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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg «n» Kirchhain
Verantwortlicher Redaktmr: Harry Finking in Marburg. Redaktion und Expedition: Markt 21. Fernsprecher 3k; 65.
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Dame schritt er ernst in seinem Zimmer ans und nieder, zuweilen in Gedanke» versunken stehenbleibend und de» Stopf schüttelnd. Der Bischof vo» Uganda, welcher sich zehn Jahre la»g »st de» Neger» abge» müht u»L nachdem gesagt hatte, sein Wirke» sei säst vergeblich gewesen, mochte viele derartige Erfahrung« gemacht habe».
„Ob bei Deutschtum im Verein mit de» Protestantismus, in deren Dienst ich mich jetzt stellen will, »ehr erreiche» wird?" fragte er sich.
Sr wagte »icht, sich diese Frage zu beantwort«; mochte er die Zukunst statt seiner thun, die ihm so rätselhaft erschien wie je»es wunderbare Weib i» dem Laden der Jnderr, »nr dichter verschleiert und weniger reizvoll.
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ÄNtigea nimmt otgtgm die Expedition dieses Blatte», sowie die Lunoncen-Vureaux »en Haascnstrin u. Vogler in Frankfurt a. M„ Cassel, Magdeburg und Mm; Rudolf Messe in Frankfurt a. R., Berlin, München u. Köln; 6.2. ldaube u. To. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover, Pari».
Reiche gewaltet hat, berechtigt uu» zu der zuverficht, liche» Hoffnung, daß der Herr, der bisher mit uns gewesen ist, der unsere« Deutschen Volke so viele Enadenbeweffe seiner göttlichen Hilfe gegeben har, fich auch ferner an uns nicht unbezeogt laffen will. Je fichtlicher Gotte» gnädige» Walte» in der Geschichte unsere» Solle» und insbesondere i» de» Tage», deren sünfundzwanfigjährige Wiederkehr »ft in diesem Jahre feiern dürfen, fich kundgegeben hat, um so zuversichtlicher dürfe» wir verttauen, daß seine stark- und be wahrende Hand das Schiff be» Deutschen Reiches auch burch bie empörten Wellen bet gegenwärtigen Zett sicher hinburch leiten wird, sofern wir nur bie Zeichen ber Zeit recht verstehe» und bie Mahlungen beherzige», die fich an» ihnen für un» ergeben*.
Der Abgeorbnete Lenzmau» für die Umsturzvorlage.
Im Anschluß au ben Delegietteutag bet freisinnigen Volkspartei be» Bezirks Köln-Koblenz sprach der ReichStagSabgeordnete Lenzmann heute Mittag in einer Volk».Versammlung über die Gesetzesvorlage gegen de» Umsturz. Der Redner glaubt, die eiuzelneu Paragrapheu der Vorlage acceptiere» zu könne»; indeß entschied fich die Versammlung durch die Annahme einer Resolution für die Ablehunug der ganzen Vorlage, nachdem fich auch der steifinntge Abgeordnete Schmidt Elberfeld in diesem Sinne ausgesprochen hatte. Herr Lenz- mann ist zwar Demokrat, dürste aber al» vielbeschäftigter Rechtsanwalt im westphälisch - nieder- rheinische« Industriegebiet für die in Rede stehende Angelegenhett ei» sachverständigere» Urteil haben wie Schmidt, der in seiner Heimat, be» Wupperthal, allgemein al» unbedeutende Persönlichkeit gilt.
Die Opfer de» Bierkriegs.
Wen» zwei Kriegführende sich vertragen, daun pflegt e» nicht fette» eine» Prügelknaben zu gebe». Singe e» nach dem Wille» der Sozialdemokratie, so würden die Saalinhaber diese Prügelknabe» werde». Der „Vorwärts" giebt de» Saalinhabern hochmütigen Tone» zn verstehen, daß die Arbeiter ihnen die erlittenen Drangsalierungen nicht so leicht vergeffe» werden. Die Arbeiter werden, »ach dem „Vorwärts", diejenigen Säle benutze», bie ihnen paffe», und deren Inhaber die Bedingungen der Arbeiter erfüllen, also die unentgeltliche Hergabe bet Säle füt politische und Gewerkschaft - Versammlungen, sowie die Verpflichtung, bei Festlichkeiten da» Bedienung- und Musiker-Personal au» de» Arbeitnachwetse» ber be- treffenben Organisationen zu entnehmen. Unb vo» einer Partei, bie in diesem Tone, wie ei« Feldherr in einer eroberte» Stadt, Befehle auSgiebt und 8e
zwischen altem und neuerem Stal» . ... und die Regierung, die fich nur an da» Volk zu wenden hätte, um die Nachkomme» der Raubritter zu züchtigen und zu „zerschmettern", fie thut e» nicht, weil sie da» Volk fürchtet und der Rebellen von heute eine» TagS gegen da» Volk zu bedürfe» glaubt." Nutet de» „Rebelleu" verstand der „Vorwärts" die Agrarier, die Mittelstände, unter dem „Volke" aber ... die Sozialdemokrate«. Solche Ansicht« konnte» »och vor eine» Jahre fich hervorwage« und einige Monate später durfte Herr Eugen Richter im Reichstage i» vollem Ernste die Bildung einer Ordnungpartet gegen die — „Agrarier" Vorschläge«!
Wie hat das Bild sich seit be« letzte» September- tage» beS »v» verflossene« Jahre» geänbert! Die gehobene Stimmung ber Freihändler wie der Sozial- demokrateu hat einer tiefe» Niedergeschlagenheit Platz gemacht, und alle die Parteien, die die Nöte her Landwirte und ber Mittelstände erst bespöttelt, bau» geleugnet hatten, beeilten fich, Programmrevifioueu vorzuuehmen, um biefen Nöten — freilich nur in bescheibener Weise unb mehr ber Form als ber Sache nach — Rechnung zu trage». Die Agrarfrage, die Handwerkerfrage, die gewerbliche Reform beherrsche» heute die Politik, und diese Thatsache, a» bete» Herbeiführung bie konservative Partei, ohne unbescheiden zu fein, eine» wesentliche» Anteil fich zuschreiben darf, bezeichnet einen „Umschwung", ber erfreulicher ist und von weiteren Kreisen mtt Genug- thuung empfunden werden wird, al» der von Herrn Barth in dem oben angezogenen Erguffe bejubelte.
So darf da» deutsche Volk denn in der That mit Zuverficht in da» neue Jahr eintreten. Menschliche« Ermeffen nach hat da» Manchestertum bet dem Zustandekommen der HandelSverttäge seine» letzte» Triumph davongettageu. Wenn der redliche» Arbeit ihr verdient» Lohn zuteil wird, dann wird auch de» Umsturzbefirebungen der Bode» mehr und mehr entzöge» werde» uud der Kampf für Religion, Sitte und Ordnung wird zum Siege führen.
denn bi» zur Stunde habe er sich noch nicht wieder scheu laffen. „Sewah Hadschi hat gestern Abend großen Zahltag abgehalten," begründete der Bericht- erstatt» lächelnd seine Vermutung; „Negerblut bleibt eben Negttblut."
Im Laufe del Vormittag» kam Mundi wieder, nicht etwa al» kleinmüttg», wegen Trunkenheit und Ruhestörung eingesperrt gewesen» Sünd», sondern ein fiäbchenschwingender Dandy mit einer hübsch ausgenähten Mütze auf dem glattraflerteu Stopf und mit einem nagelneuen schneeweißen Hemd und eben- solchem Lendenschurz bekleidet. Et trag eine so große Freude an sich selbst zur Schau, baß e» sein Herr nicht üb» fich gewann, ihn zu zanken, zumal Mundi nicht allein war. Denn draußen stand ein geputzte» NegermWchen und blickte schelmisch verlegen durch die Thürspalle.
„Wo triebst Du Dich denn üb« Nacht umher unb »en hast Du denn da mitgebracht?"
Statt zu antworte» machte Mundi Stehrt und winkte de» Mädchen, da» fich erst ein wenig zinte, dann ab» mit einem freundlichen „Jambo Banal" nähertrat.
Eine munter dreinblickende schwarze Schöne war er, b» e» nach der Sitte d» Suaheli-Frauen nicht einfiel, ihr Gesicht zu verhülle», obwohl die» der Islam von allen seinen Bekennerinnen verlangt. Nur einige Strähne blauer Baumwolle hingen ihr üb» Augen und Nase h»ab, auf dem Scheitel durch eine silberne Schnalle zusammeugehattm, von welcher auf der Nückseise ein dreieckiges schwarze» Tuch her- niederhing Unb wie fie da» weiß und rote Zeug, da» unter den Armen um den SUrper geschlungen denselben bi» zu den Stnieen herab verhüllte, so
Wirlschastpolitische Aussichten für 1895.
* Marburg, 2. Januar 1895.
Ju einer Gaffe Saufibar» war ei» Kamee! gefalle». Da «a» bie große Tierletche nicht wohl a» Ott und Stelle verwesen laffen konnte, sie z» verscharre» «btt ohne fiebererzeugende Erdarbett sämig« lich war, wurde fie vor die Stadt «ach de« Düne» geschleift und daS llebttge btt liebe» Som» nb bem Meere überlasse«. Wußte rna» boch au» Erfahr»»», daß, währe»b bas Wafler stieg, die Brandung »»b Fische vo» bem Aase ei» Stück Flttsch am bas andere losriffeu, zur Ebbezeit die Sonne da» Zer- störangswerk förberte unb »ach wenige, Woche» nichts übttg war als ei» gebleichtes, weithi» leuchte»bes Gerippe. Wohlgerüche erze»gte biefe Metamorphose zwar gerade »icht, doch es wäre» ja keine menschliche» Woh»»»ge» tu ber Nähe außer — bem Lustschloß Echukwani bd Sulla»,.
(Fortsetzung folgt.)
kokett glattstrich, damit ber weiße Bana auch ihre gelbgefärbte» Fingernägel bewundern konnte.
„Meine Frau", bemerkte Munbi grinsend. „Ge- fällt fie Dir, Bana?"
Eyffeuhardt traute feinen Ohre» nicht.
„Deine Frau? Sest waun bist Du dem» verheiratet?"
„Sett ein» Staude ohugefähr. Gestern Abend bekam ich meta Geld von Sewah Hadschi, uub da Dn doch nicht nach Hanse kamst, ging ich nach Ngambo hinüber zum Tanz."
„Hast Du denn garnicht an Deine» Herr» gedacht, der über zwtt Jahre lang alles mit Dir teilte und den Du jetzt verlaffe» mußt?"
„Ja, Bana, aber ich dachte, ber Bau» heiratet bie englische Bibi mtt ben gelben Haaren, ba suchst auch Du Dir eine Bibi." Zum Beweis, baß er fich nötigenfalls noch eine wettere Bibi leisten konnte, klapperte Munbi mtt seinem übrigen Gelbe.
„Uub wie lange wird die Herrlichkeit andauern?"
„O ich habe viel Geld bekommen vo» Sewah Hadschi, drei bfatfe Thal« für jeden Reffemonat und später giebt er mir noch einmal so viel. Und wenn es alle ist, nimmst D« «ich wieder in Deinen Dienst, nicht wahr, Bana?"
Eyffeuhardt wußte nicht, ob er lachen »der den leichtstauig« Burschen gehöttg hermtterputzen sollte, als dieser ihm seelenvergnügt die Hand zum Abschied reichte. Schließlich wachte er gute Miene zn« böse» Spiel, weil er den jungen Ehegatten nicht in den blauuntermatten Angen seiner Amoros« herabsetzen wallte, und entließ bie Seihen mtt einem kleinen Geschenk.
»o« Handwerk mit goldene« Boden, muß wieder zu Ehren gebracht werden.
Am vorigen Jahreswechsel blühte noch der Weizen de» Manchestertums und der Sozialdemokratie. Da- «al» schrieb einer der deutsche» Hauptvertreter des LobdeniSmuS, Herr Th. Barth tu ber „Nation": „Dieser Umschwung (zur Freihandelspolttty erfolgte langsam und vorsichtig und zu einer Zett, als in Folge ungünstiger Ernten für die wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte wahre Notstandspreise auf be« Weltmärkte bezahlt werden mußten. Dieser Umstand schwächte die Widerstandskraft der Agrarier... und lockerte endlich (!) mehr und mehr die agrarisch industrielle Verbindung ... Für uuS erklärte Anhänger der Handelsfreiheit liegt in diesem Umschwünge
durch jede Schwächung deS „Junkertums" und der gewerblichen Mittelstände ihrem Siege fich näher ge- rückt sieht, verständnisinnig geteilt. So schrieb der „VorwättS" damals in einem Weihnachtartikel recht zuversichtlich: „Die alte Gesellschaft ist bem Unter- gange geweiht. Der ökonomischen Auflösung entspricht bte politische .... Die Regierung beS Deutschen Reiches treibt mit zitteraber Kompaßnadel
Politische Rundschau.
»Marburg, 2. Januar 1895. Ein Jubeljahr.
In ihrer Bettachtang zum Jahreswechsel schreibt bie „Post": „DaS Jahr, ta bas wir heute et»trete», wird dem deutsche» Volke zu eine« Jubeljahre werde». Kehren boch in ihm die große» Gedenktage deS Jahres 1870 zu« fünfundzwanzigfte» Male wieder. Der Rückblick auf da» Btetteljahrhmldert, das seitdem verfloffe» ist, u»b ta welchem Gottes Gnade schirmend und schützend über dem neugegründeten Deutschen
«tue begreifliche Genugthuung."
Allein diese Graugihuung empfand« etwa nicht bloS die Anhänger der Handelsfreiheit, also die Vertreter der GroßhaudelS- und Spekulantra-Jnteieffen,
dingungen betretiert, behaupten noch manche, die sich künstlich vo» ber Wahrheit «bschließ«, daß fie im Bierkriege geschlagen worb« sei! Die Sozialdemokratte ist so wenig geschlagen worbe», baß bie Brauereie» offenbar nicht einmal imstanbe gewesen find, für bie Saalinhaber schonende Behandlung z» erwirke». ES lebe die Selbsthilfe!
Ei» König ohne Land.
Die italienischen Anhänger be» neapolitanisch« Königtums haben das Ableben Franz II. durch b« Erlaß eines Manifeste» zu Gunsten seines Nachfolgers, des Grafen von Easerta al» „Alfons I." z» fruttifizier« gesucht, aber ihr Vorgehen wird allgemein nur al» eine Art Kuriosum betrachtet. Regierung- fettig läßt mau da» kleine Häuflein Bourbonen ruhig gewähren. König Franz hatte seinen frühere« Ansprüche» — wenn auch nicht ix feierlicher Form — längst enifagt und fich mtt den Thatsache» abge- fand«. Dem Hause Savoyeu grollte er so wenig, daß er im Jahre 1884 de» König Humbert zu bem während der furchtbaren Cholera-Epidemie j«e» Jahres bewies«en Heldenmute durch eine» gemeta- same» Freu»d herzlich beglückwü»sche» ließ.
3» dem schwedisch-norwegische» Uuionstreit
erwartet ma» jetzt bald eine akute Wendung. König OSkar II. ist vo» Thttstiauia »ach Stockh»!« zurück- gekehrt, oh»e ta der norwegische» Hauptstadt eine» radikale» Politiker zu Rate gezogen z» habe», auch von der relativ gemäßigtere» Richtung «icht, obgleich doch die GroßthtagSwahle« der Linke« eine kleine Mehrheit gegeben oder vielmehr belaffen habe». Ma» spttcht eventuell von einem budgetlos« Regiment, wie ta Dänemark vom 1. April 1885 bis zu demselben Datum 1894 unter dem Ministerium Estrup; doch dürfte die Sache ta Norwegen größere Schwierigkeiten haben als ta Dänemark. A» eine Fortdauer des jetzig« Ministeriums Stang wird dabei kaum z» denke» fei», da deffe» Haupt ein Gegner der Kampfespolitik fei» soll; dafür spricht ma» vo« einem Represfionministerium unter dem Staatsrat Thorne. Bi» znm 1. Februar, wenn da» neue norwegische Großthtag zusammen trete« soll, werd« dort wohl «och mehrere Kombinatiouen auftauche«.
Der Krieg in Ostasie»
überträgt fich in vollem Umfange ans bem alt« ta da» neue Jahr. Sei» bisheriger Verlauf thut »»widerleglich dar, daß die Politik der Stagnation und Starrnption, die in China landesüblich ist, defiuttiv abgewittschaftet hat. Auch Japan steckte bis vor verhältnismäßig kurzer Zeit noch tief in
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und »erlag: Ioh. Aug. So<6, UniversMS-Buchdruckmi in Marburg, «t'H"
Redaktion und Expedition: Marti 21. Fernsprecher Nr. 65. VW
Bana Kirtafst.
Kolonial-Roman von Christian Benkard.
U) (Nachdruck verboten)
(Fortsetzung.)
„Stammen Siel Der Inder scheint leine Zeit für un» übrig zu haben; e« giebt ja noch andere derartige Läden in Fülle."
Der Baron fuhr bei dieser Mahnung zusammen; »nd eine jähe Nöte flammte in seinem Gesicht auf.
„Reine Zeit haben Sie?" ftagte er verwirrt. „Nun, dann auf Wiedersehen! Diese« Stück hier möchte ich in der That taufen."
Während er auf eine ziemlich unscheinbare Agraffe beutete, tarn endlich der Inder herbei, der wohl annahm, ben Fremden sei e« wirklich um einen Rauf zu thun Er lud Wallerstätt unter vielen Verbeugungen zur Besichtigung seine» ganz« Lager, ein und warf bem anderen Europäer, der feinen Begleiter vor einem Übereilten Einkauf warnte, einen bösen Seitenblick zu.
„Also auf Wiedersehm!" wiederhotte der Baron reichte dem Forscher flüchtig die Hand und trat näher.
Eyffeuhardt dachte, wenn er meinen Rat nicht hören will, mag er fich unechte» Silber für echte, auffchwatzen laffen. Bevor er weiterging, warf er «och einen Blick in den Hinteren Ladenraum; e, schien, al» wollten ihn bie sprechenden Augen der verschleietten Dame zum Hierbleiben auffmder».
Al» er da» O'Swaldsche Han» erreichte, be- rMtete ihm der Stach, ein Goanese unb großer Iraigleitfrimer wie alle Mischlinge von Portugiesen «nb Indern, Mundi sei gestern Abend angegangen lob wahrscheinlich von bet Polizei eingesteckt worben,
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ftihler fich kräftig«, je «ergischer die Regierung eS fich angelegen sein läßt, insonderheit der Landwirt- . schast, bem Haubwerk und dem Kleingewerbe zu W ihr« Rechte» zu verhelfen. DaS Sprichwort: „Hat der Bauer Geld, so hat'S die ganze Welt" und das
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und .
Feiertagen. — Quartal-Abonnemrnts-PreiS bei der Sxpe-
ditto» 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. W Pfg. (rxkl. "^ *** •>'
Bestellgeld). JuserattonSgrbühr für dir gespalten« Zett« DüNNkrstaa 3 1895.
ob« deren Raum 10 Pfg., Reklamen für di« Z«il« L5 Pfg.
Zuversichtlicher als bet der vorig« Jahreswende richt« fich zu Begin« be» Jahres 1895 bie Blick« M bratschen Volkes ta bie Zukunft. Die bange Sorge, bie die Gemüter weiter »evölkerungschicht« so lange schon bebrückt, ist zwar noch nicht gewichen; doch ist tu bie Herz« bei Bedrängten, die einem düstere« Pessimismus fich hinzugeb« begannen, ein lichter Hoffnungstrahl gefallen. Die Erklärung«, die ta den letzt« Wochen des Jahre» von dem __leitenden Staatsmann« im Reichstage gegeben worden . IM, haben insonderheit ta demjenigen Teile der 'Ntll! Bevölkerung, ber bie Produktivstände umfaßt, daS Vertraue» ta die Fürsorge ber Regierung, ba» bem Erlöschen nahe war, wieber geweckt. Unb bteseS Vertrauen wirb um so rascher wachse» u»b u« so