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Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marb«rg und Kirchhain

Ä<rSl Nr. S1 JNustrirtes Sonntagsblatt

Berautworüicher Redakteur: Harry Finkt», tu Marburg Redaktion und Expedition: Markt Sl. Fernsprecher Rr. 66.

M. 31

Erstes Blatt.

oldt.

Damit brach der Kaiser die

|t entzwei gehe».

licht entzwei gel dtahaltvng ab.

Zur Duellfrage.

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beiden Häuser btl

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lifl W starke Getränke hier in dieser Fieber gegen' 2t nidlich find, habe ich früher an mir selbst und später

st an meinen Landsleuten erprobt.

Wa» Sie sagen! Sie «olle» wohl einen alten

cht tot »haasn (711

tun tggni

hiestge Bürgeroer. die Errichtung 20000 Mk. find

mache». Suf jede» Fall aber ist ei ein abge­schmackt S Tendenzstück, den Duellant«, der auf 6nnb beiderseitige» Einverständnisses in de» Formen eine» ehrliche» Kampfes dem Gegner, die Pistole i» der Hand gegeuübertritt, mit de» Rowdy, der sich mit de» Mester hinterrücks auf seiuen Nebenmensche» stürzt, anf eine Stufe wie i» der Reichstags- kommisficn geschehe» zu stelle». Und mau thut ebenso de« auf der Erfahrung und der Wahrhrst des Lebens beruhenden Urteil Gemalt an, wen» «an Demjenigen, der an diese« einzelne» Punkt: sich zwar mit de» Gebote» der Kirche und des Staates, aber aus ehrenhaften Gründen, in Widerspruch setzt generaltter seine» Platz anf der Gegenseite der Kämpfer für Religion, Sitte und Ordnung a». weise» will.*

Eirladunge« an Mitglieder der Landtage» ergehe» werde».

6 le fe d, 4. Fcbr. Eine ammiung beschloß einstimmig eines Birmarckdenkmals. derei S ge«ich»it.

en,

.Jambo, Banal* _

,Du hier, Kalonda? Ich dachte, Du blrebest

«er auf der Schawba draußen."

Das dachte auch ich früher, als aber die Schämte, kaust wurde, zog ich mit der Herrschaft in die

«fl.-

l.

Polttische Rundschau.

Marburg, 5. Februar 1895.

Suprema lex.

Die .Grenzbote» ei zählen folgende .wohlverlü-gte ««fache*: Als der Kaiser zuerst von dem Gerücht

Urte, daß et die Zuschrift »Dem deutschen Soll* hindere, soll er böse geworden fein. Als er von te, Einwänden gegen die Inschrift .Dem deutschen «ich* erfuhr, da soll er bitter gelacht habe». Als m wieder einmal bei einer Abendtafel anf die

Praktikus klug wachen?" lachte der Engländer etwas !e,Engen .Apr-po» Landsleute! Nicht wahr, da« Kolontfiren ist nicht so leicht, wie man fich vorstellt? O'l haben wir seither von Ihnen gesprochen, und Grace da kommt sie ja selbst."

Der Hinweis war unnötig, denn Eyffenhardt batte die von einem Nebenzimmer her eintretende schlanke Frauengestult schon bemerkt und eilte ihr sofort entgegen Grace sah so bleich und trotz ihrer Lächeln» so kummervoll aus, daß er glaubte, ihr nurd) einen längeren Händedruck und einen warmen Blick seine Teilnahme an einem Leid ausdrücke» zu wüsten, da» er freilich nur ahnte. Von den Ver­lusten ihre» Vater» hätte er ja ohnehin nickt reden können, auch wenn ihm deren Größe bekannt ge- wesen wäre.

.Wie wir un« freuen, Sie wieder zu sehen I" sagte sie in dem Tone, in welchem ein Unglücklicher mit einem Schicksalsgenossen redet. .Sind da» harte Zeiten! Wie ist'» Ihnen denn inzwischen er- gangrn? Sestdem Sie so fteundlich waren, von Dar.r» Salaam au» an un» zu schreiben, hörten rost gar nicht» wehr von Ihnen *

kr griff in die Brusttasche, und den Talisman m Sklavenda« hervorziehend, entgegnete er ganz aufgeräumt:

.Ich kann nicht klagen. E» ist mir sestdem sogar sehr gut ergangen, denn denken Eie, ick habe die Spur meiner verlorenen Papiere wieder gesunden."

.Wirklich? Nun, da« freut mich herzlich. Und wohin führt diese Spur?*

.In die Moschee von Eaadani; Sie und Ihr Herr Vater sollen mir fie verfolgen helfen.*

Deutsches Reich.

Merkt«, 4. gebt. Um 8 Uhr Nachmittags uvter»ahw« der Kaiser und die Kaiserin eine gemeiusame Spazierfahrt. Nach derselben verblieb b^t K ifir tb zur Abeudtcfel, welche h» engste» Strebe stallfaud, im A beitrzimmer nab erledigte Re­gier», g« geschälte. Hkute Vorwittag machte« bet Kaiser nnb die Kotiert» eine gemeinsame Promenade m Tiergarten.

Da« StaatSwinisterium trat he te Mittag 2 Uhr in seinem Dtenstgei ände am L.ipziger Platz wieder zu einer S'tzung zusammen.

AmTonnerSiag stabet bei dem Reichskanzler ehe parlame» torisch er Sbenb statt, z» welche«

um da» G,fp äcb in eine andere Bahn zu lenken, auch für Eyffe Hardt ein Gla« Bran ySoda zurecht, Grace Hidte mit müb'am unterdrückter Erregung und fest zusammengekniffenen Lippen auf da« ver« aängnirvalle P pur in der Hand de» Deutschen. Zweimal machte fie eine Bewegung, al» wolle fie reden, ober erst beim dritten Sprachvetsuch vermochte fie zu fragen:

.Uni wa» wird mit den Sklaven geschehen?*

Sie we'den nach Brgamojo gebracht und der Dortigen Msfion über geben.*

Da» junge München warf ihrem Vater abermals einen vielsagenden Blick zu und entgegnete enttüstet:

.Da wird also gar nicht darnach gefragt, rotff n Ei lentutn man wegnimmt und ob e» sich um Lkiav-n au« Familienbefitz banselt oder nicht Es ist eben schwer, einen Beweis zu fuhren, darauf nützt fich diese Kaperei.*

Diese erregten Worte setzten Eyffnhardt nicht in neunen; Grcce wat wieder einmal ganz die prakt sche Engländerin, die gegen jede Beschränkung ne« Handel» energisch Front machte und keinem Kriegsschiff, am wenigsten jedoch einem deutschen a« Reckt zugestand Krusrahrer anzuhalten ober qar samt ihrer .Ladung* zu beschlagnahmen. Aber für die Bereätigung dielet.Kaperei" konnte er ihr ja mit unwiderleglichen Seroeifen dienen.

.Lasten wir die leidige Geschichte ruhen!* kam ihm, al» er reden wollte, Mister Larson zuvor. .Erzählen Sie un« lieber, wa« Sie von Baron von Wallerstätt w.ffcn. Blieb er denn bi« jetzt unangefochten?*

Darüber kann ich leidet keine Au»kunst geben, wohl aber übet die Eklavenaffaire.*

(Fortsetzung felgt)

xigdt ihrvn lark Mk 18»1e rr» g Elm)

hofft A

-» bei Mt.

3 Md

Karra AMalst.

Kolonial»Ronuw m Christian »enkard.

(Nachdruck uerbotem) (Fortich»M-)

Ü9i«| letal!,; sfiu«, Sold,, Haan»

Parlamentarisches.

Da» Abgeorduetenhan» hat aestern die zweite veratnrg de» Eta» für die landwirtschaftliche Verwaltung erledigt und alle Tl.el mit der einen Ausnahme bewilligt, daß die Posten für den V rbindurgSka al vom ostfnefifchen Süd nordkanal rach dem holländischen Hoog-vro kanal der Budget kornmssfion Übeiwiesen wurde. Die Petition de» Dr. Zacharta» in P ön daß die Unte'haltungrkoften der donigen biologischen Station vom Sm-te Überrommen würden, wurde der Staat»r>gierung zur Beiückstckt gütig tickt, wie die vudgitkommtssion ledixlich wollte, al» Material üb.rwiesern

»ei« FoulS zur Förderung der Land, und Forstwirtschaft In ben östlichen Provlnz« stob 500000 91. (100000 Mk. «ehr als im Vorjahre) ausgesetzt troiben.

Abg. v. Pappenheim (kauf.) will bie Mythe zerstören, als ob nur bet Osten unterstützungsbedürftig fit; im Wetzen merke «an auch die Not läge bet Laubwtrtschaft. Redner bittet den Minister, de» Fonds, der in diesem Jahre «uf die Provinzen Brandenburg und Sachsen ausgedehnt fei im nächsten Jahre auf die westlichen Provinzen anS- «ndehne». Es entwickele fich im Weste» ein gewiffe» Mißbehage», darüber, daß immer »tr für ben Osten gesorgt werbe. Redner bittet den Minister, basür zn sorgen, daß den Pri vinzialverwaltungen in der Ver­wendung dieser Mittel keine zwingende» Bestimmungen auferlkgt werden.

Landwirts»aftsminister v. Ha««ersteiu: DaS letztere geschieht nur, wo i« den Dotationen der Prov uzen für bestimmte Zw cke Gelder vorhanden find- De« Wunsche des Vorredner» kauu dadurch entsprochen werbe», baß sür bie westlichen Prorinzeu au» ben laufende» Mitteln gesorgt tttrb, wen» die anß^ordtutlichen Mittel sür den O eu ausreichend find.

Bei der Beratung te» Gesetzentwurf», laut welchem eine eigene Generalkommission für Ostpreußen in Königsberg errichtet werden soll beantragte Abg Paasche (natlib.) die Berwetsung au eine besondere 14 aliedrige Sommtsfion, damit die bisherige Anrführung und Wirkm-g te» Rentengüter- und Andsiedlung»gesetze» eingehend ge­prüft weide. Die Abgt Fehr. v. Zedlitz und Reu. kirch (f e.kovs.) und v. L^eydebraud und der La so (kvns.) schloffen fich bem Lr trage em Die Redner hatte» auch die Notwendigkeit betört, daß den Poloaisieruogs- bestrebungeu gegenüber getreten werden und da» ReMevgüteraesetz nicht benutzt werten sollte, polnische Arfiedlungen erstatt deutsche zu fi tem 86g. liebe» mann-Bomst (fr ei tot f.): Richt die Deutschen, sordrv b'e Polen seien bie Angreifer; der Benin zur Wahrung der Jntereffen te» Deutschtum» befolge nur de» Beispiel der Polen, die fett 50 Jaber, in Hunderten von Vereinen für fich in entsprechender W-ffe wirktrrn

wie ausgeschloffen, daß China seine allzulange vernach­lässigten materiellen Hilfsquellen jetzt noch zur Paralv- fterung der erlittenen Niederlagen heranziehm könnte, fe lange ter Krieg dauert. Sin Ende be» Kampfe» läßt sich zwar einstweilen auf Tag unb Stunde noch nicht präzisieren, zumal die neuesten FriedenSmisfion der chineflschen Unter­händler nicht viel bester al» die vorige abgelaufeu zu sei» scheint, indeffen wird schon die zwingende Äewatt der Thal- fachen dafür sorgen, baß die Sache zu einem Abschluss» gedeiht.

Abbruch der Friede»-Berhaudluugeu.

Rach amtlicher Mitteilung von japanischer Sette wurde bei dem Austausch der Beglaobiguugt schreiten der Fri< denk- Unterhändler festgestellt, daß die Vollmachten ter chinesische« Abgesandt n Süße st mangelhafter Natur feien. Die japani­schen Behörden lehnten ei daoer ab, tu Verhaute lengen eirzutreten, und forderten bie Chinesen anf, abzu- reifem Die amtliche E klärung stellt fist, deß bk Voll­machten ber chinesischen Abgesandten diese nicht ermächtigten, einen Friedens-Vertrag zu Unterzeichnern Sie waren vielmehr dahin instruiert, die Einwilligung Japan» dazu zu erbitten, daß alle Btbingnngcn ter Regierung in Peking unterbreitet würden; hieraus gehe hervor, baß China kein Verlangen nach Frieten t age. E» w rb totesten ver­sichert, daß Japan bereit fei, die Verhandlungen mit einer g nagende Vollmachten b.fitzenten Gesandtschaft wieder auf- zuuehmern

Eine japanische Militär-Vorlage.

Da» Parlament in Tokyo nahm heute eine Vorlage an, welche bestimmt, daß, da die Zwecke des Kriege» noch nicht völlig erreicht feien, dem Staate unbegrenzt» Mittel zur Fortsetzung ber Operation zu Laute nnb zu Master gegen China zur Verfügung gestellt werten, banrit ba» Prestige Japan» nicht gefährdet werden, könne. Der Schlußsatz der Vorlage lautet wörtlich: Wit fasten diesen Besckluß mit ber ausdrücklichen Absicht, daß unsere Gefühle allgemein bekannt gemacht wertem

Ehffenhardt erschrak ein wenig; die verunglückte iinkohlen spekulativ» Larson» fiel ihm ein.

,Det Bana ist in feinem komptoir,* erklärte londa. .Soll ich bet Bibi sagen, daß Du ge- /eir.i«tn bist und sedt gesund aurfi.hst?*

Statt zu antworten, nickte bei Besucher einfach » legte dem alten Cchlaukrpf ein kleine« Geldstück die Kingestreckte Hand, worauf Kalonda fich eiligst

! Was machte ben Engländer beroogm haben, feine «tschäftsräume plötzlich so behaglich einzurichten?

Ein fchwatzet Dienet kam aus bet Halle.

Die ostasiatischen Händel.

* Marburg, 5. Februar 1895. Di» Einnahme von Weihaiwei.

Nach ten in Hiroschima eingetroffenen amt­lichen Depeschen über die Einnahme te» Fort» Weihaiwei ist der Erfolg dem geschickten Zusammenwirken der japanischen Land- unb Seemacht zuzuschreiben. Der Widerstand war, wenn man die Stärke de» Platzes berückfichttgt, gering. Die Hauptforts waren nach einigen Stunden genommen; nur einige Forts wurden hartnäckig verteidigt. Beide kämpfenden Teile haben schwere Verluste erlitten. Die Truppen der 6. japanischen Division befanden fich um 2 Uhr unter Waffen und rückten sogleich vor. Bei Tagesanbruch begann ter Ansturm auf die feindliche Verteidigungslinie. Um 9 Uhr waren die Außenbatterien unb die Verschanzungen in ben Hänben ber Japaner. Unterdessen richtete das II. Armeekorps den Angriff auf die südwestlichen Fort» ber Linie von Pai-tschi-hjai-so, eine starke Stellung mit stellen, 100 Fuß hohen Abhängen. Der Angriff erfolgte unter gleichzeitiger heftiger Beschießung von den japanischen Schiffen aus. Nachdem der Kampf auf dieser Seite, wo der Hauptwiderstand geleistet wurde, einige Zeit gedauert hatte, führte die sechste Division eine Umgehung des Feindes aus und rückte hinter die Berge zum Angriff auf die Forts von Vai-tschi-hjai-so vor. Um */« 1 Uhr waren diese Fons genommen. Auf ein gegebenes Signal besetzte nunmehr die japanische Flotte den östlichen Hafeneingang. Um 21/» Uhr nachmittags waren sämtliche Forts von Pai- tschi-hjai-so nach Südwesten zu genommen. Die Chinesen zogen sich nach Fung-lin-tschu zurück. Um 41/, Uhr war die Schlacht noch nicht zu Ende. Die chinesischen Schiffe bei der Insel Liu-kung-iau, die Forts Aatao, Tsamao und Wang-tao, sowie die gut armierten Batterien auf der Insel unterhielten noch ein heftiges Geschützfeuer gegen die Schiffe unb bie Lanbtruppen der Japaner. Die japanischen Schiffe manövrierten zu dem Zwecke, den östlichen und westlichen Eingang des Hafen» von Weihaiwei zu versperren. Durch ben Fall ber Seefestung Weihaiwei ist China zur See vollstänbig wehrlos gemacht. Es verfügt jetzt weder über Schiffe, welche zu maritimen Operationen verwendbar wären, noch über einen festen Stützpunkt, der als Basis solcher Operationen dienen könnte. ES versteht fich dies nur auf ben Bereich be8 Kriegsschauplatzes, aber bei der allgemeinen Unbehilflichkeit des chineflschen KoloffeS erscheint eS so gut

Mister Laifon trat einen Schult zur Seite, trank einen tüchtigen Schluck Bran y-Soda undfüllt- ba« Gla« mit Cognac wieder auf

.Saadani? Da wirb fich nicht« helfen lassen,* sagte er mit einer gewissen Hast

.Vielleicht doch; hören Sie nur erst, wie ich bv Sput entdeckte. Oder ist Ihnen da« Ergebniß unfern Daujagd schon bekannt?*

.Ihrer Daujagd?* fragten Vater und Tochter mit besonderer Betonung be« Worte« «Ihrer* rote au« einem Munde und Grace fügte h nzu: .Wir sachten doch, Sie feint durch die Araber von irgend einer beutfjen Station vertrieben und hätten fich hierher nach Sansibar g. fluchtet*

Eyffenhardt hatte in feinem Eifer weder den oielfagenben Blick bemerkt, den die Beiden soeben gewechselt, noch fiel ihm die plötzliche Verfinsterung ihrer Mienen auf.

.Nein, nicht alt Flüchtling komme ich hierher, sondern mit dem .Wodan*, der gestern ben guten Fang macht. *, prach et unbeirrt weiter.Ich sollte bei der Daujagd al« Dolmetscher dienen und wurde zusälligerweise dem Kutter zugeteilt, der ein Sklavenschiff auf näherte. Wir aalten e« an, lass n die kleine an ferner Mastspitze befestigte Papieifl-gge herunterholen und fan trifft mich der Glucksschlag! ich erkenne hart eroei Blätter au« meinen Tagebüchern Der Dau 'ührer, den ich natürlich sofort in« Verhör nehme, lügt mir erst etwa» vor, gesteht aber endlich, daß er ben Talisman in der Moschee zu Saabani ge­tauft hat, wo fich vermutlich alle meine Papure te finden. Hier ist bie «riegstrophäe; was sagen Sie bazu?*

Eie sagten gar nicht« ba»»: Mister Larson trank einen zweiten Schluck, hüstelte unb machte, offenbar

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Ä'ÄXV« Mittwoch, 6 Februar 1895.

zzschrist zu spreche» la«, immer »eue Vorschläge sftmlchte», «blich einer ber Vertrauten fragte: Atlch« Sinnspruch würde Majestät Vorschlag«?* Querte ber Kaise" lebhaft aeb bestimmt:Salus jonuli suprema lex esto, des Volkes Wohl fei M oberste Gesetz. Die Anwesend« waren erstaunt ' »d gedacht« an d« Spruch, d« der Kaiser i»

Wimte» i» das Goldeve Brch eingetragen hat: feprema lex regis voluntas, d. h: be# Söutg» Btle ist ta» oberste Gesetz. ,68 Überrascht Eie*, fqte der Kaiser, »beide Sprüche avS demselb« Hube zu hör«, all ob regis voluntas, deS 0 Pfz, Mig, Wille, etwa» andere» wäre, als be« Kövig« al tiefster Seele geschöpfte Meivnvg vou ber salus ffZT populi, de, Volk.» Wohl. Toch lass« wir die Das deutsche Reich »Kd ja baiüber

Di» .Nordd. Allg. Z'g.* bedauert, daß manche I Krgkrlichen Blätter tem .Vorwärts* in feil em Be rite» sekundiere», de» .Kampf ber obere» Klaff«* aBtb» ftr Religion, Ordnung unb Sitte al« Heuchelet er "itzei»« zu lasse». Unter d« fozioltemokraliiche» Belege» hierfür spiele» einige Dnellforderungen au« ,»1ttkr jüngste» Zeit bie Hauptrolle, wozu bie .Nordd ;lüg. Ztg.* solgeubeS bemerkt: .ES ist richtig, daß bie katholische Kirche daS Duell verwftst. S» ist ach zutreffend, daß wette und gewlchttge Kreise in ta evangelischen Kirche denselben Standpunkt ein polhtz rchmen. Aber eS ist ebenso unbestreitbar, dcß zahl rrr «iche«er, die unbedingt als gläubige eoange ba Eh ist« angesprochen werden müsse», fich ander« 11 der Dnellfroge gestellt haben und »och stelle». Kehle» fie mit dieser ihrer Ueberzeuguvg, so habe» je da« mit ihrem Gewissen unb ihrer Kirche, wie >»ikommend«fallS mit bem Strafgesetz nch abzn

onmachte.

Stifter Larson bereitete fich gerade ein große« 4 Bran' y - Soda, und zwar setzle er dem in jjH'wUiftbar sabnzirten und al« nicht sehr gut bekannter kRmF ^dawaffer ein auffallend starke« Quantum Cognac yri Ä Wie die Farbe der Mischung verriet. Al« er h n j Menhartt begrüßt hatte, sagte er gleichsam fich ent- mlbigenb: dies sei ein scharfes Rezept, aber er Rle fich heute nicht ganz wobL

Bi HL .Dann sollten Sie e« erst recht bei Sette lassen