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GßechWe Zälung.
Wöchentliche Beilagen: Krcisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Jllustrirtes Sonntagsblatt. 'LL.^LL/L^r^'8»n»r«S«^B6k'
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Erscheint tägtich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Ouartal-Abonnements-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 28 Pfg. (exkl. Bestellgeld). Jnserationsgebühr für dir gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
Marburg,
Donnerstag 15. November 1894
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in Frankfurt a. M., Eassel, Magdeburg und Wien; Rudolf Mosse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover, Paris.
XXIX: Jahrg.
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Zweites Blatt
wegex ihrer Kopfbedeckuxg Kugelherrx, daher auch die axderex Namen Kugelkirche, KugelhauS, Kugel«
rechnuug vom Jahre 1578 wird eine Garküche „an Kavat und Mauer" befestigt, und in der von 1581 wird er „Grat" genannt. Grat hat die Bedeutung eines erhöhten Ganges von Stein. Durch die Barfüßerstraße zog sich ein Grat, tnen Abbruch behufs Straßenerweiterung am 12. Mai 1580 begonnen wurde. Um das Jahr 1830 wurden die ben Kavat bildenden Quadersteine abgebrochen, an deren Stelle ern doppelter Stufenabsatz trat; 1860 wurde auch dieser besertigt.
Das Hochzeitshaus.
Oestltch der Pfarrkirche in der xebeu dem ver- schwuudexex Kavat*) auf den Marktplatz eixmüxdeudex
*) Nach Vilmars Idiotikon S. 196 hat Kavat die eebeutung von Gewölbe oder Halle. An Stelle des Kavats dem Marktplatze war unter Beibehalwng des Namens rme Mauer getreten, welche die Südseite der Nikolaistraße °rs zur Einfahrt in dieselbe begrenzte. Nach der Stadt
gasse. Bei Einführung der Reformation im Jahre 1495 tauschte, fie mit Henne Armbroster und gaben 1527 behänd da» Kollegium aus 11 Personen. «ihm für seinHauS ihre Wiesen zu Dil'chhausex und Im Jahre 1478 begannen die Kugelherr» mitleinen «rundzins auf Peter BilS Hause am Hirsch, dem Bau einer Kirche »eben ihre« Hause. Landgraf I berg. Die Studt erlaubte den Kuaelherrn den weS. Heinrich III. von Oberhesse» schenkte ihnen dazu liche» Liebel deS Hauses auf die Stadtmauer zu einen Flecke« und ei» Säßchex, u»d die Stadt er-1 fetze«, vorbehaltlich gewisser Rechte und auf Zusaae lanbte ihnen Kirche und Sakristei nach dem Winkel! gewisser Verpflichtungen feiten» der Kogelherrn * aufzuführe« und t» die Gaffe zu rücke». Als fie Da» Kugelhaus ist einfach gothisch und bildet
sich aber unterfinge» i» die Rechte deS Stadtpfarrers l ein lange» au» 3 Stockwerken bestehendes Rechteck einzugreife«, verwickelte» fie sich dadurch tu einen «Die Thürex find spitzbogig, die Fenster im Erdae«' Prozeß mit dem deutschen Hause, der ihnen den! schoß an der Nvrdseite find spitzbogig mit Maßwerk Fortbau ihrer Kirche untersagte, bis e» schließlich l die übrigen find rechteckig und haben teils Kreuzstücke' im Jahre 1481 zu einem Vergleich kam. 1485 war An der Südseite befindet fich ein verstümmeltes die Arche vollendet, geweiht und mit 9 Altären versehen.! Relief, die Kreuzigung Christi, mit der J.sckrM-
DieKugelkirche ist ein fpätgothischer Quaderstein. „Dies heisset das ftaterhuß zum lewenback" u»b bau mit einem schlanken sech?eckigen Dachreiter. Sie daneben ist die Jahreszahl 1491 einaebanex llXr ist au» dem Achteck geschlossen, hat 7 Joche, von dem östliche» Liebel, der bis 1860 et« viel böb«» deue« die zwei westlichen mit »iederige« Seiteuräume» Staffelgiebel war, erhebt sich ei« steiner«eS Sreu, und einem gefasten Rundbogen gegen daS Schiff hi« I Unter demselben befindet fich ein Relief mit dem fich öffne«. Die durch je 4 Hohlkehle« gegliederten I Monogram Christ i h s, umgebe« mit einem ver. Rippe» der polichromierte» Netzgewölbe komme» nebe» | goldete» Strahlenglanze.
de« auSgekragieu runde» Dienste» auS der Wand! -----------
h«v»r. Die zwei Seiteuräume habe« je ei« Netz-! Nach Ei«führu»g der Reformation fielen die gewölbe mit aus den Wände, hervorragenden Rippe«. I Einkünfte rnd Sebäude der Kugelherr» letztere bis Die Fenster habe» mannigfaltiger Maßwerk. Die auf das Hau» Nr. 3 in der Barfüßerstraße welcke» Nordseite hat keine Fenster und keine Strebepfeiler.! Landgraf Philipp im Jahre 1528 dem erste« 3* de* nördliche« Scitenraum «»d in den Chor Superintendenten der Marburger Diöcese und Iro- fuhren von Oste» Spitzbogenthüren. 3m Chor be- ftsior M. Adam Krafft, schenkte, au die Univerfität findet sich ein Lurmartige» verstümmelte» Tabernakel Kugelhaus und Kirche erhielt die theoloaische Fakultät' und das Imhof—Treisbachsche Wappe». I Von den ix Hessex ix der 2. Hälfte des 17 Jahr»
Die guten Verhältnisse, in denen die Kugelherrn l hn-derls .ingewandertex französischen refueie’s ließe» lebte», gestattete» ihnen bald »ach Vollendung der sich einige Familie» in Marburg nieder denen die Kirche zum Bau eines neue» massive» Wohnhauses Kugelkirche al» LotteSdienst eingeränmt würde Nach zu schreiten. Um dies jedoch bewerkstellige» zu könne», dem Eingehe» dieser Gemeinde wurde fie im Jahre 1823 bedurfte es deS Ankaufes mehrerer Häuser, welche der hiestge» katholische» Lemeinde überwiese». 6ixt im Wege stände» und deren «rund »nd Bode» fie nicht stilgemäße Restauration der Kirche ging dem zur Au»fuhru»g ihres Vorhabens nötig hatte». So I Gebrauche voraus. Zur Erinnern»« a» das 400jährige kanste» fie im Jahre 1489 de» Schwalbachfche»! Jubiläum ihrer Weihe fand im Jahre 1886 ein
Paa3' &of n,fc E-rte»,»reich vergoldeter fpätgothischer Flügelaltar dari» 1492 da» Häuschen de» Han» von Her,hause» nnd'Aufstellung. (Fortsetzung folgt.)
I ganzen Jllustratioutechnik jenseits des Kanal» zu voll »ziehen beginnt. Der Erfolg des Blattes, der fich (1 lam beste» darin aurspiicht, daß schon die i» Vor-
I bereitung befindliche WeihnachtSnummer in 100 000 Exemplare» gedruckt werden muß, kann die deutschen — Der Ruderapparat des DeutschenlFreuude der „Modernen Knust" nicht überraschen Kaisers ist ix dem neue« (9.) Hefte der illustrierten — A b s o » d e r l i ch e S P e ch haben neulich die Familienzeitschrift „Für Alle Welf (Berlin ^.,1 „Neuesten Nachrichten« in Danzig gehabt. Dieses Deutsqes Verlagshaus Bong & Co., Preis des! Blatt hatte, wie die „Elbinger Zeitung" mitteilt, Vierzehntagsheftes 40 Pfg.) beschriebe» und abge- um zuerst die Nachricht vo« dem Tode des Zaren bildet. Kaiser Wilhelms Jutereffe für den Rudersport verbreiten zu könne», Extrablätter mit dieser Mel- ist bekannt weniger dagege», daß er fich vo» dem dnng schon längst gedruckt bereit liegen; als nun praktischen Arzte Dr. Ewer i» Berlin einen Apparatlam Freitag Abend beim Eintreffen der Nachrichten hat konstruieren lasse», an dem er täglich Muskel-!vom Rücktritt Caprivis i» Dauzi, der bekannte Ruf ubunge» vorzunehmen pflegt. Der Apparat gleicht! „Extrablatt" hörbar wmde, nahm die Redaktion dem mittlere» Teile eines Rennbootes, er ist dem-1 der „Neuesten Nachrichten" a», daß es sich um nichts entsprechend mit einem in Schiene« laufenden Rollsitz! anders handeln könne, als um de» Tod des Zaren, und mit einem verstellbare» Fußbreit ausgestattct. I Schnell wurde» die Extrablätter aus der Kammer Der elastische, allmählich zu überwindende Wider-1 hervorgeholt und im Nu waren so und so viele Ans- stand des Wassers wird durch de« der Loft ersetzt, rufer mit dem Verkauf der Extrablätter beschäftigt DaS Ruder, das durch drei Kugelgelenke »ach allen Als dau» — ünd nun kommt das zweite Unglück Richtungen hi» geführt werde» kann, wirkt bei der - die „Danziger Allgemeine Zeitung" Kunde vo« Ruderbewegung auf einen in einem Mesfingrohr I dem Inhalt dieses Extrablattes erhielt, stellte auch gehenden Kolben; ein verstellbarer Schlitz in dem fie ein eigenes Extrablatt mit der Todesnachricht her, Mesfingrohr gestattet die Luftregulteruug; je größer »m fich nicht etwa vou der böse» Konkurrenz über- die Oeffnung, desto mehr Luft kann unter die Kolbe»! trumpfen zu lasse».
dringe» und um so leichter ist die Arbeit. Der — Lut geantwortet. Von beftenndcter Drehpunkt des Ruders kann auch verändert werden, l Seite gehe» dem „Grazer Tgbl." folgende Zeilen ^°d b'erburch erzielt man gleichfalls eiste RegulierungIzu: „Während meiner Dienstzeit im Infanterie der Arbeitleistung, die fich steigert, je mehr die Dreh-1 Regiment Nr. 26 im Jahre 1856 erzählte mir der punkte genähert werde». De» Rückgang des Raders damalige Major des Regiments, Erlaucht Graf Erbach- si^chtert eine Spiralfeder. Die geleistete Arbeit Fürstenau, Chef seines Hauses, der »ach Austritt laßt sich sehr leicht berechne»; man hat nur nötig, aus de« österreichische» Militärdiensten als Präsident eimn Manometer auf eine im Mesfingrohr borge- der ersten Kammer im Großherzogtum Hesiex-Tarmstadt se.-ene Oeffnuug zu schrauben und deu Ausschlag zu starb nachstehende Episode: Während der napo- notierc»; da die Kraft der Spiralfeder bekannt ist, leouischen Kriege und später auf dem Wiener find alle für die Berechnung erforderliche» Date» I Kongresse wurde unter anderem auch das Besitztum vorhanden. Der Kaiser hat fich über de» wohl- deS Hauses Hohenlohe mediatifirt Ei» Teil davon thaltgeu Einfluß dieser Körperübung auf sei» Be- kam in das Königreich Württemberg zu liegen. Der finden wiederholt anerkennend ausgesprochen. damalige König Karl forderte daher de» Chef des : — Seit dem Oktober dieses Jahres erscheint mit!Hauses auf, behuf« Konstatierung des Adels das , geradezu bebplellofem Erfolge in Loudon eine eng. Adelsdiplom vorznlegen. Dieser antwortete schrift :
Ausgabe der „Moderne» Kunst" ltch, er sei außerstande, ein Diplom beizubringen, (Verlag von Rich. Bong, Berlin, ä Heft 60 Pfg.) I lege aber gleichzeitig einige Dokumente bei, 1 ""ter dem Titel „Modern Art and Liierature". Die die imstande wären, de» alte» Adel der Familie 1 Engländer erkennen rückhaltlos an, daß fich mit der! nachzuweise». Diese Dokumente waren: 1) die • Publikation deS neue» Blattes eine Revolution der j Beschreibung eines Turniers, in welchem ei» Graf i
Hohenlohe eine» Grafen Württem-I Versetzt: der Gerichtsaffessor Dr. Max Froh- berg in de» Sand legte; 2. eine Urkunde Aber I*”a"n A,den Oberlandesgerichtsbezirk zu Breslau, der eine Hochzeit im Haufe Hohenlohe, bei welcher ein IMmmter ^onas von Treysa (Bez. Cassel) nach Werden lohe die Schleppe trug; 3. ein Schuld. I G elö s ch t: der RechtsanwaltDr. Wolter in Rinteln Brief eines Grafen Württemberg au einen]™ bcr Liste der bei dem Amtsgericht daselbst zugelaffenen Grafen Hohenlohe. Auf diese Belege hi» solll^T^anwalte,^ _______
König Karl nie mehr eine Vorlage deS Hohenlohe'sche« I , , ) ,
Adelsbriefes verlangt haben." I PateNt-NachnchtM.
- Auch eine Kritik. Herr: „Wie ich ge-1Auszug für die „Oberheff.Zeitung" vou Brockhue,4Sie hört habe, mein Fräulein, haben Sie gestern zum I Technische» Patent- und UebersetzungS-Buream Köln e. Rh.' ersten Male „Die Räuber" gesehen; wie gefielen! m Metzerstraße 5.
Ihnen dieselben?" Backfisch: „Ach, reizend -LJC . Patent.Anmeldungen besonders der eine!" IBriefordner, - Wilhelm B-ller, Frankfurt a. M.
_______.___________I Verfahren der Herrichtung von Aluminiumplatten für den . I , llthographiichkn Druck. — JoS. Scholz, Mainz.
Aakavze». I selbftthatiger Gesprächszähler für Fernfprechanlagem -
Die zweite Pfarrstelle der Marienkirche in Hanau ist|~Deidesheimer, Neustadt a. Hardt.
durch das Ableben des seitherigen Inhabers erledigt. ®e« | ®c9m®fnlagemttg für 5)obptlfteppSiC6=, Ringschiffchen-Näh- eignete Bewerber wollen ihre Gesuche durch Vermittelung I ,;ncn' Scatä Maschinengesellscheft Frankfurt tu M. ihres zuständigen Superintendenten binnen 4 Wochen bet | erumshalterr Aug. Thc. Ritz, Frankfurt a. M.
dem Königlichen Consistorium in Cassel einreichen. I Patent-Erteilungen:
B _ 777 **** mit Zahnbogen-Fallhebel. - L. Jakob
Amtliche Nachricht«. I «Cassel.
Ernannt: der Bürgermeister Duszynski zum Berg-!^ .. ^ige Firma nteilt den Lesern der „Oberhesfischeu renierbeamten für das Bergrevier Schmalkalden, die Gerichts-"u^Autliche Auskunft in allen das Patents««» assessoren Baier zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht in I betreffenden Anfragen. Die Redi
Niederaula und Riehl zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht I in Wolfhagen, der Hülfspfarrer Gerlach in Lischcid zum! Lebensversicherungs - Gesellschaft i „ Verweser der Pfarrei in Pfieffe, der Pfarramts-Kandidat! L e i p z i g, auf Gegenseitigkeit gegr. 1830 kalte Lett»Ia!rt Eisenberg zum Predigtgehülfen des Metropolitans Brauns! Es sin» vom i. Januar bis Ende Oktober 1894 5242 in Sontra, der Rechtskandidat Kuhlmey aus Hanover zum! Versicherungen über 36 623 600 Mk. beantraat worben Referendar bei dem Amtsgericht in Rinteln, der ehemalige! 661 Ve: sicher unccn über 3 266 500 Mk mebr als im Sergeant Karl Klose zum Schutzmann bei der Polizei-Ver-! gleichen Zeitraum des Vorjahres. Als -estorbeu mnrb.n waltung in der Stadt Warburg. tn derselben Zeit ang-meld-t 638 Mitglieder dst mff
Verliehen: dem ordentlichen Professor in der!4131400 Mk. versichert waren. Der Verstchermrasbestaud medrzmrschen Fakultät und Direktor der Entbindung- nnd! stellte sich Ende Oktober 1894 auf 61200 Person»» «u Hebammen-Lehranstalt der Universität Marburg Du. Ahlfcld 1425 Millionen Mk. Versicheiungs umme das Vermin der Charakter als Geheimer Mcdizinalrat, den Pfarrern I auf 121 Millonen Mk. Für fällig gewordene Versickernno«" Superintendenten Pfeiffer in Meerholz die erste Pfarrstelle I summeu stud bis jetzt aukgezahlt 83 Millionen Mk "als an der Johanniskirche in Hanau, Most in Besse die erste I Dividenden an die Versicherten gewährt >1 Millionen"Mk - Vfarrstelle in Allendorf a Werra und Werner in Schweins-! Dividendenieserven in Höhe von 20 Millionen smt n.™ berg die Pfarrstelle in Cappel .Klasse Fronhausen. hur weiteren Verteilung an die Versicherten bereit Bei b,r
Beauftragt: der Pfarrer Schäfer in Gelnhausen I alten Leipziger G-s llschaft. die eirc reine Geaenseilwk-it^ mit Versehung des Metropolitanats der Klasse gleichen I anstatt >st, stießen alle Ucberschüsse den Versichertenwieber Namens, den Generalkommission - Sekretären Dierks in I zu Die Dividende der letzteren beträgt für die läna-i-»ru Cassel der Charakter als Rechnungrat und Claus daselbst >5 Jahre bestehenden Versicherungen tm lausende» der Charakter als Kanzleirat, dem Kastellan Marchand in!42 Proz. der ordentlichen Jahresprämie und i.i »T Cassel der Königliche Kronen-Orden 4r Klasse mit der Zahl 50.1 gekürzten Versicherungen außerdem IV- Pro» der Kumm»
U e b e r t r a g e n: dem Postsekretär Ritter in Wolfen- der gezahlten Zusatzprämien, was mit Rücksicht aus 6uttel bie Vorsteheistelle des Postamts II in Treysa (Bez. I weite Auslassungen über diesen Punkt h.er ausdrücklich Cassel). I hrrv.rgehoben werden mag Würde eine Dividende nnf M»
Ueberwiesen: der Regierung-Assessor v. Alten!Zusetzprämie nicht gezahlt, so wäre der Dividendensot, aus der Königlichen Regierung in Cassel zur Vienstlichen Ver-1 die ordmtltche Jahresprämie noch wesentlich böber^ al, Wendung. 142 Proz- M M
Mittelalterliche Baugeschichte I Nikolaistraße steht an der Südseite die unter dem hpr Sstnhf ! Name» Hochzeitshans bekannt gewordene Freima»rer-
oer ölttül ^carvurg. löge. Das Gebäude ist von Stein, fpätgo hisch, 12) (Nachdruck verboten.) I dreistöckig mit hohem Unterbau und steilem Walmdache,
(Fortsetzung.) welches 5 hölzerne Türme mit spitzen Türmen um
DaS Hospital St. Jakob in und die beidenlgebe». Die Fenster waren rechteckig, teils mit teils Siechenhöfe hinter Weidenhausen. I ohne Kreuzstöcke; das gothische Portal hatte Sitzbäuke. DaS St. Jakobshospital gehörte der Marburger I ^ei Südseite befindet fich ein runder Trcppenturm
St. Jakobsbruderschaft «ud war eine Herberge für! ®e8 Haus wurde im 18. Jahrhundert moder ni-
arme Durchreisende und Pilger. Die beiden Siecheu>!^t. Die Kreuzstöcke in den Fenster» find entweder Höfe, vou deue» der obere für Männer der nutere beseitigt oder vermauert, und an Stelle deS gothischeu für Frauen bestimmt war, dienten ursprünglich gntp011018 ist ein» im Renaissancestil getreten. Hausung Aussätziger Letzterer wird nach dem DaS FraterhauS zum Löwenbach. WZ2. WÄwÄ , -? Wi.°»d Sch-ff- Maglst« W.H4 <tae Kap-ll-. Bit Its-He» »I-r au, timt iu S"a"»t»odt Md !.!»- «-I»»h!l-«tl-b-li
archiv vorhandene» Urkunde vom Jahre 1498, worin f B0*
der beide» Kapellen Erwähnung geschieht. Die bei « » Vorgang anderer Städte auch i» Marburg ein dem unteren Siechenhof noch vorhandene Kapelle I Kollegium auS regulierten Kanonikern zu stiften, welche ist ein einfacher aus rohem Material aufgefuhrter I kratrss communis vitae, deutsch, Brüder vom Bau mit einem Dachreiter. Der Chor ist aus dem I fln?e r f”6« "Eten. M. Heinrich im Hofe Schreck geschloffen, enthält 2 Kreuzgewölbe und in !JeJt5flW? widmeten dieser Stiftung ihr den drei östlichen Seiten je ein ungeteiltes epltzbogeu^^^e'^ermögen, darunter mehrere an der fenster; das Schiff hat eine flache Holzdecke und^tst westlichen Etadtmaner unterhalb des KalbSthoreS ohne Interesse 9 ! gelegenen Häuser uebst Zubehorung.
__ I Nachdem die landesherrliche und päp'stliche Sr-
DaS Hospital St. Jakob und die Siechenhöfe K'? aänrc ^richruug eine, solchen Bruder dienen »unmehr zur Behausuug armer und alters- wurde am 21. Oktober 1477
schwacher Manns- nnd Fraueuspersoneu. Das Hospital I "it 3Cleitkern aus dem Fraterhause
wurde in de« Jahren 1569 bi, 1572, der untere I^u^er „ Allgemein nannte man fie Siechexhof 1580 und der obere 1607 ne» aufgebaut. """""