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„Eduard? Wer ist Eduard?'
„Mei, vruderl . . . Sicht bei de« 10. Husaren in Stendal. Aber da» wisse. Sie doch, Fräulein I*
„Allerdings l* gab die Heine Fischerin zögernd zu und besah darauf die Rückseite, aus der die etwa» verdächtige Wiomang: „Meiner kleinen, herzigen Hilde I" stand, qaer über die Firma de» Stendaler Photographen geschrieben.
„Also da» ist Drin Bruder?' sagte ste daun, halb beruhigt. „Ich finde thu aber gar nicht ein» fällig. Du thörtchtcS Kindl ... I« Gegenteill Und er schei,t Dich doch auch recht lieb zu habe»!'
„Sanz rtestgl' bestätigte Hilde.
„Da ist t» doppelt umecht, Dich über thu lustig zu machen l . . . Aber »n» geh' an Deine Stickerei. Du weißt, daß ich e» nicht liebe, wen» junge Mädchen am Tage schlafen! Da» steht so träge au»!' tadelte die „kleine Fischerin' sanftmütig und gab Hilde» da» Bild zmück.
„Gott sei Da»k', seufzte diese, al» ste außer Hörweite war, „daß mir der liebe Gott eine» Bruder geschenkt hat, der fich hier »och nicht hat blicken lasse»!'
Und in dem nächste» Briefe, de» ste an ihre» Roderich richtete, beschrieb ste i» au»gelaflevster Laune, wie böS eS ihr beinahe gegangen wäre und wie klag ste fich au» der Schlinge gezogen habe. „Ich schließe mit eine« innige» Kuß für Dich, »et» großer herziger Bruder!' so lastete bei letzte Satz dieser luftige» Epistel. . .
(T8it]e|a»i folgt )
Wöchentliche Beilagen: Krcisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
Verantwortlich« Redakteur: Harry Finking tu Marburg Redaktion und Expedition: Markt 21. Fernsprecher Nr. 55.
XXX. Jahrg.
JtZ 38
Zweites Blatt.
Zum Untergang der „Elbe"
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Gewöhnung, die erzwange» »erde» muß. Da» ist die Lehre, die wir au» de« Unglück der
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„Elbe' ziehe» müsse». Diese Frage darf nickt mehr von der Tagesordnung verschwinde», bi» ste gelöst ist. — Wäre» nur 2 Schotte» voll Wasser gewest», so hätte, wie gesagt, die „Elbe' nicht finke» kö»»en.
„Habe» Ste »ich nicht »icke» gesehen? . . . Eduard macht aber auch ei« zu eiufälttge» veficht auf de» Silbe . . .'
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Erfahrung tenxen, so ernsthaft seufzend, daß man chne da« geringste Aufgebot von Galanterie daran
Gegen die Wiederholung ähnlicher Katastrophe» - so »Kd der „Post' vo» sachverständiger Seite
Gegend wohnenden Landadel« hielt, al« sie eine« Tage« Hilde von Hagenfeld bei der Betrachtung einer Leutnant«'Photograp hie überraschte 1
Hilde von Hagenseld war volle siebzehn Jahre alt und ihrer unbeirrbare» Meinung nach schon drei Jahre zu lange bei der kleinen „Fischerin' — wie man borhafter Weise die würdige Vorsteherin nannte, die lang wie eine ehrgeizige Bohnenstange war. Ihre dJiulter aber war unerbittlich. Bi« zu Beginn oe« kommenden Sommer« sollte ste noch in Ginster» bürg bleiben.
Kein Wunder, daß Hilde den hübschen Leutnant so nachdenklich betrachtete! Ec hatte ste nicht wie die anderen Alle al« Kind angesehen, damals, al« in den Herbstferien die große Jagd daheim gewesen war. Gleich am ersten Tage hatte er ihrem Bruder, »er sie noch immer wie ein „halbe« Baby' behan. 'ein zu dürfen geglaubt, ganz ernstlich zu versthen gegeben, wie unpassend er da« finde, und fich so ihrer ..ewigen' Dankbarkeit würdig gemacht. Bei Tische hatte er sie nicht minder ausgezeichnet trotz der Glossen Emardr, der leider Gotte« sein Rittmeister car, und jeden Morgen, den Gott werden liefe, galten ste sich atebalb im Parke getroffen. Natürlich hatten ste zunächst gaoz v rstäudig vo» der rauhe» Last, den welke» Blätter» u»d de» emschlummertc» ölume» gesprocheu. Aber ma» weiß doch, wohin oa« führt 1 Und so war den Beide» bei» mitten im frostigen Herbst bie Le»,sonne der ersten Liebe aufgegavgeu.
Nur schade, schade, da» dieser „Einzige', „Hen- ich«', diese» „Ideal vo» einem Ma»»' so wenig
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Papilo» nicht gewust halte. Hattt» Si Mir geftackt 3ck hatte e» auch »ich hersache» g kont, da» Sie darum Eine Halbstu» hat Rachfiezen gemust, da» Wahr nicht Recht vo» Ihr. Wen Meine Kinder Dum find, da kennen ste »ich vor. Wen» Sie aber »och Mal vor solche» Uiflh» Nachsteze» lasse«, so würde Ich gleich zu« Herrn Pastur geh» und Ma! frache», ob Sie darum um soue Kleinigkeit Nachsteze» lasse» dürfe». Liber her Lerer Härzltche Grüse vo» Ihre» N. N.'
— Fe»erversicher»»g. Die Feuerver. stcheruugSbank für Deutschland zu Gotha, welche im Jahre 1821 auf Gegenseitigkeit errichtet ist, hat mit dem Jahre 1894 Bier u»d Siebe»zig Jahre ihrer gemeinnützige» Thärigkeit vollendet. I« Jahre 1894 waren für 4797 419 900 Mk (gegen 1893 mehr 135465400 Mk ) Beificherunge« i» Kraft. Die Prämieneinnohme dieser A»stalt betrug im Jahre 1894: 14936916 Mk. 80 Pfg. (gegen 1893 wehr 516877 Mk. 50 Pfg) Bo» der Prämie»' eiuuahme wird tu jed-m Jahre derjenige Betrag, welcher nicht znr Bezahluig der Schäden n»d Ver- waltuug»koste», sowie für die Prämieureserve erforderlich ist, de» Verficherte» zurück,ewäbrt. Nach dem jetzt veröffentlichten Rechnuigsabschlusfe für da» Jahr 1894 betrog dieser bei Ve-sicherte» wied r zu- fli-ßeude Ueberschuß 10685 792 Mk. 80 Pfg, gleich 73 Proz bei eingezahlte» Prämie. Im Durchschnitt der zwanzig Jahre von 1875 dir 1894 find jährlich 75,55 Proz. der eingezahlte» Prämie» an Ueber'chuß de« Verficherte» znröckerstatiet
— Weibliche Rache. Ei» sranzSst'cher Dragoner Leutnant hatte Mademoiselle L. stark den Hof gemacht, die junge tarne auch rasch Feuer gefangen. Al» eS aber Zeit war, Ernst zu machen, fand der junae Offizier, daß die Mitgift sehr »«• genügend aurfallen würde uab zog dann vor, die Tochter seines Oberste» zu heirate». Die Brrlaffene tröstete fich oder gab fich wenigsten» den Anschein eS zu thu«, wohnte der Hochzeit ihrer Rioali» bei und wurde die iitimste Freundin de» junges Paare». Einige Mo rate nachher verheiratete ste fich da»» ganz unerwartet mit dem Oberst und wurde so — die Schwiegermutter ihres ungetreuen Kourmacher».
„Emzuschlafeu?' fragte mißtrauisch Dame.
„Freilich!' verficherte der Schalk
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Gnade bei Mama gefunden hatte! Nichts an ihm war ihr recht gewesen. Wenigsten» hatte ste so gethan! Aber wenn ste etwa glaubte, ih» ihr dadurch verleidet zu haben, so irrte fich Mama ganz gewaltig. Uud de» Letter HauS, den ma» allem Anschein nach für ste aufgehoben hatte, würde ste ganz gewiß nicht heiraten!
Uxb daun hauchte ste einen leise«, zärtlichen Kuß ans da» Bildnis ihre» „himmlischen' Roderich von Siebiitz . . .
„Hilde, wen hast Dn denn da?' ertönte in diesem Augenblicke die Stimme der PenfionSwntter.
Heftig erschrocken fuhr der Blondkopf in die Höhe und die Hand machte eine hastige Bewegung zur Tasche. Aber da Tasche» i» Damenkleider» weit schwieriger zu e»tdecke» find, al» neue Planeten am Sternenhimmel, und eine blitzschnelle Erwägung zugleich Hilde» Köpfchen dmchflog, nach welcher ein Beistecken de» Bilde» nicht nnr nutzlos, sonder» sogar höchst unklug gewesen wäre, so hielt die vor schnelle Hand auf halbem Wege inne »ad reichte gleich darauf de» kostbare» Schatz — eine Abschied», spende Roderich» — der „kleine» Fischerin' hi«.
„Ach, toa» habe» ste mich erschreckt!' seufzte Fräulein Hilde dabei i» verzweifelter Lustigkeit. „Ich war ebeu daran einzuschlafe»!'
Hildes Bruder.*)
®in» lustige Geschichte von Alwin Römer.
(Nachdruck verboten.)
Erscheint töglich ob« « »iktagm nach Kenn- »nd »n .
Feiertagen. — Ouartal-AbanuemnntS-Prei» bei der Erp»- wifltoUttt«
bitten L Mk., tei allen Postämtern 2Mk. 25 Pfg. («kl.
Donnerstag, 14. Februar 1895.
oder deren Raum lu Pfg., vlerramen für du yiui » vtg. «
Jazz- In allen Mädchenpenfionaten ist e« mehr oder Mxiwc Ender langwellig. Wenigsten» behaupten da« die «,1, -llt i>urg-n Damen, die derglerchen Institute au« eigener
Wauden darf
Leutnant» vor Allem find streig verpönt bei lülen Penfi«nat«vorsteherinnen. Mit Arguvaugen Beobachten ste die flotten Schwerenöter, wenn ste mit tkm Regiment vorbeireiten, oder der sorglich gehüteten Mäochenschaar auf der Straße begegnen!
Ein Gefühl lebhaften Entsetzen« überrieselte denn euch da« alte Fräulein Fischer, die in der schönge- Renen Lrettstadt Ginsterburg ein weit »nd breit «ptitfene« Pensionat für die Töchter de« in bei
L ♦) Wir entnehmen diese ansprechende Humoreske der be- Mnten illustrirten Familienzeitschrift „Zur guten Stunde" !8tilin W. Deutsches Verlagshaus Bong & Co. Preis pto Heft 40 Pfg.) Bei dieser Gelegenheit verfehlen wir mcht, unsere Leser wiederholt auf die anerkannt vorzüglichen Md mit trefflichen schwarzen und farbige» Illustrationen Mchlich aurgestatteten Blätter des Bong'schen Verlages auf» gttfiam zu machen. Verlag und Redaktion derselben ver- Ahen es, in ihren Zeitschriften eine wahrhaft nnübertreff- Mhe Quelle der Belehrung und Unterhaltung zu bieten, Mem sie neben spannenden Romanen und Novellen erst« SAoren zugleich eine reiche Fülle interessant« und populär« Rtttitl üb« Alle» Wissenswerte bringen.
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Attgtülßimg» Anzeiger.
Stadttheater Frankfurft Operuha«»: Mittwoch, den 13. Feb^ : V; Abonnements-Konzert unter Mitwiiknug de» Pioliaistni Herrn Prof.ffor Halte, sowie des F äulein Schack». Donne Steg, den 14. Februar; „Eroch Arden"; hierauf: „Bajazzo". Feitag, den 15, Februar: Letzte» Gastsoiel de» Herrn Koma» Dreh«. „Mignon". Sonnabend, den 1». Fevn: „Enoch Arten"; hieraus: „Die Reg-m-rtewchter". Sonrtag, den 17. Fibr.: „Tannhäuser". Montag, den 18. Febr.: Cyklrs deutscher Dramen V. Abend: „Götz von Berlichingen".
Schauspielhaus: Mitwoch, den 18; Febr.: Vorletzte» Gastspiel des Herrn Konrad Drehen „Der Raub der ©ablnerinnen". Donnerstag, den 14. Februar: „Da» Recht auf G ück". Freitag, den 15. Febr: CykluS dlUtscher Dramen. IV. Abend: „Käthchen von Heilbrovu"; Sonnabend, den 16. Februar: „Schme terttngSswlacht"; Sonntag den 17. Febr;, 3*/» Uhr: „Charley» Tante", abend« 7 Uhr: „Halali". Moirrag. den <8. Februar: „Baftren w d Bastienne", „Fortunios Lied", „Die Beilobmig bet der Laterne".
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte«, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogl« in Frankfurt a. M., Eafiel, Magdeburg und Men; Rudolf Moste in Frankfurt a. M., B«lin, München u. Köln; G. L. Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin Hannoter, Pari».
__hafte» Unglück» »ett weniger, al» bie Uubeqnemlich- >€l»t leite«, bie ihm an» dem Abschluß bei B-lbtab»»gS- ft emps chüren erwachse». So ist baS große e»glische Admirals- Lrypi sch,ff vor wenig Jahren ft» Mittelländische» Meer
—ss* zes«»ke», so auch j.tzt bie „Elbe.' Hier hilft kein
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Vorrichtung an Wagen, um den Horizontalschub tnf|u« heben. — Carl Schenk, Darmstadt.
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Zeitung" nnentaeltliche Auskunft in allen da» Patentfach betreffenden Anfragen. Die Rete
Vermischtes.
— Si» Postbeamter ftt Berlin fand kürzlich, Wie bie „v Pr.' erzählt, i» einem Briefkasten einen vorschriftsmäßig gesiegelte» Geldbrief, der i» Ziffern und Buchstabe» die Wertdeklaratto» vo» 100 000 Mark cmfwieS. Der Brief trug die Adresse eine» i» Potsdam wohnende» Fräulein». Das Schreibe» wurde vorschriftsmäßig behandelt, und da es nicht ftanktert war, »tt dem Porto von 17 Maik be lastet. Die Adreffati» war nicht wenig Überrascht, als e» ihr behändigt wmde, verweigerte aber die Annahme, weil ihr bie Sache nicht geheuer vorkam unb weil ste bie Bezahlung des Porto» scheute. Auf Ersuchen bet Postbehörde bezeichnete ste den vermeintlichen Absender des BtiefeS, nachdem fie da» Siegel gesehen hatte. Der Absender wurden»» zur Zahlung be» Porto» herangezoge». Er war ein Chargierter eine» Garde. Regiments und bekam eine» große» Schreck, al» er sah, welche» Unheil sei» Scherz — de»» der Brief war »nr mit einem Glückwünsche an bie Dame seine» Herzen» beschwert — angerichtet hatte. In der Befürchtung, daß bie Sache Wi- ter»» gen für ih» habe» kö»»e, bezahlte er bie 17 Mk.
— Aus be» 4 Februar b. I. fiel der zwei, huudertjährige Todertag be» Feldmarschall» Detffltnger. Lei dieser Gelegenheit sei an einen hübsche» Scherz erinnert, den man fich vo» dem alte» Haudegen erzählt. Al» Deifflinger sein Schloß' Gusow bezogen hatte, traf er wenige Tage darauf den ftüheren Besitzer, v. F, in Berlin. „Wie habe» Ew. Ex.ell.Nj in Gusow geschlafen?' war die erste Frage, die v. F. an den Feldmarschall richtete. — „Lortr ff.ich, wie immer!' — „So, ist Ihnen nicht um Mitternacht der Schutzgeist unseres Hauses er chiene», der fich bei wichtige« Familienereignisieu immer zu zeige« pflegt?' — Der Feldmarschall sau» eine« Augenblick nach und sagte bau» ernst: „Aller- )i»g» ist er mir erschiene». Ich habe ihm ober sofort Ihre Berliner Adresse »itgeteilt, worauf er verschwand. Ist er Ihne» »och nicht erschiene» ?' — v. F. blieb oie Antwort schuldig.
— Eine» schnurrige» Brief erhielt ei» Lehrer an» der Umgegend von Stolzenau (Bezirk Bremen) vo» dem Baier einer feiner Schülerinnen: „Lieber her lerer! Als Unser Sofi heute Midag o späht ans bie schnhle komt, da ftache Ich Sie, wo da» komt, da» Si so späht komt. Sie sacht, Sie hatte Rachfiezen must, weil Sie de» köhnich oo»
Patent-Nachrichten.
Auszug für die „Oterhest. Zeitung" von BrockhueS & Cie Technische« Patent- und UeberfetzungS-Brrream Köln ».Rh. Metzerstraße 5.
Patent - AnmeldungeUi verfabren zum Fettdichtmachen von L-d«. — Jean Heck, Offenbach a. M.
Berfabren zur Darstellung blauer,' bastscher Farbstoffe. - A. Leonhardt u. Co., Mülheim a. M.
Vorrichtung zur Abgabe bestimmter Puloer- oder Flüsfig- keitsmengem — Otto B>ck, F ai klnrt a. M.
Geburt (90|
Kittel zu gebe», u»d e» ist hohe Zeit, daß man t Studer dou demselben endlich Gebrauch mache. Diese»
guiTw Bei bot be» Oeffnen» ober Offenlassen», hier hilft ““ ei» »erbot be» Anbringen» solcher Thüre». Die Dmchführbarkeit eine» solchen »erbot» wirb BSg~! Mehrkosten ine Schiffsbau, und, zunächst wenigsten» dxe gewisse Unbequemlichkeit im Dientzbetrieb zue nnn öl Beige haben; aber sie ist durchaus möglich. Ullll 11« D« Verkehr zwischen den einzelnen Schiffs-Abteilungen Nuß mit Hilfe vor maschinellen Lonichtungeu über 111 I n Leck, jedenfalls aber über Wcksieihöhe eingerichtet ", naben. E« handelt fich nm eine Krage der Technik or Aun y, ihrer Lösung vollkommen gewachsen ist, und der
natürlich wen» bie zur Erleichterung deS laufenden —L-__Z{BaI($i* zwischen den Schotte» angebrachte» Thüre» zeschloffe» find. Auch der Schiffskörper der „Elbe" besaß acht solche Wafferdichte» Schotte», die »eueste» Schiffe habe» sogar 26. Aber wa» nütze» die acht »bei bie 26 Schotte», wen» die Berbindungsthüre» stet» offe» find, deren Schließen viel Z.it — in jede» einzelnen Fall mindesten» 5 Minute» — n»d «roße Krastaufwendnng erfordert, und wie ma» auch , diesem Fall gesehen, wen» da» Unglück geschehe», lUCllIliie »ehr möglich ist? Wozu ist der wafferdichte [ Abschluß der Schotte» da»u übahaupt da? Freilich ——-ffeUte» die Thüce» nicht offen sein, aber er lllllllU^hrung»mäßig sind sie immer offen, .denn der Seemann sülchtet die nach der Wahr-
*■ scheialichkett so »ngehener geringe Gefahr eine» «nst
Kittel heißt: Die radikale Beseitigung der ..... ... Oeffnnngen zwischen den einzelnen ife» @4 .»effermten Abteilungen (Schotten, » -ompartement») de» Schiffe» unter Kleidahi Gasser. Bon sämtlichen moderne», gut eingerichtete» mwämb Hochsee-Schiffen, namentlich von allen Passagier. —~ Dampfern und Kriegsschiffe», bet langt ma», daß fie IHlHI Wasserdichte Schotte» habe», die so angelegt n»d berechnet find, daß da» Schiff erst fink, n kann, wenn mehr al» zwei derselben von Wasser an gefällt find,