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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

9 Uhr: wach

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Md «eb »erlag: 2oh. Slug. Koch, UniveifitätS-Buchdruckerei In Marburg. (XL*****4*Verantwortlicher Redakteur: Harry Fiuktng tu Marburg.

Rrdal ton nnb Expedition: Markt 21. Fernsprecher Nr. 55. Redaktion und Expedition: Markt 21. Fernsprecher 9h; 55.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und LVAH. A-Htigeu nimmt entgegen die Expedition diese« Blatte«,

* Feiertagen. Quartal-AbonnrmrntS-PrriS bei der Expr- yjlflrDliTU. sowie die Lunoneen-Bureaux vonHaasmstein n. Bögler in vvv rv c

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»d«r deren Raum 10 Pfg., Reklamen für di« Zeil» 25Wg. 'öVUUluy, V ^yUHUUl LOi/U. »aube n. Eo. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover, Pari«.

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WarmeS Leben unter Schnee und Eis.

Plcnderei do« Heim. Frhr. Schilling v. La» statt.

(Nachdruck verboten,)

Wie schön ist», wen» einer »grün' bahinge- suxkeuen Weihnacht bei Januar in frischer Kälte seinen krystalleuen EiSzucker, seine blinkenden Diamant- »adeln nachstreut, so daß da» Sprichwort nicht droht: »Jenner warm daß Gott erbarmt' Da winkt es und blinkt eS über die wetten Schneefelvtr: die wieder triumphierende Sonne lächelt an schönen Tagen dmch die frische eisige Lust herab auf die reine winterliche Hülle so fälschlich .Leichentuch' der Ratnr benannt und spielt in flammenden Lichtern dmch die funkelnde« Juwelenschätze der Gärten, Felder und Wälder.

An solche» köstliche» So»»en« und Sonntags- »achmittagen da halte wer» kann in der heißen Stube aus. Ergötzlich und kurzweilig ist« da, auf stählerner Schiene im bunte» Gewoge der Eislaufbahn sich zn tummel». Ich weiß mir aber ei»e» sinnigeren Genuß: da drüben der stille Garten am Hügel, der lauschige Parkwald, deflen Pfade sich am eilenden Bergbach, am verschwiegene» kleine» Teich der Schlucht hiuschlängeln u»d im dunkel» Taunenhain verlieren. Er zieht mich «ehr an. Dort die köstlich er« frischende Wtnterlust zu trinke», zwanglos und nn gestört dahinzuschreiten, die Regungen der kurzsichtige» Mensche» verödet u»d erstorbe» dünke»de» Gotte«« natur zu belausche», dazu sei Jeder, der mir folgen will, heute freundlich eingelade».

Wie zum Willkomm breite» sich die sperrige» Zweige der »Udeu Sch»eeballr über dar trauliche Earte»psörtche». Wie merkwürdig: i» färben« prunkenden Sommertage» begrüßte» sie uns weiß, i« Schnee ihrer Blüte«, u»d jetzt in der finnige» weiße» Winterlaudschast »icke» Dolde» koralle»roter Beeren zu uu» nieder! Fanden sie denn keine Liebhaber in der lange» schmale» Zett? Doch! steh' dort, ei»e Schwarzamsel wiegt fich auf dem schwanke» Zweig: mit dem prächtig feuerfarbene» Schnabel zerzaust fie eine Beerendolde, kostet, aber H scheint ihr nicht recht zu munden. Mit klugem Luge steht fie zu uns hernieder, dann macht fie eine» stolze» K»ix:Dack dack dack! Tixl' Da» will etwa sage»: i» der Not ftißt der Teufel Fliege», aber fie fchmecken darnach! und fort ist fie.

Hier nnten ans de» alte» Gemüseschläge» ist ei» guter Teil schneelo«: grob in Scholle» liegende Erde, daneben ei» frischer Grabe». Der Schnee war wegge räumt und da» Land hier tief gewendet worden »Rigole»' heißt da» der Gärtner. Er frischt damit da» träge Blut der rrtragSmüden Erde, wo nötig Mit darauf folgender Düngung, in glückliche« Griff auf. Hier ist ei» Stück Rasenkaute -wische» die Scholle» gefalle». Die So»ne findet e» in seiner geschützte» Berttefmrg, u»d wie reizend: fie küßt ei» blühender, ausdauernde» Maarliebchen wach, da» sein gelbe» Blüteukörbchen mit dem zart rosa «gehauchte» weiße» Strahlenra»de Ei» und Schnee zum Hohu der Allgütige» anmutig ent« gegenstreckt I Und nahe dabei n»ter dem alten schützende» Stachelbeerstranche ist wahrhaftig eine ganz dreiste Kolonie grüner Pflänzchen vom Schlaf erwacht: die, wen« auch in der kalten Lust »och »achtlosen Sonnenstrahlen habe» genügt, im trauliche» Versteck die Blättchen au» eisiger Erstarrung vorüber gehend zu erlösen; ja ei»ige dreiste Blüteulädche» anfzuschlage». Wer kennt fie nicht, die kleine» weißen Sterablümlei« der tapfere», dem Gartenfreund durch ihre Aufdringlichkett freilich verhaßte» Vogelmiere! Este gehört auch mtt zu« Ganze» der Welt bei liebe» Garte»«, lehrt be» Gärtner, hübsch sorgsam zu» Wohle seiner Pflanzen zu jäten, nab jetzt, da tik» zarte Grün scheinbar in unerbittlichen Tod ge sanken, können wir sehe», wie reizende Distelfinken, behäbige Grünlinge und zutrauliche Buchfinken mit

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äderen kluge», hungrigen Vögelchen fich zu ihr herniederlaffe», leise mtt ihr plauder» und an ihre, »rüne» Blättchen eine» willkommene», gesunde» «intersalat finde», der ihr kleine» Herz erstellt und m Allgenheimweh »ach frische« Grü» eine kleine «ttspmnee hinwegtänscht.

Es find aber auch noch andere grüne hartschlägige Kameraden da. Der kleine Acker-Ehrenpreis läßt fich vo« Winter nicht überwältige», selbst unter dem christnächtliche» Schnee preist er seit Jahrtausende» sei» .Ehre sei Gott in der Höhe', und, macht der Hartmond ihn frei, und die Sonne lächelt ihm zu, so schlägt er gar seine hellblauen vierblättiiige» Blümlein auf, al» wäre sein Frühlingstag schon gekommen!

Doch wtt wollen u»r mit der winterlichen Flora nicht weiter aufhalte», e» ist noch so viele», viel:» zu sehen, zu bewunder»: wir könne» gar nicht alles aufzähle». Wir werfe» also a» der dichten Liguster Hecke derpurpurroten Taubn-ffel', die weiß Gott ihren Blüteuquttl, mit Schiffchen und Fahnen unter dem südliche» Ra»d hervorstreckt, »ur »och eine» be­wundernde» Blick zu, drohe» dem daneben stehenden .Hirtentäschel' mit seinen herzförmig dreieckigen Un kraut-Samentäschleiu ein wenig mtt de» Finger, eile» a» dem knoSpenretche» Spalter, da» bald beschnitten sei» will, an uvseren wohlverwahrte» Lieblinge» vorbei. A» der Typreffen« und feinen Conlfere» gruppe dürfe» wir aber nicht vorüber, ohne eine gute Thal au»zuführen: Der reichlich gefallene Schnee hat die zarte» Zweige stark »iedergeboge», fie seufze» unter deffe« Last. Schütte» die himmlische» Heer« schaare» ihre kalte» Federbettche» noch stärker aus, und die Myriaden der niederwttbelnde« Schnee« sternchen belaste, zu Hanf »och mehr die arme» Bäumche», so werde» die Aeste immer tiefer gezoge» u»d schließlich .knack!' fie breche», besonder» wen» der Schnee durch zeitweilige» Thvue« gefroren nab boaa der eisige Nordost mit Macht dnrch ben (Barten saust. Wtt schütteln »ü kräftige« Rütteln bie weiche Schneelast ab und dankbar, erleichtert, richten sich die entlasteten Zweige wieder auf.

Jetzt die Sonne finkt tiefer funkelt» in überirdischen Lichter» i» de» d»»kel» Eide»« nab Fichtenbäumen be» Parkwäldchen». Hier, wo ber feuchte Dunst be» zu Thale eilenden Bächlein» den Rauhfrost noch entzückender al» i» Garten gewoben, zeigt die Sttahlenbrechung durch da» Sonnenlicht da» glorienhafteste Farbenspiel. Im Dunkel ber be­schneiten Zweige oder auf ihre« gleisende» Schnee tauche» glühende Farbenfunken auf, verschwinden wieder. Ein jeder Schritt läßt Tauseude fliehen, Tausende neu erstrahlen: vo« tiefsten Rubinrot in» feurigste Gold übergehend; in grünen Smaragde», im köstlichste» Blau und warmen Violett wie da» glänzendste, farbige Lichtspiel de» echte» Brillante» ans tiefdnukelem Sammtgrü»! Wer wagt es, diese» herrliche Natnrsptel, vo» de« der städttsche Stuben Hocker nicht» weiß, zn erkläre»?

Hier stäubt e» plötzlich auf der schla»keu Fichte ach reizend: ein Flug Meisen! Sie spielen da turnend vo» Ast zu Ast, hängen fich au die juwelenbestreuten Zweige, schaukel» u»d jagen fich, «HHter durchs Revier ziehend. Sie suchen fich zu« Wohl der Bäume ihre verborgene Jnsektenuahrung. Aber es scheinen nicht die bekannten Kohl« und Blaumeisen zu sein, auch kein Suwpfmeische» ist dabei! Hörst Du: .Sit fit! Tüttitttt!' Tannm- metscheu fiud», ähnlich deu Kohlmeise«, aber kleiner, und daS Gelb der Brust fehlt. Und steh nur, welch reizendes kleines Bögelchen hat fich zu ihnen gesellt! Nein, mehrere find», die munter in ber Gesellschaft mit turnen, aber von wett kleinerer Gestalt, mit hübsch grünlichem Rücke» und einem feuer« ärbenen Häubchen auf! Wie lebhaft und zutraulich, rtzt setzt e» sich ganz nah auf die junge Bttke. Wer bist Du denn «ein liebr Vögelchen?

,Si fi! Goldhähnchen bin ich genannt, Zieh fröhlich durch« Winterland: Manch Räupchen nehm ich Euch mit Sie fi, Zit zit!'

Da»» zöge» fie weiter.

Jetzt kommen wtt in die kleine dämmerige Schlucht. Was ist aus dem niedliche» Waflerfall >eS Bächlein» geworden, da» zum Garten hinab ilätschert, in dcu heiße» Svmmertage» de» gewaltige» Dürft seiner Pflanze» stillt? Ein prächtiger welliger EiSmautel, ber vor bem kleinen Felsabsturz fich aufgehängt und an ben Seiten die köstlichen krhstallenen Zacken und Zapfen! Sie hängen vom geknickten Faruwedel, von ber alten Wurzel und vom grauen Bartmoo» be» Tanaerstnmp» herab. Her in ber kleinen Grotte steht ba> ans wie die ! Helfe» einer verborgenen Orgel und bamnter qnilltS und «nrmelt» leffe hervor wtt «ta traumhaft

finniges Winterlieb, uib wie Weihrauch steigt ber weiße Dunst hinan in die eisige Atmosphäre.

Unterhalb des Wasserfall« plätschert da» Bach lein unter seiner Eisdecke, unter überhangenbe« Steinen und ihre» alte« Moospolstern verborge« weiter; es schluchzt, wo eS ihm zu enge wird, murmelt befrie- bigt, wo sei» Weg bequem, und lacht silbern, wo eS an geschützter Stelle eisfrei über die Kieseln springt.

Gerade dort, wo eS tiefer geworden, sehe» wtt plötzlich ein eigne» Schauspiel: ttn schnellsten Fluge, dicht über da» Wasser streichend, stürzt fich plötzlle« ei» drosselartiger Vogel, fich üvnpurzklnd, in den eiskalte« Spiegel! Er ist verschwunden. Aber sie» nur: da ist er wieder! Mit be« Flügeln rudern > n«b energisch durchs Wasser watend, ist et unterhal wieder aufgetaucht. Dann schwatzt er nn» schnei etwa» vor, schüttelt sein dunkle» Gefieder, zeigt un» die weiße Kehle, darunter ein rostrote» Querband: Zerb, Zerb!' verbeugt fich gravitätisch und fliegt wie der Blitz davon! E» war derWafferschwätzer', die possierliche Wafferamsel. Ein Sing-, kein Wasser« Vogel, wohl da» aurdanerndste nnb leuchtendste Vor­bild ber Jünger unsere» ehrwürdige» Kneipp, mit deffen urwüchsigem Humor auch er begnadet erscheint.

Bald wird die Wafferamsel uns ihr Liedchen den Vach herab in de» Garte» schmetter»: rüstet Such zu »eue« Thun, zu neue» Freuden! Der Hartmond hat vollendet, die Herolde neuen Werden» retten bald durch Hecke und Busch!

Vermischtes.

Zn Anfang be» zwanzigsten Jahr­hundert». ES dürfte nicht allgemein bekannt sei», daß mit Ende de» Jahres 1894 in Wirklichkeit bereit» 1900 Jahre seit der Geburt Jesu Christ verstrichen find. Unsere heutige Zettrechnung stützt fich nämlich im Wesentlichen auf die Berech- uns gen eine» gelehrten Mönches, ber im VI. Jahr« hunbert nach Chitstt lebte und unter bem Namen Dionystus der Kleine bekannt ist Dieser stellte al» Geburtsjahr Christi dasjenige fest, wa» wtt heute noch als solches annehmen, d. h. das Jahr O oder das 753. Jahr nach der Gründung Rom». Spätere Gelehrte haben aber tieft« Mönche mancherlei Rechenfehler »achgewttsen, so daß heute als feststehend gilt, daß Christus tatsächlich so paradox Mei auch klinge» mag sechs Jahre vor Christi Gebmt das Licht der Welt erblickt hat. Selbst­verständlich hätte eine Umänderung und Richtig« stellnug unserer landesüblichen Zeittechnnug große Verwirrung hervorgerufen und ist deshalb unterlassen worden. Mtt vollem Recht kann aber bereits beim diesjährigen Sylvesterpnnsch der Anbruch de» XX. Jahr­hunderts n. Chr. begrüßt «erden, wenn auch bie Tradition, die hier mächtiger spricht al» die That fache», nn» veranlaffea wird, »ach sech» Jahren »och eixmal da» Gleiche zu thu».

An» einer kleine« Garxisoustadt erzählt man der Berl. Börs.«Ztg.': Brigadegeneral H. ist zur Regi«ent»besichtignng etxgettoffen, nach deren Schluß er den Offizieren seine volle Be- friediguag über die gute Haltung der Truppen nsw. auispricht, zugleich aber hervorhebt, daß die Herren Kompagnieführer ja nicht die außerordentliche Wichtigkeit be» .inneren Dienste»' an» ben Augen lassen möchten. Der innere Dienst, meine Herren, da» ist bk Haupt- acht! Herr Hauptmann v. Knöchnt, bitte, laffen Sie einmal Ihre Kompagnie vortteten. Schön, tote »elßt ber Mann dort, ber dritte ttn erste» Glied?' .Lehman», Herr General'. ,Wa» hat der Man» tu, Socke» oder Fußlappe»?' .Bedauere, Herr General'. .Ja, sehe» Sie, meine Herren, da haben wtt's, Sie achten nicht genügend auf den innere» Tlenst. Es ist für die Marschtüchtigkeit einer Truppe vo» der größten Wichtigkeit, daß jeder Kompagniesührer weiß, was jeder einzelne Man» seiner Kompagntt an den Füßen h tt. Bitte, diese Mahnung für die Zukunft beachten zu wollen. Adie», meine Herren.' 3m nächste» Jahre abermalige Besichtigung be» Regiment» durch General H., d ffen Ansichten vo« ,ti» re» Dienst' bei dem Osfizinkorp» nur sehr geteilte Zu- timmuxg gefunden hat. Alle» läuft wieder gut ab. Sei der Kritik aber kommt der alte Herr auf sei, Steckenpferd zurück:Herr Hauptmann v. Lippwitz, bitte, Ihre Kowpangnie anSeinanderzuziehea. Der ünfte Mann im zweiten Sliede vortreten! Wie heißt der Man«, Heer Havptmaun vo« Lippwitz?'

Lehmann! Herr General!'WaS Haler an, Socken oder Fußlappen?' .Fußlappen, Herr General!' .Schön, auSziehen, Lehmann!' Lehmann entledigte sich eine» Stiefel» und ein reglementSmäßiger Fuß­lappen kommt zu« Vorschein,ter vierte Man» im dritten (Bliebe, der achte im ersten, vortteten! Sie heißen die Leute, Hauptmann v. Lippwitz?' Meyer und Schultze, Herr General!'Was haben sie an?'Meyer Socke», Schultze Fnßlappe», Herr Seueral!'Gut, Meyer, Schultze Sttefel auSziehe» ..." Meyer und Schultze ziehe» a tempo die Lederhülle vo» eine« Fuße und bei Meyer zeigen fich die angekündigteu Socken, bei Schultze die Fuß« lappen. Allgemeine« Staunen ringsum, der gerührte General erschöpft fich, demMeister de» innere» Dienste»', Hanptmax» v. Lippwitz gegenüber in Lobsprüchen und dunkel» Andeutunge» vo» großartige» «vance«eut»anSfichten, Nachdem et fich verabschiedet hat, fällt Alle» über de» glücklichen Lippwitz her. .Zum Teufel, Kamerad, Sie haben fich doch Ihr Lebtag noch niemals so pyramidal gewissenhaft in Ihre Kompagnie vertieft, wie haben Sie'« nur angestellt, daß Alle» so genau gestimmt hat?'Sehr einfach, Kinder, ich habe meine Kompagntt gestern in bet Kaserne antreten laffen nnb ben Kerls gesagt: Ihr zieht mir morgen alle auf einen Fuß Socken, auf be» ander» Fußlappen an und wer vor bie Front gerufen wirb, paßt auf, ob ich Socken oder Fuß« lappe» sage und präsentiert hinterher da» ent­sprechende Bein! Daß Ihr verfluchten Kerl» «it aber aufpaßt, sonst geht Ihr übermorgen ans drei Tage in den Kasten! Na, die Kerl» haben auf« gepaßt und so bin ich mit dem Alten brillant fertig geworden . .

Ein schneidiger Herr. Leutnant zu eine« Reserveoffizier i« Manöver:Sagen Sie »al, Herr Kamerad, wa» find Sie ttn Zivil- Verhältnis?' Ich bin GerichtSaffeffor!' EerichtSaffeffor? Sh, mir sehr intereffaut! Sag« Sie mal, Herr Kamerad, da haben Sie jed«fall» schon oft jemand verurteilt?'Natürlich da» kommt ja häufig vor; Schöffengericht, Sttaf« lammet, da bin ich oft dabei gewesen l"Ah, famo»! . . . Sag« Sie «al, haben Sie auch schon jemand zn« Tode verurteilt?'Zum Tode? Nein, dazu bin ich allerdings noch nicht gekommen!'Da» finde ich schlapp!'

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