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20000

(Schloß folgt)

Politische Rundschau.

wogender Brnst, brennenden Wangen. Klüglich

maRe' dem ist'« jetzt einerlei, »b er

5001 10001 20001 30001 50001 70001

20000 30000

50000 70000 90000

, 30 , 36 , 42 , 48 , 54

, 60

Sie sah ihm mit fliegendem Atem nach und horchte vorgebeugt auf seine verhallenden Schritte I1* a8es still war, sprang fie hastig zur Thür und SV6 fet ST stb stch' halbtot vor Er, mm ftm S°"»en Körper zitternd,

------gab ihr sofort die volle Fassung wieder.

»Plelrol^ schrie fie, drohend sich vor ihm auf- lÄÄ* L 1* k»- SW , «ir

i« nt«t wiflm

ruN So ein Mensch au« dem Volke.

war da« nicht Geständnis genug? em nacktes, dreistes Geständnis!

- Da li-ß er Plötzlich ihre Hand los und schien, derte fie so heftig von sich, daß fie taumelte und nm AH DtHim SUvAMA.XirxX r nr _ *'*

Der § 6 lautet:Verlegt da Bürger seinen Wohnsitz nach einer anderen Stadt, so kann ihm das Bürgerrecht in seinem »emn Wohnort, wen» sonst die Erfordernisse zur Erlangung desselben vorhanden find, von dem Magistrat im Einverständnisse mit der Stadtverordnetenversammlung schon »or Ablauf eines Jahres verliehen werden, diese Bestimmungen I ftafcen ruf den Fall Anwendung, wenn der Besitzer eines eiu>n selbständigen Gutsbezilk bildenden Gutes oder ein stimmberechtigter Einwohner einer Land I

Marburg,

Dienstag, 4 Dezember 1894.

mich los"! sagte fie heiser, doch feR.ISL!°W8.^_r v 86tt die Angst um ihr liebe» War willst Du von mir?" Und fie drebt« ILeben gab ihr sofort die »olle 2* ihrvmdgelenk von seinen grL ALL Fäusten zu befreien.

waren rot I Rote Funken flackerten ihm vor dm Stagen. Er

g.. , ^etne letzte Besonnenheit schwinden. Eine

L ihren Mut zusammen und obgleich!.w?lde, mordsüchtige Wut ergriff iA. Er spannte

S st- ihm imch seine Hände so fest um i^en Unterarm, Ast

?w fi» ^hr unbändiger Stolz em- °°r Schmerz und Entsetzen einen lautm Schrei

porte sich. I ausstieß. Sie merkte, dem ifi'e _

.. Nach dem Regierungent

,, - rs ferner:Stadtverordnete können nicht ein die richterlichen Beamten, zu denen jedoch die

Attttst rruS G««g.

Rom« wn Gertrud Frauke.Schi-v-lb-iu.

R (Nachdruck verboten-)

(Fortsetzung-)

Vie Kreise Marburg um. Kirchhain.

--^7-.-.--^*** SanniaMIati. mess;

I Sie drückte die feinen Hände an die fämerien, Iben Schläfen und blickte vor fich hin. Wie fuA bar da« gewesen »ar. Eie würde sicher Migräne ^°wwen, so hatte tt sie geängstigt mit feüiem I Jo^om. Er ließ fich fetten zur Heftigkeit hin, Ireißm. Aber dann wart auch beinahe lebens» l gefährlich! E» war natürlich die Ueberraschuna^ Er hatte also wirklich kein Arg gLt- ta eta große« Kind wie er war! Lieber «E, er ^ußtt \ Wh0"' WlecJlin ber Welt zugeht!

Wn®LÄ5? Herzen leib, als ft? an & dachte. Gewiß, keiner

springm; er faßte die Sache eben ganz anders auf al« sie. E« hatte sie t«mal« ®telenf4mtfe und Ueberwindung gekostet, "°Ed« M -uch dr-in Vd«.^ 5 st- wußte Geduld mtt ihm haben wohl Mm», Befol. Lr^

Wfli Hoheit wollte fie schon versöhnen!

(Fortsetzung folgt)

scheint täglich außer cm Werktagen nach Sonn- und vertagen.Quartal-Abonnements-Preis bei ber Erve- bttun 2 JRt, bei allen Postämtern 2 MI. 25 Pfa. (erfL Bestellgeld). Jnserattonsgebühr für die gespaltene Zelle oder deren Raum 10 Pfg Reklamen für die Zelle 25 Pfg.

i . die fernere Annahme dieser

Unterstützung zu verbieten, und nicht minder bederkllch liegt die Sache für die Geldspenden des Gustav Adolf- VerewS an die Sachsen in Siebenbürgen. Jedenfalls halte !die Regierung in Ofen. Pest ein neues wirkungvolle» Mm-l, nm einen empfindlichen Druck auf die nicht, magyarische Bevölkerung auszuüben, und wer möchte e» bezweifeln, daß fie ausgiebigen Gebrauch davon machen

|a - 90001 120000

|3n (Beneeinbex von «ehr al« 120 000 Einwohnern Iheten für jede »eiferen 50000 Einwohner sechs Stadtverordaete hinzu. Durch statutarische An-rd- | "ung können abweichende Festsetzungen über die Anzahl Iber Stadtverordneten getroffen werden. Nach § J.7 "üb die Hälfte der von jeder Abteilung zu! > Stadtverordneten aus Hansbefitzrrn, (Eigenthümeru, Nießbrauchern und solchen, die ein erbliche- «efitzrecht haben, bestehen. Der Para graph 18 wird wie folgt vo« Landtage abgeändert: Stadtverordnete fixnen nicht fein: 1. Diejenigen

derjenigen Behörden, durch welche die Aufsicht de« Staates über die Städte I au-geübt wird; 2. die Mitglieder des RaaistratS und alle besoldeten «eweindebeamtex, die Ausnahmen! bestimmen 88 74 und 75; 3. Geistliche, Kirchen I biexer und Volksschullehrer; 4. die Beamten der!

* Marburg, 3. Dezbr. 1894. Magyarische Unterdr ückuug- Im ungarischen Parlamente soll demnächst ein «csctz. mtwurf eingebracht werden, der den .fremdsprachigen' Schulen und Vereinen die Annahme ausländischer Gelder [nur mit Genehmigung des Ministers d-s Innern gestattet. Am empfindlichsten würde dies Gesetz die rumänische ve- °°l erung Ungarns treffen, di- ihr- Schul-u au, -ig-n-u Mittrln zu erhalten nicht im stände ist und daher feiten, ""s'h-'lich- Unterstützungen er-

I Heber di-Zusammensetzung und Wahl der Stadt-!und dttSff 0ef£

I fln,M aRÖ ^eslix8l3: Die Stadt- 8 21 «reitetbet^a"tfirat ÄtfLÄ »erfawmtaxg besteht aus 12 Mitgliedern I (nicht 1. bi« 15. Juli wie bone^Iaaenf' °f& in Stadtgemeiuden von weniger als 2500 Einwohnern tNichtignug der Listen, r ® '

an, 18 Sladtverordn. in Gemeind, v. 2500 b- j *

ff 24

- . , ) zur Le»

, .- Vom 15. Vis 30. Oktober

5000 Einw.! J®ftben bie Listen in einem ober mehreren in fiffent» 0000 . licher Kenntnis gebrachten Räumen in der etL MV?* ff ft dieser Zeit kann jede« Stadtgemeixde gegen die Richtigkeit der giSg dki dem Magistrate Einwendnngen erheben re. -c. § 22 sagt:Die Wahlen zur regelmäßigen Er« günzung der Stadtverordneteuverfammlnxg^ finden alle zwei Jahre im Febrnar statt. (Nach de« Ext« ^r bHfe Wahlen im November ßattfindex.) Ersatzwahlen für innerhalb ter Wahlperioden an«, ^^^bC,Cil^ t9l ei)tr Essen angeordnet werden, sobald °d-r Magistrat bie« erforderlich halten ober wenn der Bezirksausschuß ^eJe Diese Ergäxzungwahle» werden Abteilungen vor genommen, von denen

der Ausgeschiedeue gewählt war rc.'

ähfä mJBen di- Expedition dieses Blatte,, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein u Voaler tn

Radeburg unb Wien; Rudolf XXIX; Qfrfirft

tzn tfranffurt a. M., Berlin, München u Köln ® ß Ue

DauSt u. C». in Frankfurt a. M., Berlin Hannover, Paris!

* ä- 77*

haidluugberichteu bereits mitgeteilte Paragraphen!taae« um* btX Beschlüssen de« Land-

ÖXien wir dabei übergehen Paragraphen «nrübnng des Bürgerrechts rnht,

Der Absatz 3 des Z 2, welcher laut Beschluß > ^'»Eürser wegen eines Verbrechen,,

be« Landtages für bie Auseinandersetzung zwischen ben Städten Frankfurt und Bockenheim zur An­wendung kommen soll, lautet:Für die in Folge einer Veränderung der Grenzen der Stadtgemeiuden xotttenbig Herdende Auseinandersetzung der Betet- list"gilt8 3 a. a. O. Piivatrechtliche Verhält-, hälttifle dürfen durch dergleichen Veränderungen nle^ mass gestört werden. Streitigkeiten über die be- stehenden Grenzen der Stadtbezirke unterliegen der Et.tscheiduug im Berwaltungstreitverfahren. lieber bk Festsetzung streitiger Grenzen beschließt vorläufig f'fern «S das öffentliche Interesse erheischt, der Be-! zdksausschuß. Bei dem Beschlüsse behält eS bis! zur recktskräftigen Entscheidung i« Verwaltung- streitverfahren sein Bewenden.' I

oder Vergehen« welches die Aberkennung der bürger- licheu Ehrenrechte ,m Folge haben kann, das Haupt- verfahren eröffnet, ober derselbe zur gerichtlichen Haft gebracht ist, fo lange bis das Strafverfahren «nd-t ist; 2. wenn ein Bürger in Konkurs ver. fällt bi« zur Beendigung be« Verfahren«; 3. wenn IMV-- Nrmennnterstütznag au« öffentlichen Mitteln empfangt, währeub 6 Monaten nach de« I Empfange der Unterstützung, sofern er nicht früher Ibie empfangene Unterstützung erstattet.

I i ^bs«tz 1 wird bestimmt, daß wer in

1^- Stadt seit eine« Jahre mehr al« einer der dr°i höchstbesteuerten Einwohner, sowohl an direkten I «taatSabgaben al» auch an Gemeindeabgaben ent- IrW au ben Wahlen Teil zu nehmen berechtigt! sist- auch ohne im Stadtbezirke zu wohnen oder fid| daselbst aufzuhalten. Ferner im Absatz 2 beS 8 o| Sff c8r:nt?a!fclbe btecht haben juristische Personen, I «tttengesellschafieu, Kommanditgesellschaften auf Aktien | Bergwerksch asten und eingetragene Genossenschaften'! wenn fie in einem solchen Maße in der Gemeinde bejeuert find. - Im § 12, Absatz 1 wird auSge-

Pflichten der Mitglieder 20. re. besondere Ktarif Je I ®IU?er, bfitfre xt* zugleich Mit

fcta ».M» Mch nnI»»rd-'>M'w"d«i»Ä «)Muf 2P"«ld* foim'r,

e-XÄitÄÄi** 5,04 1

^rdtert gemacht haben, ohne Rück lordünugen nachdem fie ^vou°Ma'aittra^ fc*" Dts riqrerulyen Beamten, zu denen jedoch die Ihält- HH" ^"vllC9C ^r-litvtzungen er-

SMSy *,h"

HFF w.s- ff ä reit« mitgeteilt) vorgeschriebenen Bedingungen nicht! aber die » Der Landtag nahm I verordnetenwahleu. E« wird bestimmt daß die Wabk

- - --

öantten fie ber Gnade diese« Manne«! In seinerIwurf erhoben Hand läge ihr fernere« Schicksal! Ob fie denn I Schlimmer als eil aue« verscherzen wollten durch unkluges Verhalten!! Nie bäti' er« , |oei« I« so yesng von fich, daß sie taumelte

WtaÄ'S.W sU. da« X *

L »°4ch--mM-nmdi-S-ch.h°h° s---. -i°-L w' Ä KR.ÄJSL?.«MS 'N. f« litt ni¥u f.im. MtS St .a

ferne unb ihre Zukunft zu verscherzen! > wogender Brust, brennenden Wanaen eLS1® 6 * ®ie fötoe nAt ° > -- -

6« war beshalb nicht blo« gespielte, fonbetnlmieb fie feine Blicke und seine Nähe. Man fonnte guten Teil wirkliche Entrüstung, al, fie jetzt,!ja nicht wissen ... - - - -- £ te

^nnen emporfahrend, ihm heftig ent- b Z» - - - ...... UH,

LV E'sund fcfMttta muj.f.j«.

--- . - Sie fühlte nicht einmal, baß fie ferner Mannesehre einen Schimpf anaetban bet nur mtt ihrem «tat getilgt Ä ff*

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d«°n geklammert, wie ber unterlaufen.

^rmkenbe an ben Strohhalm. Konnte er bemt1

.fern? Ein feiger Wunsch, bie Galgenfrist be« wifeln« um eine Minute ein paar Sekunden 'verlängern ehe er au« ihrem Munde bie, Mlgung seine« Elends erfuhr hatte ihn auf w dL«g- mehrmals zögern lassen. Jetzt « der Schwelle aber sagte er fich, so wild ihm f Gedanken auch sonst durch ben Kopf wirbelten Nv und gern er fich in dem Augenblick auch das . - ----- .,ww^Hlin

PSntfe eine« Unzurechnungsfähigen hätte geben L-®«« ich will?' stieß er tonlo« vor äußerster I ^Mhoben I Ich habe Dich zu dem «emacht, was

Mn: vorher warst du bei tlaren Sinnen. Erregung heraus. P i Du bist ... ich und Hoheit!'

k^och wahr! Doch, doch! IWas ich willwiedetbakt- » «u, Stwr««! . ^idtte ihr eine Weile unaläubia in bie weit

|Jnb nun empfing fie ihn mit Vorwürfm! Ob jein paar Mal. Er wußte tl felöft nicht I aufgeriffenen Augen. Jetzt hatte fie durch ihre,

benn vergäße, was sie dem hohen Gönner Was wollte er denn? f P W W« U-bergewicht. Unb sie wußte Ten S|

ftenl Ihre Existenz, ihre Stellung, alles,! Ihre schamlose Lnklaae ihn ihr, !^". ^»nutzen und zuckte nicht mtt ber Wimper, | wo. fie seit zehn Jahren Gute« erfahren,>liche RechAigung, e^er9^ M Todfeinde gegenüber-!