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Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Qnartal-Abonnements-Preis bei d r Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl. Bestellgeld). Inserationsgebühr für die gespaltene Zeile oder deren Rauui 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg nnd Kirchhain. lUbaftbn *nb^? MaÄtt^^FcrÄpn^^Nr! «^2 Jllustrirtes Sonntagsblatt. »SffS'iöÄS:
ud abp» wn erstes Empfinden war stark abgekühlt. Die lein Bestimmtes zu sichern. Dreißig Jahre dienen Qtfc* AViXitAM et*«*» 1— -1.^ -__-__l_____ H' V 1 I ____!Xla - f ■ A . « t a« .« Ö V '
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Unsere Marine. I a« ei”eln °be* rwii Kteuzer« zu,.Russischen Revue" vertreten - g-ht dahin, daß di-U-b-r-Iund ListeuHchtlo-rn. Es handelt sich um dt- in der
,t* Marburg, 15. Novbr 1894 welcke deutsch, 22"von Getreide, an der Rußland einen Haupt- Herbstsession 1876 -ing-brachte R-gierungvorlage, durch die Di, S6n*Tl*t h«- K.«.8! 1 1 rö 1 n . bent .,r»®^Te. “ fien,bcn Meeren wahrend Ianlcil habe, Schuld sei an dem Preisdruck. HiergegenIder Reichskanzler ermächtigt werden sollte im Verordnung.
folatat 6°? benL BDI *.n.®en ^°^,W ner’ I ff/8. europäische» Krieges, a» dem Deutschland be-1 wird eine Einschränkung de» Körnerbaue» und ein Ueber-I wege auf Eisen, Eisenwaren und Zucker'AnSalcichuraab-
8hn«^e" "?^rer Kreurerdivisto» in Ostafln t-iligt Ware, zu übernehme« befähigt seien, stets »ur gang zu anderen Kulturen empfohlen, ebenso wie auch beilgaben einzuführen. Herr Richter e^äblt• feVfebr
EJS? ax !?1« bc?tÜ6t ?°rben' “I8 °b wir Volkszeitung' auch jetzt »och sich auf die Denkschrift weil dort die anderen Kulturen noch großer Ausdehnung nach der Tarifnoveil- von 1873 S« fcfflft
nute? oll,b^r husche Marine von 1884 stütze« will, so übersteht fie die inzwischen fähig find, während Deutschland in dieser Hinsicht schon! Wegfall, wenn nicht bi» dahin ein neues G-s-d L/ftanfc
SLSä UTftor?e= Stande sei, die Interessen gänzlich geänderten Verhältnissevollkommen. Seitdem jetzt viel weiter fortgeschritten ist. Auch könnt- ein Vor- gekommen war. Also Zeit aewonrnn all?
b"^^°"i« Ostaste», i r Le en und ihr Eigentum find ebe« i« Südamerika, in Ostaste« eine Anzahl gehen Rußland- nach dieser Richtung einen viel größeren ^Rur Versch7ppung
» ? s»ütze«. Gewiß, solange der Ostastate vo» Flotten entstände«, welche» man mit Schiffen, Einfluß auf den Weltmarkt aurüben, al» das Deutschland?, - so heißt es in dem Rickt-es»-»SSvT
wkd"daS^r Ell AÜ“? br^feI6ft toitItn pe?a“aIVÖr bCM überseeischen Dienst geeignet deffen Minderproduktion durch ein- kl-in- St-ig-rung der - konnte uns unter b£ Umstä^nh-lfiu Mmals
Wird da» der Fall ei«, wie aber, wen« das Deutsche und ausreichend waren, und zu denen leider der Einfuhr rasch gedeckt sein würde. I haben alle Künste d-r
S dn« ’d-r ostafiaiische« Regierungen größte Teil unsrer Kreuze,flotte noch heut- gehö.t, Einen anderen Grund für den Prei-druck in Rußland so auSgi-big g-spi-lt tZin bfef«
leicht möglich ; X ^^-^^-üen soInicht mehr imponieren kann. Man braucht aber!stellen die .Petersburger Nachrichten' in den Vordergrund,!wurde auf meinen Antrag b-schloffen der Spezialdirkussion
Fr?ae beschäftig K ”2 b“ ÜbBtf“?$e »«einige« zu denke«, UM nämlich die Verunreinigung de- russischen Korn» und über § 1 ein- ®e„eraIbiXfflOn
drage beschäftigte, ob den» die deutsche KriegSflagge gleichwohl zu der Ueberzeugung zu komme«, daß uns,, deshalb seine Minderwertigkeit im G-tr-ide - Großhandel Lab die F-stst-lluna de- mmtnr^rr« m. h?l 7 ?
fÜr eiKe” Krieg unmittelbar vor unser« eignen Als Abhülf- wird ein 3uVmm=™n b« fX «Uw taKZen« JÜEiJSES“ angeze^gt ?rschei»e«^möchte"? ^achgeben Hafeu eine Anzahl starker, schneller Kreuzer dringend Exportfirmen, welche fich gemeinsam für di-Güt- des auJ hinget Anlaß. Dasselbe war d-r Fall hinsichtlich dre»
9 Sheitfrln,« r l8 . Sämtliche europäische Seemächte haben geführten Getreides verbü-gen sollen, empfohlen Die von uns eing-bracht-n Antrages Stenograph-n zuMÜb-n
Streitfragen. Wie solche letzthin zwischen England! i« de« letzte» zehn Jahre» di- Zahl ihrer Panzer- beste und erfolgreichste Hülfe hiergegen bdnat aber die Weiterhin ließen wir i» her fcST , 3 , ‘
überVe hbu»aen vött !re!!!?»'' «^5! rnb 3oPan t"Uäet?ner0i^,^ftti8e;tt; diesen europäischen russtsch- R-gierung selbst dmch di-Errichtung von Silos Üb-r R-d- der anbin folg n, und^ls unTbaTber Staff m"
kd« völkerrechtlicher Grundsätze entstanden Panzerkreuzern, denen wir bis jetztuichts mtspr-ch-nd-s da- ganz- Land hin, welche di- denkbar vollkommenste letzt ausging, lasen wir zur Ausiüllunad-r
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S. o6f8 b‘”“‘bme”' m°bCr fDl1 CS. durch Einsetzen sind fieben .geschützte Kreuzer' als notwendig be- dieser Mangel kann durch Siws welche di- Arbeit des Wwedp-uchsd-rb-z-ickn-nd««'? WKW ZMUM^MW
sondern nur vergrößert werde» könnte, wen» das Deutsche I schrift von 1884 zu stützen unternimmt, wir können I Herr v. Graß-Klanin in sola-nd-m mLt*rL J®. J LI Ein unglaubliches Vorkommnis.
8teidj seine gesamte Kreuzei flotte statt der Kreuzer-! nur wünschen, daß die Marineverwaltung, »nbeirrt! gegeben- Der Staat'baut an^den büiu n JfnnJ Wahlkreise Bernburg-Köthen bat bdanntlid) iine
weÄI w'dete- Es fehlt uns fast völlig an Schiffen, durch kurzsichtige und engherzige Verweigerungen Stationm Silos (Kornlagerhäusir) n d Ä- ä bkfSbeü T'T ’Tr "atio"aIliberaIcn Dr' Rebberg
»el^e ins Ausland gesendet werden können, und die im früherer Jahre, eS mit Ei folg versucht, dt- bedroh- den zu gründenden Silo-Genossenschaften aeaen W^aldemokrat-ich-n Kandidaten stattgefunden.
Stand- wäre«, auch nur einem leichte« Panzerschiffe liche Lücke in unserer Kriegsrüstung au?zufüllen. Herst-llungkost-n entsprechende Miete" Und w u-b-r-in « k" bctJ° Sctd,rage ats s-lbstv-rständlich an-
®tt eiviger Aufsicht auf Erfolg entgegenzutreten. - ^ N UUNgron-n ent,prech-nbe Mi-t- Und in Ueberein- nehmen, daß alle bürgerlichen Parteien für den national-
Diese Thatsache ist in den letzten Jahren von be- .. .. . de- Getreidehandel- liberalen Kandidaten eintreten würden. Nun fi bet sich
i | rufe» er Stelle so oft dargelegt worden, und durch I Politische Rundschau. I m’SL^^TSeen u^k Sa??« Einrichtung! aber in der Bernburger „Morgenzeitung', bk bet bet ■1 die neuesten Ereigniffe so nachdrücklich' belegt, daß "Marburg 15 Novbr 1894 «»« .SJHttelRanl>Bi>artei«-
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Kreuzer flotte nicht dringend genug zu wünschen. Die ™ ? , b -infiihrenben durchzusetzeu vermag, treibt er ObstruklionrpolttiL Da- ist in Königsberg, der sich an alle staaterhaltenden Parteien
__ Sltttft. ! kluge Susanne — nicht sein eigene» Bewußtsein, I legte eine Summe ein, so groß, als er fie iraend I j
Knm nn G-rtrnd Franke-Schiev-lbein. daß er em großer Künstler sei? Bewies es chm jetzt entbehren konnte, hieß sie guten Mute« ÄX wLi wiederholte er nach einer to) (Nachdruck verboten.) nicht - besser noch als der wachsende Erfolg - Zukunft sehen - fie habe ja ihren S.hn - und ,?maren'^^ b^ all" aibeiten -7 fo. talentvoll
(F-rtschnng.) der Neid seiner ehemaligen Mitschüler, die er alle bestellte Grüße an das Marthel und den Dottor Lu°? d7s J\ne sais
Als fie das Geld hatte, warf fie ihm einen1» «-griff »ar zu überflügeln?-- Das Letzte nicht ohne ein kleines Zögern Ein zu meine? Mftichttaen Ende W ~
«ußfinger ,u und huschte davon. I Natürlich würde er seine alte Mutter nach Mißtrauen gegen die Despotengelüste de« alten Herrn Wi°d„ JL? L m.b.. ‘ ,
®a sah er ben Bnef de» Doktors liegen. Er!Kräften unterstützen . . . obgleich es unbegreiflichIwar in ihm zurückgeblieben. Isn.k. 1» Lnel9 e »7 ?ct.et t,ef hwab. Eine solche
entfaltete ihn noch einmal und blickte hinein. Aber! war, daß fie nicht selber daran gedacht hatte, sich! • « | .tbe pflegte der Fürst fetzt jedesmal an ihn zu
to« «-»«» ä—g-v.™ — = » l-i- —x— ..1fr - * Irichten, mdem er fichs wohl zum Verdienst anreckmt-
Sache erschien ihm jetzt in einem andern Lichte. Ium nicht» als Kost 'und Kleidun/?. ^ur in^dem ldes Vostmnen^v-llend-t ^twickelung dieser Künstlers .nach feinem
Der halb ironische Ton des Doktors ärgerte ibn I Bewußtsein, daß fie Freundin Familienalied rul-kt l^a n- - ^4 vollendet^war, erstellte fich Pietro I Herzen beigetragen zu haben.
doch. Der Ausdruck .einträgliche Kunst' war uw I Stellvertteterin der Hausstaü sei — wie thöricht! ^rj, ^.erilö^Fn «-suches. I Dann sprach er leutselig noch die« und jene»,
vttkennbar mit einem boshaften Nebengedanken dahin-,von ihr! z 9 |,fi. ?? S? ÄÄm t? <6»9ienb^ ^_nter'|r oiau! ?ietro mit geziemender Ehrfurcht, aber doch
gesetzt. .EinJahrgehalt' forderte diese biedere alle! Und nun fottt£ er, der selber den Kopf vollerI,hn ^a0te|unMonjen und freimütig antwortete, wie es
Eeele so harmlos wie .ein ButterbrotI' ISorgen hatte ZV her schon fiß#r feine KräfteI«*?!rrkünstlerischm Angelegenheitm um|einem Manne zukommt, der da weiß, was er gilt
>° «Ech -i-l- M,md«mg-N «uf ,nb L.'ÜL.WL für Die zitternde Unruhe, das Herzklopfen und andere
45 Ä S"äÄÄ • äS*Ke SS "Ä Ä fÄ ÄÄÄkm Äneifa .Und darum me"t^ mich mein Lebtag mn &?” Wt öl# befhlbe einer treffliche Arbeit beweist es wieder, wie geMl Se r» Gnaden, Königliche Hoheit, di-
HääS! 7 T, X“- • •<" •?««— ** «w » M"*"-3*^ **te«"* *14 * *sif* * Ntt kein Knabe mehr. Sagten'» nichtdft°Zeitllngen! geworden — da tvar E-r ma«r 8tt*itL* 61 tie^ Kneifer fallen und betrachtete den! .O bitte — bitte — keine Umstände.'
*♦'(*♦* *4z» Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes,
s^wte die Annonceil-Bur-aux von Haasenstein u. Vogler in vvtv t
,, . _ y Franffurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXIX: QaBtfi
Freitag, 16. November 1894 Mosse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L.
___Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover, Paris.
Igende
Mark- Loose lark iwinne ?winne f.lOMk. f.25Mk. sxtra) ader, tr. 29.
gründlich erlerae* :. (6618