Zweites Blatt
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des Hauptausschusses genehmigt. — Herr Landiat von Oertze« berichtete danach auch Eber den Vor- avschlag der Einnahmen und Ausgaben de» Leih- uud Pfandhauses zu Fulda und gab die erforderliche» Erläuterungen uameur des Hauptausschuffes. Der Voranschlag schließt in Einnahme uud Ausgabe mit 110,010 M. ab, gegen den bisherige» Etat um 34 000 Mk. geringer. Diese Verminderung der Einnahme und Ausgabe ist hauptsächlich durch die Rückzahlung seitens des Leihhauses gekündigter, nicht kouvertierier uud der von de» Inhabern gekündigte» Leih- haus'Obligatioueu eiuerseit», und die dadurch notwendig gewordene Veräußerung eines Teiles der vorhandenen Wertpapiere andererseits hervorgerufe» worben. Dem
de» Hauptausschufses, de» Voranschlag zu genehmigen, wurde vom Landtage angenommen. — lieber de» Voranschlag der Einnahmen uud Ausgabe» der Korrektiv», und Landarmenanstalt zu Breitenau für das Jahr 1895 berichtete Herr Gutsbesitzer Sinniug- Dörnhage» und gab zu demselben die erforderliche» Erläuterungen. Dem Voranschläge für 1894 ist eine tägliche Durchschuittbeleguug von 180 Köpfen zu Grunde gelegt worden, dieselbe ist auch für 1895 unterstellt worden, doch mußte die Einnahme an Verpflegungkosten um 1500 Mk. ermäßigt werde«, weil die Zahl der in der Anstalt auf Kosten deS hohcnzollernschen Laudarmenverbandes «nd der Fürstentümer Waldeck und Pyrmont., uutergeorachten Korri- gendeu ganz erheblich zugenommen hat. Außerdem sind mehrere Abstriche bei de, Ausgabe» gemacht, die «ach Ansicht des Anstalt-Dirigenten erspart werden können. Der Voranschlag stellt sich in Einnahme und Ausgabe auf die Summe von je 60 589 Mk. gegen 61260 Mk. im laust nden Etat und erfordert eine» Zuschuß auS der LandeShauptkaffe von 31037 Mark gegen 33 510 Mk. im laufenden Etat. Der Antrag des Berichterstatters, den Voranschlag zu genehmigen, wurde angenommen. — Ueber den Voranschlag der Einnahme» und Ausgaben der Verwaltung der Landes-Rentereien für das Jahr 1895 berichtete Herr Bürgermeister Kraiger - Fritzlar und derselbe brachte die Erläuterungen des Landesaus- chufses, sowie de» auf Genehmigung hiuzielende» An-
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Vom heurigen Wein.
* Der 1894 er wird bekanntlich sehr sauer aus. fallen, «ährend die Lese quantitativ recht ergiebig gewesen ist. Wie wir erfahren, hat man am Rhein den 1894 er bereits getauft und zwar ist dem Kind- lein nach einem jüngst vielgenannten chinesischen Orte der Name — ,Wet«hei.wei" beigelegt worden, welcher im Tone eine» tiefbedauernden Ausruf» gesprochen werden muß. Wen da nicht jetzt schon ein Gruseln überkommt!
thät, S Kreuzl hat» an» Herz druckt und ganz stahd iS — so stahd, daß dem Lenei auf einmal angst und bang wird. » Dirndl laust zu mir in d Schmiedn und ruft mich z Hilf, i komm, den ein Pantoffel hab i verlor», so bin i glaufn — da schnappt die Bäuerin nach Lust, i reiß » auf, und — und — — o Jeffar, jetzt kommt mir schon wieder » Flenn, wenn i dran denk — an mein Herzn iS » gstorbn, die Bäuerin, ja, en dem armen Lenzei sein Herzn "
„Dann i» » an einem gut» Ort gstorbn —" schluchzte der Schneider und drückte dem weinenden Lenzei die Hand. ,Bhüt Dich Gott, i will Dich nit aufhaltn, aber heut Nacht komm i zur Wache "
(Fortsetzung folgt.)
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der ger rückte« Holzpreise um 2000 Mk. niedriger eingestellt werde«. Der Voranschlag wurde genehmigt. — Herr Regierung. Affessor von Ditsurth
gegenwärtige» Staude der Kapltalie» entsprechend, sind die Einnahme» und die Ausgabe» au Zinse« um 33 000 Mk. bezw. 28 220 Mk. geringer eingestellt als seither. 3k dem Voranschläge des Referoe- sonds sind i» Ausführung des Beschlüsse» deS Kom- wunallaudtags von 1893 betreffend die Verwertung des überschüssigen Vermögens der Pfandleihanstalter zu Fulda und Hanau zu Gunsten deS Bczirksver. bandeS iu dem Titel 3 der Einnahme 469 733 Mk. eingestellt. Bei der Ausgabe ist der Betrag von 474 384 Mk. als Ablieferung au dea Bezirksverband (ständische Zeitralverwalttug) eingestellt. Der Vor- auschlag wurde genehmigt. — Ueber den Voranschlag der Einnahme« und Ausgaben der Leihbank zu Hanau für das Jahr 1895 berichtete ebenfalls Herr Landrat vos Oertze«. Der Voranschlag balanciert in Einnahme nd Ausgabe mit 140 750 Mk. A» Zinsenaufkommen Ub auch hier dem skrpitalbestand rr.tsprechend, 1000 Mk. weniger eingestellt. Auch bei de» zu zahlenden Kapitalziusen sird 2000 Mk. weniger eingestellt. 3« d-m Voranschlag des Reservefonds find ' ebenso wie bei Fulda anS dem überschüssigen Verwöge» zu Gunsten deS Bezirksverbandes unter Titel 3 . rer Einnahme» 532 291 Mk. eingestellt, und ebmso bei de» Ausgabe« u»ter Zurechnung der berechneten leberschüsse des JahreS 1895 der Betrag von 542411 Mk, welcher au die ständische Zentralver waltung abgelikfert werde» soll. Der Voranschlag wurde dann auch mit diesen Abänderungen genehmigt. Der Voranschlag der Einnahme» nnd Ausgabe» des Landes krankenhauses zu Rinteln für 1895, worüber m Namen des Hauptausschuffes Herr Regierung- Affessor von DÜfurth berichtete, stellt sich in Einnahme »nd Ausgabe auf je 11 713 Mk. gegen 13132 Mk. m Vorjahre und erfordert einen Zuschuß aus der LandeShauptkaffe von 7966 Mk. gegen 9385 Mk. m laufenden Etat. Es ist eine tägliche Dmschnitts- belegung von 18 Kranke« auch für 1195 wieder wie n 1894 angenommen. Für die Witwe deS verdorbenen Dirigenten Dr. Cleme» werden 150 Mk. Pension eingestellt, infolge Nenbesetznng der Stelle des Dirigenten komme» 300 Mk. in Abzug. Die Speisungkoste» werde» gegen den laufende» Etat »m 500 Mk. geringer, der Baunnterhaltunzkoste» mit 400 Mk. mehr als seither eingestellt. Der Antrag
trag des Hauptausschuffes zum Vorträge. Der Voranschlag schließt iu Einnahme und Ausgabe mit je 121400 Mk ab, und hat gegen das Vorjahr eine Aenderung nicht erfahren. I, der Ausgabe sind für Besoldungen nur 200 Mk. i» Zugang gestellt, da, obgleich zu Gehaltszulagen für 5 Landesreutmeister 1500 Mk erforderlich sind, der Verlag zur V-rfügusg des LavdeSansschusseS auf 2000 Mk. herabgesetzt werde« kann und der Betrag vou 1000 Mk. für Erweiterung der Geschäftsräume der Landes Rmterei für 1895 in Wegfall kommt. Der Betrag zur Verfügung deS Landes-Direktor« ist auf 1000 Mk. festgesetzt. Bei den sachlichen Ausgabe» find 600 Mk. mehr eingestellt, um die für zweckmäßig erachtete Beschaffung von Schildern und Wappen für die Landes-Rentereien aus> führen zu könne». Auch dieser Voranschlag wurde gut- geheißen. Darauf teilte der Borsttzeade noch mit, daß vou de» Herreu Abgeordneten von Baumbach und Genosse« ein Antrag eiugegangeu ist, welcher eine» Be- schluß deS Landtages über die näher festzulegende Qualifikation der Forstbeamteu in Hai»a herbeizuführe» wünscht, namentlich in Bezug auf die der Anstellung vorhergehende« fachmännischen Prüfungen-c. ES wird beschlossen, da der Antrag die genügende Unterstützung gefunden hat, ihn in einer nächste« Sitzunge« auf die Tagesordunug zu setzen. Damit waren die heutige« Verhandlungen zu Ende »ud wurde die Sitzung geschlossen.
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212 6101 Steigerung der für Unterstützungen Landarmer zn Mark tat laufenden Etat und erfordert einer- ! zahlenden Beträge in Aussicht. Am 31 August d. 3 Zuschuß aus der LandeShauptkaffe von 33 090 l befanden sich iu d.n nicht ständische« Anstalteu auf Mark gegen 44150 Mark im laufende« Etat, i Kosten des LaudeSarmenserbandeS zusammen 156 3« Jahre 1893 war daS Laudeshospital durch ! Personen, davon werden im Oktober 10 Pfleglinge schnittlich mit 609 Pfl glinge« belegt, für 1894 nach Merxhausen komme» und mit der für de» 1. »ar bis zur Belegung der Neubauten die gleiche | Oktober zu erwartende» Belegung der Neubauten deS Frequenz, für die Zeit nachher, also vom 1. Oktober!Laudeshospitals Hairra mindestens 20 Pfleglinge 1894 an, eine um 60 Köpfe stärkere-Belegung vor-! in dieses übersührt werde». Da durch die gesehen. Auf da» volle Jahr reduziert, ergab sich Belegung der Neubauten beider Laudeshospffäler eise Belegung vo» 624 Köpfen. Für das Jahr! die Privatarstalte» weniger in Anspruch ge 1895 kau» uu» aber eine tägliche Durchschnitts-1 Kommen werden, so ist für 1895 eine Durch- Lelegmrg von 700 Pfleglinge» angenommen werden. I schuittsauzahl von 155 i» Privatanstalte« zu ver- Die Einnahmen an Verpflegungkosten, welche schon! pflegenden Personen unterstellt worden. Ter Vor 1893 über 117 000 Mk. betrugen, können bei! auschlag wurde genehmigt. — Ueber de» Voranschlag der obigen unterstellte» Frequenz auf 142000 Mk. des Leihhauses zu Cassel für 1895 berichtet sodann veranschlagt werde». Andererseits aber erfordern! Herr Laudrat vou Oertze». Hanau. AuS den von auch die Ausgaben für Unterhaltung deS Haushalts! ihm vsrgetrageneu Erläuterungen ist anzuführe», daß erhebliche Mehraufwendungen, welche nach Maßgabeider Voranschlag im Wesentliche» fich au de» vor- des Bedürfnisses mehr eingestellt find. Die Mehr-l jährige» anschließt. Ausgabe» und Einnahme« ausgabe von 2500 Mk. für Betten iß als eine! balanciere» mit 19069 Mk. Die Bei .Zinse» von einmalige anßerordentliche dazu bestimmt, daS dürftige, Kapitäleru" mehr eingestellte» 590 Mk. ergebe» fich «lre Material zn ergänze» bezw. aufzuarbeiten. Mit Ians de» Zinsen - Auskommen der im Jahre 1894 Rücksicht auf ihre längere Dienstzeit find für den! angelegten Gelder. Dieser Einnahme steht eine Arrsseher Schaub, die beiden Hilfsheizer, de» Schreiner! Mehrausgabe in gleichem Betrage gegenüber, welche «nd Weißbinder je 50 Mk. Zulage eingestellt, sich namentlich ans einer vom 1. Januar 1895 Weiter find, durch die erhöhte Krarikenzahl nötig lab gemäß den Normativbestimmunge» zu gewöh.enden geworden, die Bezöge von fünf neuen Wärterinnen! Gehaltserhöhung »ud den dadurch entstehende» «Mb einer Waschmagd neu eingestellt. Die Ei»-!höhere« Beiträge« zur Wilhelm-Angusta-Stiftung »ahme» auS den Waldungen mußte» inanbetracht ergiebt. Der Voranschlag wurde nach de» Beschlüsse
Kommunallandtag für Kurhessen, betete darauf über de» Borauschlag der Ein» . ..... . $ ! nahmen und Ausgaben des Landarmen - Wrbandes
(Speziolbertcht der .Oberhessische« Zeitung.') des Regier»«gbezirks Cassel für das Jahr 1895, Ns. Cassel, 29. Oktober. !»rd gab dazu die nötige» Erläuterungen. Daraus Die heutige dritte öffentliche Sitzung des Kom-I ist hervorzuheben, daß der Boranichlag i» Einnahme «unallandtages wurde heute Vormittag um 11 Uhr! und Ausgabe mit je 147,600 Mk. ab schließt, gegen «öffnet. Der Vorsitzende, Herr Kammerherr von!de« laufende« Etat um ei« Mehr von 21,400 Mk , der MalSburg-Escheberg erstattete zunächst!und eine» Zuschuß aus der Landeshouptkasse bex einige geschäftliche Mitteilungen, worauf Herr Landesrat l 108,025 Mk. gegen 100,650 Mk. i» 1894 erfordert. Dr. Knorz mehrere Vorlage« verlas, welche dem! Diele Mehrausgabe ist dadurch entstanden daß unter Kommunallandtag neu zugegega-rgen find. Sodann! Zahlungen an andere Armenverbände erhebliche Mehr berichtete namens des Eingabe«> Ausschusses Herr! betrage eingestellt werde» müsse« und zwar Ersatz Bürgermeister Braun-HerSfeld über verschiedene @e= I für Verpflegt»g Armer ohre U- terstungwohnfitz für suche »«d beantragte Genehmigung. Zunächst wurde! 1895 50,000 Mk. (gegen seither 3000 Mk. mehr) die beanttagte Erhöhung der Kosten dec Neukatoloqi !uud ferner on Koste» für die Unterbringung hitfe- firnng bei der hiesigen Laudesbibliothek nm 25001 bedürftiger, der Anstaltpflege bedürftiger nicht land Mark genehmigt, ebenso be« damit im Zusammenhang I armer Personen (Geisteskranke, Idiot n, Epileptische, tzeheuden Antrag auf Gehaltserhöhung eines Hilfs-«Taubstumme, Blinde 2c.) in Anstalten, welche dem arbeiters bei der hiesige» LandeSbtbliothek gutzeheißen. I Bezirksverband nicht gehören, auf Grrnd des Ge-
Als erster Punkt der Tagesordnung gelangte derl setzes vom II Juli 1891 52 700 gegen 34 000 Mk. Voranschlag der Einnahmen und Ausgaben des Landes-! im Vorjahre, also 18,700 Mk mehr. Die Hoffnung, Hospitals zu Me-xhansen für das Jahr 1895 zmldaß die bereits angebahnte Besserung unserer wirt- Beratung. Als Berichterstatter fungierte Herr Laudrat | schaftlichen Verhältnisse im nächsten Jahre sort'chreittri »o» Schenck Witzenhausen, welcher die wichtigsten! werde«, ist zwar nicht unbegründet, andererseits aber Veränderungen deS Voranschlags vortrug. Letzterer! stellt die mit dem 1. April 1894 zur Geltung ge stellt fich in Einnahme und Ausgabe auf die! langte Novelle zum Umterstützungwohnsitzzesetz eine Summe von 231020 Mark gegen 212 6101 Steigerung der für Unterstützungen Landarmer zu
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Wöchentliche Beilagen: Kecisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhain, «ggagg&*** Jllttstrirtes Sonntagsblatt. IS»»;äiä»
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieser Blatter, sowie die Armoncen-Bureemr von Ha»senstein u. Bögler in ,
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fcoffe in Frankfurt«. M., Berlin, München n. Köln; G. L Daube «. Co. in Frankfurt t SR., Berlin, Hannover, Paris.
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nimmst Du dies brave Weib zu Diri — Aber, ag, Lenzei, wie iS denn dös so gach lomma?" tief nun der Wellisch, ein braver Schachtelmacher, dem man den ersten Namen nur deshalb gab, weil er au» Welschland eingewandert war.
.Gach?" meinte Senget, mühsam feine Thränen rekämpsend. „Ihr glaubt», es is gach," fuhr er rann fort, »wer aber die Bäuerin — Gott hab sie elig — die letzten sechs Wochen gsehn hätt, der t)ät nit so redn. Dös Unglück mttn Franzei hat ie draht. Dazumal, wie er in der Verhandlung anderthalb Jahr kriegt hat, da hat fies zfamma griffn. Alle Tag wurde sie stahder, nix hat mehr gholsn, kein Lacher! hat» mehr than, nur gead bet >at» alleweil, daß ihr der liebe Herrgott die Kräft gebn möcht, ihr» Bubn, ihm Franzei, noch ans Herz druckn zu tonn. Aber unser Herrgott hats ander» «olln. Heut ftüh, al» ihr Lenei d Morgn- üppn bracht, da ist sie daglegn, al» wenn sie schon während der Nacht mit unferm Herrgott » Sterbn ausgemacht hätt. So ruhig und stahd, wie a klein« Kinder!, i» sie im Bett gseffn und hat glächelt, als wenn« ihr auf einmal recht wohl um ihr Herz worden wär. .Dirndl," hat« gesagt, .sei so gut und gieb mir« Sterbkreuzl her--mir i» grade,
al« streckte unser Herrgott d Arm nach mir au«." « Lenei thuts, und wie« nach an Zeit! wieder eini kommt, da liegt die Bäuerin da, al« wenn« schlaf»
Irti flOlötttt Samstaar. I'hr muntere« Gespräch begonnen — da auf einmal «taeHochKmdsgeschichte von Jos. Mirtl. fcer klagende Ruf eine» Glöcklein«^ das vor
U) (Aawdruck verboten.^ 13eitEn einmal einen Sprung bekommen. Wimmernd
(Fortsetzung ) ! drang es hinaus, erschrocken sprangen die Bauern
Wä sÄä* 5 SÄSf& !chl-»g H-- Arme um dm H»l- °°n wm«n Ä »'
S biS W ~ unb f°8 iN- 1 blN kltrung gegeben, noch nicht einmal eine Vermutung
C “eU) ’et ‘ ausgesprochen, da sahen sie den atten Lenzei, ein
IV. I schwarzes Tuch um den Hals, aus dem Pfarrhause
Wiedemm war der goldene Samstag nahe. In kommen und feinen Weg zum Tischler nehmen.
froher Ettmmung saßen die Bauern zwei Abende! Mit der Hast neugieriger Spannung eilten ein vorher, von ihrem Tagewerk aurruhend, auf der «paar Männer hinter ihm her — unb als sie den Lank vor dem Hause und sprachen von dem Glück, I Schmied glücklich gestellt, da wischte sich der alte da« heuer über dem Dorfe gewaltet. Sämtliche der I Knabe die großen Thränen au« den Augen — »argen von den Almen heimkehrenden Sennerinnen I sagte nicht» und zeigte stumm hinunter zum Ried- tonnten .kränzen", und deshalb »ar auch die Freude I herrnhof, allwo auf der Straßenseite alle Fenster- k jedem Hause groß. Jeder traf seine Vor-!laden de» Erdgeschosse» geschloffen warm.
kteüungen zum Feste, und von den Schornsteinen! „Die Bäuerin?" stammelte der kleine Schneider, der beiden Gasthäuser stiegen Rauchwolkm auf, al» I ein bekannter Schnellläufer, der auch bie»mal al« denn das ganze Gebäude in Flammen stände. «erster Lenzei eingeholt.
Halb acht Uhr schlug» und klar und hell ertönte I Der Schmied nickte.
bie Abendglocke hinaus, die Menschen zu Ruhe und« .Die Riedherrnbäuerin! Jesse« Maria, meine Stieben mahnend. Andächtig entblößten die Männer! beste Kundschaft I" flüsterte der atme Schneidet er» *a« Haupt zum „erglifchen Gruß". Al» da» Ge-I schrecken. ,O, Du lieber Herrgott, nie nit hat» «ute verstummt, Ratten die meisten schon wieder! wer an Kreuzer abghandelt — und jetzt — jetzt
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Mittwoch, 31. Oktober 1894
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