akademische» E—— Vorlesung in der Aula unserer Universtiät ecke
ldl Persönlichkeit mehr und mehr verstehen lernen und ianino, un» zu« Führer nehmen könne« ck de« Kämpfen inb Stürmen, die unsere Zett bewegen.
Von diesem GefichtSpuukt au» war e» freudig
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Seite int Wesen de» Fürsten BiSmarck eine Würdigung erfuhr. Herr Profeffor R a t h g e n hielt am Sonnabend Abend einen seht anregenden Vortrag, in welchem
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falsch sei, zwei völlig verschiedene Periode»
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(«« tzs-Sögeli ’e 10.
en werd« j» der Wirtschaftspolitik BiSmarck» anzn- 'S nehmen. Der Redner wie» darauf hin, daß durch die
er von eigenartigen interessanten Gesichtspunkten aus, scharf und klar das Wesentliche der wirtschaft», politischen Wirksamkeit Bismarcks beleuchtete. Der Grundgedanke be» Redners ging dahin, daß eS
«eneften Forschungen ck dem zu Gebote stehenden Ouellenmaterial fest gestellt worden ist, daß fich die Heime zur späteren Wirtschaftspolitik de» ersten Reichskanzlers schon recht früh in den Anschauungen Bismarcks finden. Der Unterschied der beiden Perioden vor und nach 1877 ist kein innerer, sondern ein äußerer, zeitlicher. BiSmarck hat fich ck den Jahren, ix welchen er feix großes politisches Werk vollbrachte, al» durch und durch realistischen Staat»- eann gezeigt. AIS er fich bann ben wirtschaftlichen Fragen zuwanbte, konnte ihn natürlich bie abstrakt u«b irreal gedachte, plutokratische Theorie von dem freien Spiel bet konkurrierenden Kräfte
Schreiner, 11.
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Fracht rgepäi «den B» (1231 tau« ft
ich gern tt, aßen schwetder cchet Ver ! (weder »Mittel zu mache» n Leldri eistet hat er a. D
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ck die eckzngteifen bet Staat keck Recht Hube, nicht beliebigen. Ihm war bet Staat kecke lediglich juristische Institution sondern eine Macht «ach außen und inne«. Stet» wat es da» Ziel BiSmarck'», eine nationale, deutsche Macht zu scheffe«, und wie er ck den erste» Jahrzehnten seiner Thätigkett Deutschland nach außen hin zu einer politischen Macht erhoben, so wollte et, als dies geschehen wat, da» Deutsche Reich auch innerlich p» einer wirtschaftlichen Macht eut»ick-ln Rach außen hck wat da» Deutsche «eich ck den 70er
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Vrrbrrchrrlype« -en bayerische« Bergen.
Bon S. Sherman«.
(Nachdruck verbot«.) (Fortsetzung.)
Bei besonder» kitzlichen Fällen brachte er die Tiere auch wohl in bet Nacht zu dem an seckew Hause vorbeifließenden Strom, wo er e» mit seinem Vertrauten auf ein Schiff verlud, da» dann noch zur selben Stunde den Ankerplatz verließ.
»uf diese Weise trieb bet Pferdemarder sein edle« Handwerk, bi» ihn sein Schicksal er ritte-
Einmal gefangen, gestand er die gegen ihn er- hvbenrn Anklage ohne Widerrede ein, nannte auch secken Hehler, und da ihm circa 114 Pferde ver- Wandlungen zugeschrieben wurden, so bekam er für diese Kabckettsstücklein ein Gesamt-Honorar von 10 Jochten ZuLthau«, während sein.Kunstfteund* »tt 6 Jahren Gefängni« bestraft wurde.
Rach Verbüßung ferner Strafe soll der »Buckel stpperl* nach Amerika ausgewandert seck.
Ob er auch dorr matt? Da» ist seither nicht dekcmnEgeworden.