Wöchentliche Beilagen: Krcisblatt für die Kreise Marburg ««- Kirchhain.
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Marburg,
Mittwoch 7 November 1894
«ttjeige» LiWMt entgegen dir Exvebltwn dieses Blatter, ^wir da «mloncev-Burrem: von Haasenflein u. Vogler in graitfftirt a. M., Cassel, Magdeburg und Men; Rudolf Noffe ht Frankfurt t M., Berlin, München u. Köln; G. & ?X«6« tu Ko. in Frankfurt c. M.. Berlin, Hannover, Varis.
XXIX: Jahrp
Erstes Blatt.
Politische Rundschau.
* Marburg, 6. Novbr. 1894.
»Wie verlautet —*
Noch immer sucht man nach Gründen und Ursachen der jüngsten Kanzlerkrisis. Einen neuen Beitrag liefert die .M ü n ch. A l l g. Z t g.", aus dem wir, als Ergänzung ähnlicher früherer Auslassungen, Folgendes entnehme»:
„ES unterliegt keinem Zweifel, daß der Kaiser von der Unzweckmäßigkeit der Trennung der Aemter des Reichskanzlers und des preußischen Ministerpräsidenten schon seit längerer Zeit überzeugt war. Im Augenblicke hat er allerdings offenbar noch nicht die Absicht gehabt, aus dieser Erkenntnis die entscheidende Konsequenz zu ziehen, sondern er ist dazu durch die plötzlich vor aller Welt in so handgreiflicher Weise zu Tage getretene Unmöglichkeit eines westeren Zusammenwirkens der Grafen Caprivi und Eulenburg gezwungen worden; aber der rasche nrd glatte Verlauf der Krisis läßt eS doch geradezu als gewiß erscheinen, daß diese Lösung ohne Rücksicht auf den bestimmten Augenblick ihres Eintritts von langer Hand vorbereitet »ar. Sind wir recht unterrichtet, so bestand der Gegensatz zwischen Caprivi und Eulenburg hauptsächlich darin, daß der letztere die Wiederherstellung einer unzweideutig nationalgefinnten Majorität im Reichstag als die Vorbedingung einer ersprießlichen Fortführung der Reichspolitik, eine nur noch auf die in dieser Beziehung unzuverlässigsten Elemente sich stützende Regierung aber als eine Unmöglichkeit betrachtete. Zn diesem Punkte wurde die Anschauung Eulenburgs unzweifelhaft vom Kaiser geteilt, und so hätte die Kanzlerschaft Caprivis keinesfalls noch lauge dauern könnend
Aenderung des Reichstagswahlrechts?
Vom Grafen zu Eulenburg ist behauptet worden, daß er zur Bekämpfung der Umsturzbewegung die Abänderung des Reichstagswahlgesetzes angestrebt habe. Hierzu bemerttdie „Fränkische Morgenzcitung", nationalliberales Organ für das nördliche Bayern:
„Sollte das wahr sein, so wäre der Weggang des Grafen Eulenburg doppelt und dreifach zu bedauern. Denn das ist es -a, was wir brauchen, um den unaufhörlichen Druck von Handel und Wandel, welchen die Beunruhigungen der Sozialdemokratie hcrvorgerufen, zu heben, daß der Stinimzettel der Umsturzpartei annulliert wird. Das ist das Kolumbusei unserer inneren Polftik. Gewiß, alle polizeilichen Maßregelchen in ihrer Unzulänglichkeir, in dem Aufreizenden ihres Ausnahmezustandes sind leider nur ge-
Knrrst rurd (Sanft.*)
Roman Mn «ertrnd Fraukr-Schievelbei». 74) (Nachdruck verboten:)
(Fortsetzung.)
.Und das Denkmal ... ich soll» machen . . . wenn ich die befohlenen Aenderungen ..."
Zitternd vor Glück, vor Stolz und Ungeduld sah sie ihn an. Er wußte, ein Wort und sie war die seine. Ungestüme Wünsche brannten ihm im Herzen, au» den Augen.
«Und Sie werden «»?• flüsterte sie beinah un-
hörbar.
.Ja!" sagte er, fast ohne e» selber zu wissen.
Der Tag, der mit so schweren Kämpfen be- gönnen, machte ihn zum reichsten und glücklichsten Menschen.
Susanne «ar seine Braut geworden. Wie es gekommen war, wußten sie beide nicht.
Ja, ja, sie war ihm gut! Ihm allein! All die Ächre hatte fie ihn von ganzem Herzen geliebt. Ob «'s denn nicht gemerkt, nicht geglaubt habe? Und ihr guter Vater, dem müßten sie'« noch über» Grab hinan« danken, daß fie sich gefunden . . . Denn er, ihr geliebter Pieiro, sei so unglaublich — thöricht gewesen ... Sie Hütte ost geweint und fich im Stillen gegrämt über seine stohe Zurückhaltung... Und ihn darum doch tausendmal lieber gehabt. . .
Da« alle« sagte ihm Susanne, zwischen Küffen And zärtlichen Blicken, während fie im Mittagzauber fest umschlungen durch die verschwiegenen Wege
„ •) trte Fortsetzung ter Erzählung „Drei «alten« •ewtitage' tefmtet sich im zweiten Blatt.
eignet, die Reihen der Roten zu vermehren; aber nehmt den großen und doch so thörichten Kindern das gefährliche Spielzeug des roten Stimmzettels, und die Umsturzpartci bat aufgehört zu existieren. Möge der Kaiser fick der dringlichen Wichtigkeit dieses schneidigen, aber unerläßlichen Schrittes nicht verschließen!
Die ultramontane „Kölnische Volkszeitung", die an die obige Behauptung glaubt, findet dagegen:
„Man wird es dem Reickskanzler um so mehr hoch anrechncn müssen, daß er dem preußischen Ministerpräfidcnten auf das entschiedenste entgegen getreten ist."
Ultramontane Auffassung der Parität.
Zu der Manier, wie das Zcnttum in Wahrheit den Begttff der Parität auffaßt, gewähren folgende Bemerkungen der „Nat.-Ztg." eine treffende Illustration: „Nirgends ist, so viel wir bemertt haben, aus protestantischen Kreisen das leise st e Bedenken dagegen laut geworden, daß in dem Fürsten Hohenlohe-Schillingsfürst kein Katholik zum Reichskanzler und preußischen Ministerpräsidenten ernannt worden. Kaum wird aber angekündigt, daß sein Nachfolger als Statthalter in Elsaß-Lothringen der protestantische Fürst Hohenlohe-Langenburg werden soll, so äußert die ultramontane „Köln. Volksztg." ihr Mißvergnügen darüber, denn Elsaß-Lothringen sei — was bekanntlich keineswegs durchweg der Fall ist — ein „katholisches Land." Auch ein Beitrag zu den „Parität"- Begriffen des Ulttamontanismus!"
Zur Erweiterung der Unfall -Versicherung.
Der Mittklrheinische Fabrikanten-Verein und die Süddeutsche Gruppe des Vereins deutscher Eisen- und Stahl- Industrieller unterzogen in einer am 2. Novbr. d. I. in Frankfurt a. M., Palais-Restaurart, unter dem Vorsitze der Herren Direktor Schiele-Gießen und Kommerzienrat Tyckerhoff-Viebrich a. Rh. abgehaltenen Versammlung den Gesttzeutwuif, betreffend die Erweiterung der Unfall-Versicherung, einer eingehenden Beratung, Dieselbe wurde durch ein Referat des Herrn Sekretär Jutzi-Darmstadt eiuge- leitet und endigte mtt der Annahme der von dem Reftrerten vorgeschlagenen Resolution folgenden Wortlauts: 1. Der in Nr. 144 des „ReichLanzeigerS" vom 2L Juni 1894 veröffentlichte Gesetzentwurf sieht die Erweiterung des Kreises der Unfall-Verficheiung in einem Umfang vor, der weit über das Maß des vorhandenen BedürfniffeS hinaus geht. Die Durchführung der in dem Entwürfe enthaltenen Organisations-Vorschläge würde daS in schwerem Kampfe um seine wirtschaftliche Existenz ringende Kleingewerbe übermäßig belasten und den znr Durchführung unserer Arbeiter- Versicherung konstruirten Apparat in bedenklichster Weise komplizieren, 2. Eine Erweiterung deS Kreises der Unfall- Versicherung ist nur in der Richtung als zweckmäßig und wandelten. Sie war unbeschreiblich glücklich und so hold, so bräutlich, so hingebend.
Pietro schaute fie an und konnte e« immer und mmer wieder uicht fassen, daß fie ihm nun wirklich Ür» Leben gehören sollte ... fürs ganze lange Leben . . . Sein Eigen, diese stolze, prangende, vielbezchrte Schönheit! Sein Weib, wenn ein paar äußere Bedingungen erfüllt waren.
Auch davon sprachen fie. Die Statue brachte eine Summe, von der fie ein paar Jahre lang eben konnten. Dann «ürdm die Abschlagzahlungen Ür das Denkmal allmählich genug abwerfen. Andere lustrüge kämen dazu — immer neue — Gold und Ehre flössen wie ein goldner Regen über fie her. Susanne sah den Himmel offen. Wenn er der allerhöchsten Protektion einmal sicher wäre — fie wußte e« von ihrem Vater, so könne er auch wie auf einen Felsen darauf bauen.
Endlich — e« war Pietro, al» müsse er fich einer Braut so fest al» möglich versichern — giugen e in» Hau« und der glückliche Bräutigam bat Susannens Mutter in aller Form um die Hand, >ie fich ihm schon au« eigener Machtvollkommenhett «schenkt hatte.
Susanne hatte ihn ausgelacht, al« er Bedenken geäußert, ob er ihrer Mutter al« Sohn erwünscht sei.
»Mama ist mit allem zufrieden, was ich thue,' agte fie zuversichtlich. Und er hatte freilich selber ost genug Gelegenheit gehabt, zu sehen, wie gänzlich die schwache, haltlose Frau Willen und Urteil dem entschlosseneren Geist der Tochter unterordnete.
Aber trotzdem seine überschwengliche Verliebtheit , M m d«n wichtigen Augenblick zu einem schlechten Beobachter machte, konnte er doch merken, daß die ferttge Thatsache der Verlobung der Mutter eher
wünschenswert zu bezeichnen,kdaß einmal Betriebe, welche jetzt nur zu einem Teile versichert find, wie Bauschreinereien und Bauschloffereien ec, in vollem Umfange der Verficher- ungpflicht unterworfen werden, daß ferner diejenigen Be- lciebe, welche analoge Verhältnisse und Unfallgefahrerr aufweisen, tote solche, die bereits versichert find, ebenfalls in die Versicherung ein bezogen werden. Für alle anderen Betriebe ist daS Bedürfnis nach Einführung der Unfalloer- fichenmg zu verneinen: 3. Soweit hiernach zur Zeit überhaupt eine Ausdehnung des Kreises der Unfallverficherung geboten erscheint, ist fie ohne die Schaffung eines neuen selbständigen Gesetzes erreichar und deshalb zu erstreben a. auf der Grundlage der bereits bestehenden Unfallvei« ficherunggesetze durch deren richtige Auslegung, beziehungsweise zweckentsprechende Abänderung und Ergänzung, b. im Anschluß an die berefts bestehenden mtt der Durchführung der Unfall-Versicherung betrauten Verbände.
Große Worteund nicht» dahinten
Liberale nnb Sozialdemokraten streiten sich darüber, wer bei dem Dresdner Bierboykott zu Kreuze gekrochen sei: die „Genossen" oder die Brauereien. Natürlich die Brauereidirektion! Auch in Berlin war es nahe darar., daß die Herren Direktoren fich vor Herrn Smger demütigten, und das Ende vom Siebe wirb biefe Demütigung auch wohl sein: Der Liberalismus hat eben nur große Worte und keine Ttzatkrast. Wenn mit fürchterlichem Geschrei dec Umsturz zu befiegen möglich wäre, bei Freisinn hätte es gethan. Welche großen Worte sinb bei bem Bierboykott gemacht worden 1 Wieviel girrte haben die Liberale» verspritzt, um von vornherein die Sozialbemokrute» totzu- schreibe»! Aber Thatkcaft? baren hat es gefehlt: Man schwatzt wohl und schreibt von Zusammenschluß, von einem umfaffenben Kartell unb allem möglichen anberen: Allein der so einfache und natürliche Zusammenschluß der sämmt- lichen Industriellen in den Boykottbezirken ist trotz aller Anregung nicht zustande gekommen; ja, die Liberalen Huben dazu gar nicht einmal de» Versuch gemacht. Nun kriechen fie zu Kreuze! Die Sozialdemokratie faßt den Lieberulismus eben an seiner empfindlichen Stelle: am Geldbeutel!
Der Terrorismus der Sozialdemokratie hat schon wieder einen Genossen, der sich die Freiheit seines Denkens und Handelns nicht rauben lassen will, aus der Partei getrieben. Der badische Führer Dr. Rüdt hat in einem Flugblatte seinen Austritt aus der sozialdemokratischen Partei erklärt, mit der Begründung, er könne die Beschlüsse des Frankfurter Patteitages im badischen Parteizwist nicht anerkennen, wenn er nicht seine Ehre und Ueberzeugung opfern wollte.
Dieser Vorgang könnte denen zu denke» geben, die immerfort von einer Ummauferung der sozialrevolutionären eine peinliche, als eine freudige Ueberraschung bereitete. Zwar faßte sie fich schnell, sagte, daß Susanne immer freie Hand gehabt habe und ihr Herz selber am besten kennen müsse und daß ihr innigster Segenswunsch den Bund der beiben begleite. Aber ihr noch immer schönes Geficht verlor den Ausdruck der Sorge nicht. Desto stürmischer und unbefangener gaben die Kinder zu erkennen, wie lieb ihnen der neue Schwager sei.
Ein paar Flaschen Wein wurden au« dem Keller heraufgeholt und auf da« Wohl de« Brautpaares geleert. Endlich, da die Kleinen mit glühenden Wangen und blanken Augen in« Bett geschickt waren, merkte auch Pietto, daß e» de« Glück» genug sei für diesen Tag.
Al» er gegangen war, träumte Susanne, die Hände um die Knie gefaltet, in einem Winkel still- selig vor fich hin. Da ttat die Mutter zu ihr. Der Wein hatte sie erregt und die so lange nieder, gehattenen Bedenken strömten ihr unaufhaltsam über die Lippen.
Unbegreiflich war ihr diese unkluge Wahl ihrer sonst so klugen Tochter. „Er ist ja freilich ein Mensch, den man lieb haben muß. Und wir danken ihm ja so unendlich viel! Aber daß Du — mit Deinen Ansprüchen ... so in» Blaue hinein . . . einen mittellosen Künstler . . . »ch Kind — und andere bieten Dir ein geficherte» Einkommen . . .•
Aber Susanne ließ fich ihr junges Glück durch keine bedächttgen Vorstellungen trüben.
Sie fiel der Mutter um den Hal«, küßte fie heftig und rief triumphierend: „Mach Dir doch keine unnütze Sorgen, Mama! Ich weiß schon, «a« ich thue! In zehn Jahren ist er der Erste,
in eine bürgerlich-radikale Partei faseln. Oberster Grundsatz der Sozialdemokratie ist und bleibt Aufrechterhaltung einer eisernen Disziplin, behufs Ermöglichung der höchsten Kampffähigkeit. Die Katzbalgereien zwischen Berlinern und Bayern drehen sich nicht um prinzipielle sondern um tattische Differenzen. Bei Dr. Rüdt kam das Pttnzip des Kadavergehorsams in Frage. Er löckte wider den Stachel, also war seines Bleibens nicht länger im Parteirahmen. Wie man angesichts dieser Starrheit der Prinzipien von einer Annäherung der Sozialdemokratie an den parlamentarische» Standpunkt sprechen kann, ist einfach unerfindlich. Die Gefahr wird nicht geringer, sondern mit jedem Jahre größer, so ihr nicht schleunigst unb nachdrücklichst entgegengetreten wird.
Koloniales.
* Marburg, 6. Novbr. 1884.
Wirklich gefangen genommen, nicht nur unterworfen ist der südwestaftikanische Ruhestörer Hendrik 8B11boL Deutsche, welche mtt bem letzte» Woerrnannbampfer direkt von Südwestafrika nach Deutschland zurückgekehrt sind, erklären, daß nach den Berichten, die ihnen auf sübwestafrikanischern Boden gemacht toorben seien, Henbrik Witboi selbst vom Lanbeshanptmann, Major Leutwein, gefangen genommen worden sei. Die Fassung der Depesche, welche die unbedingte Unterwerfung des Hottentottenhäuptlings meldete, fei wohl nur in bei Schnelligkeit der Abfassung so gefaßt, baß seine Gefangennahme nicht ausdrücklich erwähnt würbe: Kurz vor bem letzten Angriffe hatte Major Leutwein »och persönlich mit Hendrik Witboi verhandelt.
Ei» englischer Rechtsbruch.
Im Jahre 1888 wurde zwischen England uud Deutschland eiaUebereiukommengeschloffen,wonach Salaga und die umliegendeu Gebiete für neutral erklärt wurden. Die deutsche Regierung behielt sich aber das Recht der Priorität vor aufgrund der von Hauptmann v. Francois abgeschlossene» Verträge. Jetzt ist, wie mau der ,K. 3/ in Uebereiustimmung mit einer Meldung der „Krenzztg.* au» Kratst schreibt, im September die englische Schutzherrschaft über den größten Teil dieses Gebiete» ausgesprochen worden. Bestättgt fich diese Nachricht, die eine» vollständige» Rechtsbruch bedeuten würde, so wird unser Auswärtige» Amt hoffentlich mit größter Entschiedenheit Einspruch dagegen erheben.
er, mein geliebter Pietro! Und ich werde auch al» Frau einen berühmten Namen haben!*---
Erst da es in allen Zeüungen gestanden, auf ein lithographierten Karten in die Welt hinaus- zeschickt war und eine Menge bekannter und unbe- annter Menschen ihm schriftlich und mündlich ihren Glückwunsch abgestattet — da erst wurde e« dem Walderoder Peter allmählich glaubhaft, daß er nicht geträumt.
Es geschah ihm nicht, daß er — wie der Fischer rm Märchen, der Abends in seinem stolzen Königschloß eingeschlafen war — des Morgen« in seiner elenden Hütte am Sumpf erwachte. Nein, jeden Tag, wenn er zu Susanne kam, fand er sie hoüwr, jerzlicher, zutraulicher. Der erste wilde, betäubende Glückrausch verflog — da« Glück blieb. E» wurde tiller, inniger, erträglicher und so sacht lebte er sich mein.
Seiner Mutter hält' er am liebsten die Freuden- boischast selber gebracht. Was sie für Augen machen würde über da» schöne Geschöpf!
Aber al« er Susannen vorschlug, auf ein paar Tage mit ihm hinüberzufahren nach Walderode, machte sie große Augen. Sie drohte ihm lächelnd mit dem Finger und fragte, ob er so »iel Zett übrig hätte? Jetzt, da der König den neuen Entwurf von ihm erwarte.
Da seufzte er und gestand, gerade für diese Arbett, zu der ihn innerlich nicht« treibe, wolle er ich erst einmal Mut und Lust holen. Susanne war» zufrieden. Aber Mama müsse natürlich mit... und Mama käme so schwer lo« . - . „So allein önnen wir beide doch nicht in der Wett herumfahren,* schloß fie. MW
(Fortsetzung felgt)