Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
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MÄÄJfff’ÄK Sonntag, 28 Oktober 1894
Anzeig« nimmt entgegen die Expedition dieser Blatte», sowie die Annoncm-Bnreanr von Haasenstein n. Vogler in tzrankftlrt e. Mi, Taffel, Magdeburg und Wim; Rudolf Söffe in Frankfurt» M., Berlin, Machen u. Köln; @. Li Daube »To. in Frankfurt «u Mi, Berlin, Hannover, Parisi
XXIX: Jahrg.
Erstes Blatt.
»«geben.
Ohnmacht erwachte, war eine erschütternde. E» war
demokratische Theorie hi der Praxis vielfach als undurchführbar sich erwiese» hat.
Wochen-Rückblicke.
6.6. Marburg, 27. Oktober 1894.
Arbeit eintrat. „Geistige Arbeit ist Nichtsthun", hat
Drei goldene Samstage.
Eine Hochlandsgeschichte von Jos. Mirtl.
(Nachdruck verboten.)
(Fortsetzungi)
vereinige», dann dürfte das Votum des Parteitages anders ausfalleu als am letzte» Montage.
Mit triftigen, aus dem sozialdemokratische» Katechis mur entnommene» Gründe» ist gleichwohl vo» der Opposition, die sich überraschend stark zeigte, de« „geistig«" Arbeitern, de» Parteibeawte», heimge- levchtet worde«. „Mn einfacher Flugblattverteiler
Hörde i» solche» Fälle», die richtige Berufanginstanz zu bilde» nicht berufen sei.
Der Grundsatz: „Zufriedenheit ist ei« Laster", ist im letzte» Akte durch die juuge Weberftau, die Schwiegertochter eines redliche», gottesfürchtige» o»d genügsame» Alten, besonders wtiksam gepredigt worde». Ganz im Stil deS „Vorwärts" schimpft und poltert das Weib gegen ihre» stamme» Schwiegervater und ihre» nicht revoluttonlustige» Gatte», und merkwürdig — gerade diese Scene fand in den „gebildeten" Znschauersteiseu den meist« Beifall, und noch merkwürdiger: die Beifallspendenden bestanden meist aus Juden. Wir hätte» einmal dieses Publiknm sehe» wolle», wenn der MSbeuteude Fabrikant, der vo« Hauptmann gehaßte Herr „Dreißiger", eine jüdische MaSke getragen hätte! Wo wäre da»» der Erfolg, wo die „Zukuuft" des „großen Dramatikers" Hanptman» geblieben? Und doch wäre eine solche Maske unter den heutige» Veihältrdss« berechtigter als die deutsche gewese». I» der Hausindustrie liegt heute noch unendlich vieles im arg«, und die Hausindustrie (Konfektion, Wollwaaren usw) ist meist in Händen der Juden. Herr Singer, der bei der Erste ufführung de» Beifall auf der Gallerie und dem zweiten Range organisiert hat, wird Scene», wie sie i« ersten Aufzuge geschildert sind, aus ei« «er Erfahrung kennen. Mau denke nur au die Näh- mädchen, die vo» dem Sozialdemokraten Singer in skandalöser Weise ausgebeutet wurden. Dieselbe« mußte» bei kärglichstem Loh» ihr Nähgar» bei der Firma kauf«, wo es ih»e« weit teurer berechnet wurde wie im Lad«, damit der Herr „Sozialdemostat" Singer im Parquet des Deutsch« Theaters fitzen kau». Als die arme» Mädchen sich beklagt«, wurd« sie von dem Kompagnon des „Sozialdemokraten" Stuger aus die — Mehreiunahme» der Straße verwiese».
Wir brauch« nach vorstehendem nicht erst zu beton«, daß wst die Aufführung des Stückes bedauern und daß wir deu üblen Einfluß der Hauptmaunschen Aufreizung insonderheit auf die Jegend ziemlich hoch anschlag«. Ferner bedauern wst auch, daß in diesem Falle ein Vorgang geschaffen ist, der noch manches „strebsame" Talent dazu verleit« wird, den au Gold und Ehren reichen Spure» Hauptmanns zu folg«. Will uns nun der Liberalismus behiflich fei», diesem zu erwart«d« Unfuge zu steuer»? Mau komme daun aber nicht mit „Selbsthilfe"; diese hat sich rotz der liberalen Enstüstung deu „Webe«" gegenüber unwirksam erwiesen. Hier muß anders zöge« griffe», hier muß auf die stramme Haudhabu»g einer geregelten Theaterzensur gedrungen werde» — aber nicht etwa bloS gegenüber einer Bedrohung des „HeilgtumS" de» Kapitals, sonder» namentlich auch bet Herabsetzung der ideale» Güter dee Menschheit. Wstd der Liberalismus hierzu berett sei»?
Scho» der Kaffenbericht kann als ein Zeugnis! in allen soztalgemokratische» Blättern gestanden; nun dafür gelten, daß die „Begeisterung" der „Genossen"!möge» doch die betr>ffcnden „Artikelschretber" de im Schwinde» begriffen ist, weil eb« die Partei-1 Strafe für ihre „Wissenschaftlichkeit" tragen und lettung nicht dafür sorgt, daß „etwas geschehe".!sich als „Nichtsthuer" auch bezahlen lassen. Herr Der Wunsch, der am vorjährigen Parteitage aus ! Bebel hat aber auch die sozialdemokratische Be- gesprochen worde» war, die „G«oss«" im Lande Ihauptung von der Berechtigung der Arbeiter au: möchten „häufiger Postanweisung« an die Partei-! gleichen Lohn und gleiche Stellung ad absurdum kasfierer gelangen lassen", hat fich ganz und gar «geführt. Er wies geradezu darauf hi», daß bei nicht erfüllt. Die Beistäge find statt reichlicher Iden industriell« Betrieben leitende — also besser immer spärlicher gefloffen und bestugen im Berichts-! bezahlte — Kräfte nu«tbehrlich seien, daß also die jahre aus ganz Deutschland nicht mehr als I „Intelligenz", die nach de» Urteil des Parteiführers 31450 Mk. Das ist freilich immerhin eine rechtlin der Sozialdemokratie „wirklich nicht tn Uebeifülle" «sehnliche Summe; aber damit allein könnte eine I vorhanden sei, höher eingeschätzt und bezahlt werden Partei, die so unendlich hohe Agitatstnkoste» zu! müsse, als die Arbeit mit der „schwieligen Faust", stag« hat, wie die „völkerbefrei«de" schwerlich aus-1 Auch gegen die sozialdemokratisch'„wissenschaftliche" komme». Die „bewährtesten" Kräfte wolle» eben!Lehre vo» der Gleichmäßigkeit der Arbeitzeit hat bezahlt sein und — gut bezahlt sei». Nun aber! Bebel fich im Eifer seiner Rede geäußert. Er stat zieht die sozialdemokrattsche Parteikaffe über 2000001 für ein höheres Gehalt Auers, der im „Nebenamt" Mark aus gewerbliche» Unternehmungen, die nach! Superredakt«! des „Vorwärts" ist, und des Auuonc«- „kapstalistifcher" Methode wsttfchasteu — also, umlsammlerS ei», weil diese Beide» mehr Zett als ü» To»e der Sozialdemokrat« zu sprechen, die ländere aufwende» müßte». Zwar erwiderte dagegen „Arbeiter ausbeuten." Mn dritter erheblicher Teil lein „Genosse": „Unsere Parteigeuoff« stell« fich der Beiträge wird von großkapitalisttschen „AuS-l abends und nachts in deu Dienst der Partei, dafür bwrern" auf dem Gebiete der Börse direkt der! fordern die Arbeiter nichts, sie leist« ungeheures sozialdemokratischen Kasse eingeliefert. Die Leitung!und erhalten nicht»." Allel», darauf kau» man der heuttgen Sozialdemokratie hat also ei» großes I «tgegne»: weshalb lassen sie fich daS gefallen? Interesse daran, daß die „gegenwärtige Gesellschaft. I Ei« anderer „Genoffe" erklärte: „Unverständlich ordnung" bestehen bleibt. list mir, wie mau de« Achtstundentag verlangen kann,
Diese« Umstand verk«ut der drä»g«de radikale laber Parteibeamte, wie Auer, mit Nachtarbeit über- Anhang der Sozialdemokratie keiucswegS und darum I lastet. Ma« schaffe eine neue Stelle i« die mau hat er das Wohlsein, der „a» der Krippe" fitzend«!jemand einsetzt, der von der Pike auf gedient hat." .Beamt«" ein wenig störe» und deren „honende" I Auf diese« vernünftigen Vorschlag ist die Partei- Einkünste beschneid« wolle«. Auf d« erst« Hieb lleitung die Antwort schuldig geblieben.
ist das nicht gelungen. Wen» aber die Opposition! Die Anttäge der Oppofitton find schließlich gebe» „Arbeiterparlaments", der« Konsolidierung frei-1fallen; gleichwohl ist es nicht zu leugne», daß die lich die „einjährige Wahlperiode" im Wege steht, i „wtffenschaftltche" Sozialdemokratie auf ihrem fünst« einmal dazu gelangt, fich zu einer fest« Fraktion zu i Parteitage ei» starke» Fiasko erlitte», daß die sozial.
Bubn," sprach sie jetzt. „Was macht er, wie geht« chm?"
„Er läßt Euch grüßen und um Verzeihung bitten, daß er a wengerl gach gwesen iS," antwortete Winkler. „Und i," fuhr er fort, „i sag Euch da«, der Franzei hat» nit «olln, na, e» «ar a Unglück und der Jäger i« selber dran schuld, wenn er jetzt in der Ewigkeit ir."
„Und kommt er nst bald, darf er ntt bald wieder heim?" ftug Lenei hastig.
„Ra, da wird» »»hl noch a paar Tag dauern," tröstete sie der Vater; „sie laffn ihn ml auffa, eß nit der ganze Sachverhalt aufgeklärt i».'
,0, Du »ei armer, armer Bub," schluHte die Riedherrin. „I hab» ja gleich gsagt, daß a Um glück kommt! Nu i» » da, und jetzt fehlt nur noch d Leich — »nd die--die wird wohl auch bald
komm«, wenn» mich Tag für Tag so zsammareißt, wie in den letzten achtundnierzig Stund» I"
„Aber Mutterl, lieb» Mutter!, denkst denn gar it an Dein Franzet?" wehrte Lenei ab und legte ir die Hand auf den Mund. „Sei nur stahd und vertrau auf Gott, der wird» schon recht machn."
Ausführlich erzählte nun der Förster, wie fich )er ganze Hergang auf dem Scheibenberg abgespielt. So gut er konnte, schilderte er, wie Franzei durch ein« Meisterschuß die Ehre de» Thale« gerettet und Schützenkönig wurde, wie er verzweifelt vor dem ge- troffen« Adam stand «nd vor Gericht mit rührender Aufrichtigkeit sein Unglück eingestanden. (Forts, folgt.)
„Zufriedenheit ist ein Laster."
0.6. Marburg, 27. Oktbr 1894.
Als Herr Dr. Barth t» seiner „Natton" die Zerstörung des „zart« Blümleins Zufriedenheit" als ei» verdienstliches Werk des Freisinns bezeichnete, wurde ihm mit Recht von de» Sozialdemokraten alsbald der lebhafteste Beifall gezollt und die Barthsche Parole verdichtete sich i» bem „Vorwärts" zn dem Aussprache: „Die Zufriedenheit ist das schlimmste Laster." Daß die sozialdemokrattsche» Agitatoren diesem Grundsätze huldige», ist nicht zu verwundern: für ihre Umstnrzzwecke könne» sie ein« znfried«e» Anhang nicht brauchen; daß aber ei» fteistnniger Redner erst vor kurzem noch fich dahi» äußerte, er erachte es als eine hohe Ehre, soviel Unzufriedenheit wie möglich Hervorzurufe», ist doch im höchsten Grade kurzfichtig.
Mit diese» innerhalb der freifin«igen Partei herrschende» Anfichte» über die „Zufriedenheit als Laster" will denn auch ein Aufsatz des Herrn Brömel in derselben „Natton", die jene« Grundsatz zuerst verkündet hat, nicht recht harmoniere». Herr Brömel nämlich macht zu der Aufführu»g von Havptmanns „Webern" ganz vernünftige „sozialpolittsche Glossen", in denen er indirekt die Arbeiter zur Genügsamkeit auffordert und vorsichtig von „berechtigter Unzufriedenheit" spricht. Das nimmt sich in der Barthsche» „Natton" sehr seltsam aus; denn das Hauptmannsche Stück ist wirklich nichts weiter, als die dialogisierte Nutzanw«dung des obenerwähnten fteifinnigeu Grundsatzes.
Revolutionär und aufreizend von Anfang bis zu Ende find die „Weber", der« Verfaffer aug«- scheiulich, wie manchmal schon, einen persönliche» Haß fich vo» der Leber geschrieben hat, ei»« Haß, ben er infolge seiner bebentenb« Gestaltungkraft veralt gemeinernb auch auf sei» Publikum überträgt. Wen» also bas Stück weg« seines aufteizenbe» Charakters von Polizei wegen verbotenwar, so war bas durchaus gerechtfertigt, bie Aufhebung dieses Verbots durch das Oberverwaltunggericht aber bleibt bedauerlich. Denn wenngleich die „Arbeitermassen" naturgemäß dem Theater ferubleibeu, so üben die „Weber" einen geradezu verhängnisvollen Einfluß auf die halbgebildete Jugend, die in den „oberen Region«" des Theaters stark vertteten ist, an». Gerade die Jugend aber sollte «an vor solch« Eindrücken hüten. Das Oberverwaltunggericht hat am grünen Tische eine ölche Tragweite des von ihm wieder zugelaff«« Stückes nicht voransgesehen, weil int Schoße dieses Kollegiums politische Erwägungen wohl nicht Platz greife». ES schei»t demnach, daß die g«aunte Be-
Abneigung gegen die geldstolze Frau gehaßt, welche die Menschen so ost nur nach ihrem Wohlstand schätzte; doch jetzt vergaß er sogar sein eigene» Hei», und sein erster Gang galt der Mutter seine» un- glücklich« Freundes.
Die eine Hand auf ihrem Gebetbuch dm ander« Arm um Lenei» Hüfte geschlungen, saß die Bäuerin in ihrem Bette auftecht, und al» der Förster, erstaunt ob der Anwesenheit seiner Tochter, unter der Thüre stehen blieb, da streckte die Riedherrin flehend ihre Rechte nach ihm au».
„Förstner," rief sie schmerzlich „verzech mer, ja verzeih «er, daß i Dich und Dein Äütb in glücklichen Tagen veracht hab--aber jetzt —
etzt, wo mei Franzei fort i»--laß wer Dei
Lenei I Gelt, Du nimmst mer» ntt weg?"
Aengstlich schlang die beklagenswerte Mutter wen Arm noch fester um Lenei, bittend blickte sie »em Mann entgegen, dm ste ehemals nur über die Schulter angesehm.
Gerührt trat der Förster näher. „Wenn» Euch Trost i«, Bäuerin," antwortete er, „dann soll« Dirndl bleibn! Hier i» mei Hand, sie i» ar«, aber ehrlich. Schlagt ein--wir wollen ver-
geffm!"
Zitternd legte die Bäuerin ihre Rechte in die «gebotene de» Förster«. Ja, nun fühlte sie dm Wert, der in dem Charakter diese» Manne» und einer Tochter lag, und sie prie« ihren Sohn glück- ich, daß er sie gefunden. „Ihr kommt von mein
Der bisherige Verlauf des sozialdemokratische»! kau» — so meinte, ein „Genosse" — dieselbe» Dünste Parteitags hat gezeigt, daß bie Zahl ber Un-I leiste» wie ei» Artikelschreiber." „Leistet ein Kohlen- znftiedenen u»d Ungebulbigtn innerhalb bei sozial-1 gräber — so äußert ein auberer — nicht eine schwerere demokratischen Partei in «tschiebeuem Zuuehme» I Arbeit als ein Man», ber in der Stube fitzt?" Das begriffen ist. Bis jetzt zwar hat bie Parteileitung! ist aber boch auch ganz natürlich, baß bie „Genosse»", — mit wie großer Mehrheit verschweigt auffall«der-1 ben« tanffndmal versichert worden ist, dir Männer weffe der offizielle Parteitagsbericht — im wesent-1 mit der „schwieligen Faust" seien die Elite der Arbeiter- lich« «it feinen Anträgen gesiegt; allein fie wird Ischaff, nun auch diese „wissenschaftliche" L-Hre bei sich unter allen Umständen entschließe» müssen, I Sozialdemokratie in der Praxis ««gewendet wiffen entweder positiver aufzutreten oder dem Dränge« der! woll«.
Radikal«, bie den Anbruch des „Tages des großen! Herr Bebel hatte darum durchaus unrecht, als Kladderadatsch" nicht mehr erwart« können, nach-1 er in größter Erregung für bie Superiorität der geistigen
die Sprache einer fieberglüheuden Kranken. Immerfort nannte fie dm Namen ihre» Kinde», bann sprach fie wieder von bem Vorfall im Stall, der sie so beängstigt hatte, und es bedurfte der ganzen &nn war di- «»<, mich- <« sich nicht uchmm U-b-mdmAm» de- b-r-n PI-ir-i- nnd d°r auf.
M, bie «ebbennMielin m bem Geschehenen j« L-m», ihr «°MHNch ben w.»
^Anrichten. Al» der Kommandant nach vergeb- I"chm Sachverhalt aureinander zu setzen.
Lchen Versuchen, Damerl wieder in da» Leben! Damit war ihrem gramdurchzucktm Mutterherzen iurückzurufen, erklärte, daß der Unglückliche infolge! freilich ein großer Trost geworden, allein er reichte ä»e« Schufle» durch die Lunge getötet worden sei,!noch nicht au», ihr jene gottergebene Beruhigung fie rasch hinweggeeilt, um Franzei» Mutter von! M verschaffen, mit der fich der Christ bei solchen Nahen der Gendarmerie in Kmntni» zu setzen. I Schicksalschlägm zu der Allmacht de» Barmherzigen Sie wußte es, dm Geliebtm traf die geringste! flüchtet.
schuld, und au» den Mimm ihre» Vater», den fiel Erst spät am Abend der nächsten Tage» langte
» Franzei» Begleitung fortgehen sah, hatte fie«der Förster au« der Stadt an, aber er kam mit kklesen, daß der Förster ihre Meinung bestätige. I besorgter Miene. Er hatte Franzei» Selbstanklage, Die Nachricht von dem Geschehmen verbreitete! so gut er konnte, gemildert, allein dar Gericht hielt $ mit Winderschnelle im Dorfe, «nd al» Leneiles in anbetracht der Thatbestandes dennoch für * Riedherrnhofe ankam, war dort schon alle« in l tätlich, ben Riedherrnbauern in sicherem Gewahrsam «lster Aufregung. Die Bä»erin lag ohnmächt^l r« behatten, umsomehr, al» da» Protokoll, da» der W ihrem Ruhebette, und soviel da» junge Mädchen! Kommandant überreichte, nicht zu Gunsten Franzei» * ersten Sturme erfahren konnte, «ar man im l lautete, einige Pinzgauer wollten nämlich gesehen Mse der Meinung, daß Franzei durch die Kugel «haben, wie der Riedherrnßauer da« Gewehr mit *1 Jäger« um sein Leben gekommen. Ihre SeJ eigener Hand auf ben unglücklichen Grafenjäger Migung milderte zwar dm erstm Schmerz der labgedrückt, und diese Meinung war dazu geeignet, *ate, daß aber der Sohn de» Hauser seine Händel dm Angaben in Franzei« Selbstanschuldigung die bem Blute eine« Mmschm befleckt, erschien bald l Glaubwürdigkeit zu nehmen.
Mo traurig. I Roch niemal« hatte der Förster bie Wohnung
Die Verzweiflung der Bäuerin, al« sie au» ihrer!der Riedherrnbäuerin betteten, er hatte stet« eine