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Barometerstand 751 mm.

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Mond-Aufgang 5,55

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ßkausthal, 17. Febr. Verunglückt. Sm Freitag Nachmittag wurde der Sergntanrer Ä. aus Zill-rfeld, als er sich von der n:ue» AufbereiiungS- anstalt auf dem Heimwege befand, durch eine trügerische Schneedecke in die Tiefe geführt und durch nach­folgende Schneelawiuen verschüttet. AIS man den Verunglückten »ach dreistündiger Arbeit auffand, war derselbe bereits eine Leiche.

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der Zimmer nutz Zubehör.

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Schalteranschlägen und den Ans- hangfahrpläneu ersichtlich. [1050 Hannover, den 12. Febr. 1895.

Königl. Eilenbahn-Direktion.

3 75 Grad Celsius Kälte, Windrichtung: NW.

Sonnen-Aufgang 7,5

Sonnen-Untergang 5,20

von 2 Monate« der erlittenen Untersuchungshaft und Tragung der Koste».

-r. Marburg, 20. Febr. Witterung. Z» vergangener Nacht waren 8,75 Krad Celsius Kälte. Heute Mittag hat die Lust eine Temperatur von

(statt 6<5) und von da ab »erändert.

Die Abfahrtszetten von Zwischeustattoueu find aus

Größter «. billigt« Lchrhlazer Marburgs «etile «uv anfMcvlfswc Bedien«»,.

Tage find hier 2 Raubmorde verübt worde». Am letzte» SamStag wurde t» der iuneren Stadt ei» Obsthändler und heute Vormittag ist i» der Töpfergaffe eine 68 jährige Frau erdroffelt aufge- fuude» worde». Als des Mordes au dem Obsthä»dler verdächtig ist der Schwager des Ermordete», gleich» falls Obsthäxdler, verhaftet worde». Der Mörder der Frau ist entkomme»; er hat »ur 2 fl. und eine Schuapi flasche erbeutet.

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K. Einwigsoh« Conditor, UnioersttätSstr. 31.

L. Matthäi, Bäckermeister, Barfüßerstraße 12.

1. Trio, H-dur op, 8, comp. 1859, neu bearbeitet 1889; Allegro con moto; Scherzo: Allegro molto; Adagio; Allegro; von J. Brahms. 2. Lieder: An die Leier; Die liebe Farbe; Die böse Farbe; von Fr. Schubert. 3. Fantasie für Piano« forte, f-moll, von Fr. Chopin. 4. Lieder: Ballade des Harf­ners; Der Nussbaum; von R. Schumann. 5. Trio, D-dur op. 70 Nr. 1; Allegro vivace e con brio; Largo assai ed

Nummerirte Karten zu M 3., nichtnummerirte zu M. 2.. Studentenkarten zu M 1., sind in der N. G. E1 w e r tschen Univ.-Buchhandlung zu haben. Neueintretende Mitglieder wollen sich daselbst anmelden.

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Wiheuhuuse«, 19. Februar. Am Sonntag Morgen hätte zutschen Gertenbach und Hedemünden leicht ein zweites Eisenbahnunglück passieren können, wenn dieses nicht durch die Wachsamkeit des dortigen Strecke»-Bah»wärterS ver­hindert worden wäre Als nämlich der um 10 Uhr 29 Miu. hier abgehende Zug a« besagte Stelle kam, bemerkte der Maschiuensührer, wie ein Bahu- -räiter dem Zuge e»t egt»lief und mtt einer ro e» Fahne wirkte. Der Zug wurde sofort zum Stehe» gebracht, und es stellte sich heraus, daß ei» Schiene» b uch stattgefunden hatte. Die schadhafte Stelle wurde schnell notdürftig auSgebeflert und da»» der Zug langsam über dieselbe hingeleitet, so daß Alle» ohne Unfall von Statten ging.

Wieskade», 19. Febr. Der Kommnnal- Landtag der Regierungs-Bezirks Wies­baden wird voraussichtlich am Dienltag, den 2. April d. 38., hier zusammentrete».

HaSpelstraße Kugelqafle Kasernenstraße Bahnhofstraße Haspelstraße

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Frankfurter straße Hofstadt

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Marburg, Wendelgafie 4, empfiehlt sich z»m »n»

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Gedenket d. hungernder und frierenden Bögel im Schnee!

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Unserem Freund Ph. S. zu seine« Geburtstage ein drei­fach dowwerwde- Hoch! daß die ganze Barfüßerstraße wackelt, das Billard in der Haspelstraße zappelt nnd die Stiefel und Gläser

Mer-»Si«»gs-Z«zeiger.

Stadttheater Frankfurt Opernhaus: Sonnet Stag, den 21. Febr.:Enoch Arden"; hierauf: Weither". Freitag, den 22. Febr:

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l^aS v. Frau Lehrerwittwe Heppe seither bewohnte Logis »ebst Zubehör ist auf deu 1. April ander- wett zn vermiethe». Näheres

LrKaunimachung.

Am 1. März d. I. treten folgende Fahrplanändernu ge» in Kraft: Zug 407 fährt Friedberg ab 4£5 früh (statt 540), Gießen 540 bis 5&2 (statt 6a t bis 62), Marburg an 835 (statt 716) Perm; Zug 408 fährt Marburg ab 706 (statt 73«) Von». und Gießen an 747 (statt 8 9;. Der nur an Werktagen ver­mehrende Zng 402 wird wieder ein­gelegt: Friedberg ab 432 früh ttnb Frankfurt a. M. an 543. Montags beginnt derselbe in Butzbach (ab 405 früh). Der jetzt zwischen Bntz- ibach und Friedberg Mittags ver­kehrende Zug 412 (Butzbach ab 43«) fM aus. Ferner wttd auf .der' Strecke FriedbergHanau der .jetzt nur Montags verkehrende Zug 270 (Friedberg ab 442 früh, Hauau- Ost 0» 539) Mieder an alle» Werk­tagen befördert. Der täglich 6er» ckehrende Zug 272 erhält folgenden Fahrplan: Friedberg ab 623 Vor«, (statt 553) und Hanau-Ost an 724 (statt 654). Zug 271 fährt Hanau Ost ab 617 (statt 618), Hanau- Nord ab 626 (statt 627), Bruch- Mel 635 (statt 637), Ostheim 643

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Hessen-Naffau und Nachbargebiete.

tzoffe!, 17. Febr. Zur Fuldakanalisation. In der gestrige» Sitzung deS Bürgerausschusses wurde abermals ei» größerer Betrag seitens der Stadt für die Kanalisation der Fulda bewilligt. 3» de» Handelskreiseu Caff.-ls ist rämlich allseitig der Wunsch rege geworden, am linksseitigen Ufer, gegenüber dem Fnlbahafe», eine Ausladestelle zu erhalte», um die für de» Lokalverkehr bestimmte» Güter rascher »ud leichter ausladen und in die Stadt bfförver» zu (öanen. Die Wagen sollen direkt heran'ahreu können, auch ein Telephonhäuscheu errichtet werden. Als erste Rate sind 54000 Mk. erforderlich. Ser Bürger»

Schützenpfuhl: heute Donnerstag ftisch geschlachtet. 1051) eewunmn«»«.

Telegraphische Depeschen der Oberhesfischen Zeitung.

Aertt», 20. Februar. (Heut. - Fel.) Das ArmeeverordnungSblatt" veröffentlicht nachstende» Armeebefehl:Mein Heer hat mit Mir einen neuen schweren Verlust zu Beilagen. Aus der Zahl der Seneralfeldmarschälle ist zu Meinem großen Schmerze durch Tod Mein treuer Freund, der Erzherzog Albrecht von Oesterreich, K. K. Hoheit, Chef des GrenadknegimeutsKönig Friedrich Wilhelm I. (3. ostprenßifcheS), geschieden. Mit ihm ist ein ruhmreicher, auf vielen Schlachtfelder» erprobter Führer und Held, ein lenchteudeS Borb'ld aller sol­datischen Tugenden, ein treuer Pfleger der Waffen­brüderschaft zwischen der österreichisch-ungarischen und Meiner Armee, dahingegange», den Wir mit Stolz zu den Unftige» zähle» dürfen. Um da» Andenken an den Ver­ewigte» zu ehren, bestimme 3ch hierdurch, daß sämtliche Offiziere der Armee 3 Tage, die Osfijiere deS vor­genannten Regiments, deffen Chef der Seneralfeld- marschall 36 Jahre lang gewesen ist, 8 Tage hindurch einen Trauerflor um den linken Unterarm anlege«. Außerdem hat eine Abordnung de» Regiments, be­stehend aus dem Kommandeur, einem Stabsosfizier, einem Hauptmann und einem Leutnant an den Bei- setzungSf-ierlichkeiten teilzunehmen. 3ch beauftrage Sie, Vorstehendes der Armee bekannt zu geben. Berlin, den 18. Februar 1895 Wilhelm".

31 erlitt, 20. Febr. (ßeut.-FeL) DasKleine Journal" meldet aus Lemberg: Binnen weniger

Schwanallee 20.

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Zu erfragen bei vewjami« Urff, 701] Barfüßerstraße 32.

gebt. Verhandelt wttd in einer Anklagesache wegen Körperverletzung mit litlichern Erfolg, der« der 53jährige Schmied Jakob Brandt an» Koseuihal beschuldigt ist. Demselben liegt zur Last, yit 14. September v. 3. seine Ehefrau Elisabeth, -eb. Finger, derart mißhandelt zu haben, daß infolge der erhaltenen Verletzungen der Tod derselben einge treten ist. Der Angeklagte, Vater von 6 Kindern, Eücht einen recht bedauernswerten Eindruck. Bei feiner Vernehmung siebt er an, im Besitze von Grundvermögen zu sei», da» jedoch mehr wie ver schuldet ist. Schuld an diesem Unglück sei seine Frau gewesen, welche sich im höchsten Grade dem «traute ergeben habe. Anfang» nach Westfalen «urgewandert, Um die Schande seiner Frou nicht zu erlebe», habe ihn fein Vater wieder zur Rückkehr Veranlaßt, da die Trunkenheit seine Frau üb.rhrnd genommen. Die Bestätigung dieser Mitteilung habe et bei seiner Rückkehr gefunden. Fortwährend be­trunken, halte auch dar Weib seine Hinter beinahe nerlommen lassen. Weder zu arbeiten noch für die Familie etwas zu kochen imstande, bekümmerte sich das sittlich verkommene Weib nm nichts. Am 14

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arbeit behülflich zu sein, waS sie jedoch, da betrunken,! aurschuß bewilligte nach dem Anträge de» SladtrateS ablehnte. Der Mann begab sich allein auf's Feld. I den Betrag. _

wurde aber alsbald von feinem Sohne wieder nach Hause geholt, wo er bann seine Fran, viehisch be- trunken, am Bode» liegend vorfand. Ec will sie daun zwar nur mit der Hand ei» wenig geschlagen habe», allein durch daS Gutachten deS Sachverstär- digeu Kttikphysikas Dr. Heinemann und Santlätsrat Dr. Liffard auS Frankenberg, waren die Verletzungen derart gewesen, baß sie de» Tob herbeigeführt hatten. Unter anderem war der Getötete» das Nasenbein eingeschlage». Die Zeugen sprechen im Allge weinen günstig für den Angeklagten und schildern denselben als einen arbeitsamen und tüchtigen Mann. Die Geschworene» sprachen den Angeklagte» der vor­sätzliche» Mißhandlung schuldig, mit dem Hinzusugen, daß die Nerlctzunge» nicht allein, sondern in Gemein­schaft mit dem Alkoholgenuß den eingetreteneu Tod zur Folge gehabt hätten. Außerdem billigte» sie dem Angeklagte» mildernde Umstände zu. Das Urteil lautete auf 6 Monate Gesäugnis unter »nrechunng

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