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Mische« Qnebrachoholz nab einheimsscher Gerberlohe besettigt ober w«igst«S doch beraBgeminbert wirbt.

Geheimrat Beate.

Das vierzigjährige Jubiläum «ab der Rücktritt des Geh. Kommerzienrat» Beate ta Bochum dürfte auch weitere -reise interessier«, ba die schmähliche« Verlemnbuag«, denen dieser Manu seinerzeit durch einen gewisse« Fußangel «»gesetzt »ar, noch manche« frisch im Gedächtnis sein dürften, lieber den Der» lauf der Jubiläumsfeier wird unter de» 5. dl. auS Bochum mitgeteilt:Aus Anlaß der Feier des 40- jährig« Jubiläum» de» Geheime« SommerziearatS Baare fand gestern ein großer Fackelzag statt. Heute Vormittag brachte die städtische Kapelle ein Ständchen. Sehr zahlreiche Telegramme, Glückwnuschbriefe Md Blumeusp nden, sowie wertvolle Andenken gingen bei dem Jubilar ein. ES erschienen viele Deputationen. Zmächst 30 Beamten, Meister und Arbeiter des Vereins, sodann unter anberem Magistrat, Stadt verordn, te, Handelskammer, Verwaltimgrat des Bochumer Berlins, Vorstände der drei große« wirt­schaftlichen Vereine, vertreten durch die Herr« Ge­heimrat Janssen, Geheimrat Jenke, Generaldirektor ServaeS, Abgeordnete Dr. Bueck und Dr. Beniner, sowie Deputationen der Geistlichkeit und der Setzte.' »echt ixtereffant ist es übrigens, daß die ultrmnon- taue Westfälische Volks,ettung in Bochum, al» deren Redaftem Fußangel damals seine ebenso boshafte« wie gänzlich ungerechtfertigten An­griffe gegen Geheim«! Baare in Scene gesetzt hat, jetzt anläßlich deS Rücktritt» des Herrn Baare von der Lettuug des Bochumer Vereins der Wahrheit die Ehre giebt, indem fie in ihrer Nummer vom 4. Januar den die Thätigkest de» Herr« Baare in höchstem Maße anerkennenden Artikel eines rheinischen Blatte» abbrndt nnb daran die Worte knüpft:Auch wir, bei vollem Bewußtsein unsere» politisch anders- gearteteteu ParteistandpnnkteS, dürfen e» recht sehr bedauern, daß die Last her Jahre den Herrn Ge­heimrat Baare gezwungen hat, seinen verantwortMg- vollen Posten mit einem ruhigere« Amte zu 6er» tauschen. Wir wünschen ihm in letzterem noch recht viele Jahre de» Mitthun» zu» Wohle imftrer Stadt Md Umgegend und den vollen Genuß de» Otiicum dignitate!* Da» genügt, um die damaligen Hetze­rei« al» rein« Ausfluß der Bosheit j«e» Fuß- angel noch nachträglich zu illustrier«.

3« argentinisch-chilenischen Grenzstreit der d« jüngsten Nachricht« zufolge eine bedrohliche Wendung zu nehm« scheint, hMdelt e» sich um die Auslegung von Greuzbeftimmungeu, die noch znr Zett der spMischen Herrschaft bezüglich der da­malig« Kolonie« Chile Md La Plata getroffen wurden. 81» Grenze wurde damals der Kamm der CordilleraS de lo» AudeS und die Wafferfcheide bestimmt, aber g«auere Untersuchungen ergaben, daß beide Grenz- merkmale fich nicht decke«. Die Wasserscheide tritt an einzeln« Stellen west in die beiderseitig« Ge­biete, zumeist zu« Nachteile Argentiniens, nnb bie Kämme des Gebirge» verschieben fich gleichfalls mit­unter fo stark, baß btt deutsche Oberst Rohde nach- wets« konnte, baS argentinische Gebiet erstrecke fich bi» zum Still« Ozean. Die seit Jahren thätige Sbgrtnzuug-Sommisston kam um so langsamer vou der Stelle, al» bie KriegSpartei« beider Republiken anf ein« Bruch hinarbeitete«. Im März 1893 kam endlich eine vriizipielle Vereinbarung zu ©taube, bie eine friedliche Lösung deS Streite» Mzubahn« schien, indem bestimmt wurde, daß GebirgSkamm und Wasser- scheibe nicht vereinzelt sondern nur al» Ganze» anf- zufassen, örtliche Abweichungen aber nicht zu berück- fichtigeu feien. Die Auslegung dieser grundsätzlich« Abmachung bot aber noch so viele Schwierigkeit«, daß schon im vorig« Jahre mit der Möglichkeit einer kriegerischen Austragung deS Streites gerechnet »erben mußte.

Koloniales.

9in Werk über Deutschland« Kolonieen.

Ha«pt»a«n Rochn» Schmibt, der lang­jährige FreMb nnb Mftkämpfer Major v. Wiß«mn», wirb, wie wir ve«ehm«, berauschst im Berlage be» Verein» bet Bücherfreunde zu Berlin ein zwei Bände umfassende» Werk erschein« loff«, da» die Ge- ßaltung, Entwickelung Md Sn»MtzMg von Deutsch­lands Koloniee« behMdett. Der erste Saab, welcher Anfang biefe» Jahre» erscheint, soll bie deutsche« Besitzungen i« Ostafrika nm- aff«, der zweite, zu Oste« 1896 erscheinende Band bie westafrikanischeu Koloniee« a«b Be­sitzungen in der Südsee. Beide Bände werd« reich illustriert; der erste Band enthält ta. 160 Originalphotographien nebst Zeichnung« von Hell- frewe. Für die Darstellung der ostafrikauischea ver- jältuiffe stehe« dem Verfasser bekanutlich reiche eigene Erfahrungen zur Seite; i« übrige» stütz« fich seine lluSfühmngen auf die sorgfältigste Benutzung der Vorhand«« Litteratnr. Er hat dabei in erster Linie den Zweck im Auge, in populärer Form ehe erschöpfende Aufklärung über Deutschlands Kolonie« u gebe«. SeineGeschichte be» ostafrikanisch« Auf. taube»', bie seinerzeit mit vielem Beifall ausgenommen würbe, bietet bie Gewähr dafür, daß er etwa» vorzüg- iche» liefe« wird.

Der Kongostaat wird belgische Äoloniel 3» d« belgisch« Kamme« bereitet fich, wie wir unlängst mitteilt«, eine für die staatsrechtlichen Ge- chicke deS Kongostaats bedeutsame Entscheidung vor. Bereit» vor geraumer Zeit hatte der Begründer dieser aftikauisch« Kolonialschöpfung, König Leopold II, eine Absicht kundgegeben, den Kvugostaat an Belgien auzu gliedern. 3m Prinzip hat diese Abficht de» Monarchen bei den von der Wichtigkeit überseeisch« : kolouialbesitzeS tief durchdrungen« belgischen Patriot« »etestwillige Zustimmung gefunden, wozu auch wohl >ie kaum verhehlten Gelüste Frankreich» auf den Intriti der Kongo-Erbschaft ba» Ihrige beigetragen laben mögen. Immerhin läßt fich die Sache nicht überS Knie brechen, da mancherlei wichtige Fragen zu lös« find, so z. B. betreff» der Konsequenz«, welche daran» erwachse« können, daß ein neutrales Staatswesen einen Landbesitz übernimmt, der be» NeutralitätSvorrecht» nicht teilhaftig ist. Einstweilen steht die Sache in dem erst« Einlettuxgstabinm. An» Brüssel wird hierüber gemeldet: Die Rechte der Kammer hat über bie Frage bet Annexion be» Kongo- staate» durch Belgien berat«. Der Ministerpräsident egte bar, baß die Schwierigkeiten, welche der Annexion entgegenstandea, nicht mehr beständen Md betonte, > bie Mächte keine Einwendung« erheb« würden. Die Angelegenheit wird bie Kamme« im Februar beschäftig«.

Aus den Denkschriften über die Schutzgebiete.

Deutsch-Endwestafrika.

Politische Verhältnisse.

Der deutsche Einfluß tat südwestafrikanischen Schutz­gebiet reicht heute vom Orangefluß bis tief ins Hereroland hinein. Ihn bis zur Nordgrenze des Schutzgebiets, dem Kunene, auszudehnen, wurde durch den hartnäckigen Krieg gegen Hendrick Witbooi, der alle nur irgend entbehrlichen Truppen in Anspruch nahm, verhindert. Von West nach Ost reicht der deutsche Einfluß vom Meere bis zur West­grenze von Britisch-Betschuanaland. Innerhalb dieses Land- triches sind zwei große Gebiete zu unterscheiden, das Namaland und das Hereroland.

Die Ausdehnung und Festigung der deutschen Herr- chaft ist in beiden in erster Linie der Gründung von Stationen zn verdanken. Nach der siegreichen Niederwerfung Witboois und einem noch bevorstehenden Strafzuge gegen die Khauati-Hottentottm und Simon Copper ist zu hoffen, daß der Friede im Namalande dauernd gesichert sein wird und Störungen ernstlicher Natur nicht mehr vorkommen werden. Einzelne Vergehen, namentlich Viehdiebstähle,

gewurzelt, dann riß er mit einem kräftigen Ruck den Speer au» dem Holze und stürmte, die Waffe um settien Kopf schwingend, wie ein Rasender vorwärts.

Wartet, öS Himmelsakra! Verschlagen will i euch allesammt. Komm' her, Mordbub, hast a Schneid?'

Er schrie so laut, daß vorn Stationshause her weiße und schwarze Bewaffnete mit Laternen her­beieilten. Die ganze Umgebung wurde abgesucht, aber man fand keinen, der den Mordversuch verübt haben konnte- Offenbar hatte der Attentäter die Lanze von einem Kanoe aus geworfen und war axf die anders Flußseite entflohen.

Das kommt von dem Watschenausteilen,' sagte Epffenhardt in ermahnendem Tone zu Waldhuber Ohne Zweifel ist'« der Dauführer, der Ihnen nach dem Leben trachtet. Allerdings" er besah das Wurfgeschoß kopfschüttelndist dies keine Araber­waffe, sondern unverkennbar ein Maffaispeer. Die Masiaikrieger aber Hausen nur tief im Innern des Lande«; sonderbar!'

(Fortsetzung folgt.)

auf welcher her Verkäufer ein wenig herumtrommelte Md mir dann ein Blättchen, da» in sauberen Antiqua- letie« meinen Name» nnb eine kritische Bemerkung Über ba» Wetter zeigte. Hierauf erklärte er mir b« Mechanismus unb unterrichtete mich eine Stunde lang imMaschineschreiben'; ba» Uebrige, meinte er, müsse bie Uebnng mach«.

3ch übte mich, daß bie Maschine förmlich zu rand|« begann unb et« Berg von Makulatur an- wuchs. Sogar bie Nächte nahm ich zu Hilfe, bis bie Partei unter mir ba» Dienstmädchen beranffaubte mit bem Ersuch«, doch nicht länger bie nächtliche Ruhe durch den Lärm meiner Nähmaschine zu stör«. 3ch ließ zurücksagen, baß mir Niemand verbiet« könne, in der Stille der Nacht meine Gedanken niederzuschreib« unb anderes thäte ich nicht. Endlich glaubte ich so weit zu sei«, um d« erst« Maschineu- brief wagen zu dürfen, und zwar richtete ich ihn an mein« Freund Hau», der au» den etwa noch vor- tommenb« Fehle« gewiß kein Aufheben» mach« würde. 3ch schrieb also:

Lieber Ha» «ei«, He» Hanf soll heiß« Han» richtig HanSl Diesen Beef schretze ich mit der Ma schine, die mit FlitzeSschnelle erbettelt. Du klaubst gar nicht, waS mich (ließ: wa» mit) ihr für Arbeizzeit erspart wird----

Die Schreibmaschine.

Eduard Pötzl, der liebenswürdige Wiener Humottst, veröffentlicht imN. W. Tagblatt' eine Plauderei über die Schreibmaschine, der wir ba» Folgende entnehm«:

Der Mann, welcher mir die Maschine verkaufte, beteuerte, daß man mit ihr nach kurzer Uebnng wett schneller schreib« könne al» mit der Feder, zudem auch unüberttoff n deutlich. Da» war mir schon recht. Die Schreibmaschine hatte eine Art Klaviatur,

O je, hetzt jade ich eine tmze geile Überstungen, well ich in Gedak« zweimal gefault habe satt einmal Aber von solchen Hehle« abgesehen ist bie Muschiene sehr vrattisch nnb auch für bie Lanze (heißt Lange) so gesund wie die Keilschrift «ein Seilschrift He»: Steilschrift, die eine gerade Faltung des Körpers

»erben auch ta Zukunft nicht gänzlich unterbleiben. Im Hererolaude hat die Errichtung zweier Militärstationen im Otyimbingwe und Okahandya einen großen Umschwung in den Verhältnissen hervorgerufen. Während fich die Herero bisher völlig als Herren fühtten und aufführten, hat sich das Verhältnis jetzt meist umgekehrt.

Weiße Bevölkerung.

Der Zuwachs der weißen Bevölkerung ist abge­sehen von der Verstärkung der Schutztruppe nicht sehr erheblich. Unter Zugrundelegung der Zählung vom 1. Januar 1894 wird die weiße Bevölkerung auf 1200 Personen beziffert. Der Gesundheitzustand ist gut; nur wenige Krankheit« sind dem Schutzgebiet eigentümlich, und auch diese zeigen eine wesentliche Abschwächung gegen die gleichartigen Tropengegenden, einen nicht bösartigen Charakter; insbesondere tritt das Malariafieber nur in gutattiger Form auf.

Verwaltung und Rechtsprechung.

Da es sich als unmöglich erwies, von Windhoek aus alle Verwaltunggeschäste direkt zu besorgen, so ist eine Neuorganisation der Verwaltung in der Weise geplant und bereits vorläufig durchgeführt, daß das Schutzgebiet in drei Bezirkshauptmann'chafken, Keetmanshoop, Windhoek und Otyimbingwe, geteilt ist, zu denen voraussichtlich noch eine vierte mit dem Sitze in W verberg hinzutreten wird. In den Bezirkshanptmannfchafta soll künftig der Schwer- und Mtttelpunkt für die L.rwatrunggeschäfte liegen. Den Be­zirkshauptmannschaften ist wiederum eine Anzahl von Orts- polizeibehörden unterstellt.

In der Organisation des Gerichtswesens ist eine Aenderung eingetreten, indem ein Nord- und ein Südbezirk ;ebrldet ist. Vor dem Kaiserlichen Gericht in Windhoek ind in der Zett vom 1. Juli 1893 bis 1. September 1894 anhängig gewesen: Streitsachen 10, Strafsachen 17, Privat­klagen 12, Konkurssachen 1, Ehescheidungen 1; Nachlaß- regulierungen find 4 vorgenommen, Zahlungbefehle 2 erlassen, in Sachen der freiwilligen Gerichtsbarkeit wurde in 39 Fällen verhandelt.

Postwesem

Za Windhoek besteht eine Kaiserliche Postagentur, Die Beförderung der Post fand regelmäßig durch Fnßboteu statt, einige Male war eS auch möglich, sie zu Pferde befördern. Seit dem 1 Juli 1893 find von Windhoek 40 Posten mit 6762 Briefen, 260 Drucksachen, 31 Packet« abgefertigt worden. Angekommen sind daselbst 38 Posten mit 7984 Briefen, 7176 Drucksachen und 68 Packet«.

Schulwesen^

Im Monat September 1894 ist in Gr. Windhoek eine unter Staatsaufsicht stehende Schule für weiße Kinder er­öffnet tootbem Der Unterricht wird von einer geprüften Lehrerin, der Tochttr einer in Kl. Windhoek ansässigen Ansiedlers, erteilt. Die Zahl der Schüler und Schülerinnm beträgt 11, die ta drei Altersklassen unterrichtet werden. Die Schule erhält einen staatlich« Zuschuß von 600 Mk. ährlich, der Rest wird durch ein von den Bäte« zu zahlende« Schulgeld aufgebracht, dar bi» auf Wettere« für das erste Kind auf 12, das zweite Kind auf 9, das brüte Kind auf 7 Mark monatlich festgesetzt ist, während die folgenden Kinder frei sind.

Den zahlreich« eingebormm Kinder in Windhoek wird Nemeutarunterricht in der deutsch« Sprache und im Rechn«, owte vor Allem Anleitung zu Handarbeit« erteilt, worauf rei dem gänzlich« Mangel an Hülfen für weiße Haus- raum ein ganz besonderer Wert zu legen istt

Schutztruppe.

Die Schutzttuppe, die fich birher au8 früheren An­gehörigen der deutschen Armee durch Anwerbungverttäge rekmtirte, ist durch Kabinetsordre vom 3t Mai 1894 in eine Kaiserliche Truppe verwandelt worderu Am li Juli 1893 bestand die Truppe au« 3 Offizier«, einem Sanität- osfizier und 214 Mann, seitdem ist fie durch mehrmalige Verstärkung auf 16 Offiziere, 2 Sanitätoffiziere, 1 Roß- arzt, 2 Zahlmeisteraspiranten und 540 Mann erhöht worden. An Stationen wurden 16 eingerichtet mit 6 Offizieren, 26 Unteroffizier«, 3 Lazaretgehülfeu und 187 Mann.

Handel.

Die Einfuhr in Walfisch-Bai im Jahre 1893 ergab einen Wert von 915 576 Mk., die Ausfuhr einen solchen von 131060 Mk. Die Hauptausfllhr findet nicht zur See, fonbern zu Lande über den Orangefluß und nach Britisch Betschuanalaud statt. Während zur See fast nur Häute und Hörner auSgefühtt werd«, besteht die Ausfuhr nach dem Süd« unb Osten hauptsächlich in Bieh unb Gummi. AuSdemBerichtdesvr. Hindorfüber den landwirtschaftlichen Wert Dentsch-Süd- westafrikaS.

Sein Gesautturtell über DeutscheSüdwestafrika faßt Dr. Hindorf in folgende Sätze zusammen:

Der mittlere und nördliche Teil Deutsch - Südwest- asrik«» ist durchgängig ein für deutsche Ansiedler sehr geeignete» Land. Das Klima ist für Weiße durchaus zu-

voraus setzt. Der Vertäufer sagt, daß man mit der Moschwiue da», was Einer mit der Leder «ein: Feder ix einer falb« Stunde schnellst, tu längstens 75 Minuten halt, es soll heißen 305 Miaut« nein: 35 Minute« leisen kann. Bi» dahin büße ich Dich vielmals al»

Dein

Maberänderlicher Feuad Md Lmder: ft.

Zu diesem Briefe brauchte ich, genau gerechnet, 2 Stund« 47 Miauten. Jetzt fehlte nur noch die Adresse. Ich beichloß, auch diese mtt der Maschine zu schreiben Md begann:

Sr.

Hohlgebor«.

Diese verd Schreibfehler I Weg damit einen neuen Umschlag in die Maschine! Offenbar war ich, nm die Sache gut zu machen, allzu sehr befaxg«, den« nun trommelte ich heran»:

St.

Wohlgeschnor«.

Dann wieder:

Sm.

Kohlgebor«.

bi» mir «ach einer weiter« halb« Stunde nicht» übrig blieb, al» die Adresse mtt eigener Hand zu schreib«. Nun, aller Anfang ist schwer, e» wird bei fleißiger Uebnng schon besser gehen, dachte ich, und ließ die Schreibmaschine in mein Bureau schaffen, nm jeden freien Augenblick darauf zu spiel«. Kühn gemacht durch einige nicht übel gelungene Briefe nach Art de» vorigen, ließ ich mich durch meine Hoffahrt verleiten, das Konzept eines Feuilleton» über die

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Profess

16 augekomwem

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Deutsches Reich

Aerkt«, 5. 3«.

unmittelbar bevor.

Buch

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Vormittag die Vorträge be» Chef» de» General- iabe» der Armee, Grafen v. Schliessen, und de» Chef» be» SRiliiärlabiaettl, Generals v. Hahnke,

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Deutsch zu ersetzen

Die Marschall-Inseln.

3« Schutzgebiet der Marschall-Inseln sind ttn Jahre

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1893/94 108 Nichteingeborene ansälfig gewesen gegm 114 im Vorjahr. Unter den 82 männlich« Nichtetugeborenei etiudtata waren 32 Deutsch!, 13 Engländer, 1 Schwede, 3 Norweger, * unb 1 Portugiese, 11 Amerikaner, 1 Brasilianer, 15 Chinese, " " und 4 ohne Staatsangehörigkeit Die Urproduktion bl Schutzgebietes besteht in der KokoSnußpnlme. Die Gesamt-_______

Kopraproduk ion betrug 1993/94 4 767169 englische Pfund Belieben, (2240 englische Pfund gleich 1 Tonne) gegen 6 422 34» tr Wilh. englische Pfund im Vorjahr, wobei zu berücksichtigen ist, rat Prof daß da» vorige Jahr 1'/« Jahr umfaßte Die Zahl bei Meili ein unb ausgelaufenen Kauffahrteischiffe betrug 21 mtt 6» tzqia. Einklarirmigen unb 9911 Tonnen, unter benen 7 mit K ehrte, > Einklariruugen unb 3384 Tonnen deutsche Schiffe waren, tzoded.il jür den deutschen Handel dienten 16 Schiffe mit 41 ffd.Sta E nklariiuugen und 7010 Tonnen. Außerdem war bet ff Hern beutsche KreuzerBussard" zweimal,Sperber" einmal ii piwatt, Jaluit anwesend. An Posten find 16 abgegaugen und gder nai

eine europäische Sprache, da» Kapholläadlsche, ganz all­gemein angewandt- Nickt nm bie alteingesessen« Weißer de» Schutzgebiet» und bie Bastarb» verstehen unb spreche» ba» Kaphollänbische; auch sehr viele Eingeborene vermöge» . ich in btefer Sprache zu verständigen. Bei der nahe» I bCTt.Q Verwandtschaft be» Holländischen nnb Deutschen wirb es n'cht schwer fallen, ba» Kaphollänbische allmählig durch (T\«a

Heimat zu finden vermög«, wo fie und ihre Nachkouoaewi barm jebtr <

gdeburg.

Der Kaiser «ahm heute Dichte

Maxim

trSglich, da» Land bietet nach lleberwiudung de» zum schmal«, sandig« Küstmstreffer» überall die Möglii ausgedehnter Viehzucht und stellenweise alsbald Bodmkultur, und auch sonst find die VerMtuisse daß viele unserer deutsch« Aurwauderer hier eine ,weich »ollßä

eatgeg«. Am Nachmittage fanb in bet Umgegend --------- von Potsdam eine FeldbteastübMg be» Lehr- JnfMteriebatallloa» unb von Truppenteil« bet| g Potsdamer Garnison, unter Beteiligung von Sblff | teilungen der Kavallerie unb ArMerie, statt,

ber Kaiser beiwohnte. BUnfl

Die Neubesetzung der Stelle eine» Unter-Wuittak iaatssekretär» im StaatSministerium steht Pa,,

sich dauemd wohl fühleu und vorwärt» komm« können.- V Hervorgehobeu zu werd« verdi«t, daß nach b«* SP Bericht der Dr. Hindorf Deutsch-Südwestafrika nicht, whMgkett die übrig« deutschen überseeisch« Besitzungen, eine tropischk^. jg Plantag«- oder Herrenkolonie, sondern eine tohtlkti*'*,. Siedelungkolonie mit gemäßigtem gutem Klima ist, w, ,, auch der kleine europäische Ansiedler durch seiner Hand, jiseUttet Werk ein Auskommen und später auch ein VorwärtSkomnu, jt| ge< finden kann. Dieser wird dott, wenn e» ihm auch Anfang; nicht glänzend geh« wttd, dennoch nicht leicht za Grund, gehen, tote e» im enger« Trovengürtel in feuchtwarmqptz ** 1 Niederunggebieten leicht der Fall sein könnte, und «tbiS*«1 wttd, selbst wenn er in der Hauptsache aas fich selbst a», , " ' gew es« ist und nur loser Beziehung zu den Kulturländer, tcht, doch vorwärts kommen köunm. In keiner unserer latenten wird so schnell wie in Südwestafrika daz - Vuropäertum, und zwar da» Deutschtum, die unum- chränkte Herrschaft gewonnen bad«. In einig« Jahr­zehnten wird Deutsch - Südwestaftika eine überwiegend deutsche Venölkrrung haben, mit deutschen Sitten und - deutscher Sprache, und die deutsche Sprache wird schon ti $ Kai ganz kurzer Zeit da» allgemeine Verständigungmittfl Wischen dm Weißen und den Eingeborenen sein. Scho, etzt wird im Verkehr zwischen Europäern nnb ben Farbige, be» Schutzgebiet» nicht eine ber Landessprachen, fenbet» I neu«

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er um.

Da»Reichsgesetzblatt' veröffevtlicht eine 8ci> orb«u«g Über b« Verkehr mtt Diphtherie-

Die Nr. 1 be»Sozia list'würbe auf richte» m Zah

Der Le

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bie Reform ber HaubelSkammer« auf.

lich« Beschluß anf Gmub be» § 166 (Gotte* Ssteruvg) koafisziett. Beanstandet würbe eia Artikel, M«t welcher betitelt ist:Wir hab«» herrlich »df &tfamn

gebracht.' hem ij

EinRuudschreiben besHanbelSmiuisteröu ordert alle Borstäabe ber Hcmdelskamme« gut B» gutachtung zahlreich aufgestellter GefichtSpMkte für

nannten Puerthaler soll heißen: Schustetthaler

fette (nein: rekte) Hierkreuzerstücke. Sie hink« i>

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prima in b

nicht weiter. Feiner empfiabeube Leser werb« btt begreif« nnb entschuldigen. StimrnuagSsache! ..

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, instar

Hei

Soldzährung, aber--

So wett war ich in ungefähr vierthalb Stunde» gekommen. E» ist furchtbar schwer, bei etwa» zähe« Einfällen flüssig auf ber Schreibmaschine zu spielen Da kam leibet auch der Metteur au8 der Druckers

zu Neujahr erfolgende Einziehung ber Zwan kreuzer- undVierkreuzer-Stucke gleichauf derSchr maschine zu entwerfen. Da» war mein Unglück b«n ich brachte blo» folgende» zu Stande: Der letzte Wanziger.

Sv lautet ber Kitel einer SesaugSgoffe be» a

Nikola, bie einst viel bewatscht (ließ: beklatsch würbe. Nieder werd« die letzt« Dangiger von StaatSguldeugasse eingewogen und ebenso bie so

nnb meinte, indem er mir da» obige erste Blatt vo* letzten ZwMziger' zeigte, ba sei ein furchtbar ver­stümmeltes Telegramm, man wisse nicht einmal, * . e» aufgegeben worden.

Ich verhüllte meine Schreibmaschine Md schriet

d« Merstndlich« SchMd der Zett wir werde! »EM immer (ba» n fehlt) ihres Gleich« seh« in nuferen Äiifq Batetlanbe. Anstatt ihrer stümpert (lie»: klimpert) in unser« Geldbösen bie Fehlerwahrung, zu 1001 hmmtnt eine Null gehört fort auf eine Silberboh«, verd« die ihrerseits b«anntlich einen falben Guld« «et Mhrt ist. O schöne kalte Zett, wohin bist du entbunden! "40) Wir hab« zwar seit ber Valutawegnullirung, bh L

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