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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
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Hand drS kaiserlichen Trinkspruch» bei« Mahle des Brandenburger Provinzial- landtageS die an die Verabschiedung des Grafen eoa Caprivi von der Landwirtschaft geknüpften Hoff nungrn auszulöschen. Dieses Bemühen bedeutet den letzten Trumpf der Demokratie, es zeigt aber aue>
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Bei der erste» Lesung derReichSfinanzvor- läge ist nicht allein von de« Staatssekretär des Reichsschatzamt» al» Vertreter der Lerbündeten Regierungen, sondern auch von mehreren Vertretern einzelner BnudeSstaaten die unbedingte Notwendigkeit einer Finanzresorm nachgewiesen worden. Son teufet-
liegen, die deutschen Landwirte der baldige» Thaten der Reich», und StaatSregieru»g harren, wie solche i» alle» den laudeSväterltche» Kundgebungen der Kaiser» verheiße» worde» sind, und sich durch da» Hohngeschrei der demokratische» Blätter weder zu unüberlegtem Handel» anfflachel», noch zur Aufgabe ihrer berechtigte» Forderunge» bewegen lassen.
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Der Akg Bebel hat eS für billig und heilsam erklärt, daSWahlrecht mit dem 2 0. Lebensjahre beginnen z» lasse» u»d dasselbe auch auf die Frauen auSzudehne». Das fehlte gerade »och I Schon heute treten Zehntausende an die Wahlurne, die von de» wahren Pflichten eines Staatsbürgers nicht mehr wissen als et» vaterlandsloser Zigcnner. Politisieren heißt sür sie nichts anderes als randalieren. Wenn nun aber gar unsere militärpflichtige Jugend »och mitwähle» sollte, so würde es bald überall so zu gehen wie bet der Mustern»g. Anständige und ruhige Leute könnte» k-u« unbehelligt zum Wahllokal gelangen und siege» würde überall diejenige Partei, die der thüten- durstigen Jugend am meisten die Zügel schieße» läßt und ihnen die glänzendste» Versprechungen macht, daS heißtdir sozialdemokratische. DaS weiß Herr Bebel ganz gut. Und nun solle» sogar »och die Frauen die hohe Schule der politischen Bildung besuche» u»d die Geschicke ieS Vaterlande» mitbestiwmen l GS wäre zum Lache», wen» man nicht wirklich mit allem Ernst und mit großem Erfolge daran arbeitete, die ganze Welt anf de» Kopf z» stellen. Schon hente müss-n unzählige Arbeiter klage», daß die „teure* Gattin wohl viel von de» Narrhette» der Mode versteht und hier und da sich anf vornehme Sitten und Manieren viel zu gute thut, daß sie aber von den eigentliche» Harttgeschästen, vom Koche» und Wirt- schäfte», vom Putze» und Nähe« keine blaffe Ahnung hat. Und nun soll sich ein so unglückliches Geschöpf »och den Kopf zerbreche» über Zölle u»d Steuer», über Rechts- nab Verwaltungs rage», über Kirchen , Eisenbahn- unb KolonialPolitik und bk oft so feinen Farbennnterschiebe bei politischen Parteien mühsam unb doch vielleicht »och erfolglos studieren? Das geht doch über den Spaß. Ja, wenn die Frauen gegen Bummeln und Fanllenze», gegen Trunksucht und Schlemmerei Gesetze machen dürfen, wen» sie polizeiliche Maßnahmen zu beschließe» hätte» zur
vativer Seite fände» diese Darlegungen warme Unterstützung durch Herr» Dr. o. Fr ege. Die Redner der Reich?Partei und die Nationalliberale» äußerte» sich ebenfalls entgegenkommend. Ablehnend wie immer verhielt sich die vereinigte Linke. Grade diese Herren hätten alle» Anlaß, für die durch sie veranlaßte» Zollausfälle Ersatz zu schasse». Bet der jetzige» Parteigruppierung im Reichstage ist die Stellu»gnahme des Zentrums vo» besonderem Interesse, sofern dieses das bisherige gründ fötzlich ablehnende Verhalte» avfgegebeu und be gewisse» Aenderungen seine 'Zustimmung zu dem ReichSfiuanzgesetz in Aussicht gestellt hat.
ärz 189s Ihr, Quent», tand.
Schulterr's Gewehr 11 I» Sektionen rechlSschwenki manch!!*
Staunend starrte» die Herr» Frnmde auf diese Wandlung der Dinge, wie jetzt die Kompagnie, jede Korporalschast sei»Gänslein »atm» Arme, nachdem
gau» nun der Daxenziepfelbaner, „der Herr Hauptmo hat Enk anch a Mal a Freud' z' mach'», den» er woaß ganz guat, daß er E-k da» Jahr über g'hörig zwirfelt hat. Um »u seine Erkeantlichkeit zu zeig'» ts er mit mir einig Word'», jeder Korporalschast a Martiniganserl zu schenke», die größt hat er aber ür die Herrn Offizier' anSg'suacht. Auf diese Gnat- müatigkeit hi» bitt 1, zu Ehre» drS Herr» Hauptmo dreimalHmrah »' schrei'», aber «Bissel stark, wenn bitt'» darf. 38 da» g'scheh'u, so wird der Stall anfg'macht, jeder Sorpmal faßt fei’ Gans, die letzt' aber, der große GänSrich, de» wird der Hauptmo elbst fang«.
Also i bitt schö: .Hmcrahl't u»d „Hmrah, hmrah!* ertöute ei aus mehr als hundert Kehle»; kn nächste» Augenblick öffnete fich die Stall thüre, mit lautem Geschnatter flöge« die geängtztgßen Tiere leronl — und stehe da--gütig lächelnd, eine
feiste Gaui unter« Arm, erschien Herr Hauptmann Pletzelhuber al» letzter m»d legte zum Zeichen der üeriöhnung seinen Fang in den Arm de» Schwager». Ein nicht endenwolleuder Beifall lohnte diesen guten Li» fall de» Herrn Hauptmann, und als fich der Jubel gelegt, erhob er seine gewaltige Stimme.
„Kompagnie!' Bei diese« Manne, bei »»ferm I leben Doxenziepfelbauer habt Ihr Euch zu bedanken. Er ist der Geber dieser Wohlthaten. — Ich wünsche gute» Appetit nnb hoffe, die Herren O fiziere nnb korporalS heut Abend im „Pfau* zu treffe». Die
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Klange der Musik der Stadt zumarschierte — sie üonnteu de» Herr« Hauptmau», der in Schweiß gebadet vor ihnen stand, ebenso wenig begreifen, wir die Absage der Parade, und gar Manchem von ebnen wollte es dünken, al» wenn zwischen dem D xenziepftlbauern und dem Henn Hauptmann Etwa« vorgegangen fein mußte, da» nur durch einen glücklichen, großmütigen Gedanken be» reichen Daxen- ztepfler» geschlichtet werden konnte, durch
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Verantwortlicher Redakteur rHarryFinkiugin Marburg. Redaktion und Expedition: Markt 21. Fernsprecher Nr. 55.
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Wochm-Rückblicke.
♦ Marburg, 2. März 1895.
Verbrechrrlyperr ans den bayerischen Berge«.
Bo» K. Eh er m a um
(Nachdruck verboten.) (Fortfetzuog.)
Ungläubig schüttelten die Leute die Köpfe, fie konnten nimmer an da« Glück glauben, daß fie auf einmal von ihrer Plage erlöst sein sollten, aber allmählich gewöhntm fie fich wieder an die Allläg- lichkeit und pflichteten nun offen dem Landrichter bei; .Der Buckelsepperl war unheimlich, er war mit im Spiel.*
E« dauerte gar nicht lange, da sollten die erleichtert aufathmenden Bürger wieder in Aufregung versetzt werden.
Von Passau her, einer Grenzstadt am See, war die Nachricht hergi kommen, daß dort ebenfalls der .Pferdemarder' aufgetaucht wäre, der seiner Seit aem nahen Tittmoning so großen Schaden zugesügt.
Die Art unb Weise, wie bie Pferde verschwanden, war dieselbe geheimnie volle, und bie Gefahr war nahe, daß iür die Tittmoninger Bürger da« aste Spiel von Neuem beginnen könnte
LI Mit einer fieberhafte» Emsigkeit ist die demo- > 21, Q| statische Presse aller Schattieruageu bemüht, a» der
kommen s'I* sagte er in einem fast mitleidigen Tone.
„Mensch, Daxenziepfelbauer, Vötter i bitt Dich, laß mich rau«,' —bat der Arrestant; ,Du ruinierst mich!'
„Ah woher denn!' meinte der Bauer. „Dein Leut' verstehen ja 'an Spaß. Greis Dir nur schnell a Ganserl, in der nächsten Minuten kommst Du rau«!' — „Du iatzt find'« da,' begann er nach ein paar Augenblicken wieder, al» ein hundertfache«, taklmäßigr« Getrappe näher kam. — „Sei’ Schwager mit fein’ Schützenzug voran. Herr Jesa«, die Senf chwitzen, wie wahrhaftigsten Schmalzbettler!'
„Mensch, zum letzten mal beschwöre ich Dich, erspare mir die Schande!' flehrte drinnen auf der )öhe seiner Angst der Herr Pletzelhuber mit meiner- icher Stimme.
„Gleich — gleich!' antwortete der Doxenziepfel- bauet, „Mensch, wart’ doch bi« Deine Freund' auch da sand! Für was hast Du'« denn einglav'n?'
„Hierher, Herr Bürgerleutnant-Metzgermeister!' chrie er mit wahrer Stentorstimme, „hierher hat ver Herr Hauptmann die Kumpahnte besohl'»! da soll fie fich aufstell'n.'
Die Mannschaft faßte Tritt, und nach wenigen ! Rinuten standen die schweißtriefenden, staubbedeckten Bürgersoldaten „Gewehr bei Fuß' regungslos vor eem Gänsestall.
Auch bie Freunde be« Herrn Hauptmann« waren herangekommen und hatten fich erwartungsvoll um die tapferen Landsoldrten versammett.
Dem Herr» Pletzelhuber briuae» i« Gefäagait »rohte das Herz im Leibe zu zerspringe». Wie sollte dieser Spaß »vch eabe»!
„Tapfere vüi gerwehr der Stabt Trauastei»', be-
hafiaSmuS: „Jetzt spricht ber Kaiser ganz ähnliche •ebeale» an», wie fie die angebliche (!) Manchester Partei vertritt*; behauptet der „Vorwärts*, die Kaiserrebe werde „etoe ganze Reihe voa Luftschlössern der Agrarier zerschmettert habe»*, so find das nichts als .fromme Wünsche*, u»d schon die nächste» Tage »eite» zeige», daß e» unser» Gegner» den» doch rächt so wohl um» Herz ist, wie fie jetzt aller Welt »eikmache» möchte». Der Zweck, den die demo kratische» Blätter mit ihrer Ausnutzung des Katser- wasteS verfolge», ist ei» recht durchfichtiger: Eie »olle» die Landwirte errege», fie »ollen die Bauer», die eben etwas zuversichtlicher in die Zukunft pr blicken begiune», i» die Verzweiflung treibe», um fie zn Unbedachtsamkeiten arfzu stachel». Sie hrffe» dann — wen» wirklich ein Lerzweifeluder seinem Unwute Luft «acht — Unterlagen für neue Denunziationen zu gewinnen, um die gesamte Landwirtschaft, wie dies in der „fegens reiche»* Sera Caprivi geschah, zu verdächtigen und damit für die liberale Partei, leider aber auch für die Sozialdemokratie Geschäfte zu machen. Die deutschen Landwirte aber find gewarnt. Sie kenne» ihre Kraft und Stärke und werde» fortfahreu, fich zu «ganifiereu und um ihr gemeinsames Banner zu schaaren. Sie keuue» aber auch die Fürsorge unseres Kaisers, der in seine« Triakspruche verheißen hat, seine ganze Kraft zum Wohle des Bauernstandes kinzufitze». Eie wissen, daß die Thür unseres Kaisers für fie geöffnet bleibt, und sie werde» dafür Sorge trage», daß nicht wieder, wie in der Sera Caprivi, M zwischen sie n»d ihre« Monarchen allerlei unauf richtige und boshafte Elemente dränge». Stark to chrer Einigkeit, bauend auf ihr gutes Recht u»b i« vertraue» auf de» Kaiser werde» dar»« trotz aller demokratischer Machenschaften, die so klar am Tage
Am 27. Februar waren zehn Jahre verflossen, feit durch Erteilung eines Kaiserlichen Schutz- briefeS an die damalige .Gesellschaft für deutsche Kolonisation' die staatliche Grundlage für eine deutsche Kolonialpolitik i» Ost afrika gelegt wurde. Der 27. Februar wird somit für alle Zeiten als ein denkwürdiges Datum nicht nur in der Geschichte der deutsche» Kolouialpolitik, sonder» in der gesamte» deutsche» und Kulturgeschichte gelten und, abgesehen vo» der bedauerliche» Preisgabe wichtiger Interesse» in de« sogenannte» Sanfibar- Vertrag, hat Deutsehlaad auch keine» Gruud, heut- die Entwickelung, welche Deutsch Ofi afrika in diese» zehn Jahren genommen, als hinter den berechttgte» Erwartungen zurückgeblieben zu betrachte». Freilich kö»»1eu wir auch dort erheblich weiter sei», wen» die zweite Hälfte des abgelaufene» Dezenniums nicht eine Periode des Stillstandes, der Hemmung und der starken Depression für die deutsche Kolonial Politik überhaupt und damit auch für de» gesamte» koloniale» Uuter»eh»ungSgetst gewesen wäre. Aber immerhin haben wir in diese» zehn Jahre» auch unter ungünstige» Verhältnisse» viel gelernt und vo» um so größerem Werte bleibt eS, daß auch unter dieser Ungunst der gouvernementale» Witterung eine Reihe vo» Männern und Unternehmungen, die fich mit warmer Hingebung der Entwickelung des neue» Besitzes zugewendet hatte», tapfer auShielt und heute mit beglündeter Zuversicht i» die Zukunft blicken darf. Die Neuordnung der kolonialen Verwaltung, wie fie durch die jüngst ergangene Kaiserliche Ordre geschaffen worde», bezeichnet eine» elfteuliche» Wendepunkt in der Entwickelung der deutschen Kolonialpolitik. Möge diese Wendung alt ei» günstiger Ster» der deutsch- ostafrikanische» Gesellschaft i» das zweite Jahrzehnt ihres Bestehens voranleuchte».
♦ * ♦ *
Au« Ko»sta»ti»opel bringt der Draht die Kunde, daß der frühere Khedive Ismail tot Sterbe» liege. Seit 16 Jahre» hat der vormalige Herrscher de, NillaadeS im Exil gelebt, zumeist et» de» sonnigen Gestade» des Golfs vo» Neapel, nab hat die politische« «reise nicht «ehr gestört. Er ist ei» typisches Beispiel dafür, wie der Fir»iß europäischer Kultur nicht auSreicht, de« Mangel an Selbst, zücht und Thaikeaft auszugleichen: wen« heute Aegypten unter fremdem Zwange fich beugen muß »nd alle Versuche de» vo« besseren Willen und größere« Verständnis seiner Aufgabe durchdrungen AbbaS Pascha, seinem Baterlande zur Freiheit z« verhelfe», a» der Macht der thatsächltche» Verhält- nisse scheiter», so hat de« Keim für diese schlimme Situation eben der frühere Khedive gelegt. A« Eigenschaste», die für den Herscherbernf empfehlen, hat es dem 1830 z» Kairo geborenen JSmail nicht gefeh't, schon mit 19 Jahre» zeigte er fich als gewandter diplomatischer Unterhändler in den zahlreiche« Familienfehden, die wie an alle» orientalische» Höfe« auch i» Ka'ro die eigentliche Regententhätigkett to häßlichem W-verspiele anrfüllte», und für seine geistige Begabung spricht die schnelle Anpassung a» die westeuropäische, insonderheit französische Kultur, die freilich seine zn geringe Charakterfestigkeit nur nach ihrer Außenseite schätzte und »ach Egyteu trag. Such kriegerische Fähigkeiten ginge» ihm nicht ab; als er zu Anfang der sechsziger Jahre nach dem Suda» gesandt wurde, um be» Aufstand zu unterdrücken, zeigte er fich tapfer und besonne». 1863 berief ih» bei Tot Said's Pascha auf be« Thron und 16 Jahre großir Anläufe nnb kläglichen Zusammenbruch» bezeichne» diese Epoche der eghptische» Geschichte, etoe Folge vo» impulsive» «»strengunge», dir Unabhängigkeit nnb bie Anerkennung bet zivifierte» Welt zu erwirken, unb von jähem Zurückzletten in bie
Föiderrmg bei Häuslichkeit nnb Sparsamkeit, ber Religion unb Kiuberzucht, da»» könnte manchem be» geisterten Freunde des ZukunftSstaateS ein guter Dienst geleistet werden und die politische Thätigkett der Frauen würbe ben Männer» zum Segen ge- reichen. Weil aber i» tiefe» Dinge» die Herren der Schöpfung boch ihre eigene Meinung stets behalten wolle», so verzichten bie Frone» vor der Hanb boch »och am beste« auf Wahlrechte unb Wahlmaubate zu guaste« vo« Man« nnb Kinder». Der Gatte wende ihnen »nr feto Hey, seine Liebe das nötige Wirtschaftsgeld zn, dann werde« fie schon ganz glücklich und zvfiiede« sei» nab nicht nach politische» Ehrenkränze» verlangen.
Herrn Hauptmann Pletzelhuber wat e« bei der Zuordnung de« grausamen Vetter« gewesen, al« *Üßte er vor Schreck zusammenstnken. „Also da« rnch noch!' Die ganze Kompagnie sollte seine Niederlage sehen, und seine Freunde, die er ringe- «den, um de« „Leutnant« Metziermeister«' Ver. vgenheit zu schauen, die sollten fich nun an seiner figenen weiden. „Nimmermehr!' Jetzt muß er klein «igeben, und koste e«, war e« wolle. Er verlegte »ch auf« Bitten. E« fruchtete nicht«.
Der Daxerziepfelbauer schüttelte draußen eigen wig den Kops und sagte so oft .Nein', al« der «esangene nur einen Laut von fich gab. Dabei M er die Landstraße hinab, welche die tapfere «ürgerwehr heraufkommen mußte. Endlich geigte "4 eine dichte Staubwolke. „Pletzelhuber, nu
Erscheint täglich «aßer an W«kt««e» nach Eann- »ud zwm .
Kereriagen. — Qaartal-Abonnemmtr-PreiS bei bei Expe- WluTDllLUi
ditien 8 M., bei allen Postämtern 2 M. 25 Pfg. (exkl.
Bestellgeld). JnseratisuSgebühr für die gespalten« Zeil, (Sßlttttflfl 3 MäfL 1895
oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen für di« Zeil, 85 Pfg. ^VlUHUy, loua
’e Martiniganserl.
OrigiualhmnoreSke ans Bayerns guter, aller Zett.
Von Josef Maertl.
(Schluß.)
„Mensch, Doxenziepfelbauer, i bitt Dich, i be> schwör Dich um All'« in der Welt, i «maß zu »einer Kompagnie!'
„Ah was, Der' Kumpahnie, die ko auch zu Dir wmma, sür was bist Du denn Hauptmo?' entgeg. nett der also bestürmte mit ironischem Mitgefühl. -Hansel,' tief er hierauf einem Knechte zu, „lauf’ i Mal schnell runter auf bie Vachendorfer Wiesen, Ar Kumpahnie soll hier auf mein’ Hof antret'n, •kt schnell, fix, in Laufichritt soll« kemma, der Herr hauptmo har« so besohl'n!!"
„I lauf scho — Doxenziepfelbauer!' schrie der jttge Bursche fröhlich, bann trabe er zum Thore «naus.
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Anzeigen nimmt entgegen die Expedition diese« Blatt«, sowie die Annoneen-Bureanx von Haasenstein n. Vogler in vv— — r
Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Men; Rudolf AAA. 5cÖDTÜ
Mofle sn Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. n
Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover, Paris.
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* X „Vorwärts*. Diese Blätter wissen ganz genau, baß XXJ bie Laa wi'te sich nicht entmutigen lassen. Schreibt — beispielsweise bie „Boss. Zig.* in scheinbare« Eit-
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