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Hat man keine Tauschwaaren «ehr bei stch, so chenkt der M'pongwe de» Weißen noch so vstl BertiantM, daß er ihm daS Gewünschte gegen einen •8°”" verabfolgt, denn vor olle« Geschriebene» Hai er, trotzdem er nichts davon versteht, wie die meisten Neger, einen heillosen Respekt.
3m Küste» englisch heißt nebenbei gesagt, aller Geschriebene und Gedruckte einfach: „bock'. — 3-der Brief wird al, Buch bezeichnet; ja sogar jeder beschriebene Zettel heißt so.
Ich habe oftmals auf der Reise Nachts M'pangwe« dörfer ausgesucht und dort übernachtet, stets ist mir eine Hütte elngeiäumt worden, deren Bewohner durch rin Machtwort der Häuptlings gezwungen worden, ihre Behausnng zu räome». Freilich ist e» mst be. geguet, daß, al, ich morgens aufwachte, außer «einem eigenen Diener und Koch, den ich stet» mit in die Hütte »ahm, noch 7 oder 8 M'pangweS den Raum «it mst teilten, von denen einer sehr ungeniert meine Beine als Kopfkissen benutzte; gewiß kein Zeichen von allzu großer Ängstlichkeit und doch war es sehr raglich, ob dieser Fauiüigling schon jemals vor mst einen Weißen gesehen hatte. Vergnügen hat mir jedoch dtese, Ueberrachten bet den Fan niemals gemacht, den« in allen Hütte» herrscht in Folge der tet» brennenden Feuer au» teilweise grüne« Hol, et» scharfer, bc zeuder Rauch, der da» Ungeziefer,
der Nacht aufsuche», giebt mia sich den Leuten oh»e Argwohn in die Hände, so geschieht ei»e« niemals etwas und wenn da, Gewünschte vorhanden ist, so känn man e, gegen Bezahlung erhallen — schenken ist nicht Sache der Fan.
: namentlich die MokquttoS vertreibe» soll, aber bei de» dieser Lvft uugewoh»te» Europäer» i» der erste» Zett schmerzhafte S»t,ü»dvnge» der Aoge»liderräoder vervorrust. Trotz de, Rauche, bleibt aber eine Menge Ungeziefer »och übrig, so daß scho» eine tüchtige Er. müdungnotwendig ist, »munter diesen erschwerende. Umständen Ruhe und Schlaf finde» zu könne». Der obsolnte Mangel an Reinlichkeit bei de» in den Berge» wohnende» M'pmrgwe, stägt auch nicht daza bei, da, Lebe» unter diesem Bolle ,» eine« be- sonder» angenehme» zu «acheu.
Die Kleidung der Fan besteht au, einem sehr kurzen Hüstenluch und einigen Schmucksachen, welcher beide« beim Kampfe und beim Rudern meist abgelegt wird.
Männer und Frauen gehen gleich gekleidet, nur rm Schmuck und in der Frisur, die bei beiden Ge- 'chlechtern sehr umfangreich und kunstvoll ist, besteht em geringer Unterschied.
Die F-auen tragen vielfach um die Knöchel und um den Hal« schwere Mesfingringe, die häufig ein Gewicht von über 20 Pfd. erreichen und bei jüngeren Mädchen, die sich noch nicht daran gewöhnt haben, ost genug sehr schmerzhafte Hautentzündungen her verrufen. Der Gang einer solchen schwerbiladenen ungen M'pangwedame ist daher auch weiter nicht« al«, ein schwerfällige, Watscheln, da, mich immer lebhaft ^an Entm erinnert hat, die ihrem heimatlichen
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Die Kinder gehen, wie bei fast allen Negern außer den Liberianern, bi, zum 6. oder 8. Jahr, aanz unbekleidet, höchsten» roitb ihnen eine Gla«.
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Sonntag, 10. Februar 1895.
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Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirckbain »L Jllttstrirtes Sonntagsblatt.
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in den letzten 25 Jahren mit gutem Erfolg gebraucht haben, verdankt diese« streng reelle Hausmittel seine große Verbreitung und allgemeiue Beliebtheit. Wer den Anker-Pam- Expeller schon bei Gicht, Rheumatismus Wiederreißen), Rückeuschmerzea, Hexenschuß, Kopf-und Zahuschmenrn, Hustweh usw. als schmerzstillende Einreibung angewendet hat, wird stets eine Flasche davon vorrätig halten, um ihn auch bei Erkältungen sofort als ableitendes, vorbeugendes Mittel anwenden zu können. Der Preis dieses altbewährten HauS-
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1 Perlenschnur um die Hüsten gelegt, die meisten haben 1 aber irgend ein Amulet an einem Bindfaden um : den Hal« oder Knöchel, da« gegen bösen Blick und ■ vergleichen beschützen soll.
Ich will meinen Vortrag mit der Schilderung eine« großen Tanze«, den ich s. Zt. in Kovodo am Munr gesrhen, beschließen.
Zwar habe ich diesen Tanz schon im vorigen Ertrage geschildert, doch fehlten damals leider die Damen, und so hoffe ich, daß diejenigen Herren, welche diesen Teil schon kennen, diese Wiederholung entschuldigen roetben.
.Mit der Schilderung diese« Tanze« lassen Sie mich den Hauplteil meiner heutigen Erzählung Ichueßen:
ES war schon gege» 8 Uhr, da dmchzitterte» die dumpfe» Schläge vo» beiiahe einem Dutzend großer KriegSttommel» die Lüfte, immer ra'cher wurde» die Wirbel, u»d mitte» im rasendste» Lärm brache» fie ab. — Noch einige Flintenschüsse halte» durch die nächtliche Ruhe. DaS ist der .Ruf" mit dem die Zuwohner der ganz nahe gelegene» Ortschaften zum Tanze aufgefordert werde». I» großer Anzahl folgte» fie, wie immer, bem beliebte» Rufe.
Unter betänbe»dem Lär« ordneten fich eine Stunde später wohl an fünfzeh,hundert Mensche» auf dem großem Platze i» Kododo znm Tanze. Zuerst wurden zwei mächtige Stöße Rotholz, daS eine» sehr aromatische» Duft verbreitet, augezündet, welche die Endpunkte einer auS de» retchgefchwückte», zum größte» Teil aber ganz unbewaffneten Krieger» gebildete» Doppel» Reihe bezeichnete».(Schluß folgt.)
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IW 3234 Baar-Gewinne i -MG Hauptgewinne: 6°,0°°, 20,000,10,000 M. u.s w ohne jeden in Berlin, Hamburg u. Freiburg in Baden zahlbar. 0Mual-I.oo«e i s u Loose für so Porto und
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Bestellungen bitte ich auf dem Abschnitt der Post» anwehung und möglichst frühzeitig zu machen, da Loose kurz vor Ziehung oft vergtiffen werden. (517
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Äi^igtn nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte«, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in „
“• M., Eafiel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXX.
Moste in Frankfurt a. M.. Berlin, München u. Köln; G. L.
Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover» Part«.
Dkmschc Hypolhklklibatzk in Äteimnzrn.
49/o Pfandbriefe mit Januar-Juli-Ziiuen (Serie I).
Dieselben werden i» S1/2 <’/o abgestempelt. Die zur Abstempelung eiugereicht werdende» Stücke bleiben btt 1. Januar 1898. 4wn ■
^d00 Richt verlooft. Die Einreichung 150 Pf. und'l Mk. die^Flasche" -
der Stücke hat vom 4. Kebruar bii 5. März I. I. zu geschehe, W ~ ' '
®<r ti«d vo« der Deutsche« Hypottzekeubauk io hier «ud Uargegead beauftragt, die
Pfandbriefe zur Besorgung der Abstempelung entgegen zu nehme» und vtlte» die Inhaber um baldige Behändigung derselbe».
urisc/iäd/ich
Wnderen Mittel weit übertreffend. ^i: Maa Brunn Nachf., Stein weg Saucrtlmn, Pf». 7 Pfg Bohacll, Pfd. 25 Pfg.
Beides selbst eiugem. und Sanz vorzüglich vrn Geschmack, mpfi-blt PH. Keuscher.
HawdMger Kaffee, Fabrikat, kräftig 0. schön schmeckend, »«smdet zu 60 Pfg. ». 80 Pfg. w« Pfund in PostkolliS vo» 8 Prd. «1 zollfrei Fer d. Rabmatorff, gttenaen bet Hamburg. (a9«
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Gedenket d. hungernder «nd stierenden Böget im Schnee!
Zweites Blatt.
Skizzen aus dem Negerleben.
Bon tz. Hartert-Rarburg, Vortrag gehatten im tkaufm. Verein am 18. Jamiar 1896. (Fortsetzung.)
Der Fau fürchtet dm Weißen nie, und, merk Würdig genug, gerade dieser Umstand erleichtert da« Reisen im M'pangwelande ganz bedeutend. Andere Reger überfallen den Forscher und auch den Änuf. »arm zumeist, weil fie ihn fürchten und deshalb wünschen, ihn au» dem Wege zu schaffen; dem M'pangwe fällt e« nicht ein, stch zu fürchten und ich habe daher auch im M'prngwelande, fern von jeder Anfiedlung Weißer, in Begleitung weniger Leute, die mir al« Träger und Dolmetscher dienten, zu jeder Tager- und Nachtzeit reifen können, ohne Kami« ernstlich durch Menschen in Gefahr gekommen zu fein — Fährt man beispieleweise Nacht« an einem Dorfe mit dem Kanu vorbei, so wird man stet» durch Wachen angerufen, die «ntwoit laute, dann stet«: „Tangani“, d.h. .ein Weißer', woraus die Wache fast Net» freundlich ruft: „Solu Tan gani“, .Guten Tag, Weißer I' Die Antwort heiß Net«: „Bolani“, etwa so viel al«: „Guten Taa alle »ufammen/ " 8
» “eb ®d!ei »eht da»» die Fahrt bi« ,um nächste, Dorfe. Bedarf man irgend einer Speise, so kan, «« ohne jede» Bedenk« »ach vorheriger Ser ständigung der Wache jede« Faudorf auch mitten in
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« Mittagetisoh. B L'UL'N X^^RnRRARRPyyrinnrxxxxX im Schnee!
Gedenket d. hungernden und frierenden Vögel im Schnee!
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