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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für -ie Kreise Marburg «nd Kirchhain Jllnstrirtes Sonntagsblatt. ÄÄiteif'öÄ
-■rt» r n Fmr^^eu. — Q»«rUa-8b»u^imts-Pr^b«^E"b""U entgegen die E^edition dieses Blattes,
JtS. 50* bitten 2 ML, bei eilen Postämtern 2 ML 26 $fg. (trfl wrWT"U*Hi fptok, bk Annoncen-Burem^ von Haasmstein u. Vogler in vvv rv
Donnerstag, 28. Februar 1895. LSLZLLL!
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Vaters, fast nichts von dem gehört, was Eyss nhardt ihr einaestand, jetzt aber verstand Re, weshalb er [oft fo schwermütig dreingeschaut Dieser edle Mann! Tausend andere würden sich an seiner Stelle einfach auf dar Recht der Notwehr berufen, und um die arme Mutter der Verstorbenen stch nicht gekümmert haben-
Bevor Re nach der Schamba aufbrachen, nahm Eyffmhardt seine junge Fran beiseite, um ihr eine Mitteilung nnter vier Augen zu machen:
„Da« Land, da« ich hier gekauft, hätten wir nicht auch noch bewirtschaften können, außerdem sollen nach dem neuen Stadtplan Straßen darauf angelegt werden; ich verkaufte ei also wieder. Die mir durch! den Konsul vom Gouvernement gezahlte unverhält-I l ißwäßig hohe Summe sandte ich an da« deutsche [Generalkonsulat in Sansibar mit der Bitte um die Befriedigung der Gläubiger Deine« verstorbenen Vater«, an dessen Name nun kein Makel mehr haftet. — Hier Rnd die Quittungen; ein bessere« Hochzeü« geschenk weiß ich Dir nicht zu geben d
Grace hatte hoch aufgehorcht, bei den letzten Worten aber sank Re weinend an seine Brust und schluchzte: I
leine» weiteren erht blichen Rückgang bezeugen werde» und man gegenwärtig annehmen miß, daß der Dnrch- schnitt« ertrag de« Hektar, ter stch von 1884 bis 1887 noch um 70 M. bewegte, auf etwa 40 M. gesunken ist. Im uichtsächRschen Deutschland liege» die Dinge für die Landwirtschaft znm Teil noch viel ungünstiger. Man kann daran« ersehen, wa« übrig bleibe» würde, wenn die Landwirte »ach dem un* vergeßlichen Rate bei frühere« „wohlwollenden" Reichskanzler« „abschreibe»* müßte».
) JVI* «ytfrW A. Vvt, Utfc VUl U4tl waten erfolgte, liege da« ihm übergebene Kapital rreißigtausend Mark —zur Rückgabe bereit und .wöge darüber verfügen. Ist die« nicht eine ent» ^de Freudenbotschaft? Ach, wenn Sie wüßten, « ich all die Zeit hindurch gelitten und wie so, «ltch sch mich fühle, da nun der schwere Seelen- « von mir genommen ist!*
So erlebte Doktor Kortegarn doch noch eine wahre Freude, bevor erDar-e«.Salaam verließ, um in der Heimat Gesundung zu suchen; er konnte ja auch dort der deutschen Sache in Afrika sehr sörder- lich sein.
letwa 30 Dame», «eist Schriftstellerinnen, erläßt i» «der „Ethischen Kultur* eine» geharnischten Auftuf Igege» die „Umsturzvorlage*. Der Schlußsatz diese« I merkwürdigen Schriftstücks, da« selbst a« der Seite Ide« Jeuseuscheu „Weckrufs* eine»Ehrenplatz verdient, I lostet: „Wir protestiere» gegen die Einführung eine«[ lGesetze«, das hm« (!) verbieten will, zum Wohle Ide« Vaterlandes vor der Oeffentlichkett die Ehe Iu»d die Familie zu schützen, indem wir die »Zustände aufdeckeu und die Feinde kennzeichne«, welche ihre« Frieden u«d ihre Heiligkeit gefährde«.*
I Echte Franenlogikl Wir denke« indessen von de« I deutschen Frauen, einschließlich der dreißig „Protest- lleiinnen*, doch viel zu gut, al« daß wir annehmen I könnte«, fie würden jemals die Anwendnng der I „UmsturzgesttzeS* zu fürchten haben. Der Protest «kann also ruhig zu den anderen gelegt werden.
lEinen ziffernmäßigen Nachweis für den
Rückgang der Landwirtschaft
I bringt das Leipziger „Vaterland*. Bezieht dieser! Nachweis stch im besonderen auf das Königreich! Sachsen, so ist er doch ohne Zweifel auch für die! Gesamtlage der deutschen Landwirtschaft zutreffend.! Sachsen besttzt nämlich eine Reihe von Kammer-! fifltein, die dem Staate gehören. Diese haben eine! Bodenfläche von 3716 Hektar 81 Ar. lieber das! Gesamteinkommen nun und den Ertrag dieser Güter! liege» genaue amtliche Zahlen vor, die alljährlich in| dem „Statistischen Jahrbuch für Sachsen* auf gi und! der im Ministerium der Finanzen eingegangenen! Rechnungen veröffentlicht weide«. Das Gesamt-! einkowmen von diesen Kammergüter» nun, wie es! sich nach Abzug sämtlicher Baukosten, Abgab.n nnb| des sonstigen Aufwandes stellt, belief sich im Jahre I 1892 (soweit reisten bis jetzt die abgeschlossenen und! veröffentlichten Berechnungen) nur noch auf 140 2861 Mark, woraus stch für 1 Hektar ein durchschnittlicher f
[ Stellung auf gegeben — nach der ehemals Waller- stätt'fchen Befitzuna über, wohin ihnen Kalonda und Mundi mit dem kleinen schwarzen Christen folgten Für die Errichtung der notwendigsten Holzgebäude hüte der wackere Waldhuber inzwischen aus'« Beste gesorgt.
nm gegen He finsteren Pläne, die heimtückisch ge- schmiedet «erde«, zu protestiere«. Eine Schar von
Kunst und Wiffeuschast.
Wiesbaden, 22.Februar. Der fest3Tagen zur Kur hier weilende sächstsche Bergrat, Professor der Bergakademie zu Freiberg Di. Alfred Stelzner ist gestorben.
Dresden, 25 Febr. Der dramatische Dichter und Schriftsteller Rudolf Stegmann, 1833 in Braunschweiz geboren, ist im hiesigen Carolaoause gestorben. Bon seinen Tragödien wurden „Julian der Abtrünnige* und „Bianca Capello* an der Dresdener Hofbühne anfgeführt
| über den Antrag Kanitz, welches jemals ersonnen ist, Ihat stch die „Weserztg.* auSgebrntet. Bo« hohen I Kothurn herunter dekretirt fie:
I , »Die Kritik hat keine Mühe gehabt, sofort zu erkennen, Idaß der Antrag,ernsthaftgetommen,daS großartigste IAitentat sei, da« jemals in Europa gegen Idie Zivilisation de« neunzehnten Jahr- |6«nb er t« ersonnen worden ist, und so ist eS
-sw bei fernem ersten Erscheinen allgemein beurteilt worden, j I Man glaubte nicht, eS anders denn als einen Scherz auf- If-sscn zu sollen. DaS geht fitzt nicht mehr; höchste s darf Iwan annehmen, daß eS ein taktisches Mittel sein soll, der I Regierung andere enorme Zpgefiä. bniffe nm so leichter «b. I zu locken. Ur d einem solchen Antrag« sichern Minister „wohl Iwollende, sorgfältige Prüfung zu! 0 temporal"
818 Pythagoras feinen bekannte« Lehrsatz ent deckt hatte, opferte er den Göttern eine Hekatombe Ochsen. Deshalb pflegt noch heute eine Panik zu! entstehen, wenn eine neue Wahrheit gefunden wird.! et« neues Aufgebot gegen die Umsturz I
Vorlage. I
Nachdem, die Entrüstung der biederen Sozial-! dernokratie testend, die Herren Ethiker, Egidyon-r I Han dwerkl bar scheu sozialisten u. a. einen grau'amen | Protest gegen die „Umsturzvorlage* loSgeloffen, auch! der „deutsche Dichter* Wilhelm Jensen zu» Ergötzen |
Ertrag von 44 M. 16 Pf. erzielt Run vergleiche man diesen Ertrag mit den der vorausgegangener 10 Jahre. Der DmchschnittSertrag für 1 Hektar der Kammergüter in Sachsen bettug iw Jahre 1882 66 M. 54 Pf., 1883 64 M. 99 Pf., 1884 70 [M. 70 Pf , 1885 71 M. 75 Pf., 1886 67 M 91 Pf , 1887 72 M. 30 Pf., 1888 63 M 82 Pf, 1889 56 M. 75 Pf, 1890 55 M. 35 Pf., 1891 42 M. 52 Pf., 1892 44 M 16 Pf. Scho» diese Zahlen lassen einen starken Rückgang der Erträge erkenne«. Nun habe« aber bekanntlich die Jahre fest 1892 eine große Verschärfung der land
Zur selben Zeit wurde Nasorro bin Raschid von seinem Schicksal ereilt. Sengend und brennend bi« nach UnjamueRi, da« an den Viktoria See grenzende „Mondland* ziehend, wurde er von den der arabischen Greuel längst überdrüsstgen Mondleuten nächtlicher» weile überfallen und nach Riedermetzelung seiner Spießgesellen an den Hauplast eine« mächtigen Barbabbaume« gehängt. Seine Seele konnte also nach dem arabischen Glauben nicht au« dem Körper heraus und in den Himmel kommen. Die Mondleute, welche die« wußten, meinten indessen, es fei nicht schade darum
n schlimmer Bursche gewesen sein, der seiner alten . “Cv rur Kummer und Sorgen gemacht hatte,
bemerken hierzu noch, daß ei« der „Bosfische, Ztg.* politisch nahestehender Historiker, Konstantin Bulle, in seiner „Geschichte der neuesten Zeit" S. 352 den Ministerpräsidenten Frhrn. v. Manteuffel als einen »fei» gebildeten, makellosen Charakter* bezeichnet. Aus all-dem geht hervor, daß die „geschichtliche ReminiScenz der „Vosfischen Zeitung" nichts als ein tendenziöser EnistellungSversuch ist, nm dem Namen o. Manteuffel „etwas anzuhängen.*
Das vernichtendste Urteil
K«m KirtM.
Kolonial-Rom« o« «hriftian »rnkard.
(Nachdruck verboten)
(Schluß.)
Parlamentarisches.
| Im Reichstage
I J{ut£ Me “fr Beratung des FinanzgesitzeS beendigt. IAbg. EnnecceruS (ratl.) tritt für die Regelung de» I finanziellen Verhältnisses zwischen dem Reiche und den Einzel, ftoatt” ein und betont, daß die Folgen der Tabackfiener «für die Produktion weit übertrieben würden. Sächstscher IFinanzminister o. Watzdorf führt -uS, daß auch die I sorgsamste Finanzverwaltung die Unstcherhelt der Finanz, l lage nicht beheben könne; daS könne allein eine durchgreifende IFinanzreform. Abg. Bebel (sozd.) lehnt die Lottage, !deren Konsequenzen fortgesetzte Mehrfoiderungen wären, abi Bayrischer Bevollmächtigter 6. Stengel weist,gegen den | Abg. Bebel polemisierend, darauf hin, daß in Baiern der Lohnerwerb äußerst niedrig besteuert sei, Weimarischer Bevollmächtigter Heerwart bemerkt, daß sein Heimatland vor einem bedeutenden Defizit stände, wenn die Tabaksteuer nicht bewilligt wurde. Abg. v. Rarborff (Rttchsp.) betont, daß in allen anderen Kulturländern das System der ^direkten Stenern mehr ausgebildet fei, als bei nnS Staats- sikretär Graf Pofadowsky wendet gegen die gestrigen Ausführungen des Abg. Richter ein, daß dieser vor ändert- halb Jahren bei der Beratung der Militärvorlage die finanzylle Lage viel ungünstiger dargestellt habe, als fitztt ?bg- R i ck e r t (frs. Ver.) erkennt an, daß die Finanzlage der kleinen Bundesstaaten sehr ungünstig sei, daS wäre aber Idie Folge der Steuerpolitik seit 1870; die fitzige Vorlage werde die Lage keineswegs bessern. Abg. Hug (Ztr.) befürwortit die Vorlage, damit eine Festigung des Budget» der Einzelstaaten herbeigeführt weide. Nachdem die Abgg, Richter (frf. VolkSp.), w Frege (ko-f.) und Ennec- ceru» (natl.) nochmals ihren Standpunft daigelegt haben, w»d die Vorlage der Tabaksteuer-Kommission über wiesen. Schließlich wird eine Reihe von Wahlprüfungen erledigt.
Nächste Sitzung Mittwoch 1 Uhr: Initiativanträge.
Im Abgeordnetenhause
Politische Rundschau.
* Marburg, 27. Febr. 1895. Zur jüngsten Kaiserrede
schreibt die „Krenzztg.*:
„Nachdem der Reichstag jetzt fast drei Monate versammelt ist, ohne daß demselben trotz vielfacher Znfichernngen auch nm ein einziger Gesetzentwurf vorgelegt worden, der auf Linderung des laudwftt schastlicheu Notstandes hinziett, ist man in den Kreisen ter Landwirte für Versprechungen nicht mehr em, Mglich: man will endlich Theten sehe».* „Die konservative Fraktion hat eS gezeigt, daß fie e« 6er- ßthi, auf die durch den neuesten Kur« veränderten Verhältnisse Rückficht zu nehme»; fie hat bisher reich, lich Zurückhaltung geübt und kan» da«, wenn nötig, noch eine Zett lang ihn». Sie ist aber nicht fl'«l fonnen, von ihrer wohlerwogene» Ueberzeugung über tie Maßregeln, die zu« Heile der deutschen Land- wirtschaft und damit des gesamten deutschen Baier- lttdes unerläßlich find, auch nur einen Schritt zurück -»weichen. In dieser Unerschütterlichkeit in dem Kampfe für die Grundlagen unseres Volkslebens, in denen allein auch Thron und Altar selbst sicher! Wurzel», erblicken wir die Beihäiigung wahrer König«-1
, ■ »Nun beschämst Du mich dennoch durch Deinen
Grace dachte natürlich nicht mehr an die geplante! Großmut, du edler Mann, riet ich will Re Dir
. »In dem Fischerdorfs habe es zwar dennoch ein «rede gegeben, und nach ein paar Wochen wurde e Ausgrabung und Untersuchung der Leiche verfügt. e,; Gerichtsärzte fanden die Schädeldecke unversehrt;
X106 Mann war nicht durch meine Hand, sondern
'« 106 n einem Lungenscklag gestorben, den er sich zuge- k 88»,# gtn, indem er erhitzt und angetrunken in dar im ,' ics ^l noch sehr kalte Wasser lief. Er soll überhaupt !,[ 98i/i n schlimmer Bursche gewesen fein, der seiner alten ', iC65/» Atter rur Kummer und Sorgen gemacht hatte, sein Tod für die Frau ein wahrer Segen 102»^' 8Mmo1 es meine reichliche Unterstützung der 1017,-t schwindsüchtigen ermöglichte, sich ihren Lebensabend 102 kindlich zu gestalten. Sie habe von mir immer «MA 1 £on ihrem Wohlthätcr gesprochen, schreibt mir 3^ ^Rechisanwatt; seit ihrem Tode, der vor drei
treue, nicht in der bedingungslosen Jasagerei * Eine Abfertigung.
Abreise, Re uuv Eyssenhardt gelobten Rch, den letzten Willen des'Barons zu ehren und die Stätte ehelichen Unglück« durch ihr junge« Glück neu zu beleben.
Einige Wochen später vollzog der deutsche Konsul al« Standesbeamter eine Dopp-ltrauung, der deutsche Missionar erteilte den kirchlichen Segen. Nachdem [
I cyxU...« ix„-,ot u .siedelten die beiden jungen Ehepaare — Waldhuber,
fo”* undzwar vonganzem|der Eyssenhardt nicht verlassen wollte, hatte seine
I Herzen,* sagte Re aufrichtig. Halb schelmisch fügte1 - " - ' - - 1
|Re hinzu: „Und das schöne Betriebskapüal für Ihre I Unternehmungen! Oder gedenken Sie — hier ver- l düfterte Rch ihr Blick plötzlich — nach Deutschtand mrückzukehren, wo der so glänzend gerechtfertigte I Flüchtling Rcherlich jubelnd empfangen wird?"
»Ich? —Von Dir hängt da» ab, denn ich lasse nicht von Dir, Grace, nie und nimmer. Jetzt darf ich'» ja sagen, daß ich Dich liebe, feit Jahren liebe, i und Du mußt mich wiederlieben, Du mußt! Denn ohne Dich würde ich doch niewal» ganz glücklich fein darum fasse ich Dich und Haire Dich, bi»—*
Weiter kam er nicht; Grace war an seine Brust gesunken, und ein einziger Augenaufschlag sagte ihm mehr al» tausend Worte. Beseligt reichte Re ihm ihn Lippen zum ersten Kuß, und der Orangenbaum, unter dem Re standen, streute auf ihr in der Mor- oenfonne goldstrahlendes Blondhaar bräutlich weiße Blüten.
uisi yuuc orn öirer roieoer emgeneckt und drückte ovu , meiden Hände; seine Augen schimmerten frucht lOi’/i fühlte e« in ihrem Hrrzm warm aufwallen chteud ibr Blick bern fein iorn benennpf# • mnhi
Iwurde heute die zweite Lesung de» Kultusetats fort« !Z°fitzt. Belm Kapitel Seminare teilt Ministerialdirektor ffügier mit, daß die Regierung bestrebt fei, bestehende Harten bezüglich der Seminarhilfslehrer zu beseitigen. Nach- dem erne Reihe von Einzelheiten erörtert worden, bringt (Ztr.) wiederum Klagen über un- paritätische Behandlung der Katholiken in Schulfragen vor ??d. tritt für die konfessionelle Schule e<n Ministeiial- Idirekor ffügler: Die Unterrichtsverwaltung mache von ihrem Recht. ZwangSmaßregelo anSznüben, nach Möglich, kett solche» Gemeinden gegenüber Gebrauch, welche sich [ melgerten, für konfessionelle Minderheiten besondere Schul« vergelten, hundert- und tausendfältig, diese deutsche Unpraktischkeit" und keine größere Glückseligkett soll e» im Leben für mich geben, al»" — Re sah unter Thränen lächelnd auf da, Päckchen Papiere in seiner Hand — „al, dem Bana Kirtasfi ein treue» Weib zu seiu l
-.end ihr Blick dem (einigen begegnete; wodl '« sie damals, entsetzt über bie Schuld ihre«
|schreibt i«„feise» Aufzeichnungen, dielaller an „seiner Zunge gerissen*, stellt sich nun>wirtschaftliche» Mißstände gebracht fo dasi di- für- zur Veröffeutlichuug zunächst nicht bestimmt Warenlauch die „bessere* Hälfte der Menschheit ein,11893 ne5 1894 sich ergebende»Zahlen ohne Zweifel vud oaher sicherlich feine innerste Ueberzeugung aus-'"- «-«»*- «'»- w. <>a9un owetsel
Isprechen, daß ihm Frhr. v. Manteuffel fein „Ehrenwort gab, weder mit Techeu noch mit Seiffert (auf be» sich die „Bosfische Zeitung* auch beruft) in dieser Sache verkehrt zu haben* (II., 349). Und weiter II., 363: „Ihm (dem Justizminister) fiel ein Stein vorn Herzen, als ich ihm sagte, daß ich Manteuffel für unschuldig hielte. Da« ist wirklich der Fall, denn nach der Vernehmung und de« Geständnis des Riebuhrfchen Bedienten und überhaupt nach nochmaliger Turchstcht der Techenschen Papiere [steht e« ganz so aus, al« hätte «an sich ohne Erfolg Mühe gegeben, Manteuffel in die Sache zu ver wickeln.* Für jeter, der zu dem Heimgegangenen Minister-Präfidenten Otto Frhrn. v. Manteuffel jemal« in Beziehung getreten ist, bedarf e« zur Ver- üldigung seiner Ehre keiner weiteren Worte. Wir
Die „Kreuzzeitung* schreibt: „Aus Anlaß des dmch das Blatt des Abg. Dr. Schönlauk veröffeut- IWjttw, im Reichstag gestohlene» Briefes, den der Abg. v. d. Eröbe» an de» Fihm. v. Manteuffel zerichtet hatte, tischt die „Bosfische Zeitung* zweimal hintereinander eine alte Diebstahls - Geschichte au« ien Jahren 1855/56 ans. De« General Leopold ». Gerlach wäre» durch feixe Diener aus Vera» ttssung eines gewissen Techen »riefe entwendet worden. I Echo« damals war man bemüht, tie Sache fo »arzustellen, als ob der Minister - Präsident Frhr *• Manteuffel ein Mitwisser de« Techen gewesen sei. 3n ähnlicher Weise stellt jetzt die „Bosfische Zeitung* die Angelegenheit auch dar. Sie stützt stch dabei ird «- hauptsächlich aus die völlig unzuverlälfige» „Denk (6461 »ürdigkeiie» Dr. Stieb»«*, die um so weniger | ieweiskiästig sind, als «a» bei ihnen nie recht klar! ficht, wo Stieber selbst oder der „Bearbeit«*, Dr.| «opold Auerbach, d« „Gewährsmann* ist. Der, «ste Zeuge für den damaligen Ministerpräfidenten I «hrn. v. Manteuffel ist sicherlich der durch be»| ^fibßahl am härtesten Getroffene, der General von!