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Byydwttttojer JUb«tocr: Harry Ftnktng ta Stczbxrt« Itotttimi anb Sftpedttionr SUrö 81. Fernsprecher Nr. 55,

Erstes Blatt.

SS "TT* «»äwoxor^B onuyr anngeabie behandelte Md damit unbk Mußt «ud uube Reformen verhältnismäßig wenig getroffen wnrden.

ro, m, SS 2 5t SeinerWeltauschauung, und von dieser W-lt-msch°uu»g abfichttgt «reichte, daß man allenthalben in der Welt Allerdings stand di- Landwirtschaft deshalb hinter

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Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bureanx von Haasenstein n. Vogler in Ä ,

Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXIX.

Mosse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; S. L.Owi U

Daube u. So. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover, Pari».

Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai« fodfem! L^Jllustrirtes Sonntagsblatt

Nein, itt kerb,..

^??-ujm- Xa8eLnfeiel flaifei8 w 6apitoi wohl nur eine Wem "wachte, das Deutsche Reich als quantitdber Industrie zurück, weil fie ^stms ebenso schm" Weltgeschichte, ab« sie haben, wie zumeist Seite verstanden, die mit seiner eigenen engbegreuzten n^gligeable zu behandeln. Vor alle« ab« ist darauf durch die Arbeitergesetze belastet wmde weil sie stlche Tateu, nur formelle «edeutung, ^"^Weltanschauung übereinstimmte; tnfolgebeffeu «ar hinzuweise«, daß Fürst Hohenlohe in direktem «egen zweiten, empfindlich dmch die Handelsvertrag».

* ai°*r?* * b* S« ? ®raf Caprivi auch nur ein einseitiger Interpret und satz zu seinem Vorgänger der gegenwärtig nationalste» Politik geschädigt wurde, die den meiste» 8»djat 7-L- mm st^n-chst Willen», der dem letzteren Angelegenheit des Deutsche» Reiches, der (Br^eU» ,etae @5»

Stage Überwunde« sei, ""^e man sich doch zmächst Men de» Dtage» nicht entsprach, in denen seine Frage, wie die Notlage der Landwirtschaft zu wenden nnd weil fie drittens diejenige Förderung entbehre» mt * * ' «»fichten mit denen des Monarchen nicht überein, sei, volles Verständnis nnd warmes Interesse ent- mußte, deren sie im Unt«fchied von der kräftig«

T7B£8am«fim b«Cs7ft M * tollb, be8<mfl6 W bfl8 Ehst-« gegenbringt, daß « fern« dem gewerbliche» Mütel- dastehende» J»d»strie -»d namentlich in ihrtt vltori.

wannes zuverfichtliche Hoffnungen ta der Brust des I ^wechselt, sondern die deutsche Politik wird au» den stand seine Fürsorge durch AuSba» nnd Reform der scheu Notlage ganz beso»d«S bedurfte Daß ta PaUioten weckte! Aber Hoffnuugen trügen oft, Abirrungen vom System Wilhelms H., in die fie Gewerbegesetzzebuug zuw-nde» will. I» allen diesen letzter« Bezi.hung Wandel geschafft werd-« soll bst we«n fie auf anschein.nd zuverlässiger Be. ^ter Caprivi hi»ei»g«aten war, zurückgebracht ta Punkte« können wir der THStigkeit des neue« Kanzlers begrüße» wir, die wir i» d« Laadwirtschast d« ftechnung aufgebaut fi»d, md so wartete ma» denn Bahne« de» System» nus«eS Allerhöchste» Herren, mit freudiger Hoffnung entgegensehe», entspreche» wichtigste» nationale» Prodnktivstaud erblicken und M Spannung des Moments, in dem M sForm unser Kaiser ist eine «mfaffende, geniale Individualität, doch seine Absichten ta diesen Frage- nnsere» Wied«, begrüßt man, wie wir au»«ielfa^er

Sofie kommen würde, die da» Leben bedeutet. daß ein schlichter Soldat wie «eneral v. Caprivi I holtu»d ständig zum ««»druck gebrachten Forderungeu. I wissen, anch ta allen etafichtigen Jnbustrielle».weisen ^irsn Moment ist in vngangeuer Woche ^getreten I fich nicht in den Jd-eukreis ein« solche» Pnsön. Rur in einer nebensächlicheu, retrospektive» Bemerkung ans» steudigste. Dabei ab« «üffe» wir ernstlich

Ja Jfe * hiuetazulebe» vermocht-, daran» mache» wir stimmen wir nicht mit der «»ficht de» Reicht kauzlers davor warnen, die berechtigten Jntereffen d« 3-dustril

ch lih« keine» Borwnrf, so»dern wir koustati«e» nur I überein wir «einen die Aeußerurg, daß bur* I nunmehr außtt Acht zu lasten. Auch die Industrie

Beifall Ital»*, so lautete seit Jahren für ge I die Thalsache nnd spreche» gleichzeitig die feste I die Gesetzgebung d« letzten Jahre die Industrie be-1 kann gerade nach den Lasten, die ihr ta letzter Zett "h»"ch die Klammerbemerkung ta de» Reichstag,. Zuverficht an,, daß ei» Ma»» von d« n«iversale» sonders begünstigt worde» sei. I» dieser Beziehung auferlegt worde» find, ein« aufmerksame» Schouuna tarichte«, we»» vo»der St-lleau» gesproche» wurde, Geistesbildung be» Fürste» Hohenlohe ein« solchen «üssm wir a» die ungeheure» Laste» «inner», die und Hegung ihr« Interessen nicht enttaten Alle ' « der Jahrzeh«te hindurch d« Baumeister de- Aufgabe wett mehr gewachsen ist. Diese Zuverficht der Industrie dmch di- sozia polttffche Gesetzgebung Produktivstände, die Laudwirtschast die Industrie che» die Begeisterung aller Ratioualgefinnteu aber hat -ine« feste» Halt ta der Erklär»»« unsere» aulgebürdet morde» find und an die zahlreichen I und das Kleingewnbe »üffen im' Jntereffe de, tstammt hatte. Diese Episode dürfte nunmehr neuen SanzlerS, daß er zwar die vollendete« Thal. Maßnahme«, durch die de« industrielle« Arbeit, »nationalen Wohlstandes geschützt mrd gefördert eschloffe« sei», de«, bei d« Rede, die am Dienstag fache« zu respektiere« n«d die vertragsmäßig etage »geben, ta eigenen Hause gegenüber be« Arbeit-1werde-, wogege- d« üb««äßig a«f die Pro­st Hohenlohe d« dreitägigen Etatdebatte vora». gangmm Verpflichtungen loyal zu erfülle« genötigt!nehm«« die Hände gebunden worden stad. Gewiß duktivstände drückende« meist internationale»

ickte, fehlte jene Slammnbemnkung vollständig. I und gewillt fei, daß « ab« nicht in al le» »waren diese Gesetze mrd Maßnahmen im J»t«effe I Gütervnmittelnng, die zum Teil zn Spiel

- nehme» die» al» günstige» Zeichen dafür, daß Pnnkte« die Wege seine» Vorgänger» gehe» werde, der Arbeitaehm« begründet mrd notwe»dig, ab« mit de» vo» je»e» geschaffene» W«te» herabaesunke»

ta »ächstn Zett Wied« eine »atio»ale Polüik>llm diese Erklärung richtig zu würdige», müffe» vir,-» steht »»bedtagt fest, daß der deutsche» Groß, ist, weit mehr wie bisher a»f die Fing« gesehe»

Erscheint täglich miß« an Werktagen nach Sonn- und /ww» <

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Kirtalst. Ie^J,^!enr öetl Ankömmlmg zu erkenmn, well eil Der Reisende, welcher nicht vonTabora, sondern!zu einem annehmbaren Preise Lebensmittel ata».

Kolonial.Roman von Christian Benkard. I plötzlich so «staunt dremschaMe. loom Rikwa-See h« nach Mpwapwa marschint wot|taffen. Die Herren taffen, wie wir stehen und vev

(Nachdruck verbotem) I »vyssenyarvtl I und erst zuletzt die große Karawanenstraße benutzt I langen, daß man ihnen jede« Huhn mtt Gold auf.

(Fortsetzung.) | ,$eI "*7® an Gartenumzäunung | hatte, erstaunte, von einer stet« zunehmenden Un'l wiegt; Anweisungen auf Sansibar nehmen ste aar

Roch einen halbtägigen Fußmarsch durch Steppe | den Atem an, damtt chm kein Laut I ficherheit der Verhältnisse im deutschm Schukgebiet l nicht mehr!*

Sonnenbrand, vorüber an dem längst ver-1 P^e tJv*' n anderthalo I «nd seiner Umgebung zu hören. Und zwar sollten | Da» warm allerdings schlimme Zustände, wie ffenen, übelriechenden Lagerplatz der voraufziehenden | e.r etma <2nit W)|e« die Araber sein, die die Reger gegen die Weißen | ste Eyfsmhardt nicht «wartet hatte. Ohne seinm

senkarawane und «reinzelten Leichen, die Ü^enl^? .blochen. Welch ^ebvertraute« Wort eil aufreizten, sodaß Handel und Verkehr fast ganz »Leuten ein paar Tage Ruhe und bessere Kost t»

g bezeichneten, dann traten Sykomorengruppen1100 ®em ®er Landsmann will-1darnieder tagen und die Verbindung zwischen bem|gönnen und sich für dm Wettermarsch au«,uiüsten,

die Stelle de« trostlosen Dorugeftrüpp« und von || Binnenlande und der Küste schon feit Monaten|konnte er nicht nach der noch imm« 400 Kilometer nächsten Anhöhe au« traf da« Auge der Reisenden, |. E doch einer um Storch! Wie I unterbrochen war. Den hier stationierten Deutschen |entfemtm Küste aufbrechm, hier, wo ohnehin schon

an es sich längst nicht wehr geweidet: Waffer,|7""um «ie dmn hier m diesen Salo hinein,! fehlte e« an Nachrichten au« Sansibar und Europa, | Mangel herrschte, war seine« Bleiben« «st recht nicht, -rzungen und feste menschliche Wohnungen.»^ ^rMM^Mmkstwortan zu sein?-»an Lebensmitteln, Munition, kurzum an allem. IIst denn bei dm Misfionarm nicht» m habm?' .ldst ihrem Führer «schien die sür deutsche »e. Z««« '«n i« die gute Stube, Herrschaft, Während Warnick diese unerftmlichm Mtt- erkundigte « sich. urv zu yaom,

lffe immer noch sterile Landschaft mit dem \ ri t ,L Iteilungm machte, trat der rotbärtige Schiffszimmer. I Achselzuckmd erwiderte Wam!ck: .Die leiben

chströmmdm Bach, den von Nutzgärtm «w-I Bei den letzten Worten schüttelten sich die beiden »mann ein, um den Gast zu begrüßm. In seiner |selbst nicht an Uebnflüß, sonst würdm ste un» al»

nm Häusern und der kleinen Kttche der mg-| Männer dw Hände und Warnick, der al» Beamter I Linken hiett er eine Anzahl ftischgewaschener Radies^l Mitchristm und Nachbarn gewiß ausbelim. Viel-

m Mission al» ein kleine» Paradier, und | "ner deutschen Gesellschaft von Sanfibar her mtt l chen, von benett er ein» anbiff und seinem Vor-1 leicht ab« kann man durch ihre Vermittelung einen

L von dem schvppenähnlichen Gebäude dort I Epssenhardt bekannt war, zog den Forscher mtt I gefetzten entgegmhielt. I Handel mit dem Karawanenführer abfchüeffen: Eng.

en nicht die schwarzwnffiote Flagge? |Ml w« 6auö. Auf Befehl de» Vorsteher» der» .Die Ding« find ja hohl und pelzig,' sagte|ländn und Srab« v«stehen sich ja al« Geschäfts Er hatte im Bach unten «st ein Bad nehmen I Station brachte ein Diener Waschwasser, ein anderer I dieser enttäuscht. I freunde ganz gut' '

daraus seine besten Kleid« anziehm «llen, e^e Flasche Wein und Warnick rief zum Fenster .Weil fie zu schnell wachsm, wmn man fie .Inder und Srab«, »ollm Sie wohl tagen? tt ©UT0p4tntf bic tx in bet 9)?ijfion M fuibcn I f3wipptl> ist ein ßunbsnicinn ghqc* I niefit ** crtlärte ShiDDel tbut nidßL hnnn I 9lein. amA fftzip

htWa4AtUnteLbteroU8en tt°t' k{Otih baiRAf^le Ikommen Mie^naÄber tacein seine Leute und l y^tr'^^ fie. Auch die Bohnen wttdm schon hart »von "schwarzem Elfenbein. Natürlich nicht bh

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Flintenschüsse trotzdem die» einen Eingriff in .Mein einzig« weiff« Unt«geben«, Schiff«. D« Stationschef stampfte mit bem Fuße und I Schni^chen z" schtagm!' vmhandel» eix rechte sein« Somali« bedeutete- Und nun katlzrmmermann von Hau» au«, nebenbei Gärtner, sagte zu seinem Gast gewendet: .Hätten Sie doch .Na/na!"

Mann ihm entgegen, ein weißer Mann, her Landwirt, Gott miß, was alle» noch. Wer weshalb wenigstm» fünfzig K«lr mehr und brav MnnttionDavon taffen Sie gar nicht«, Sie blondgelockte

d« einen Hand dm Hut»tnfte, «it der I find Sie dmn nicht unterweg» abgemurkst wordm?' I mitgebracht, damtt wir den arabischm Karawanm. I Unschuld, Sie?' fpöttelte Warnick mit einem Blick ^eten bie Äugen vor dm Sonnenstrahlen schützte;! frage ich «och einmal. |fäfftet, der vot Jhnm ankam, zwingen könnten, um|auf Etzffmhardt» graudlonde Haarwellen. .Da»

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erwarte» dürfe». Zwar leitete der »eue Kanzler! bedenken, daß hi« ei» Diplomat sp ichi, der gewöhn »tabustrie dab»rch nicht gering a»zuschlage»be Hemmuiffe seiie Erklärung mtt b« Versicherung eta, baff kein l heitgemäff ta seinen Aeußerunge» bie schroffe Form! im Kampfe mit b« Konkurrenz be» Auslandes be- Systemwechsel beabsichtigt sei, und »it find weit »vermeidet, und bet weitere Sang b« Rede des I rettet worde» find. We»u dagegen einzelne» entf«»t davon, auf diese V-rficheruig keine» Wert Kanzlers giebt n»S zweifellos das Recht, dm Worte»»Zweige» der Jnd»strie dmch die Handelsvertrag». Wochen-Rückblicke. zu legen. Wit lebe» eben »icht in -ine« parlal,nicht ta alle» Punkten" die Wort- ,ta gar »Politik und im wesentlichen wohl auch nur durch de»

* Marburg, 1b. D-zbt. ISS4. «»tarisch geletteten, so»d«n i» einem «oumchisch viele» Pn»ttm' zu substituinm. So weichtIrusfischm Handelsvertrag kl-ta- Fördnunge» z» teil o, . . regierte» Staate, und in einem solchen wechselt da« die Lebhaftigkeit, mtt der Fürst Hohenlohe die -mdm, so fällt da» gegenüber dm obm «wäbutm

«e?tat«^8 säende W°L- war "eta^ überaus bea3R{*- Da» System bleibt Notwendigkeit einer bess«m Ordnung d« finanziellen sch»«m B-lastungm der Sesam«tIndustrie wmig

?! « 5" übrrausch wie vor das Sr. Majestät, e» kommt jedoch darauf Beziehungen der Reiche» zu den Ei-zelstaaten betonte, in» «ewicht. Begünstigt wmde durch die Gesetz.

JZSÄSZ:; Ob ber ttPe Di-n-r der Krone dm Wille» anfferordentlich vo» der a-ffallmdeu Zurückhaltung geb»ug d« letzte» Jahre die Industrie ebmsowenig

? <? * b l rIanf£ie6 «ll-lhöchste- Herrn richtig und in vollem de» frühere» Ka»,l«s ab. Sodan» steht die Wärme,»wie die Landwirtschaft, begünstigt wnrden etaerseit»

vielleicht wie die Tage, in dme» der Personenwechsel erka»»t hat, und baff dieses beim «rase» mit ber Fürst Hohenlohe einer zielbewufften, mergi durch bie sozialpolitischen Gesetze bie Industrie. Z bm? PT btt W<lb ehM bewi-ftu scheu Kolo»ialpolüü das Wort rebete in eklatantem Arbeiter, begünstigt wmbm anbrerseii» b-rch bie

idfe Err gung durch uns« Volk, als «eneralldurch bie Thatsache seiner Entlass»»«. Lexi» Widerspruche zn b«ArtnudWeise,tad«Graf Caprivi HandelsvertragLpolttik b« Zwischenhandel und 11 UItblvoluntas suprema lex - der Wille des Monarchen »diese emtamt nationale Sache al» quantitö negli- die Börse, die »och daz« durch die sozialpolittschm

k*fW MLeable WrteU. »b b«»H «b.toU -»b uk I S.fonn«. b--h-I»I«»-tI, »*, JL.

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