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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

E>b 3oh. «Nßr »9», tttdbtrMl-XMbnt&rd tu Marburg C^ffVerantwortlicher Redakteur: Harry Finkiug in Marburg. Nedavi«, nnd «Medltiou: Marv 21. Fernsprecher Rr. 55. VIWlV* Redaktion und Expedition: Markt Li. Fernsprecher Nr. 55.

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(Fortsetzung folgt.)

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betonen übrigens noch besonder», daß wir die Ber« antwmtrng der schweren Anschuldignnge» den ange­gebenen Quellen überlassen müssen."

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icht ganz im spotl- iucr Stück ft- ?rwüst- rm wie rotz, (also nb), dun- der» und riehen.

Stellungnahme erlaubt wäre. Selbst wenn man in solchen Dingen beide Teile hört, ist es für einen Fernstehenden unendlich schwer, die Wahrheit auch nur annähernd zu ergründen. ES wird mit diesen Bekehrungsversuchen auch so besonder» schlimm wohl nicht sein. Man lese nur folgende Sätze, mit denen ein neuerlicher Angriff der erwähnten Korrespondenz auf den Pfarrer Kneipp schließt:

»Eine alleinstehende evangelische MissionarSfrau, welche in WöriShofeu wirkliche Heilung ihre» Leidens gefunden hatte, sprach Kneipp dafür ihren aufrichtigen Dank au». Sofort suchte er demselben die in seinem Sinn allein richtige Richtuig zu geben durch den Hinweis auf die offenen Pforten der alleinseligmachenden Kirche: Al» er aber eine entschiedene und deutliche Abweisung erfuhr, entschuldigte er sich damit, e» sei seine Pflicht al» Priester, für seine Kirche zu werben-.

Wir können in dieser Handlungsweise des katholi­schen Pfarrer» anch von unserem strengprotestantischen Standpunkt au» beim besten Willen nichts Unrechtes finde»; da wir überzeugt find, daß die Priester aller auf Expansion bedachten Religionsgemeinschaften in gleicher Weise vorgehen werden und vorgehen müssen. Weit beuurnhigender ist aber ein anderer Vorwurf, den die erwähnte Korrespondenz ans 6m b der Angaben einer nn» nicht bekannten medizinischen Zeit­schrift dem Pfarrer Kneipp macht. Wir geben diese anfsehenerregende Mitteilung wieder, wie wir sie in der Korrespondenz finden. Dieselbe lautet folgender­maßen:

Ueberhaupt treibt «au ja, wie erst kürzlich «tu Arzt in den »Medizinische« Neuigkeiten nachgewteseu hat, in WöriShofeu auch mit der Gesundheit der Kinder ein leicht­fertige» Spiel. In dem Kneippschen Ktnderasyl befinden sich täglich je 50 Kinder in vier Sälen und werten nachts in vier Schlafsälen untergebracht, wo Bett an Bett steht. Daß «ine Gefahr derAvsteckurg bei diesen teilweise schwind­süchtigen Kindern stattsiuden kann, daß eine Epidemie wie Diphtheriti», Masern oder Scharlach hier die schnellste Ver­breitung finden würde, daß eiternde Wunden und Haut- ausschläge, wie sie manche dieser armen Kinder haben, sich auch auf die anderen noch nicht davon befallenen Kinder übertragen körnen, daran denkt man imKtnderashl" zu WöriShofeu nicht. Hrublumenumschläge und Güffe sollen für alle» helfen. Die selbützerständlrchsten und dringendste» Maßnahmen, welche das Wohl des Kranken wie das Besitz vorschretben, werden einfach uMerlassen und die Behörden sehen diesem Treiben ruhig zu."

Sollten diese Angaben auf Wahrheit beruhen, so würde e» sich hier um ein geradezu unverantwort­lich leichtsinnige» Spielen mit der Geiundheit und dem Leben menschlicher Individuen handeln, und er wäre Pflicht der wissenschaftlichen Autoritäten einer feit», die Behörden auf solche skandalösen Zustände aufmerksam zu machen, der zuständigen Behörden andererseits, so schn ll wie möglich einzugreifen und solchem Heftig energisch ehe Ende zu bereiten. Wir

Äaiferrebe beim Mahl des Branden­burgischen Provinzial-Landtages.

C. T. Berlin, 24. Februar 1895.

Wie alljährlich gegen Ende der Monats Februar, so fand auch gestern im Englischen Hause bei Huster ia» Diner statt, welche» Seine Excellenz der Staats­minister und Oker-Präsident, Dr. v. Achenbach, den Mitgliedern de» Brandenburgischen Provinzial- Landtages zu geben und an dem Se. Majestät der Kaiser teilzunehmen pflegt. Die Begrüßung Seiner Majestät erfolgte während de» Diners durch den Staatsminister, Ober-Präsidenten Dr. o. Achen dach in schwungvoller Rede, in welcher derselbe dem Kaiser für Allerhöchsten Erscheinen dankte und die der Redner in ein begeistert aufgenommenes, stürm­ischen Widerhall findende» dreifache» Hoch auiklin gen ließ. Se. Majestät erwicerte diese» Hoch olrbald mit folgender Rede:

.Die eben vernommenen Worte Ihres verehrten Hmn Oberpräfidenten haben auf» Neue die 6e stunungen der Treue und Anhänglichkeit Meiner Märker zum Ausdruck gebracht. Von ganzem Herzen danke Ich Ihnen dafür. Solche 6efin»uugen find in so schweren Zeiten doppelt wert und find für Mich hi Reinem dornenvollen Amt eine Erquickung und llnterstötzung. Denn sie bedeuten da» Vertrauen, welche» Sie in Ihren Markgrafen setzen, und da» Nertraueu bedeutet hinwiederum die Lust zur Mit «beit und zur Unterstützung; und da» ist eS, was Mir Meine Aufgabe am meisten zu erleichtern im Stande ist, wenn Mein ganze» Volk sich entschließt, och mit der That seinem Landesvater fördernd zut Seite zu stehen. Die Fragen, welche im Augenblick die Gemüter bewegen, betreffen vorwiegend den Lauernstand. Wie dieselben angefaßt werden svllen, ist Ihnen zur Genüge au» Meine» letzten Inllaffnngen bekannt. Ich hoffe von ganzem Herzen daß es Mir gelingen wird, dauernd Nützliche» für Sie zu schaffe», und mit ganzer Kraft will ich dafür dxtnten. Ich möchte aber dringend davor warnen, verspannte Hoffnungen zu hegeu oder gar die Ler

Beamte war voll ftoher Hoffnungen nach Dar-er- Salaam gekommen und e» enttäuschte ihn daher, daß die Veranlassung zu seiner ersten amtlichen Thätigkeit eine traurige war. Er wurde am Tage nach seiner Ankunft in» Stationrhau« gerufen, wo der Kranke, dessen Zustand sich schnell verschlimmerte, seinen letzten Willen kund zu geben wünschte. Eine halbe Stunde später kam Kalonda abermals ge­laufen, um im Auftrage seiner Herrin Eyffenhardt zu benachrichtigen, daß der Sterbende nach ihm verlange.

Schnell leistete er dem Rufe Folge. In dem Krankenzimmer befanden sich außer dem Patienten nur der deutsche Missionar und Grace, die ben Eintretenden leise an bat Schmerzenslager heran« winkten. Der Baron rang schon mit bem Tode, aber sein Geist war noch nicht urnnachtet, und al« er Eyssenbardt erkannte, umspielte ein kaum merk­liche» Lächeln seinen Mund.

Er will reden," flüsterte Grace und richtete >en Sterbenden ein wenig auf. Dieser reichte dem ungen Mädchen die eine, Eyffenhardt die andere Hand und sagte in abgerissenen Worten und mit immer schwächer werdender Stimme:

.Ein Wallerstätt zweimal betrogen! Der indische Juwelier er hat es sich gut ausgedacht, da» Märchen von der verstoßenen Fürstin Eine Verstoßene war sie diese» unglückselige Weib, aber au« bem Harem de» Sultan« verstoßen und ein Wallerstätt nahm Re zu seiner Frau!"

.Sie haben e» schwer genug gebüßt unb sollten nicht voller Bitterkeit au» bem Leben scheiden," mahnte der Missionar in ernstem und doch zugleich weichem Tone.

der7 rt-O.e Gignat I El M gau Marke.

- per Fl, buig:

, Runkel, n-tr.

Heute früh ist Dogali nach Sansibar abgereist," sie hinzu.Ich dachte daran, mit ihm zu

sich selbst den Tod. Ich habe die ganze Rächt hin­durch darüber nachgesonnen und jetzt, da ich erkannte, vaß er trotz aller seiner Schuld mich mehr liebte al» sein Leben, fühle ich mich wunderbar getröstet Denn ich kann doch jetzt in Liebe und ohne jede Bitterkett seiner gedenken."

Eyffenhardt bewunderte da» starke und dabei so feinfühlige junge Mädchen, trotzdem aber, ober viel- mehr gerade barum beneidete er ben Baron, an dessen Krankenlager sie sofort wieder zurückkehrte, wohin et ihr folgte-

Al» er Grace eintreten sah, richtete sich der schwer an der Schulter verwundete Baron ein wenig auf und nickte ihr lächelnd zu; sprechen durfte er nicht.

Eyffenhardt fühlte sich fast gekränkt, mtt einem kühleren Gruß bedacht zu «erden, ja er empfand etwa« wie Eifersucht, obgleich die deutsche Kranken- Pflegerin ihm anvertraut hatte, die Wunde sei ge- jährlicher, al» der Patient selbst ahne.

Eine im Station»hause lautwerdende Bewegung rief ihn von der Sette de» Krankenlager« in« greie. Von der Landspitze au», wo ein Signalmast errichtet worden »ar, wurde da« Herannahm einer ganzen Flotille gemeldet und bald lief da» deutsche Krieg» >schwader ein, bem mehrere Transportbampser olgten.

Kaum hatte der .Wodan" ben Anker fallen lassen, ba setzte ein Boot von der Fregatte ab, bas, von Leutnant von Branow geflennt, jenen Kon- ulattbeamten landete, der Eyffenhardt im Augmdlick einer Abreise von Sansibar die Nachricht von bei Aufhebung der vlokade mitgeteilt hatte Der be­treffende Herr »er zum Konsul ernannt und ange«

Bom Pfarrer Kneipp.

* Marburg, 25. Febr. 1895.

Vo» medizinischer Sette wird uns geschrieben: Wir kenne« verschiedene vorurteilsfreie Leute beider Bekenntnisse, die auf Grund ihrer Erfahrungen zu Herrn Pfarrer Kueipp in WöriShofeu und seiner Naturheilprax!» sehr großes Vertrauen haben. Wir haben allen Gnmb, solche Urteile zn respektieren, wen» wir auch selbst der zum miudeste» sehr ein­seitige« therapmtische» Methode de» bayerische» Pfarrer» septisch gegenüberstehen. 3m Allgemeinen kann man wohl auf die Kr eipp'schen Kuren da» Wort anweuden: .Nutzt'» nichts, so schadet'» auch nicht« I" Immerhin dürfte in viele« Fälle« die absolut nicht neue Wasserbehandlung vo» Erfolg sei». Mit mehr Besorgnis wie vo» medizinischer Sette blickt man von religiös protestantischer Seite nach Wöris- hofe», und ba die Herren Theologen auch Dinge nicht unbeachtet lassen, die nicht in ihr Fach schlagen, so »erden von dieser Sette auch Angriffe zutage ge fördert, beten ei« Mediziner sehr wohl seine Auf­merksamkeit zuwende» darf. Besonders scharf wird Herr Kneipp vo« dem Orga« de» evangelische« Bunde» befehdet. 3» die Vorwürfe betreff» Proselytenmacherei mische» wir nx8 grundsätzlich nicht, obwohl uns in dieser Hinsicht auch al» protestantischen Laien eine

zuwäge» und mit einander zu vermitteln, damit das allgemeine Interesse de» großen Vaterlandes habe gewahrt bleibe. Auf dem heutige» Tage ruht not i ei» Schimmer de» Tage» von Frisack. Möge uns der Blick cuf jene» ernste», schlichten, erzgerüstete« Man» daran erinuern, daß nur im Zusammenhang von Fürst und Volk der Erfolg verbürgt ist. 3m Begriff, in die Feier der 25jährtge» Wiederkehr der Nenenichtung deS geeinten Vaterlandes einzutreten, mögen wir dessen eingedenk fein, wie «er die ge­meinsame Arbeit aller deutsche» Stämme und ihrer Fürste» das Reich gebaut. Unvergänglich ist dabe der Ruhm der Brandenburger, vor Allem an jenem glorreichen 16. August. Sn Erinnerung hieran und mit bem alten Rufe, mit bem die reisigen Schare» Berlins einst de» Hohenzollern zn manchem Strauß gefolgt find:

Berlin alleweil vorne voran"

erhebe 3ch Mei» Gla» und leere eS auf das Wohl der Mark und Meiner Brandenbarger."

wiesen worden, sich in Dar-e«-Salaam, dem zukünf- tigen Sitz de« Gouverneurs, niederzulassen.

.Ja, es geht jetzt stramm vorwärt«," sagte Leutnant von Branow. .Der Sultan von Sansibar hat die Freilassung aller seit dem 1. November in seine Lande eingeführten ©Manen verfügt, unb ba Buschiri tot ist"

Buschiri ist tot?" fiel Eyffenhardt dem See- osfizier in» Wort-Ist er im Gefecht gefallen?"

.Nein, er kehrte nach seiner zwetten großen Niederlage auf feine Schamba zurück, wo er gefangen und standrechtlich erschossen wurde. Trotzdem er ein Rebell war, gönnte man ihm feiner Tapferkeit wegen den Soldatentod durch Pulver unb Blei Jetzt dampfen wir mit der Schutztruppe nach dem Süden, um die letzten Küstenplätze zu unterwerfen, dann geht'» heimwärts. Wenn da» Kapttänleutnant Rrstenpart erlebt hätte!"

Eyffenhardt nickte ernst, indem er Über die Hasen- bucht htnweg nach der Stelle de« Strande» blickte, wo der, welcher dem Befehl zur Heimkehr so sehn- Üchtig entgegengeharrt, kurz nach jenem blutigen Gefecht dem Sonnenstich erlegen war Dann er» ähtte er dem jungen Seeoffizier die Leidensgeschichte >e« diesem entfernt verwandten Barons von Waller- iätt, unb Selbe folgten dem Konsul in« Station«, hau».

Dort fühlte sich bet Letztere zu sehr im Raum beengt, weshalb er von der Einladung Eyff nhardl«, vorläufig bei ihm Wohnung zu nehmen, gerne Ge- brauch machte. Nachdem der .Wodan" wenige Stunben nach seiner Ankunft den Üblichen Konsul» alut gefeuert hatte, dampfte er mit den übrigen Schiffen weiter.

Der al» Vertreter der Reichsregierung entsandte

Amr» Krriasst.

KM»»ial»Roman von Christian Benkard.

(Nachdruck verboten.)

f Jhun r \ (sen-eymi.) Kalonda hat mir unterwegs alle» gestanden, ea« er weiß," fuhr Groce fort,Sie aber wissen

England in Aegypten.

* Marburg, 25. Febr. 1895.

Die englisch-ägyptischen Beziehungen nehmen eine recht sonderbare Gestalt an. DieTime»" erteilte« dem Khedive folgende Verwarunna:

Se. Hoheit Abbas II. beginnt das neue Jahr ge­wöhnlich damit, seiner ohnmächtigen Abneigung gegen seine britischen Beschützer in einer besonderen Art Aus­druck zu geben. Das ist so eine Art Neujahrsgeschenk. Im Jahre 1893 versuchte er, das Ministerium zu rekonstruieren auf seine Weise. Im Jahre 1894 hatte er einen unliebsamen Zwischenfall mit General Kitchener vor den Truppen. Dieses Mal hat er glücklich bis zum Februar gewartet. Er ist noch sehr jung und außer­ordentlich kurzsichtig. Mag seine Unwisienheit auch noch so groß sein, er kann den Preis, welchen er für seine früheren Sprünge zu zahlen hatte, nicht vergeffen haben. Er kam, wenn man seine Provokationen in Rücksicht zieht, ziemlich leichten Kaufes davon. Es gab Viele in Eng­land, welche meinten, man hätte ihm eine schärfere Be­handlung zuteil werden lassen sollen. ES ist nicht unwahr­scheinlich, daß die jetzigen Vorgänge sie in ihrer Ansicht bestärken. Es steht zu hoffen, daß seine Thorheit nicht so weit überschäumt, daß ernstes Einschreiten erforder­lich ist."

Neuerdings kommt das folgende Telegramm au» Kairo, welches befoader» interessant wttd, we»a ma» sich der knglichen Blältermelduug erinnert, daß .die Europäer", besonder» Soldaten u»b Seeleute, Be» drohuuge« vo« Sette» der Ei»gebore»e» ««»gefetzt feie«.

R atro, 22. Februar. (Meldung des Reuterscheu Bureaus.) Unter dem Vorsitz des Khedive hat der Ministerrat ein Dekret angenommen, durch welches ein besonderer Gerichtshof zur Abutteilung von Verbrechen und Vergehen eingesetzt wird, deren sich Eingeborene gegen englische Offiziere, Soldaten oder Seeleute zuschulden kommen lassen. Der Gerichtshof soll aus dem englischen Militär-Kommissar, einem englischen Richter deS Appell­hofes, einem eingeborenen Richter und einem englischen Richter bestehen. Der englische Beirat im Justiz- Departement Sir I. Scott soll den Vorsitz führen. Die Verutteilungen sollen endgiltig und ohne das Recht der Appellation stattfinden. Das Gesetz betreffend die Ein­führung dieses Gerichtshofes soll erst nach Genehmigung durch den englische» diplomatischen Vertteter Lord Cromer und nach Mitteilung an die Gesandten der auswättigen Mächte in Kairo geschehen. Man glaubt, durch das Gesetz etwaige Angriffe Eingeborener auf englische Soldaten und Matrosen in Alexandria oder anderswo zu ver­hindern. Ein Ministerwechsel ist hier nicht wahr­scheinlich."

Daß der Khedive mit fetiiem Mttrtsterrat et« Dekret mmehrnea muß, welche» für die 6etrtffe»be« Verbreche« mb Vergehe» gegen englische Militär»

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Marburg,

Dienstag, 26 Februar 1895.

Wen, aber die Pflicht, auch hier noch ben Ver ttbeten zu pflegen, hielt mich zurück; zudem ist *etn armer Vater längst begraben, sein Hau» viel- M schon versteigert, ich fände also nicht» al» sein «ftb. Mit ben zehntausend Rupie», die er bei bem i wber deponiert hatte, wollte er zweifellos nach t®iopa flüchten, um seinen Gläubigern zu entgehen, S* er jedoch mich in Gefahr wuHe, suchte er mtt *']tm letzten Gelbe fein Kind zu retilen und gab

60 Pfzj Erst am nächsten Tage sah er sie wieder Sie «schien gefaßt, ja sie lächelte sogar ein wenig, «ährend sie ihm sür seine Bemühungen um ihre *vd de» Baron« Auslösung dankte, woran sie gestern Ktmgemäß nicht gedacht hatte.

Erscheint täglich außer <n Werktagen nach Sann- «nb Feiertagen. Quartal-AbonnemmtS-Prei« bei bei Expe­dition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 28 Pfg. (exll. Bestellgeld). JnserationSgebühr für die gespaüene Zeile ober deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 28 Pfg.

4 wkklichung von Utopie» z« verlange«. Kein Stand F kann beanspruche», auf Kaste» der anderen besonders M. bevorzugt zu werde«; be» Landesherrn Aufgabe ist »hrwei tf, die Interesse» aller Stände gegen einander ab- gelbahl *=. .... ..........-

f »ehr, ich sehe e» Ihnen an. Daß mein Vater keine« IlfMll natürlichen Tode« gestorben ist, sagt mir eine Ahnung, den, Vo Nieien Sie wich also von meinen quälenden Zweifeln, nangel n ®W sagen Sie mir, wie er endete. Wissen muß gern m H e« ja doch, unb darum ist es besser, ich erfahre e sehr i ö jetzt und durch Sie, al« später durch einen ganz ib wie i Sttmoen *

(533 .Vergiftet also V* stöhnte sie, nachdem Eyffenhardt Urem Verlangen so schonend wie möglich nachge» kommen war. Die Trosterwvrte, die er ihr spendete, kehlten, daß sie endlich Thrünen fand, und darntt fe sich ungestört amroeinen könne, verließ er leise ta Gemach.

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Anzeigen nimmt entgegen di« Expedition dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in ,

Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Men; Rudolf XXX. fcdüTfl Mosse d Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. M »

Daube u. Eo. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover, Paris.