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(Fortftpmg sttzt.)
folgende bs-
Amsterdamer
Wir eutuehm« der »Köln. Ztg. achtenswerten Ausführungen ihres Korrespondenten:
Ein Analogon zum Falle Leist und die Verwaltung der Deutsche Kolonieen.
* Marburg, 26. Oktbr. 1894.
Drei goldene Samstage.
Eine Hochlandsgeschichte von Jos. Marti.
(Nachdruck verboten.)
(Fortsetzung.)
»Hast wohl a wengerl bet, bei dem Mutter»
Ehre der Menschheit gesagt — lauge wird suchen müsse», ehe mau unter zivilifierteu Nationen ein Seitenstück dafür finden wird." Nun, dieses Seitenstück hat denn auch ein deutscher Kolonialbeamter geliefert, und Sache der öffentlichen Meinung in Deutschland wird e8 sei», nicht eher zu ruhe», als bis der Makel, der den deutsche» Namen besudelt hat, abgewasche» ist.
In Sachverständig« »Kreis« der Niederländischen Handelsstadt herrscht die Anficht vor, daß die abscheulichsten Szenen in Kamerun auch ei» Ausfluß des deutschen Systems find, uat welchem das Material für Kolonialbeamte genommen wird. Wiewohl der deutsche Kolouialbefitz sowohl «ach seinem Umfang wie nach seinem Wert von selbst dazu aufforder» müßte, fach, mäßig gebildete Beamte in die Kolonien zu schicken, hat man bis jetzt für genügend erachtet, Kerichts- affessoren oder andere Verwalt« ngbeamte einige Monate „ans die Schnellbleiche zu schielen" und ihnen dann die verantwortlichsten Stellungen zu übertrage». Die Strafe für eine so vernunftwidrige Geschäftsbehaud- lung bleibt denn auch selten aus; wer nicht die Fähigkeit hat, seine Standesvorurteile zu Hause zu lassen und mit unbefangenem Blick in seinen neue» Wirk ungkreis zu trete», wirkt für die Entwicklnug einer Kolonie wie ein Radschuh, wovon deutsche Kavfleute und Händler ei» recht erbauliches Lied zu finge» wisse». Wen« daher der Fall Leist de» Anstoß dazu geben würde, die Axt an die Wurzel der Miß stände i» de» deutsche» Kolonien zu lege» und für die Beschäftigung eines geeigneten Bcamtevpersonals zu sorge», so hätte die wenig ehreibolle Weise, in welcher deutsche Verhältnisse im AuSlande besprochen worden find, wenigstens eine gute und vorteilhafte Seite gehabt.
Politische Rundschau.
* Marburg, 26. Oktober 1894.
Die sozialdemokratischen Wahlerfolg, werden durch eine Statistik der ReichStagwahlen vom 15. Juni 1893, welche Dr. Neumann-Hofer aufgemacht hat, aufs Neue beleuchtet. Zwar ist es nur zu erklärlich, daß das gewaltige Anwachsen der sozialdemokratischen Stimmen — am 15. Juni 1893 wurden deren 1,786,738 abgegeben — überall starke Beunruhigung hrrvorgerufen hat, aber man kann die Zahlen auch unter einem anderen Gefichtswiukel betrachten. So stellt Dr. Neumann-Hofer unter Avderm die Stimmenverhältnisie in den denjenigen Wahlkreisen zu- ämmen, in denen die Sozialdemokratie gleich beim ersten Wahlgange gesiegt hatte, und daraus ergiebt sich der zahlenmäßige Beweis dafür, daß die Sozialdemokratie es fast nirgends zum Wahlsiege gebracht haben würde, hätten die Wähler der bürgerlichen Parteien eine gleiche Regsamkeit entfaltet, wie die Sozialdemokratte, sich an der Wahl zu beteiligen. Einzig in zwei sächsischen Wahlkreisen, in Glauchau und Leipzig-Land, bettug die Zahl der sozialdemokrattschen
kommen. Das wäre wieder ein Stück echt englischer Kolonialgeschichte. Wenn sich nur die brstische Selbstsucht nicht irrt: denn die Italiener werden, wenn sie so große Opfer für die Beruhigung des Sudan gebracht und den MahdiSmuS wirklich niedergeschlagen haben, mit ganz anderen Ansprüchen hervorgekommen und ihren Anteil am Besitze deS Gebietes östlich vom Nil in bestimmterer Form verlangen, als dies im Verttage mit England 1891 geschehen ist. Führen die Mahdisten ihren Angriff auf Kaffala aus, und wird ihnen die gebührende Zurückweisung zu teü, so kommt die Sudanfrage auf einen neuen Stande Die Italiener sind dann Herren des Sudan und werden bet der weiteren Entwickelung der eghptischen Frage ein gewichtiges Wort mitzusprechen haben.
Zur Lage in Afghani st am
In England ist ein Brief Sir Satter Pynes, der Leiters der Gewehrfabrik des Emirs von Afghanistan in in Kabul, eingettoffem Er ist vom Anfang September dattrt. Sir Satter sagt, daß sich der Emir damals in sehr schlechtem Gesundheitzustande befand. Er litt an Schlaflosigkeit und es schien fast, daß eS mit ihm zu Ende gehen würden Dank der Behandlung des englischen ArzteS in Kabul besserte sich sein Befinden und zur Zeit, als der Brief abging, hatte die Besserung große Fortschritte gemacht. Man hatte Sir Salter telegraphisch über die Sicherheit der Europäer in Kabul, wenn der Emir stürbe, befragt, Er glaubt, daß auch nicht der geringste Grund zur Besorgnis da wäre. Die meisten Einwohner von Kabul seien den Engländern fteundlich gesinnt. Die einzige Gefahr drohe vom dem Pöbel welcher sich um einen von den vielen Thronprätendenten schaaren möge, die ficherlich nach dem Tode des Emirs aufstehen würden. »Aber", so schließt der Brief, „es find Vorbereitungen gettoffen worden, um da» Leben der in Kabul befindlichen Europäer sicher zu stellen,"
„Leicht zu gwinna," gab Damerl erregt zurück, „wenn man fich die Kugeln erst verhexen läßt. I hab» ja gesehgn, wie» Lenei vorhin a Zaubersprüchl über sei Büch« bet hat "
,O, Du Strick!" schrie Nazi bei diesen Worten auf und nahm einen Anlauf, um Damerl von seinem ungewissen Thron herunter zu reißen.
Franzei kam ihm zuvor. Da» Wort au« Damerl« Munde hören und fich au» den Armen de» überglücklichen Förster» reißen, war nur ein Augenblick; dann aber hatte er den Spötter erfaßt, und ihn zur Erde geworfen. .Hund!" rief er, .nimm Dein Wort zurück, sonst — sonst--" Hier
fuhr er plötzlich empor; Adam suchte den Lauf von Franzei» Gewehr zu erhaschen — mit aller Macht bemühte Franzei sich, ihm die todbringende Waffe wieder au» der Hand zu reißen--ein Schuß
knallte und der Srafenjäger wälzte fich blutend auf dem Boden.
Da» schreckliche Unglück riß die Anwesend« mit einemmale au» ihrem Jubel und ihrer Entrüstung xr Nüchternheit zurück. Der Kommandant war ier erste, welcher fich um dm Verwundeten, der wie leblo» dalag, kümmerte.
.Hott« n Bader, holt« n Pfarrer!" schrie er — .bringt» Wasser, schnell — schnell! All» Tücher ier zum Verbinden!"
So eilig, wie man konnte, wurde ihm dar Verlangte gereicht; nm zwei rührt« fich nicht, bei
letzte. Die Pinzgauer aber sahen und hörten bereit» nicht mehr. In der Erwartung, daß Franzei auch diesmal schien werde, war ihr Jubel in einem solchen Maße gestiegen, daß fie Damerl auf die Tonne hobm, um ihn al» Schützenkönig auszurufm. Wehmütig und ernst standen die Thaler beisammen und starrten stumm auf Franzei, ihre einzige Rettung, welcher eben seinen Stutzen zum letzten Entscheidung, schusse fertig gemacht. Der Förster aber wischte fich mtt dem Rockärmel eine Thräne de» Zorne» aus den Augen. „Der* Bub hat sauber gschvssn, aber der Damerl muß an Teufel in der Büch» habn." Dem ölten Mann that e» zu wehe, daß nun die größte Ehre de« Thale« verloren gehen sollte.
„Nun, in Gotte» Namen," meinte Franzei und egte an, einen kurzen Augenblick zielle er — ein flitz — ein Krach — und der war noch nicht ver- >allt, da lmchtete e» draußen auf und ein Donner verkündete dem Thale dm neuen Schützenkönig.
Sprachlos vor Ueberraschung starrten die Pinzgauer auf diese Wendung der Dinge, und mit vor- gestrecktem Halse sah Damerl, noch immer al» König «f dem Fasse stehend, vom Scheibmstande her nun
Schützenkönigfahne wehen.
Die Thaler aber fielen fich gegenseitig in die ■ rme, schwangen vor Freude die Hüte, und al« den „Gräflichm" noch immer auf der Tonne iehm sah, schrie er ihm entgegen: .Heda, runter vom Fasst, wir habn gwonna, wir!"
Marburg,
Sonnabend, 27. Oktober 1894
»ar Franzei und der Förster. Der Schreck hatte ihre Glieder gelähmt und gedankenlos starrten fie
auf die Gruppe von Mensch«, welche fich jammernd um den Verwundeten zu schaffen machtm.
•3 — i hab» nit than," stammelte endlich Franzei, .Förstner-Vater, so wahr i auf a ewige Seligkeit hoff, i Habs nit wolln. Die Büch» ist selber lorgange — ja, er hat mich derfchießn wolln, wenn i net flinker gewesen wär, wie er."
,J weiß, Franzei, i weiß Na, dös hast nit wolln," tröstete der Förster dm Unglücklichen, so gut er konnte; „aber, Franzei, i girb Dir n gutm Rat. Komm, bevor Dich der Kommandant fassn kann, komm, wir laufn alle zwei durchs Holz hin. unter ins Städtl! Dort stellst Du Dich selber dem Gericht."
.Ich geh mit Dir und beschwör aller, wie» erganga is, aber komm nm, Franzei, komm! I önuts nit mit ansehn, wenn Du mtt die Schandarm al» a Mörder durch« Ort geführt würdest."
Halb unbewußt folgte der Riedherrnbauer dem. väterlichen Freunde, und im allgemein« Tumulte konnte es ihnen auch gelingm, den Wald zu er» reich«, bevor die aufgeregten Mmsch« nach dem Thäter fahndeten.
«Mietet räßlich außer Kl Stttttgsa «ch geb SsfcstMt», — Qxorttll-MssnckseM-Rrri« Se’ bc 6pe» »itiss S Rk», bei ollen PoLäuckern S Mk. s» Hfx. («xll.
Koloniales.
* Marburg, 26. Oktober 1894. Samoa f ei deutsch!
Diese Loosung haben wir, feitbem die Samoa- Frage aufs neue angeschnitten wurde, stets verteidigt. Auch als die Engländer einsahen, daß eine Einverleibung der Inselgruppe durch England oder Neuseeland au dem Widerspruche des Deutschen Reiches scheitern würde und daraufhin für ei» Co-Protektorat E»gla»dsn»d des Deutsche» Reiches Stimmung zu machen suchten, habe» wir diesen Aussprüchen gegenüber be» Standpunkt vertreten, daß unserem Vaterlande allein da« Recht u»b die Aufgabe zufalle, auf Samoa geordnete Zustände herbeizuführ«. Denselben Standpuntt nehmen auch auf Anregung der Abteilung Köln die meiste» Abteilung« der Deutschen Kolonialgesellschaft ei». Die Abteilung Köln hat ihren bezüglichen Beschluß, welcher dem Answärttge» Amte durch den Fürste» Hohenlohe - Langenburg übermittett wmde, der „K. Ztg." zufolge wie folgt formuliert: „Ei» etwaiger Vorschlag Englands, ei»e deutsche und englische
Indische Blätter, die am Montag mit der englischen Ueberlandpost angekommen find, melden, da ; der ftühere Beamte einer Plantagengesellschaft an: der Insel Cerarn (westlich von Celebes), Abbema, der wegen scheußlicher Behandlung der ihm untergebenen japanischen Arbeiter zu siebe» Jahre» Zuchthaus verurteilt Word« ist, i» Samarang angekommen sei, wo er seine Sttafe abzubüßen hat, »achtem ein von seiner Fran eiugereichtes Gnadengesuch abschlägig beschiede» worden war. Unwillkürlich drängt dieser Fall von selbst zur Wiederanfftischung alles dessen, was in den letzt« Tagen in der deutschen und auswärtigen Presse in Zusammenhang mit dem Namen Leist gebracht worden ist. Mag man auch über die niederländische Kolonialverwaltung urteile», wie man will, muß man auch zngeben, daß Herrendienste und Steuerdruck ein« gute» Teil der i»ländischen Bevölkerung zur misera contribuens plebs herabgedrückt haben, so steht doch die unleugbare Thatsache fest, daß der Eingeborene irgend welcher Willkür der Beamten gegenüber ganz genau denselben Schutz genießt wie der eingewanderte oder zwischen den Tropen geborene Europäer. Der erstere weiß, daß der Tuan besar radja, b. h. bei große Herr im Haag (bet König) es nie und nimmer bulben wirb, daß ihn seine Beamt« mißhanbeln, und ebensogut weiß er auch, wohin er fich z» wende» hat, we»u ihm unrecht geschehe» ist. Daher find auch die Fälle, baß ein Mißbrauch bei Amtsgewalt zur Anzeige gebracht wird, äußerst selten.
Die furchtbare Strafe, zu ber bet genannte Beamte verurteilt worb« ist — ber öffentliche Ankläger hatte zwölf Jahre Zuchthaus beantragt —, ist »och von keiner einzigen Seite als z« hart unb zu weitgehend angefochten worben, nnb es ist jeben- falls ein schöner Beweis bes auch in bie oberste» indische» gesellschaftlichen Schichten bmchdrnngene» GerechttgkeitfinneS, baß man es nur natürlich finbet, wenn bie Mißhandlung eines Kulis ebenso gestraft wttd, wie bie einer gebildete» Europäers. Die Grünbe, mit bexen ber Staats anwalt damals feinen Strafantrag belegte, passen so vollständig für de» Fall Leist, daß ein deutscher Staatsanwalt, der fich hoffentlich t« absehbarer Zeit mit demselben in beschäftig« hab« wird, diesen wörtlich verwenden Bnnte; es heißt da: „Der Angeklagte hat fich solche entsetzlichen Grausamketten gegen wehrlose Menschen in schulden kommen lassen, daß man — es fei zur
Stimmen ein Weniges mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten überhaupt; überall sonst ist fie unter der Hälfte geblieben. So hattm im vierten Berliner Wahlkreise die Sozialdemokraten allerdings 71,36 vom Hundert der abgegebenen Stimmen für fich, aber nur 49,83 von Hundert der Wahlberechtigten überhaupt; für den sechsten Berliner Wahlkreis find die Verhältnikzahlen 63,50 gegen 42,42; in Breslau West 51,81 gegen 37,79, in Breslau Ost 51,44 gegen 37,04, in Kiel 50,42 gegen 39,05.
Ein Seitenstück zur „Weber".Aufführung im Deutschen Theater.
Der berüchtigte Anarchist Johann Most in New-Dork hat fich der „Weber" von Gerhart Hauptmann bemächtigt, um seine Umsim zideen an den Mann zu bringen. Er selbst tritt int Stücke in der Rolle des Baumert auf. In einem Feuilleton des „Beil. Tagebl." wird über die Aufführung geschrieben: „Mit ungeheurer Spannung folgte das Auditorium der Handlung auf der Bühne. Mt jubelndem Beifall wurde Most empfangen. Sobald er aus der Koulisse trat, konzentrirte sich alles Interesse auf ihm Im Anfang war er dem Teil des Publikums, der ihn noch nicht sprechen gehört, unverständlichi Man muß fich erst an sein Organ getoöbnen. Doch das that dem Beifall keinen Abbruch; wenn er — fich zum Publikum wendend — diesem eines seiner Schlagworte gegen Ausbeutung des Kapitals zu- schleuderte, dann brach tosender Beifall los. Immer mehr steigerte fich dieser. Das Haus geriet in fieberhafte Aufregung ; und als er im vierten Akte eine Gerhart Hauptmann gänzlich unbekannte Rede vom Stapel ließ, die mit den Worten schloß: „Darum nieder mit allen Fabrikanten, nieder mit allem Kapital!* * da glaubte man, Wahnsinn habe fich der Zuhörerschaft bemächtigt. In eine schreiende, tobende, aufspringende, wild gestikulierende Menge war fie verwandelt. Minutenlang währte das tobende Rufen. Es war die uervenerregendste Theateranfführuug, der ich bislang beigewohnt habe."
Italien und England im Sudan.
Unlängst führte ei» englisches Blatt in wehmütiger Selbsterkenntnis aus, England habe es durch seine selbstsüchtige und treulose Politik dahin gebracht, daß eS außer Italien In der ganz« Welt keine» Freund mehr habe. Wie es nun nm die Beziehungen England» zu Italien steht, erhellt auS intereflanten Nachrichten, die jetzt gerade zur selben Zeit, wo der italienische Oberbefehlshaber in Kaffala, General Baratieri meldet, daß die Mahdisten alle ihre Kräfte zu einem Angriff auf Kaffala sammeln, auS Rom komme». In der ftalienischeu Hauptstadt wird nämlich bestimmt behauptet, daß der Üalienische Botschafter in Loudon, Tor- uielli, deshalb sein« Abschied genommen habe, weil seine Versuche, England zu einem gemeinsame» Vorgehen gegen de» MahdiSmuS zu bringen, erfolglos waren: Italien habe als Voraussetzung seinerseits die Abttetung von Zella ver- langt. Die britische Regierung scheint also nicht daran zu denke», an einem Feldzuge gegen de» MahdiSmuS teilzuuehmen. Die Italiener mögen die Sache allein durch- ühreu und sowohl da» Risiko, wie die Kosten hegen; die Vorteile würden schließlich doch den Engländern zu gute
Mteibtlbl bort?" spottete Damerl, al» er feiner vlfichtig würbe. „Aber weißt, Binder, da i« all» Nunft A Teufelsschuß is mei letzter Treffet — * frag nur die andern!"
,3a, Franzei," fing ein Zweiter an, „spar Dir« Selb fite bie Kugel! Kein anderer wird Schützen- foiig, al« unser Grafenjäger! Siehst, i hab schon s Fäffl hergricht, wo et nauf steigu muß, damit •ir ihn alle begrüßen könna!" Damtt zeigte er N ein leere« Bierfaß, welche« er herangerollt.
Der Riedherrnbauer hatte für all diese guten *ld schlechten Witze keine Bemerkung. Sorgsam Ffifte er fein Gewehr, dann zog et an dem nach Scheiben führend« Glockenzug, damtt fich die »Zieler" in Sicherheit brächt«
.. Allgemeine Sülle trat ein und gespannt sah« ;* Schütz« nach dem Ziel. Der Schuß krachte, Äugel war in de» ersten Ärei« gefahren, hart ^ler jene, welche Damerl zuletzt abgefeuert.
Wieder zielte Franzei, und ber Schuß wat noch yter von dem Zentrum entfernt wie der erste. ?*r dritte und vierte Schuß war« wieder besser, Ziel aber erreicht« fie nicht, und nun kam der
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg nnb Kirchhain, m .15?' : «”‘:5ro Jllnstrirtes Sonntagsblatt. ’äSä;
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieser Blattes, sowie die «nnoncen-Sureaux von Haasenstrin u. Vogler in ,
M.,.S-ffel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXIX: Iahra Stoffe iu Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; S. L. v ’
Daube n. Eo. in Frankfurt«. M , Berlin, Hannorec, Paris.