N.1 Wöchentliche Beilagen: Krcisblatt für die Kreise Marbnrg und Kirchhain.
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Erscheint täglich außer en Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Quartal-AbonnementS-PreiS bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 26 Pfg. (exkl. Bestellgeld). JnserationSgebühr für di» gespalten« Zeil» »der deren Raum 10 Pfg., Reklamen für di» Z«U» 25 Pfg.
Marburg,
Sonnabend, 19. Januar 1895.
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses BlatteS, sowie dir Annoncen-Bureaux von Haasenstein n. Vogler in Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf Moste in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover, Paris.
XXX. Jahrg.
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Für Treu und Glauben im Geschästsleben.
* Marburg, 18. Januar 1895.
Zu den siebziger Jahren hatte bekanntlich, von England ausgehend, tu unserem öffentlichen Leben tfoe wirtschaftliche Richtung eine geviffe Geltung erlangt, die man Manchestertum nennt. Darunter ist ffm Anschauung zu verstehe», die von der Entfesselung und dem freien Wettbewerbe aller wirtschaftlichen Kräfte auSgeht und am äußerste» Ende darauf hinaus- Itaft, daß j-der thu» könne, was ihm zu stimm wirtschaftliche» Borteil beliebe. BorauSgesetzt wird dabei, daß bei der Eutfeffelu»g aller Kräfte, der schlechte» wie der gute», die gute» verwöge des ihnen innewohnende» höhere» Weite» doch siegen würden.
Die» ist aber bei de» Mängel» der menschliche» Natur, der Habsucht, der Geriebenheit und Arglist vieler Geschäftsleute auf der eine» Seite und der Unerfahrenheit und dem Leichtstu» vieler Verbraucher «ff der andere» Seite ein Irrtum vo» Grund au«, nud das Manchestertum berührt sich in diesem Zu trauen in die natürliche Vortteffltchkeit der menschlichen Natur mit seinem äußersten Gegensatz, dem sozialdemokratischen Kommunismus, in dem sich ebenfalls alle Dinge ohne Gesetze, »hne Zwang von eben, ohne Schutz der Obrigkeit, von selbst zum Besten regeln sollen. „Bon selbst* ist Fabellaud, wir ei» ko»servativer Sozialpolitiker, RodbertuS, gesagt hat. Und ist e» nicht eine Verkehrtheit, den Lege», de» der freie Wettbewerb aller guten Kräfte entfalten kann, dadurch aufzuhalten, daß mau de» Staat zur Unthätigkeit gegenüber der Konkurrenz der lösen Kräfte, der Verfälschung, der Ausbeutung, des Schwindels in jeder Form verurteilt?
Es war nur eine kurze Periode, iu der bei uns auch in der Gesetzgebung dem sogenannten Manchestertum einzelne Zugeständnisse gewacht wurden. Mit he« Vordringen eine» geschäftlichen Geiste», der nnsere« deutschen Volkstum mit seiner Verehrung von Treu und Glauben fremd und widerwärtig ist, hat sich auch der Sinn dafür immer mehr geschärft daß unter de« Schaden für die solide» Geschäfts- lente und für die Menge der übervorteilten und betrogene» Kunde» schließlich auch die Allgemeinhest leidet. Wir eriuuer» an da» Gesetz zum Schutze der karenbezeichuunge», das nicht nur dem durch den Mißbrauch ftemder Zeichen Geschädigte» eine Klage «f Schadenersatz verleiht, sondern auch die Aneignung fremder Warenzeichen, sowie die Erregung eines Irrtums über Beschaffenheit und Wert von Ware»
Kam» Kirtasst.
Knwuial»Roman von Christian 8enterb.
17); (Nachdruck verboten.)
(Fortsetzrma.)
Die Erklärung de« Stationchef« vermochte nicht den Missionar, noch weniger aber Eyffenhardt zu beruhigen, der nach dem Gehörten auf die wunder- Kchstm Gedanken verfiel. Hatte etwa der bezaubernde .Bühnenengel' Reue empfunden und die Spur de« •erratenen Geliebten entdeckt und verfolgt? Oder »ar die geheimnißvolle Schönheit au« dem Laden de« indischen Silberschmiede« in Eanfibar dem Baron in die Einsamkeft gefolgt? Und Grace Larson, die ihm sichtlich sehr gefallen hatte, — aber der mge Mann hatte doch nur ein Herz, da« zudem Einem verlorenen Glück nachzutrauern schien.
Da man nun darin einig war, der Landsmann, welcher von dem Ernst feiner Lage vielleicht nicht« •hne, müsse vor den aufständischen Arabern gewarnt werden, erbot sich Ehssenhardt, demnächst mit Wald- Mer und Mundi den Baron aufzusuchen. Der Etationchef »ar einverstanden und bestand sogar e>f der sofortigen Ausführung diese« Plane«, al« « der folgenden Rächt die Nachricht von dem ersten Gefechte bei Bagamojo eintraf. Die Araber waren Dar mit Hilfe de« Landungkorp« der Fregatte -Wodan' geschlagen worben, konnte» sich aber ikrtzdem nach Süden wenden und Dar-es-Salaarn ^drohen.
Der Weg führte die beiden Retter und Mundi wlrch die Stadt und die vom Wali verwaltete große wultan«plantage in westlich« Richtung landeinwärt«. Me Mattatesel sanken, wo das Regenwasser sich ^gesammelt hatte, unt« ihrer Last tief in den auf- Gweichten Lehmböden ein, während btr vor- oder
durch fälschliche Benutzung vo» öffentliche» Wappen und von Ortsnamen unter Strafe stellt. Gegenwärtig liegt ei» das gar je Gebiet des unlauteren Wettbe werbe» »»fassender Gesetzentwurf der öffentlichen Kritik vor, der bezweckt, Treu und Glauben i» den gegenseitige» Beziehungen der Gewerbetreibende» zu befest'geu und damit auch dem Interesse de» verbrauchenden Publikum» zu dienen.
Wir haben diesen Entwurf vor einiger Zeit im Wortlaut veröffentlicht. Die Vorschriften, die er enthält, gliedern sich i« solche gegen Ausschreitungen im Reklamewesen, ferner gegen Quautitätverschleierungen, gegen unwahre dem Absatz oder dem Kredit von Erwerbs- genossen nachteilige Behauptungen, gegen die auf Täuschung berechnete Benutzung von Namen und Firme», endlich gegen den Verrat von GeschäftS- und Betriebsgeheimnissen. Tie wichtigste» Teile des Entwurfs mögen gesonderter Betrachtung Vorbehalte» bleiben. Einstweilen sei hervorgehobe», daß der Entwurf seiner ganze» Tendenz »ach von dem weitaus gewichtigste» Teile btr öffeutliche» Meinung als ein wertvolle» Mittel zur Bekämpfung schwer empfundene' Mißstände fteudig begrüßt worden ist.
Politische Rundschau.
* Marburg, 18. Januar 1895.
Au» dem Wahlkreise Eschwege- Schmalkalde».
Rach einer Meldung au» Eschwege veröffentlicht das Wahlkomitee der Deutschkouserva- tive» eine Erklärung, wonach, um die Zersplitterung der staaterhattenden Parteien zu vermeide», laut Beschluß der BerttauenSmänner von der Auf stellung eine» eigenen Parteikandidaten Abstand genommen wird. Damit gewinnt die Kandidatur de» Herrn Dr. Peter» an Aussicht Wir würden, wie wir bereit» vor Monaten einmal «»»führte», die Wahl dieses Ma»»eS in den Reichstag trotz seines uatioualltberalen Parteistandpunktes fteudig begrüße», weil wir die Anwesenheit eines so gewiegte» Kenners deS Kolonialwesens in der Vertretung de» Deutschen Volke» für sehr wünschens wert erachten. Wir halten daher das Vorgehen de» deutsch-konservativen Wahlkomitees in Eschwege sür durchaus gerechtfertigt. SIS seinerzeit durch den Leuß'sche» Meineid der Wahlkreis Eschwege-Sch» al- kalbe» Witzeuhause» ft ei wurde, wiese» wir die Au «aßung der „Nationallibnaleu Korrespondenz', die de» Leuß indirekt für de» Typu» deS Anttsemitismns erklärte, indem fie die Eschweger aufforderte, zu einer
hinterher trottende Diener Fußspuren zurückließ, die einem Nilpferd Ehre gemacht hätten. Immerhin fand er e« reizvoller, durch diesen Morast zu glitschen, al« an der Sette einer bösen Bibi durch» Leben zu wallen.
Auch hier überzeugte stch Epffenhardt mied« von den vorzüglichen Eigenschaften de» Maskatesels, de« weitaus wichtigsten ostafrikanischen Haussiere«, da« einem edlen Reitpferd nur im Springen nachsteht, es ihm an Bezug auf Ausdauer und Gewandtheit im Erklettern schmaler Gebirgspfade aber entschieden mvotthut- Freilich müssen auch für ein schönes Ezemplat 1000 bi« 1200 Mark bezahlt werden.
Die Wallerstätfsche Schamba erstreckte sich über eine breite aber ziemlich flache Bodenwelle, und von dem weithin leuchtenden Wohnhause au« mußte ein scharfer Ausguck gehalten werden, berat der Besitzer kam schon den Nahenden entgegen, bevor diese sich durch den landesüblichen Gewehrsalut angemeldet hatten Während der auf beiden Seiten etwa» befangenen Begrüßung blickten Eyssenhardt und der Baron eine Sekunde lang einander prüfend in die Augen, doch vermochte lein« de« Anderen geheime Gedanken zu lesen.
.Glaub'» nicht, daß mir Gefahr droht," sagte der Baron, al« di« Rett« abgestiegen waren und mit ihr» zu Fuß durch die Pflanzung gingen, indeß einer fein« Dien« mit Mundi die Tiere wegführte. .Der Ausstand richtet sich nur gegen Ihre Gesell- schäft, nicht gegen die Deutschen überhaupt* Da chm Eyffenhardt diese Ansicht durch Gegenbeweise widerlegte, und auch von feinem Xeniontre mit Buschitt in Mundi sprach, erhielt « zur Antwort:
.Demnach ist'« den Arabern hauptsächlich um Geld zu thun. Run, dann kaufe ich mich von vorn-
.anständige»' «atioialliberalen Kandidatur zurück- zukthre», energisch zurück und betonten, daß gegen- über der Sozialbewokratie »ur eine konservasiv-auti- semiiische Kandidatur in dem in Rede stehenden Wahlkreise Boden finden könne. Hinfichtlich de» Herr» Dr. Peter« ändert sich die Sachlage. Wir sehen i» ihm nicht de» Parteimann sondern de» Koloutalpolittker u»d namentlich de» hochverdienten, erfahreren Kolonialpraktiker, de» Begründer der dcutsch-ostasrikarische» Kolonie. Im übrige» soll Herr Dr. PeterS Zeitu»gberichte» zufolge in einer Wahlversammlung in Schmalkalden agrar- und mittelstandfreundliche Erklärungen abgegeben habe».
Znm 18. Januar.
Er ist ei» denkwürdiger, doppelter Eritterungtag, de» wir am 18. Januar begehen. Am 18. Januar 1701 setzte sich Kurfürst Friedrich ID. die preußische Königskrone auf, und am 18. Januar 1871, al o gerade 170 Jahre später, fand die Kaiserproklamation zu Versailles statt. Zur Erinnerung au diese Tage wird in jede« Jahre ein feierliches Kapitel de» hohen Ordens vorn Schwarzen Adler, der am Tage vor der KöuigSkröuung iu Königsberg gestiftet worden war. abgrhalten, wobei die währe? d des vergangenen Jahre» neu ernannten Ritter die Investitnr erhalte». Zugleich erfolgen zahlreiche Ordensverleihungen, und die neu Dekorierte» erscheinen ohne Unterschied des Standes im Königliche» Schloß zur Mittagstafel. Sine erhöhte Bedeutung für das ganze Volk erhielt der 18. Januar mit der Kaiserproklamatton in Der sailleS. Was in jahrhundertelangem Sehnen da» d«n:sche Volk vergeblich erhrfft und erstrebt hatte, die Einigung aller deutschen Stämme zu einem wehrhafte», mächtige» R iche unter eines Kaisers Scepter, — die Erfüllung dieses »ationoleu Traume» durch de« großen Kaiser Wilhelm I. hat in jener denk würdigen Handlung zu Versailles ihren dauernden Ausdruck gefunden. Möge e» den lebenden nud kommende» Geschlechtern eine ernste Mahnung fei», der Errungenschaft einer großen Zeit sich würdig zu erweisen und dieselbe zu schütze« gegen jede» Ansturm von innen und außen!
Die Emser Depesche und der .Vorwärts.'
Herr Liebknecht wird jetzt, wie vor Kurzem von der sozialdemokratischen Wochenschrift .Die Rene Zett', anch von feinem eigenen Blatte, dem „Vorwärts', mit seiner berüchtigten Erfindung von der angebliche» .Fälschung' d« sogenannte» Emser Depesche Lüge, gestraft. Der .Vorwärts' schreibt im Lettartikel seiner letzten SonntagSanSgabe wörtlich Folgende»:
herein von jeder Belästigung frei. Leider starb inzwischen meine Mutter, und so kann ich über eine ansehnliche Summe verfügen.'
.Indem Sie stch einen Freibrief «kaufen, geben Sie aber den Rebellen die Mittel, den Vernichtung«» krieg gegen Ihre Landsleute fortzusetzen.'
Der Baron schwieg betroffen; daran hatte er offenbar noch nicht gedacht. Lange dauerte e« jedoch nicht, da hob « mied« ben Kopf und entschlug stch seiner Bedenken mit einem kurzen: .Ich fürchte mich nicht!'
Wie er so, elastischen Schritte« und wahrhaft peinlich sorgfältig gekleidet neben Eyffenhardt wett«, ging, genau ebenso hätte der ehemalige deutsche Gut«, befitz« Unter den Linden in Berlin stch bewegen können, ohm daß in ihm ein ostaftikanisch« oder auch nur ein ostpreußischer Hinterwäldler vermutet worden wäre. Wozu ab« Her zwischen lauter Negern ein solcher Aufwand von febigefteifter Wäsche, von enganschließenden Kleidern und Bartwichse? Und sollte d« junge Mann da» von jenen Granat büschen halbverdeckte lauschige Ruheplätzchen lediglich für den eigenen Bedarf angelegt haben?
»Ich tarnt Sie leid« nicht im Wohnhause ein. quartieren, meine Herren,' begann der Baron nach einer Pause im Tone der Entschuldigung. .Alle Zimm« außer dem meinigen werden neu hergerichtet, denn da« alte Arabernest war inwendig arg z«. fallen. Sie müssen also in ein« Art Gartenpavillon wohnen; hier recht», bitte!
.Btt machen keine großen Ansprüche. Ad« wo bekommen Eie berat die Handrverkteute her?'
,Au» — die habe ich mir selbst angelernt'
(Fratsetzung folgt.)
„Herr v. Köller hat von dem Umfange und der Wichtigkeit seiner Ausgabe keine» Begriff — er verteidigt die Umsturzvorlage wie ein Volizeiwachlmeister eine Verordnung über da« Droscht nwesen verteidigen würde, mch lächelt dazu ebenso vergnügt, wie einsten« vor 24 Jahren Herr Olivier in Frankreich, al» er »leichten Herzen«' da« Kaiserreich i» den Krieg mit Deutschland riß.'
Die ©träfe, vo» feinen eigene» Genosse» als Lügner hingestellt zn werde», ist hart, aber gerecht. Besser» wird ste fteilich eine» so hartnäckige« Entstell« b« Thatsache» wie Liebknecht nicht. Ab« e» genügt, ih« von seine» eigene» Leute» im wahre» Lichte gezeigt zu sehe».
Ein toller Einfall.
3m tollen Jahre 1848 hatte» die Leute auch tolle Einfälle. Die B«lin« wisse» bavon zu erzähle». Auf Rebnerbühne» im Freie» würbe» diese Einfälle vor bem Volke zum Besten gegeben. Da war ber Banikademann Held, b« bie Stabt Berlin aufforbute, stch zn verprovia»ti«e», nm bie Belagerung b« Russen auSzuhalte», vor deren Anmarsch bie bamaligen Demokraten ztttnten. .Berlin, 6er» provianttere dich, der große Helb hat Hung«,' spottete» bie Zeitungen. U«b a f bem Exerzierplatz vor bem Prenzlau« Thore, .wo b« Schneider Eckert bei ber einsamen Pappel meckert," hielt dieser rote Schneider Sieben über ba» Thema: „Wir brauche» keine» König mehr.' An tiefe tollen Einfälle wird man «innert, wen» man manche Gegner ber Umsturzvorlage hört. Der .berühmte' Herr Jentzfch hat nämlich i» bem .Greuzbote»' entdeckt, daß durch die Vorlage die .verfassungmäßigen Volksrechte bedroht seien', nnb ei» Herr Ouibbe in München baut ans liefe» Einfall weiter nnb be» an tragt in einer vom bemokratischen BolkSverei» ba- selbst einbertffenen Volksversammlung schon ben bloße» Versuch eines solchen Angriffs mit ein« „Aufforderung zur Abdauknngan die Fürste»' zn beantworten. Ist das nicht ei» toller Einfall? Wer ist denn dieser Herr Quidde. Ein Professor ber Geschichte a» ber Universität München, der baS Schimpfe« auf alles, was nicht niet- mb nagelfest i« ber Welt, für ei« „verfaffungmäßiges VolkSrecht' hält unb sich unlängst durch bie Einhüllungen üb« ben alten römischen Kaiser Caligula berüchtigt gemacht hat, inbem er nichts weiter enthüllte, als seine Schmähsucht unb seine demokratische Verbisseuhett. Solche Professoren find berat Gott seit Dank boch nur ganz vereinzelt, sonst könnte es bald bahin komme», baß nnS ««ter bem Deckmantel ber Wissenschaftlichkeit deutsche Professoren noch um uns«» Glauben und die Treue gegenüber unseren angestammte« Fürsten,
Nene Spruchweisheit vorn Merfaff« der .Akumeu am Wege'.
Zweinlet kcm« ei« gutes Buch dir «ützeu: Dich zur Tugend führe« nnb vor dem Laster schütze».
Sag einem Bat«, Sei« Soh« sei faul und ungezogen; Lieb ist'» bem Bat« nicht. Doch bleibt « btr gewogen. Sagst du jeboch da» eine «ar; Sei» Soh» sei dämm, — Nimmt'» dir d« beste Lat« krumm.
Richt wa» wir wisse». Stützt der Welt am »eiste». Auch Hafer Kö»»e» nicht, Nein, wa» wir leiste».
I» b« Weltgeschichte ist za verspüre», Sie die Kluge» die Damme» am N«re»seü sühn».
Willst da de» Ge»iuS bezwinge», Maßt da mit dir selber ringe».
Glaube »iemal» einem Mann, Wenn er sich rühmt, daß er die Hose» au; Er müßt' e» berat so laut beschwöre», Daß seine Fra» ih» Beete hören.
Singt tat Busch ne Nachtigall, Nur Wen'ge lockt bet süße Schall;
Erhebt ein Esel sei» Geschrei, Gleich läuft bet ganze Ort herbei. Die beste» Bücher zur Belahrung Bleibe» Lebe» und Erfahrung.
Willst b» die Rtabet erziehe» zur Sitte nud Tugend, Mußt du rückwärts schäm» in betae eigne Jugend. Ein» ist sich« und vH« jede» Zweifel: Gäb e» keinen Gott, ban gtdte anch kein« Toffel,